Sollte ich mein Auto erneut reparieren lassen oder doch nach einem neuen suchen?

Diskutiere Sollte ich mein Auto erneut reparieren lassen oder doch nach einem neuen suchen? im Hobby & Freizeit Forum im Bereich Smalltalk; Hallo ihr Lieben, mein alter Nissan Micra ist im August diesen Jahres stehen geblieben, worauf ich mir einen 13 Jährigen VW Polo von meinem...
Amber

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Hallo ihr Lieben,

mein alter Nissan Micra ist im August diesen Jahres stehen geblieben, worauf ich mir einen 13 Jährigen VW Polo von meinem ehemaligen Mechaniker kaufte...
Eventuell erinnert sich sogar noch einer an dem Thread, ich hatte mich nämlich etwas schwer getan mit meinem neuen zukünftigen: https://www.tierforum.de/t198308-das-zweite-auto-im-leben.html

Es ist mir etwas peinlich, denn irgendwie ist der Polo noch schlimmer als der 17 Jährige Micra...:uups:

Ich hab den Polo jetzt erst knapp 4 Monate und nach einer Woche ging bei dem schon eine Leuchte an, von dem der alte Mechaniker es darauf schob, dass das Auto zuvor lange stand und das aber nichts ist (diese Leuchte, von der ich nicht weiß was sie ist, leuchtet auch noch bis heute).

Während dessen ging dann einmal das vordere Licht kaputt, dass kann natürlich passieren, kostete mich aber trotzdem 13 Euro.
Vor ca. 2 Monaten leuchtete beim fahren urplötzlich dann die Öl-Leuchte auf. Weil es schon spät Abends war und ich etwas später noch zur Arbeit nach Köln musste, fuhr ich etwas panisch zur nächsten Tankstelle und kaufte dort 1 Liter Auto-Öl
für ca. 30 Euro.
Nachdem er die 1 Liter Öl erhielt, ging das Licht wieder aus und ich kam damit auch zur arbeit, als ich dann aber mich morgens wieder auf dem Rückweg machte, leuchtete die Öl-Leuchte mitten auf der Autobahn wieder auf... Nachdem ich den Wagen auf einer Raststätte anhielt, Motor ausschaltete, wartete und wieder anschaltete und die Leuchte immer noch leuchtete, fuhr ich einfach nach Hause und von dort aus direkt nach ATU um einen Ölwechsel für knapp 60 Euro machen zu lassen.
Laut dem dortigen Mechaniker ist der Ölbehälter unversehrt und es läuft auch kein Öl aus...

Seit vorletzter Woche leuchtet meist bei Tempo 100 oder 120 eine andere Leuchte immer wieder mal auf. Laut Handbuch deutet dies auf ein Problem mit der Lichtmaschine hin und man solle zur Werkstatt.
Ich hab dies jetzt aber ignoriert und bin letzten Sonntag den, 20.12 nach Frankfurt am Main gefahren. Die fahrt dauerte hin und zurück insgesamt 6 Stunden und der Polo fuhr sehr gut und ohne Probleme.

Als ich dann Dienstags Nachts den, 22.12 wieder von der Arbeit aus nach Hause fahren wollte, leuchtete urplötzlich wieder die Öl-Leuchte auf. Panisch fuhr ich wieder zur Tankstelle und fragte dort, was ich nun machen soll. Dort meinte man, dass es dank dem Ölwechsel bei ATU nicht am Öl liegen kann, sondern ein Technisches Problem dahinter liegen muss = ich kann nach Hause fahren und soll den Wagen zur Werkstatt bringen.
Als ich dann wieder den Wagen startete, war die Öl-Leuchte wieder aus und blieb dann auch die gesamte fahrt über aus.

Das hielt dann bis zum Heiligabend. Als ich noch Kerzen einkaufen fahren wollte, ging die Öl-Leuchte wieder mitten auf der fahrt an. Mehrmaliges aus- und anschalten des Motors brachte nichts, die Leuchte Leuchtet und seit dem fahre ich das Auto nun nicht mehr und nehme statt dessen das Auto meiner Eltern, um zur arbeit zu kommen (gestern hab ich den Polo nochmal gestartet und das Öl leuchtet immer noch)...
Am kommenden Montag hat ein anderer Mechaniker wieder auf, der wird hier hoch gelobt und auch mein Vater ist von dem angetan....

Meine Schwester und ein Arbeitskollege fragten mich jedoch schon, ob ich den Polo nicht zurück bringen, meine 1.800 Euro zurück haben, um mir mit dem Geld ein anderes Auto kaufen kann, weil der Polo ständig Probleme macht.

Ich bin nun hin und her gerissen und weiß nicht wirklich was ich machen soll.
Einerseits frage ich mich natürlich ob es überhaupt noch sinnvoll ist den Polo reparieren zu lassen, das Geld summiert sich immer mehr und wer weiß schon, was alles noch kommt.
Andererseits kann ich zurzeit nur 1.000 Euro beisteuern, bekäme ich für den Polo nochmal meine 1.800 zurück, bekäme man natürlich mit den fast 3.000 Euro aber doch eigentlich ein gut gebrauchtes Auto. Doch wurde mir andererseits ja auch von dem Polo versichert, dass er Technisch super und fit ist und trotzdem ist der ständig in der Werkstatt und muss repariert werden.

Könnt ihr mir vielleicht bitte erneut einen Rat geben? :uups:
Würdet ihr den Polo nochmal reparieren lassen und hoffen, dass jetzt nichts mehr kommt oder würdet ihr ihn aufgeben und nochmal mehr Geld für ein, nun hoffentlich, korrekten, neuen investieren?



Liebe Grüße
Amber
 
29.12.2015
#1
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Guest

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Julia_93

Julia_93

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Hi,
ich habe in nem Autohaus im Lager gearbeitet und hoffe das ich dir etwas helfen kann :p

Wenn ich das richtig verstanden habe möchtest du das Auto an den Verkäufe zurück geben und dein Geld wieder bekommen oder?
Wenn das so ist kannst du das eigentlich fast vergessen. Vorallem da du das Auto jetzt schon 4 Monte hast ^^
Du könntest es versuchen zu verkaufen aber denn Mängeln die das Auto im Moment hat wirds schwierig.

Habt ihr denn etwas schriftlich festgehalten?

Zu den Problemen mit der Öl-Leuchte:
Es kann gut sein, dass nur der Öldrucksensor kaputt ist (ist aber nur ne vermutung, bin ja kein Mechaniker^^)
Du brauchst aber wegen der Öl-Leuchte keine Panik schieben ;) Die Leuchte geht auch an, wenn es mal wieder Zeit für ne Inspektion wird also auch dem Ölwechsel.
Hast du den schonmal den Ölstand nachgemeesen? Wenn der in Ordnung ist brauchst du dir wärend der Fahrt nicht so große Sorgen machen.

Wegen der Lichtmaschine. Kann sein, dass es nur ein Wackelkontakt ist, da ab tempo 100 das Fahrzeug in starker Bewegung ist.
Wenn es tatsächlich die Lichtmaschine ist würde ich sie reparieren lassen und so schnell wie möglich abklären ob mit ihr alles in Ordung ist, denn wenn sie wärend der Fahr denn Geist aufgibt stehst du da und dein auto springt nicht mehr an:(

Wegen der Lichtmaschiene, wenn sie tatsächlich kaputt ist frag nach einem Austauschteil die sind günstiger und du hast auch ganz normal Garantie drauf;)

Hoffe ich konnte dir etwas helfen^^

Achja total vergessen. ATU ist nicht die beste Werkstatt, wenn man Probleme mit dem Auto hat^^
 
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seven

seven

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Ach je :(
Ich fürchte, einen wirklichen Rat habe ich nicht.
Meine Autos waren zwar auch immer alle Gebrauchtwagen ("immer alle" ist gut - ich fahre jetzt das 3. Auto in meinem Leben und seit seit 16,5 Jahren Führerschein...) - erst ein 8 Jahre alter Toyota Starlet... so ein tolles Mäuschen... hab´ ich gefahren bis er 17 war, war nie was dran... dann einen Nissan Almera, das war ein Jahreswagen, der lief auch gut und war auch nie was dran - aber irgendwie lief er nicht so "rund" wie der Toyota... Seit Herbst letzten Jahres also wieder Toyota - ein Yaris diesmal... damals 3 Jahre alt. Hab´ ihn gerade aus der 4Jahres-Inspektion abgeholt. Brauchte neue Bremsbeläge, Scheibenwischer, Marderschutz. Hab´ mal eben 950 Euro dagelassen *umkipp* Das kannte ich von meinem ersten Toyota nicht und vom Nissan erst recht nicht... Es ist ein tolles Auto, aber wenn ich da 1000 Euro pro Jahr reinstecken soll plus 2x jährlich Reifenwechsel, dann weiß ich es auch nicht...
Was wollte ich jetzt sagen?
Ach so - ich denke, man kann immer Glück oder Pech mit einem Auto haben - wie gesagt, an meinem ersten Toyota war bis zu seinem 17. Lebensjahr nix, aber auch gar nix. Der fährt wahrscheinlich seit 10 Jahren munter irgendwo in Dunkeldeutschland weiter und hat immer noch nix....
Andere Autos kauft man quasi neu und die haben alle drei Tage was...

Generell würde ich sagen: Lieber etwas mehr Geld in ein seriös überprüftes Auto vom seriösen Händler stecken als ein vermeintliches Schnäppchen bei "irgendwem" machen, wo man dann am Ende mit den Reparaturen den Kaufwert innerhalb kurzer Zeit deutlich überschreitet. Das ist jetzt sehr pauschal formuliert, ich weiß - und sicher kommen gleich auch noch autokompetente Menschen, die meinen Sermon als absoluten Mist abtun. Trotzdem bleibt für mich: Ich kaufe meine Autos im Autohaus meines Vertrauens und bin auch nicht gewillt, mir alle naselang ein neues zu holen. Ich habe heute noch zu dem Typen dort gesagt, wenn ich jedes Jahr 1000 Euro zahlen soll, spare ich mir die Inspektion, denn dann kann ich mir auch gleich ein neues kaufen. Er meinte dann, nein nein, das wäre jetzt wegen der Bremsen so teuer, und den Marderkram zahlt die Versicherung (tut sie, ich freu mich schon auf den Papierkram :roll:)
Wo war ich?
Ach so....
Ich würde, sofern es Dir irgendwie möglich ist, etwas mehr Geld in ein gescheites Auto investieren - mit 3000 Euro wirst Du da aber wahrscheinlich auch noch nicht so wirklich weit kommen....

Wow, was war ich eine tolle Hilfe :roll::eusa_doh:
 
Amber

Amber

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Hallo,

danke euch für eure Meinungen, sie helfen mir sehr weiter.:058:

Julia, um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, ob da was damals schriftlich festgehalten wurde, weil das auch hauptsächlich mein Vater irgendwie gemacht hatte, weil er den Mechaniker besser kennt.
Wenn überhaupt wollte ich den Polo dann für ein anderes Auto aber einsetzen, denn ich glaube ebenfalls nicht, das ich mein Geld bei dem Mechaniker nach 4 Monaten noch bekomme.

Bei der Öl-Leuchte wurde mir immer gesagt, wenn diese leuchtet, man das Auto am besten gar nicht mehr anspringen lässt, denn wenn der Motor kein Öl bekommt kann es sein, dass dieser sehr schnell einen total schaden bekommt.
Deswegen bin ich immer total entsetzt, wenn bei dem Auto die Öl-Leuchte anspringt und traue mich auch nicht mehr mit diesem große strecken zu fahren.
Dass das Auto zu wenig Öl hat, kann eigentlich nicht möglich sein. Ich hab ja einen Ölwechsel erst machen lassen und laut der Frau an der Tankstelle, müsste das Öl ein Jahr dann mindestens reichen. Ich habe ja auch bei dem Nissan Micra im Oktober 2014 einen Ölwechsel bei ATU machen lassen und dieser zeigt bis heute auch immer noch kein Öl an.

Dass die Lichtmaschine so wichtig ist, wusste ich übrigens nicht. Mir hatte mal irgendwer nämlich auch jemand gesagt gehabt, dass, solange diese Leuchten immer wieder verschwinden und nicht bleiben, es gar nicht so schlimm ist...
Aber laut dem Handbuch soll man, zumindest bei der Lichtmaschine, wohl trotzdem schon zur Werkstatt fahren....:eusa_think:

Dass ATU nicht die beste Werkstatt ist, wurde mir schon öfters gesagt, jedoch scheinen auch dieser Mechaniker, bei dem ich auch den Polo kaufte, sowie die Werkstätten von Nissan und VW, zumindest hier, auch nicht gut zu sein, denn bei dem einen Mechaniker gehen die Autos alle paar Monate kaputt und Nissan und VW reden immer gleich von "komplett auseinander bauen" was auch nicht sinn des ganzen sein kann.

Mir hatte mal der Mann bei der Autowaschanlage damals noch bei dem Micra einen anderen Mechaniker empfohlen und auch mein Vater ist recht angetan von dem. Am Montag bring ich den Polo mal dorthin, dann bin ich mal gespannt, was er zur Öl-, zur Lichtmaschinen- und auch zu Abgaswarnleuchte (das ist die Leuchte, die schon seit 4 Monaten leuchtet) sagen wird.


seven, im Grunde hast du natürlich recht.
Den Polo hab ich ja von diesem Mechaniker, aber auch den Nissan Micra kaufte ich damals nicht von einem Autohaus, sondern von so einem irgendeinen Autohändler. Ich dachte nur, weil der Nissan beim kauf damals 15 Jahre war und fast 2 Jahr ohne große Probleme fuhr, dass ich bei einem 13 Jahre alten Auto, der auch noch frisch durch den TÜV war nichts falsch machen kann...
Dass er solche Probleme bekommt, hätte ich nicht gedacht, zumal wir zu der Zeit auch eigentlich dachten, dass der Mechaniker gut sei.

Wenn die Schäden nicht all zu groß sind und die kosten im rahmen bleiben, werde ich den Polo dann doch lieber nochmal reparieren lassen und schauen, dass ich doch etwas mehr Geld in den dritten investiere.
Bisher war es mir nämlich nur wichtig, dass das Auto sicher fährt und dafür wollte ich eigentlich nicht viel Geld investieren. Letztendlich scheint sich dieses herum sparen aber doch in ständigen Reparaturen zu rächen. Wenn sich ein teureres Auto damit lohnt, dass dieser nicht ständig zur Werkstatt muss, lohnt sich es wohl doch sehr, mehr Geld bei einem seriösen Autohaus zu lassen.



Liebe Grüße
Amber
 
Laura

Laura

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Ich fahre momentan ein Auto von 98 und habe einen Verschleißschaden nach dem anderen. Wenn ich das Geld hätte, würde ich mir sofort einen jungen Gebrauchten holen, bei dem die Wahrscheinlichkeit, dass altersbedingt irgendwelche Technik den Geist aufgibt, sämtliche Glühbirnen durchbrennen, Schrauben abfallen, Reifen verschlissen sind, Bremsen runtergefahren sind... einfach geringer ist. Das Geld für einen guten Gebrauchten habe ich aber nicht, also werden es doch die paar Hunderte für Reparaturen, denn einen fahrbaren Untersatz brauche ich unbedingt.
Ich würde mal schauen, was das an deinem Auto jetzt kosten soll und wenn möglich lieber noch ein bisschen für ein neues Auto sparen, damit du dir dann wirklich ein gutes Auto kaufen kannst und nicht die nächste auseinanderfallende Schuhschachtel fährst.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Ich hab das mal gerade meinem Freund vorgelesen, der etwas mehr Ahnung von Autos hat und der sagt, bring die Karre bloß zurück.
Da ist wahrscheinlich die Zylinderkopfdichtung durch, das könnte den Ölverlust erklären. Denn dann würde das Öl einfach verbrannt werden und du hast eben dann ständig kein Öl mehr.
Da du ja jetzt schon mehrfach mit keinem bzw. Zu wenig Öl gefahren bist, wird wohl auch der Motor Schaden genommen haben.
Der Vergaser wird wohl fertig sein, da ja die Abgaswarnleuchte leuchtet.
Wenn die Lichtmaschine kaputt sein sollte, dann wäre es sinnvoll gleich die Wasserpumpe zu tauschen, den Antriebsriemen für Pumpe und Lichtmaschine auch auszuwechseln und dann bist du mit allem bei ca. 1500-2000€...

Normalerweise ist der Verkäufer die ersten 6 Monate in Beweispflicht, dass der Schaden noch nicht vor dem Verkauf war. D.H. weil er das im Prinzip nicht nachweisen kann, müsste er für die Reperatur aufkommen. Und die darauffolgenden Monate wärst eben du in Beweispflicht, was für dich wohl auh schwierig werden würde.

Gib lieber den Schrotthaufen zurück und kauf dir was anständiges. Sprich da am besten nochmal mit deinem Vater drüber. Auch der ist mit Sicherheit nicht erfreut über die immensen Kosten, die das eventuell nach sich ziehen könnte.
Beim nächsten Kauf eines Autos gehst am besten mal zum TÜV. Die machen da auch so eine Art Ankaufskontrolle. Kost ne Hand voll Euro, bist dann aber auf der sicheren Seite.
 
häschen-86

häschen-86

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Ich hab das mal gerade meinem Freund vorgelesen, der etwas mehr Ahnung von Autos hat und der sagt, bring die Karre bloß zurück.
Da ist wahrscheinlich die Zylinderkopfdichtung durch, das könnte den Ölverlust erklären. Denn dann würde das Öl einfach verbrannt werden und du hast eben dann ständig kein Öl mehr.
Als bei meinem Auto das Thermostat vom Kühler kaputt war und mitten während der Fahrt das Wasser im Kühler zu kochen begann, sagten alle mit über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen: "Oh, Gott die Zylinderkopfdichtung ist sicher kaputt."
Da sagte man mir, dass der Motor in dem Fall Wasser verbrennen würde, was zu weißen Rauch aus dem Auspuff führen würde.
Wenn der Motor Öl verbrennt soll es angeblich grau aus dem Auspuff rauchen.

Sollte es echt die Zylinderkopfdichtung erwischt haben, macht es keinen Sinn mehr das reparieren zu lassen. Angeblich soll selbst bei einer Reparatur die Zylinderkopfdichtung bzw.das Teil wo sie raufgesetzt wird, so unter Spannung stehen, dass sie erneut kaputt gehen kann.

Vielleicht hat dein Polo echt einen Wackelkontakt. Ich kann dich aber voll und ganz verstehen, dass die leuchtenden Kontrolllampen dich verrückt machen, mir würde es ähnlich gehen.
Mein Polo ist 16 Jahre alt und fährt selbst nach dem übergekochten Kühler noch, obwohl alle sagten, dass er sicher nicht mehr fahren würde.

Liebe Grüße
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Na ja letztendlich sind das ja auch nur Spekulationen. Genaueres wird wohl nur der nette Mechatroniker vom Dienst sagen können.

Aber ehrlich: Nach so vielen blinkenden und leuchtenden Lichtern nach nur 4 Monaten würde ich echt das Würgen kriegen. Ich würde mir hochgradig veräppelt vorkommen. Das Vertrauen in die Sicherheit dieser Karre wäre bei mir auf dem Tiefpunkt.
Wenn du 3000€ hättest, wenn du den Alten wieder loswirst, lässt sich dafür bestimmt auch fast ein neuer finanzieren.
 
Amber

Amber

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lässt sich dafür bestimmt auch fast ein neuer finanzieren.
Daran scheitert es.
Bei dem Arbeitgeber bei dem ich zurzeit bin, bin ich erst ab März ein Jahr und so kriegt man halt nichts finanziert.

Ich frag mich halt auch nur, wenn diese verbeulte Kiste schon jetzt nach 4 Monaten solch Probleme hat und ständig immer wieder bekommt, was noch alles kommen wird.
Gefrustet über dieses Auto ist natürlich auch mein Vater, andererseits wollen wir aber auch einfach nichts mehr mit diesem Mechaniker zu tun haben, denn wie bereits geschrieben, seit dem wir unsere Autos (also auch der frühere VW von meinen Eltern) zu ihm brachten, mussten die Autos alle paar Monate zur Werkstatt, weil immer etwas aufleuchtete, auslief oder sonstwas war.

Am liebsten würde ich den Polo gerne weg geben, auch weil ich befürchte, dass er nicht nur weiter fortlaufend Schwierigkeiten machen wird, sondern weil ich auch befürchte, dass die Reparaturen der drei Baustellen nicht gerade günstig werden dürften.
Eure Beispiele, was hinter den Leuchten stecken könnten, sind zwar auch nur Beispiele, doch allein das heraus finden, was es nun ist, dürfte da umso schwerer werden.

Ich hab jetzt auch nicht den Ölstand kontrolliert, aber Öl verliert das Auto garantiert nicht, da bin ich mir sicher.
Der alte VW meiner Eltern hatte zuletzt Öl verloren und bei dem qualmte es schwarz und die Straße, auf dem er stand, war richtig mit Öl verschmiert.

Naja, erstmal den Teufel nicht an die Wand malen, sondern abwarten was der neue Mechaniker sagen wird. Hoffentlich hat die verbeulte Kiste noch eine Chance und dem seine Reparaturen halten sich in grenzen.:?



Liebe Grüße
Amber
 
F

FelixS

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Ich hätte einen Tipp für dich: Hör auf, auf deinen Vater zu hören, wenn du dir ein Auto kaufen willst. Dir hat man eine Schrottkarre angedreht und dich einfach über den Tisch gezogen. Verscherbel die Karre und kauf dir was vernünftiges.
 
Amber

Amber

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Felix, das hat aber eigentlich gar nichts mit meinem Vater zutun.

Er dachte, genauso wie ich, dass man dem Mechaniker vertrauen kann. Letztendlich wollen doch alle Händler ihre Autos verkaufen und erzählen einem, dass das Auto in einem guten Zustand ist...
Selbst wenn ich mich gegen dem Polo entschieden hätte, so hätten wir das neue Auto halt zu dem Mechaniker gebracht, damit er sich den anschaut, ob technisch alles gut ist, weil wir einfach dachten, der Mechaniker ist gut.:102:

Das einzige was ich nun jetzt mitnehme, wenn ich doch wieder einen neuen brauche, dass ich auf mein Bauchgefühl hören werde und mir Zeit lassen werde.
Letztendlich war dieser bei dem Polo schon nicht gut, aber, dass er technisch so mies ist, hätte ich nicht gedacht, denn mir gefällt das Auto von optischen nicht so, nur deswegen sagte er mir eigentlich nicht zu.

Wer weiß, vielleicht machen wir auch dem Mechaniker völlig umsonst schlecht und er kann eigentlich gar nichts für die ständig kaputten Autos und auch dass auch mein Polo oft in die Werkstatt muss.
Nichts desto trotz, war es mit dem jetzt aber einfach, nachweisen kann man ihm nichts, aber ein gutes Gefühl haben wir bei dem beide auch einfach nicht mehr....

Ich warte jetzt einfach erstmal ab, was der neue Mechaniker jetzt sagen wird.
Wie bereits geschrieben, wurde mir der "Mechaniker bei Lidl" Anfang des Jahres schon von dem einen Faschanlagen Betreiber empfohlen. Als mein Vater mir letztens von einem Mechaniker bei Lidl erzählte, war dies erst jetzt, wo der Polo sich jetzt nicht mehr fahren lässt, also das liegt jetzt auch schon fast 1 Jahr wieder dazwischen. Bei beiden, scheint es sich aber um den gleichen Mechaniker zu handeln, denn es gibt ihr nur einen Lidl und da ich meinem Vater vertraue und der eine Herr diesen ja auch empfahl, lass ich mich am Montag nun einfach mal überraschen, was er zu den ganzen Lichtern meint.

Außerdem kenn ich mich mit Autos noch schlechter als mein Vater aus und welcher Werkstatt man nun ganz vertrauen könnte oder wohin ich mit dem Polo nun überhaupt noch hinfahren könnte, wüsste ich auch nicht.


Liebe Grüße
Amber
 
F

FelixS

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Er dachte, genauso wie ich, dass man dem Mechaniker vertrauen kann. Letztendlich wollen doch alle Händler ihre Autos verkaufen und erzählen einem, dass das Auto in einem guten Zustand ist...
Selbst wenn ich mich gegen dem Polo entschieden hätte, so hätten wir das neue Auto halt zu dem Mechaniker gebracht, damit er sich den anschaut, ob technisch alles gut ist, weil wir einfach dachten, der Mechaniker ist gut.:102:
Ihr solltet eure Meinung über den Mann vielleicht nochmals überdenken.
 
Amber

Amber

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Nun ja, ursprünglich wollte derjeniger ja 2.200 für den Wagen haben und man konnte ihn nur 400 Euro runter handeln.
In Sachen Abnehmer mach ich mir eigentlich keine sorgen, es gibt genug diese An- und Verkäufer von PKWs, die auch kaputte Autos aufkaufen, diese reparieren und dann wieder verkaufen. Ob mit den Mängeln die 1.800 nochmal rein käme, bezweifel ich jedoch auch etwas...

Ich lass jetzt erstmal den Mechaniker den Wagen anschauen. Eigentlich währe es schon gut, wenn er nochmal Fahr fähig gemacht werden könnte.

Edit: Felix haben wir beide ja schon bereits. Drum dessen sieht uns der Mechaniker auch nicht mehr wieder.;)



Liebe Grüße
Amber
 
Flumina

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Mich würde mal interessieren ob der wagen das Öl was du reinschüttest echt braucht, denn es kann auch mal zuviel drinn sein. Hast du jemals den Ölstand gemessen?
 
Amber

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Nein, den Ölstand habe ich bei dem Auto noch nie gemessen.
Als ich das eine mal bei ihm die 1 Liter hinein gekippt hatte war es auch schon stock finster und die Zeit war knapp.

Jetzt wo er erneut Öl anzeigt, habe ich auch kein Öl mehr nach geschüttet, weil ich mir denke, dass beim Ölwechsel erst das alte Öl, was noch im Auto ist, hinaus gelaufen lassen wird und dann die korrekte Menge frisches Öl hinein gekippt wird.
Deswegen sehe ich auch eigentlich gar keinen Grund um den Ölstand zu messen, denn der Ölwechsel liegt vielleicht erst 2 Monate zurück und in der Zeit hat das Auto sicher auch Öl verbraucht, aber sicher doch nicht so viel, dass der gesamte Tank schon wieder fast leer ist.
Ich glaube es liegt bei dem Öl eher an einem technischen Problem, anders könnte ich es mir sonst auch nicht erklären.



Liebe Grüße
Amber
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Amber, das ist aber das erste, was man in so einer Situation tun sollte...
Öl kann ja nicht nur einfach verbraucht werden, sondern kann auch auslaufen oder verbrennen. Um sich da sicher sein zu können, sollte als erstes der Ölstand geprüft werden. Wenn der ok ist, kannst du zumindestens schonmal ausschließen, dass es daran liegt, dass zu wenig Öl da ist.
Denn wenn dauernd Öl fehlt ist das das Todesurteil für dein Auto. So ein Problem wäre mir deutlich mehr wert als ein müdes Schulterzucken und eine Vermutung, das muss überprüft werden.
 
Smoothie

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Nein, den Ölstand habe ich bei dem Auto noch nie gemessen.
Als ich das eine mal bei ihm die 1 Liter hinein gekippt hatte war es auch schon stock finster und die Zeit war knapp.

Jetzt wo er erneut Öl anzeigt, habe ich auch kein Öl mehr nach geschüttet, weil ich mir denke, dass beim Ölwechsel erst das alte Öl, was noch im Auto ist, hinaus gelaufen lassen wird und dann die korrekte Menge frisches Öl hinein gekippt wird.
Deswegen sehe ich auch eigentlich gar keinen Grund um den Ölstand zu messen, denn der Ölwechsel liegt vielleicht erst 2 Monate zurück und in der Zeit hat das Auto sicher auch Öl verbraucht, aber sicher doch nicht so viel, dass der gesamte Tank schon wieder fast leer ist.
Ich glaube es liegt bei dem Öl eher an einem technischen Problem, anders könnte ich es mir sonst auch nicht erklären.



Liebe Grüße
Amber
Ich fahre 110 - 160km pro Tag. Den Ölstand alle 1000km zu überprüfen ist ein absolutes muss. Zu viel Öl ist schlecht fürs Auto, zu wenig tödlich. Ich habe sogar ein Buch und schreibe mir immer auf zu welcher KM Zahl ich Öl nachgefüllt habe, wie viel ich nachgefüllt habe (pi mal Daumen) und auch wann ich Ölwechsel hab machen lassen.
Das gehört meiner Meinung nach zur guten Führung eines Autos genausi wie das regelmäßige Tanken.

p.S: Für den Fall das ich nach meiner Spätschicht das Öl überprüfen muss, habe ich immer eine Lampe dabei, dann ist es auch nicht zu finster.
 
seven

seven

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Amber, aber das ist mit Verlaub wirklich sehr naiv gedacht.
Ich habe von Autos nicht wirklich Ahnung. Aber Du holst Dir ein 13 Jahre altes Möhrchen, füllst einmal auf Verdacht Öl nach und kontrollierst das dann nie wieder?
Die anderen haben ja schon reichlich dazu geschrieben.
Ich bin gewiss nicht jemand, der sein Auto jeden Samstag durch die Waschanlage schleust oder alle 5 Minuten den Ölstand kontrolliert - aber in Deinem Fall würde ich da doch wirklich mal wen draufgucken lassen, der sich auskennt, und nicht einfach weiter in den Tag hinein fahren... 2 Monate sind eine lange Zeit - da kann doch mit dem Öl wer weiß was passiert sein...
Nimm das nicht auf die leichte Schulter....
Mein Rat wäre auch: Gib das Schätzchen ab, sobald und so gut es geht und hol´ Dir was Gescheites, auch wenn es etwas teurer ist... Ich weiß, das sagt sich leicht - aber so kannst Du ja auch nicht weiterfahren...
LG seven
 
ShiGi

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Den Ölstand zu kontrollieren ist doch eine Sache von 2 Minuten. Die kann man eigentlich ruhig mal investieren, wenn die Öllampe leuchtet ;)

Ist der Mechaniker ein Händler? Wenn ja, müsste er doch in der ersten Zeit die Beweispflicht haben, dass der Mangel erst nach dem Kauf auftrat, oder habe ich da was falsch im Kopf? :eusa_think:
 
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Sollte ich mein Auto erneut reparieren lassen oder doch nach einem neuen suchen?