Tierheimhund - von schüchtern zu aggressiv

Diskutiere Tierheimhund - von schüchtern zu aggressiv im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich bin neu hier im Forum, aber ich dachte ich könnte ja mal gleich mit einer Frage loslegen, die mich sehr interessiert. Bei uns im Tierheim...
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Ich bin neu hier im Forum, aber ich dachte ich könnte ja mal gleich mit einer Frage loslegen, die mich sehr interessiert.
Bei uns im Tierheim sitzt eine Hündin (Cosima, Mischling, 1,5 Jahre alt), die im Alter von vier Monaten aus Rumänien nach Deutschland kam. Sie saß nicht lange im Tierheim, sondern wurde nach drei Wochen vermittelt. Bereits nach vier Monaten kam sie zurück, da die Besitzer mit ihr "überfordert" waren.

Anhang 167123 betrachten

Von Anfang an war sie sehr schüchtern, lies sich aber schon nach drei Tagen locken und geduldigem, stillen Dasitzen anfassen. Nach einer Woche war das Geschirranlegen kein Problem mehr solange man selber ruhig war und vor der Vermittlung war sie bei fremden zwar schüchtern, aber sie taute immer schneller auf.

Seit sie jedoch wieder im Tierheim abgegeben wurde hat sich ihr Verhalten grundlegend geändert: Sie vertraut den Angestellten, Pflegern und Ehrenamtlichen problemlos, ist unterwürfig und sehr verschmust. Immernoch schüchtern und ruhig, aber sehr weich in der Körpersprache und zeigt auch viel Beschwichtigung sobald man nur in die Richtung ihres Auslaufes geht. (Sie kommt dabei aber an, weicht nicht aus)

Bei Fremden z.B. Interessenten dreht sie allerdings vollkommen durch. Entweder sie springt ans Gitter, knurrt, bellt und fletscht die Zähne oder die bellt durchgehend und verzieht sich möglichst weit nach hinten in
den Auslauf, so dass man sie kaum noch sieht.

Da wir ein kleines Tierheim sind, können wir zum Glück jeden Tag jeden Hund ausführen, aber natürlich sind für gesunde und gerade so junge und aktive Hunde auch 1-2 mal eine Stunde bei weitem nicht genug. Desweiteren macht die Tierheimleiterin mit einigen Hunden Dummy-Training oder ganz kleine Agility-Einheiten, aber nicht sehr oft da es einfach viele andere Aufgaben gibt.

Nun aber wieder zu Cosima! Sie zeigt sich auf Spaziergängen wenn keine Menschen oder Hunde in Sicht sind leinenführig, aber auch nur dann. An Schnüffeln oder Streunen hat sie kein großes Interesse, sie überblickt lieber alles. Bei fremden Hunden ist sie erst einmal submissiv, auch hier beschwichtigt sie, spielt gern aber kann auch zicken, wenn es ihr zu viel wird. Also alles in allem ein gesundes Verhalten. Bei gewöhnlichen Fußgängern ist sie für gewöhnlich ignorant. Doch bei allem, was ihr suspekt ist (v.a. Fahrräder, Gehstöcke, Krücken, humpelnde Menschen, alte Menschen, Kinder, Dreiräder, Skateboards, etc.) geht sie knurrend und blaffend nach vorn, Nackenfell bis zum Hintern aufgestellt und ihre komplette sonst so weiche Körpersprache ist dahin. Sie pumpt sich richtig auf und wird komplett steif, steigert sich zudem auch seeehr stark rein. Das heißt bei dem ersten Radfahrer lässt sie sich manchmal noch mit Clickern, Suchspielen oder Kommandos ablenken, aber da sie sehr aufmerksam ist bekommt sie es auf jeden Fall mit. Spätestens bei der zweiten oder dritten suspekten Person ist alles Training vergessen und sie geht wieder aggressiv nach vorn.

Bei lauten Dingen, so wie Traktoren, Bobbycars oder schreienden Kindern versucht sie sofort zu stiften, sobald sie merkt dass die Leine sie davon aber abhält, geht sie auch dabei nach vorn, generell aber eher seitlich stehend, nicht so groß aufgebaut und bereit wieder zu flüchten.

So...
nun zu meiner eigentlichen Frage:
Nächstes Wochenende werde ich zwei Tage von 8-18 Uhr im Tierheim sein und würde die Zeit gerne ihr widmen und vielleicht an einem Lösungsansatz für sie arbeiten, den man dann für die tägliche Routine beibehalten kann. Jeder von uns dort im Tierheim hat nämlich gewissermaßen seine typischen Gassihunde und Cosimas Gassigängerin ist nicht unbedingt die.. motivierteste Person wenn es um ihr Training geht. Man muss ihr leider alles vorkauen, aber wenn man ihr richtige Ansätze präsentiert, hoffe ich dass es zu Cosimas Wohl endlich was wird.

Ich möchte sie natürlich auch nicht überfordern, aber ich habe mir ein paar Dinge überlegt, die vielleicht helfen könnten und ich würde sehr gern eure Meinung dazu hören bzw. andere Vorschläge bekommen.

ALSO:
Ich hab schon ein paar Freunde gefragt, ob sie mit Fahrrädern bewaffnet dorthin kommen können.

1. Anfangs soll sie dann von einer Person mit Fahrrad (noch nicht fahrend, sondern einfach nur stehend) mit einem besonders leckeren Leckerchen belohnt werden, nachdem wir ganz entspannt auf sie zugegangen sind. Das dürfte eigentlich kein Problem geben, da sie selbst auch gut am Fahrrad laufen kann, vor stehenden Fahrrädern hat sie nur selten Schiss.

2. dass dann jemand mit Fahrrad neben uns hergeht, dem Spaziergang also folgt.

3. jemand sein Fahrrad uns entgegen schiebt.

4. jemand in einiger entfernung fährt

5. jemand näher an uns vorbei fährt

6. jemand schließlich wirklich auf uns zu und direkt an uns vorbei fährt (also wie auf einem Spaziergang)

Dabei würde ich den nächsten Schritt immer nur dann wagen, wenn der vorherige gut und entspannt funktioniert. Sollte etwas nicht klappen, steige ich natürlich wieder auf den vorherigen Schritt um. Da Fahrräder bei ihr wirklich das größte Problem sind und Fahrradfahrer am leichtesten zu bekommen sind, dachte ich wäre es womöglich am besten.
Ich hatte auch überlegt zuerst diejenigen zu nehmen, auf die sie am schwächsten reagiert, also alte Leute z.b., aber ich kenne keine... X: Gleiches gilt für Krücken, Kinder, etc.

Bin für jede Kritik und jeden Vorschlag dankbar, solange sie konstruktiv und höflich bleiben.
Freu mich auf eure Beiträge,

Josh
 
20.07.2015
#1
A

Anzeige

Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Susan&Lilly

Susan&Lilly

Registriert seit
01.06.2012
Beiträge
1.101
Reaktionen
0
Klingt nach einem sehr guten Plan, wenn man es täglich anwenden und üben kann. Und genau da sehe ich das Problem. Ein Tierheimhund ist ja auch mal mit anderen Leuten spazieren und da reicht leider wieder ein negatives Ereignis, um den Übungsfortschritt zurück zu werfen. Das Verhalten auch nachhaltig abzulegen, wäre ein sehr sehr langwieriger Prozess.

An deinem Plan merkt man, dass du schon gut Ahnung hast von Angsthunden, zumindest in der Theorie. Ich kann dir nur wünschen, dass du die Hauptgassigängerin überzeugen kannst und es was wird.

Das Grundlegende Problem wird wohl einfach fehlende Sozialisierung sein. Wer weiß, was die Besitzer mit ihr gemacht, bzw eher nicht gemacht haben, bevor sie sie wieder abgaben. Eigentlich müsste da jemand täglich mit ihr neue Dinge entdecken, Vertrauen aufbauen usw. Mit Vertrauen lösen sich vermutlich viele Probleme von alleine. Die Angst wird ihr ja auch nur durch konsequente Führung der Bezugsperson genommen. Leider hat ein Hund im Tierheim eben nicht nur eine und daher denke ich eher, dass sich so ein gefestigtes Verhalten erst im neuen Heim "kurieren" lässt. :?

Das was die Leute ja am meisten abschrecken wird, wenn sie nach einem Hund im Tierheim gucken, ist ja eher das Verhalten, dass sie bereits am Zwinger aggressiv nach vorne geht. Aber da dort der Raum auch einfach so gering ist, ist auch verständlich, dass sie dort so heftig reagiert. Sie hat eben Angst vor Unbekanntem.
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Danke für die schnelle Antwort. :)

..., wenn man es täglich anwenden und üben kann. Und genau da sehe ich das Problem.
Genau das Problem sehe ich auch. Allerdings geht nur die Gassigängerin mit ihr, keine anderen Leute, weil die Gassigängerin sehr speziell ist und niemanden an sie ran lässt.. (sie heult sogar jedes Mal rum und wird aggressiver als Cosima bei Fährrädern, wenn man ihr sagt dass man ihr schonmal das Futter rein gestellt oder sie in den Auslauf verfrachtet hat...). Deshalb will ich die Chance nächstes Wochenende auch nutzen, da sie da Urlaub hat und ich mich nicht mit ihr rumplagen will.
Würde ich es hinbekommen sie zu überzeugen täglich mit ihr zu üben, dann würde es also gar nicht so schlecht aussehen, aber das scheint nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.. Drück mir die Daumen.

An deinem Plan merkt man, dass du schon gut Ahnung hast von Angsthunden, zumindest in der Theorie.
Danke für die Blumen, in der Paxis habe ich allerdings wirklich gar keine Erfahrung mit Angsthunden. Im Gegenteil, ich bekomme meist eher die ab, die bei der Verteilung des Selbstbewusstseins zwei mal "hier" gerufen haben. Aber ich werde mir Mühe geben. Die Theorie lässt sich leicht anlesen, aber die Praxis.. ich bin sehr gespannt wie es wird.

Das was die Leute ja am meisten abschrecken wird, wenn sie nach einem Hund im Tierheim gucken, ist ja eher das Verhalten, dass sie bereits am Zwinger aggressiv nach vorne geht. Aber da dort der Raum auch einfach so gering ist, ist auch verständlich, dass sie dort so heftig reagiert. Sie hat eben Angst vor Unbekanntem.
Sie reagiert nicht nur im Zwinger so, sondern auch vor allem im Auslauf. Der hat ca. 20x40m und ist in einen Wald gebaut, so dass sie Bäume und Möglichkeiten hat sich zu verstecken. Klar ist auch das nicht sehr groß, aber eigentlich immerhin nicht ganz so klein wie die Box.
 
Hexogen10

Hexogen10

Registriert seit
12.03.2012
Beiträge
477
Reaktionen
16
Hi, aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass dieses Pensum VIEL zu viel ist! Zu Punkt zwei und Co kannst du nach einigen Wochen kommen, aber nicht innerhalb eines Tages.Cosima ist eine sehr gestresste Hündin nach deiner Beschreibung und bis sich der Stress wieder abbaut, dauert es durchaus bis zu 48 Stunden! Ich würde mich auch eher pendelnd bewegen auf die Auslöser hin und erst mal nur von dir die Leckerli geben lassen und nicht von Fremden. Denn das Fahrrad ist der erste Stressor, der fremde Mensch der zweite und dass der ihr auch noch etwas geben will, kann dermaßen nach hinten losgehen!. Ihr clickert sie? Was wird dann genau gemacht? Ruhiger Blick zum Auslöser = click? Einfordern von Alternativverhalten? Kann leider gerade nicht viel schreiben, aber der Ansatz ist ok, nur willst du zu schnell zu viel erreichen.
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Danke für deine Meinung, ist auch sehr hilfreich. Da bin ich wohl einfach von den "Pöblern" zu viel gewöhnt, da klappte es mit ähnlichem Pensum innerhalb von zwei Stunden schon super und nach ein paar Tagen/Durchgängen war's geritzt. Aber wie gesagt habe ich eher praktische Erfahrung mit sehr selbstbewussten Hunden statt mit schüchternen.
Von daher ist es auch schön, dass Du's so direkt sagst. Würdest Du vorschlagen einfach einen Fahrradfahrer mitzunehmen und den ganzen Tag (natürlich immer mit Abständen und in kleinen Intervallen) nur mit der gleichen Person zu üben?

Ihr clickert sie? Was wird dann genau gemacht?
Das kann ich Dir leider nicht richtig sagen, da wie schon erwähnt nur die Gassigängerin mit ihr raus geht, die leider niemanden an sie ran lässt. ): Ich kann mir allerdings, wenn ich mal so böse sein darf das zu sagen, nicht vorstellen, dass sie sich großartig mit Clickern beschäftigt hat bevor sie das Ding für Cosima aus dem Schrank holte. Von daher gehe ich nicht davon aus, dass Cosi systematisch an den Clicker gewöhnt wurde bzw. schon wirklich was damit anzufangen weiß.
 
Hexogen10

Hexogen10

Registriert seit
12.03.2012
Beiträge
477
Reaktionen
16
Also ich würde maximal zwei mal für fünf bis zehn Minuten was mit dem Rad machen, da müssen aber dann schon Stunden zwischen liegen! Und den Hund nicht nur dafür raus holen. Na ja. Dass sie einen Clicker kennt hilft nicht weiter, wenn man dann nicht weiß ihn einzusetzen und ein Alternativverhalten aufbaut. Denn Ziel ist es ja, dass der Hund es generalisiert und nicht nur bei dieser einen Frau. Ich würde allerdings ganz anders einsteigen und erst mehrere Verhaltensweisen als Alternativverhalten aufbauen, dass ich es abrufen kann, wenn der Stressor noch sehr weit weg ist und es langsam steigern.Ein Beispiel aus meinem eigenen Pool: Fight, auch Rumäne, hatte schon einige im Tierheim gebissen, weil er bei anderen Hunden ausgerastet ist und weil er nicht nach vorne kam, packte er da zu, wo es ging: in den Beinen und Händen der Person, die ihn führte. Ich hab oft die Pfleger und auch einige Gassigänger mit ihm gesehen und alle kamen sie mit mindestens einer Bisswunde zurück. Maulkorb und Halti machten es nur noch schlimmer.Also bekam ich ihn aufs Auge gedrückt, weil ich bislang alle hinbekommen habe, mal auf Ausflügen, mal am Tierheim über Wochen. Ich habe ihn also einmal mit zu einer besonderen Runde abseits des Tierheims genommen. Dort bekam er von mir etwas ganz besonderes zu schlecken, solange er ruhig blieb. Alles andere wurde ignoriert, kam aber nicht vor, das negative Verhalten.Hunde konnten an ihm schnuppern, er ist zu Hunden hin, leider kamen auch viele Hunde ohne Erlaubnis wo mir ordentlich die Pumpe ging, aber solange ich clickerte und er dafür das Lecker bekam (in seinem Fall half nur Katzennassfutter :D) war er entspannt! Am Tierheim begann ich dann, ihn sobald ICH einen Hund wahrgenommen hatte und das musste stets vor ihm sein, ihn mit dem Rücken zum Stressor zu drehen, ihm das Katzenfutter unter die Nase zu halten und dafür zu sorgen, dass kein Hund in diesem Moment an ihn dran kommt. Denn das hätte ja in ihm die Verknüpfung: katzenfutter = ich werde einfach von anderen beschnüffelt ergeben. Das wollte ich nicht.Leider konnte ich nur ein Mal pro Woche mit ihm arbeiten, manchmal auch zwei/drei Mal. Unter der Woche lief sein Namensvetter mit ihm und hat ihn bei jeder Begegnung prophylaktisch mit Wasser geduscht. Es hat gedauert, aber ich konnte Fight nach nur einem Monat ohne Leine an anderen Hunden vorbei führen, weil er nur noch Augen für mich hatte. Bekommt sie denn die Möglichkeit auszuweichen? Das ist auch immer ein großer Faktor. Wichtig ist, dass ihr die ganzen negativen Sachen (ihre Stressoren) positiv belegt, damit es zumindest zu einer Extinktion oder Neutralisierung kommt. Denn diese für uns neutralen Reize sind bei ihr alle negativ verknüpft. Ein Beispiel vom Menschen macht es deutlicher: Für die meisten Menschen sind die Sirenen für die Freiwillige Feuerwehr ein Zeichen, dass es brennt. Für Menschen, die den Krieg erlebt haben, ist jedes Aufheulen dieser Sirenen ein Flashback. Oder trommeln auf dem Tisch der Bombenhagel auf dem Bunker. usw. Es gibt Hunde, die mal von einer bestimmten Rasse gebissen wurden und danach aggressiv nach vorne gehen. Viele Galgos reagieren so auf Schäferhunde, spanische Schäferhunde wiederum gehen häufig ohne erkennbaren Grund auf Galgos los. Das ist, weil sie in Spanien dazu gehalten werden, auf die Galgos aufzupassen. Das Problem ist immer: wenn man falsch auf die Situation reagiert, durch Strafen (wer weiß was in der Endstelle passiert ist zwischen den Tierheimaufenthalten) verschlimmert sich das Ganze, weil die Verknüpfung immer negativer wird. Beispiel: Hund bellt, du ruckst. Hund bellt intensiver, dein Ruck wird stärker, du schreist ggf.; der Hund geht nach vorne, du ziehst ihn zurück usw. bis du irgendwann bei Rütteldose oder Wasserflasche bist (ist ja leider Gang und Gebe :( ) Im Kopf des Hundes passiert dann: ich zeige einen Hund an, bekomme einen Ruck = blöder Hund! und das steigert sich ja dann immer weiter.So nun zu deinem Plan: versetz dich selbst in die Situation. Sagen wir, du hast Angst vor Tigern und schreist für gewöhnlich, wenn du ihn siehst. Würde es dir helfen, wenn der Tierpfleger dir einen Keks (oder Schoki oder was auch immer) gibt, wenn du neben dem Tiger stehst?? Würdest du weniger Angst vor dem Tiger haben? Nein, denn du weißt trotzdem nicht, ob der sich nicht plötzlich bewegt. Doch wenn jemand mit dir immer wieder in die Richtung des Tigers geht und wenn dir unwohl wird, sofort wieder umdreht, aber dir für jedes näher kommen einen Keks (etc) gibt, kannst du dich langsam heran tasten und merken, dass der Tiger echt ne coole Socke ist und nicht einfach aufspringt. Aber bis du diesen Stress abgebaut hast, brauchst du Zeit.Beim nächsten Mal brauchst du nicht mehr sechs Stunden bis du zum Tiger hingehen kannst, sondern nur noch vier usw. Irgendwann darf der Tiger dann mal aufstehen/stehen und du gehst hin. Verstehst du das PrinzipNeuropsychologievorlesung lässt grüßen :DSry, wenn keine Absätze kommen, liegt an der Software auf dem Netbook.
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Verstehst du das Prinzip? Neuropsychologievorlesung lässt grüßen
Natürlich verstehe ich das. Ich muss ja zugeben, dass ich das gar nicht als Vorlesung empfunden habe. ;) Dem ist doch nicht schwer zu folgen, selbst ohne Beispiele. Trotzdem danke dafür.
Wie negative Verstärkung funktioniert und dass das wohl das letzte ist, was Cosi gerade gebrauchen kann, ist ja klar. (; Ich bin ja kein Hunde-Anfänger, sondern nur Angsthunde-Anfänger und das auch nur in der Praxis.

Ich würde ehrlich gesagt ohne Clicker arbeiten, weil ich das bisher immer so gemacht habe und es sich bei jedem Hund bewährt hat. Dass die Gassigängerin den Clicker "benutzt"... naja, die lässt sich halt nicht rein reden.

Bekommt sie denn die Möglichkeit auszuweichen?
Wie ich schon einige Male sagte: Es geht nur diese eine Person mit ihr raus, ich weiß nicht wie exakt sie das handhabt.

Wichtig ist, dass ihr die ganzen negativen Sachen (ihre Stressoren) positiv belegt, damit es zumindest zu einer Extinktion oder Neutralisierung kommt.
Genau das ist es doch, was ich mit meinen Schritten versuchen möchte. :eusa_think: Denn um mal auf dein Beispiel zurück zu kommen: Wenn dir der Tiger einen Keks hinschiebt, sobald Du dich an ihn ran traust, wirst Du ihn natürlich auch schneller lieben lernen.
Von daher hättest Du dir die zweite Hälfte der Erklärungen eigentlich sparen können, tut mir Leid. :mrgreen: Aber ist natürlich trotzdem gut gemeint, danke.


Ich hab das Gefühl, dass wir beide ziemlich exakt auf einer Wellenlänge sind und Du mich einfach falsch verstanden hast, denn ich sehe alles genau so wie Du es beschreibst und dachte das alles auch ausgedrückt zu haben. Einzig die Geschwindigkeit habe ich dank meiner bisherigen Problemfälle überschätzt, wenn ich mir das so bei Dir anhöre. Da bin ich ja mal gespannt wie es bei ihr läuft.
 
Maische

Maische

Registriert seit
16.04.2010
Beiträge
14.585
Reaktionen
0
Huhu,

wäre es sonst nicht möglich mit der Tierheimleitung zu reden und dir dann den Gassihund anzutrauen? So könnt ihr gut arbeiten. Es wäre ja schon besser für die Vermittlung wenn sich da was tut:eusa_think:
 
HoundMan

HoundMan

Registriert seit
07.01.2014
Beiträge
443
Reaktionen
0
Hallo,
interessant wäre zu wissen, ob sie dieses Verhalten nur an der Leine zeigt oder auch wenn sie frei und unangeleint ist?
Ich habe auch eine Rumänien Hündin, die von kleinem Schüchternen Mädchen zum "Boss" mutiert ist :)
Allerdings stellte sich auch schnell heraus, dass es reines Gehabe an der Leine ist bzw. war.



LG HM
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
@ Maische:

wäre es sonst nicht möglich mit der Tierheimleitung zu reden und dir dann den Gassihund anzutrauen? So könnt ihr gut arbeiten.
Naja, ich bin nur ein Ehrenamtlicher (und hoffentlich bald Praktikant), aber die andere ist Auszubildende. Ich hab zwar wirklich einen guten Draht zu Tanja (der Tierheimleiterin), aber ich kann auch verstehen, dass sie es sich mit der Auszubildenden nicht verscherzen will, immerhin besteht das Tierheim nur aus der Leiterin, zwei Pflegern und der Auszubildenden. Und würde sie ihr Cosima "wegnehmen", würde sie hundert prozentig abbrechen. :eusa_doh:Klingt bescheuert, aber so ist sie leider wirklich drauf. Und bei so einem kleinen Tierheim, kann man es sich natürlich nicht leisten eine Arbeitskraft zu verlieren.

@ HoundMan:

interessant wäre zu wissen, ob sie dieses Verhalten nur an der Leine zeigt oder auch wenn sie frei und unangeleint ist?
Das Verhalten zeigt sie wahrscheinlich auch ohne Leine. Sicher kann ich es nicht sagen, aber ich weiß dass es ein mal fast einen Unfall gab, weil sie an der Schleppleine auf eine Fahrradfahrerin zugeprescht ist und ihr beinahe in die Speichen sprang. Seitdem wird sie nur noch an der kurzen Leine ausgeführt, wenn ich das richtig mitbekomme. :?
 
Midoriyuki

Midoriyuki

Registriert seit
13.12.2010
Beiträge
6.024
Reaktionen
306
Das Verhalten zeigt sie wahrscheinlich auch ohne Leine. Sicher kann ich es nicht sagen, aber ich weiß dass es ein mal fast einen Unfall gab, weil sie an der Schleppleine auf eine Fahrradfahrerin zugeprescht ist und ihr beinahe in die Speichen sprang.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Wenn sie dieses Verhalten offline zeigen sollte (Schlepp ist trotzdem eine Leine, das gilt nicht;)) dann muss da jemand zumindest die Grundlage ihres Verhaltens professionell beurteilen.

Dann hat man nämlich im Zweifelsfalle eine andere Motivation und muss anders arbeiten als mit "reiner" Angstaggression, besonders was Maßnahmen zum eigenen Schutz betrifft.
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Du trittst mir nicht zu nahe, keine Sorge.

(Schlepp ist trotzdem eine Leine, das gilt nicht;))
Nunja, ohne Schlepp darf sie ohnehin nicht laufen, da das Tierheim natürlich nur die Hunde frei laufen lassen kann, denen vertraut wird. Wenn das Tierheim nämlich von irgendwem wegen fahrlässiger Handhabung der Hunde anzeigt wird, dann haben wir ein richtiges Problem. Von daher ist "austesten" oder dergleichen schwierig. ;)

muss da jemand zumindest die Grundlage ihres Verhaltens professionell beurteilen.
Da gebe ich Dir Recht und ich wäre ohnehin dafür sie in eine Hundeschule mitzunehmen, aber das steht nunmal leider erst NACH der Vermittlung an, nicht davor. Und so wie sie sich im Moment verhält, fällt sie Interessenten höchstens negativ ins Auge. Verstehst Du warum ich daher selbst versuchen will was zu bewirken? (Auch wenn das mit dieser Auszubildenden, die sie behütet wie ihren Augapfel, echt nicht so einfach ist)

Dann hat man nämlich im Zweifelsfalle eine andere Motivation und muss anders arbeiten als mit "reiner" Angstaggression, besonders was Maßnahmen zum eigenen Schutz betrifft.
Was genau meinst Du mit "zum eigenen Schutz"? Schutz des Hundeführers? Wenn ja: Sie ist dem Hundeführer gegenüber selbst während solcher Attacken keineswegs aggressiv und direkt danach auch gleich wieder beschwichtigend und freundlich.

Aber wieso macht das Verhalten zwischen Schleppleine und ohne Leine so einen großen Unterschied, dass Du daran direkt ausmachen kannst ob es sich nun um Angstaggression oder nur Aggression handelt?
 
Hexogen10

Hexogen10

Registriert seit
12.03.2012
Beiträge
477
Reaktionen
16
Dass du sagst, dass du dem Tiger schneller vertrauen würdest wenn er dir den Keks gibt, zeigt mir dass du es nicht verstanden hast was in dem Hund vorgeht. vorsprang einen an um Schutz zu findenFür sie ist ein Fahrrad, Auto usw. ein Grund nach vorne zu gehen aus Selbstschutz. Dass die Objekte auch noch verschwinden, ist selbstbelohnend für sie.
Der clicker ist dabei sehr hilfreich weil du viel präziser bestärken kannst.

Du hast nicht viel zeit, aber bis Verknüpfungen sich ändern, dauert es.
Ich kann dich verstehen weil du dem Hund helfen willst, aber dieses Problem lässt sich nicht schnell lösen, wenn du es langfristig ändern willst.
Verhaltensunterbrechungen nutzen nur anfangs was, wenn man das alternativ verhalten noch nicht sicher abrufen kann.

Ich hatte Fälle da hat es ein Jahr gedauert bis wir von Traktoren überholt werden konnten. Meine Stormy reagierte mit kreiseln auf alles was rollt und sprang einen an um Schutz zu finden. Ihre neue halterin gab ihr jedes mal eins auf den Kopf und meinte dass es damit getan sei. Ich habe stormy nie wieder gesehen von daher weiß ich nicht was aus ihr geworden ist

Das mit der Vorlesung war anders gemeint. Ich habe es aus meiner Vorlesung abgeleitet die wir zum Thema hatten. ;-)
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Dass du sagst, dass du dem Tiger schneller vertrauen würdest wenn er dir den Keks gibt, zeigt mir dass du es nicht verstanden hast was in dem Hund vorgeht.
Ganz wie Du meinst, aber ich bin stets der Überzeugung, dass (man beachte bitte, dass ich schon vorher geschrieben habe: sobald man sie soweit hat, dass sie sich nah heran traut) es durchaus helfen würde auch von dem Stressor belohnt zu werden. Und bisher hat sich das auch in der Tat bewährt. Da haben wir wohl unterschiedliche Erfahrung gesammelt.

aber dieses Problem lässt sich nicht schnell lösen, wenn du es langfristig ändern willst.
Das ist mir klar. Ich hatte ja auch nicht vor nach zwei Tagen Arbeit fertig zu sein, sondern lediglich einen Ansatz zu finden, mit dem man dann dauerhaft mit ihr arbeiten kann. Wobei ich gestern leider mit der Gassigängerin aneinander geraten bin, die wird also von mir wohl keine Tipps mehr annehmen.
 
Susan&Lilly

Susan&Lilly

Registriert seit
01.06.2012
Beiträge
1.101
Reaktionen
0
Wobei ich gestern leider mit der Gassigängerin aneinander geraten bin, die wird also von mir wohl keine Tipps mehr annehmen.

Dann sehe ich aber echt schwarz, was das abgewöhnen des Verhaltens angeht, sollte sie weiterhin Gassigängerin von der Hündin bleiben. Es ist echt schwierig das weg zu bekommen, wenn du zwar oft mit ihr trainierst, aber eine andere Person wieder ganz anders in den Situationen reagiert. Man kann es ja kaum vermeiden jeglichen Stressfaktor auf den Spaziergängen zu meiden, da der Stressradius ja auch ziemlich groß zu sein scheint.

Ich bleibe weiterhin dabei, dass dein Ansatz gut ist, solange du die nächste Angststufe auch wirklich erst angehst, sobald die schwächste Angststufe gemeistert wurde.

Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit, dass du die Hauptgassigängerin wirst?
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Ich befürchte auch echt böses.. :( Schlechte Prognose...

Ich bleibe weiterhin dabei, dass dein Ansatz gut ist, solange du die nächste Angststufe auch wirklich erst angehst, sobald die schwächste Angststufe gemeistert wurde.
Danke, ich werde es probieren und mich so gut es geht auf Cosima einlassen. Dann seh ich mal ob sie überhaupt drauf anspringt bzw. wie sie reagiert.

Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit, dass du die Hauptgassigängerin wirst?
Abgesehen davon, dass ich der Hauptgassigänger wäre (;)), ist das leider nicht möglich. Meine Gassihündin darf sie nicht ausführen, deshalb können wir nicht tauschen.
 
E

exe

Registriert seit
04.11.2012
Beiträge
3.004
Reaktionen
1
Verzwickte Situation, aber... warum spricht die Tierheimleitung nicht mal ein Machtwort? Dem Tierheim müsste doch viel dran liegen, einen Hund möglichst schnell und gut zu vermitteln - und das geht mit solchen Baustellen ja kaum. Nahezu niemand nimmt einen "aggressiven" Hund, was ich auch nachvollziehen kann.

Gerade WEIL die Gassigängerin die Azubine ist, muss es doch drin sein, mal Tacheles zu reden. Die wird sicher nicht ihre Ausbildung abbrechen; Plätze als Tierpfleger sind heiß begehrt, das wird sie wissen. Sollte sie doch so kleingeistig sein: Bravo, ein Problem weniger, eine neue Azubine, die sich auch mal was sagen lässt, ist sicher schnell gefunden.

Ich würde wirklich mal die Tierheimleitung darauf ansprechen. Sonst nützen dir alle guten Tipps und Tricks nichts... :|
 
J

Joshua

Registriert seit
20.07.2015
Beiträge
216
Reaktionen
0
Verzwickte Situation, aber... warum spricht die Tierheimleitung nicht mal ein Machtwort? Dem Tierheim müsste doch viel dran liegen, einen Hund möglichst schnell und gut zu vermitteln - und das geht mit solchen Baustellen ja kaum. Nahezu niemand nimmt einen "aggressiven" Hund, was ich auch nachvollziehen kann.

Gerade WEIL die Gassigängerin die Azubine ist, muss es doch drin sein, mal Tacheles zu reden. Die wird sicher nicht ihre Ausbildung abbrechen; Plätze als Tierpfleger sind heiß begehrt, das wird sie wissen. Sollte sie doch so kleingeistig sein: Bravo, ein Problem weniger, eine neue Azubine, die sich auch mal was sagen lässt, ist sicher schnell gefunden.

Ich würde wirklich mal die Tierheimleitung darauf ansprechen. Sonst nützen dir alle guten Tipps und Tricks nichts... :|
Wahrscheinlich hast Du Recht, aber ich bin mir relativ sicher, dass sie in der Tat so kleingeistig wäre die Ausbildung hinzuschmeißen. :eusa_think: Oder sich wieder wochenlang krank schreiben lässt wie beim letzten Mal, als es Stress gab..

Deshalb bin ich hin- und hergerissen: einerseits möchte ich natürlich Cosima helfen, andererseits nicht Schuld an so einem Streit sein. Immerhin weiß die Tierheimleitung um die Situation und ich schätze, dass sie die Azubine nicht so einfach verscheuchen wollen, da sie körperlich leicht behindert ist und sowas natürlich dann auch gleich wieder als Diskriminierung gilt (was ja aber überhaupt nichts zur Sache tut). Aber als Tierheim einen schlechten Ruf zu bekommen - und dann auch noch wegen so etwas! - kann natürlich fatal sein... :(
 
Hexogen10

Hexogen10

Registriert seit
12.03.2012
Beiträge
477
Reaktionen
16
Ein Stressor verändert sich nicht über Nacht!
Wie du selber schreibst, hast du bislang keine Erfahrung mit angst aggressiven Hunden gemacht. Ich habe bereits um die fünfzig wieder in die gewünschte Bahn lenken können. Dabei brauchte ich nie direkte Hilfe durch Dritte.
Ich habe das ganze im humanen Bereich studiert und auch vor meinem Studium nur mit solchen Kalibern gearbeitet. Lernpsychologisch ist es kein Unterschied.
Deswegen wiederhole ich mich nochmal: erst ein alternatives Verhalten aufbauen (Blickkontakt, sitz, Dummy holen oder was auch immer. ) dann damit am stehenden rad ohne Mensch vorbei und das wöchentlich oder in IHREM Tempo ganz kleinschrittig steigern.
Da es offenbar eh schwierig ist, dass du regelmäßig mit ihr arbeiten kannst und du nicht wirklich weißt was bisher mit ihr gemacht wurde, gestaltet es sich noch mal einen deut schwieriger!

Ich hatte auch mal den Fall wo jemand einen Hund partout nicht an wen anders abgeben wollte, weil er sich ja immer so freuen würde. Irgendwann habe ich ihn mir nach Absprache mit der Leitung genommen und war lange unterwegs.Fortan nahm ich den hund jede Woche mit und konnte ihn sogar nach zwei Jahren einzelhaltung wieder vergesellschaften. Seine Pöbeleien an der Leine wurden nicht nur bei mir weniger und irgendwann meinte die andere Gassigängerin dass sich IHR Training endlich bezahlt machen würde. Dabei war es das Resultat daraus, dass er zwei bis drei mal pro Woche nicht nur für zwanzig Minuten raus kam, sondern für eine bis fünf Stunden, dass mit ihm Konfrontationen geübt wurden und dass er endlich jemanden zum toben hatte. Das wurde der auch ziemlich unschön gesagt und dann holte sie ihn plötzlich auch für länger raus damit ich ihn nicht mehr nehmen kann.

Film cosima doch mal dabei wenn sie auf Fahrräder oder was anderes reagiert.
Aber einen Trainer oder jemanden der sich auskennt ersetzen hier geschriebene Tipps nicht!

Was du machen willst ist Flooding und das ist der grundlegend falsche Weg bei solchen Fällen!
 
Thema:

Tierheimhund - von schüchtern zu aggressiv

Tierheimhund - von schüchtern zu aggressiv - Ähnliche Themen

  • Tierheimhund und Kind

    Tierheimhund und Kind: Hallo, wir haben uns vor etwa 12 Wochen einen Setter-Bernersennen-Mix aus dem Tierheim geholt. Anfangs ging es mit dem 18-monatigen Rüden und...
  • Tierheimhund-Training

    Tierheimhund-Training: Hallo ihr Lieben, unsere Nachbarn wollen sich einen 5-Jährigen Rüden (Goldi-Mix) aus dem Tierheim holen. Die Familie besteht aus den Eltern, die...
  • Erziehungstipps Tierheimhund

    Erziehungstipps Tierheimhund: Hallo liebe Tierfreunde ich brauche eure Hilfe, wir haben einen 7 Jahre alten Zwergschäferhund Mischling aus dem Tierheim geholt. Männlich...
  • hunde aus tötungsstation

    hunde aus tötungsstation: hallo erstmal:-) Ich hab mich gerade hier angemeldet weil ich mir zwei wunderhübsche brave american staffordshire aus einer tötungsstation in...
  • Tierheimhund und Rettungsstaffel?

    Tierheimhund und Rettungsstaffel?: huhu, Das ist ein Thema über das ichs chon ziemlich lange nachdenke... Wie manche wissen darf nächstes Jahr ein Zweithund einziehen mit meinem...
  • Ähnliche Themen
  • Tierheimhund und Kind

    Tierheimhund und Kind: Hallo, wir haben uns vor etwa 12 Wochen einen Setter-Bernersennen-Mix aus dem Tierheim geholt. Anfangs ging es mit dem 18-monatigen Rüden und...
  • Tierheimhund-Training

    Tierheimhund-Training: Hallo ihr Lieben, unsere Nachbarn wollen sich einen 5-Jährigen Rüden (Goldi-Mix) aus dem Tierheim holen. Die Familie besteht aus den Eltern, die...
  • Erziehungstipps Tierheimhund

    Erziehungstipps Tierheimhund: Hallo liebe Tierfreunde ich brauche eure Hilfe, wir haben einen 7 Jahre alten Zwergschäferhund Mischling aus dem Tierheim geholt. Männlich...
  • hunde aus tötungsstation

    hunde aus tötungsstation: hallo erstmal:-) Ich hab mich gerade hier angemeldet weil ich mir zwei wunderhübsche brave american staffordshire aus einer tötungsstation in...
  • Tierheimhund und Rettungsstaffel?

    Tierheimhund und Rettungsstaffel?: huhu, Das ist ein Thema über das ichs chon ziemlich lange nachdenke... Wie manche wissen darf nächstes Jahr ein Zweithund einziehen mit meinem...