Problem mit RB Besitzerin / Lahmendes Pferd

Diskutiere Problem mit RB Besitzerin / Lahmendes Pferd im Reiterstübchen Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo zusammen, ich bräuchte mal wieder euren Rat. Ich habe jetzt seit 9 Jahren ein RB an einem ganz lieben Tinkerwallach. Die Besitzerin konnte...
K

Koschi93

Registriert seit
05.01.2013
Beiträge
207
Reaktionen
0
Hallo zusammen,

ich bräuchte mal wieder euren Rat.

Ich habe jetzt seit 9 Jahren ein RB an einem ganz lieben Tinkerwallach. Die Besitzerin konnte die letzten Monate aufgrund von gesundheitlichen Problemen sich nicht um ihre beiden Pferde kümmern. Noch zur Info. Das Pferd hat sie von einer Freundin übernommen, weil sie nicht wollte das ihr anderes Pferd alleine steht, da diese sich so gut verstanden haben (und immer noch tun).

Nun zu meinem Problem. Tinker läuft seit Wochen eher schlecht als recht. Vor 6 Wochen hat es angefangen, dass er enorm nach rechts schaut. Egal auf welcher Hand ich auf dem Platz reite. Im Gelände das selbe Spiel. Also bin ich nicht mehr aufs
Pferd. Für mich war das ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Und das nicht nur weil er 19 geworden ist. Vor knapp vier Wochen hat er angefangen hinten steif zu laufen. Vor einer Woche zuerst hinten rechts und dann hinten links gelahmt. Derzeit läuft er nur enorm steif hinten.

Besitzerins Meinung: Ja im Trab sieht es nicht gut aus, aber er kann ja Schritt gehen und Galoppieren. Ich versteh´s nicht. Sie will jetzt noch 2 Wochen warten bis ihre Hufbearbeiterin kommt. Für sie ist diese Person so eine Art Wunderheilerin. Sie macht auch per Foto Ferndiagnosen. Das Pferd lahmt? Ja dass ist nicht schlimm einfach weiter bewegen. Das Pferd läuft auf drei Beinen und hat das 6te Hufgeschwür in 4 Wochen? Das passiert eben. Sie hat keinerlei Ausbildung oder ähnliches sondern schnippelt schön an den Füßen dran rum. Einrenken macht sie natürlich auch. Wer braucht schon eine Ausbildung geschweige denn Erfahrung.

Wie ihr merkt bin ich unheimlich sauer. Das Pferd läuft Scheiße und buckelt (Sie meint übrigens, dass wenn er noch buckelt es ja nicht schlimm sein kann), es interessiert sie nicht. Auf mein Kommentar, ob sie das Pferd wirklich noch länger so laufen lassen will: "Ja will ich".
Ich reiße mir ständig den Ar*** auf bin teilweise bis um 22 Uhr abends draußen auf der Koppel. Allein, ohne Strom, auf dem Feld. Mir hängt das Pferd enorm am Herzen. Aber ich ertrage es langsam nicht mehr. Ich kann nichts unternehmen. Und ich habe erst am 30.12 ein Pferd verloren aufgrund menschlichen Versagens. 6 Wochen hat die gute Besi ihr Pferd lahm laufen lassen. Letztendlich war alles zu spät.
Ich verstehe einfach nicht, wie man so blind sein kann. Ich bin unheimlich sauer, will ihn nicht alleine lassen, kann aber die Besi und ihre Art langsam nicht mehr ertragen. Komm ich heut nicht, komm ich morgen. Dass kann es doch nicht sein.

Bis hierhin vielen Dank an diejenigen, die sich das ganze durchgelesen haben. Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun soll.

Liebe Grüße
 
04.01.2016
#1
A

Anzeige

Guest

Schau mal hier: Problem mit RB Besitzerin / Lahmendes Pferd . Dort wird jeder fündig!
ShiGi

ShiGi

Registriert seit
18.02.2008
Beiträge
5.727
Reaktionen
27
Ich kann dein Leid leider gut nachvollziehen. Es ist einfach nur traurig, wenn man sich als RB voll reinhängt und jede Menge Zeit und Mühe aufwendet, aber der Besitzer sich einfach 0 für das Pferd interessiert :?

An sich hast du genau 2 Möglichkeiten:

1. Du nimmst Geld in die Hand und rufst einen Tierarzt. Das Problem dabei ist allerdings, dass die meisten Besitzer das nicht aktzeptieren würden, da du damit deine "Rechte" als RB weit überschreitest. Und wenn die Besi nichts dagegen hätte, hat das immernoch den Nachteil, dass sie dann mit Sicherheit nie wieder in die Gesundheit des Pferdes investieren würde, denn warum Geld ausgeben, wenn es jemand anderes macht?

2. Du gibst die RB auf. Das ist sehr schwer und unangenehm, weil man immer das Gefühl hat, das Pferd im Stich zu lassen. Andererseits kannst du offensichtlich nichts an seiner Situation ändern, da die Besi absolut nicht mit sich reden lässt. Da ist es manchmal besser, die eigenen Nerven zu schonen und sich einzugestehen, dass man nicht die ganze Welt retten kann :(

Ich habe erst vor 3 Monaten eine RB aufgegeben, da die Situation ähnlich, wenn auch nicht so akut war. Ponylein (7 Jahre alt, also eigentlich in der Blüte ihrer Jahre) war zwar nicht direkt krank, aber irgendwas lag im Argen, was die Besi einfach nicht sehen wollte. Das Pferd hat trotz täglichem Reiten nach 2 Runden Trab geschnauft als würde sie gleich umkippen und konnte keine 100m den Berg hoch galoppieren. Zusätzlich war sie wahnsinnig schief und steif (weil sie angeblich zu "stur" für Dressurarbeit war :roll:). Ich habe mich 1 Jahr lang wahnsinnig bemüht und am Ende nichts erreicht und resigniert...
 
A

anonym234

Registriert seit
25.09.2015
Beiträge
44
Reaktionen
0
Also du hast doch gesagt, deine Besi sei krank und könne sich daher wenig um ihr(e) Pferd(e) kümmern. Vielleicht redest du einfach mal in Ruhe mit ihr oder eventuell mit der Hufpflegerin. Manchmal hilft es auch, eine neutrale Person das Ganze machen zu lassen. Die könnte dann zwischen dir und deiner Besi vermitteln. Vielleicht lässt sich ja ein Kompromiss finden. Eventuell liegt es ja auch am Geld oder oder oder...

Mal ne Frage, du beklagst dich dass du dir ständig den A... aufreißen würdest. Wie genau sieht das aus? Was machst du alles? Was treibst du bis 22 Uhr auf der Koppel? Warum ist das kranke Pferd um diese Zeit nicht längst im Stall? Das 6. Hufgeschwür in 4 Wochen könnte auch an der Haltung, bzw. am Futter liegen...

Mein Tipp wäre jedenfalls, nimm dir jemanden zur Hand der neutral ist und zwischen dir und deiner Besi in Ruhe und ohne Emotionen vermitteln kann.

LG Max
 
K

Koschi93

Registriert seit
05.01.2013
Beiträge
207
Reaktionen
0
Danke für eure Antworten.

Einen TA auf eigene Faust holen würde ich nie machen. Das übersteigt meiner Meinung nach deutlich die Rechte einer RB.
Die Besi ist in den letzten 9 Jahren auch fast so etwas wie eine Freundin geworden, nur Ihre Art des "Wir nehmen es einfach so hin" wird von Jahr zu Jahr schlimmer.

Die Pferde stehen in einem Offenstall, keine Boxenhaltung aber mit einem großen Rückzugsstall + Liegefläche. Ich muss teilweise bis um 19 Uhr arbeiten, bis ich dann draußen bin dauert es. Dazu kommen natürlich noch Misten, Futter und Wasser richten, ggf. Mist wegfahren sofern der Misthaufen voll ist etc.. Wir sind ein Selbstversorgerstall mit 4 Pferden unterteilt in 2 Koppeln. Somit habe ich jetzt über Wochen einen Stall alleine geschmissen inkl. Bewegung ihrer beider Pferde. Das kam die letzten Jahre immer mal wieder vor und es macht mir auch nicht sonderlich viel aus. Gehört eben dazu. Jetzt ist sie aber wieder regelmäßig auf der Koppel.

Ich habe bzgl. reden auch schon versucht über eine neutrale Person zu verhandeln. Sie kennt uns beide ist aber seit 2 Jahren nicht mehr im Stall gewesen (Umzug). Sie hat sich das Pferd mal alleine angeschaut und auch auf dem Platz einmal bewegt. Das ganze hat sie uns dann auch mitgeteilt und meinte auch, dass da dringend ein TA dran gehört. Besi meinte: "Ihr konnte noch nie ein TA helfen die können alle nichts!"
Als das siebte Hufgeschwür bei dem anderen Pferd im Anmarsch war, hat sie mal einen TA gerufen. Die Hufe waren falsch geschnitten. Aber die Hufpflegerin darf weiterhin brav an den Hufen rumschnippeln und ggf. auch die Hüfte wieder einrenken.

Ich kann noch einmal versuchen jemand neutrales zu finden. Leider ist sie ihrer Hufpflegerin hörig. Und das habe nicht ich festgestellt, sondern die neutrale Person nach dem Gespräch!
 
Missymannmensch

Missymannmensch

Registriert seit
04.04.2012
Beiträge
2.498
Reaktionen
27
Koschi, da hast du dir deine Antwort doch eigentlich schon gegeben.
Such dir eine andere RB. So doof sich das anhört, DU wirst auch mit
einem anderen Pferd glücklich.

Man (du) kannst nichts ändern, sofern man dich nicht lässt und ich würde
den Teufel tun, solch dummes/unbedachtes verhalten zu unterstützen.
 
A

anonym234

Registriert seit
25.09.2015
Beiträge
44
Reaktionen
0
Es geht ja wohl auch um das Lebewesen und Freund Pferd. Nur weil die Situation schwierig ist, einen Freund im Stich zu lassen finde ich wirklich nicht begrüßenswert. Ich bin regelrecht entsetzt, wie man solch einen Tipp geben kann Missymannmensch :shock:

Zumal die Besi auch noch sehr krank sei. Pferd und Mensch dann alleine zu lassen, nur weil es mal schwierig ist. Das ist kein sehr menschlicher Rat fürs neue Jahr
 
Missymannmensch

Missymannmensch

Registriert seit
04.04.2012
Beiträge
2.498
Reaktionen
27
Max, das hat auch nicht mit menschlich, sondern realistisch sein zu tun.
Koschi macht das Tier nun seit 9 Jahren und die Besitzerin ist, aus was für Gründen auch immer, nicht dazu in der Lage dem Pferd ein ordentliches Pferd sein zu ermöglichen.
Soll Koschi ggf mitansehen, wie das Tier aus dummheit des Besitzers kaputt geht? Nein, das der Besitzer krank ist, hat für mich nichts damit zu tun.

Wie du wohl auch gelesen hast, hat Koschi schon mehrfach versucht die Situation zu ändern und stößt dabei auf wenig gegenliebe.
Wie auch, wenn das Pferd von der hoch gelobten Huftante kaputt gemacht wird, welche das non plus ultra zu sein scheint. I
n so kurzer Zeit so viele HG? Da würde sich jeder "normale" Beitzer Gedanken machen, ob die Bearbeitung wirklich das gelbe vom Ei ist...du etwa nicht?

Dazu wird das Tier von selbiger Person "eingerenkt" und man wundert sich nicht, dass Herr/Frau Pferd scheinbar immer mieser läuft, weil die Huftante ja ach so toll ist?
Soll man sich das noch weitere 9 Jahre ansehen, weil die arme Besitzerin krank ist? Ähm nö.

Fakt ist, entweder man investiert als RB (was ich persönlich in diesem Maß nicht machen würde) und ändert die vorhandene Situation.
Man macht weiter wie bisher und (nein Koschi, ich weiß das du es nicht machst;)) ignoriert den Missstand oder man tut sich selbst einen gefallen und verlässt die Situation,
so sie denn aussichtslos ausschaut.
 
A

anonym234

Registriert seit
25.09.2015
Beiträge
44
Reaktionen
0
Das Pferd bekommt doch keine Hufgeschwüre weil da so ne Ökotante daran rumfeilt. Das ist ein Haltungs- und/oder Ernährungsthema. So wie ich diese Hufpflegerin einschätze, macht die nicht viel kaputt aber natürlich auch nichts wirklich gut. Das ein fast 20 jähriges Pferd, welches Tag und Nacht im Matsch steht, mal steif ist und lahmt ist eben der Pferdegerechten-Offenstall-Haltung geschuldet. Nix mit Solarium zum Muskeln anwärmen, nix mit Decke zum wärmen. Immer schön im Zug auf der Matschkoppel... Da wird der beste Gaul mal etwas steif.

Das die Besitzerin für den Gaul dann nicht bei jedem Wehweh gleich den Tierarzt ruft, ist bei dieser Art der Haltung verständlich. Und ja sie hat recht die Besi. Die Tierärzte die bereit sind, im knietiefen Matsch zu behandeln, können wirklich alle nichts oder zumindest nicht so viel.

Von daher akzeptier die Besitzerin wie die Jahre zuvor und kümmer dich um dein Pferd so gut es eben geht oder deine Mittel zulassen.
 
K

Koschi93

Registriert seit
05.01.2013
Beiträge
207
Reaktionen
0
Wir sind ein Offenstall ja.
Ein sehr moderner Offenstall. Keine Matschkoppel. Wenn es regnet, regnet es eben. Das juckt den Boden nicht. Ist halt feucht. Aber nicht nass und versinken tut man mit Sicherheit auch nicht. Mit einem betonierten Putzplatz und einem sehr guten Reitplatz. Der Stall wird jeden morgen und abend gemistet, sowie Stroh in den Liegeflächen ausgestreut. Strom haben wir nun mal keinen, daher auch kein Solarium. Eine Decke finde ich bei diesen Temperaturen und einem dicken Winterfell nicht nötig. Gerne wenn, die Probleme von der Kälte kommen, aber dass weiß ich nun mal nicht.

Das Pferd war in einem Topzustand. Es hatte in den 9 Jahren letztes Jahr eine schwere Bronchitis, aber die ist ausgestanden. Lahmen war nie ein Thema. Nur weil ein Pferd 19 ist und in einem Offenstall steht, bedeutet das doch nicht das das eine Ackergaul ist. Diese Einstellung finde ich etwas fragwürdig.

Das Pferd mit den HG ist ein Shire Horse. Falsch geschnittene Hufe haben dafür gesorgt, dass das Pferd auf dem gesamten Huf stand. Jede kleine Unebenheit (Stein/Stock) auf dem Weg haben dadurch zu einem HG geführt. Jedenfalls laut dem TA. Hufmensch schneidet sie jetzt so wie der TA es meinte. Zwar mit Murren aber das Pferd hatte seit dem kein einziges HG mehr. Und nein auch das Shire Horse ist kein Ackergaul. Ausgebildet bis zur L Dressur und immer noch abrufbar. Das sind keine "Bummel-"Pferde. Die wollen arbeiten und können auch was.

Warum glauben nur immer alle, dass ein Offenstall gleich mit alten Pferden auf knietiefen Morast zu vergleichen ist?

Auch werde ich jetzt nicht sofort verschwinden, nur weil das Pferd nicht läuft. Das könnte ich nicht. Und ja ich spreche von Pferd, nicht von Gaul. Jedoch muss sich etwas ändern und daran arbeite ich. Nach 9 Jahren verschwindet man nicht einfach.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

Registriert seit
04.04.2012
Beiträge
2.498
Reaktionen
27
Wir sind ein Offenstall ja.
Ein sehr moderner Offenstall. Keine Matschkoppel. Wenn es regnet, regnet es eben. Das juckt den Boden nicht. Ist halt feucht. Aber nicht nass und versinken tut man mit Sicherheit auch nicht. Mit einem betonierten Putzplatz und einem sehr guten Reitplatz. Der Stall wird jeden morgen und abend gemistet, sowie Stroh in den Liegeflächen ausgestreut.
Warum glauben nur immer alle, dass ein Offenstall gleich mit alten Pferden auf knietiefen Morast zu vergleichen ist?.
Amen Schwester:clap:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und das ist eine sehr löbliche Einstellung, definitiv! Vergiss dabei nur dich nicht;)
 
A

anonym234

Registriert seit
25.09.2015
Beiträge
44
Reaktionen
0
Das du bleiben wirst und zu deinem Pferd steht finde ich wunderbar :clap::clap::clap::clap::clap: Das sind wirklich tolle Nachrichten.

Das dein Stall toll ist, ihr einen tollen Reitplatz habt und die Pferde Pferde sein können, wollte ich nicht in Abrede stellen. Meist sieht es eben leider anders aus. Auch die Menschen sind andere. Die Einen wollen einen Offenstell, die anderen wollen gerade das nicht. Jeder muss für sich entscheiden und Vor- und Nachteile abwägen.
 
P

Puschmuck

Registriert seit
19.06.2014
Beiträge
132
Reaktionen
0
Oh Koschi, das ist aber eine vertrackte Situation und es tut mir sehr leid.

Ich hätte jetzt im ersten Moment wohl auch zu einem klärenden Gespräch geraten, weil nur sprechenden Menschen geholfen werden kann. Aber wenn das alles nichts hilft, bin ich auch dabei, energisch 'Finger weg' zu sagen.

Mir tun beide Pferde sehr leid, aber dir sind die Hände gebunden. Es sind nunmal nicht deine Pferde.

Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile Reden häufig für überschätzt halte. Hört sich nur im ersten Moment an, als würde ich mir selbst widersprechen.

EIN Gespräch - ja. Aber immer wieder über die selben Dinge diskutieren - nein. Ich bin kein Freund mehr von der 3ten, 4ten, 5ten.... Chance. Das macht nur schlechte Stimmung, ein schlechtes Karma und weitet sich doch nur in einen Machtkampf aus. Ala 'Mach was ich sage, oder ich quatsche dich tot.' und ein trotziges 'So nicht, und jetzt erst recht!'.


Das ist wie mit Süchtigen. Wenn sie eigentlich gar nix ändern wollen, kannst du dich wund reden, kannst in ganz viel Vorleistung gehen usw. Ändern werden sie ihr Verhalten, ihre Sucht, erst, wenn sie dahinter stehen.
Familie und Freunde sind schnell in einer Co-Abhängigkeit. Wer sich selbst retten will irgendwann mal, wenn sie selbst auf dem Zahnfleisch krauchen, müssen sie die Reißleine ziehen und aufhören, Geld und Leistung und Mitleid zu geben.


So ist meine Meinung dazu und eben auch meine Empfehlung.

Etwas anderes, das mir aufgefallen ist: Du hast eine 3te Person eingebunden und mit ihr "auf sie eingeredet". Vermutlich nicht aus heiterem Himmel, sondern nachdem du vorher nicht durchgedrungen bist. Jetzt verteilst du wieder ungewollte Ratschläge.

Bitte nicht in den falschen Hals bekommen, erst zu Ende lesen.

Eine RB, die sich so verhält, würde ich kündigen. Was sagt es dir, dass sie es nicht tut? Ich interpretiere daraus, dass dein Gerede das kleinere Übel für sie ist. Das Übel von was? Ich vermute Arbeit. Du kümmerst dich sehr viel, mistest ab usw. Das sind doch Sachen, die du ihr abnimnst, oder? Zahlst du für die RB vielleicht sogar?

Versteh mich bitte nicht falsch, keine RB wäre bei mir in diese undankbare Lage geraten, in der du nun steckst. Weil mein Pferd immer in meinen Verantwortungsbereich fällt. Immer! Das hätte ich niemals so aussitzen können.

Das deine PB es tut, spricht für mich Bände. Sie verlässt sich darauf, dass du weiter machst.

Deine Entscheidung ist nun, machst du weiter oder nicht?
Sie wird ihr Verhalten nicht ändern, nur weil du es möchtest. Deine Meinung interessiert die PB nämlich nicht. Sie ist überzeugt von ihrer Hufpflegerin.

Vielleicht merkt sie etwas, wenn du ihr nicht mehr alles bzw so viel abnimmst. Vielleicht bimmelt etwas in ihren Kopf, wenn sie ihre Pferde täglich selber rumkrauchen sieht, die kaum noch laufen (Hufgeschwür) und gerade laufen können. Falls nicht, hast du dann aber etwas in der Hand, um einen Amtstierarzt bzw Tierschutzverein einschalten zu können. Wenn sie da wieder mit der bösen TA-Industrie argumentiert, hat sie aber ganz schlechte Karten.
 
K

Koschi93

Registriert seit
05.01.2013
Beiträge
207
Reaktionen
0
Ich habe auf niemanden eingeredet. Die neutrale Person war ein Vorschlag von ihr. Sie hat sie bestellt und wir haben uns zu dritt an einen Tisch gesetzt und darüber geredet wie Sie das Pferd aufgenommen hat.

Und man kann auch nicht sagen, dass wir eine richtige RB / Besi Beziehung haben. In 9 Jahren entwickelt sich eine Art Freundschaft. Und wenn mir etwas nicht passt sage ich dass auch. Und wenn mir die Besi kündigt ist das okay. Aber ich laufe gewiss nicht blind durch die Gegend und dass hat nichts mit Besserwisserei zu tun. Mein Kommentare sind eher allgemein gehalten. Ich renne jetzt nicht mit erhobenen Zeigefinger durch die Gegend. Aber auf ein lahmendes Pferd, ein Pferd das nur auf drei Beinen steht oder auch bei einer Kolik finde ich schon, dass ich darauf aufmerksam machen sollten und auch mal sagen kann, dass sie besser jetzt den TA holen sollte.
Auf gut Deutsch könnt ihr euch vorstellen, dass meine Beziehung zu der Besi eine etwas andere ist. Eine Freundin eben, die auch mal eine Standpauke verträgt. Auf eine RB bei der ich nichts äußern darf ist für mich nichts. Ich will mich nicht verbiegen und Besi, RB und Pferd müssen einfach zusammenpassen.

Ich bezahle nichts für die RB an sich. TA Kosten werden geteilt. Also von meiner eigentlichen RB. Nicht von beiden Pferden. Ich übernehme auch die Kosten für die Ausrüstung immerhin bin ich die Einzige die ihn reitet. Bzw. hauptsächlich reitet.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

Registriert seit
04.04.2012
Beiträge
2.498
Reaktionen
27
Hat sich bereits was getan?
 
K

Koschi93

Registriert seit
05.01.2013
Beiträge
207
Reaktionen
0
Ja,

der TA war da. Der konnte an den Beinen nichts feststellen, als es zum Rücken ging ist das Pferd fast an die Decke gegangen. Röntgen hat einen ziemlich kaputten Rücken gezeigt. Osteo geholt. Der kann auch nicht sonderlich viel machen. Kommt jetzt einmal die Woche die nächsten 2 Monate. Erstmal nur Schritt Spaziergänge und eben Bodenarbeit (Kopfarbeit) sodass er da eben ausgelastet ist. In zwei Monaten kommt der TA nochmal und wenn es bis dahin keine Besserung gibt soll die Klinik übernehmen. Sobald eben Gewicht auf den Rücken kommt hat er Schmerzen. So eben nicht. Im Mai haben wir schonmal einen Satteltermin ausgemacht um einen Sattel machen zu lassen, sofern in 2-3 Monaten absehbar ist, dass er wieder reitbar wird.

Fazit: Man hätte früher was machen können, hätte man nicht solange gewartet. Ich bin leicht deprimiert und zutiefst verärgert...
 
Missymannmensch

Missymannmensch

Registriert seit
04.04.2012
Beiträge
2.498
Reaktionen
27
Das klingt ja nicht gut und ärgerlich, da es früher wohlmöglich hätte verhindert werden können.
Was ist denn kaputt? Kissing spines?
 
Bec

Bec

Registriert seit
19.02.2011
Beiträge
3.046
Reaktionen
7
Immerhin wurde jetzt mal was gemacht und die Besitzerin sieht hoffentlich ein, dass da durchaus was gesundheitliches hinter stecken kann.
 
K

Koschi93

Registriert seit
05.01.2013
Beiträge
207
Reaktionen
0
Man erkennt auf den Röntgenbildern eine Veränderung der Wirbelgelenke. TA meinte es sieht eher nach einer arthrotischen Veränderung aus. TA und Osteo arbeiten hier jetzt eben zusammen daran. TA meinte auch, dass er mit Sicherheit in ein paar Monaten wieder reitbar ist. Aber nur noch im Rentenmodus. Somit wird der Gute wohl mit 19 Jahren in Rente geschickt.
 
Thema:

Problem mit RB Besitzerin / Lahmendes Pferd

Problem mit RB Besitzerin / Lahmendes Pferd - Ähnliche Themen

  • Reiten - überzeugen der Eltern?

    Reiten - überzeugen der Eltern?: Hallo :) Ich bin neu hier und hab gleich mal ne Frage ;). Ich möchte schon seit Jahren Reiten lernen. Wir haben einen Reiterhof in der Umgebung...
  • Probleme mit Besitzerin meiner RB

    Probleme mit Besitzerin meiner RB: Hey, ich hab da so ein paar kleine Problemchen... bzw große... Es ist so, ich habe meine RB seit 2 Monaten, und hab sie echt lieb gewonnen. Aber...
  • Ähnliche Themen
  • Reiten - überzeugen der Eltern?

    Reiten - überzeugen der Eltern?: Hallo :) Ich bin neu hier und hab gleich mal ne Frage ;). Ich möchte schon seit Jahren Reiten lernen. Wir haben einen Reiterhof in der Umgebung...
  • Probleme mit Besitzerin meiner RB

    Probleme mit Besitzerin meiner RB: Hey, ich hab da so ein paar kleine Problemchen... bzw große... Es ist so, ich habe meine RB seit 2 Monaten, und hab sie echt lieb gewonnen. Aber...