Hündin erbricht nach der Futteraufnahme, TA tippt auf Leberentzündung.

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ToMicPa68

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Hallo zusammen,
meine 9 jährige Hündin hat sich am Sonntag ca. 6 - 8 mal übergeben, das erstemal direkt nach der Futtergabe.
Dann in der Nacht von Monatg auf Dienstag, gegen 3:45 Uhr, sie hatte Abends nur ein paar aufgeweichte Haferflocken bekommen, kamen auch diese wieder raus mit ein wenig Blut.
39,8 Temp. um 8 Uhr 39.1 Temp. Messung bei TA um 15 Uhr 39.3 Temp.
Montag Nachmittag zum TA, dort wurden die Blutwerte getestet und es sind ein paar zu Hoch, ich würde gerne eure Meinung dazu hören.
Kurz zur Vorgeschichte, Hündin war wegen einer eingerissenen Kralle beim TA, auf meine Frage hin was man gegen die Blähungen machen könnte, fragte der TA was ich füttern würde, Trockenfutter - Marke Ald* Nord

Das seit ich sie habe, bzw. seit sie kein Welpenfutter mehr bekam, sie hatte bis auf die Blähungen nie Probleme, dass Erbrechen nach der Aufnahme von Gras konnte ich in den letzten 9 Jahren an 4 Händen abzählen.
Der Tierarzt gab mir den Rat, Rohfutter zu füttern, unter Zugabe von Reis, Kartoffenl oder Nudeln, er eminte sie sei auch dezent Übergewichtig, 2 - 3 Kilo.
So im Internet bei einem Anbieter Lamm und Geflügelfleisch gekauft, beide Hunde mit gefüttert, ok aufgrund dessen das es hasstig runtergeschlungen wurde, kam es ein oder zweimal wieder hoch, kurz nach der Futteraufnahme.
Als das Futter aufgebraucht war, mal was anderes versucht, Pansen (grün oder ungewaschen) und Rindergulasch, ab da an kam das Erbrechen häufiger vor als vorher in den letzten 9 Jahren.
Für mich stellt sich jetzt die Frage, sollte ich wieder auf das alt bewährte Trockenfutter zurück greifen und Hoffen das es daran lag/liegt, dass das Rohfutter nicht vertragen wird?
Also lieber hat meine Hündin ein wenig Übergewicht als das ich sie so leiden sehe wie jetzt, TA hält an der Gabe von Rohfutter fest. Bevor Nachfagen kommen, habe das rohe Feisch nie gekocht, sonder aufgetaut und dann so verfüttert.
Was ich mir auch noch vorstellen kann, wir waren am 16 März mit unseren beiden Hunden, an einer Talsperre und besagte Hündin war der meinung sie müsste unbedingt schwimmen gehen, kurz darauf kam es dann dazu das sie auch ab und an ein wenig Urin verlor beim schlafen, sie ist allerdings auch schon seit 8 Jahren kastriert, wir waren über Ostern im Urlaub und mein Vater hatte so lange auf unsere Hunde aufgepasst, ihm war einmalig aufgefallen, dass der verlorene Urin
ein lciht bräunliche Verfärbung hatte, war allerdings einmalig.


ALB 3,2 2,5 - 4.4 g/dl PLT Alarm: MIC

ALP 86 20 - 150 U/L WBC : 2.0 H 10[SUP]​3[/SUP]​ /mm[SUP]​3[/SUP]​ <6.0 - 12.0> MVC : 59 N um[SUP]​3[/SUP]​ <60 - 77>

ALT 156 10-118 U/L RBC : 5.52 10[SUP]​6[/SUP]​ /mm[SUP]​3[/SUP]​ <5.50 - 8.50> MCH : 21.6 pg <17.0 - 23.0>

AMY 1100 200 - 1200 U/L HGB : 12.0 N g/dl <15.0 - 20.0> MCHC: 36.8 H g/dl <31.0 - 36.0>

TBIL 0,4 0,1 - 0,6 mg/dl HCT : 32.5 N % <44.0 - 57.0> RDW : 15.4 % <14.0 - 17.0>

BUN 9 7 - 25 mg/dl PLT : 313 10[SUP]​3[/SUP]​ /mm[SUP]​3[/SUP]​ < 200 - 460> MPV : 8.4 um[SUP]​3[/SUP]​ <6.7 - 11.1>

CA 10,6 8,6 - 11,8 mg/dl
PHOS 4,5 2,9 - 6,6 mg/dl WBC Alarme: EOS (6.2)

CRE 0,6 0,3 - 1,4 mg/dl DIFF:

GLU 95 60 - 110 mg/dl %LYM: 12.2 % <0.0 - 100.0> #LYM: 3.2 10[SUP]​3[/SUP]​/mm[SUP]​3[/SUP]​ <1.0 - 3.6>

NA+ 138 138 - 160 mmol/L %MO : 3.7 % <0.0 - 100.0> #MO : 0.9 H 10[SUP]​3[/SUP]​/mm[SUP]​3[/SUP]​ <0.0 - 0.5>​

K+ 4,2 3,7 - 5,8 mmol/L %GRA: 84.1 % <0.0 - 100.0> #GRA: 22.9 H 10[SUP]​3[/SUP]​/mm[SUP]​3[/SUP]​ <3.0 - 10.0>

TP 7,8 5,4 - 8,8 g/dl
GLOB 4,6 2,3 - 5,2 g/dl


Qualitätskontrolle OK
HEM 0 LIP 0 ICT 0


Der Tierarzt tippt auf eine Leberentzümdung, ich sollte weiter Schonkost geben, was ich dann gestern abend auch getan habe, die Nacht gegen 2 Uhr fing meine Hündin wieder an die typischen Schmatzgeräusche zu machen, aber es blieb bei den Geräuschen.
Dann gab meine Frau ihr gegen 5 Uhr wieder ein bisschen Schonkost und gegen 6:30 Uhr erbrach sie es dann wieder.
Erneut den Tierarzt angerufen und gefragt wie weiter zu verfahren wäre, er riet mir ihr im laufe des Vormittages erneut Schonkost zu geben, sollte sie es bei sich bealten dann bräuchte ich nur Tabletten bei ihm abzuholen, sollte sie erneut erbrechen, dann müsste sie eine Spritze bekommen, die laut seiner Aussage sehr unangenehm ist, damit der Brechreiz unterdrückt wird, damit die Tabletten drinn bleiben.
Zum allgemeinen Verhalten der Hündin kann ich sagen, sie wirkt nicht wirklich krank, ist aufgeweckt an allem interessiert, schläft normal, ist nicht schlapp oder apathisch!

Ich wäre echt froh wenn der ein oder andere mal seine Meinung kundt tun könnte, damit man weiß wie man weiter vorgehen sollte, eventuell eine zweite Meinung einholen?


Ich sage schon einmal vorab danke.
 
19.05.2015
#1
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Zerberus

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Wenn ihr vorhabt wieder umzustellen, bitte nicht auf den Billg-Mist.
Hier findest du mehrere Listen an TF und NF die wenig Getreide enthalten.

Wenn der Hund schon Übergewicht hat, würde ich keine Nudel geben.
Reis mit Barf ist gut oder Reis mit Ei und Öl oder Reis mit Fisch/Geflügel und Öl.
Du kannst auch Geflügel leicht abkochen, und dann in dem Wasser den Reis kochen und dann mit dem Wasser geben.
(Reis, Kartoffeln und Nudel immer ohne Salz kochen)

Wo du auch drauf bestehen kannst ist das er Ultraschall und Röntgen macht, um zu schauen ob Organe vergrößert sind.

Für deinen Hund ist es eine Umstellung, wie für dich vom Fast Food auf 5 Sterne Koch.
Wenn Hunde über lange Zeit minderwertige Futter bekommen, kann es auch passieren das die Darmflora kaputt geht und sie es schwer hat
das neue Futter zu verdauen.
 
louiss

louiss

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also so ganz aprupt würd ich jetzt auch nicht umstellen. da ich vermute, dass das aldifutter ein extruderfutter ist, würde ich persönlich langsam auf ein hochwertiges trockenfutter umsteigen, (was nicht kaltgepresst ist!) wie zum beispiel von orijen. das ist relativ teuer, aber man bekommt es in verschieden großen packungen. da kann man erst mal mit wenig geld kucken, ob der hund es ohne probleme annimmt. erst wenn er ein trockenfutter mit hohem fleischanteil verträgt würde ich langsam auf fleisch/barf umstellen

außerdem, wenn der hund erbricht, kann es sinn machen die schonkost in mehrere kleine winzmengen über den tag, die nacht verteilt zu geben. aber ne langfristige lösung ist das natürlich nicht. wenn erbrochen wird, weil der darm nicht in ordnung ist, kann es sinnvoll sein brei zu verabreichen, da die verdauung dann nicht so viel arbeit hat. manche schwören auf hühnchen, manche auf karotten und manche auf reis. das ist von hund zu hund unterschiedlich, meiner verträgt kein reis, aber haferflocken mit hühnchen sind bei ihm die perfekte schonkost. wenn der hund viel erbricht achte ich darauf, dass er viel trinkt, indem ich seinem trinwasser immer ein bisschen vom gekochten hühnchenwasser beimische.

ich hoffe, ihr bekommt hilfteiche tipps und wünsche eine gute besserung. wenn ihr denkt es macht sinn, ne zweite meinung einzuholen, dann geht noch zu nem anderen tierartzt ;)
 
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ToMicPa68

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So bei einem anderen Tierarzt gewesen, dieser riet mir vom Barfen ab, da meine seit 9 Jahren halt das TroFu gewöhnt war, dadurch habe ich ihr viel mehr geschadet als alles andere.
Bei Röntgenbild war zu sehen das die leber stark vergrößert ist, Bauchspeicheldrüse ist ok, allerdings ist ein Schatten auf dem Röntgenbild zusehen, wo sich der TA nicht zu 100% sicher ist ob es die Galenblase ist oder vielleicht auch ein Tumor.
Die nächsten 3 Tage jeden Morgen zur Infusion und Schonkost ist angesagt, danach werden die Leberwert erneut getestet und dann ein Ultraschall gemacht um abzuklären ob Gallenblase oder etwas anderes?
Danke für die Antworten.
 
Kompassqualle

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So bei einem anderen Tierarzt gewesen, dieser riet mir vom Barfen ab, da meine seit 9 Jahren halt das TroFu gewöhnt war, dadurch habe ich ihr viel mehr geschadet als alles andere.
Ich bin seit etwa 8 Jahren überzeugter Barfer (mein Mann arbeitet sogar zur Aushilfe in einem kleinen Barfshop ;)) und ich habe im Laufe der Zeit eigentlich noch nie erlebt das richtig gemachte Rohfütterung eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes nach sich gezogen hätte.
Noch dazu kann man gerade bei Vorerkrankungen wie z.B. Leberproblemen durch entsprechende Diät hervorragend mit der Ernährung darauf eingehen (und natürlich auch Probleme verschlimmern, wenn man es falsch macht).

Das Aldi-Futter ist aufgrund seiner Zusammensetzung tatsächlich sehr minderwertig, da es sehr viele Kohlenhydrate enthält und nur sehr wenig (und vor allem kein hochwertiges) tierisches Protein.
Da die wichtigsten Nährstoffe in Trockenfutter künstlich zugesetzt werden, kann ein Hund davon trotzdem leben, es kommt allerdings einer Ernährung mit Instantkost beim Menschen gleich und frische, natürliche Lebensmittel sind dagegen in jedem Fall zu bevorzugen. Deswegen finde ich die pauschale Aussage des Tierarztes du hättest deinem Hund mit Rohfleisch geschadet sehr seltsam, ich meine wenn mein Hausarzt mir als Ernährungstipp sagen würde "Essen sie nie wieder Obst und Gemüse, sondern in Zukunft nur noch Tiefkühlpizza und Tütensuppe" würde ich ihn auch komisch angucken.

Wurde außerdem mal in Betracht gezogen, dass der Leberschaden auch eine Ursache von lebenslanger Ernährung mit minderwertigem Trockenfutter sein könnte (auch wenn man hier wohl kaum einen ursächlichen Beweis führen kann, schließlich können Lebererkrankungen durch sehr viele Sachen induziert werden).

Natürlich verstehe ich aber, dass du nur das Beste für deinen Hund willst und ich weiß auch, dass es oft nicht einfach ist mit den Tierärzten, weil jeder was anderes sagt, oft nichtmal sinnvolle Diagnostik gemacht wird und man manchmal einfach das Gefühl hat, dass den Tierärzten das Tier an sich eigentlich ziemlich egal ist :(

Was das Barfen angeht so gehe ich einfach mal davon aus, dass es bei euch gründlich falsch gemacht wurde, zumindest wenn eure einzige Infoquelle dafür der Tierarzt war:
Der Tierarzt gab mir den Rat, Rohfutter zu füttern, unter Zugabe von Reis, Kartoffenl oder Nudeln, er eminte sie sei auch dezent Übergewichtig, 2 - 3 Kilo.
Wurde überhaupt supplementiert? Wurde der Calcium und Vitaminbedarf sachgerecht gedeckt? Wurde sinnvoll umgestellt?
...und vor allem warum empfielt der Tierarzt Kohlenhyrate zuzugeben wenn der Hund doch aber angeblich Übergewicht hat :shock:
Klingt für mich nicht sehr kompetent was der TA euch da geraten hat, vielleicht ist es deswegen nach hinten losgegangen?

Reis mit Barf ist gut oder Reis mit Ei und Öl oder Reis mit Fisch/Geflügel und Öl.
Du kannst auch Geflügel leicht abkochen, und dann in dem Wasser den Reis kochen und dann mit dem Wasser geben.
(Reis, Kartoffeln und Nudel immer ohne Salz kochen)
Oft gegebene Tipps die zwar sicher gut gemeint sind, aber leider wahrscheinlich mehr schaden als nützen.
Denn es stimmt zwar, dass der Kot von Reis wieder fest(er) wird, das liegt allerdings nur daran, weil der Reis Wasser aufsaugt und bindet. Durchfall hat schon auch eine Funktion für den Körper (ausspülen von Giftstoffen oder Bakterien) und der Reis heilt die Ursache nicht, er saugt nur all die Flüssigkeit auf die der Körper in den Darm leitet.
Mit anderen Worten, Reis macht den Kot fest, aber nur um den Preis einer (weiteren) Dehydration.
Da der Körper bei Durchfall ohnehin eine Menge Wasser verliert sollte man diesen Vorgang also nicht unterstützen , indem man Reis füttert (natürlich darf ein Löffel Reis zur Schonkost, aber Reis oder Haferflocken sollten nicht Hauptbestandteil einer Schonkost bei Durchfall sein, da dadurch eben stärkere Dehydration droht).

Dann noch zum Salz:
Salz ist ein lebensnotwenidges Mineral, sinkt der Spiegel an Salzen im Körper unter ein bestimmtes Maß droht der Tod. Bei Erkrankungen bei denen viel Flüssigkeit verloren wird (starkes Erbrechen oder Durchfall) verliert der Körper mit der Flüssigkeit auch Salz und Mineralien. Dies muss genau so wieder zugeführt werden wie die Flüssigkeit sonst herrscht ein osmotischer "Unterdruck" welcher im schlimmsten Fall eben zum Tod führen kann (hypertone Hyperhydration oder "Wasservergiftung").
Deswegen ist es lebensnotwendig bei Durchfallerkrankungen oder allgemein bei Dehydration zusammen mit Flüssigkeit auch immer Mineralien zuzuführen (zumindest etwas Salz übers Futter, in schlimmen Fällen kann man aber auch eine Elektrolyt-Lösung aus der Apotheke mit ins Wasser geben).

Die nächsten 3 Tage jeden Morgen zur Infusion und Schonkost ist angesagt, danach werden die Leberwert erneut getestet und dann ein Ultraschall gemacht um abzuklären ob Gallenblase oder etwas anderes?
Ich finde es sehr gut und löblich, dass der Tierarzt ein Röntgenbild gemacht hat und auch, dass ein Ultraschall noch gemacht werden soll.
Was empfiehlt denn jetzt dieser Tierarzt als Schonkost?
 
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ToMicPa68

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Als Futter wurde mir jetzt vom Tierarzt mitgegeben "Royal Canin - Hepatic" als Dosen - wie auch als Trockenfutter.
Da ich heute nur kleine Mengen über den Tag verteilt gegeben habe, habe ich dem Dosenfutter ein wenig Reis/Haferschleim beigemischt.
Bis jetzt ist das Erbrechen ausgeblieben!
Der TA hat das Brafen nicht grundsätzlich schlecht geredet, nur er meinte man hat mich von Seiten des anderen TA falsch oder besser gar nicht beraten.
Der TA von heute hat gesagt er selber würde ohne fachliche Anleitung nicht Brafen, da man viel falsch machen kann was die Anteile an Fleisch und anderen Rohstoffen (Kartoffeln, Getreide usw.) angeht.
Ich möchte jetzt erstmal zusehen das es meiner Hündin besser geht und ich hoffe eigentlich nur das es sich bei dem Fleck auf dem Röntgenbild nur um die Gallenblase handelt und nichts anderes.
Was dann als nächstes gefüttert wirde, werde ich mir dann noch anlesen, allerdings glaube ich das ich vom Brafen die Finger lasse für die verbleibenden Lebensjahre meiner Hündin.
 
Kompassqualle

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Als Futter wurde mir jetzt vom Tierarzt mitgegeben "Royal Canin - Hepatic" als Dosen - wie auch als Trockenfutter.
Ein Klassiker, irgendwie muss sich der Tierarzt schließlich den Zweitwagen finanzieren :p

Nein, verzeih wenn ich böse klinge, aber in den meisten Fällen taugen die Futtersorten aus dem Wartezimmer in erster Linie dazu dem Tierarzt die Kasse zu füllen, schließlich verdient er an dem Futter ;)

Dennoch sind die therapeutischen Futtersorten (wenn auch vom Hersteller meist mit billigsten Mitteln zusammengestellt und dann ultra-teuer vermarktet) einem anderen Fertigfutter aus dem Supermarkt (oder auch falsch gemachtem Barf) vorzuziehen. Bei einer Leberdiät sollte weniger Protein verfüttert werden und in dem Hepatic Futter ist der Proteingehalt gegenüber normalen Futtersorten reduziert. Es erfüllt also seinen Zweck ;)

Der TA hat das Brafen nicht grundsätzlich schlecht geredet, nur er meinte man hat mich von Seiten des anderen TA falsch oder besser gar nicht beraten.
Da hat er sicherlich recht und auch wenn Barfen zwar keine Hexerei ist für die man ein ganzes Studium an Wissen hinlegen müsste denke auch ich, dass es nicht gerade einfach ist ausgerechnet mit einem alterskranken Hund ins Barfen einzusteigen, wenn man noch gar kein Vorwissen hat.

Ich möchte jetzt erstmal zusehen das es meiner Hündin besser geht
Das halte ich auch für das wichtigste und neben aller Diskussionen ist am Ende eh immer das Futter das beste mit dem es dem Hund besser geht, egal ob nun Trocken oder Dose oder Barf ;)

Was den Fleck angeht würde ich erstmal ruhig bleiben und den Ultraschall abwarten, wahrscheinlich ist es wirklich nur die Gallenblase.
Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass alles schnell wieder in Ordnung kommt.
 
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Zerberus

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So bei einem anderen Tierarzt gewesen, dieser riet mir vom Barfen ab, da meine seit 9 Jahren halt das TroFu gewöhnt war, dadurch habe ich ihr viel mehr geschadet als alles andere.
Bei Röntgenbild war zu sehen das die leber stark vergrößert ist, Bauchspeicheldrüse ist ok, allerdings ist ein Schatten auf dem Röntgenbild zusehen, wo sich der TA nicht zu 100% sicher ist ob es die Galenblase ist oder vielleicht auch ein Tumor.
Die nächsten 3 Tage jeden Morgen zur Infusion und Schonkost ist angesagt, danach werden die Leberwert erneut getestet und dann ein Ultraschall gemacht um abzuklären ob Gallenblase oder etwas anderes?
Danke für die Antworten.
Der erste Satz ist schon quatsch. Kenne eine Pflegestelle die nur barfen, da werden selbst die alten Hunde mit 14 Jahren noch umgestellt und das geht auch.

Schön dass das mit dem Röntgenbild gemacht wurde, so kann man schon mehr sehen.
Leber und Gallenblase liegen auf dem Magen, wenn diese vergrößert sind können sie draufdrücken und den Magen beeinträchtigen.

Ich würde hier umstellen auf kleine Futtermengen, so das sich der Magen nicht so stark füllt und der Druck nicht zu stark wird.
Noch dazu kann man gerade bei Vorerkrankungen wie z.B. Leberproblemen durch entsprechende Diät hervorragend mit der Ernährung darauf eingehen (und natürlich auch Probleme verschlimmern, wenn man es falsch macht).
Stimmt, aber dafür muss man schon einen kompetenten Barf-Laden finden.


Oft gegebene Tipps die zwar sicher gut gemeint sind, aber leider wahrscheinlich mehr schaden als nützen.
Denn es stimmt zwar, dass der Kot von Reis wieder fest(er) wird, das liegt allerdings nur daran, weil der Reis Wasser aufsaugt und bindet. Durchfall hat schon auch eine Funktion für den Körper (ausspülen von Giftstoffen oder Bakterien) und der Reis heilt die Ursache nicht, er saugt nur all die Flüssigkeit auf die der Körper in den Darm leitet.
Mit anderen Worten, Reis macht den Kot fest, aber nur um den Preis einer (weiteren) Dehydration.
Da der Körper bei Durchfall ohnehin eine Menge Wasser verliert sollte man diesen Vorgang also nicht unterstützen , indem man Reis füttert (natürlich darf ein Löffel Reis zur Schonkost, aber Reis oder Haferflocken sollten nicht Hauptbestandteil einer Schonkost bei Durchfall sein, da dadurch eben stärkere Dehydration droht).
Hier ging es um Schonkost, das ist die Schonkost die meine bekommen, wenn sie mal erbrechen und Bauchweh haben. Reis gebe ich immer mit viel Wasser.
Das ist ja kein Dauerzustand. Ich hab mich auch nicht auf Durchfallerkrankungen bezogen, da es hier um Erbrechen geht.

Dann noch zum Salz:
Salz ist ein lebensnotwenidges Mineral, sinkt der Spiegel an Salzen im Körper unter ein bestimmtes Maß droht der Tod. Bei Erkrankungen bei denen viel Flüssigkeit verloren wird (starkes Erbrechen oder Durchfall) verliert der Körper mit der Flüssigkeit auch Salz und Mineralien. Dies muss genau so wieder zugeführt werden wie die Flüssigkeit sonst herrscht ein osmotischer "Unterdruck" welcher im schlimmsten Fall eben zum Tod führen kann (hypertone Hyperhydration oder "Wasservergiftung").
Deswegen ist es lebensnotwendig bei Durchfallerkrankungen oder allgemein bei Dehydration zusammen mit Flüssigkeit auch immer Mineralien zuzuführen (zumindest etwas Salz übers Futter, in schlimmen Fällen kann man aber auch eine Elektrolyt-Lösung aus der Apotheke mit ins Wasser geben).
Aber nicht das normale Speisesalz, das ist meist jodiert, daher mein abraten Reis etc. zu salzen.
Ich würde da eher einen Natriumzusatz nehmen. Grundsätzlich ist Salz wichtig.


Ich finde es sehr gut und löblich, dass der Tierarzt ein Röntgenbild gemacht hat und auch, dass ein Ultraschall noch gemacht werden soll.
Was empfiehlt denn jetzt dieser Tierarzt als Schonkost?
Löblich? Wenn du sagst du willst das, dann macht der TA das, ist auch nur eine Dienstleistung.

Als Futter wurde mir jetzt vom Tierarzt mitgegeben "Royal Canin - Hepatic" als Dosen - wie auch als Trockenfutter.
Da ich heute nur kleine Mengen über den Tag verteilt gegeben habe, habe ich dem Dosenfutter ein wenig Reis/Haferschleim beigemischt.
Bis jetzt ist das Erbrechen ausgeblieben!
Der TA hat das Brafen nicht grundsätzlich schlecht geredet, nur er meinte man hat mich von Seiten des anderen TA falsch oder besser gar nicht beraten.
Der TA von heute hat gesagt er selber würde ohne fachliche Anleitung nicht Brafen, da man viel falsch machen kann was die Anteile an Fleisch und anderen Rohstoffen (Kartoffeln, Getreide usw.) angeht.
Ich möchte jetzt erstmal zusehen das es meiner Hündin besser geht und ich hoffe eigentlich nur das es sich bei dem Fleck auf dem Röntgenbild nur um die Gallenblase handelt und nichts anderes.
Was dann als nächstes gefüttert wirde, werde ich mir dann noch anlesen, allerdings glaube ich das ich vom Brafen die Finger lasse für die verbleibenden Lebensjahre meiner Hündin.
Na herrlich, vom Regen in die Traufe. RC kommt bei mir nie wieder in den Napf, das Zeug taugt absolut nichts.
Wenn man sich ein wenig beliest schafft man das, Barf ist nicht so schwer.
Getreide hat normal nichts im barf verloren. Das sie nicht mehr erbricht liegt nur an der Menge.

Wenn du nicht barfen willst, dann schau dich wie gesagt mal hier um in den Listen für TF und NF.
In den verbleibenden Lebensjahre hört sich ja an als wäre der Hund steinalt, der Hund ist 9 Jahre und so lang er keine Dogge ist, ist man da noch nicht alt. Ist ja als würden wir sagen, Personen mit 50 Jahren sind uralt :lol:
 
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Kompassqualle

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Stimmt, aber dafür muss man schon einen kompetenten Barf-Laden finden.
Stimmt, oder sich Literatur besorgen ;)
Ich halte die Hefte von Swanie Simon zum Thema Barfen für den Anfang für vollkommen ausreichend (und es gibt ja auch eines über Barf bei alten/kranken Hunden).

Wie gesagt finde ich Reis in der Schonkost nicht schlimm, es sollte eben nur nicht zu viel sein wegen der entwässerenden Eigenschaft.

Aber nicht das normale Speisesalz, das ist meist jodiert, daher mein abraten Reis etc. zu salzen.
Ich würde da eher einen Natriumzusatz nehmen. Grundsätzlich ist Salz wichtig.
Speisesalz (oder Kochsalz) ist Natriumchlorid, ob Jod oder Fluorid zugesetzt ist ist bereits bei menschlicher Ernährung Glaubenssache. Im Supermarkt steht meistens beides nebeneinander mit und ohne Zusätze, da kann man ja dann das entsprechende nehmen. Ein jodiertes Salz schadet dem Hund aber auch nicht (warum sollte es?).

Was meinst du außerdem mit "Natriumzusatz"?
Löblich? Wenn du sagst du willst das, dann macht der TA das, ist auch nur eine Dienstleistung.
Stimmt, allerdings ist meine Erfahrung dass sich viele Tierärzte nicht groß mit Diagnostik abmühen und lieber auf Verdacht Medikamente geben wenn der Besitzer nicht auf was anderes besteht. Und viele Leute hinterfragen nicht was der Tierarzt macht oder möchten als Laie keine Diskussion vom Zaun brechen.
Deswegen finde ich es gut, dass dieser Tierarzt von sich aus geeignete Diagnostik vorschlägt ;)

Na herrlich, vom Regen in die Traufe. RC kommt bei mir nie wieder in den Napf, das Zeug taugt absolut nichts.
Wenn man sich ein wenig beliest schafft man das, Barf ist nicht so schwer.
AUch ich würde kein RC füttern, aber ich denke in diesem speziellen Fall des TEs ist das Hepatic Futter erstmal eine gute Lösung, auf jeden viel besser als eine falsch gemachte Barf-Leberdiät in die sich der TE ja erstmal einlesen müsste.

Wenn du nicht barfen willst, dann schau dich wie gesagt mal hier um in den Listen für TF und NF.
Soweit ich weiß haben wir keine speziellen Futter für Leberdiät in den Listen, sondern überwiegend solche mit hohem Fleisch/Proteinanteil und genau das ist bei Lebererkrankungen eher kontraproduktiv, deswegen kann ich mich diesem Rat leider auch nicht anschließen.
 
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Zerberus

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Kompassqualle, in Mineral ist Natrium drin, wo bei es sich vom Hersteller untersceidet. Ich fütter normal nichts extra, da ich fast alles frisch bekomme.

Das mit dem Salz ist Jahre her wo ich das mal von einem Barfexperten gesagt bekommen habe, seit dem mach ich das auch nicht bzw. habe es nie gemacht.

Was ist aber wenn der Hund nichts an der Leber hat und es ein Tumor ist? Durchschauen der Listen schadet auf keinen Fall um sich mit den Inhaltsstoffen vertraut zu machen. Dann kann man bei den Herstellern nach alternativen Futtersorten suchen und muss nicht bei einem Abfallprodukt bleiben.

Oder man spricht mal mit barfern der für Leberkranke barft (wenn der Hund es sein sollte was ja noch nicht 100% klar ist).
Hände in den Schoß legen und bei RC bleiben ist einfach, aber nicht sinnvoll.
 
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Mineralien sind Elemente oder Verbindungen in kristallinem Zustand und es gibt unzählige Minerale (Carbone, Oxide etc..), ein Diamant oder ein anderer Edelstein ist auch ein Mineral, aber deswegen ist in ihm trotzdem kein Natrium enthalten.
Was meinst du also, wenn du sagst "in Mineral ist Natrium drin"?

Das mit dem Salz ist Jahre her wo ich das mal von einem Barfexperten gesagt bekommen habe, seit dem mach ich das auch nicht bzw. habe es nie gemacht.
In jeder Barf-Literatur die mir bekannt ist wird Salzzugabe empfohlen, wenn man nicht die Möglichkeit Blut als Zugabe zu füttern (und das hat sicher kaum ein Barfer).

Oder man spricht mal mit barfern der für Leberkranke barft (wenn der Hund es sein sollte was ja noch nicht 100% klar ist).
Hände in den Schoß legen und bei RC bleiben ist einfach, aber nicht sinnvoll.
Im Grunde möchte ich dir zustimmen, da ich ja ebenfalls überzeugter Barfer bin, aber ich denke auch, dass eben nicht jeder Barfen muss und es nicht immer für jeden Hund das richtige ist.
Wenn der TE nicht barfen möchte bleibt fast nur ein fertiges Diätfutter wenn tatsächlich ein Nierenleiden vorliegt - klar muss es dann nicht RC sein, da kann man dann ja schauen ob andere Hersteller vielleicht ein besseres Spezialfutter anbieten.
Sollte die Leber okay sein, kann man ja dann auch immer noch unsere Liste mal druchgehen, oder sich eben doch mit dem Barfen anfreunden ;)
 
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Gibt´s gefroren literweise in den meisten Barf-Shops:eusa_shhh: Ist halt nur etwas eklig:mrgreen:
Nicht schlecht ;)
Bei mir in der Umgebung gibt es soweit ich weiß 3 Barf-Shops, von denen hat keiner Blut (ich dachte auch es ist sicher nicht so leicht zu bekommen, da ja in Schlachthäusern normalerweise vor der Zerlegung ausgeblutet wird und das Blut ja dann sehr schnell portioniert und eingefroren werden müsste ehe es anfängt sich abzusetzen... aber vielleicht liege ich falsch, da werde ich in den Barf-Läden mal nachfragen wieso sie kein Blut anbieten ;)).

Eklig, ja, aber darauf stehen Hunde nunmal :lol:
Ringo hatte letzte Woche erst Hühnerköpfe als Hauptmahlzeit *mjam* :lol:

 
Thema:

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