Frage zur Borreliose-Behandlung und allgemein zu Zeckenschutz

Diskutiere Frage zur Borreliose-Behandlung und allgemein zu Zeckenschutz im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Also, unsere Hündin war sehr träge und lethargisch geworden und außerdem pummelig. Deswegen stand zunächst Schilddrüsenunterfunktion als Verdacht...
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Tapa

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Also, unsere Hündin war sehr träge und lethargisch geworden und außerdem pummelig. Deswegen stand zunächst Schilddrüsenunterfunktion als Verdacht auf dem Tapet (und zwischendurch noch Kalziummangel wegen eines Messfehlers im Labor)

Schilddrüse ist iO, es ergab sich ein erhöhter Borreliose-Titer. Daraufhin nochmalige Blutuntersuchung um zu klären, ob das was Aktuelles ist und was genau das für eine Immunreaktion ist. Ich meine, der TA (hatte nur mit ihm
telefoniert) sprach etwas von Immunoblot-Untersuchung.

Jedenfalls ist das Ergebnis heute da, die Sprechstundenhilfe rief eben an und meinte, das wär eine behandlungsbedürftige Borreliose und der Hund bräuchte Antibiotika. Ich habe gleich einen Termin deswegen.

Jetzt ist folgendes: Dem Hund ging es wirklich richtig schlecht einige Tage, er war sehr lethargisch, drehte auf Spaziergängen "wortlos" um ging zurück zum Auto, wo er sich daneben hinlegte so nach dem Motto "ich warte, bis ihr wieder kommt", Apportierspiele interssierten ihn nicht die Bohne, obwohl er das sonst als Lebensaufgabe betrachtet, er schlief ständig...

Nun ist er seit letzten Donnerstag wieder völlig normal, rennt und wetzt wieder, apportiert wieder, obwohl ja noch keine Behandlung begonnen hatte...
Kann/darf ich davon ausgehen, dass der Körper mit dem Borreliose-Infekt selbst fertig geworden ist und kein AB mehr benötigt? Oder sollte er die trotzdem bekommen? Blicke durch die Krankheit nicht durch? Werde den TA natürlich auch gleich danach fragen, mich interessieren nur Eure Meinungen.

Und was den Zeckenschutz betrifft: Bisher gab es den Spot on "Preventic" (Wirkstoff Permethrin, bisher gut vertragen). Bei Nachlassen kommt es leider eben trotzdem mal zum Biss. TA sprach nun was von einer 3-Monats-Tablette (Namen des Präparats habe ich nicht). Hat da jemand Erfahrungen mit?
 
08.06.2015
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Kompassqualle

Kompassqualle

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Weder Spot-Ons noch Tabletten-Präparate können die Bisse durch Zecken verhindern, die Mittel sorgen lediglich dafür, dass die Zecken sterben (allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass man eine Zecke die sich einmal festgebisssen hat und die dann stirbt teilweise nur noch sehr, sehr schlecht abkriegt)

Was die Borreliose angeht so denke ich sie ist häufig eine Ersatzdiagnose (weil keine andere Ursache für eine Lahmheit gefunden wird) oder die Krankheit wird einfach überdiagnostiziert.

Leider ist eine genaue Diagnose sehr schwierig, da über 90% der Hunde früher oder später Kontakt mit Borrelien haben und sich deswegen Antikörper im Blut nachweisen (es kommt nur in den meisten Fällen niemals zur Symptombildung, da das Immunsystem des Hundes normalerweise gut mit dem Erreger zurecht kommt).
Ein Hund in dessen Blut sich Antikörper gegen Borrelien finden lassen muss also noch lange keine Borreliose haben.

Wenn ich es richtig lese fehlt deinem Hund zur Borreliose außerdem die typische Lahmheit.

Die Diagnose "Borreliose" kann also nur eine Verdachtsdiagnose sein und wenn es dem Hund jetzt wieder gut geht würde ich wohl auf die Antibiotika verzichten (diese sind sehr belastend für den Körper und schädigen z.B. die Darmflora so dass es zu anhaltendem Durchfall kommen kann).

Leider ist meine Erfahrung aber auch, dass Tierärzte sehr inflationär mit den ABs umgehen, geradezu verantwortungslos, denn sie belasten nicht nur den Körper des behandelten Hundes, sondern auch die Umwelt.
Bereits heute gibt es zahllose resistente Bakterien, diese vermehren sich stetig durch unüberlegten Einsatz der AB und das auch in der Natur (z.B. wenn Dünger von mit AB behandelten Tieren aus der Fleischproduktion dann später auf die Felder gebracht wird).
Wenn wir nicht wollen, dass in 100 Jahren wieder Menschen an einer simplen Lüngenentzündung sterben sollten wir Antibiotika deswegen nur als Notfallmedikament einsetzen und nicht als billige und schnelle Behandlung bei Verdachtsdiagnosen, wie es leider viele Tierärzte tagtäglich tun :?

Auch dies wäre für mich ein Grund den - jetzt wieder fitten - Hund nicht mit ABs zu behandeln, sondern erstmal abzuwarten, ob das Problem wieder auftaucht oder nicht.
 
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Tapa

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Es ist doch aber ein zusätzlicher Immunoblot-Test gemacht worden, gerade WEIL der TA nicht unnötig und ins Blaue rein Antibiotika verschreiben wollte, eben weil der Titer allein nicht aussagekräftig sei...das hatter er mir auch so erklärt.
er meinte heute, da sie diese Lethargie gehabt hätte - auch dies sei ein Symptom, nicht nur Lahmheiten - und dies schubweise auftritt, wäre eine AB-Behandlung angezeigt. Und die Immunoblot-Werte sprächen für eine aktuelle Infektion, die noch nicht lang besteht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Weder Spot-Ons noch Tabletten-Präparate können die Bisse durch Zecken verhindern, die Mittel sorgen lediglich dafür, dass die Zecken sterben (allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass man eine Zecke die sich einmal festgebisssen hat und die dann stirbt teilweise nur noch sehr, sehr schlecht abkriegt)
Ja. Und jetzt stattdessen wild die Zecken draufstürzen lassen? Beim Hund eines Waldarbeiters, der mit Herrchen den ganzen Tag im Wald ist und dementsprechend häufig Zecken ausgesetzt ist - und nicht dem Mops von Tante Frida, dessen Risiko, sich einen Zeckenbiss auf der halbstündigen Spazierrunde zu holen, geringer sein dürfte? Ich habe nur gefragt, ob jemand Erfahrungen zur Verträglichkeit hat, weil ich Tabletten bisher eben nicht kenne. Das Spot on, welches ich derzeit verwende, hat übrigens durchaus repellierende Wirkung und Zeckenbisse treten dann auf, wenn die Wirksamkeitsdauer sich dem Ende zuneigt, sonst nur in Ausnahmefällen. Wie das bei Tabletten ist, weiß ich nicht, genau deshalb frage ich hier.
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Es ist doch aber ein zusätzlicher Immunoblot-Test gemacht worden, gerade WEIL der TA nicht unnötig und ins Blaue rein Antibiotika verschreiben wollte, eben weil der Titer allein nicht aussagekräftig sei...das hatter er mir auch so erklärt.
Auch wenn der Immunblot eine höhere Aussage hat als der Elisen-Test der vorher gemacht wurde, kann er doch auch trotzdem nur nachweisen, dass eine Immunreaktion auf Borrelien stattgefunden hat, oder? :eusa_think:
Da man davon ausgehen kann, dass locker 90% aller Hunde im Laufe ihres Lebens Kontakt zu Borrelien haben, es allerdings (wenn überhaupt) nur in sehr, sehr seltenen Fällen zu einem akuten Ausbruch der Krankheit kommt, gehe ich davon aus, dass deswegen dennoch selbst bei positivem Befund nicht unbedingt mit einem chronischen Verlauf gerechnet werden muss.

Selbstverständlich ist dies aber Abwägungssache und ich möchte auch keine Ferndiagnostik betreiben, letztendlich liegt die Entscheidung darüber ob und welche Behandlung für deinen Hund das Beste ist bei dir.
Ja. Und jetzt stattdessen wild die Zecken draufstürzen lassen?
Eine wirkliche Alternative gibt es ja nicht (zumindest habe ich noch keine zuverlässige gefunden). Wie gesagt bei Spot-Ons hatte ich bisher immer trotzdem genau so viele angebissene Zecken wie ohne...nur sind diese dann nach dem Beißen gestorben und hingen dann schön hart und eingetrockent halb im Hund und halb draußen, beim Versuch sie zu ziehen zerbröselt dann der Hinterleib und der Vorderleib bleibt in der Haut wo sich eine schöne, kleine Entzündung bildet.
Allergische Reaktion und Hautrötungen aufgrund des Spot-Ons habe ich auch schon gesehen. Für mich persönlich sind diese Dinger deswegen leider keine Alternative mehr gegen Zecken. Ich habe allerdings nur Erfahrungen mit Frontline und Advantage und war von beiden nicht so überzeugt, das Preventic kenne ich nicht.



Ich schaue nach dem Spaziergang ob ich welche auf dem Hund finde und entferne diese. Manchmal entgeht mir natürlich eine, aber ich denke selbst jetzt im Sommer bringen wir es momentan auf nicht mehr als eine oder zwei festgesaugte Zecken pro Woche. Allerdings wohne ich auch in Norddeutschland und hier ist mit den Biester zum Glück wirklich nicht so schlimm (Waldarbeiter ist mein Hund natürlich nicht....aber auch nicht der Mops von Tante Frida ;))

Was hat denn nun der Tierarzt vorhin überhaupt gesagt?
 
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Tapa

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Also ich hab mir das mit diesem Immunblot im Internet durchgelesen und auch erklären lassen...man kann anhand der verschiedenen Messwerte wohl erkennen, wie "alt" die Infektion ist, je nachdem wie hoch oder wie niedrig bestimmte Unterarten von Antikörpern sind, und es kann auch erkannt werden, welche Borrelien-Sorte verantwortlich ist. Und ich habe meinen TA nun wirklich nicht in Verdacht, dass er blindwütig drauflos Antibiotika verschreibt, zumindest habe ich ihn seit Jahren immer anders erlebt;).

Allerdings hat er mir trotz Symptom-Besserung eben mit Hinweis auf das schubweises Auftreten bei Borreliose AB-Einnahme Doxycyclin für 30 Tage empfohlen, und ich habe das auch angenommen. Und ehrlich gesagt möchte ich nicht warten, ob bzw. bis der Hund womöglich Gelenkschmerzen und Lahmheiten entwickelt. Ich weiß nicht, ob man Borreliose bei Mensch und Hund - wenn sie denn ausbricht - vergleichen kann, aber was Mensch betrifft, ist mein Mann leidgeprüft, berufsbedingt....er hat mal eine sehr langwierige und schmerzhafte Geschichte mit Borreliose vor Jahren gehabt. Sowas möchten wir dem Hund ersparen...

Als wir zum Tierarzt gingen, war der Hund ETWAS müde und lustlos, daher der Verdacht auf Schilddrüsenunterfunktion, der sich nicht bestätigt hat. Während wir noch auf die Ergebnisse der Blutuntersuchungen warteten, wurde dann die Mattheit deutlich schlimmer, und es ist echt übel, ein normalerweise topfittes lebensfrohes Tier zu sehen, was sich nur noch hinlegt, nicht mehr laufen will und sich für nichts wirklich interessiert (und das war vor dem Ausbruch der sommerlichen Hitze, wettermäßig wäre das nicht erklärbar). Ich bin ehrlich gesagt auch "froh" eine behandelbare Diagnose zu haben.

Worauf der TA mich auch noch hingewiesen hat, war eine mögliche Borrelioseimpfung direkt im Anschluss an die AB-Behandlung. So ein Borreliose-Papst unter der Tierärzteschaft würde das empfehlen (hat er wörtlich so ausgedrückt). Es gäbe mittlerweise Impfstoffe, die gegen alle drei in Deutschland vorkommenden Erreger wirken würden. Ob ich das mache weiß ich allerdings noch nicht, will auch nicht übertreiben mit der Impferei, und er hat mir da auch keinen Rat gegeben, sondern mir nur gesagt, dass es das gibt und ich mir das überlegen könnte (dazu will ich mich aber erst mal weiter informieren - falls jemand damit Erfahrungen hat - bitte schreiben - danke!)).

Also ich hab bei dem Preventic tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass die Zecken dann nicht mehr beißen. In der Anfangsphase (ganz frisch aufgetragen) oder bei nachlassender Wirksamkeit in der 4. Woche beißen die Zecken und dann hat man die von dir beschriebenen toten Tiere (rausgekriegt habe ich die allerdings bisher immer), dazwischen beißen sie recht sicher nicht. Ist das bei Tabletten anders? Hat jemand Erfahrungswerte?

"Ohne alles" komme ich locker auf 4-7 Zecken am Tag, und nicht alle findet man rechtzeitig

Mit dem TA habe ich über Zeckenschutz heute gar nicht gesprochen....momentan habe ich aber auch noch Preventic. Nur überlege ich, ob Tabletten (längere Wirksamkeit) besser sein könnten

Absuchen machen wir natürlich auch, aber das ist bei Hund mit längerem Fell manchmal leider nicht ganz zuverlässig.
 
Kompassqualle

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Worauf der TA mich auch noch hingewiesen hat, war eine mögliche Borrelioseimpfung direkt im Anschluss an die AB-Behandlung. So ein Borreliose-Papst unter der Tierärzteschaft würde das empfehlen
Bitte hier nochmal ganz genau informieren, denn neben der allgemeinen Umstrittenheit der Impfung darf soweit ich weiß ein Hund nicht mehr geimpft werden wenn er eine Borrelien-Infektion hatte und sich demanch Antikörper dagegen in seinem Blut befinden, da die Impfung dann ohnehin im besten Fall wirkungslos ist, im schlimmsten Fall aber sogar einen Rückfall provoziert.


Da ich letztendlich auf dem Gebiet auch nur Laie bein, hier ein paar Links die meine Aussage unterstützen:

Schließlich muss sichergestellt sein, dass der zu impfende Hund gesund und nicht bereits mit Borrelien infiziert ist. In einem solchen Fall könnte der Schuss nach hinten losgehen und der Hund erst recht krank werden.

Auch Merial empfiehlt, Hunde mit früherer klinischer Borreliose-Erkrankung nicht impfen zu lassen. Zu groß sei die Gefahr eines möglichen Rückfalls. Vor der Impfung muss also ein sorgfältiger Nachweis geführt werden, dass der Hund keine Borreliose-Antikörper im Blut hat.
https://www.wildundhund.de/hunde/7807-alles-fauler-zauber
Zudem muss sichergestellt sein, dass die zu impfenden Tiere gesund und nicht bereits mit Borrelien infiziert sind - also keine Impfung ohne vorherigen sorgfältigen Nachweis, dass zumindest keine Borrelien-Antikörper vorhanden sind.
http://www.glamis.de/borrel.html
Allerdings wird eine Impfung nicht von allen Tierärzten uneingeschränkt empfohlen. Zwar werden die gebildeten Antikörper auch auf die Zecke übertragen und der Erreger abgetötet, aber Hunde, die schon einmal mit dem Erreger in Kontakt kamen und danach geimpft wurden, entwickelten zum Teil lebensbedrohliche Nierenentzündungen.

gefunden auf: http://www.borreliose-infektionskrankheiten.de/borreliose-beim-hund.html
..und dann noch aus dem Beipackzettel des Borrelien-Impfstoff-Herstellers Virbac:

Hunde die früher an Borreliose erkrankt waren, sollten nicht geimpft werden, da ein Schutz nicht zu erwarten ist. Hunde, die aufgrund klinscher Symptomatik in Verdacht stehen, mit Borrelien infiziert zu sein, sollten erst nach Ausschluss einer Infektion geimpft werden.http://portal.dimdi.de/amispb/doc/pei/Web/2607744-palde-20100301.pdf

Die Empfehlung die dein Tierarzt also angeblich vom "Borreliose-Papst" hat würde ich also nicht so leichtfertig in Anspruch nehmen, nicht dass du deinen Hund dadurch in Gefahr bringst.
 
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Tierfan001

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Mit der Tablette könnte Bravecto (Fluralaner) gemeint sein, falls du dich darüber informieren magst. Erfahrung habe ich damit aber keine.
 
Hamster_Lover

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Zur Zecken vermeidung: hab zwar selbst keine Hunde, aber eich probiere Schwarzkümmelöl(+ Kokosöl bei mir) an mir und unseren Tieren aus und es klappt. Ich nutze Kokosöl seit etwa einem Jahr und hatte keine einzige Zecke, obwohl ich täglich mehrere Stunden draußen bin, mir kurzen Hosen im teilweiße 1Meter hohen Gras, im Wald etc. Auch meine 5 Kaninchen hatten bisher keine einzige Zecke.

Evtl. wäre das eine Alternative :) Schwarzkümmelöl ist zudem gut für Fell& Imunsystem- sehe da kein Problem eine natürliche Methode auszuprobieren.


Ansonsten gibt es ja so Zeckenhalsbänder mit Keramik o.ä. Damit hab ich zwar keine Erfahrung, aber evtl. immernoch besser als garnichts gegen Zecken zu tun.


LG
 
dine-jolie

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Zur Zecken vermeidung: hab zwar selbst keine Hunde, aber eich probiere Schwarzkümmelöl(+ Kokosöl bei mir) an mir und unseren Tieren aus und es klappt. Ich nutze Kokosöl seit etwa einem Jahr und hatte keine einzige Zecke, obwohl ich täglich mehrere Stunden draußen bin, mir kurzen Hosen im teilweiße 1Meter hohen Gras, im Wald etc. Auch meine 5 Kaninchen hatten bisher keine einzige Zecke.

Evtl. wäre das eine Alternative :) Schwarzkümmelöl ist zudem gut für Fell& Imunsystem- sehe da kein Problem eine natürliche Methode auszuprobieren.


Ansonsten gibt es ja so Zeckenhalsbänder mit Keramik o.ä. Damit hab ich zwar keine Erfahrung, aber evtl. immernoch besser als garnichts gegen Zecken zu tun.


LG
Also direkt ins Fell schmieren? Na ich weiss nicht.... An mir selbst - okay, ich kann duschen. Aber ich möchte meinen Hund nicht dauernd baden, und wenn das Fell vom Öl dann schlonzig ist, möchte ich den Hund auch nicht mehr im Wohnzimmer auf dem Teppich haben....

Diese Halsbänder finde ich persönlich lästig, ist nichts für uns.

Ich benutze zur Zeit auch Preventic. Ich kann bestätigen, was Kompassqualle geschrieben hat. Die Zecke, die ich letztens gefunden habe,
hing da auch tot in der Haut, und zerbröselte beim Versuch, sie zu entfernen. Den kleinen Kopf dann nachträglich zu entfernen, war ein ganz schöner Aufwand, zum Glück hat Joy sich dieses Rumgefummel und Geziepe gefallen lassen, sonst wäre ich immer noch dran....
Hat sich dann auch ein schöner "Pickel" gebildet, der erst nach einigen Tagen verschwunden ist, weils offenbar gejuckt und Joy immer gekratzt hat.....
Im Gegenzug war das jedoch seit ich Preventic benutze, die einzige Zecke, die ich gefunden habe, und wir sind so gut wie täglich im hohen Gras unterwegs, was wiederum FÜR das Mittelchen spricht in meinen Augen.

Zu der Tablette (ich vermute auch, dass Bravecto gemeint ist) kann ich sagen, dass ich sie meinem Hund den ich vorher hatte gegeben habe. Ich fand keine einzige Zecke an ihm, den ganzen Sommer lang. Und eine Tablette wirkt immerhin drei Monate und gut ist. Ich denke, nach dem SpotOn steige ich auch wieder auf Tablette um.
 
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Schwarzkümmelöl gibt man Oral :) Kokosöl würde man in der tat auftragen- mach ich bei den Kaninchen aber nicht, genau aus genannten Gründen. SK-Öl hält sie aber zeckenfrei, das reicht uns auch.
Ich selbst nutze eine 2:1 Kokos-Natron Mischung als Antitranspirant, daher kann ich es auch gleich an die Beine machen- ob das bei Tieren so ideal ist.... bei Pferden weiß ich dass man es an die Nase macht, als Pflege und Zeckenschutz gleichzeitig. Und ggf an die Hufe. Bei Hunden schmieren das anscheinend manche ins Fell, würde ich persönlich aber nicht tun.
 
dine-jolie

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Achso, und das hilft? Interessant ist es auf jeden Fall
 
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Tierfan001

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Meine bekommt momentan auch Schwarzkümmelöl ins Fressen, Kokosöl bekommt sie zu fressen und aufs Fell. Wenn man da vor dem Spaziergang eine kleine Menge auf dem Hund verteilt, sollte der nicht den Teppich volltropfen :mrgreen: Man kippt ja kein Glas voll auf den Rücken, sondern reibt den Hund nur ein bisschen ein, an den Stellen, wo er sonst Zecken bekommt.
 
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Tapa

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@Kompassqualle, danke für die Infos, ich gucke sie mir noch in Ruhe an. Ich bin eh skeptisch, was die Borreliose-Impfe betrifft. Mein TA schien jetzt auch nicht unbedingt versessen darauf zu sein, zu impfen, er sprach es nur an. Mir würde es insofern einleuchten, weil der Hund direkt am Ende der AB-Behandlung vermutlich definitiv keine (akute) Borreliose mehr haben dürfte...obwohl AB hin oder her, die Antikörper ja bleiben werden (nach bisherigem Wissensstand, so ist es jedenfalls bei meinem Mann). Ich werde mich da jedenfalls einlesen. Nierenprobleme will ich nicht heraufbeschwören....

Ich werfe mal zum Thema Zeckenschutz als Frage was in den Raum: Hat davon schon einmal jemand was gehört?:

http://www.rudel-hund.de/aktuell/julia-forscht.html
 
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Huhu!
Meiner bekommt Bravecto die Tablette. Zum einen weil er viel und sehr oft schwimmt (blöd bei Spot-on) und zum anderen weil ich keine Halsbänder mag.
Ich habe an das Schwarzkümmelöl gedacht und mich beim TA und einer THP informiert. Mit dem Ergebnis das beide davon ganz klar abrieten da es sich schnell auf die Leber schlägt. Gerade bei regelmäßiger oraler Gabe.
Dennoch haben sich auch bei "Jugend forscht" viele positive Ergebnisse gezeigt.
Ich selbst gebe auch ab und an ein paar Tropfen Öl ins Futter. Aber nicht als Zeckenprophylaxe.
Ketten (Keramik und Bernstein) nimmt meine Freundin schon lange für ihren. Ich weiß allerdings nicht warum, da sie mir ernsthaft jedes Jahr erzählt das es nichts bringt.

LG
 
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hUHU
also ich werde meine THP mal fragen...zum einen, ob und was man geben könnte, um die AB-Behandlung besser zu verknusen, und zum anderen auch wegen dem künftigen Zeckenschutz. Hab ihr bereits auf die Mailbox gequatscht und warte noch auf RR.

@Schattenseele: Bekommt dein Hund von der Bravecto-Tablette denn noch (tote) Zeckenbisse oder beißen die erst gar nicht mehr?

Dennoch haben sich auch bei "Jugend forscht" viele positive Ergebnisse gezeigt.
Hattest du das auch mal ausprobiert? Also ich meine die toten-Zecken-in-Öl aus dem Link?
 
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Man sollte Schwarzkümmelöl nicht zu hoch dosieren und tatsächlich nicht zu lange geben- es müssen Pausen gemacht werden.

Das stimmt- ich hab bisher aber wie gesagt nur gute Erfahrungen gemacht :)
 
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Tapa, der hatte seit der Tablette keine einzige Zecke mehr. KANN natürlich auch Zufall sein.
Ja ich habe einige Öle getestet, allerdings nicht zufriedenstellend.
 
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Frage zur Borreliose-Behandlung und allgemein zu Zeckenschutz

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