Erziehung Australian Shepherd

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Aussiemaira

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Hallo! Wir haben seit 3 Monaten eine 5 Monate alte Aussie-Hündin. Es ist unser erster Hund und wir verzweifeln immer mal wieder ein wenig bis ein wenig mehr. Ich bin der Meinung, dass wir uns vorab umfassend informiert haben über die Rasse und es auch widersprüchliche Aussagen zum Thema "Aussie für Anfänger" gibt. Nichtsdestotrotz, wir haben sie ja nun und jetzt gehört sie zur Familie. Ich fasse mal zusammen und erhoffe mir positive und vor allem motivierende Antworten:

- wir besuchen von Anfang an eine Hundeschule
- wir wissen, dass
man die Aussie-Hunde auf keinen Fall überfordern darf und daran halten wir uns eigentlich auch. Sie wird - wie empfohlen - ca 3x am Tag Gassi geführt und zwar pro Lebensmonat 5 Minuten (ungefähr)
- seit die Tage etwas wärmer werden, ist sie allerdings auch viel im Garten unterwegs
- als Kopfarbeit hat sie ja noch viel mit dem Grundgehorsam zu tun, außerdem ein paar Futtersuchspiele
- wir machen KEINE Zerrspiele, KEINE Ballspiele
- soweit so gut

Nun mal unsere Probleme:
- Kinder wollen Fußball spielen - Maira möchte am liebsten dem Ball nachjagen. Wenn wir sie zurückhalten, zerrt sie und bellt aufgebracht - bekommt man dies irgendwie in den Griff?
- wir waren am Wochenende z.B. an der Ostsee - da war es relativ trubelig. Viele Menschen, viele Hunde. Es war ein einziger Kraftakt, sie halbwegs an der Leine zu halten. Zerren, springen, bellen.
- sie freut sich grundsätzlich schon von weitem über andere Menschen und Tiere und springt diese auch immer wie wildgeworden an. Wir versuchen das natürlich immer zu unterbinden. (Runterschubsen, ignorieren, "NEIN", "Runter".....)
- wir trauen uns im Moment nicht mal, Geburtstage zu feiern, aus Angst, dass es ein reines Desaster gibt.

Grundsätzlich war und ist unser Ziel, unseren Hund überall mit hinnehmen zu können. Sie soll ein echtes Familienmitglied werden. Im Moment kann ich manchmal nachts nicht schlafen, weil ich Angst habe, dass wir das nicht hinbekommen. Der Tag an der Ostsee war richtig frustrierend, mir wären fast die Tränen gekommen. Kann uns jemand mal gut zureden? Erwarten wir zu viel? Sie ist ja auch noch klein und sehr verspielt. Vielleicht sind wir zu perfektionistisch und wollen einen "Vorzeigehund" zaubern?
 
08.04.2015
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

informieren ist das eine, Praxis das andere:p

- Kinder wollen Fußball spielen - Maira möchte am liebsten dem Ball nachjagen. Wenn wir sie zurückhalten, zerrt sie und bellt aufgebracht - bekommt man dies irgendwie in den Griff?
Ja, Frusttoleranz. Mit 5-6 Monaten fangen Hunde an zu jagen- passt ja zeitlich wie aus dem Bilderbuch;)
Übe mit Distanz, dann nach und nach näher, wenn sie das aushält.

Wichtig: Nicht einfach 2 Meter daneben legen, das klappt nicht, sondern eben anfänglich so viel Distanz wie möglich und den Ball nur kullern. Das kann man dann langsam steigern.

- wir waren am Wochenende z.B. an der Ostsee - da war es relativ trubelig. Viele Menschen, viele Hunde. Es war ein einziger Kraftakt, sie halbwegs an der Leine zu halten. Zerren, springen, bellen.
Dann war es zuviel für sie;)
Wenn du merkst, dass das einfach zuviel wird raus aus der Situation und gewöhne sie langsam an solche Extreme.
Im Zweifelsfalle raus aus der Situation, hinsetzen, Pause machen und dann weiter.

Pause heißt nicht, dass sie im Platz neben euch liegen muss, sondern, dass sie schnüffeln, pröddeln usw. darf. aber eben ohne Bewegung eurerseits- ihr sitzt dann eben auf ner Bank und esst ein Eis:p

- sie freut sich grundsätzlich schon von weitem über andere Menschen und Tiere und springt diese auch immer wie wildgeworden an. Wir versuchen das natürlich immer zu unterbinden. (Runterschubsen, ignorieren, "NEIN", "Runter".....)
Positives Abbruchsignal aufbauen, Alternativverhalten.

Dafür muss das "Sitz" z.B. funktionieren. Gib ihr nicht nur vor was sie nicht darf, sondern sag ihr WAS sie tun soll.
Bevor sie springt als Abruf, Sitz, fertig.

Auch das wie oben bereits geschrieben mit Distanz und langsamer Steigerung des Schwierigkeitsgrades aufbauen.
Wenn es gerade keine Alternative gibt, weil du nicht ausweichen/üben whatever kannst, Hund dran vorbei manövrieren kannst- dann aber ohne irgendwelche Reglementierungen deinerseits.

Signale sollte man immer nur geben, wenn man sich zu 1000% sicher ist, dass der Hund in dem Moment auch tun kann was er soll.
Wen sie schon total ausflippt brauchst du ihr kein Sitz zu sagen;)

Das wird eh nicht klappen und nur zu noch mehr Aufregung bei ihr und Ärger bei dir führen und sie lernt nur, dass "Sitz" z.B. was Schlechtes ist.

Grundsätzlich war und ist unser Ziel, unseren Hund überall mit hinnehmen zu können. Sie soll ein echtes Familienmitglied werden. Im Moment kann ich manchmal nachts nicht schlafen, weil ich Angst habe, dass wir das nicht hinbekommen. Der Tag an der Ostsee war richtig frustrierend, mir wären fast die Tränen gekommen. Kann uns jemand mal gut zureden? Erwarten wir zu viel? Sie ist ja auch noch klein und sehr verspielt. Vielleicht sind wir zu perfektionistisch und wollen einen "Vorzeigehund" zaubern?
Hunde entwickeln sich bis zum Endes des 3. Lebensjahres bis sie eine stabile Persönlichkeit sind- also ruhig an;)
Nimm´für dich einfach den Druck raus und sieh´das wie bei Kindern: Die haben ihre schwierigen Phasen durch die man durch kommt, wenn man da mit der richtigen Einstellung dran geht;)

Wenn du dir den Stress mit Geburtstagen nicht antun willst- lass´sie halt nicht dabei sein:p
Klingt fies, aber ich will meine Hunde bei Feierlichkeiten auch nicht dabei haben. Sie können das, aber drauf zu achten, dass die Gäste keinen Quatsch machen ist mri dann zu anstrengend, also bleibt man halt im Nebenraum, kriegt was Nettes zum Kauen und dann ist gut:)
 
louiss

louiss

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hey, das wird noch alles, drei monate sind halt echt noch keine zeit... reden wir in nem jahr nochmal drüber ;)
das erste halbe jahr gab es mit unserem hund auch momente wo ich heulend zuhause saß und an mir selbst gezweifelt habe, ich dachte ich hätte mir einen einfachen, für anfänger geeigneten kleinen hund geholt. von wegen banane. nichts destotrotz ist er unser kleiner sonnenschein.

zur erziehung von aussis kann ich nicht viel sagen, kenn mich nicht damit aus. aber ich denke in einem sind sie nich so verschieden wie anderer hunde, in der erziehung braucht es geduld, geduld und nochmals geduld. und natürlich liebevolle konsequenz. wenn du wiede mal am verzweifeln bist, kuck dir einfach mal an was ihr bisher alles geschafft habt. erinner dich daran wo ihr vor drei monaten ward und wo ihr jetzt steht, ist das nicht schon ein toller fortschritt? die kleinen fortschritte zählen, wo es auch nur das winzigste erfolgserlebnis gibt besteht auch hoffnung ;)

wenn eine aufgabe zu schwer für deinen hund ist, glieder sie in viele winzige teilschritte auf und belohne die einzelne teilschritte, der hund sagt einem auch oft wie man vorgehen muss wenn man ihn gut beobachtet.

ich persönlich finde ballspielen nicht per se schlecht. man kann nen ball wunderbar als belohnung für gehorsamübungen verwenden. der hund kann lernen, dass er nicht planlos hinterherhetzen darf, sondern erst auf kommando (also wenn der ball zum liegen gekommen ist). meinen eigenen hund bekomm ich mit ball von fast allem weg, eichhörnchen, katzen, hasen. er sieht was wo er hinterher will ich ruf ihn zeig ihm den ball und er steht bei fuß, manchmal darf er hinterher und manchmal muss er ihn suchen, fangen oder ein paar meter tragen. gerade wenn der hund an der leine ist und wo hin möchte, gib ihm seinen eigenen ball, bzw in deinem fall vielleicht ein spielzeug und lass ihn das ein paar meter tragen, falls er das schon kann.

ich wünsch dir viel geduld, das wird schon, also kopf hoch ;)
 
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