Ich würde so gerne mit Tieren arbeiten :(

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Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Hallo liebe User und Userinnen,

ich bin gerade in einer Situation, wo ich irgendwie echt nicht mehr mit klar komme. Ich möchte mal, alles was mich gerade bedrückt loswerden und hoffe, mir kann irgendjemand einen guten Rat o.ä geben.

Mein Traum war es schon immer einmal mit Tieren zu arbeiten, ob nun als Tierpfleger, Pferdewirtin oder tiermedizinische Fachangestellte ich habe bereits in jedem Tierberuf Erfahrung gesammelt und mir sagen da einfach alle zu.
Nur leider spielt meine Mutter da nicht ganz mit und ich musste jetzt eine Ausbildung zur Altenpflegerin anfangen. Ich dachte mir erst, okay dann mach ich´s und danach was anderes. Aber ich merke jetzt
schon, nach grade mal einem Monat, das es einfach nicht das Richtige ist. Jeden Tag, den ich in der Berufsschule oder im Betrieb beginne, endet nur umso langsamer. Ich könnte manchmal einfach nur heulen. Es ist nicht so, dass ich ein Problem damit habe, Menschen mit solchen Einschränkungen zu sehen oder sie sterben zu sehen, geschweige denn empfinde ich Eckel vor z.B Durchfall. Es ist einfach nicht das Richtige und nicht das, was ich mein Leben lang machen könnte oder möchte.

Weshalb ich so einfach zugestimmt habe, den Beruf zur Altenpflegerin auszuüben? Weil, ich zu Hause Probleme mit meinem Stiefvater hatte und zu meinem Freund ziehen wollte. Da ich noch 17 bin, lies meine Mutter mich eben nur gehen, wenn ich "was Richtiges" habe und das war in ihren Augen eben das, was für mich wohl der falsche Weg zu sein scheint.

Ich will mich jetzt nicht als "armes Mädchen" darstellen, aber ich merke einfach, dass es mir echt nicht gut tut. Ich bin eigentlich immer voll dabei, selten krank. Aber hier provoziere ich meine Gesundheit etwas...ich bin so oft schlecht gelaunt und bin nicht glücklich. Ich belaste auch irgendwo meinen Freund damit, auch wenn er sagt, es wäre nicht so. Ich habe mit ihm auch sehr viel darüber geredet und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ich die Ausbildung abbreche.
Ich möchte zu diesem Punkt gerne eure Meinung hören, ob es wirklich sinnvoll wäre? Ob ich eurer Meinung nach kein Durchhaltevermögen deswegen habe?
Evtl liegt es ja auch einfach nur an mir. Dann würde mir das sehr leid tun...

Aber wenn nicht, dann wüsste ich gerne, was ich nur tun soll? Ich werde diese Ausbildung nicht abbrechen, solange ich nichts anderes habe. Was könnte ich denn machen? Welche Möglichkeiten hätte ich vor allem jetzt um diese Zeit?

Ich würde einfach sehr gerne verschiedene und mehrere Meinungen hören, um mich zu orientieren.
Ich danke schon mal im voraus!

Mit freundlichen Grüßen,
Sesshomarux33
 
12.10.2015
#1
A

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Guest

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Maische

Maische

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Huhu,
du kannst natürlich anfangen dich zu bewerben, aber ich denke nicht das du noch was bekommst, gerade die Arbeit mit Tiere ist ein sehr begehrter Beruf. Es ist schwer etwas zu bekommen, wie ein 6er im Lotto.
Ich würde dir eventuell zu einem FSJ oder FÖJ raten, in irgendeinen der Bereiche.
Aber weitermachen würde ich nicht, denn das bringt niemandem etwas wenn du keine Lust hast...

Lieben Gruß
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Hallo Maische,

daran habe ich auch gedacht. Nur leider hatte ich letztes Jahr schon ein Bundesfreiwilligendienst gemacht und da man nur höchstens 18 Monate einen Freiwilligendienst (darunter fällt ein FSJ und ein FÖJ) machen kann, hätte ich bloß 6 Monate, was ich nur noch in Form von einem BFD antreten könnt denn ein Freiwilliges Jahr geht nur 12 Monate. :/
Dann müsste man 5 Jahre, waren es glaube ich, warten bis man wieder was machen kann.

Aber trotzdem vielen lieben Dank für deinen Beitrag! :)

*Also die Berufsschule hätte noch paar Plätze frei. Scheint nur schwierig mit den Praxisstellen. Und da suchen sie wohl auch eher die mit Mittlerer Reife raus. :eusa_wall:
 
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Choupette

Choupette

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Ich würde an deiner Stelle Bewerbungen schreiben bis mir die Finger wehtun und solange die Ausbildung durchziehen, damit du überhaupt erstmal Geld hast. Eventuell bekommst du erst im nächsten Jahr etwas, dann wäre es klug, wenn du nicht ein Jahr lang rumsitzen müsstest.

Meiner Meinung nach ist es kein Drama eine Ausbildung abzubrechen und ein schlechtes Gewissen meinem AG gegenüber hätte ich auch nicht. Die müssen mit sowas rechnen und außerdem haben die selbst meist wenig Skrupel.

Was aber von deiner Seite aus fair wäre, wenn du die Pobacken zusammenkneifen würdest, bis du etwas anderes hast. Deine Kollegen haben dir nichts getan und eine unmotivierte, ständig kranke Auszubildende geht einem tierisch auf die Nerven und man hat keine Lust dir etwas zu zeigen. Wenn du da dann auf einem niedrigen Level bleibst, dann würde es mich nicht wundern.

Seltsam finde ich, dass deine Mutter dich gerne in so einem Ausbeuterberuf wie der Altenpflege sieht...
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Das ist mir klar, habe ich ja auch geschrieben. Bin schon dabei anzufragen und zu bewerben. Aber ob ich was kriege, da stehen die Chancen eben nicht so gut...wenn es noch Alternativen gebe.
Ich bin natürlich nicht oft krank. Ich war bis jetzt nur 1x krank. Ich hätte mich wohl besser ausdrücken sollen..ich denke mir halt manchmal lieber krank zu sein um die Zeit für die Suche nach was Neuem zu nutzen. Und zum Thema Motivation, naja es ist nicht einfach so zu tun als hätte man Spaß, aber ich gebe mir Mühe, ob es reicht weiß ich nicht, bis jetzt hat keiner was gesagt. Ich finde mein Kollegium ja soweit auch ganz nett. Ich stelle mich klar nicht zickig in die Ecke und bin nur am Jammern, ich arbeite und ich arbeite so wie man mit Menschen arbeitet. In meinem BFD habe ich auch mit Menschen gearbeitet. Ich denke ich mache das soweit richtig. :)

Meine Mutter war schon immer genervt von meiner Einstellung zu Tieren. Ich habe mal eine Zeit vegan gelebt, ich habe Notfellchen aufgenommen, ich war viel im Tierschutz tätig, ich habe viel von meinem BFD-Gehalt in den Tierschutz gesteckt, ich war im Reitverein. Ihr hat alles nie ganz gepasst, aber sie lies mich machen nur die Ausbildung dann nicht. Warum, weiß ich nicht...
Meine Mutter war mal in einem Altenheim in der Heimleitung, evtl möchte sie einfach, dass ich mal etwas tue, was in ihrem Sinne wäre. Ich war leider nicht die Tochter, die sie sich gewünscht hatte. Vielleicht meint sie es irgendwo ja auch gut, aber ganz verstehen tu ich´s selbst nicht.
 
Choupette

Choupette

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Ah so, der eine Satz da oben klang, als wärst du öfter krank bzw versuchst es zu werden.;)

Eltern sind halt manchmal so, im Grunde wollen vermutlich alle nur dass aus den Kindern Erwachsene werden, die es gut haben im Leben. Altenpfleger werden immer gebraucht, da hätte sie ja recht. Aber tiermed. FAs vermutlich auch...

Hab gerade gesehen du bist noch unter 18. Könnte mir vorstellen, dass das ihr letzter Versuch war, dich "in die richtigen Bahnen" zu lenken.:mrgreen:

Vielleicht ist es so aber auch ganz gut, wenn du erst im nächsten Jahr etwas findest. Wenn du 18 bist, kannst du das alte Ausbildungsverhältnis selbst kündigen und das neue beginnen. Das birgt vermutlich etwas weniger Konfliktpotential als wenn deine Mutter mit unterschreiben müsste.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Denke ich doch auch. :) Nur ist die Frage manchmal, ob es wirklich das Beste ist. Wenn man die Ausbildung erstmal hat, dann ist man zwar sicher abgesichert, aber man muss schließlich mehr als 40 Jahre mit leben. Wenn man etwas macht, was man nicht will, dann kann das einen wirklich depressiv machen. Ich kenne das noch von einer ehemaligen Klassenkameradin.

Aber vermutlich hast du Recht. Ich werde Anfang Januar leider erst 18, ich denke da ist es dann schon zu spät mir dieses Jahr noch was zu suchen. :/ Finde es nur schade um die Zeit, ich hätte dieses Jahr auch sinnvoller nutzen können und mein erstes Jahr auf eigenen Beinen hatte ich mir auch schöner vorgestellt.

Trotzdem vielen lieben Dank! :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also ich habe mich noch ganz viel belesen und angefragt, dieses Jahr kann ich wohl keine Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellte oder Tierplegerin machen. Aber ich könnte in unserem örtlichen Tierheim ein 1-jähriges Praktikum machen und evtl nächstes dort meine Ausbildung machen. Ob sie nächstes überhaupt noch ausbilden, wissen sie allerdings noch nicht, also evtl müsste ich mir dann noch was anderes suchen. Aber käme es gut, wenn ich eine 1-jährige Erfahrung im Tierheim vorlege? Was haltet ihr davon?
Ich möchte nur wirklich nix Unüberlegtes tun. ._.
 
Maische

Maische

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Es bingt schon viel ein Praktikum gemacht zu haben. Habe ich auch erst im Kindergarten(Altenepflege auch abgebrochen, andere umstände). Man ist dann auch schon in der Arbeit gut drinnen und damit vertraut, denn als Azubi erwarten sie schon mehr von dir und schnellere einarbeitung als beim Praktikum..
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Also würdest du es mir empfehlen? :)

Ich hatte z.B auch zuerst überlegt, mich als Tierheilpraktikerin ausbilden zulassen, aber auf der Website auf der ich mich informiert habe, stand, da es ja kein anerkannter Ausbildungsberuf ist, dass es in einem Lebenslauf als "zweitrangig" abgestempelt wird und von dem her wäre es günstiger man habe vorher schon eine Lehre abgeschlossen. Sollte es dann bei einem Praktikum nicht erst Recht so sein? o_O
 
Katy85

Katy85

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Hallo,

ein Praktikum ist auf jedenfall schon mal was. Auch wenn du da dann keine Ausbildung machen kannst, hast du was zum vorweisen um dich woanders zu bewerben, was dann eben deine Chancen erhöht. ;)

Ich wollte im übrigen auch immer was mit Tieren machen, hab aber leider keinen Ausbildungsplatz dahingehend gefunden. Meine Alternativwahl macht mir aber auch Spaß;)
 
moonlit

moonlit

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Naja ein Praktikum ist ja dafür da, das man in den Beruf den man anstrebt mal reinschnuppern kann und schon erste Erfahrungen sammelt.

Nach gesetzlicher Definition ist in Deutschland Praktikant, wer sich vorübergehend zum Erwerb praktischer Kenntnisse und Erfahrungen einer bestimmten betrieblichen Tätigkeit und Ausbildung bewirbt, die aber keine systematische Berufsausbildung oder vergleichbare Ausbildung darstellt (§ 22 Abs.1 S. 3 MiLoG).
Also braucht man doch keine Lehre vorher macht ja keinen Sinn. ;) Auch zeigt ein Praktikum Arbeitgebern, dass man engagiert ist. Und gute Praktikumsberwertungen sind in einer Bewerbung Gold wert!
 
Keisuke

Keisuke

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Aber käme es gut, wenn ich eine 1-jährige Erfahrung im Tierheim vorlege? Was haltet ihr davon?
Ich möchte nur wirklich nix Unüberlegtes tun. ._.
Praktikum kommt immer gut.
Evtl. kann dir das Tierheim am Ende auch eine Empfehlung schreiben.

Wie hast du denn schon Erfahrungen sammeln dürfen?

Einzige Frage wäre: Wie sieht's finanziell aus? Zahlt der Betrieb etwas?
Ansonsten kannst du dich auch über die Möglichkeit ein sogenannten "Berufsqualifizierungsjahr" zu machen informieren. Ob du für das Programm geeignet bist oder nicht, kann ich dir leider nicht sagen. Einfach mal googlen und beim Arbeitsamt nachfragen ;)
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Zuersteinmal kann ich sehr gut verstehen wie man sich fühlt, wenn man einen Beruf macht den man nicht mag und ja, davon wird man auf Dauer krank.

Da dir der Bereich nicht gefällt macht es aus meiner Sicht keinen Sinn das Ganze weiter durchzuziehen, was bringt dir auch eine fertige Ausbildung in der du keinen Tag arbeiten willst, sowas ist nur Zeitverschwendung. Zum Glück bist du ja noch sehr jung, da stehen dir noch viele Chancen offen.

Wenn du jetzt abbrichst sollstes du die Zeit bis du was gefunden hast sinnvoll nutzen.

Und da suchen sie wohl auch eher die mit Mittlerer Reife raus. :eusa_wall:
Hast du nur einen Hauptschulabschluss?
Dann würde ich dir raten in jedem Fall noch wenigstens das eine Schuljahr bis zur mittleren Reife dranzuhängen, das würde deine Ausbildungschancen enorm verbessern und du hast auch später im Leben wesentlich mehr Chancen.
Da du noch so jung bist hast du noch gute Aussichten, dass dich eine staatliche Schule nochmal für ein Schuljahr nehmen würde und du somit kostenlos und in Vollzeitbeschulung einen besseren Abschluss machen kannst (eine Chance die man im späteren Leben oft nicht mehr so leicht bekommt).

Die Sommerferien waren erst vor 4 Wochen zuende, wenn du bei einer Schule in deiner Nähe auf einen netten Schulleiter triffst darfst du dich vielleicht sogar noch dazusetzen.

Den Gedanken an eine höhere Schulbindung würde ich jedenfalls zuerst einmal über den Gedanken an die Wunschausbildung stellen, denn leider hat man mittlerweile mit einem Hauptschulabschluss nur noch recht wenig Chancen.
 
Flumina

Flumina

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Ich muss erlich zugeben ich kann deine Mutter gut verstehen und ich versteh auch wieso sie von deiner tierliebe genervt ist. Sie will hald das du mal von deinem Beruf leben kannst und deine Spenden usw auch selbst zahlen kannst. Mal erlich von tfa kann man einfach nicht leben. Ich wollte es auch machen, meine Mutter war dagegen. Abgesehen davon das man nämlich gar keinen Ausbildungsplatz hier bekommt verdient man sogut wie nichts....
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Nur kurz nebenbei:
Viele machen eine ausbildung, um ueberhaupt eine abgeschlossene berufsausbildung im lebenslauf zu haben und arbeiten spaeter nie wieder in dem beruf.
Meinungen dazu gehen auseinander.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Erstmal vielen Dank für die ganzen Beiträge! :)

Ich merke, dass es in diesem Fall kein Richtig oder Falsch gibt, jeder hat offenbar seine eigene Meinung dazu und evtl auch nicht ganz ohne Grund.

@Keisuke: Ich habe in meiner Freizeit und zu Schulzeiten in den Ferien freiwillig Praktikas in Tierarztpraxen und Reitställen absolviert. Und durch das Jugen-Tierschutzverein in unserem damals örtlichen Tierheim. Und nein, das Tierheim zahlt leider nix. Aber das wäre nicht weit von mir. In meiner jetzigen Ausbildung bekomme ich auch nix und muss für Zug-und Busfahrten aufkommen. Ich bekomme zwar eine Schülermonatskarte, aber die kostet gerade mal so viel, wie ich an Kindergeld noch bekomme. Im Prinzip würde ich durch das Praktikum im Tierheim, dann eher Gewinn machen, weil ich dann mein KG nicht mehr für die Fahrt ausgeben müsste. :)

@Ich habe nicht nur den Hauptschulabschluss, ich habe den qualifizierenden Mittelschulabschluss. Mir persönlich reicht dieser auch. Mir wäre eine Ausbildung lieber, weil ich ansonsten von meinem Freund abhängig wäre. ._. Wenn ich eine Ausbildung erfolgreich bestanden habe, bekomme ich dadurch ja doch auch die Mittlere Reife, soweit mir das gesagt wurde. Aber ich denke trotzdem nochmal drüber nach. Danke! :)

Nochmal danke an alle Beiträge! ^-^
 
Smoothie

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Also ehrlich gesagt ob Tierpfleger oder Altenpfleger, die sind doch alle beide A*** vom Dienst und verdienen nicht genug? :eusa_think:

(achtung überspitz formuliert, nicht hsyterisch werden...)
Also ganz ehrlich ob ich in nem Beruf mir den Rücken mit Pferdemist krumm schufte und wenig verdiene oder mir den Rücken krumm schufte weil ich alte Menschen auf ihren Klostuhl wuchte und wenig verdiene, wo ist da der Unterschied?

Dann soll man, wenn man lieber mit Tieren arbeitet doch besser Tierpfleger werden. Ich finde die Logik der Mutter nicht geraden bahnbrechened. Während der Ausbildungszeit hatte ich auch ne Kollegin, die wurde gezwungen Bürokauffrau zu lernen von ihrer Mum. Sie wollte nicht, aber in dem Beruf hat man wenigstens ein schweinegeld für "nur" Büroarbeit verdient. Altenpfleger würde ich, wenn es ums Geld geht, meinem Kind nicht wünschen. Wobei ich auch ne Mutter hatte, der es kack egal war das ich lernen wollte, sie hätte mich mit ALLEM unterstützt und niemals erpresst. :eusa_doh:
 
Sesshomarux33

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Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich mit Menschen oder Tieren arbeite. Mit Menschen muss man erstmal klarkommen und auch viel reden und Pädagogik usw usw.... Bei Tieren ist das anders. Die muss man nicht zutexten, sie verstehen einen auch wortlos. Sie meckern nicht, wenn du Fehler machst.

Ich glaube du hast von beidem ein falsches Bild, nicht bös gemeint. :/

Mir würde es keinen Spaß machen, wenn ich nur Stunden rumsitze und Büroarbeit mache. Ein Beruf sollte schon zu jedem Menschen passen. :)
 
SoylentGreen

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Dass man mit einer Ausbildung automatisch mittlere Reife erreicht stimmt so nicht ganz. Es kommt auf die Lehrinhalte in der Schule an. Die meisten bieten das aber an.
Auf der landwirtschaftlichen Schule, zu der ich gegangen bin, ist das aber meines Wissens nach nicht der Fall gewesen. Hierzu fehlte, soweit ich weiß, der Englischunterricht. Habe mich damit aber nicht so wirklich beschäftigt, da es für mich irrelevant war.
An meiner jetzigen Berufsschule kann man per Doppelqualifizierung die Fachhochschulreife nachholen, dazu ist dann aber gesonderter Extraunterricht notwendig. Wie genau das abläuft, weiß ich aber auch nicht genau, da auch das mich nicht betrifft.

Aber... Hast du dich schon mal informiert, was du da als Tierpfleger etc. an Ausbildungsvergütung bekommst? Ich weiß nicht wie das in der Altenpflege ist, aber im landwirtschaftlichen Sektor, gibt's da nicht viel. Wenn du "Glück" hast, musst du als Pferdewirt auf dem Hof wohnen (Offiziell darfst du natürlich, aber wir wissen wohl was man tatsächlich darf, wenn man sich dem verwehrt) und bist versorgt. Dann bleibt dir ein Taschengeld, aber immerhin ne warme Bude und du musst dich zumindest darum nicht sorgen.

Es lohnt sich aber tatsächlich auch zu warten bis du 18 bist. Viele Betriebe lieben volljährige mit Führerschein oder drängen dich eben diesen zu machen. Daran könntest du bis dahin ja schon mal arbeiten, ist ganz klar ein Vorteil bei der Bewerbung.

Ob das dann aber so ne tolle Idee ist sich da krumm zu machen sei dahin gestellt... das alles so menschenfreundlich und tier gerecht zugeht auch... aber wie Smoothie schon schrieb: Eigentlich ist es doch Jacke wie Hose, ob du nun Alte oder Tiere pflegst, sind beides undankbare Jobs mit denen man sich nicht reich wird und schon nen ziemlich dicken Pelz haben sollte.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Mag sein, dass man in solchen Berufen nicht so gut verdient. Ja und? Ich habe nichts anderes, was mir Spaß macht. Ich kann mit wenig leben. Es ist ja nicht so, dass mein Lebensunterhalt dann auf 400 Euro-Basis gesetzt wird und ich finanziere mich ja auch nicht ganz allein.

Es mag auch sein, dass so betrachtet beides keine dankbaren Jobs sind, aber inhaltlich sind sie ein großer Unterschied.
 
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