Neuen Hund holen

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Gilay

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Hallo

Also meine Situation ist folgende.

Ich bin 18 Jahre alt und habe selber Wellensittiche. Sprich ich weiß, was für Aufgaben in der Tierhaltung auf mich zukommen.

Wie einige wissen hat meine Familie selber einen Hund, mit der ich aber leider gar nicht glücklich bin. Die Hündin war bei uns zu Probe und mir war gleich bewusste, dass ich nicht mit ihm klarkomme. Wurde aber von meiner Mutter und Schwester überstimmt und so ist sie bei uns gelandet.

Nun würde ich mir gerne einen eigenen Hund holen.
Klar kommen da die Argumente, was wäre wenn ich mal studiere? Oder wenn ich von daheim ausziehe?

Also wegen dem Studieren kann ich sagen, dass ich das ganz klar nicht machen werde.
Mit der Schule läuft es im Moment so, dass ich täglich um halb 2 zu Hause bin, nur einmal die Woche um spätestens 6 Uhr.
Gassi gehen würde ich mal fix in der Früh, so wie es sich meiner Meinung nach gehört. Und dann noch zu Mittag und am Abend. An dem Tag wo ich lange Schule habe, könnte der Hund im Garten sein, da sich meine Familie dann sicher nicht um meinen Hund kümmern würde.

Ich würde mir den Hund auch selbst finanzieren. Bin sowieso auf der Suche nach einem Wochenendjob. Außerdem arbeite ich in den Sommerferien, wo ich auch nicht wenig Gehalt bekomme.

Wenn ich von daheim ausziehe, dann nur in eine Wohnung wo ein Hund sein darf. Die 3 Monate wo ich ohne Hund war (als unsere 15-jährige Mischlingsdame vor gut 2 Jahren eingeschläfert werden musste) haben mir gereicht. Ich habe mich einfach nicht mehr sicher gefühlt und oft Angst gehabt. Ich sollte dazu sagen, dass ich generell schreckhaft bin und auch sehr schnell ängstlich werde.

Wie kann ich meine Mutter von dem Zweithund überzeugen?

Danke schon mal für eure Hilfe.

P.S. Sollte ich in dem Text vergessen haben etwas zu erwähnen, so könnte ihr mich ruhig darauf aufmerksam machen.
Und nun ist der Text mal wieder zu lange geworden
 
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
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exe

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Wieso kommst du mit dem vorhandenen Hund nicht aus?

Und was machst du, wenn du mal auf eigenen Beinen stehst? Wo bleibt die Zeit für den Hund, wenn du neben Schule noch jobben musst?

Und wie willst du Tierarztkosten bezahlen?
 
*Mischling*

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Huhu,

mir fallen zwei Sachen besonders ins Auge:
1.
da sich meine Familie dann sicher nicht um meinen Hund kümmern würde.
Das ist schon mal eine ganz schlechte Vorraussetzung. Wie soll das laufen, wenn du in der Schule bist? Wird der Hund dann allein in den Garten gepackt, weil ihn außer dir keiner wolte? Ich meine das nicht böse. Aber überleg mal, wie du dich gefühlt hast, als der jetzige Hund gegen deinen Willen angeschafft wurde. Und überleg mal, wie viel Lust du hattest - oder eben nicht - dich um ihn zu kümmern. Es sollte einfach immer der ganze Haushalt hinter so einer Anschaffung stehen. Was ist, wenn der TA doch mal zu teuer wird? Oder dich jemand wohin fahren muss? Oder du außer Haus willst?

2. Der Wochenendjob.
Hier möchte ich mich exe anschließen: Wo bleibt dann noch Zeit für den Hund? Außerdem hast du bisher weder den Job, noch Rücklagen, sowiet ich das verstehe. So schnell und einfach geht das nämlich meist nicht.

Das nächste ist, dass du gerade auf eine Zeit zusteuerst, in der sich dein Leben schnell und unerwartet ändern kann. Wäre es da nicht besser, noch ein oder zwei Jahre zu wsrten, bis in der Hinsicht alles geklärt ist und du nicht mehr von deiner Familie abhängig bist?

Zum Thema Angst vll noch was. Ein Hund kann einem sehr viel Sicherheit geben, das stimmt. Aber in erster Linie muss das in der Erziehung anders herum funktionieren. Du führst, du bist souverän, du gibst Sicherheit. Wenn du jetzt schon Grund zu der Annahme hast, dass du das nicht geben kannst, solltest du dir überlegen, ob das Einfluss auf die Erziehung des Hundes haben könnte.

Ich möchte dich nicht klein machen, aber nach dem, was du schreibst, scheint mir der Zeitpunkt für einen Hund einfach nicht gekommen. Zumal du deine Mutter zwar fragen kannst, wsrum sie keinen zweiten Hund will (und dafür gibt es sicher auch gute Gründe), aber schlussendlich ist es ihre Entscheidung.
 
Lunai

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Huhu, abgesehen von exe's Fragen sehe ich die Problematik hier:

Gassi gehen würde ich mal fix in der Früh, so wie es sich meiner Meinung nach gehört. Und dann noch zu Mittag und am Abend. An dem Tag wo ich lange Schule habe, könnte der Hund im Garten sein, da sich meine Familie dann sicher nicht um meinen Hund kümmern würde.

Der Hund wäre einmal die Woche fast den kompletten Tag (von Morgens bis 6) im Garten und würde sich selbst beschäftigen? Das ist für einen Welpen sowieso undenkbar, aber auch für einen jungen Hund in der Pupertät. Unbeaufsichtigt im Garten ist aber generell nicht mein Ding, egal wie alt der Hund ist und egal ob einen halben oder einen ganzen Tag. Du weißt nicht, was für Erfahrungen er in der Zeit machen wird, du hast keinerlei Einfluss darauf, wie er diese verarbeiten und verkraften wird.

Ich glaube es ist absolut von Nöten, dass deine Familie da mitzieht und sich eben in der Zeit auch mit um deinen Hund kümmert. Du bist nunmal einfach lange außer Haus, ob Schüler oder Arbeit, die Zeit ginge dann einfach absolut nicht (die lange, von Morgens bis Abends).
 
Gilay

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Hallo

Der Hund ist mir zu unerzogen. Sprich sie zieht an der Leine, hüpft einen an, rennt einen um, fängt zum heulen und zu bellen an wenn sie einen anderen Hund sieht und und und. Wenn ich sie mal trainieren will, und das will ich eigentlich täglich, so heißt es von meiner Mutte, was ich da mache sie sei doch eh schon so brav und blabla. Außerdem seht mich der Hund nicht als Rudelchef (der eigentliche hef ist immer noch meine Mutter) an, da meine Mutter sich ständig einmischt. Habe ihr auch schon oft gesagt, dass ich selber dem Hund sagen will, was er gerade falsch gemacht hat. Was der Hund auch macht ist, beim Spielen in die Hand zu beißen und das nicht gerade wenig sondern so, dass man am nächsten Tag eine blaue Hand hat. Und das geht für mich mal gar nicht. Und was wird da unternommen? Gar nichts. Und wenn ich mal Aus sage, dann hießt es wieder ich solle nicht so schreien.

Jobben gehen würde ich nur am Wochenende. Sprich Freitag, Samstag und Sonntag. Es wäre einfach nur ein kleines Geld ansparen, was ursprünglich für ein Pferd gedacht wäre, doch durch meine Schmerzen n Schulter, Handgelenk und Rücken kannich den Reitsport nicht mehr so ausüben, dass ich mir ein eigenes Pferd leisten kann.

Wenn ich auf eigenen Beinen stehe, werde ich schauen, dass ich in eine Wohnung mit Hundeerlaubnis komme. Ohne Hund halte ich das nicht aus und werde mir dann dort sobald es geht (sprich vllt. nach 1 Woche) einen Hund holen. So hätte ich schon einen Hund, der auch schon ein gewisses Maß an Erziehung genossen hat.

Die Tierarztkosten würde ich mir mit dem verdienten Geld zusammensparen. Klar ist es aber auch, dass es nicht reichen muss (große OP etc.) Da würde ich mit meiner Mutter auch noch abklären, ob sie das mitfinanzieren würde. Beim Pferd würde sie es, so ihre eigene Aussage.

Danke dass du weitere Fragen gestellt hast
 
*Mischling*

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Der Hund ist mir zu unerzogen. Sprich sie zieht an der Leine, hüpft einen an, rennt einen um, fängt zum heulen und zu bellen an wenn sie einen anderen Hund sieht und und und. Wenn ich sie mal trainieren will, und das will ich eigentlich täglich, so heißt es von meiner Mutte, was ich da mache sie sei doch eh schon so brav und blabla. Außerdem seht mich der Hund nicht als Rudelchef (der eigentliche hef ist immer noch meine Mutter) an, da meine Mutter sich ständig einmischt. Habe ihr auch schon oft gesagt, dass ich selber dem Hund sagen will, was er gerade falsch gemacht hat. Was der Hund auch macht ist, beim Spielen in die Hand zu beißen und das nicht gerade wenig sondern so, dass man am nächsten Tag eine blaue Hand hat. Und das geht für mich mal gar nicht. Und was wird da unternommen? Gar nichts. Und wenn ich mal Aus sage, dann hießt es wieder ich solle nicht so schreien.
Das ist zum einen nicht die Schuld des Hundes. Klär das mit deiner Mutter, denn da sitzt das Problem. Und zum anderen wirst du dieses Problem dann zusätzlich zu den hier angesprochenen auch mit dem neuen Hund haben. Ein neues Tier anzuschaffen löst also das Problem nich, sondern sorgt nur für neue. Du möchtest den Hund ja im Prinzip nur, weil du beim anderen kein Mitspracherecht hast. Dazu muss man aber auch sagen: das muss man sich verdienen. Wie viel kümmerst du dich denn um den Hund? Beweist du deiner Mutter dein Interesse an ihm? Hast du ihr mal vorgschlagen, mit dem Hund in die Hundeschule zu gehen?
Mein Rat ist: Pack das Problem bei der Wurzel und versuch nicht, ihm auszuweichen. Sprich mit deiner Mutter.

Jobben gehen würde ich nur am Wochenende. Sprich Freitag, Samstag und Sonntag.
Also wärst du drei Tage die Woche den halben Tag weg, einen Tag bis sechs und drei weitere auch den ganzen Tag? Wo soll da neben Hausaufgaben, Vögeln und Co. noch Zeit für den Hund bleiben? ;)
 
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Gast84631

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Um das mal am rande zu sagen.
Mag ja alles schoen und gut sein.
Aber ihr habt arge spannungen familiaer, da wuerde mir der hund leid tun, der dann einzieht.
Hunde sind sehr sensibel und merken deine gefuehle, auch wenn du sie nicht zeigen willst.
Sorry:|
 
Lunai

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Nur kurz soviel: Ich würde mir niemals einen jungen Hund zu einem anderen, "unerzogenen" dazu holen. Da wird Verhalten abgeguckt, ohne dass du etwas dagegen machen kannst. Mal abgesehen davon, dass zwei Hunde immer irgendwie anstrengender als einer sind und wenn einer von ihnen noch Probleme hat, an denen gearbeitet werden müsste... Empfinde ich sehr als schwierig. Bei mir soll auch irgendwann ein zweiter Hund einziehen, ich warte aber bewusst auf den Zeitpunkt, an dem es passt. Das heißt wenn mein erster Hund komplett gefestigt und aus der Pupertät raus ist (und das obwohl ich mit Takoda absolut GAR keine Baustellen habe, er ist rundum gehorsam und gut erzogen.)
 
Gilay

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@*Mischling*: Wenn ich in der Schule bin, ist auch sonst keine zu Hause, bzw nur sehr sehr selten (wenn jemand krank ist, oder frei hat) sprich da ist auch der jetzige Hund alleine. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Klar würden sie die täglichen Aufgaben nicht übernehmen und sich auch nicht in die Erziehung einmischen, aber wenn ich sie fragen würde ob sie an einem Tag helfen würde, so würde mir meine Schwester mal bestimmt helfen. Und keine Sorge, ich verstehe das schon nicht böse ;) Ich kann eure Fragen alle verstehen.
Den jetzigen Hund mag ich vom Charakterlichen her nicht. Er wurde auch nicht von mir ausgesucht. mir macht es einfach keinen Spaß mih um ihn zu kümmern, da er eben einfach so unerzogen ist und ich, wenn ich mal etwas heftiger duchgreife (bitte nicht falsch verstehen. Der Hund erleidet da keine Schmerzen, ich sage eben einfach öfter nein bzw aus sage.) aber da werde ich immer von meiner Mutter doof angemacht, warum ich so "böse" zu ihr sei.

Lust hätte ich schn, wenn ich mich um meinen eigenen Hund kümmern würde. Ich würde mich auch um den jetzigen Hund kümmern, wenn sie eine bessere Erziehung hätte.Ich meine ich füttere den jetzigen Hund und gebe ihr auch zu trinken und spiele mit ihr, doch wenn sie jedesmal in die Hand beißt beim Spielen, so macht das für mich keinen Spaß.

Das mit den TA-Kosten habe ich schon angesprochen.

Einen Job habe ich schon in Aussicht. Und die würde mich sogar nehmen. Geld habe ich genug zur Seite gelegt, da ich eher Hobbylos bin und auch nicht mit Freunden fortgehe. (habe einfach zu wenige und die sind nicht in meiner Nähe) Außerdem hasse ich es Shoppen zu gehen.

Das mit dem Sicherheit geben kenne ich, ist ja bei den Pferden auch nicht anders. Und ich kann meine Angst überwinden. Aber es ist doch schon anders, wenn ein Hund in der Nacht da is toder nicht. SO bekomme ich eh nicht schnell Angst, sondern eben in der Nacht oder wenn es ans Springreiten geht. Klar erscheckt mich schnell mal was aber auch das ist in den Griff zu bekommen.

Der Grund warum keine 2. Hund ins Haus kommen soll ist der, dass sie nach meiner Schulausbildung nicht mit einem 2. Hund dastehen möchte. Habe ihr aber auch schon erklärt, dass ich ohne Hund nicht wohnen werde.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das Problem ist, dass meine Mutter nicht mit sich reden lässt. Für sie ist der Hund so schon perfekt. KLar bei ihr geht sie auch brav an der Leine, weil ich das eben nicht darf. Außerdem wie soll der Hund mich als weitere Chef ansehen, wenn er immer von meiner Mutter zurechtgewiesen wird. Was aber leider nicht oft der Fall ist. Ihre Aussage: Der Hund ist noch jung und das gibt sich: wenn er beim Spielen la wieder beißt ist einfach komisch. Wenn ich da aber durchgreifen möchte, sprich mit einem klaren aus, oder wenn es gar nicht mehr geht, mal die Schnauze halten, dann solle ich das ja nicht tun, weil das ja ihr Privileg ist.

KLar merkt ein Hund, dass es Stress in der Familie gibt und dass der neue Hund das bagucken würde, aber ich würde mir ja keinen jungen Hund nehmen. So ab ca. 3 oder 4.

Hausaufgaben haben wir eigentlich fast keine. Wenn es welche sind, dann kann ich die noch in der Schule erledigen. Auch bin ich bei den Hausaufgaben nich lange dabei, da es nie viel ist. Lernen tue ich sowieso meistens nachts, bzw. am Abend.

Um den Hund kümmere ich mich schon. Ich darf halt nicht Gassi gehen, weil da kann ja sonst was passieren. Ich beschäftige mich auch mit ihr und füttere sie und gebe ihr auch zu trinken. Aber wenn sich da meine Mutter immer einmischt, dann kann ich da leider nichts machen.
 
G

Gast84631

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auch ein erwachsener hund merkt die stimmung, das hat nichts mit dem alter zu tun.

Ich habe ein bisschen das gefuehl das sich deine mutter als das alphatier sieht und alle anderen den hund zwar bespassen, aber nicht korrigieren duerfen.
Die methode ist davon abgesehen das es totaler bloedsinn ist, auch total veraltet.

Aber da sie nicht mit sich reden laesst, ist das nicht weiter wichtig.

Entweder ihr rauft euch zusammen, oder das ganze wird je nach dem charakter des neuen hundes UND des alten hundes recht angespannt oder unschoen.
 
Lissychan

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Den jetzigen Hund mag ich vom Charakterlichen her nicht. Er wurde auch nicht von mir ausgesucht. mir macht es einfach keinen Spaß mih um ihn zu kümmern, da er eben einfach so unerzogen ist und ich, wenn ich mal etwas heftiger duchgreife (bitte nicht falsch verstehen. Der Hund erleidet da keine Schmerzen, ich sage eben einfach öfter nein bzw aus sage.) aber da werde ich immer von meiner Mutter doof angemacht, warum ich so "böse" zu ihr sei.

Wenn du dir einen Welpen oder Junghund holst, ist dieser ebenfalls "unerzogen". Nur so eine Anmerkung am Rande...
 
Gilay

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Ich würde den Hund aus 2. Hand nehmen und da auch einen der schon ein gewissen Maß an Grunderziehung genossen hat.

Außerdem darf ich da den Hund erziehen, was ja da bei dem jetzigen Hund nicht darf
 
Smoothie

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Tut mir leid aber bevor du die einen Hund holst solltest du dich über Hunde informieren. Den Hund einen ganzen Tag lang alleine im Garten zu lassen ist ein absolutes no go und so wie du das planst wird der Hund, sry, genauso überzogen und ohne Bindung zu dir sein wie der jetzige. Hunde wollen auch nicht die Macht übernehmen und du wirst nie Rudelboss sein. Dafür müsstest du ein Hund sein.

Sehe den jetzigen Hund als Übung an und trainiere ihn. Man kauft sich keine neuen Spielzeuge weil das alte blöd ist. Naja schon, aber Lebewesen sind keine Spielzeuge.
 
E

exe

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Deine Rechnungen werden so leider nicht aufgehen und eure familiären Probleme werden eher zunehmen.

1.) Weißt du nie, wie sich ein "guterzogener" Hund aus 2. Hand bei EUCH verhält. Das fängt damit an, dass dir der Hund noch nicht vertraut und deshalb anderes Verhalten zeigt, man einen Hund sein ganzes Leben an Regeln erinnern muss (manche mehr, manche weniger), manche Hunde testen regelrecht, inwieweit du - ihrer Meinung nach - fähig bist, den Ton anzugeben.
Es gibt einen Haufen Hunde, die bei ihren Besitzern die größten Lämmer sind, sich von Fremden aber erstmal GAR NICHTS sagen lassen und in dem Punkt auch sehr deutlich werden können. Dann wünscht du dir solche Probleme, wie mangelnde Leinenführigkeit oder Knabbern im Spiel.

Sowieso ist das 'der ist mir zu unerzogen' eine schlechte Einstellung, wenn man in Erwägung zieht ein LEBEWESEN einziehen zu lassen. Dazu gehört nun mal Arbeit und auch mal ein Zähne zusammenbeissen oder zurückstecken.

2.) Ihr habt dann zwei Hunde und damit seid ihr auch "Streitschlichter" dieser Hunde und müsst euch absolut einig sein, wie in welchem Fall gehandelt wird. Stell dir vor, du tobst mit deinem Hund im Garten, der Hund deiner Mutter kommt dazu... und dann?
Dann bist du wieder dabei, den Hund deiner Mutter zu erziehen bzw. seid ihr wieder im Konflikt, wenn deine Mama es nicht einsieht den Hund zurück zu pfeifen.

3.) Sobald du ausziehst, willst du einen Hund haben (innerhalb einer Woche...).
Schön, kann man machen, wenn man
a) halbtags arbeitet
b) sich einen Hundesitter leisten kann oder
c) den Hund mit zur Arbeit nehmen darf

Soweit ich verstanden habe, bist du aber noch Schülerin. Das heißt Studium oder Ausbildung (hast du da schon eine Ahnung?) kommen erst noch und damit auch die stressige Phase des erwachsen werdens - ich spreche aus Erfahrung. ;)

EDIT: Okay, kein Studium. Dann gehe ich mal davon aus, dass du eine Ausbildung absolvieren wirst. Dann bist du täglich minimum 9 Stunden unterwegs, gern auch mal länger oder gar in Schulblöcken (also am Stück weg). Wer soll sich dann um den Hund kümmern?

4.) Bist du finanziell nicht unabhängig. Du sagst, deine Mutter würde wohl zahlen. Aber sie will ja gar keinen weiteren Hund?!

5.) Wieso meinst du, wird deine Mutter nicht wieder die Verantwortung an sich reissen bzw. warum solltest du dich bei einem anderen Hund besser durchsetzen können?
Ich mein, du bist 18 Jahre alt. Du wirst doch auch in den Augen deiner Mutter verantwortungsbewusst genug sein, um mit dem Familienhund was zu unternehmen?
 
seven

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Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen im Prinzip nur anschließen...
Ich finde gerade die Phase, wo man von der Schule ins Studium / Berufsausbildung geht, die denkbar schlechteste, sich einen Hund anzuschaffen. Man weiß doch selber noch überhaupt nicht, was da alles auf einen zukommt...

Ich habe nach dem Abi ´ne Banklehre gemacht. Ich habe aus finanziellen Gründen weiter bei meinen Eltern gewohnt - ein Hund wäre allein finanziell also schon nicht drin gewesen, abgesehen davon war ich täglich von 7-17/18 Uhr außer Haus - wie da einen Hund versorgen?) Danach habe ich ein Studium begonnen (und aus finanziellen Gründen weiterhin bei meinen Eltern gewohnt) und nebenher gejobbt - also war ich weiterhin täglich von 7- 17/18 Uhr außer Haus, diesmal zusätzlich auch noch an den Wochenenden jeweils für ca. 5 Stunden wegen Nebenjob... - wäre auch kein Hund machbar gewesen....
Gerade die Phase des Studiums / der Ausbildung ist eine Phase der absoluten Unsicherheit, finde ich - denn man will ja 100% geben um einen guten Abschluss zu bekommen und eine gute Chance auf einen Job zu haben - und ich finde ehrlich gesagt auch, dass das Priorität haben sollte - denn wenn man dann einen gescheiten Job hat, kann man auch einen Hund gescheit versorgen - wenn man keinen gescheiten Job hat, wird´s mit der gescheiten Versorgung des Hundes womöglich schwierig...

Von daher (und das betrifft ja nicht nur Dich, sind ja viele, denen es ähnlich geht und die sich sehnlichst ´nen Hund wünschen): Auch wenn´s schwer fällt... aber wartet doch, bis Ihr die Ausbildung fertig habt und wisst, wo´s weiterhin langgeht.... sonst tut Ihr Euch und dem Tier doch keinen Gefallen... Ihr setzt Euch unter Druck, das Tier kriegt das mit und wird unter Umständen zwangsläufig vernachlässigt, weil die Prioritäten verschoben sind... damit ist doch niemandem geholfen... *seufz*

Und ja, mit 18 kann man locker sagen: "Ich pack das, ich hab´ mir das gut überlegt." Mit 28 sagt Ihr dann: "So´n Mist, hätte ich mal auf die anderen gehört"... ;)

LG, seven
 
Ivy-maire1

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Zum Thema "Nach der Schule"..

mein Plan war: Studieren, mir die "Arbeitszeit" mit dem Hund mit meinem Freund teilen bzw Hund auf die Uni mitnehmen (ging bei mir). Tja... dann wurde nix ausm Studium- kein Geld dafür. Und mein damaliger Freund fand 5min vor die Tür gehen ausreichend als "Beschäftigung".
Fazit: ich hab eine neue Ausbildung gemacht- war 3 Monate lang jeden Tag von halb 7 bis 18 uhr ausm Haus. Gott sei Dank hat mein Schwiegervater Abbey genommen- sonst hätt ich ein ernsthaftes Problem gehabt. Nur: ich bin dann nicht übernommen worden.

Ja, so kanns leider laufen. Und wenn man Geld braucht aber keinen Job hat nimmt man was man bekommt. Da hat man keine Ansprüche zu stellen. Und da ist die Wahrscheinlichkeit dass der Hund zu kurz kommt echt hoch.

Und zu meinen Eltern wäre keine Option gewesen da meine Eltern es mit der Erziehung genauso lasch sehen und ich nach 1 Tag bei meinen Eltern 3 Tage arbeit mim Hund habe...


Off-Topic
inzwischen mache ich wieder eine Ausbildung und sobald ich diese fertig habe werde ich mir daneben mindestens noch nen Job suchen. Dann wird auch verdammt viel "Hundearbeit" an meinem Freund hängen bleiben...
 
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