OP wegen Eierstockzysten

Diskutiere OP wegen Eierstockzysten im Meerschweinchen Gesundheit Forum im Bereich Meerschweinchen Forum; Nachdem meine 5 Schweine dieses Jahr schon wegen Pilz und Milben behandelt wurden, geht es Junit - das betroffene Schwein - weiterhin nicht...
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Nachdem meine 5 Schweine dieses Jahr schon wegen Pilz und Milben behandelt wurden, geht es Junit - das betroffene Schwein - weiterhin nicht besser. Weder optisch noch körperlich. Körperlich sogar schlechter. Sie ist ein Zystenschwein und wird schon länger mit Ovarium behandelt, was bisher auch immer gut funktionierte.
Warum auch immer, jetzt geht bei ihr gar nichts mehr. Statt, dass nach der Pilzbehandlung das Fell wieder nachwächst, wird es immer schlimmer und zu allem Überfluss hat sie inzwischen auch massig an Gewicht verloren. Auch eine Erhöhung der Ovarium-Dosis hat keine Besserung gebracht.

Nun waren wir heute mal wieder beim TA und da diese sich halbwegs sicher war, dass das ein Hormonproblem sein muss (also mit dem Fell, weil Pilz nach der Behandlung und auch Parasiten nach neuerlichem Nachschauen von ihr ausgeschlossen
wurde), wird Junit morgen nun operiert.

Ich muss dazu sagen, dass wir mit guten TAs hier definitiv nicht gesegnet sind und dies ist höflich formuliert und wenn ich ehrlich bin, wollten wir heute eigentlich aufgeben und Junit nicht weiter unnötig quälen. Aber diese TA gibt zwar zu, dass sie nicht viel Erfahrung mit Schweinen hat, aber sie wirkte relativ sicher und das ist mehr als wir hier gewohnt sind. Und da Junit kämpft, kämpfen wir eben mit ihr mit und deshalb versuchen wir es nun mit einer OP und hoffen, dass dies nun die richtige Entscheidung war und ihr wirklich hilft. Wobei ich auch sagen muss, dass wir wenig Hoffnung haben, dass sie die OP überlebt, denn zu allem Überfluss hat sie seit heute nun auch noch Durchfall, aber durch ihren rapiden Gewichtsverlust (100 gr in einer Woche (und ja, sie frisst), insgesamt innerhalb von 2 1/2 Monaten 400 gr) drängt die Zeit. Je mehr sie abnimmt, desto schwächer wird sie ja auch so, so dass wir das Risiko der Narkose trotz Durchfall eingehen müssen. Und mit 5 Jahren (geschätzt) ist sie ja auch nicht mehr die Allerjünste.

Ich weiß, dass jetzt viele den Kopf schütteln, warum sich das alles so lange hinzieht und warum alles so unsicher ist usw., aber ganz ehrlich, wir sind hier inzwischen sämtliche TAs im Umkreis von 100 km durch, es ist fast unmöglich einen guten Schweine-TA zu finden. Wir dachten vor 2 Jahren, dass wir endlich eine gefunden hatten, aber da wurden wir auch bitter enttäuscht und so latschen wir jetzt immer zu unserer normalen Hunde-TA-Praxis und hoffen immer auf einen Geistesblitz von jemanden von dort. Die TA, die wir heute hatten, war die Einzige, die wir dort noch nicht kannten (bzw. hat sie unserem Hund letztens die Fäden gezogen, aber sonst kennen wir sie nicht), hoffe sie hatte den Geistesblitz den wir und vor allem Junit brauchen. Na ja, Geistesblitz ist gut, mehr als ständig auf das Zystenproblem hinweisen kann ich ja auch nicht, aber sie ging wenigstens mal darauf ein.

Ich bitte um ganz viele gedrückte Daumen für Junit, dass sie wieder aufwacht, dass es ihr durch die OP dann endlich wieder gut geht.

Falls morgen alles gut geht, hat wer Tipps für mich, was wir dann beachten sollten? Z.B. irgendwas besonderes füttern oder so? Und was sollte ich wegen dem Durchfall dann machen?
 
07.04.2015
#1
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pc.lieschen

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Ich drück euch und vor allem Junit alle Daumen das es gut geht.

Berichte mal bitte wie es lief.
 
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Kendra

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Unbedingt zusehen das sie so schnell als möglich wieder ans Futter kommt bzw. Päppeln. Außerdem würde ich sie wirklich warm halten (snuggle Safge oder einfach warme Plastikflaschen) Und wenn sie nicht reltiv schnell sich eigenständig bewegt einfach auch mal umsetzen, damit die Darmschlingen sich quasi wieder zurechtrücken. Das ist nämlich die eine Schwierigkeit bei solchen OPs das der Darm in Schwung kommt und die andere Sache einfach auch das sie nicht an die Bauchnähte geht. Die Bauchdecke ist gewichtsmäßig am meisten belastet (anders als z.B. auf dem Rücken) und dadurch kann es eben schnell aufbrechen. Lasst euch die Option während der Op auch noch entscheiden zu können ob ihr sie hinüberschlafen lasst, je nach Zustand vom Innenleben.
Daumen sind natürlich heftig gedrückt, trotzdem klingt für mich die Prognose im Moment leider nur sehr mäßig. Ich weiss welch tolle Schweineeltern ihr seid, und ich würde euch zu nichts anderes raten als das was ihr nun versucht.
Für mangelnde TAs kann man ja nun eh nichts.
 
Barcelos

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Wie ist das mit auf Tüchern setzen? Ich erinnere mich schwach, dass ich die Kastraten damals direkt nach der Kastra erstmals auf Tüchern gehalten hatte - gilt das bei so einer OP auch? Und wenn ja, sollte ich sie dann erstmal getrennt von den anderen halten? Denn erstens wäre es schon doof das ganze Gehege mit Tüchern auszulegen für die anderen Tiere und zweitens kann ich so ja auch besser beurteilen ob und was Junit wirklich frisst.

Und ja, während des Gesprächs gestern haben wir bestimmte Dinge direkt abgewürgt und gesagt: "Narkose, Aufschneiden, reinschauen und dann entweder operieren oder nicht mehr aufwachen lassen." Denn es handelt sich hier um unser geliebtes Schwein und wir sind hier schließlich nicht in einem Versuchslabor.

Wir glauben ehrlich gesagt nicht wirklich daran, dass Junit wieder aufwachen wird bzw. dass selbst wenn dann die probleme gelöst sind, aber Junit kämpft so tapfer, da wollen wir einfach mit ihr mitkämpfen und noch einen letzten - halbwegs sinnvollen - Versuch starten und einfach mal daran glauben, dass es doch noch Wunder gibt.

Dann danke ich für die Daumen und den Zuspruch und hoffe einfach den heutigen Vormittag über mal auf das gewünschte Wunder.
 
Kendra

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Ich würd sie bei der Schwere der OP tatsächlich separieren und auf Tücher setzen. Um eben auch zu sehen ob die Verdauung wieder in Schwung kommt und wie sie frisst. Das ist in dem Fall durchaus legitim. Wenn möglich zwar in Sicht und Hörkontakt zu den anderen, aber ich weiss das das räumlich schwierig werden könnte.
Alles, alles Gute!!
 
Tompina

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Hey, auch hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt!

Hast du vielleicht noch ein Gitteroberteil, dass du ins Gehege stellen kannst als Krankenstation?
Einfach ein großes Handtuch aufs Streu und dann mit kleinen Handtüchern eine zweite Lage, die du regelmäßig wechseln kannst, dann sollte das reichen!
Heu packe ich immer in eine Klorolle, dann fliegt das nicht so unkoordiniert rum und piekt iwo rein.
 
Barcelos

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Junit ist leider nicht lebend mit uns nach Hause gekommen. Zu einer OP ist es allerdings gar nicht erst gekommen.
 
Kendra

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:( Das tut mir so leid...magst du uns sagen was nun zu der Entscheidung geführt hat?
 
Barcelos

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Es war heute ja eine andere TA als gestern, was wir natürlich wussten. Die heutige hat halt etwas mehr Erfahrung mit Schweinen als die andere. Sie hat Junit dann erstmal geschallt und meinte, dass sie nicht glaubt, dass es an Zysten liegt, weil sie die fast gar nicht erkennen kann (Junit hatte ja immer kleine Zysten). Somit wäre also eine OP in der Richtung unnötig gewesen und hätte überhaupt nichts gebracht.
Und sie war dann auch sehr unsicher, wo das Problem liegen könnte. Zählte einige Dinge auf, die ihr so einfielen, war sich teilweise aber nicht mal sicher, ob das Meerschweinchen überhaupt haben können und so.
Jedenfalls meinte sie auch, dass Junit im Endeffekt einfach zu schwach ist (jetzt seit gestern noch der Durchfall zu dem extremen Gewichtsverlust dazu) und dass das im Endeffekt wohl nur noch Quälerei für sie wäre.

Wir hatten eigentlich eh kaum Hoffnung für heute, aber dass es so ausgeht, hatte ich nach gestern nun auch wieder nicht gedacht.
Aber Junit ist hoffentlich gut drüben angekommen, grüßt die anderen von uns und hatte hier hoffentlich 2 schöne Jahre. Wir haben uns jedenfalls Mühe gegeben sie gut zu halten und hatten sie furchtbar lieb.
Auf dem Weg zum TA hatte ich ihr noch extra alles an Gemüse in die TB gepackt, was sie besonders gern mag und sie hatte alles so schön weggeputzt - das ist so unfair.
 
pc.lieschen

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Hätte päppeln da nix gebracht und Durchfall bekämpfen?
Fressen scheint sie ja gewollt zu haben und tat es auch.

Aber nun ja jetzt ist es eh zu spät. Komm.gut drüben an Junit
 
Tompina

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Ach, das ist ja sch****...

Wann hattet ihr den das letzte Mal Blut untersuchen lassen und mit welchem Ergebnis?

Bei Junit scheint sich ja einiges summiert zu haben... :( Fuehl dich mal geknuddelt!
 
Kendra

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Junit war ja eine Dauerbaustelle, das muss ja auch mal gesagt werden. Von daher ist es zwar doof keine richtige Diagnose bzw. was handfestes zu haben, aber ich denke eine leichtfertige Entscheidung war es in dem Fall sicher nicht.
 
Tompina

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Leichtfertig wurde hier ganz sicher nichts entschieden, da kann ich mich Kendra anschließen!
Ich denke, dass war in Anbetracht der Gesamtsituation die beste Entscheidung für das Tier!

*nochmal einen Knuddler da lässt*
 
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