!!!Hilfe!!! Hund dreht durch wenn er andere Hunde sieht.

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Kyki

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Hallo Leute, brauche dringend Hilfe!!!

Habe jetzt einen Neuen Hund (Lubo, 4 jähriger, Riesenschnauzer-Sennehund mix) bekommen. Da sein Besitzer gestorben war und die rest Familie auf die dauer nicht genug Zeit für ihn hatte mussten sie ihn leider abgeben. Mein allter Hund war im November 2014 gestorben und da nahm ich Lubo zu mir(ende Dezember).

Er kannte nicht viel und hatte vor allem was Laut war Angst. Auserdem trug er rund um die Uhr ein Stachel Halsband, das tauschte ich gleich aus gegen ein normales. Er musste in den ersten Wochen viel Lernen zB. nicht ander Leineziehen und nicht reinzubeißen und dranzuzerren. Als er das konnte lernte er (erst mit
Schleppleine dann auch ohne) Frei zu Laufen, wobei ich bemerkte das er nicht richtig anschluss zu anderen Hunden fand. Wenn er oder der andere hund an der Leine war fing Lubo an zu Knurren und wurde bei manchen richtig Agressiv, so das ich mühe hatte ihn zu hallten. Das aber nicht bei allen Hunden, sondern nur bei welchen die genau so groß oder größer wahren.
Wenn er frei lief verscheuchte er die anderen Hunde von ihren Besitzern, es war ihm aber egal wenn ich die anderen Hunde kraulte.
Ich gind mit ihm auf die Hundewiese damit er den umgang mit anderen Hunden lernte, doch dort schnappte er sich einen kleinen Welpen umklammerte sie und fing an sie zu Rammeln.
Seit dem versucht er es bei jedem Hund der kleiner ist als er und scheind keinerlei stopp signale zu verstehen. Bei mir steht der entschluss fest das er auf jeden fall Kastriert werden muss.

Als ich neulich mit ihm rausging traf ich einen Man dessen hund sich von der Leine riss und auf Lubo losging, Lubo wurde gebissen, hatte aber zum glück keine großen wunden.
Seit dem ist es ganz vorbei mit anderen Hunden, kleinere werden gerammelt und größere werden angestinkert. Es ist eine quall mit ihm raus zu gehen und es wird immer schlimmer. Er braucht nur von weitem einen anderen Hund sehen, hören oder richen und ihn interessirt nichts anderes mehr. Wenn ich ihn dann an der Leine zurück ziehe um ihn besser hallten zu können stellt er sich auf die hinter Beine und klammert sich mit den vorder Pfoten an der Leine fest. Ich sehe es als Rangkampf also schnappe ich mir ihn und drücke ihn runter auf den boden, er klammert sich dann immer an meinem arm fest und hatt mich schon offt derbe gekratzt :( .

Die Hundeschule bietet erst im Mai wieder neue Kurse an und ich deute Lubos Verhalten so das er wohl als Junghund keinen kontakt zu anderen Hunden hatte. Er also alles neu lernen muss.

Hat einer von euch eine idee was ich bis dahin schonmal machen kann? Oder sogar warum er das macht und was helfen könnte?
(im moment gehe ich immer dann raus wenn ich möglichst keinen Hunden begegne, das klappt aber nicht immer :? )

Danke! schon mal im vorraus.
 
19.03.2015
#1
A

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Guest

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Z

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Also erstmal: eine Kastration ist kein Allheilmittel und wird dir in dem Falle auch nicht weiterhelfen. Das Rammeln hat nicht immer sexuelle Gründe und in dem Falle würde ich das sogar ausschliessen.
Diese Hundewiesen sind sowieso kontraproduktiv, weil dort viele Hunde rumlaufen, die selbst keinerlei Grenzen kennen, andere Hunde mobben, jagen, besteigen und attackieren, ohne dass die Besitzer mal eingreifen. Das ist unkontrolliert und nicht empfehlenswert für einen Hund wie deinen, der anscheinend das 1x1 der Sozialisierung mit anderen Hunden nicht gelernt hat.

Und bitte lass dieses unterwerfen und auf den Boden drücken, damit zerstörst du nur jegliches Vertrauen zwischen dir und deinem Hund! Ich würde sagen, er ist schlichtweg überfordert mit der Gesamtsituation und hat ohne Ende Frust und hat nicht gelernt diesen zu bewältigen. Du musst ihm da beistehen und nicht noch zusätzlich erdrücken mit deiner Wut ...

Wie trainierst du mit deinem Hund? Gibt es in deiner Umgebung Leute mit sehr souveränen, gut sozialisierten Hunden, die dir Hilfestellung geben könnten?

Meine Hündin hat zu Anfang immer geschrien (und ja, ich meine schreien), wenn sie Artgenossen gesehen hat. Ich habe das ganze mit positiven Markern in Form von Clickertraining aufgebaut. Vllt. wäre das auch was für dich und deinen Hund?
 
louiss

louiss

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hi kyki,

auf mich wirkt das eher, als wär der hund sehr unsicher (vielleicht weil er früher nicht viel kontakt zu anderen hunden hatte). das würde dafür sprechen, dass alle die igrößer, also körperlich überlegen sind, vertrieben werden bzw. ne ansage gemacht wird und bei allen schwächeren drauf geprungen wird. meiner war auch so!.

du darfst ihn nicht an der leine zurück ziehen, das provoziert den hund noch mehr zu ziehen. besser ist es sich an der leine vorzuhangeln um vor den hund zu kommen und ihn mit deiner körperhaltung zurückzusrängen. alles was mit dem hund gemacht wird ist doof, alles was er selber tut ist gut für ihn. d.h. wenn du ihn zurückziehen würdest lernt er nichts, bzw. das falsche, wenn du ihn aber zurück drängst und er von alleine zurück weicht lernt er wa du von ihm möchtest. kannst das ja erst mal zu hause ohne ablenkung und leine üben.. am besten wäre es vorausschauend zu laufen, so dass du alle hunde vor ihm entdeckst und dann entsprechend handeln. straßenseite wechseln, richtung wechseln, hinter dich bringen, ranrufen und anleinen, etc.

wichtig ist, dass er du ihm sicherheit vermittlest und er lernt dir zu vertrauen. es wäre deine aufgabe, keine unkontrollierten hundekontakte zuzulassen und frei laufende hunde abzublocken. ein unsicherer hund muss selbst entscheien dürfen, wann er sich traut sich nem anderen hund zu nähern.

ein trainer wäre empfehlenswert, am besten mit privatstunden, denn wenn er sensibel auf andere hunde reagiert ust gruppenunterricht nicht unbedingt geeignet, zumindest nicht am anfang.... und bitte nicht rünterdrücken, das ist n bisschen so, als würdest du ein kind das angst hat zusätzlich noch schlagen für seine angst.

ich wünsch euch viel erfolg
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

okay, erstmal:

Ich gind mit ihm auf die Hundewiese damit er den umgang mit anderen Hunden lernte, doch dort schnappte er sich einen kleinen Welpen umklammerte sie und fing an sie zu Rammeln.
Seit dem versucht er es bei jedem Hund der kleiner ist als er und scheind keinerlei stopp signale zu verstehen. Bei mir steht der entschluss fest das er auf jeden fall Kastriert werden muss.
Die Kastration würde daran vermutlich kaum etwas ändern, wenn es sich dabei um Stressverhalten handelt- was doch durchaus recht wahrscheinlich ist.

Das die Aggression immer schlimmer wird ist auch nicht verwunderlich.
Das hier:

Wenn ich ihn dann an der Leine zurück ziehe um ihn besser hallten zu können stellt er sich auf die hinter Beine und klammert sich mit den vorder Pfoten an der Leine fest. Ich sehe es als Rangkampf also schnappe ich mir ihn und drücke ihn runter auf den boden, er klammert sich dann immer an meinem arm fest und hatt mich schon offt derbe gekratzt :(
ist für ihn eine Todesdrohung.
Mit Rangkampf hat das rein gar nichts zu tun, sondern nur mit Überforderung, mangelnder Erziehung/Beziehung und falschem Trainingsansatz.
So etwas bekommt man nicht durch möglichst viele Hundebegegnungen hin, sondern da muss man richtig (!) dran arbeiten.

Systematische Desensibilisierung wäre das das Stichwort- neben einem guten Grundgehorsam.

Bisher lernt er durch deine "Unterwerfung" nur, dass andere Hunde ganz, ganz, ganz furchtbar schlimm sind (anderer Hund taucht auf = körperliche, übertrieben massive Maßregelung) und du verspielst jegliches Vertrauen in dich.

Dieser wundervolle Alphawurf signalisiert dem Hund nämlich nur, dass ich A keine Ahnung habe was ich tun soll und einfach körperlich reagiere und B ihn massiv bedrohe bis hin zur Tötungsabsicht.

Im Moment kannst du wahrscheinlich froh sein, dass er dann aggressiv auf Artgenossen und nciht auf dich reagiert.

Schnauzer sind jetzt nicht unbedingt bekannt dafür, dass sie mit "harter Hand" erzogen besonders nette Gesellen sind.

Also such dir bitte sofort einen guten Trainer, der mit dir daran arbeitet.

Sonst sehe ich da ehrlich gesagt spätestens dann schwarz, wenn er sich dazu entschlossen hat, dass er dieses Runterdrücken als doch recht unangenehm empfindet und dir das mal sehr deutlich zeigen wird.
Wenn er erst seit Dezember bei dir ist, ist er nämlich auch noch lange nicht voll angekommen und da wird noch ordentlich was auf dich zukommen, wenn du weiter über Härte und reine Strafe erziehen willst.
 
Katy85

Katy85

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Hallo,

Mein Pflegehund war am Anfang auch so, allerdings nicht so extrem. Er reagierte auf unkastrierte Rüden die er nicht kannte auch mit Aggression an der Leine.
Wir haben dann versucht, an diesen mit einigem Abstand vorbei zu gehen, ging das ohne Anzeichen Aggression, gabs ne Belohnung. Konnten wir nicht Ausweichen, hab ich ihn abgesetzt und mich davorgestelt um ihn zu blocken. Lies er den anderen vorbei ohne zu mucken, gabs auch hier wieder ne Belohnung. Vorteilhaft dabei ist, wenn du nen Uagmerksamkeitskommando hast, als dass er dich anschaut und so keinen direkten Blickkontakt zum anderen aufbauen kann.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Off-Topic
Nur ganz kurz: Blocken ist immer ne gute Idee, in dem Fall würde ich das jetzt aber, ohne das konkret gesehen zu haben WIE er denn ausrastet, nicht tun.
Im Zweifelsfalle wird der Mensch nämlich auch mal eben entfernt.

Das sollte man nur tun, wenn der Hund keinen Grund hat Angst vor mir haben zu müssen- das ist in dieser Konstellation kaum gegeben.
Da muss vermutlich erstmal von 0 ausgehend wieder Vertrauen aufgebaut werden bevor man über Blockieren usw. arbeiten kann und sollte.
 
G

Gast84631

Guest
Hallo.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung schreiben, dass das Blocken (Susi hatte damals auch kein Vertrauen, das ähnelt ein bisschen der Situation hier) bei mir nichts gebracht hat.
WENN sie mal nicht nach vorne gezogen hat und es möglich war, sie ablocken, hat sie irgendwie doch immer nach vorne geschaut und war total angespannt.
Ich habe damit irgendwann aufgehört, weil ich eben Vertrauen aufbauen wollte und das nicht ging, in dem ich meinem Hund den Blick dahin verwehrt habe, was ihm Angst macht.
Sie sollte sehen, das nichts schlimmes passiert und keine Angst haben, denn es muss ja irgendwas sein, wenn sie nicht gucken darf.

Zwiespaltige Sache..
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Blocken sollte man auch immer mit einem entsprechenden Signal (z.B. Sichtkontakt ) koppeln, sonst macht das keinen Sinn:)
 
T

Tapa

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Mal ganz blöde gefragt und ein bisschen vielleicht offtopic:

Off-Topic
Unter "Alphawurf" versteht man doch, das der Hund umgeschmissen und auf den Rücken gedreht wird? Das lese ich aus dem Thread nun allerdings nicht heraus, sondern "auf den Boden drücken...?" Also das hab ich als Maßregelung von genervten Hundemüttern, wenn ein Welpe zu frech wird, zumindest schon mal gelesen (gesehen nicht, weil ich keine Hundemütter kenne). Sollte der Theorie nach im Gegensatz zum Alphawurf von einem Hund - wenn es situationsangemessen angewandt wird - also verstanden werden, ohne Todesangst auszulösen.

Eigene Erfahrung habe ich nicht und so etwas auch noch nie anwenden müssen. Daher stelle ich das als Frage an erfahrenere Leute, die mir vielleicht was dazu sagen können... Und ich meine damit auch NICHT, das Auf-den-Boden-drücken in der dargestellten Situation richtig sei!


Kyki, die dargestellte Situation hört sich sehr gefährlich an. Wieso soll es denn erst ab Mai möglich sein, eine Hundeschule zu besuchen? Bielefeld ist eine Großstadt, da wird es ja wohl mehr als eine Hundeschule/einen Hundetrainer geben. Such dir, wie die anderen schon geschrieben haben, bitte zeitnah! Hilfe.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Das "auf den Boden drücken" von Mensch beim Hund ist aber nochmal eine andere Kiste;) Menschen sind eben keine Hunde und sollten auch nicht so tun als wären sie welche. Im Zweifelsfalle beeindruckt es meinen Hund nicht sondern lässt ihn mich halt nur als total inkompetent betrachten ;) ich hab das bei Müttern, selbst bei total in sozialisiert an Damen, nie so beobachtet wie es eben dann vom Menschen benutzt wird. Wenn da korrigiert wird läuft das eher über knurren, abschnappen o.ä. und wird sofort eingestellt , wenn junior beschwichtigt. Runter drücken bis der Hund "aufgibt" hat damit rein gar nichts zu tun :)
 
M

Mountana

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Ich denke das mit dem "blocken" kann eine Alternative sein. Allerdings musss der "blockierte" schon gut auf dich abgestimmt sein. Ansonsten kann es auch schon helfen in ausreichendem Abstand mit lockerer Leine am anderen Hund vorbei zu gehen. Belohnen bei Erfolg nicht vergessen. Und das Ganze immer und immer wieder versuchen. Bis es dem Hund als Rourine erscheint. Ist wie alles eine Frage der Geduld und Zeit.
 
Midoriyuki

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Ich denke das mit dem "blocken" kann eine Alternative sein. Allerdings musss der "blockierte" schon gut auf dich abgestimmt sein.
Und genau das ist hier nicht der Fall.

Drum: Such dir bitte (!) jetzt sofort einen Trainer und nicht erst im Mai. Bis dahin festigt sich das Verhalten immer weiter.
 
T

Tierfan001

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Wenn es schon so weit ist, dass du dich nicht mehr mit dem Hund raus traust, wenn andere Hunde in der Nähe sein könnten, würde ich sowieso eher zu einem Einzeltrainer raten. Du brauchst da ja eher keine Hundeschule um die Basics in einem Gruppenkurs zu lernen, sondern eher jemanden, der euch in eurem gewohnten Umfeld begleitet und sich voll auf euch konzentrieren kann.
Außer ich habe es falsch verstanden und die Trainer bei euch geben auch erst ab Mai Einzelstunden. :eusa_think:
 
Kyki

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Das mit dem ,,Blocken" hatte ich auch schon versucht aber er schlängelte sich immer um mich herum. Genau wie bei Hundefreundin12 :
(WENN sie mal nicht nach vorne gezogen hat und es möglich war, sie ablocken, hat sie irgendwie doch immer nach vorne geschaut und war total angespannt.
Ich habe damit irgendwann aufgehört, weil ich eben Vertrauen aufbauen wollte und das nicht ging, in dem ich meinem Hund den Blick dahin verwehrt habe, was ihm Angst macht.
)
An einzelstunden habe ich noch garnicht gedacht, aber ihr habt recht die sind jederzeit zu bekommen. Auserdem danke, das mit dem "auf den boden drücken" dass das eine ernsthafte bedrohung für ihn ist habe ich garnicht bedacht. Als ich heutemorgen mit ihm rausging kahm uns ein hund entgegen und ich wante ein paar tipps von euch an, ich rief ihn zu mir (ohne an der Leine zu ziehen) wechselte mit ihm bei Fuß die straßenseite und lief so das wir und der andere in die gleiche richtung gingen. Er schaute die ganzezeit angespant zu dem Hund doch ich ging einfach weiter, lockte und Lobte ihn. Irgendwann verspärte ein parkender LKW die Sicht, wir blieben stehen und ich lies ihn dort sitzen bis der hund weg war. Ich bin recht zufrieden mit dem ereigniss und ich fühlte mich sicherer was er auch bestimmt gemerkt hat und dadurch recht ruhig blieb.:)
Vielen dank ihr habt mir schon sehr gehollfen und mir viele fehler an mir selbst gezeigt :idea:. Habe der Hundeschule schon eine mail geschickt und warte auf eine antwort.
Nehme gerne noch weitere Tipps in empfang. Danke!
 
louiss

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hey, das sind ja tolle neuigkeiten, da freu ich mich doch gerade mal mit :D

was auch noch funktionieren könnte:
ich bin mit meinem hund anderen hunden hinterhergelaufen, in nötigem sicherheitsabstand und mit der zeit immer mehr den abstand verringert, anfangs hatte ich ihn an der leine. später als er sicherer im umgag mit hunden war, durfte er sich seinen abstand selbst aussuchen. ich lief dann hinter ihm um ihm den rücken frei zu halten und der andere hund lief irgendwo vor ihm. wenn er unsicher wurde hab ich ihn immer zu mir zurück gerufen, somit ging er nicht in verteidigungsmodus wenn er unsicher wurde, sondern entzog sich der situation. auch jetzt noch, wo er mittlerweile entspannt mit großen hunden umgeht, gehe ich immer am ende wenn wir mit mehreren hunden laufen. er weiß immer, dass er hinten bei mir in sicherheit ist wenn es ihm vorne zuviel wird.

anderen(ruhigen) hunden nachzulaufen gibt deinem hund die möglichkeit fremde hunde kennen zu lernen ohne dass er von denen in irgend einer form "provoziert" wird. höfliche hunde beschnuppern sich immer erst am hintern. die gesichts-seite ist eher die agressivr seite, wenn sich zwei hunde von vorne begrüßen oder begegnen ist das längst nicht so entpannt als wenn sie sich am hintern beschnuppern. wenn du deinen hund dabei siehst wie er an nem hundehintern schnuppert immer kräftig lobem, er soll das tun, dadurch lernt er sie kennen.
 
Kyki

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Danke, das werde ich die nächsten spaziergänge mal ausprobieren. :D
Jetzt da ich weiß das er eigendlich nur ängstlich ist und meine Unterstützung braucht, glaube ich ihn besser zu verstehen und bin viel ruhiger wenn wir einem anderen hund begegnen. Ich weiß jetzt das er nicht agressiv ist sondern einfach überfordert !Danke! .
Aber eine Frage hätte ich noch, wie kann sich das verhallten ändern wenn er Kastriert wirt? Denn durch das Rammeln habe ich einfach Angst dass das mal schief geht.
 
Midoriyuki

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Da das Aufreiten vermutlich stressbedingt ist wird sich am Aufreiten absolut nichts ändern.

Da muss der Abruf einfach sitzen. Also er reitet auf, du rufst ihn ab, fertig.
 
louiss

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was meinst du mit schief gehen? dass er nachwuchs zeugt oder er eins aufn deckel bekommt?

also ich würd nen hund der unsicher im umgang mit anderen hunden ist nicht unbedingt kastrieren, dann riecht er für die anderen hunde anders und es kann passieren, dass die ihn mobben, bzw belästigen. ein kastrierter rüde riecht mamchmal interessanter wie so manche hündin. eigentlich will man ja unkontrollierte/negative hundekontakte vermeiden und so ne kastration kann gerade das gegenteil bewirken. außerdem kann es einen unsicheren hund noch ängstlicher machen, statt "agressiv"nach vorne zu gehe kanns passieren, dass er dann halt mit eingeklemmten schwanz rumläuft, ich find letzteres schwieriger zu händeln.

grundsätzlich darf meiner nicht aufreiten, was ihn natürlich nicht daran hindert, es trotzdem zu tun wenn der passende hund in der nähe ist. entweder er kommt wenn ich ihn rufe, oder halt nicht, im letzteren fall geh ich dann zu ihm und pflück ihn runter und mach die leine dran, er darf dann weiterhin mit dem hund spielen, aber wenn er versucht die pfote aufzulegen kommt ein "nein", wenn er darauf nicht reagiert steh ich auf die leine.

die beste erfahrung hab ich gemacht als eine fremde halterin (nach absprache) meinen hund richtig derbe angeschrien hat, ein einziger schrei von ihr und es war ruhe mit aufreiten :mrgreen:
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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außerdem kann es einen unsicheren hund noch ängstlicher machen, statt "agressiv"nach vorne zu gehe kanns passieren, dass er dann halt mit eingeklemmten schwanz rumläuft, ich find letzteres schwieriger zu händeln.
Naja, ein ängstlicher Hund geht irgendwann zu massiver Angstaggression über, was im Regelfall wesentlich gefährlicher ist als ein sicher drohender Hund.


die beste erfahrung hab ich gemacht als eine fremde halterin (nach absprache) meinen hund richtig derbe angeschrien hat, ein einziger schrei von ihr und es war ruhe mit aufreiten :mrgreen:
Was bei sensiblen Hunden dazu führen kann, dass fremde Menschen gemieden werden wie die Pest.
Und bei einem Schnauzermix würde ich das Anschreien und Bedrängen durch fremde Menschen auch nicht unbedingt als Optimum betrachten.

Sollte da der Schnauzer durchkommen wird ihn das nämlich kaum bis gar nicht beeindrucken oder er geht dann seinerseits auf Konfrontationskurs- oder eben siehe Angstaggression.

Fremde Menschen dürfen ihren Hund schützen, meinen Hund blocken, kein Ding, sofern sie wissen was sie tun, aber im Zweifelsfalle bin ich selbst dafür zuständig meinem Hund Grenzen aufzuzeigen und keine fremden Personen;)
 
Kyki

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Okey, also besser erstmal nicht kastrieren! Midorlyuki hat nur leider recht, bei Lubo kommt der Schmauzer durch es interessiert ihn überhaupt nicht wenn er angeschriehen oder angestubst wird. Er reagirt dann garnicht oder mit knurren. Als er sich mal eine hunde dame geschnappt hatte wurde er von dem anderen Besitzer getreten (verstendlicher weise) , von der hündin gebissen und von mir krampfhaft am geschirr zurück gezer (da er mich ansonsten ignorirte). Jede aktivität schien ihn nur noch mehr an zu stacheln. Als ich ihn runter hatte stand er nur total perplex da und schiehn nicht zu wissen was passiert war. :?
Was ist das? Warum ist das so? Wie kriege ich hin das er mich nicht ignoriert?
 
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