Mein Staff hat ständig wiederkehrenden Durchfall

Diskutiere Mein Staff hat ständig wiederkehrenden Durchfall im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, meine Staff Hündin (fast 2 Jahre) hat seit ca. 9 Monaten immer wieder mal Durchfall. Sie verträgt gar keine Leckerlies. Wenn Sie mal welche...
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KathiRV

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Hallo,
meine Staff Hündin (fast 2 Jahre) hat seit ca. 9 Monaten immer wieder mal Durchfall. Sie verträgt gar keine Leckerlies. Wenn Sie mal welche
bekommt, bekommt sie nach ca 2-3 Tagen Durchfall. Wir waren beim Tierarzt....Allle Organe sind ok.
Wir haben schon 2 mal das Futter gewechselt. Jetzt füttern wir BOSCH Strauß u. Kartoffeln.
Sie hat eine Darmreinigung bekommen. Nun bekommt sie seit ca. 3 Wochen Darm Aktiv von cdVet.
Sie nimmt auch nicht zu...sie ist eine sehr schlanke Staff Hündin.
Ist barfen besser für den Hund, der schon empfindlich ist? Könnt ihr mir Tipps geben?

Vielen Dank
Gruß
Kathi
 
30.12.2015
#1
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Guest

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Moderator
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Huhu,

wurde mal nach Verwertungsstörungen und ähnlichen Darmproblemen geschaut? Wurde der Kot untersucht?
Ich würde erstmal nicht auf Barf umsteigen, solange nicht klar ist, wo das Problem liegt.
Hat sich denn nach der Umstellung jeweils was geändert?
 
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KathiRV

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Ja der Kot wurde untersucht. Nichts gefunden. Blut und Kot waren ok.
Nach einer Umstellung war immer durchfall der sich dann nach en paar Tagen gelegt hat. (Die Umstellung war immer über ca 1 Woche) Sobald Leckerlies oder ähnliches dazu kam, kam der Durchfall zurück. Das Problem ist im Feb 2015 ca 14 Tage nach der Kastration aufgetreten. Davor hatten wir gar keine Probleme. Jetzt geht es über Wochen gut...und dann kommt der Durchfall zurück...immer ein paar Tage und dann ist wieder gut. Wir geben gar keine Leckerlies mehr.
 
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Zufallsprodukt

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Welche Fellfarbe hat der Hund? Wurde sie auf Allergien getestet? Ausschlussverfahren über das Futter?
 
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KathiRV

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Sie ist grau bzw blue linie. Nein allergietest wurde von dem Tierarzt nicht gemacht. Dies werde ich bei einem anderen Tierarzt nächste Woche machen.
 
Flumina

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Wurde die Maus mal auf giardien getestet?

Und dann würde ich echt mal eine Ausschluss Diät machen
 
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Zerberus

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Sie ist grau bzw blue linie. Nein allergietest wurde von dem Tierarzt nicht gemacht. Dies werde ich bei einem anderen Tierarzt nächste Woche machen.
Gute Frage von Zufalli, und darin liegt die Antwort warum dein Hund so empfindlich ist.

Ich hoffe du hast den Hund aus dem Tierschutzverein und hast kein Vermehrer unterstützt. Blue Line gibt es nicht nur mal so.
Das Blue ist verdünnte schwarz, eine Gendefekt der auch Hautprobleme, Allergien, Immunschwäche etc begünstigt.

Mich wundert es nicht das der Hund so empfindlich ist.

Ich würde barfen da man den Getreideanteil selbst bestimmen kann. Du weißt immer was wo von drin in und bei so einem empfindlichen Hund würde ich auch ein Futtertagebuch führen.
 
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Zufallsprodukt

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Gute Frage von Zufalli, und darin liegt die Antwort warum dein Hund so empfindlich ist.
Genau darauf wollte ich hinaus - traurig, dass man das schon nachfragen muss :?

Blueline Hunde neigen sehr oft zu Allergien, Immunschwäche und Unverträglichkeiten. Such dir einen guten Tierarzt, der sich mit Hautsachen auskennt. Wenn du Pech hast, wird dein Hund ein Leben lang Probleme mit dem Fell, dem Immunsystem und der Haut haben.
 
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KathiRV

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Ja auf giardien wurde sie untersucht. Sie scheint auf Futtermilden zu reagieren. Dies wird vom Tierarzt noch mal zu 100% abgeklärt. Sonst hat sie keine hautprobleme oder ähnliches.
 
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DogWorld

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Gute Frage von Zufalli, und darin liegt die Antwort warum dein Hund so empfindlich ist.

Ich hoffe du hast den Hund aus dem Tierschutzverein und hast kein Vermehrer unterstützt. Blue Line gibt es nicht nur mal so.
Das Blue ist verdünnte schwarz, eine Gendefekt der auch Hautprobleme, Allergien, Immunschwäche etc begünstigt.

Mich wundert es nicht das der Hund so empfindlich ist.

Ich würde barfen da man den Getreideanteil selbst bestimmen kann. Du weißt immer was wo von drin in und bei so einem empfindlichen Hund würde ich auch ein Futtertagebuch führen.
Danke, du sprichst genau aus was ich denke!

Ich würde bei einem Staff mit dieser Farbe mal ganz genau mit dem TA darüber reden ob diese Probleme nicht daher kommen. Und wenn er davon keine Ahnung hat (haben leider die wenigsten TÄ so wie ich gelesen habe) würde ich nach einem suchen der damit Erfahrung hat.

Dann kann mal geschaut werden was man machen kann.

Ich kenne selber Halter blauer Staffs (Tierschutzhunde) die berichteten das schon die einmalige Fütterung eines Futters das für Hunde mit dieser Farbe nicht geeignet ist (Getreide...!) der Hund den Rest seines Lebens Probleme hat. Hätte selber nicht gedacht das es so schlimm ist aber es wurde mir von einigen unabhängig voneinander berichtet..
 
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KathiRV

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Mein hund bekommt getreidefreies futter.
 
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Allergien können nicht nur auf Getreide existieren ;). Auch tierische Proteine sind sie sehr häufig, aber auch auf Futtermilben.
Bei Getreide liegt das Problem eher in der Verdauung/Verwertung, wenn der Hund da empfindlich ist, wobei es auch da Unterschiede gibt. Reis ist eher weniger ein Problem, Mais hingegen schon.
 
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Zerberus

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Was DogWorld versucht zu sagen ist, das grade bei Amstaffs und anderen Bull and Terrier Rassen, Hunde die den Gendefekt Dilute haben viel häufiger als normal an Allergien und anderen Zeug leiden.
Daher ist es verwerflich, sich einen Hund vom Vermehrer zu holen, nur weil dieser auf diesen krankmachenden Gendefekt verpaart. VDH Züchter gibt es in Deutschlannd nur 1-2 die mit Dilute züchten, aber dann auch nicht dilute auf dilute. Somit kann man den Hund nur vom Vermehrer oder aus dem Tierschutz haben.

Dilute Hunde sind genetische Weicheier, die haben fast immer irgendwas.

Wie gesagt, ich würde auf Barf umstellen (da kann am die Futtermilben und das Getreide ausschließen) und dann ein Futtertagebuch führen.
 
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DogWorld

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Was DogWorld versucht zu sagen ist, das grade bei Amstaffs und anderen Bull and Terrier Rassen, Hunde die den Gendefekt Dilute haben viel häufiger als normal an Allergien und anderen Zeug leiden.
Daher ist es verwerflich, sich einen Hund vom Vermehrer zu holen, nur weil dieser auf diesen krankmachenden Gendefekt verpaart. VDH Züchter gibt es in Deutschlannd nur 1-2 die mit Dilute züchten, aber dann auch nicht dilute auf dilute. Somit kann man den Hund nur vom Vermehrer oder aus dem Tierschutz haben.

Dilute Hunde sind genetische Weicheier, die haben fast immer irgendwas.

Wie gesagt, ich würde auf Barf umstellen (da kann am die Futtermilben und das Getreide ausschließen) und dann ein Futtertagebuch führen.
Besser kann man das nicht sagen! :clap:
 
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Ich möchte nochmal betonen: Es gibt nicht nur Getreideallergien und die TE füttert bereits getreidefrei. Wenn Verdacht auf eine Allergie besteht, wäre also erst einmal eine Ausschlussdiät sinnvoll (Beginn mit einer tierischen und einer pflanzlichen Komponente). Zusätzliche sollte das von einem kompetenten TA untersucht werden.
Eine Untersuchung der Bauchspeicheldrüse und der Schilddrüse – falls nicht schon erfolgt – schadet vielleicht auch nicht.
 
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Zerberus

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Ich möchte nochmal betonen: Es gibt nicht nur Getreideallergien und die TE füttert bereits getreidefrei. Wenn Verdacht auf eine Allergie besteht, wäre also erst einmal eine Ausschlussdiät sinnvoll (Beginn mit einer tierischen und einer pflanzlichen Komponente). Zusätzliche sollte das von einem kompetenten TA untersucht werden.
Eine Untersuchung der Bauchspeicheldrüse und der Schilddrüse – falls nicht schon erfolgt – schadet vielleicht auch nicht.
Ich weiss echt nicht warum du das jetzt noch mal betonen musst, es steht doch glasklar da. Und um den Getreidekram geht es auch nicht, es war ein Beispiel das die Dilute Hunde alle möglichen Allergien und Empfindlichkeiten haben. Es ist und bleibt ein krankmachender Gendeket und ist mehr als häufig die Ursache für die Allergien und Empfindlichkeiten. Die Halter der gendefekten Tiere sollten sich dessen nur mal bewusst werden.

Da die TE Getreidefrei füttert, wäre es sinnvoll zu barfen, da man das weiter beibehalten kann und gleichzeitig die Futtermilben ausschließen kann. Außerdem kann mal es dann alles ganz genau aufschreiben, was man füttert, was weder bei Nassfutter noch bei Trockenfutter nicht der Fall da man die Bestandteile nicht kennt und nicht verändern kann.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Und gerade sehe ich, dass bei ebay Kleinanzeigen nach einem "Kampfschmuser", gene blue linie gesucht wird.
Ich wusste gar nicht, dass es sich dabei um einen Gendefekt handelt. Man lernt nie aus.

Soll mal einer sagen das Forum bildet nicht.
 
*Mischling*

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Ja, das genetische Problem wurde klar angesprochen.
Aber Barf, Allergie, Fütterungstagebuch und Ausschlussdiät wurden m.E. nicht richtig herausgearbeitet. Außerdem klang es, als sei für die TE eine Allergie ausgeschlossen, weil sie getreidefrei füttert.
Barf allein wird nicht helfen, wenn der Hund eine Allergie gegen Rindfleisch hat, mal als Beispiel. Außerdem dient eine Ausschlussdiät auch dazu, dem Körper erstmal möglichst wenig zuzumuten, damit sich das Immunsystem herunterfahren und anschließend eine Reaktion neu bewertet werden kann.

Ich weiß ja nicht, wo dein Problem liegt, nur weil ich nicht auf eine mögliche genetische Empfindlichkeit eingegangen bin, sondern darauf, wie jetzt weiter verfahren werden könnte :eusa_eh:. Ihr habt mehr als deutlich klar gestellt, dass der Hund ein »genetisches Weichei« ist, damit allein fängt ein Hundehalter m.E. aber nicht viel an. Barf ist auch kein schlechter Rat, nur kann es eben sein, dass die Umstellung darauf auch nicht hilft, wenn weiterhin alles außer Getreide gefüttert wird. Wo ist denn jetzt bitte das Problem, dass ich eine Ausschlussdiät als Vormaßnahme vorgeschlagen habe? Die stand nämlich nicht glasklar da ;).
 
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