17 Jahre Haft für...

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Knopfstern

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Mord an Hund...

Dieser Artikel ist mir gerade unter die Augen gekommen.
Ich finde das ziemlich gut und hoffe,
das es ein neuer Schritt, in die richtige Richtung gibt.
http://www.welt.de/vermischtes/article138370856/Hund-ermordet-Mann-muss-17-Jahre-ins-Gefaengnis.html

Was meint ihr dazu?

Ist es vielleicht ein Schritt in die richtung, das sich bald was ändert?
Auch bei uns? Die Amis sind da ja eh anders, als wir hier.

Ich möchte hier keine Kommentare lesen von wegen"dem sollte das selbe angetan werden..." etc. ;)
 
13.03.2015
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
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FelixS

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Allerdings beinhaltet die Strafe auch den Angriff auf zwei Polizeibeamte und nicht nur die Tötung des Hundes.

So oder so, für mich ist das Urteil übertrieben.
 
Smoothie

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Total cool. Sowas müsste es hier auch geben. :mrgreen:

Ein Mord an einen Tier so zu ahnden als waäre es ein Lebewesen auf gleicher Stufe wie ein Mensch finde ich sehr gut
 
blackcat

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Die Schlagzeile ist zwar erstmal groß, aber ich glaube auch mit Vorsicht zu genießen. Da spielen noch so einige Sachen mit, Polizeihund, Angriff auf Polizisten, vermutlich noch paar weitere Punkte, weil er sich widersetzt hat etc., insofern ist es schwierig zu sagen, ob es die 17 Jahre nun vor allem als Reaktion auf den Mord am Hund gab oder ob die 17 Jahren mehr den anderen Umständen geschuldet sind.

Aus diesem Grund halte ich es auch schwer, über das Urteil ne Meinung zu äußern.

Prinzipiell sehe ich es aber jedenfalls als tolle Schlagzeile und einen Schritt in die richtige Richtung. Tiere sind vielleicht keine Menschen, aber solange sie unter "Sachbeschädigung" laufen läuft in unserer ganzen Gesellschaft etwas Grundlegendes schief.
Wäre schön wenn sich die Justiz ein paar Gedanken dazu machen könnte.
 
Knopfstern

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Das ist richtig, es spielt natürlich mit rein, das es ein Polizeihund ist und diverse andere dinge.
Allerdings wurde ja auch dieses Gesetz verändert:
Wenige Monate nach dem Tod des Hundes unterzeichnete der damalige Gouverneur von Pennsylvania, Tom Corbett, dann das "Rocco-Gesetz", das die Strafen für die Tötung eines Polizeihundes von sieben auf bis zu zehn Jahre erhöhte. Zusätzlich erwartet Verurteilte künftig eine Geldstrafe von 25.000 Dollar.
http://www.welt.de/vermischtes/article138370856/Hund-ermordet-Mann-muss-17-Jahre-ins-Gefaengnis.html

Was ich persönlich schon mal eine gute Ansage finde.:clap:

Vielleicht tut sich ja doch noch was in unseren Gesetzen. :):angel:
 
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Retic

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Äh, die Hunde vllt einfach nicht als billige Werkzeug gebrauchen, dann passiert sowas nicht.
 
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FelixS

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:roll: Das Urteil nicht alles drum und dran, obwohl ich bei Kinderschändern gerne andere Urteile hätte wie einmal nen Fingerzeig und böse böse, vielleicht noch nen bisschen Knast dazu und fertig
Auch solche Urteile möchte ich hier nicht haben. Wie du darauf kommst, dass Kinderschänder nur "nen Fingerzeig" bekommen, erschließt sich mir nicht. Aber sei es drum.

Vielleicht tut sich ja doch noch was in unseren Gesetzen. :):angel:
Wenn es dir um härtere Strafen geht, kann ich dir versichern, dass noch nie eine Strafverschärfung zu einer sinkenden Kriminalstatistik geführt hat.
 
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exe

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Da spielen noch so einige Sachen mit, Polizeihund, Angriff auf Polizisten, vermutlich noch paar weitere Punkte, weil er sich widersetzt hat etc., insofern ist es schwierig zu sagen, ob es die 17 Jahre nun vor allem als Reaktion auf den Mord am Hund gab oder ob die 17 Jahren mehr den anderen Umständen geschuldet sind.
Das denke ich auch. Allerdings gab es wenigstens eine Reaktion auf den Tod des Hundes, anders als bei uns, wo man da höchstens Sachbeschädigung vorgeworfen bekommt. ;)

Äh, die Hunde vllt einfach nicht als billige Werkzeug gebrauchen, dann passiert sowas nicht.
Der Hund dürfte zumindest ein aktives, erfülltes Leben gehabt haben. Mir sind Hunde in der Arbeit (Jagd, Hüter, Diensthunde der Polizei und Zoll, etc.) sehr lieb, auch wenn diese Hunde sicher kein ungefährliches Leben haben. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende (aka "netter Familienhund").
 
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exe

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Natürlich, mir geht es dabei auch weniger um das Strafmaß, als viel mehr darum, dass dem Hund dort offensichtlich ein anderer Stellenwert zugeschoben wird (seitens der Öffentlichkeit; ich will natürlich nicht behaupten, dass die Diensthundeführer hier weniger um ihre Hunde trauern). Ist aber wohl auch typisch amerikanisch.
 
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FelixS

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Wenn es dir nicht um das Strafmaß geht, woran machst du dann den "anderen Stellenwert" fest?
 
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exe

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Es geht mir auch um das Strafmaß (niemand in Deutschland geht wegen Sachbeschädigung fast 18 Jahre in den Knast; ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt), aber nicht nur. Ich finde immer, es kommt ein wenig kühl daher, von Sachbeschädigung zu reden, wenn ein Lebewesen sein Leben lassen musste, weil irgendein Idiot sich nicht unter Kontrolle hatte - in dem Artikel, im Zusammenhang mit "Trauerfeier" und "Spendenaktion" kommt es mir zumindest so vor, als ob dort das Hundeleben mehr gewürdigt würde.
 
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FelixS

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Also doch...

Ob es nun Sachbeschädigung oder Totschlag ist (denn auch in Deutchland wäre es kein Mord - egal ob Hund oder Mensch), halte ich die 17 Jahre für maßlos übertrieben. Aber das amerikanische Rechtssystem ist halt sehr auf Bestrafung und Abschreckung ausgelegt.
 
Kompassqualle

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Wenn es dir um härtere Strafen geht, kann ich dir versichern, dass noch nie eine Strafverschärfung zu einer sinkenden Kriminalstatistik geführt hat.
Hier möchte ich mich anschließen. Hohe Strafen schaffen nichts weiter als zum einen Opfern und Menschen die der Fall betroffen macht in gewisser Weise zufriedenzustellen bezüglich eines Grechtigkeitsausgleiches und zum anderen Täter von der Gesellschaft zu trennen um zu verhindern, dass sie weitere Taten begehen können.
Beides sind Dinge die erst NACH einer Tat eintreten können, ein höheres Strafmaß ist keine geeignete Verbrechensprävention (vielleicht bei Wirtschaftsverbrechen).

Die Gesetze der USA sind zum Teil absurd und verstoßen in vielen Teilen gegen die humanitären Völkerrechte (die USA wissen schon, warum sie nicht Unterzeichner der Genver Konventionen sind), was sie für mich grundsätzlich ablehnenswert macht.
Trotz inhumaner Strafen (Todesstrafe, Einzelhaft, Dunkelhaft, Zwangsarbeit, Anketten...etc) haben die USA übrigens eine extrem hohe Kriminalitätsrate, was wiederum belegt, das hohes Strafmaß nicht dafür geeignet ist Verbrechen zu verhindern.
In diesem Sinne tue ich mich schwer ein solch hohes Strafmaß wie das in dem Artikel zu begrüßen (zumal es auch mit der Gleichheit vor dem Gesetz in den USA nicht immer unbedingt so weit her ist).

Ein Mord an einen Tier so zu ahnden als waäre es ein Lebewesen auf gleicher Stufe wie ein Mensch finde ich sehr gut
Aus meiner Sicht ein absurder Gedanke, dies würde zuerst einmal alle zu Zwangsveganern machen (denn ja, auch für Milch und Eier sterben in der Industrie Tiere).
Desweiteren ist es schwer eine Grenze zu ziehen, was ist z.B. mit all den Insekten die wir im Alltag töten (absichtlich und unabsichtlich)? Oder einem versehentlich überfahrenen Kaninchen?
 
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FelixS

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Smoothie

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Du meine Güte, wo Felix ist darf man keine Aussage machen weil der gnädige Herr zu 100000% anderer Meinung ist und die ist selbstredend die einzig wahre. :roll:

Ich rede von Tieren die getötet werden aus menschlichen Vergnügen. Inwiefern dazu jetzt Lederklamotten, Essen und Co. zugezählt werden oder man sich jetzt daran aufhängt ist mir egal. Ich rede von ´Hallo Hund, hier spiel mit meinen Messer, ups du bist Tod...´ - Menschen. Menschen die Babykatzen und Hunde ins Wasser werfen, Fesseln und dann ersäufen, die wo einbrechen und da die Haustiere umbringen. Einfach so, ohne Grundlage wie Nahrung wollen, Klamotten draus machen wollen usw.
Wenn wir erst Mal damit Anfangen das als keine Sachbeschädigung sondern Mord an einem Mitlebewesen zu werten hat man schon Mal nen guten Anfang gemacht. Fertig.
 
Kompassqualle

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Das ist Unsinn. Die USA haben die Genfer Abkommen 1949 unterzeichnet.
Habe schnell nachgelesen und du hast natürlich völlig Recht und ich völlig Unrecht ;)
Dennoch gab es lange Zeiten offenbar Ausnahmeregelungen in welchen die Genfer Konventionen nicht zur Anwendung kommen (z.B. bei Terrorverdächtigen), was die Idee dahinter ja irgendwie ad absurdum führt und offenbar sowohl bei mir als auch bei meiner Quelle für die Fehlinformation die Annahme hinterlassen hat, dass die USA gar nicht erst Unterzeichner wären (ich werde mein Geschichtswissen dahingehend wohl mal etwas aufpolieren müssen ;)).

Wenn ein Wirtschaftverbrechen sich "lohnt" weil man z.B. auch für größere Steuersünden nur mit geringen Strafen zu rechnen hat, kann ich mir schon vorstellen, dass es Leute gibt das Pokerspiel bereitwilliger eingehen, als wenn die Strafen mehr abschrecken würden. In vielen Fällen bleibt selbst bei einer Verurteilung nach Ableistung der Strafe doch noch ein Gewinn aus dem Verbrechen, ich denke, dass kann schon ein Problem sein.

Smoothie: Dass du nur Haustiere meinst konnte man ja deinem Beitrag nicht so einfach entnehmen ;)
Dennoch halte ich auch das für sehr schwierig, das würde ja unglaubliche Gelder für Ermittlungen und Gerichte verschlingen. Vor allem auch weil die meisten Fälle doch gar nicht nachvollziehbar sind. Wer seinen Hund umbringt und ihn hinterher im Garten verbuddelt fällt doch in der Regel nicht auf.
Verboten ist das grundlose Töten von Wirbeltieren aber übrigens schon.
 
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FelixS

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Du meine Güte, wo Felix ist darf man keine Aussage machen weil der gnädige Herr zu 100000% anderer Meinung ist und die ist selbstredend die einzig wahre. :roll:
Bekomm dich mal wieder ein. Wenn du damit nicht klar kommst, dass Andere eine andere Meinung haben, ist das dein Problem, nicht meins.

Ich rede von Tieren die getötet werden aus menschlichen Vergnügen. Inwiefern dazu jetzt Lederklamotten, Essen und Co. zugezählt werden oder man sich jetzt daran aufhängt ist mir egal. Ich rede von ´Hallo Hund, hier spiel mit meinen Messer, ups du bist Tod...´ - Menschen. Menschen die Babykatzen und Hunde ins Wasser werfen, Fesseln und dann ersäufen, die wo einbrechen und da die Haustiere umbringen. Einfach so, ohne Grundlage wie Nahrung wollen, Klamotten draus machen wollen usw.
Was hat das jetzt mit dem Fall in der USA zu tun?
Die Menschen, die du beschreibst, machen sich der Tierquälerei strafbar und werden daraufhin im deutschen Recht mit diesem Straftatbestand angeklagt, und nicht bloß wegen Sachbeschädigung.
Wenn wir erst Mal damit Anfangen das als keine Sachbeschädigung sondern Mord an einem Mitlebewesen zu werten hat man schon Mal nen guten Anfang gemacht. Fertig.
Wie gesagt: so etwas wird in Deutschland auch nicht als Sachbeschädigung, sondern als Tierquälerei geahndet. Sollte es sich hierbei nicht um das eigene Tier handeln, kann die Tat zusätzlich(!) als Sachbeschädigung geahndet werden.
Nur Mord, das ist es nicht.
 
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