Weshalb sind Züchter die besseren Katzenhalter?

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Nele-Fee

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Hallo,


die Frage beschäftigt mich schon lange.


Ich verstehe es nicht, dass "normale Hauskatzen" nichts für die Familie sind, da sie von einem Vermehrer stammen und Krankheiten haben können. Sind sie im Tierheim, dann ist das natürlich etwas ganz anderes. Gut, die
meisten Katzen werden untersucht usw., aber sicher nicht auf die Dinge, auf die ein Züchter achten würde. Also weshalb ist eine Tierheimkatze dann zu bevorzugen?


Und weshalb dürfen Züchter 1-2 mal im Jahr Kitten züchten? Ja, sie kennen sich mit der Genetik und allem Pipapo aus. ABER hier wurde so oft gesagt, dass es auch Rassekatzen im Tierheim gibt, also auch diese im Tierheim landen. Ich erinnere an Maine Coon in Not. Weshalb also heißt es bei Züchtern nicht auch, dass sie das Züchten bleiben lassen sollen, da es auch mehr als genug Rassekatzen in Tierheimen und Pflegestellen befinden?
Ich möchte nicht provozieren, bitte nicht falsch verstehen, ich bin ja froh, wenn es Katzen gibt denn ein Leben ohne, kann ich mir nicht vorstellen. Es interessiert mich einfach.
 
13.11.2015
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
omfgjen

omfgjen

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Ich sehe teilweise auch keine Relevanz für Katzenzucht. Gerade Maine Coones gibt es unzählige seriöse Zuchten, leider noch mehrVermehrer. Da sehe ich keinen Grund, dass wieder jmd sagt "oh ich informiere mich super über dieGenetik und züchte Coonies" - das soll jetzt auch nichts gegenCoonies sein, da fällt es mir nur extremauf. Ich persönlich kann den meisten Rassekatzen auch nichts abgewinnen, würdesie aber niemandemmadig machen, wenn es eine seriöseZucht ist. Mir kam noch nie in den Sinn eine Katze nicht aus dem Tierheim zu holen. Wirkliche charakterliche Unterschiede gibt esauch nicht wie bei Hunden, da können mirRassebesitzer erzählen was se wollen ;)
 
lucian

lucian

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Hallo,


die Frage beschäftigt mich schon lange.


Ich verstehe es nicht, dass "normale Hauskatzen" nichts für die Familie sind, da sie von einem Vermehrer stammen und Krankheiten haben können.
Warum sollten "normale Hauskatzen" nichts für die Familie sein :eusa_eh:

Was Krankheiten betrifft ist vor allen Dingen die Quelle wichtig. Wenn ich von einem Hinterhofvermehrer billig Kätzchen kaufe, die noch nie einen Tierarzt gesehen haben, muss ich mich nicht wundern, wenn die Tiere krank sind.


Sind sie im Tierheim, dann ist das natürlich etwas ganz anderes. Gut, die meisten Katzen werden untersucht usw., aber sicher nicht auf die Dinge, auf die ein Züchter achten würde. Also weshalb ist eine Tierheimkatze dann zu bevorzugen?

Und weshalb dürfen Züchter 1-2 mal im Jahr Kitten züchten? Ja, sie kennen sich mit der Genetik und allem Pipapo aus. ABER hier wurde so oft gesagt, dass es auch Rassekatzen im Tierheim gibt, also auch diese im Tierheim landen. Ich erinnere an Maine Coon in Not. Weshalb also heißt es bei Züchtern nicht auch, dass sie das Züchten bleiben lassen sollen, da es auch mehr als genug Rassekatzen in Tierheimen und Pflegestellen befinden?
Ich möchte nicht provozieren, bitte nicht falsch verstehen, ich bin ja froh, wenn es Katzen gibt denn ein Leben ohne, kann ich mir nicht vorstellen. Es interessiert mich einfach.
Ob jemand eine Rassekatze möchte oder auch mit einer Hauskatze glücklich wird, kommt sicherlich auf jeden persönlich drauf an. Worauf man eben selbst wert legt.

Ich persönlich finde da auch den persönlichen Geschmack nicht schlimm. Wenn jemand unbedingt Maine Coon möchte, weil er sie so schön findet, bitte, gerne. So lange Sie aus seriöser Quelle kommen, werde ich da nichts gegen sagen.
Seiröse Quelle wäre aus dem Tierschutz oder eben von einem seriösen, verantwortungsvollen Züchter. Gerade wenn man Bedenken wegen rassespezifischer Krankheiten hat, muss man bei den Züchtern sehr genau hinsehen.

Natürlich gibt es auch im Tierheim immer mehr Rassekatzen bzw. auch Rassemischlinge, welche optisch sicherlich auch vielen Katzenhaltern gefallen würden. Wenn der Katzenhalter aber eben größt mögliche Sicherheit zur Katzengesundheit haben möchte, wird er in aller Regel wohl zu eine hoffentlich seriösen Züchter gehen.

Rein objektiv betrachtet könnte man natürlich die Rassekatzenzucht einstellen. Auch wenn Rassekatzen bestimmte Charaktereigenschaften zugeschrieben werden und diese wohl in der Regel auch auf die jeweilige Katze zutreffen werden, gibt es genug Hauskatzen, die wahrscheinlich die gleichen oder sehr ähnliche Charakterzüge haben.

Aber wie das so ist, bestimmt dei Nachfrage eben das Angebot.

So lange die Zucht seriös und verantwortungsbewusst betrieben wird, spricht in meinen Augen aber nichts gegen die Zucht von Rassekatzen. Ich persönlich würde mir zwar wahrscheinlich nie eine Rassekatze vom Züchter holen, sondern im Tierschutz nach entsprechenden Katzen suchen, wenn ich denn unbedingt eine Rassekatze wollte. Dennoch verurteile ich niemanden, der Rassekatzen bei einem Züchter erwirbt.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Ich persönlich finde es einfach sinnlos Hauskatzen zu vermehren, da es einfach mehr als genug von gibt. Die Tierheime sind voll damit. Rassekatzen hingegen sind eher seltener.

Nicht jeder Züchter ist zudem seriös. Gibt genug illegale Tierhandel und Vermehrerei. Grade bei Katzen sollte man da gut hinsehen.
 
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Kiwi

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Auch normale Hauskatzen kann man seriös züchten. Nur wird man die vermutlich schwer alle in gute Hände los. Wer eine Hauskatze sucht, geht nicht zum Züchter und wird vermutlich auch nicht den Preis zahlen wollen, die so ein Tier mit sich bringt.

Ob Zucht wirklich nötig ist, kann man wohl bei jeder Tierart in Frage stellen. Da werden Zuchtfreunde und Zuchtgegner aber nie auf einen Nenner kommen. Deshab finde ich es einen guten Mittelweg zu sagen, Zucht - ja, Vermehrung - nein.
(In dem Fall definiere ich Zucht als eine gut durchdachte Vermehrung mit nachweislich gesunden Tieren und entsprechendem Know-How. Vermehrung wäre dabei für mich einfach mal zwei Katzen zusammen zu lassen oder seine Tiere unkastriert draußen rumlaufen zu lassen.)
 
Choupette

Choupette

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Wieso sind Hauskatzen denn nichts für "normale" Leute und wieso sind Züchter die besseren Katzenhalter? Züchter empfinde ich eher als "Weitergeber", denn als Halter, auch wenn das natürlich nur zum Teil so stimmt.


Wir haben unsere Katzen auch aus dem Tierheim, aber ich habe auch keine Probleme mit Züchtern. Ich empfinde keine der beiden Möglichkeiten als besser oder schlechter. Wir haben uns fürs Tierheim entschieden, weil die kein schönes Zuhause haben, sondern mit vielen Katzen auf engem Raum eingepfercht sind, während Züchterkatzen ja doch oft dort bleiben dürfen, bis sie vermittelt werden - auch wenn das später als zur 12. Woche ist. Wir haben uns dann auch spontan in zwei erwachsene Kater verliebt und sind bei dieser Entscheidung geblieben. Eine Norwegische Waldkatze ist jedoch ein Traum von mir - aber keiner der sich jetzt erfüllen müsste.:lol:

Ich sehe Züchter nicht als Ursache für zu viele Katzen an, sondern fehlende Kastrationen. Aber mal ganz ehrlich: Katzen haben keine wahnsinns Lebenserwartung und irgendwann sterben sie weg - ich fände es schlimm, wenn es nur noch Rassekatzen gäbe und ich fände es auch schlimm, wenn Katzen plötzlich Luxustiere sind, weil sie selten werden.;)

Schlimm finde ich im Übrigen eher das Motiv eine Rassekatze aus dem Tierschutz zu wollen, weil sie da billger ist als beim Züchter.
 
Choupette

Choupette

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Weils Lebewesen sind. Mir geht es um das Tier, nicht ums Geld.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Das Motiv, weil sie billiger ist, ok. Aber ich denke kein ordentlicher Tierschutz vermittelt Menschen aus solch einem Grund eine Katze.
Aber wenn man sich nach einer Rassekatze sehnt und keine Zucht unterstützen mag und grade befindet sich eine solche Katze irgendwo im Tierheim. Warum dann nicht?
 
Choupette

Choupette

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Sesshomaroux, ich glaube, du hast meinen Beitrag nicht verstanden, sonst hättest du dein Beispiel und die Frage dahinter nicht gestellt...;)

Schlimm finde ich im Übrigen eher das Motiv eine Rassekatze aus dem Tierschutz zu wollen, weil sie da billger ist als beim Züchter.
Von was anderem spreche ich in dem Satz nicht.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Doch schon. Wollte nur sagen, dass wenn jemand aus solch einem Anlass eine Katze vom Tierschutz möchte, dass sie an solche Leute idR auch nicht an diese vermittelt wird.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Was ich im Moment erschreckend finde, weil es gepansche ist wie bei den doodle,
sind die Rasse mixe, die für "horrende" Preise bei ebay etc.. verkauft werden.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Ja davon halte ich auch nix...

Bei Kaninchen aber nicht anders. Da gibt es ja auch den sog. "Teutozwerg" und Löwen-Widder etc.
Dieses Vermischen ist letztendlich auch bloß Vermehrerei. :(
 
seven

seven

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Ich bezieh´ mich jetzt mal ausschließlich auf die Ausgangsfrage von Nele-Fee ;)

Also: Warum keine Katze vom Vermehrer, sondern aus dem Tierheim?
Die Antwort ist die gleiche wie die auf die Frage: "Warum keine Tiere aus dem Zooladen, sondern aus dem Tierheim?"
Ganz einfach: Solange man die Tiere beim Vermehrer (oder im Zooladen) kauft, lernen die es nie und produzieren munter weiter.
Geht keiner mehr zum Vermehrer (Zooladen), werden die die "Produktion" irgendwann einstellen. Die Tiere, die in den Tierheimen landen, sind schlichtweg einfach schon vorhanden - die, die man beim Vermehrer holt, werden extra produziert, und solange Nachfrage besteht, auch immer weiter produziert...

Man stelle sich vor: Alle Leute holen ihre Tiere nur noch aus Tierheimen - nix Züchter, nix Vermehrer, nix Zooladen. Irgendwann sind die Tierheime dann tatsächlich mal leer.
DANN kommt die Frage: Woher jetzt neue Tiere bekommen? Und da kommen eben die seriösen Züchter ins Spiel - die dafür sorgen, dass gesunde Tiere gezüchtet und die Arten erhalten werden. (Da würde es dann möglicherweise sogar wieder Sinn machen, stinknormale Hauskatzen seriös zu züchten).
Insofern ist es sicher sinnvoll, wenn auch jetzt schon seriöse Züchter dafür sorgen, dass die verschiedenen Rassen erhalten bleiben - in welchem Umfang das geschehen sollte, darüber kann man sicher streiten. Ich persönlich würde nie eine Rassekatze bei einem Züchter kaufen und auch im Tierheim eher immer danach schauen, welches Tier am nötigsten ein neues Zuhause braucht, völlig unabhängig von Rasse und Aussehen - aber ich kann auch verstehen, wenn jemand eben sagt, er möchte gern eine reinrassige Russisch-Blau oder Maine Coon oder was auch immer - und dann aber zum seriösen Züchter geht...
(Die Frage, warum man immer neue Rassen oder Mischungen "erfinden" muss - joar... ich versteh´s auch nicht und halte es nicht wirklich für nötig...)

LG, seven
 
scarlett1991

scarlett1991

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@Nele: Darf ich dir mal kurz den Unterschied zwischen einem Vermehrer und einem Züchter erklären?

Ein Züchter zahlt für eine Zuchtkatze ca 1500 Euro - für EINE!!
Dann muss diese Katze natürlich erstmal wachsen usw. und dann geht es los mit den Untersuchungen: Bei den Maine Coons muss HCM (Eine Herzkrankheit) und PKD (Nierenkrankheit) untersucht werden. Was PKD-Röntgen kostet weiß ich nicht, HCM Schall kostet so um die 150 Euro.
Dann braucht man natürlich einen Kater - also entweder man hat einen eigenen und hat die selben Kosten nochmal, oder man zahlt ca 500 Euro für einen Fremdkater. Dazu sollte man wissen, was für Kitten man möchte (Welche Farbe(n) usw sollten "fallen", das kann ein Züchter in etwa vorher sagen)
Natürlich braucht man viel Wissen für die Zucht - Vererbung, Genetik usw., man muss einem Verein angehören und auch nach dessen Richtlinien züchten - teilweise dulden die nur 3 Würfe in 2 Jahren pro Katze.
Wenn die Katze dann tragend ist, wird sie regelmäßig untersucht, die Kitten werden entwurmt, geimpft, gechipt, oft frühkastriert und natürlich hochwertig ernährt.
d.h. es ist ein Finanzieller Aufwand und vor allem ein Zeitlicher Aufwand da (Semiare/Kurse zu Genetik usw)


Ein Vermehrer kauft eine "look-a-like" also eine Katze, die wie eine Rassekatze aussieht und lässt einfach einen "hübschen" Kater "drüber" und schaut was dabei raus kommt. Die Kitten werden dann - manchmal entwurmt - mit 8-10 Wochen verkauft, nicht geimpft und es wird auch nicht geschaut wo die Kleinen hin kommen. Hauptsache das Geld stimmt.

Und ja - auch ich bin der Meinung, dass die Züchter mal eine "Pause" machen sollten. Es gibt wirklicht genug Katzen - auch Rassekatzen. Aber da sind zum größten Teil die Vermehrer dran schuld.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Eine Tierheimkatze ist meiner Meinung nach einer Katze von irgendeiner Privatperson vorzuziehen, da das Tierheim 1. Über das Tier und seine Bedürfnisse informiert 2. Dir Tiere vorstellt, die zu deinem Lebensstil und zu deinen Anforderungen an das Tier passen 3. dich und deine Lebensumstände etwas kennenlernen will - damit wird sichergestellt, dass du dir das Tier leisten kannst, du es gut behandelst und ihr miteinander glücklich werdet 4. Dir Brief und Siegel gibt, dass das Tier geimpft, gechipt, tätowiert, entwurmt, kastriert und gesund ist - sollte dem nicht so sein, wirst du informiert und es wird dafür Sorge getragen, dass du dem nachkommst.
Eine Privatperson kann dich informieren, muss es aber nicht, kann sich um Gesundheit und Pflege der Tiere geschert haben oder eben nicht und es kann ihr wichtig sein, dass das Tier in gute Hände kommt, es kann ihr aber genauso gut total egal sein. Sollte es sich auch noch um Jungtiere handeln, unterstützt man diese Person außerdem noch dabei ihre geistfreie Tiervermehrung auszuleben. Es gibt genug ungewollte Tiere, davon müssen nicht noch mehr produziert werden, nur weil man Idiotien wie "jede Katze sollte vor der Kastration einmal Kitten haben" verfolgen muss.

Was Zucht angeht, so habe ich von Anpaarungen bei Katzen keine Ahnung. Allerdings denke ich, dass es Liebhabern bestimmter Rassen mit Sicherheit wichtig sein wird, diese zu erhalten. Sinnvoll finde ich Zucht bei Katzen allerdings nicht. Sie haben schließlich keinen bestimmten Zweck für den Menschen. Bei Hunden, Pferden, Kühen, Schweinen und Geflügel mag ich es wohl nachvollziehen. Da habe ich schließlich was davon wenn Kommissar Rex einschüchternd wirkt, der Zossen gute Reiteneigenschaften hat oder besonders robust ist, oder wenn das Steak gut schmeckt oder die Milch nur so aus der Kuh spritzt... Hingegen hab ich von ner besonders flauschigen Katze nicht besonders viel...
Und da es wohl nicht all zu schnell dazu kommen wird, dass Dummheit ausstirbt, wird es wohl auch nie Mangel an Katzen geben. Und wenn es hier keine mehr gibt, kann man ja immer noch nach Rumänien, Spanien oder weiß der Teufel wohin fahren...
 
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Nele-Fee

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Interessante Antworten.

Mir geht es nicht um Vermehrer, kam wohl falsch an.

Mir ging es darum, dass hier oft von Hauskatzen abgeraten wird (Grund: Vermehrer), aber zu Tierheim Katzen geraten wird. Denn ich denke, dass es auch verantwortungsvolle Züchter für Hauskatzen gibt. Die die Katzen untersuchen lassen, impfen und entwurmen. Darum ging es mir. Hoffe, ihr versteht es, wie ich es meine.
 
Sini

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Na ja, ich habe das Gefühl, es geht schon um Züchter/ Vermehrer. Schließlich hast du ja aktuell die Entscheidung getroffen, Katzen zu reservieren die nicht von einem Vereinszüchter stammen.

Bei vielen hier spielt bei der Entscheidung woher die neuen Katzen oder das neue Haustier allgemein kommen sollen die Moral eine Rolle. Für die einen kommen nur Notfellchen in Frage, anderen wollen Rassekatzen mit Papieren weil sie Vereinszüchter unterstützenswert finden und anderen ist es schlichtweg egal, woher die Katze kommt und welche Kriterien bei deren Zucht/ bzw. Vermehrung eine Rolle spielten.

Eine Garantie auf Gesundheit hat man nie und Moral lässt sich nicht von außen erzingen sie kommt von innen heraus.
 
Luna & Artemis

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Meinst du Hauskatzen im Sinne von "im Haus leben" oder tatsächlich die "Rasse" Hauskatze? Hauskatzen sind eigentlich nur Waldwiesenmischlinge wo fast alles mal mitgewirkt hat bzw. Mischlinge über Generationen und Mischlinge zusammensetzen ist für mich keine Zucht sondern eben nur 2 Tiere vermehren... Deswegen finde ich kann es in dem Sinne keine verantwortungsvollen Züchter geben... Zu Tierheim Katzen rate ich deswegen, weil man ja dort inzwischen nicht nur mehr eben diese Mischlinge bekommt sondern auch schon Rassekatzen wie Siamkatzen, Norweger und auch "Nacktkatzen" & teils auch schon Bengalen. Das Tierheim züchtet ja nicht mit den Katzen und ist auch nicht an Profit interessiert. Die ca. 100/ 150€ Schutzgebühr deckt vielleicht mal grade so eben die Kosten die das Tierheim mit der Katze hatte.
 
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Nele-Fee

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Also sind die Katzenhalter unseriös, die keine Papiere haben und züchten. Egal, ob die Kätzchen beim Tierarzt waren, geimpft und entwurmt wurden.
Züchter sind die 1. Wahl neben dem Tierheim, weil sie viel mehr verlangen und die Genetik kennen, wobei dennoch Krankheiten vorkommen können, da nicht alles untersucht wird.
Und schon gerhöre ich zu den Bösen, die in Betracht zieht, keine Rassekatzen aufzunehmen. So schnell geht es hier. Wir suchen seit Wochen die passende Katze. Und ich finde, da im Tierheim genug Rassekatzen sind, sollten auch die Rassezüchter aufhören, Kitten zu "produzieren".

Irgendwie habe ich das Gefühl, man kann hier nichts richtig machen. Egal, was man macht, es ist falsch.
Katze vom Tierheim: Die können auch krank sein und sind Überraschungs Pakete.
Katze von Privat: Das sind Vermehrer, die haben keine Ahnung und Katzen sind ihnen egal.
Katze vom Züchter: Weshalb denen hunderte Euros in den ... schieben, das ist unnötig.
Alles hier schon mehrfach gelesen und von anderen für richtig empfunden.
Genauso, dass man für Kaninchen am besten ein ganzes Zimmer zur Verfügung stellt. Bei aller Liebe, aber ich finde es manchmal echt sehr übertrieben hier.

Wir hatten schon Rassekatzen vom Züchter. Also es ist nicht so, dass es uns ums Geld geht. Aber wie oft lese ich, die Tiere werden überzüchtet usw. Die Katze vom Tierheim hat nicht lange überlebt, trotz Tierarzt. Angeblich wurde sie gesund vermittelt, dem war nicht so. Also was ist nun empfehlenswert? Wisst ihr, alle Katzen habe ich früh verloren, aber unsere Hauskatze, die ich mit 8 Jahren bekam und ein Ups Wurf bei meinem Opa war, wurde 18 Jahre alt. Auch andere Katzen erreichen dieses Alter oder auch mehr und sie erfreute sich bester Gesundheit. Dennoch, ich möchte kein Ups Wurf, bitte nicht falsch verstehen.
 
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