Maus knabbert Tumor ab

Diskutiere Maus knabbert Tumor ab im Rennmäuse Gesundheit Forum im Bereich Rennmäuse Forum; Hallo :) Ich bin neu hier und habe mich wegen meiner kleinen Wüstenrennmaus Nino angemeldet. Er hat schon seit ungefähr einem halben Jahr einen...
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Nele 190

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Hallo :)

Ich bin neu hier und habe mich wegen meiner kleinen Wüstenrennmaus Nino angemeldet.
Er hat schon seit ungefähr einem halben Jahr einen Tumor am Bauch. Ich war schon beim TA und der meinte das er gutartig sei, aber man ihn nicht operieren kann weil die gefahr besteht das er die Naht aufbeißen könnte.Es ging ihm auch immer gut und er hat noch gespielt und alles, blos seit
einer Woche geht es ihm sehr schlecht. Er schläft sehr viel und läuft kaum noch. Der Tumor ist auf die Größe einer Haselnuss gewachsen. Als ich ihn rausgenommen habe hat er einen Anfall bekommen und dann noch einmal als ich ihm etwas zu essen geben wollte, also nehm ich ihn nicht mehr raus sondern füttere ihn im Nest. Seit ein paar Tagen geht es ihm wieder besser und ich habe es gewagt ihn rauszuholen um nach seinem Tumor zu schauen.Ich war sehr überrascht als ich sah das der Tumor auf die Größe eines Stecknadelkopfes zurückgeschrumpft war. Naja ich vermute das er ihn abgekratzt oder abgeknabbert hat und frage mich jetzt ob es sein kann das er ihn ganz abknabbert. Dadurch das er gutartig ist würde er ja auch nicht mehr nachwachsen. Ist das jemandem von euch schonmal passiert und könnte es ein das er danach wieder auf die Beine kommt ? im Internet habe ich dazu nichts gefunden also habe ich gedacht das vl jemandem von euch schonmal so etwas passiert ist. Es lässt mir keine Ruhe und ich mache mir jetzt natürlich etwas Hoffnungen das er wieder gesund wird . Es wäre nett wenn mir jemand helfen könnte :D
 
15.12.2015
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Anja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Laura

Laura

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Hallo Nele und willkommen im Forum.

Um ehrlich zu sein bin ich entsetzt, dass du die Maus mit einem haselnussgroßen Tumor am Bauch hast rumlaufen lassen. Ob gutartig oder nicht, kann der Tierarzt ohne Gewebeprobe überhaupt nicht feststellen, hat er eine solche genommen? Zumal es egal ist, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist, solange er wächst. Wenn du die Maus im Nest füttern musstest, hat der Tumor sie bereits extrem geschwächt.
Am Bauch ist eine blöde Stelle, vor allem in der Größe - das Ding schleift doch auf dem Boden, scheuert sich die ganze Zeit auf und wund, dass es sich nicht weiter entzündet hat in einem halben Jahr ist ja quasi ein Wunder. Die Maus muss da Schmerzen ohne Ende haben, kein Wunder, wenn sie es sich selbst abgebissen hat.

Bitte stell die Maus noch mal einem anderen, kleinnagererfahrenen Tierarzt vor. Dass man eine Maus am Bauch nicht operieren kann, ist völliger Blödsinn. Viele Kleinnager werden routinemäßig kastriert und an diese Stelle kommen sie auch alle dran - trotzdem ist die OP natürlich möglich. Ich hatte auch schon eine Maus mit Duftdrüsentumor (welchen ich bei deiner Maus im übrigen auch vermuten würde - ist der Tumor ziemlich genau in der Mitte vom Bauch?), der wurde ohne Probleme wegoperiert.
Ich denke schon, dass deine Maus wieder genesen könnte, aber nicht ohne tierärztliche Hilfe. Die Wunde sollte kontrolliert werden, ob sie entzündet ist, wenn ja sollte ein Antibiotikum gegeben werden, zudem wäre ein Schmerzmittel vielleicht angebracht.
 
-Melody-

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Hallo liebe Forenmitglieder,

Ich schreibe mal hier um keinen neuen Thread aufzumachen,
Heute morgen habe ich bei meinem 4 Jahre alten Rennmausopi entdeckt, dass seine Duftdrüse etwas dick ist (Größe von einem TickTack) und blutverkrustet ist. Vorgestern war noch nichts auffällig.. Ich habe heute nachmittag eh einen Tierarzttermin mit einem anderen Tier, da nehme ich ihn dann mit, damit geschaut wird was das ist.

Möchte mich trotzdem schonmal ein bisschen informieren und vlt kann der eine oder andere mir ja Erfahrungen mit sowas mitteilen.

Nach kurzer Recherche bin ich darauf gekommen dass es wohl ein Duftdrüsentumor oder eine Entzündung sein könnte.
Tumore soll man ja angeblich ganz gut operieren können, doch meine Frage, wie sinnvoll wäre das bei einer 4 Jahre alten Rennmaus...?

Er ist schon noch soweit fit für sein Alter. Schläft halt schon wesentlich mehr als sein 2 jähriger Kumpel und rennt nicht mehr so viel im Laufrad wie früher, aber ansonsten geht es ihm gut, hat bisher nicht an Gewicht verloren und wenn er wach ist, ist er auch agil.
 
-Melody-

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Hallo Calimero,
den Thread hatte ich gelesen, war aber so alt, dass ich nicht mehr dort schreiben konnte.

War beim Tierarzt und es ist auch ein Tumor.. Morgen früh wird er operiert. Die Ärztin meinte das größte Risiko sei die Narkose, an sich wären
die Heilungschancen, wenn er die Narkose packt, ganz gut.

Er ist halt schon 4 Jahre alt, aber jetzt abwarten und ihn vlt in 1 oder 2 Wochen einschläfern würde ich nicht übers Herz bringen..
Und das wäre die einzige Alternative zur OP..

Darf ich fragen was die OP bei dir damals gekostet hat? Habe vergessen zu fragen..
Momentan wird alles ein bisschen viel mit Tierarztkosten, aber wie das immer so ist:
kommt wenn mal was mit den Tieren ist, meistens alles auf einmal.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich hatte vor 2 o. 3 Jahren eine Maus mit Duftdrüsentumor, leider kam uns vor der OP noch eine Lungenentzündung dazwischen (mitten im Sommer und obwohl sie nicht im Zug stehen...).

Daher kann ich dir nicht sagen, wie es ausgegangen ist usw.
Ich meine, meine Tierärztin hätte damals gesagt, dass es so 70 € kosten wird. Meine so was in der Richtung... Sie war damals 2 - 3 Jahre alt.

Hast du schon einen "Plan" für nach der OP? Vorallem was den Partner angeht. Ich meine, dass mir damals geraten wurde, die beiden ans Gitter zu setzen... Weiß es aber nicht mehr genau.

Ich drücke die Daumen für die OP!
 
Calimero

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Sorry, dass ich vorhin nur so kurz geschrieben habe, war am Handy und hatte nicht viel Zeit, wollte dich nur schonmal auf den Thread aufmerksam machen ;).

Ich meine, ich habe damals so um die 100€ bezahlt mit Nachsorge (war mindestens nochmal Metacam holen dabei und ich glaube die Fäden haben sich auch nicht aufgelöst sondern mussten gezogen werden). Sind aber auch eine teure Gegend, ich denke, du kannst so mit 70-100€ rechnen.

Deine Ärtzin macht auch eine Gasnarkose oder? Meiner hat das damals ganz wunderbar weg gesteckt, war auch ziemlich schnell wieder fit. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob ich ihn danach erstmal alleine hatte. Wenn dann nicht lange. Neu vergesellschaftet habe ich jedenfalls nicht, ich meine, mir wurde damals geraten, die beiden sehr schnell wieder zusammen zu lassen. So ein Partner ist ja auch ein guter Zuspruch, um wieder gesund zu werden :angel:.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut geht! Wenn er aber sonst fit ist, hast du sicher gute Chancen!

Bei meinem kam der Tumor wie gesagt nach einigen Wochen oder Monaten wieder. Ich habe mich gegen eine erneute OP entschieden und ihn ab da dauerhaft mit Metacam behandelt (soll ja auch die Bildung von Metastasen hemmen). Das ging sehr lange gut, der Tumor ist zwar langsam gewachsen, aber er hatte ganz lange Lebensfreude und er scheint ihm nichts gemacht zu haben. Ihm ging es dann von einem Tag auf den nächsten schlechter und dann habe ich ihn erlösen lassen. Ich denke, es war die beste Wahl für ihn. Aber eine OP würde ich auf jeden Fall mitmachen, das kann ihnen echt nochmal eine schöne Zeit bringen!
 
-Melody-

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So Balu hat es erstmal geschafft und die OP soweit gut überstanden.
konnte ihn gleich um halb zehn wieder abholen und er ist jetzt in einem seperatem Aqua mit Handtuch als Unterlage.
Er hat einen Verband um den Bauch aber hat sich mit den Hinterpfoten gleich mal die Mullbinde rausgezogen.. Jetzt ist nur noch das Klebeband drum.. Werde nach der Mittagspause nochmal beim TA anrufen ob das bis morgen so bleiben kann. Er ist noch sehr schläfrig und torkelig aber ich hoffe das wird schnell wieder besser.

Ja es wurde eine gasnarkose gemacht und genäht hat sie subkutan, sodass es keine Fäden zu ziehen gibt und auch nicht groß Nähte rausschauen die er anknabbern kann.

Morgen haben wir dann einen nachsorge termin. Ich hoffe es geht ihm schnell besser.
Daumen drücken!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Kleines Update,
Balu geht es noch nicht besser. Er ist immernoch so torkelig und schläfrig wie heute morgen. Er hat auch noch nicht die Kraft zu trinken oder zu Fressen.
Hat in Gurke mal reingebissen aber schafft es noch nicht abzubeißen. Im Futternapf sucht er mit der Nase, aber kann noch nicht wirklich etwas fressen. Er scheint aber keine Schmerzen zu haben, denn er legt sich teilweise auf die Wunde am Rand des Futternapfes.
Ich hoffe es bessert sich bald, und es ist nur das Alter, weswegen der Abbau der Narkose etwas länger dauert..
 
Calimero

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Ich drück dir die Daumen! Bietest du ihm viel Lieblingsfutter an?
 
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Ich hatte so gehofft er schafft es...
Eben bin ich aufgewacht weil ich mir den Wecker zum päppeln/ nach ihm schauen gestellt habe, leider ist er nicht mehr am Leben :( habe seit 23h geschlafen und habe so gehofft er schafft es..
Gestern morgen dachte ich echt, er schafft es nicht weil er so k.o. War, konnte dann morgens direkt beim Tierarzt kommen und war schon im Gedanken ihn einschläfern zu müssen. Die TÄ meinte dass die kleinen Nager sehr häufig einen langen Narkoseüberhang ist und dass man ihm die Chance geben sollte abzuwarten ob es nur das ist. Er würde keine großen Schmerzen haben weil er ein bisschen Schmerzmittel bekäme und die Wunde ja nur eine hautoberflächige Wunde sei. Also hat er Glucose "Infusion" bekommen, Antibiotika und ich hab noch diverses Zeug mitbekommen. Den Verband hatten wir erstmal abgemacht und er wurde gleich ein wenig aktiver. Zuhause habe ich ihn dann erstmal eine weile ohne verband gelassen und ihm ging schon besser als morgens. Bevor ich zur Uni musste habe ich ihm dann den Verband wieder angezogen und er konnte sich schon besser wehren als vorher, ein Zeichen der Besserung. Die rotlichtlampe hat dafür gesorgt dass er schön warm gehalten wird, weil er so Probleme mit unterkühlung hatte. Und es hat ihm auch sichtlich gut getan. Nachmittags war es dann sogar so weit dass er gierig den päppelbrei aus der Spritze gefordert hat und sogar mal an einem Sonnenblumenkernen geknabbert hat. Er hat sich wirklich berappelt und meine Hoffnung geweckt. Hatte dann nochmal abends einen Termin und da hat er nochmal Glucoselösung gespritzt bekommen damit er ein bisschen Energie bekommt. In der Transportbox war er auch recht agil.
Aber abends hat er dann abgebaut.. Wollte nicht mehr so recht fressen, hat nicht mehr auf der Spritze gekaut und war auch wieder mehr k.o.. Obwohl er von den Augen her besser aussah, "wacher". Um 23h bin icj schlafen gegangen und habe mir den Wecker auf 2h gestellt und jetzt sitze ich hier und er hat es nicht geschafft und ich kann es gerade noch nicht richtig realisieren.. Ich hatte solche Hoffnung gehabt.. :((

komm gut rüber balu, mein kleiner treuer Freund <3


Off-Topic
sorry für die fehlenden Absätze, bin am Handy
 
Calimero

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Oh das tut mir echt leid für dich, fühl dich gedrückt, wenn du magst! :(
Komm gut rüber, kleiner balu!
 
-Melody-

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Danke :(
Mein kleiner tapferer Balu, hat gekämpft bis zum Schluss.
Und er hatte ja ein schönes erfülltes Leben.
Ich denke trotzdem dass es richtig war ihn zu operien, auch wenn mich das jetzt im Endeffekt mit Nachsorge 200€ gekostet hat und er es leider nicht geschafft hat. Wenn er sich den Tumor immer wieder aufgebissen hätte und sich das womöglich noch entzündet hätte, wäre das ja keine Alternative gewesen..

Skippy tut mir jetzt auch so Leid, der versteht seit Mittwoch die Welt nicht mehr, warum Balu nicht da ist. Er war noch nie alleine.
 
Calimero

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Oha, der Preis ist aber gesalzen...

Ich finde auch, dass du alles richtig gemacht hast. Er war fit und das Risiko hast du immer, sehr schade um den kleinen, aber das ist leider einfach pech.
Ich drücke dir die Daumen, dass du möglichst bald einen neuen Partner für skippy findest!
 
McLeodsDaughters

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Tut mir leid!

Komm gut rüber, Balu!
 
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