Leinenaggression - wenn es schon zu spät ist

Diskutiere Leinenaggression - wenn es schon zu spät ist im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo! Max ist ja im Freilauf ein netter Geselle und kommt mit jedem klar, an der Leine seit er sich bei uns eingewöhnt hat leider nicht. Andere...
Choupette

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Hallo!

Max ist ja im Freilauf ein netter Geselle und kommt mit jedem klar, an der Leine seit er sich bei uns eingewöhnt hat leider nicht.

Andere Hunde positiv verknüpfen gut und schön, aber in der Stadt ist es zwischen den Häusern häufig schon zu spät und Max steigert sich bereits rein, bevor ich die Möglichkeit habe einzugreifen.

Eben war das ziemlich
peinlich, wir waren am Kindergarten, einige Kinder kamen an, wurden aber von mir und der Erzieherin 'ermahnt' ihn nicht anzutatschen und gingen gerade weiter, als unerwartet ein kleiner Hund um die Ecke kam und Max dermaßen abging... vor den ganzen Kindern.:uups: Das war mir so unangenehm! Wenn er bereits in dem Modus ist, bekommt man ihn da auch nicht raus, ich bin ihm beim zappeln versehentlich auf die Pfote gelatscht, das hat ihn gar nicht groß gestört.:roll:

Also, was kann ich tun, wenn es eigentlich schon zu spät ist den Hund positiv zu belegen? Die Situation erlaubt es nicht da gechillt rumzustehen, wenn er an der Straße rumspackt, muss ich ihn kurz halten und um aus der Situation rauszukommen (auch selber, ich bin bei so einem Anfall selber gestresst wenn der Tag mies war!) bleibe ich natürlich auch nicht da einfach stehen, sondern gehe in eine andere Richtung. (Der Radius, den er zum anderen Hund braucht, ist übrigens größer als eine Straßenbreite, ein Wechsel der Seite bringt leider gar nichts.)

Habt ihr ein paar Tipps?
 
10.04.2015
#1
A

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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
louiss

louiss

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hi choupette,

weiß nicht ob dir das weiter hilft, aber meiner muss an straßenecken und an anderen unübersichtlichen stellen immer hinter mir gehen. also ich sag dem schon fünf meter bevor er die ecke erreicht, dass er hinter mir gehen muss oder stehen bleiben soll bis ich gecheckt habe ob alles okay ist. wenn ich das nicht tun würde würde er auch machen worauf er gerade bock hat... zum bsp randalieren ;)

er muss so lange hinter mir bleiben, bis ich okay sage und nach vorme zeige, auch wenn dann hunde vorbeikommen weiß er dass er hinter mir zu bleiben hat bis er mein okay bekommt. da wir sehr oft ohne leine unterwegs sind, ist das die einzige kontrolle über den hund. selbst wenn er dann doch mal selbständig nach vorne gehen möchte, kann ich immer noch schnell genug reagieren und ihn körperlich zurück drängen (also ohne ihn zu berührn, einfach nur den fuß vor ihn stellen reicht)

das zurück gehen müsste man natürlich erst mal ohne ablenkung üben, wenn er das kann und er im freilauf eigentlich keine probleme hat, könnte es auch in einer tatsächlichen hundebegegnung helfen, wenn du ihn hinter dich nimmst und die leine fallen lässt. falls er dich nach vorne schießen sollte könntestt du ihn immer noch sichern indem du auf die leine trittst.... aber bitte nur mit geschirr, nicht mit halsband
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hund nehmen und raus aus der Situation.

Da kommt in dem Moment sowieso rein gar nichts an und jede Einwirkung von dir verpufft entweder ungehört oder wird bei Strafreizen nur zu noch mehr Problemen führen.

Meine Ziege, die da ja auch Meisterin der ungelegenen "Ausraster" ist, wird dann freundlich gelüpft, auf den Arm genommen und dran vorbei.

Besonders bei frei laufenden Hunden hat sie sonst sehr sicher ihr zukünftiges Mittagessen gesichert.

Also im Zweifelsfalle Leine festhalten, stur geradeaus gucken und gar nicht weiter reagieren.

Ansonsten eben ein fixes Signal für Sichtkontakt einführen- du siehst Reiz XY, er soll dich angucken und dann dran vorbei.

Hunde haben ihre Aufmerksamkeit immer da wo ihr Blick ist- ist der Blick bei dir hast du auch seine Aufmerksamkeit.
Muss man dann eben kleinschrittig trainieren bis das nachher auch in kritischen Situationen funktioniert:)
 
Choupette

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Danke für eure Antworten!

Louiss, das mit dem hintendranlaufen klingt an sich ausgesprochen gut, aber ich glaube das ist bei Max nahezu undenkbar. Zumindest noch. Vielleicht wenn er 15 ist oder so...:lol: Ne, also ich vertraue ihm an Straßen wirklich null, der rennt auch stumpf vors Auto (wäre schonmal um ein Haar passiert, hätte ich ihn nicht an der Leine gehabt, er sieht das Auto und startet trotzdem durch oder rennt einfach auf die Straße). Freilauf in der Stadt fällt komplett weg und wenn ich ihn an einer normalen Leine habe, kann er ja gar nicht soo sehr ausweichen/zurückbleiben. Außerdem habe ich diesen Hund in der Stadt lieber vorn im Sichtfeld als hinter mir.:lol:

Körperlich zurückdrängen lässt er sich in so einem Fall auch nicht - also natürlich kann ich ihn körperlich händeln, aber er kommt aus dem Modus nicht raus und von einem augestrecken Fuß würde er noch hektischer werden, das wäre typisch für ihn.

Midori, du nimmst deine dann hoch? Hab ich noch nie getestet, ich war mal drauf und dran. Aber ich hab da immer dieses "das macht man aber nicht, nur weil der klein ist, gehört der nicht auf den Arm" im Ohr. Ich schätze aber Max würde sich dabei nicht beruhigen, aber ich hätte ihn etwas besser unter Kontrolle...:eusa_think:
Ich ziehe ihn immer weiter/weg, aber das ist auch nicht so leicht. Er rennt mir dann natürlich vor die Füße, hampelt rum, kläfft dabei und knurrt teilweise, es ist zum ko... Das macht wirklich keinen Spaß manchmal. Ich meine, natürlich bekomme ich ihn von der Stelle, aber ein lässiger Abgang sieht anders aus.

Das Sichtkontaktsignal übe ich schon länger mit ihm und habe ich jetzt ganz intensiv im Urlaub geübt. Er hat das aber schon in der Wohnung nicht vernünftig drauf, also das wird noch eine ganze Weile dauern.

Er ist übrigens meistens komplett ruhig oder fast ruhig, wenn der andere Hund auch abgeht. Ich freu mich dann immer diebisch. Es ist weniger peinlich als wenn der andere Hund total ruhig und brav ist und verwirrt bis cool an uns vorbeischlendert.

Mein Freund hat schon ein paar mal in so einer Situation seinen Kopf mit sanfter Gewalt festgehalten/zu sich gedreht (Kläffanfall mitten in der Nacht vorm Altersheim), aber da staut sich nur noch mehr auf. Danach kann man mit dem Hund nichts mehr anfangen, der grunzt und zerrt nur noch, schnüffelt wie irre und macht auch nur noch wenig bis kein Geschäft mehr, sodass die Gassirunde absolut umsonst ist. Also keine Lösung - aber besser als einen geworfenen Stiefel gegen den Kopf zu bekommen, weil einer der älteren Herrschaften geweckt wird...
 
Midoriyuki

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Midori, du nimmst deine dann hoch? Hab ich noch nie getestet, ich war mal drauf und dran. Aber ich hab da immer dieses "das macht man aber nicht, nur weil der klein ist, gehört der nicht auf den Arm" im Ohr. Ich schätze aber Max würde sich dabei nicht beruhigen, aber ich hätte ihn etwas besser unter Kontrolle...:eusa_think:
Jap.

Bevor ich sowohl sie als auch mich in den Wahnsinn treibe ist das die einfachste und schnellste Option um aus Situationen raus zu kommen.

Jedes Mal, wenn Hunde sich so reinsteigern können ist das ja auch wieder ein Lernprozess- je intensiver das Reinsteigern umso nachhaltiger der Effekt.

Also kurz irritieren, schnappen, 3 Meter weiter laufen, wieder runter setzen und so tun als wäre nichts gewesen.
Kleine Kinder kriegt man damit ja auch manchmal wieder auf den Boden der Tatsachen:mrgreen:

Ist eben eine Managementmaßnahme- hat nichts mit gezieltem Training zu tun, aber so schaukelt sich das nicht weiter hoch.


Man trägt den Hund dann ja auch nicht die nächsten 3 Kilometer, sondern beendet ja wirklich nur die Situation- sollte ja auch keine Gewohnheit werden.

Aber gerade bei meiner Trulla nehme ich sie lieber kurz hoch als mir mein Training von über einem Jahr kaputt zu machen;)
 
Choupette

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Seufz. Naja, Training von einem Jahr kann man ja bei uns nicht sagen. Ich hab irgendwann mal in Max Faden geschrieben, wann das anfing. Habs jetzt zeitlich nicht mehr auf dem Schirm... Am Anfang war das ja noch nicht schlimm und wir haben nicht sofort reagiert, weil wir die Situation unterschätzt haben. Dann wurde es von jetzt auf gleich richtig schlimm als sich jemand aus der Nachbarschaft einen Pudel zugelegt hat, er sich einmal vom Halsband losreißen konnte (wir gehen sonst immer mit Geschirr, wie das halt so ist:roll:) und auf diesen Pudel losging, und plötzlich reagierte er an der Leine auf jeden Hund so. Ich mag mich aber auch nicht davon freisprechen, dass ich nach einigen solcher Anfälle selber angespannt werde, wenn uns Hunde entgegenkommen. Max Benehmen ist dann einfach so peinlich.:eusa_doh:Außerdem habe ich natürlich auch öfter die Leine etwas kürzer gegriffen - nicht auf Spannung, aber eben so kurz, dass er nicht vom Bürgersteig auf die Straße springen konnte.
 
Midoriyuki

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Ohne das abwertend zu meinen: Leni ist sicherlich auch eine andere Nummer als Max;)
Madame zeigt kein Drohverhalten und geht angstaggressiv mit Beschädigungsabsicht nach vorne- und sie hat vor verdammt vielen Dingen Angst^^ Ich bin mir recht sicher, dass sich das bei euch nicht so lange hinziehen wird:)



Die eigene Anspannung ist da wirklich oft ein Problem- ich bin allerdings der Meinung, dass es nichts bringt so zu tun als wäre man nicht angespannt.

Hunde merken so oder so, dass da was im Busch ist.
Versuch´einfach so viele positive Erfahrungen wie möglich in Gruppenspaziergängen/Trainingsspaziergängen usw. zu machen und wenn dir eine Situation zu kriminell wird dann beende sie von dir aus.

Mal ganz doof: Euch kommt ein Hund auf der anderen Straßenseite entgegen, der dir nicht geheuer ist, Max reagiert aber noch nicht- dann geh´einfach auf den Abstand mit dem du gerade das Gefühl hast, dass das funktionieren kann. Zur Not halt in eine Hauseinfahrt hoch;)

Fällt auch in die Kategorie Management, aber manchmal ist es erstmal wichtig für sich selbst einfach Handlungsalternativen (wie eben das Hochnehmen) zu schaffen um souveräner mit anderen Situationen umgehen zu können.

Peinlich muss dir das übrigens wirklich nicht sein- er wird Angst haben, der er so Ausdruck verleiht.
Sieht halt immer blöd aus, wenn man mit keifendem Hund dasteht, aber du lässt ihn ja nicht einfach machen, sondern ihr arbeitet ja dran.
 
louiss

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hi choupette, ich hab meinen auch manchmal aufn arm genommen, zum bsp als er angst vor waschbären hatte, hat auch sofort aufgehört zu kläffen. auf dem arm kann er sich die dinge in ruhe ankucken ohne angst zu haben dass ihm was passiert. bellen und knurren ist aber nicht wenn er aufm arm ist, das wär mir dann auch peinlich.
 
Choupette

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Zum Glück ist Max ne andere Nummer. Das Problem ist eher, dass ich ihn nicht immer einschätzen kann, aber das bezieht sich vor allem auf die kleinen Dinge des Alltags, keine wirklichen Probleme an sich. Ich weiß noch als er am Anfang meiner Tante von jetzt auf gleich in die Küche gekäckert hat... Bei der Betreuung hat er eine zeitlang im Haus markiert. Das sind alles so Sachen weswegen ich ihn nicht gern in geschlossene Räume mitnehme bzw. da selber in Streß gerate.

Die neue Wohnung steht nach Renovierung ja zum Ģlück leer, sodass wir da öfter rein können. Da liegt ja schon viel Teppichboden... Ich denke Max würde beim Umzug beigehen und markieren. So umgehen wir das eventuell.


Naja, es ist mir schon manchmal peinlich weil man mit kleinem kläffenden Hund so ein gewisses Klischee erfüllt. Nicht zuletzt ist unsere Standart-Runde doof gelegen: Viele Häuser zwischen denen es so richtig hallt und ein Altenheim. :roll:

Aber das ändert sich ja in ein paar Monaten, dann haben wir einen Park direkt am Garten und da kann man auch super trainieren, weil es da viele Hunde gibt.

Ich werde es mal ausprobieren ihn hochzunehmen. Bin auf seine Reaktion gespannt.:eusa_think::lol:
 
Choupette

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Mal ne kurze Rückmeldung:

Der Pudel hockt tagsüber jetzt immer schön angeleint im offenen Garten rum, während Herrchen entweder im (Mehrfamilien-)Haus ist oder irgendwo weiter weg im Garten Bier trinkt. Heißt ich hab hier ständig Theater. Wobei das auch nicht anders ist, wenn er beim Hund ist, er tut oder sagt ja nie etwas (und der Pudel keift nicht nur Max an).:?

Äh, wo war ich? Ja: Ich nehme Max inzwischen hoch und er glotzt dann immer arg blöd aus der Wäsche. Interessanterweise scheint es bei ihm dann gut zu sein. Er ist dann zwar noch sehr aufgeregt, aber auf dem Arm zappelt er nicht und versucht auch nicht wirklich noch Sichtkontakt zum anderen Hund zu bekommen...
Sobald man ihn absetzt ist er aber natürlich total aufgedreht, daran ändert das leider nichts.:mrgreen:

Eben war der olle Pudel noch im Kellereingang und man hat ihn nicht einmal gesehen, da hatte Max ihn aber schon wahrgenommen und ist voll abgegangen. Ich bin dezent genervt. Hat Max aber iiirgendwann auch mal gemerkt und lief plötzlich bis nach Hause auf mein Kommando im Fuß.:shock: Ich habe keine Ahnung, warum er diesen Pudel so hasst... Aber eine Ursachenforschung lohnt auch nicht mehr, da wir eh bald einige Straßen weiterziehen und das Problem bei anderen Hunden in der krassen Form nicht besteht.

Es ist jedoch erstaunlich wie viele Hunde es gibt. Wo sind die alle im Herbst/Winter? Es kann doch nicht sein, dass die in der ekligen Jahreszeit alle drinnen bleiben müssen!?:roll:
 
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Gast84631

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Es ist jedoch erstaunlich wie viele Hunde es gibt. Wo sind die alle im Herbst/Winter? Es kann doch nicht sein, dass die in der ekligen Jahreszeit alle drinnen bleiben müssen!?:roll:

Oh, da denke ich ja nicht alleine so:lol:
Derzeit sind hier viele Jogger/Radfahrer mit ihren (teile frei) laufenden Hunden.
Das gute ist, dass wir an unserem "letztem" ernsthaften Problem arbeiten können, nämlich wenn Hunde in schnellerer Geschwindigkeit (bei Joggern oder Radfahrern) auf uns zu kommen.
Susi hat dann (nehme ich an) Probleme beim Einschätzen des Hundes und daran sind wir eben noch am Arbeiten.
Nicht sehr hilfreich wenn sie frei laufen, denn dann ist Leckerchenarbeit nicht wirklich einfach, aber wir weichen dann nach Möglichkeit aus.

Besonders kleine Hunde kommen jetzt wieder ans "Tageslicht", größere sieht man hier im Winter zumindest öfter.

Komisch ist auch, dass die "Winterhunde" um einiges besser hören als die "Gutwetterhunde":mrgreen:

Du bist ja auf einem gutem Weg, mein Tipp ist einfach, dass man die Hunde die einen entgegen kommen nicht nervlich erwarten sollte (passiert leider oft, weil man manchmal keine Nerven hat o.ä.), sondern man sie als Übungseinheit nutzen sollte.
 
Choupette

Choupette

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Ne, dass plötzlich ganz viele Hunde unterwegs sind, ist uns auch aufgefallen. Ehrlich gesagt sind es bei uns auch eher die großen Hunde, die man erst jetzt wieder sieht und die den Winter über verschollen waren... Nehmen die einem nicht irgendwann die Bude auseinander? (Nicht, dass ich behaupte dass kleine Hunde das nicht können!:mrgreen:)

mein Tipp ist einfach, dass man die Hunde die einen entgegen kommen nicht nervlich erwarten sollte (passiert leider oft, weil man manchmal keine Nerven hat o.ä.), sondern man sie als Übungseinheit nutzen sollte.
Ja, häufig klappt das auch. Aber ich bin ganz ehrlich, manchmal hab ich selbst schlechte Laune und keine Lust auf dieses Theater, das einen erwartet wenn man zu spät reagiert hat oder es unvermeidlich ist, dass der andere Hund plötzlich zwischen den Häusern vor einem auftaucht. Alles in allem ist das kein weltbewegendes Problem, aber manchmal hat man einfach Tage, da kotzt einen das an. Ganz unabhängig davon wie der Hund sonst so ist und was er alles tolles kann und was super klappt und er bereits gelernt hat. Das nervt dann einfach.:roll::D

Bei Max ist es eigentlich egal ob der andere Hund angeleint ist oder frei läuft. Oft wirkt es bereits wenn der andere Hund erst kläfft oder knurrt, dann ist Max meist kleinlaut. Nicht immer, aber oft.:mrgreen:
 
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Gast84631

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Ne, dass plötzlich ganz viele Hunde unterwegs sind, ist uns auch aufgefallen. Ehrlich gesagt sind es bei uns auch eher die großen Hunde, die man erst jetzt wieder sieht und die den Winter über verschollen waren... Nehmen die einem nicht irgendwann die Bude auseinander? (Nicht, dass ich behaupte dass kleine Hunde das nicht können!:mrgreen:)
Also unsere lässt es sich gefallen, ein paar Tage nicht so arg ausgelastet zu werden, danach wird es aber kritisch, dann fängt das typische "unausgelastete Gezicke" an.
Als ich mal alleine weg fahren musste für ein paar Tage hat sie danach Autos gejagd!
Sowas ist vorher niemals vorgekommen, aber der Hund wusste einfach nicht wohin mit der Energie, also muss sie sie ja irgendwie los bekommen.
Deshalb frage ich mich so oft, wie so viele Hunde damit klar kommen, so wenig raus zu kommen! (klar, es ist u.a. Rasse bedingt, aber es gibt ja nicht nur Labbis auf der Welt, wobei die Hunde auch ausgelastet werden wollen,lol..)
Ja, häufig klappt das auch. Aber ich bin ganz ehrlich, manchmal hab ich selbst schlechte Laune und keine Lust auf dieses Theater, das einen erwartet wenn man zu spät reagiert hat oder es unvermeidlich ist, dass der andere Hund plötzlich zwischen den Häusern vor einem auftaucht. Alles in allem ist das kein weltbewegendes Problem, aber manchmal hat man einfach Tage, da kotzt einen das an. Ganz unabhängig davon wie der Hund sonst so ist und was er alles tolles kann und was super klappt und er bereits gelernt hat. Das nervt dann einfach.:roll::D
Wie wurde mir mal von einer netten Frau gesagt... es ist Menschlich! :)
Wir sind keine Computer, und unsere Hunde auch nicht.


Ich kann dich jedenfalls verstehen!:045:
Das Schönste ist hinterher,wenn man Fortschritte sieht.
Das was einen ärgert sind DANN (bei mir aktuell) die Hundehalter, die mit ihren Hunden den Erfolg wieder bremsen.
Aber sonst würde es ja langweilig werden:p
 
Choupette

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Deshalb frage ich mich so oft, wie so viele Hunde damit klar kommen, so wenig raus zu kommen!
Entweder kennen die es gar nicht groß anders oder die Besitzer verknüpfen das "komische" Verhalten gar nicht damit. Da frisst der Hund dann halt den Tisch an weil er eben ungezogen und pfui ist oder sowas.:eusa_think: Wobei Max vermutlich auch nicht großartig abdrehen würde. Als wir beide mal krank waren, hat er sich drinnen tadellos benommen. Man hat nach 3, 4 Tagen nur draußen gemerkt, dass er unbedingt mal wieder Hundekontakt brauchte. Als wir dann auf der Hundewiese waren, war er so wild, dass er eigentlich von jedem Hund eins auf die Schnauze bekommen hat - sonst kommt er im Freilauf mit jedem Hund klar!:lol: Also so gesehen hatte er es schon nötig, aber drinnen hat er das nicht gezeigt. Hat viel gepennt und gekuschelt, keinen Blödsinn gebaut o.ä.

Das was einen ärgert sind DANN (bei mir aktuell) die Hundehalter, die mit ihren Hunden den Erfolg wieder bremsen.
Ja, wobei bei uns ja viele gar nichts dafür können, muss ich fairerweise sagen. Ist hier durch die Häusersituation einfach blöd. Da kann man nicht großartig vorausschauen.

Ich bin mal gespannt wie das in der neuen Wohnung wird, da ist gleich hinten am Garten ein Park mit supervielen Hunden... Ich bin schon gespannt wie das mit dem Benehmen auf dem Balkon und im Garten selbst wird, wenn fremde Hunde vorbeilaufen...:mrgreen:
 
Picco

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Hallöle :)

wie siehts denn aus? Hat sich was gebessert?
Statt hoch zu nehmen (kann man ja machen) würde ich dir vielleicht auch noch den Clicker ans Herz legen falls du damit noch nicht angefangen hast.
Wenn der Hund den Clicker einmal kennt, kann man direkt damit anfangen, Hunde positiv zu clickern. Sichtkontakt ohne auffälliges Verhalten - click.
Wenn du meinst, er rastet gleich wieder aus - lieber vorher ruhig das Weite suchen. Er soll erst mal begreifen, dass Hunde an der Leine grundsätzlich nichts schlimmes sind.

Wir hattem.. lass mich lügen. :eusa_think: Ich glaub so mit 8 Monaten auch mal dieses Schisserverhalten, da wurde gekläfft was das Zeug hält. Die Hormone sprudelten halt nur aus ihm raus :lol:
Wir haben dann stndig geclickert, alles mögliche. Lieber einen positiven Abgang machen und den Abstand langsam verkleinern. Uns hat das viel gebracht, er kann jetzt ganz entspannt an Menschen (das Problem damals) rangeführt werden und freut sich auch super über alles und jeden. Ich denke, das wird mit Hunden sicherlich auch klappen. :mrgreen:

Was uns auch geholfen hat ist das Kommando "Let's go". Wir haben das für uns alleine auf der Straße geübt, Leckerlie offensichtlich vor den Hund geschmissen und ihn in die Leine springen lassen (mit Geschirr). Der Hund durfte das Leckerlie nicht erreichen, sobald er Anstände macht dich anzuschauen oder direkt zu dir zu laufen - clickern und mit Leckerlies bestätigen (aber nicht das auf dem Boden, das wird später von dir eingesammelt).

Später kannst du dann das Kommando "Let's go" einbringen:
Hund will zum Leckerlie (zum Objekt der Begierde :lol:), let's go sagen und entgegengesetzt zum Leckerlie weggehen.
Was der ganze Käse uns gebracht hat:
falls der Hund in eine Notsituation kommt (wie z.B. bei dir mit den Hunden) kann ich meinen bremsen und direkt die Richtung ohne Mucken wechseln. Er weiß dann, dass ich JETZT SOFORT die Richtung wechseln möchte und er trabt artig mit. Mucken, in die Leine springen zieht halt nicht - also niemals das Leckerlie vorher im Training verfüttern sonst verknüpft er, dass er trotzdem ans Ziel kommt. Wir wollen vom Ziel weg und es lohnt sich halt, man bekommt trotzdem was tolles.

LG
 
Choupette

Choupette

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Hallo, Picco!:D
Ich hab ein paar neue Beiträge geschrieben, da habe ich ein bisschen was ausgeführt.
Was die Hunde in der Stadt angeht läuft es halt solala. Ist halt darin begründet, dass hier in den verwinkelten Straßen oft unvermittelt ein Hund auftaucht, auf den man nicht von vornherein reagieren kann und eine Straßenbreite nicht ausreicht um genug Abstand zu gewinnen. Da kann ich halt oft nicht wirklich ausweichen und es kommt immer mal zu blöden Keifereien.

Den Clicker fand ich auf Dauer recht nervig, muss ich sagen... Bzw. an sich ist das ja ganz praktisch, aber immer das Ding dabei haben müssen und auf dem Spaziergang dann Hund, Clicker, Leckerchen und ggf. noch Handtasche (wenn ich von der Arbeit heim laufe), Regenschirm, whatever in den Pfoten zu haben, fand ich recht nervig.:lol: Ich habe ihn nicht direkt eingemottet, aber der große Clicker-Fanatiker bin ich aus praktischen Gründen nicht wirklich.:mrgreen:

Das in die Leine springen würde ich auch mit Geschirr nie machen. Bei keinem Hund, aber bei nem Dackel, der eh bekannt für Rückenprobleme ist, erst recht nicht. Ich finde auch den Ansatz irgendwie seltsam bzw, kapiere ich als Mensch ihn nichtmal wirklich.:lol: Wir haben das Kommando Stop, das gebe ich an Straßen usw. Das sitzt nicht zu 100% bzw, wenn er nen anderen Hund sieht nichtmal zu 10%, aber ob ich jetzt Stop aufbaue oder Lets Go macht ja keinen Unterschied. Klar findet er den anderen Hund trotzdem noch interessant und ich muss ihn teils hinter mir herschleifen (oder hochnehmen), aber lieber so als ihn regelmäßig nur zum üben in die Leine springen lassen. (Dackelchen genießt bei uns ein paar Vorzüge wegen Überlänge, er muss die Treppen in den zweiten Stock auch nicht laufen, sondern wird fast immer getragen und die nächste Wohnung liegt im EG.;))
 
Picco

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Das Problem mit dem nervigen Clicker hatte ich auch. :mrgreen: Dauerhaft muss man den ja nicht nehmen, halt nur bis Hundi es begriffen hat. Es gibt soo viele Möglichkeiten den Hund zu loben und der Clicker ist halt punktgenau. (hab den jetzt immer an meinem Arm mit einem Bändchen xD)

Mit dem in die Leine springen meinte ich natürlich nicht so krass :lol: ist dann halt wie ein normales ziehen, kommt auf den Hund an wie er auf Leckerlies reagiert.
Für mich ist stop eher so eine Sache, er bleibt dann an dem Ort und steigert sich trotzdem rein. Nicht das stopp an sich nicht gut wäre, aber man will den Hund ja aus der Situation holen die ihn so aufregt.

Dackelchen sind schon toll :) haben die denn allgemein alle RÜckenprobleme? Ich find Max hat einen tollen Rücken, ich kenne einen, der sieht wirklich aus wie eine langgezogene Wurst :lol:
 
Choupette

Choupette

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Mein Clicker hat auch ein Bändchen dran, aber das flutscht ständig ab, weil es aus recht unelastischem Gummi ist und liegt dann irgendwo rum und ach... Das Leben ist hart!:lol:

Mh, bei Max ist das tagesformabhägig wie er auf Leckerlies reagiert. Meistens akzeptiert er ein Nein und frisst es nicht. Draußen ist ihm fressbares total egal, außer bei dem Leberwurstzeug aus der Tube. Aber auch darauf reagiert er in der Stadt oftmals nicht gut. Ist halt alles viel aufregender - ist soweit aber ja auch in Ordnung, in der Stadt habe ich ihn eh an der Leine, sodass dahingehend nichts passieren kann und er mal vor ein Auto rennt, weil irgendwas doll riecht.

Nicht alle Dackel haben Rückenprobleme, aber die Rasse (bzw. auch viele andere kleine Hunde) ist typisch dafür. Max selber hat zum Glück nichts mit dem Rücken, aber darauf achten wir auch so gut es geht. Also Treppensteigen muss er nicht, aber natürlich darf er frei mit anderen Hunden spielen, selber auf die Couch hüpfen usw. Er wird auf keinen Fall in Watte gepackt weil ja irgendwann "mal was sein könnte".
Max ist ziemlich groß und kräftig (muskulös, nicht dick), er wiegt mittlerweile ca. 10 Kilo. Bei der Zucht wurde auf einen starken Rücken wert gelegt, aber das empfinde ich auch irgendwie als selbstverständlich bei einer Rasse, nach der schon die Dackellähme benannt wurde.:lol: Allerdings hat er echt Kraft, der drückt sich nur durch den Rücken und n bissl Beinarbeit eiskalt zwischen deinen Beinen hoch bis er auf dem Schoß hockt. Weiß nicht, ob das so untypisch ist, aber ich hab das bisher bei keinem Hund erlebt...:eusa_eh:
 
Susan&Lilly

Susan&Lilly

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Hi Choupette.

Jaja, das leidige Thema mit der Leinenaggression. Davon kann ich auch ein Lied singen. :mrgreen:

Murphy hat ja am Anfang alles schon von weitem angemotzt. Ich hab mit ihm dann das Sitz in solchen Situationen aufgebaut. Als er das mal gerafft hatte, dass sich das lohnt, wurde der Abstand zu anderen Hunden schnell sehr viel geringer und er flippte eigentlich nur noch aus, wenn Hunde knapp um die Ecke oder aus einer Einfahrt/Hauseingang rauskamen. Je nach Erregungsgrad hilft da nur noch weggehen, durchatmen und die nächste Situation zum üben nehmen.

Er macht das inzwischen so toll, dass seine Ausraster immer weniger heftig werden, auch auf geringen Abstand. Und wenn er nur so leicht ausrastet, reicht manchmal ein etwas lauteres Sitz (weil er mich sonst ja nicht hört :lol:). Im Zweifelsfalls auch ein kurzer Impuls an der Leine, um ihn ein Level runter zu bekommen und danach wieder ein Sitz, um die Übung wirklich positiv zu beenden und keinen Frust aufkommen zu lassen.

Das Sitz wende ich sehr oft an. Meist dann, wenn mir andere Hundebesitzer auf engen Wegen entgegen kommen oder wenn ich allgemein merke, dass mein Hibbelchen gerade zu nervös wird. Im Sitz kann er sich einfach besser beherrschen.
Je nach Tagesform reicht auch manchmal aus, einen Bogen auf die Wiese zu laufen. Parallel übe ich auch den Blickkontakt, um eben auch mal entspannt an anderen vorbei zu kommen, ohne erstmal warten zu müssen.

Wenn man täglich in jeder Situation übt und sich gut auf seinen Hund konzentriert, kann man sehr schnell einschätzen, ob es jetzt gerade reicht zu warten, die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken oder direkt das Weite zu suchen. :mrgreen: Was ich damit sagen möchte: Wenn du möchtest, dass er auch in den plötzlichen Situationen gut reagiert, musst du schon an die Sache von weitem rangehen. Ich glaube meine Story hat halbwegs gezeigt, dass sich das Hundilein mit viel Übung gut selbst zu beherrschen lernt.
 
Choupette

Choupette

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Guten Morgen!

An Sitz arbeiten wir, aber das ist draußen noch nicht anwendbar. Selbst drinnen macht er es nicht für alles. Wenn da nicht mindestens Lunge, Mortadella, Leberwurst oder eine komplette Mahlzeit drin ist, dann überlegt er sich fünf mal ob er absitzt. Würde ich an seiner Stelle auch tun. Trotzdem...:mrgreen:

Was Kommandos angeht kann/konnte Max ja gar nichts so wirklich. Sitz wurde ihm nicht beigebracht, damit er sich nicht versehentlich mal auf ner Show/bei ner Begutachtung hinsetzt. Ich möchte jetzt versuchen eine Art Target aufzubauen aber mit meiner Hand - er neigt eh dazu ganz gern mal den Kopf in meine Hand zu legen, da kann ich das auch mit nem Kommando verbinden. Ich denke das ist leichter...:eusa_think:

Stelle mir dann vor, dass wir das Kommando anwenden, wenn unvermittelt ein anderer Hund aufkreuzt und Max abdrehen möchte.:eusa_think:
 
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