Umstrukturierung im Job

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Hallo ihr Lieben,

ich weiß langsam nicht mehr weiter.
Ich arbeite seit ein paar Jahren als Helferin in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen. Ich habe nie in der Pflege gearbeitet und ich studiere momentan Heilpädagogik.
Nach und nach wird das Heim umstrukturiert, andere Arbeitszeiten für mich, die vorher nicht besprochen worden sind, statt 6 Stunden 8 Stunden am Wochenende, dazu kommt, dass es nur noch Mitteldienste gibt, sprich kein Schichtdienst mehr in dem
Sinne. Vorher musste ich abwechselnd in den Frühdienst und in den Spätdienst. Jetzt sieht es so aus, dass es nur noch den Mitteldienst ab 10 oder 11 Uhr gibt. Es wirft meine Planung komplett über den Haufen. Ich kann viele geplante Vorlesungen nicht mehr besuchen, stehe total auf den Schlauch.

Jetzt geht es aber immer noch weiter:
da unser Haus zusammen geschlossen wurde zu einem (gab vorher einen psychiatrischen Bereich, da wo ich arbeitete) und einen sehr pflegeintensiven Bereich, in dem ich auch nie arbeiten wollte...
Da beide Häuser zusammen gelegt worden sind, gibt es auch keine wirkliche "Grenze" mehr, alle verlangen von mir, dass ich in die Pflege gehe, sogar die Chefin möchte das.
Darf man das? Ich habe niemals für die Pflege unterschrieben, im Vertrag wurde "pflegerische Tätigkeiten" angekreuzt, jedoch habe ich mit der Chefin nochmal vorher mündlich besprochen, dass ich NICHT in die Pflege gehen will (es wurde sogar beim ersten Bewerbungsgespräch besprochen).

Nicht nur, dass meine Zeiten komplett über den Haufen geworfen worden sind, jetzt muss ich auch noch "flexibel" sein, die Dienste können vor und zurück geschoben werden, ich kann mich nicht darauf einstellen. Es wird immer anders sein(wenn z.B. etwas besonderes anfällt, Kirche am Sonntag usw.), obwohl ich vorher feste Zeiten hatte .
Kann man einfach den Rahmendienstplan ändern? Ich verstehe es nicht...

Hat jemand Erfahrungen damit und kann mir helfen? :085:
 
09.11.2015
#1
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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
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hat keiner einen rat? :(
 
Sini

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Habt ihr keine Mitarbeitervertretung an die du dich wenden kannst? Die kann dich mit dir den Vertrag durchgehen und dich über deine Rechte und Pflichten aufklären.

Ich kann nur spekulieren, aber für mich liest sich das jetzt nicht so, als würde es gegen den Arbeitsvertrag den du unterschrieben hast, verstoßen. Das du niemals für die Pflege unterschrieben hast, liest sich für mich jetzt widersprüchlich, denn offensichtlich hast du den Vertrag mit der Klausel "pflegerische Tätigkeiten" doch unterschrieben und nicht darauf bestanden, dass es herausgenommen wird.

Bei uns sind die ausgehängten Dienstpläne für den aktuellen und den Folgemonat verbindlich, das heißt, Änderungen dürfen nur nach Rücksprache und mit beiderseitigem Einverständnis vorgenommen werden. Der Arbeitnehmer darf nicht einfach frei nehen, aber der Arbeitgeber darf auch nicht ungefragt freie Tage wegnehmen oder auch nur die Dienstzeiten ändern.

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr einen Kompromiss findet, der dir ermöglicht, dein Studium wie geplant fortzusetzen.
 
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Danke für die Antwort :)

Mit meiner Chefin wurde es ja von vorne herein abgeklärt, dass ich nicht in die Pflege gehen möchte. Der Vertrag wurde mir vom Träger selber geschickt (damit hat die Chefin im Haus nichts zu tun), ich habe sie darauf angesprochen und sie meinte zu mir, dass ich unterschreiben soll, die Klausel mit pflegerischen Tätigkeiten stimmt nicht, hat sie mir gesagt. Ich mache das gleiche wie zuvor auch, also eher Tagesbegleitung/unterstützung. Da sich die Häuser zusammen schließen mussten, muss ich wohl auf einmal auch die Pflege übernehmen, obwohl das Personal im Pflegebereich gleich geblieben ist (Mitarbeiterzahl ist gleich geblieben).
Ich habe weder eine Schulung bekommen, noch was anderes. Ich traue mich einfach nicht und habe echt Angst, was falsch zu machen... vorallem möchte ich das im allgemeinen auch nicht machen. Ich habe es probiert über mehrere Tage, aber es ist einfach nicht mein Ding.

Eine Mitarbeitervertretung haben wir nicht, ich weiß auch sonst nicht, wo ich mich melden könnte. Der Träger hat damit auch nicht viel zu tun...

Die Dienstpläne die ausgehängt werden sind für uns auch verbindlich. Wir bekommen immer einen für den nächsten Monat am Ende des aktuellen Monats. Soweit ok, wenn nicht einfach immer Zeiten geändert werden, wie hier der Sonntag, der nach "Bedarf" früher oder später ist.

Danke!
 
Sini

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Ui, jetzt bin ich baff. Ich bin bisher gar nicht auf den Gedanken gekommen dass es Einrichtungen im sozialen Bereich geben könnte die keine MAV/ Betriebsrat oder Personalvertretung aufgestellt haben.

Ist es denn möglich, dass du um einen Gesprächstermin mit deiner direkten Vorgesetzten und der Hausleitung bittest? Und dort nachfragst, warum überhaupt auf einen Bereichswechsel bestanden wird? Du noch einmal deine Situation mit dem Studium erklärst und warum du nicht in die Pflege gehen möchtest. Vielleicht lässt sich ja eine Lösung finden mit der alle zufrieden sein können?

Als was bist du denn eingestellt? Bei uns verdienen Alltagsbegleiter weniger Geld und haben auch ein anderes Aufgabenprofil als (ungelernte) Pflegehelfer.
 
Choupette

Choupette

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Ich gehe davon aus, dass du hauptberuflich studierst und das ein Nebenjob ist?

Dann würde ich das Gespräch mit der Chefin suchen und wenn sie nicht darauf eingeht, mich woanders bewerben und mir was neues suchen. Manchmal ist es einfach Zeit dafür und das zeigt einem das Leben in der Form sehr deutlich. Wenn du nicht zu Vorlesungen kannst, weil die die Zeiten ändern, lassen sich deine beiden Jobs nicht miteinander vereinbaren und du musst dich entscheiden.
 
Flumina

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Ich sehe es so: du hast es unterschrieben. Ja die Chefin hatte damals gesagt die klausel stimmt nicht aber sie hat sie drinn gelassen und nun wenn du dich beschweren willst kann es sein das da nur kommt "aber Frau xxx sie haben es unterschrieben" ich würde nochmal ein Gespräch suchen und mich sonst auch anderwaltig bewerben
 
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Retic

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Ich würde gehen. Du kannst ja mal bei deiner Hochschule nachfragen, ob und ggf. mit welchen Einrichtungen sie kooperiert. Offenbar wirst du ja momentan nur als billiger Arbeitskraft angesehen. Du solltest als Studentin aber schon wo unterkommen, wo man dich fördert. So ein Job sollte möglichst Teil deiner Ausbildung werden und dir nicht im Weg stehen.

Unfassbar, was es für Mistläden gibt. Dabei könnten die auch von den Fähigkeiten, die du im Studium erwirbst profitieren.
 
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