2. Katze dazu holen?

Diskutiere 2. Katze dazu holen? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; firstHallo ihr Lieben, ich bin neu hier und wollte mich zunächst einmal vorstellen. :-) Ich bin 20 Jahre alt, wohne in Hanau (nähe Frankfurt a.M)...
smokytoky

smokytoky

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Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und wollte mich zunächst einmal vorstellen. :)
Ich bin 20 Jahre alt, wohne in Hanau (nähe Frankfurt a.M) und habe einen Kater, Smokey der im August 3 Jahre alt wird. :) ich kann in diesem Blog keine Bilder anhängen, aber in meinem Profil gibts ein Album, da könnt ihr ja mal vorbei schauen. :)



... so komme ich schon zu meinem "Problem":
mein Smokey ist seit er 8 Wochen alt ist bei mir und ist eine Wohnungskatze. Ich wohne noch bei meinen Eltern in einem großen Haus mit Balkon. Er hat genügend Platz und fühlt sich auch eigentlich pudelwohl. Er liebt unseren Keller und hält sich dort viel auf, wie auch gerne auf meinem Balkon, der direkt an mein Zimmer grenzt. Vor einer Woche kam eine Hündin aus Spanien zu uns, sie ist knapp 2 Jahre alt. Die beiden vertragen sich gut, allerdings ist mein Smoke ein richtiger Angsthase und seeehr vorsichtig. D.h meine Hündin ist ihm etwas zu stürmisch, sie freut sich immer so sehr wenn sie ihn sieht, und er springt meistens dann auf den Tisch und beobachtet die Sache lieber von oben. :p
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir für ihn einen Spielkameraden zuzulegen.. Gerade, weil ich in 1-2 Jahren ausziehen möchte und dann eben nicht mehr in einem großen Haus wohnen werde, sondern mit Glück in einer 70m² Wohnung.. Da wäre er dann 8-9 Stunden alleine und das möchte ich meinem Schatz nicht antun. :( Allerdings ist meine Mutter gegen die Anschaffung einer 2. Katze.. Was meint ihr dazu? Sollte ich vielleicht nochmal versuchen mit ihr zu reden, oder einfach wirklich warten, bis ich ausgezogen bin? Ich habe dann ein bisschen angst, dass er "zu alt" ist für einen Neuankömmling, da er 1. andere Katzen nicht wirklich kennt und 2. er dann 4-5 Jahre (je nachdem) allein gelebt hat.

Danke jetzt schon für eure Antworten. :D

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
11.03.2015
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
blackcat

blackcat

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Huhu,

deine Überlegen dazu finde ich eigentlich schon sehr schlüssig.
Dein Kater wurde leider ein ganzes Stück zu früh von seiner Mutter getrennt, sodass nicht nur das Alter nicht ganz einfach wird, sondern noch hinzu kommt, dass er keine gute Sozialisierung hat.

Sprich, je früher er jetzt vergesellschaftet wird, desto besser. Wichtig wäre aber insbesondere, dass die zweite Katze dann wenigstens gut sozialisiert ist und andere Katzen gewohnt ist.

Der Haken an der Sache: die Vergesellschaftung kann sofort gut gehen, aber wenn du Pech hast zieht sie sich auch über einige Wochen hin und das ist nicht immer so schön anzusehen. Nicht falsch verstehen, ich würde auf jeden Fall zu einer Vergesellschaftung raten, Katzen sind keine Einzeltiere und dein Kater ist jung genug, aber wenn deine Mutter dagegen ist, kommt es erfahrungsgemäß nicht so gut, ne 2. Katze zu holen und die mögen sich dann nicht mal auf Anhieb. ;)

Das heißt, du solltest wohl nochmal mit deiner Mutter reden. Vielleicht könnt ihr euch konstruktiv zusammen setzen und die Sorgen klären, die deine Mutter bei der Sache hat.
Evt. fürchtet sie, dass sich die Katzen nicht vertragen oder du sie beim Auszug nicht mit nimmst?
Wenn du weißt, was deine Mutter stört, kannst du gezielt dort ansetzen.

LG blackcat
 
S

Simpat

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum :)

Der Gedanke mit einem Katzenkumpel ist nicht schlecht, kommt nur leider etwas spät und wenn deine Mutter dagegen ist, wird es sehr schwierig, weil die Zusammenführung ohnehin schwierig sein wird, wenn sie überhaupt klappt. Wie blackcat schon gesagt hat, ist dein Kater leider äußerst schlecht sozialisiert, viel zu früh von der Katzenmutter getrennt und jahrelang in Einzelhaltung. Katzen sind keine Einzelgänger sie werden wenn dazu gemacht.

Ich würde da noch einmal mit deiner Mutter reden, natürlich wäre es je früher je besser, dass er einen Kumpel bekommt, hätte er vorallem schon als Kitten haben müssen, kann man nun leider nicht mehr ändern. Also wenn du deine Mutter überzeugen kannst, dann solltest du aber unbedingt eine langsame Zusammenführung machen, also mit Gittertür. Würde zu einem Kater raten, annähernd gleiches Alter und deinem Kater im Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich und ganz wichtig, bestens sozialisiert also nicht nur 13-16 Wochen bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen, sondern auch seither immer mit anderen Katzen zusammengelebt.
 
blackcat

blackcat

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Also wenn du deine Mutter überzeugen kannst, dann solltest du aber unbedingt eine langsame Zusammenführung machen, also mit Gittertür.
Grad weil es mir auffällt, ich bin prinzipiell kein großer Freund der Zusammenführung über Gitter, da damit unter anderem die Bildung zweier Reviere forciert wird und viele Interaktionen nicht möglich sind.

Will damit aber Petra nicht widersprechen, sondern nur aufzeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt eine Vergesellschaftung zu machen und jede ihre Vor- und Nachteile - und eben ihre Befürworter - hat. ;)
 
S

Simpat

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Grad weil es mir auffällt, ich bin prinzipiell kein großer Freund der Zusammenführung über Gitter, da damit unter anderem die Bildung zweier Reviere forciert wird und viele Interaktionen nicht möglich sind.

Will damit aber Petra nicht widersprechen, sondern nur aufzeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt eine Vergesellschaftung zu machen und jede ihre Vor- und Nachteile - und eben ihre Befürworter - hat. ;)
Würde ich bei gut sozialisierten Katzen auch weglassen, aber bei einem so schlecht sozialisierten Kater, kann dass gehörig nach hinten losgehen, da finde ich die langsame Methode als sicherer oder wenn die Mutter ohnehin dagegen ist, man wartet bis zum Auszug und setzt die beiden dann gleichzeitig in der neuen Wohnung zusammen und du hast natürlich Recht, jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Bei jungen gut sozialisierten Katzen würde ich auch von einem Gitter abraten und meine zwei Vergesellschaftungen sind auch sehr gut verlaufen, ohne Gittertür einfach zusammengesetzt, aber die waren halt alle bestens sozialisiert.
 
smokytoky

smokytoky

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Erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten. :)
Ja, leider ist er sehr früh von seiner Mama getrennt worden und deswegen schlecht sozialisiert. Ich hatte immer Hunde und er ist meine erste Katze.. Hätte ich damals schon gewusst, dass er viel zu klein ist hätte ich ihn 6 Wochen später geholt.. :(

Ich werde nochmals versuchen mit meiner Mum zu reden, allerdings versuche ich das schon seit einem guten Jahr, komme nicht wirklich weiter.. Sie sagt halt oft, dass ihr 2 Katzen + ein Hund zu viel sind. Die Sorge ist auch ein bisschen das Geld, glaube ich. Da mein Smokey sehr früh krank geworden ist und durch Behandlungen und spezial Futter mich viel Geld gekostet hat.. Ich bin berufstätig und mir natürlich bewusst, dass man mit sowas immer rechnen muss und wenn man sich ein Tier zulegt sollte dies auch keine große Rolle spielen.

Ich weiß nicht wirklich wie ich weiter kommen soll mit ihr :roll: Habe versucht ihr das alles zu erklären und ich werde auf jeden Fall meine Katze mit nehmen, wenn ich ausziehe. Sie sagt ich kann, wenn ich ausgezogen bin mir 500 Katzen anschaffen aber bei sich im Haus will sie keine mehr. Ich musste damals schon 2 Jahre auf sie einreden, bis ich meinen Smokey hatte und weiß bis heute nicht wie ichs geschafft hab meine Eltern zu überzeugen! :lol:
Wenn es halt gar nicht geht dann werde ich versuchen nächstes Jahr auszuziehen und mir eine 2. beim Einzug zuzulegen.. Vom Gefühl her würde ich das auch ohne Gittertür machen, denn er ist ein sehr lieber Kater und würde (soweit ich das von meinen Hunden her kenne) auf niemanden losgehen.
Ein weiteres Problem wäre die Zusammenführung beider Katzen, solange ich zuhause wohne. Denn ich habe meine eigene Etage in der sich meine Katze aufhält (solange ich auf Arbeit bin streunert er durch das ganze Haus, wenn ich zuhause bin ist er oft bei mir oben). Wüsste also gar nicht wie ich das machen soll, damit sich beide aus dem Weg gehen können.. :eusa_think:

LG
 
seven

seven

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Ich bin ja überhaupt keine Freundin von so´ner Gittermethode - wir haben hier insgesamt 3 Vergesellschaftungen hinter uns, darunter 2x mit schlecht sozialisierten Katzen - das hat zwar seine Weile gekostet, aber erstens hätten wir hier nix absperren können, und zweitens... joar... letztendlich hat es dann auch so geklappt. Aber das muss dann natürlich jeder für sich entscheiden.
Zweitens: Zwei Katzen kosten weder deutlich mehr als eine, noch machen sie deutlich mehr Arbeit. Gut, man braucht wohl ein zusätzliches Katzenklo. Aber man kann Großpackungen Futter kaufen, das relativiert den Futterpreis. Und wenn man Glück hat, werden Tapeten verschont, die eine Einzelkatze evtl. zerstört hätte, was sie aber im Raufspiel mit ihrem Katzenkumpel vergisst ;)

Ich sag´ Dir was: Wir haben hier 6 Katzen, die kosten uns an "Arbeitszeit" morgens und abends jeweils 20 Minuten für Futter und Klos. Mehr nicht. Wie viel Zeit wir dann natürlich für individuelle Kuscheleinheiten und Spieleinheiten investieren, hängt von den Bedürfnissen der Katzen ab. Und dass wir nachts dann auch mal 1-3 Katzen im Bett haben (die aber in der Regel brav schlafen), ist auch noch eine andere Geschichte. Aber wer mir erzählen will (und nein, damit meine ich nicht Dich! ;) ) dass Katzen sehr arbeitsintensiv sind - der hat noch keinen Hund gehalten ;) Und auch noch keine Mäuse oder Ratten ;)

LG, seven
 
S

Simpat

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Also ich glaube auch nicht, dass zwei Katzen arbeitsintensiver sind als eine, im Gegenteil eine Katze allein braucht viel mehr Aufmerksamkeit und Spieleinheiten als ein Einzeltier.

Wenn deine Mutter so absolut dagegen ist, dann würde ich es lassen. Dein Auszug ist eine gute Gelegenheit es dann auch ohne Gitter zu probieren, einfach beide Katzen dann zeitgleich in die neue Wohnung setzen, so erhebt keiner Revieransprüche.

Nach welchen Kriterien du die Zweitkatze auswählen solltest, habe ich ja oben schon bereits geschrieben.
 
M

Mountana

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Also meine Freundin hatte vor einiger Zeit solch eine "Vergesellschaftung" - finde ich übrigens ein tolles Wort - zu Ihren zwei kastrierten Jungkatern von ca 1 Jahr kam eine kastrierte Katze. Ihre Wohnung ist recht groß, deshalb konnten sich die drei aus dem Weg gehen, wenn sie keine Lust aufeinander hatten. Heute ein halbes Jahr später, faucht die Katze nicht mehr, wenn die zwei Herren auf sie zu kommen. Alles verhält sich prima. Ein gelungenes Beispeil einer Vergesllschaftug mit nicht Babykatzen.

Ich finde es aber toll dass du dir vor der Anschaffung so viele Gedanken machst, was zu beachten ist. Thumbs up!
 
Thema:

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