Kastration bei der Hündin

Diskutiere Kastration bei der Hündin im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ich habe eine 18 wöchige Schäferhund Mischlingsdame und ich weiß nicht ob ich sie firstkastrieren lassen soll. (Mir ist bewusst das man sie...
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Susi und Layla

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Hallo

Ich habe eine 18 wöchige Schäferhund Mischlingsdame und ich weiß nicht ob ich sie
kastrieren lassen soll.
(Mir ist bewusst das man sie erst nach einem Jahr kastrieren lassen sollte)
Ich weiß leider nicht was die Vor- und Nachteile vom kastrieren sind.
Und ob man es bei jeder Hündin machen sollte.

Würde mich über Antworten freuen :)
 
17.11.2015
#1
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Guest

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Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Hallo Susi und Layla,

warum möchtest du deine Hündin überhaupt kastrieren lassen?

Es ist eher umstritten, ob eine Kastration bei Hunden sinnvoll ist oder nicht. Ich persönlich finde, dass es nicht unbedingt sein muss. Ein unkastrierter Hund kann unkastriert wunderbar leben.
Deine Hündin wird nur 2x jährlich läufig. In der Zeit passt du gut auf sie auf und lässt sie nicht aus den Augen. Dann passiert auch nix. :)

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Im Grunde stimme ich Sesshomaru zu, allerdings sehe ich das nur bei Rüden so.

Hündinnen würde, ich persönlich, immer kastrieren lassen.
Ich hab jetzt schon wirklich viel zu oft von Gebärmuttervereiterungen usw bei unkastrierten Hündinnen gelesen..., sodass mir das Risiko einfach zu groß ist.
Dann gehe ich lieber das Risiko der OP ein und hab dafür eine Hündin, die wirklich keine Probleme mehr damit haben wird...
(dass da ein Restrisiko besteht, ist mir durchaus bewusst!)
 
S

Susi und Layla

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Ich kenne mich da nicht so gut aus da mein Vater bisher nur einen Rüden hatte. Und eine Freundin von meinem Hund wird am Montag kastriert und deswegen habe ich mir Gedanken darüber gemacht.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Ich denke du wirst dazu verschiedene Meinungen hören.
Letztendlich musst du dann selbst entscheiden.
 
S

Susi und Layla

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Das mit den Krankheiten habe ich auch gehört, da unser Garten auch nicht ganz dicht ist und sie jeder Zeit abhauen könnte. Was sie bis jetzt nicht macht.
Wie viel kostet denn eine Kastraktion?
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Joa, dann senkt man das eine Risiko und hat dafür eine Hündin, die verhaltenstechnisch echt problematisch ist.

Gerade kastrierte Hündinnen sind häufig extrem auffällig was Artgenossen-Aggressionen betrifft- nicht immer und nicht alle, aber es fällt durchaus auf.

Wenn man übrigens das Krankheitsrisiko für natürliche Körperfunktionen senken will müsste man auch alle anderen Organe, die sehr krebsanfällig sind entfernen lassen.

Sexualhormone sind nicht nur für die Sexualität zuständig, sondern regeln extrem viel im Organismus.

Wer es nicht leisten kann oder will seine Hündin zu beaufsichtigen sollte tatsächlich lieber kastrieren lassen, aber generell kann man einem gesunden, unauffälligen Hund eine so schwere OP (da wird der Bauchraum geöffnet) durchaus ersparen.

Gibt Gründe, die für eine Kastration sprechen (chronische Entzündungen, Tumore, extreme Probleme während der Läufigkeit - mal ein bisschen neben der Spur sein ist übrigens wie bei Menschen auch durchaus normal - ).

Scheinträchtigkeiten sind kein Grund.
Jede gesunde Hündin wird zwangsläufig scheinträchtig und das ist nicht krankhaft.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Joa, dann senkt man das eine Risiko und hat dafür eine Hündin, die verhaltenstechnisch echt problematisch ist.

Gerade kastrierte Hündinnen sind häufig extrem auffällig was Artgenossen-Aggressionen betrifft- nicht immer und nicht alle, aber es fällt durchaus auf.

Das kann ich so jetzt mal gar nicht bestätigen:eusa_think:
Und ich kenne durch meinen Beruf sehr viele kastrierte Hündinnen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Joa, dito;)

Darf ich fragen was du machst?
Hab die letzten 2 Jahre aktiv Training begleitet/gemacht und hab da eine recht große Durchschnittsmenge und da fällt das eben gehäuft auf.

Wie gesagt: Nicht immer, nicht bei jeder Hündin, aber kastriert man eine Hündin mit eh schon problematischen Verhaltenstendenzen (die vorher noch nicht einmal sonderlich aufgefallen sein müssen) hat man nach der Kastra die K**** am Dampfen.
 
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exe

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Auch eine Gebärmuttervereiterung ist, früh bemerkt, noch kein Weltuntergang. Das Krebsrisiko senkt sich nur dann, wenn früh genug kastriert wird...

Nein, bei mir wird kein Hund kastriert, der es nicht akut nötig hätte.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Joa, dito;)

Darf ich fragen was du machst?
Hab die letzten 2 Jahre aktiv Training begleitet/gemacht und hab da eine recht große Durchschnittsmenge und da fällt das eben gehäuft auf.

Wie gesagt: Nicht immer, nicht bei jeder Hündin, aber kastriert man eine Hündin mit eh schon problematischen Verhaltenstendenzen (die vorher noch nicht einmal sonderlich aufgefallen sein müssen) hat man nach der Kastra die K**** am Dampfen.
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Ich arbeite in einem Tierheim.
Unsere Hündinnen hatten so ein Problem bisher gott sei Dank nicht...
Aber klar, ein Tierheim ist doch ein wenig was anderes...

Und logisch, wenn man kastriert, während der Hund problematische Verhaltensweisen zeigt, dann ist das natürlich schlecht, in dem Punkt stimm ich dir zu.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Im Tierheim gibt´s auch keine andere Möglichkeit da mehrere Hunde in einem Zwinger leben.
Aber wenn man es verhindern kann und einen Hund unkastriert bekommt, dann ist´s besser man erspart´s dem Hund. ;)
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Im Tierheim gibt´s auch keine andere Möglichkeit da mehrere Hunde in einem Zwinger leben.
Aber wenn man es verhindern kann und einen Hund unkastriert bekommt, dann ist´s besser man erspart´s dem Hund. ;)

Sorry, aber wie kommst du auf sowas?

Bei uns sind die Hunde tagsüber in Gruppenhaltung in mehreren Ausläufen.
Nachtsüber sind die meisten allerdings in getrennte Zwinger aufgeteilt.

Seltens sinds mal zwei, eventuell mal drei, oder mal mehr Hunde in einem, aber das sind meistens die, die aus Rumänien oder so her sind und eh schon zusammen waren.

So entstehen falsche Gerüchte.
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Entschuldige falsch ausgedrückt. :eusa_doh:
Ich meinte halt, dass Hunde im Gegengeschlecht zusammen gelassen werden und dabei nicht die ganze Zeit beaufsichtigt werden.
 
blue sky

blue sky

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Scheinträchtigkeiten sind kein Grund.
Jede gesunde Hündin wird zwangsläufig scheinträchtig und das ist nicht krankhaft.
Huhu,

wir haben unsere Hundine vor 4 Wochen im Alter von 16 Monaten kastrieren lassen.
Eigentlich waren Frauchen und ich uns vorher immer einig, sie nicht "einfach so" unters Messer zu legen.

Allerdings verlor sie in ihrer ersten Läufigkeit recht viel Blut und war danach sehr lange sehr stark Scheinträchtig.
Die Scheinträchtigkeit dauerte über 2 Monate, in der Zeit fraß die Maus so gut wie nichts, ganz egal was man ihr anbot.
Ihr Fell viel großflächig Büschelweise aus, sodas sie fast schon kahle Stellen hatte, und sogar auf ihr Blutbild (vor allem Nierenwerte, Hämoglobinwerte) schlug sich die Scheinträchtigkeit negativ nieder.
Dazu war sie zeitweilig sehr ruhig, und hatte keine lust auf nix. Man merkte das es ihr richtig übel ging.

Nachdem uns daraufhin unsere Trainerin und 2 Tierärzte zur Kastration geraten hatten, haben wir uns dann doch mit flauem Gefühl dafür entschieden.

Aber die Maus hat alles super gut weggesteckt und wir mußten sie nach 3-4 Tagen schon wieder beim Toben bremsen :)
Bisher sind uns auch keine Veränderungen an ihr aufgefallen, aber ist ja auch erst 4 Wochen her.
Mal schauen was da noch auf uns zu kommt...
 
Sesshomarux33

Sesshomarux33

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Das war dann bei euch eben aus gesundheitlichen Gründen.
Es macht allerdings nicht jede Scheinträchtigkeit Probleme. ;)
 
S

Susi und Layla

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Dankeschön für das Kommentar. Äußerst hilfreich :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das scheint ja sehr negativ... Also ich will nicht das es meiner Hündin so geht
:/
 
Gina Schmint

Gina Schmint

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Ich arbeite beim Tierarzt und wollte mal auf eine sehr interessante Studie der Uni München hinweisen. ;)
Gut, es scheiden sich vielleicht die Geister ob das im Bezug auf das Verhalten so toll ist, aber die haben viele Hündinnen kastriert.
In verschiedenen Zeiträumen. VOR der ersten Läufigkeit und NACH 2-3 Läufigkeiten...sie haben dann mit 100%iger Sicherheit (normal sagt man nie 100% wenn es auch nur den Hauch von anderen Anzeichen hat, denn damit kann man sich ja ganz schön ins eigene Fleisch schneiden) gesagt, das das Risiko von Mammatumoren mit jeder Läufigkeit erhöht wird. Auch, ob der Tumor bösartig sein wird kann (!) vom Kastrationsdatum abhängen.

Hier ein Link von dieser Studie: (ist leichter als das alles zu erklären :uups:)
http:// http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/einrichtungen/onko/krank/info/index.html
(Quelle: Internetseite der Uni München)

(Ich hoffe der Link klappt)
LG Gina
 
DyingDream

DyingDream

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...

"(...) Was ist jetzt das Problem, fragen Sie? Das Hauptproblem, mit einem Wort ausgedrückt, ist Krebs! Mit der Kastration wird einerseits das Auftreten bestimmter Tumore verhindert, andererseits aber steigt das Risiko für andere Krebsarten, und zwar wahrscheinlich so deutlich, dass das gesamte bisherige Kastrationskonzept in Frage gestellt wird. (...)"
Quelle: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

Wie ich finde ein sehr interessanter Artikel für alle die sich mit dem Thema 'Kastration beim Hund' auseinander setzen.

Was die gesundheitlichen Gründe betrifft überwiegen nach neusten Forschungsergebnisse ( Studie ) also die Nachtteile durch Kastrationen, weil das Risiko für verschiedene schlimme Krebsarten (unter anderem Milztumor, Knochenkrebs, Mastzellentumore, ...) deutlich ansteigt.
~§~
 
Thema:

Kastration bei der Hündin

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