Futterunverträglichkeit Hunde

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RanchofHope

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Hallo,
ich habe mal folgende Frage: Ich kenne mehrere Hunde, die sehr empfindlich darauf reagieren, wenn ihr Futter umgestellt wird. Oder aber sie finden irgendwo ein kleines Stückchen Brot oder was weiß ich und bekommen dann auch sofort Durchfall. Ist das normal, dass Hunde so heftig auf Futter reagieren, dass sie nicht gewohnt sind? Ist das bei Wölfen eigtl auch so? Dass die an einem Tag mal statt Reh ein Kaninchen fressen und dann total den Durchfall bekommen? :D
Würde mich echt interessieren, woran so eine Futterunverträglichkeit liegt, denn irgendwie kommt mir diese ganze Sache recht unnatürlich vor...
 
willi79

willi79

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Wölfe fressen nicht unbedingt jeden Tag , sie jagen und fressen sich richtig voll wenn sie große Beute gemacht haben, ruhen sie die nächsten 1-2 Tage.

Hunde sind keine Wölfe mehr. Es kann schon sein dass ein Hund empfindlich ist, was Futter angeht. Die Regel ist das allerdings nicht. Also meiner Verträgt auch mal n Stück Brot.
Denke das bei so extremen Reaktionen auf Wechsel / oder "Meschenessen" eine Allergie nahe liegt.

Hat dein Hund Probleme? oder warum fragst du?
 
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exe

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Das Problem ist, dass die Hundehalter ewig und drei Tage immer nur ein Futter füttern und die Darmflora dann überfordert ist, wenn mal was anderes den Weg in den Magen findet - die stellt sich nämlich darauf ein, was gefüttert wird. Hier gibt es ständig Futter im Wechsel, auch mal was vom Tisch (mit bösen Gewürzen! ;)), rohes Fleisch, Knochen, Getreide ... wird anstandslos gefressen und vertragen.

Es gibt natürlich auch "echte" Futtermittelunverträglichkeiten, aber sehr viel selterner als o. g. Problem.
 
Choupette

Choupette

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Wir haben hier beides, unser Dackel kommt inzwischen mit Futterwechseln gut klar, unsere Galga (noch) nicht. Sie hat ständig wirklich ekelhafte Blähungen und breiigen Kot. Seit Freitag füttern wir Real Nature, das verträgt sie bisher am besten. Am ekligsten waren die Pupse bei Happy Dog, aber das haben wir sehr radikal eingeführt, weil wir verpennt hatten, neues zu kaufen.:mrgreen:

Unser Dackel hat sich sehr gut an neues Futter gewöhnt, er kennt Wolfsblut, Real Nature, Markus Mühle, Bosch, Happy Dog und das Zeug vom Aldi, auf das wir auch mal zurückgegriffen haben, weil eine Futterbestellung auf sich warten ließ. Am besten kommt aber auch er mit Real Nature klar und Wolfsblut, wobei wir da jetzt schon zwei mal das Pech hatten, dass er das Futter nicht gern mochte.

Fleisch nehmen beide gerne und vertragen es auch sehr gut.

Kleinigkeiten vertragen sie auch gut, mal n bissl Aufschnitt oder Käse. Max hat sogar einmal ein Stück Döner von der Straße gefressen (normal nimmt er nichts auf), das hat er auch vertragen. Also dass sie da empfindlich sind, kann ich nicht sagen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Wir haben hier ja recht viele Hunde rumlaufen + Pensionshunde und da fällt ganz extrem auf, dass die Hunde, die einfach alles kriegen wesentlich seltener Probleme haben als die "Ein-Sorten-Fresser".

Unsere Hunde kriegen auch wirklich absolut alles und damit hat keiner der aktuell 8 Hunde + Dauerpflegetier auch nur ansatzweise Probleme.
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Wölfe fressen überwiegend Fleisch (wenn man mal von geringen Mengen pflanzlicher Nahrung wie z.B. Früchte, Gräser oder auch vorverdauter Zellulose in Form von Mageninhalt und Kot von Pflanzenfressern absieht).
Als Karnivoren haben sie sich über einen sehr langen Zeitraum evolutionär perfekt an diese Nahrungsweise angepasst.

Der Hund (welcher genetisch gesehen immer noch ein Wolf ist) hat seit seinem Anschluss an den Menschen im Grunde eine sehr hohe Nahrungstoleranz entwickelt, so dass er auch in der Lage ist Kohlenhydrate (welche eigentlich nicht auf den Speiseplan der Wölfe gehören) zu verdauen.
Leider macht die Industrie von dieser Tatsache oft Übergebrauch und viel Hundefutter sind absolut überladen mit Getreide und Stärke (sowie einer ganzen reihe künstlicher Zusatzstoffe).
Bekommt der Hund dazu dann auch noch ungeeignete Tischabfälle in Form von noch mehr Kohlenhydraten (wie z.B. Brot oder Nudeln) kann es Verdauungsprobleme geben.

Darüber hinaus gibt es auch viele Hunde die tatsächlich Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien haben, diese sind sicher auch oft einfach eine "Wohlstandskrankheit" bei Hunden. Durch Zuchtwahl und medizinische Betreuung gibt es nur sehr wenig natürliche Auslese, die Robustheit geht zurück.

Dann können Verdauungsprobleme auch vorübergehend sein, z.B. nach Antibiotikagaben oder durch andere Medikamente, sowie durch Parasiten oder Infektionen mit Viren oder Bakterien.

Gründe für Durchfall beim Hund gibt es also viele, dennoch denke ich nicht, dass alle Hunde sehr empfindlich sind was das angeht. Meiner ist es zumindest nicht und die meisten Hunde in meinem Bekanntenkreis sind ebenfalls recht futterstabil.
Ein Hund der andauernd Verdauungsprobleme hat sollte 1. von einem Tierarzt gründlich durchgecheckt werden (dabei allerdings nicht auf Verdaucht mit irgendwelchen Medikamenten versorgt werden wie es viele TA leider gerne tun) und dann 2. eine Ausschlussdiät machen um Nahrungsmittelallergien aufzuspüren, 3. sollte er dann ein für seine Bedürfnisse geeignetes, artgerechtes Futter bekommen.
 
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Tapa

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Der Hund unser Nachbarn war exakt ein Kandidat wie der von Exe beschrieben: Kriegte von Welpenbeinen an nur das Futter, was der Züchter schon verwendete und vom Besitzer dann weitergefüttert wurde und nichts anderes und nichts nebenher. Sobald der dann ein weggeworfenens Schulbrot o.ä. erbeutete, bekam er Durchfall. Erst als der TA dann dazu riet, dem Hund auch mal abwechslungsreicher zu füttern, auch mal was vom Tisch zu geben etc., wurde es besser.

Ansonsten kenne ich auch einen wirklich allergischen Hund, der von allem möglichen Hautprobleme bekommt. Das ist ein wirklich armes Schwein:(. Er verträgt nach langer Herumprobiererei seitens der Besitzer nur eine bestimmte Sorte Futter mit Straußenfleisch, sonst nichts.

Wölfe kriegen durch die u.U. völlige Magenüberladung nach größeren Beutezügen, wenn sie zuvor länger gehungert haben, übrigens auch Durchfall - so entnehme ich das jedenfalls Günther Bloch, " Wölfisch für Hundehalter"- das sei dann aber weniger eine krankhafte als eine natürliche Reaktion des Körpers auf den radikalen Wechsel hin. Kann man also nicht unbedingt vergleichen. Ein Wolf, der allergisch bedingt nur z.B. Reh und kein Kaninchen und keine Maus verträgt, hätte wahrscheinlich nur ein kurzes Leben...
 
Knopfstern

Knopfstern

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Also, mein Senior is auch so nen Kanidat, der frisst was anderes und dann kratzt der sich halb tod.:roll:
Deswegen gibt es hier nur noch Pferdefleisch und Gemüse + Reis oder Kartoffeln.
Wenn er jedoch meinen anderen mal was klaut, haben wir den Salat.

Allerdings hat dieser Hund nie nur ein Futter bekommen. Da haben wir nie drauf geachtet.
Und trotzdem ist er extremster Allergiker in den letzten Jahren geworden.
Evtl.liegts auch am Alter? Keine Ahnung.

Wir wissen ja, wie wir damit umgehen müssen.
 
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Mountana

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Also wir füttern auch "kreuz-und-quer": Also Trockenfutter, Dosenfutter und auch mal frisch .... dazu wechseln wir auch mal die Marke / die Sorte ... und unsere Hunde mögen das alle gern und hatten bis heute noch nie ein Problem damit.
 
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