Babymaus oder Babyratte?

Diskutiere Babymaus oder Babyratte? im Wildtiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Unsere Katze hat uns vor einigen Tagen eine Babymaus reingebracht und einfach liegen gelassen. Sie war ganz unverletzt, man hat nicht einmal...
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w-u-s-e-l

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Unsere Katze hat uns vor einigen Tagen eine Babymaus reingebracht und einfach liegen gelassen. Sie war ganz unverletzt, man hat nicht einmal Zahnabdrücke von der Katze an ihr gesehen. Vermutlich war sie so klein, dass sie ohne Probleme in den Mund der Katze gepasst hat, ohne dass die Zähne sie berührt haben.

Ich habe Katzenaufzuchtsmilch
beim Tierarzt besorgt und begonnen, sie anfangs alle zwei, mittlerweile alle drei Stunden zu füttern. Klappt ganz gut und sie hat auch schon ein bisschen zugelegt. Eine Wärmelampe hat sie auch und ihr scheint es wirklich gut zu gehen...sie putzt sich nach jedem Fressen und schläft viel. In den nächsten Tagen wird sie vermutlich/hoffentlich die Augen öffnen.

Ich bin davon ausgegangen, dass es eine Maus ist. Meine Mutter meinte aber, es könnte auch eine Ratte sein.
Was meint ihr?
Hier ein Foto, auf dem sie schläft (sie ist etwas verklebt von der Milch, am Anfang war es mit dem Füttern etwas schwierig): http://up.picr.de/22400777ze.jpg
(Ich glaube, hier darf man ja Tierbabyfotos einstellen...werde es auch wieder löschen, wenn meine Frage beantwortet ist).

Der Tierarzt wollte sie nicht einmal anschauen, weil man dort der Meinung war, dass sie eh nicht durchkommen würde. Aber sie ist seit sechs Tagen bei uns und langsam mache ich mir Hoffnung, dass es doch klappen wird! :)

Bin auf eure Meinung gespannt!

Vielen Dank und liebe Grüsse
w-u-s-e-l
 
30.06.2015
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Guest

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seven

seven

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Puh, schwierig ;)
Wie groß und schwer ist sie denn? Das kann man auf dem Foto ja nicht wirklich erkennen...
Ich will mich nicht festlegen - aber ich tendiere auch eher in Richtung Ratte... anhand der Größe der Füße und der Form der Ohren (wobei Babymäuse ja auch noch eher "Rattenöhrchen" haben ;) )
Diese Angaben also ohne Gewähr, aber ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass Du das Kleine durchbringst! Wenn Du es jetzt schon einige Tage geschafft hast, stehen die Chancen ja nicht schlecht!

LG, seven
 
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w-u-s-e-l

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Vielen Dank für deine Antwort, seven!

Das Gewicht weiss ich leider nicht. Werde schauen, ob meine Küchenwaage das schafft, wenn ich Wusel das nächste Mal füttere. Im Moment schläft er (?) gerade.
Von der Grösse her schätze ich den Körper mit Kopf auf ca. 4 cm, das Schwänzchen ist auch etwa 4 cm lang, vielleicht etwas kürzer...

Und eben, ich vermute, dass es ein Männchen ist...also es ist da jedenfalls ziemlich deutlich etwas zu sehen, was ein Weibchen vermutlich nicht haben würde... ;)

Werde den Beitrag ergänzen, sobald ich sein Gewicht kenne!

Liebe Grüsse und nochmals vielen Dank!

w-u-s-e-l
 
seven

seven

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Dann vielleicht doch eher Maus? *kopfkratz*
Hab´ grad nochmal geguckt, Farbmäuse werden ca. 8-10cm groß (ohne Schwanz), Farbratten um die 22cm (auch ohne Schwanz)... hmpf. Deins ist ja aber wohl ein Wildtier, da kann das ja noch mal ein wenig abweichen...
Ich bin leider schon ziemlich lange aus der Mäuse- und Rattenhaltung raus... unsere Hayat damals (Farbmaus, Einzelkind) war aber auch ein ordentlicher Brocken, die hat auch mit noch geschlossenen Augen schon ihre 4-5cm zusammenbekommen...

Du siehst, ich bin ´ne echte Hilfe :003:
 
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w-u-s-e-l

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;) :) ;) :) ;) :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Aaalso, VOR dem Fressen hat die Waage 5 Gramm angezeigt. :)
 
seven

seven

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Ok, dann Maus.
Ich leg´ mich jetzt auf Maus fest. :D
Andererseits - was genau bringt Dir die Info? (Nicht böse gemeint, falls das falsch rüberkommt ;) )Du wirst das Tierchen ja sicher wieder in die Freiheit entlassen wollen, oder? Und das kannst Du - egal ob Maus oder Ratte - mit ca. 5-7 Wochen tun. Spätestens dann würde Mama sie eh ziehen lassen, bei Heimtieren (also Farbmaus oder Farbratte) stünde für die Jungs ab der 8. Woche ´ne Kastra an, die werden mit 4-6 Wochen geschlechtsreif - aber die Kastra entfällt bei einem Wildtier ja.
Off-Topic
Bevor wer schreit: Farbrattenjungs können auch unkastriert zusammen gehalten werden, das klappt in der Regel - bei Farbmausjungs geht das gar nicht, die zerfleischen sich irgendwann.... Das nur so als Zusatzinfo ;)
 
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w-u-s-e-l

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Du hast schon recht, mir bringt die Info nichts und im Prinzip ist mir auch egal, was es ist. Ich werde den kleinen Wusel aufpäppeln, egal ob Maus oder Ratte.
Ich würde halt eventuell das Futter (Körner, wenn es dann soweit ist) entsprechend anpassen, auch wenn es da vermutlich nicht grosse Unterschiede gibt.
 
Nienor

Nienor

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Die Info bringt in soweit was, da einzelne Wanderratten draussen nicht überleben und daher die Empfehlung gilt, sie zahm zu knuddeln ubd mit Farbratten zu halten. Nur gemischtgeschlechlicjte Gruppen sollten immer ausgewildert werden (daher umhören, ob man einzelne zu Gruppen in Handaufzucht setzen kann).
Wilde Ratten bleiben oft lang sehr klein, was bei der Unterscheidung auch nicht gerade hilft *seufz*
 
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w-u-s-e-l

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Vielen Dank, Nienor für deine Antwort!

Ja, das mit dem Behalten ist eh auch ein Thema. Ich wollte das hier nur nicht anschneiden, weil ich mir bewusst bin, dass es sicher sehr unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Mir ist wichtig, dass ich am Ende das tue, was für Wusel das Beste ist. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass er draussen überhaupt nicht klar kommen würde, dann wäre es auch eine Option ihn zu behalten und ihn mit anderen Artgenossen zusammen zu bringen. Ich hatte schon sehr viele Tiere (Zwerghamster, Hamster, Rennmäuse (da war ich noch ein Kind), Degus, Zwergkaninchen und einige mehr. Von daher bin ich mir bewusst, was es bedeuten würde, wenn er bleiben würde.

Was mir auffällt...er ist jetzt schon extrem zahm, obwohl ich das nicht irgendwie gefördert habe. Er reagiert, wenn er mich hört (und NUR bei mir) und wenn ich meine Hand in die Box gebe und ganz wenig mit dem Einstreu raschle, geht er sofort auf meine Hand. Ist das evtl. ein Hinweis, dass es eher eine Ratte sein könnte?

Am Bauch hat er so leichte Querstreifen im Fell und der Bauch ist einiges heller als das Fell oben. Hilft aber vermutlich auch nicht weiter?

Naja, sonst warte ich einfach mal ab und melde mich in Kürze wieder mit neuen Fotos, auf denen er schon etwas grösser ist.

Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse
w-u-s-e-l
 
Nienor

Nienor

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Hey,

auch Mäuse können zahm relativ sein. Solang die Tiere nicht entwöhnt sind (also Milch trinken und brauchen), sind Jungtiere sowieso sehr zutraulich. Sobald sie in das Alter kommen, in dem sie entwöhnt werden, fangen sie zum Glück meist an zu fremdeln. Dann muss man vorm Auswildern den Kontakt abbrechen, damit sie die natürliche Scheu haben.

Kannst du mal ein Bild mit Grössenvergleich einstellen?
4 cm so wenig weit entwickelt wäre schon viel für eine wilde Maus *grübel*
Wobei 5 g aber noch sehr nah am Geburtsgewicht von Farbratten liegen, aber die Mütter werden ja auch gescheit ernährt während der Trächtigkeit, sodass die Babies auch wachsen können.
 
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w-u-s-e-l

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Ich fotografier ihn morgen mit einem Lineal daneben...momentan schläft er eingekugelt.

Das Gewicht ist halt nur ungefähr...ich weiss nicht, wie genau da die Küchenwaage ist. Kann auch sein, dass er eigentlich 7 Gramm wiegt und einfach die Waage ungenau ist...?
Ich denke, er ist jetzt recht gut genährt, er könnte aber evtl. noch etwas mehr fressen...mit den momentan verfügbaren Spritzen klappt es nicht so gut, aber ich bekomme morgen eine Lieferung von der Apotheke mit neuen Spritzen und Butterflykanülen, aus denen man angeblich einen guten Aufsatz basteln kann ( http://rattgeber.rattennothilfe.de/Babyfuetterhilfe-Judith2.jpg ). Bisher frisst er "indirekt", leckt die Milch von meiner Hand.
 
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w-u-s-e-l

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Sooo, konnte ihn heute beim Schlafen noch fotografieren mit einem Lineal daneben:
http://up.picr.de/22409239yt.jpg

Ich glaube, er öffnet langsam die Augen...
Macht es eigentlich Sinn, ihm eine "interessante Umgebung" (mehr Einstreu, Steine, Ästchen etc.) in einer grösseren Box zu gestalten, sobald er sehen kann? Oder wäre er damit eher noch überfordert und ich sollte seine Box eher noch klein und einfach halten (wenig Einstreu und ein paar Taschentücher)?
Und wann würdet ihr die Wärmelampe entfernen?

Liebe Grüsse,
w-u-s-e-l
 
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w-u-s-e-l

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Augen sind jetzt ganz offen und ich glaube, er kommt ins Flohalter. :)
Habe ihn heute in eine grössere (und höhere) Box umgesiedelt und ihm ein paar bekannte Sachen aus der alten Box übernommen, damit er sich gleich wieder wohl fühlt.
Er hat sofort ganz neugierig die neue Box ausgekundschaftet. :)
 
seven

seven

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Das klingt doch sehr erfolgsversprechend ;)
Ich würde ihm auch den größeren Platz gönnen - je nachdem, als was es sich entpuppt, soll er ja auch wieder ausgewildert werden, da ist es nicht verkehrt, wenn er mehr zum Toben und Entdecken hat.... und selbst wenn er bei Dir bleiben sollte (oder in eine entsprechende Gruppe vermittelt wird) - Platz schadet meiner Meinung nach nie ;)
LG, seven
 
phonixx

phonixx

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Wie geht's denn der kleinen Maus heute?

Lg Phonixx
 
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w-u-s-e-l

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Danke der Nachfrage! Wusel geht es gut! :D
Ich bin sooo froh. Ich hoffe, es geht weiter so!

Er scheint doch noch nicht im Flohalter zu sein, er war nur am Anfang etwas schreckhaft, als er die Augen neu offen hatte (ist ja auch klar). Aber er hat sich schnell daran gewöhnt und das hat dann wieder nachgelassen.
Er wächst und wächst...das "Babyhafte" sieht man ihm jetzt kaum noch an...er sieht einfach aus wie eine kleine Maus.

Unter die Lampe geht er seit zwei Tagen gar nicht mehr, ich habe sie jetzt heute abgeschaltet, da ja momentan eh hochsommerliche Temperaturen herrschen. Ich denke, das ist ok so...unter 25 Grad fällen die Temperaturen in seinem Zimmer nie. Er frisst immer noch alle 3 1/2 Stunden aus meiner Hand und erhält zusätzlich Brei aus Katzenaufzuchtsmilch und Getreidebrei für Babies in eine Minischüssel und er frisst da auch schon selber. Ich könnte das Füttern von Hand wohl deutlich reduzieren, aber aufgrund der Hitze möchte ich sicher sein, dass er nicht dehydriert und regelmässig frisst.

Nun mache ich mir natürlich immer mehr Gedanken, wie es weiter gehen soll. Ich denke mittlerweile, dass es eine Hausmaus ist. Seine Beinchen sind relativ dünn...ich denke bei einer Ratte wären die dicker. Theoretisch könnte ich ihn also mit Farbmäusen zusammen halten. Erkundige mich gerade nach Möglichkeiten, nach einer Behausung, Vergesellschaftung etc.. Kastriert müsste er ja dann auch werden...könnte ich ihn dann auch mit Weibchen zusammen halten? Wenn ich mehrere Böcke hätte, müsste ich ja alle kastrieren lassen (es geht mir weniger ums Geld, als um die Gefahr, dass bei der OP etwas schief geht).

Naja, Fragen über Fragen...aber ich nehme das sehr ernst. Ich bin nicht "blauäugig" und denke, dass das alles easy wird. Aber ich denke, er ist schon sehr zutraulich und die Meinungen gehen ja weit auseinander, ob man sie dann noch auswildern kann/soll oder nicht. Ich würde jedenfalls dafür sorgen, dass er es so gut wie halt in Gefangenschaft möglich haben würde. Momentan tendiere ich eher dazu...ich glaube, dass er draussen wenig Chancen hätte...
 
seven

seven

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Schön, dass es Wusel so gut geht! *freu*

Das mit dem Behalten oder Auswildern ist immer ein ganz arg zweischneidiges Schwert...
Wie Nienor schon sagte: Ab einem gewissen Alter fangen sie dann doch an zu fremdeln - das wäre natürlich eine Gelegenheit, ihn rauszulassen.
Denn selbst sogenannte "halbwilde" Mäuse (also Mischung aus Farb- und Hausmaus) drehen in einem "normalen" Käfig in der Regel am Rad und brauchen ein wirklich riesiges Gehege, um ihrem Bewegungs- und Freiheitsdrang annähernd nahezukommen. Bei einer völlig wilden Maus dürfte das noch extremer sein.

(Ich meine mal von einem Fall gelesen zu haben, wo jemand auch eine Babymaus aufgepäppelt hat - der hat die dann wohl im Garten ausgesetzt und anfangs noch ein wenig Futter verstreut - anfangs kam die Maus noch zum Futtern, irgendwann dann nicht mehr (aus welchen Gründen auch immer...)
Klar, Handaufzuchten ohne Kenntnisse von mäusischem Sozialverhalten sind in freier Wildbahn natürlich noch größeren Risiken ausgesetzt als direkt wild aufgewachsene Mäuse...
Trotzdem weiß ich nicht, was besser wäre...
Wenn Du Dich entschließt, Wusel zu behalten, kannst Du ihn kastrieren lassen (oups - falls er mindestens 30g auf die Waage bringt - wenige Tierärzte riskieren es auch schon ab 25g...) und mit einer Mädelstruppe halten. Wenn Du ihn nicht kastrieren lassen kannst, dann hast Du ein Problem, denn Einzelhaft wäre einfach grausam... und mit anderen Farbmausjungs zusammen - selbst wenn die dann kastriert wären,... puuuuh... da könnte es trotzdem noch knallen...
(Bei einem kastraerfahrenen TA ist die Kastra übrigens in der Regel kein Problem, unsere 5 Jungs sind damals alle erfolgreich kastriert worden... da muss man halt schauen, dass man wirklich wen mit Erfahrung erwischt....)

Ups, ein Roman....
sorry... :uups:
LG seven
 
Nienor

Nienor

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Hey,

wenn er nicht ausgewildert wird, sollte er schnellstmöglichst "Artgenossen" bekommen. Das heisst, sobald er richtig rumlaufen kann und festes Futter frisst, müssen junge Mäuse dazu.
Wilde Ratten und Mäuse wachsen langsamer als domestizierte, weshalb er unnötig lang allein seine Kastra und die Ausstinkzeit abwarten muss. Mit vier Wochen sind Mäuseböcke aber noch friedlich, Probleme gibt es erst so ab 6-8 Wochen, mit Glück und bei "Kleinhaltung" erst später. Mind. 2 weitere gut sozialisiert (4 Wochen bei Mutter und Schwestern) Böcke solltest du also auf jeden Fall aufnehmen und kastrieren lassen, später können dann noch Weibchen dazu.
Vermutlich ist der Wilde zuerst am stänkern, bei domestizierten ist das oft verzögert. Im Labor hilft bei wilden Mäusen je nach Population das Kleinsetzen auch nicht, um die Aggressionen bis 8 Wochen zu unterdrücken. Wenn dein Wilder aggressiv wird, da hilft nur sofortige Kastration, auch wenn er die 30 g noch nicht hat.
Du musst dir bei der Haltung dann ziemlich was einfallen lassen. Wilde Mäuse haben einen starken Freiheitsdrang und keine Angst, sich in die Tiefe zu stürzen. Sie können auch sehr gut springen und sind sehr sehr flink, bleiben sehr schlank und passen dadurch durch viele Ritzen.
Im Idealfall hast du also einen gut gesicherten Vollmetallkäfig (kein Alu und erst recht kein Holz, da nagen sie sich durch, wenn sie wollen), den du von aussen absperren kannst. Dann kannst du in einem Teil hantieren, ohne dass der Wilde flüchten kann. Oder ein gut umzäumter Bereich mit Klettermöglichkeit (Schrank oder Gehege), dass du durch übersteigen betrittst. Einen Meter glatte Wand schaffen auch wilde Mäuse nicht, ich meine, 50 cm waren auch nicht zu schaffen, aber höher ist besser, weil ja auch Gegenstände rein kommen. Vorsicht bei Ritzen, da schaffen sie es hoch. Dort muss auf jeden Fall ein Überstand das Rausklettern verhindern. Diese Bodenfläche mit Verstecken, Strukturen etc. plus ein Teil zum Klettern kommt dem natürlichen Lebensraum wilder Mäuse entgegen. Zur Sicherheit solltest du dir aber trotz bestmöglicher Sicherung immer eine mausfreundliche Lebendfalle organisieren. Und das schnellstmöglichst. Junge wilde Mäuse fangen, sobald sie die Augen auf haben, zum Teil schon an in die Finger zu beissen. Ein wenig später beginnt dann die Fremdel-Phase. Dann können sie auch schon sehr freiheitsliebend sein.

Gibt es denn niemanden, der gerade einen Wurf Mäuse aufzieht, wo er dazu könnte? Als Gruppe könnten die dann sicher raus und da er fremd ist, wird die Gruppe dann auch genetisch durchmischt, was gar nicht schlecht ist.
 
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Hallo an alle! Vielen Dank für eure lieben Ratschläge!

Schweren Herzens habe ich mich entschieden, ihn auf das Auswildern vorzubereiten. Ich möchte ja das Beste für ihn und wenn ich sehen würde, dass er ständig aus dem Terrarium oder Käfig raus möchte, dann würde mir das sehr weh tun. Alleine halten möchte ich ihn natürlich auch nicht, aber ob ich überhaupt einen Tierarzt finde, der eine "wilde Maus" kastrieren würde? Und würde er sich mit einer oder mehreren anderen Mäusen anfreunden können? Ich denke, das wäre viel Stress für ihn.

Ich werde ihm also eine Trainingsumgebung gestalten und ihn immer weniger anfassen (momentan füttere ich ihn noch alle 5 Stunden, ich habe eine Webcam angeschlossen und kann so "fernüberwachen", wie oft er von sich aus (aus dem Napf) fressen geht. Klappt schon ganz gut! :)

Was denkt ihr, kann ich ihm schon Kolbenhirse anbieten oder soll ich noch etwas damit warten? Ich denke, er ist jetzt ca. 17-18 Tage alt. Der Katzenaufzuchtsmilch habe ich immer mehr 7-Korn-Brei zugefügt, das kennt er also schon und die Verdauung scheint damit klar zu kommen. :)

Vielen Dank und liebe Grüsse,
w-u-s-e-l
 
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Babymaus oder Babyratte?

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