Hund verhällt sich dominant (?) mir gegenüber

Diskutiere Hund verhällt sich dominant (?) mir gegenüber im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, mein 7 Monate alter Australian Shepherd Rüde Humbug verhällt sich seit kurzem stark dominant (zumindest glaub ich das O.o). Angefangen...
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HyruleWarrior

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Hallo,

mein 7 Monate alter Australian Shepherd Rüde Humbug verhällt sich seit kurzem stark dominant (zumindest glaub ich das o_O).

Angefangen hat das als er 5 Monate alt wurde, dann wurde es weniger, jetzt wieder sehr stark.

Meistens an der Leine, fängt er an an mir hoch zu springen mir in die Beine oder Klamotten zu beißen und
manchmal bellt er auch.

Das passiert eigentlich so gut wie immer nach dem er lange ohne Leine gelaufen ist und ich ihn wieder anleine.
Noch macht er brav sitz und lässt sich anleinen, sobald ich loslaufe, fängt es an, er springt an mir hoch und beißt mich (nicht fest).

Irgendwann fängt er an zu bellen, meist wenn ich ihn ignoriere oder ich etwas von ihm möchte,z.B. Sitz machen.

Ich habe auch schon alles probiert, wie ignorieren, Gehorsamkeitsübungen zum Runterkommen (die macht er dann auch mit aber sobald ich wieder laufe, fängt es wieder an)

Auch laut Nein sagen bringt nichts.

Wenn er dann irgendwann aufhört, fängt er wieder an sobald er was nicht darf z.B. Dinge vom Boden aufheben.

Ich habe gehört das ist normales pubertäres Verhalten aber da muss man doch trotzdem was gegen tun können?
Das einzige was geholfen hat war ihn auf die Seite auf den Boden zu legen, das mach ich aber nicht mehr, weil ich von vielen gehört habe das das gar nicht gut ist...

Lg Maike
 
Zuletzt bearbeitet:
10.02.2016
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
K

Kiwi

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Hi!

Als Erstes: Mit Dominanz hat das eher nichts zutun. Ein Hund in dem Alter verhält sich im Normalfall grundsätzlich nicht dominant. Wie du das beschreibst, klingt das nach einem pubertierenden, aufgeregten Jungspund. Du weißt ja, wofür diese Rasse ursprünglich gezüchtet wurde und dementsprechend haben sie reichlich Energie.

Wurde dir gesagt, wieso wegdrehen keine gute Idee ist? Denn wenn es klappt, würde ich das weiter beibehalten. Den ganzen Körper wegdrehen oder auch nur den Kopf mit erhobener Nase und dabei die Arme verschränken. Er will dich nerven, schafft er aber nicht. Dann wird er es mit der Zeit auch ganz lassen.
 
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HyruleWarrior

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Hallo Kiwi,

sorry ich hatte das falsch formuliert (habs überarbeitet), ich meinte IHN auf die Seite legen, also ihn auf den Boden legen.
Das ich mich wegdrehe habe ich schon probiert, dann springt er einfach um mich herum und macht weiter oder er beißt mich halt von hinten in die Waden.
Auch Nase hoch Schultern zurück mache ich immer, während ich ihn ignoriere oder mit ihm laufen, das juckt ihn auch nur wenig o_O
 
K

Kiwi

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Ja, ihn auf die Seite legen, solltest du tatsächlich sein lassen.

Für qualifiziertere Ratschläge, wie du damit umgehen kannst, warte einfach noch ein Bisschen, da meldet sich bestimmt noch jemand :)
[VERSTECK]Das Wort "dominant" im Titel wirkt wie ein Fliegenfänger :mrgreen:[/VERSTECK]
 
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Thomas90

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Hi,

Also auf die Seite legen ist nicht gut.
Was bei mir geholfen hat war:

ich habe mich auf augenhöhe zu meinem hund gekniet und habe ihm in die Augen geschaut und merhmals laut Nein gesagt..
Das musste ich dann nur noch drei mal machen und seitdem hat er es begriffen :)

Vielleicht klappt es bei dir ja auch :)

Viel Erfolg!

Liebe Grüße :)
 
H

HyruleWarrior

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das werde ich heute mal ausprobieren! :D
 
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Kiwi

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ich habe mich auf augenhöhe zu meinem hund gekniet und habe ihm in die Augen geschaut und merhmals laut Nein gesagt..
Hunde haben sehr feine Ohren. Etwas besonders laut zu sagen, wird also den Effekt kaum unterstreichen - sie hören dich auch so sehr gut. Ruhige und tiefe Stimme ist da deutlich effektiver.
 
Smoothie

Smoothie

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Hi,

Also auf die Seite legen ist nicht gut.
Was bei mir geholfen hat war:

ich habe mich auf augenhöhe zu meinem hund gekniet und habe ihm in die Augen geschaut und merhmals laut Nein gesagt..
Das musste ich dann nur noch drei mal machen und seitdem hat er es begriffen :)

Vielleicht klappt es bei dir ja auch :)

Viel Erfolg!

Liebe Grüße :)
Ich glaub nicht das das eine mit dem Anderen zutun hat. Die Zeit bis du dich hingesetzt hast, ihn mit den Augen dazu bringst das er dir auch in die Augen schaut (Hunde meiden das gerne) und drei Mal ihn mit Nein angeblöckt hast, hat der Hund schon wieder vergessen, weshalb du ihn damit Nein anschreist.
Zu mal es sowohl Leise auch funktioniert und einmal Nein vollkommen ausreichend ist. Sonst heißt für den Hund ´Lass das was du tust auf der Stelle´ (das meinen die meisten Menschen, wenn sie Nein sagen) für den Hund Nein, Nein, Nein und es genug intelligente Hunde, die dann warten bis Menschlein ihnen dreimal das Nein entgegen gekeift hat, denn einmal Nein ist kein Kommando, es heißt NeinNeinNein.

Deswegen heißen viele Hunde auch Nein, Nein, Aus, Pfui, runter vom Sofa

@HyruleWarrior: Ich glaube hier fehlt Nachholbedarf im Hundeverhalten lesen und erkennen. Hast du dich informiert bevor du dir so eine Rasse zugelegt hast?
Ich persönliche empfehle dir nicht zweifelhafte Kommentare wild durchzuprobieren, die man dir im Forum um die Nase haut. Training besteht eh aus einer Sache die man über Wochen übt und wiederholt.
Ich empfehle als Lektüre; am anderen Ende der Leine.
Da lernt man viel darüber, dass Menschen sich gerne immer noch wie ihre primaten Vorfahren benehmen (z. B. Worte zu wiederholen und in der Regel dabei immer lauter zu werden) und was der Unterschied zum HUnd ist
 
*Mischling*

*Mischling*

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Hallöchen HyruleWarrior :),

kurz vorab: Das auf den Rücken drehen nennt man auch Alphawurf. Ursprünglich ging man davon aus, den Hund so zur Unterwerfung zu zwingen, da dies eine hündische Geste der Unterwerfung darstellt. Jedoch ist das auf den Rücken drehen nur dann wirklich als Akzeptanz und Vertrauensbeweis zu verstehen, wenn es der Hund freiwillig und von sich aus tut. Es gehört viel Vertrauen dazu, die verletzlichste Seite einem anderen zu präsentieren. Dementsprechend erreicht man das auch nur über Vertrauensarbeit und nicht durch äußeres Einwirken. Im dümmsten Fall zerstört man damit das Vertrauen, einem sehr sensiblen Hund kann man damit richtig Angst machen.
Deswegen ist es gut und wichtig, dass du in Zukunft darauf verzichtest! Ich wollte das nur nochmal allgemein erwähnt/begründet haben ;).

Der Tipp von Thomas90 ist gar nicht so schlecht, wie sich das auf den ersten Blick liest.
Das "laut" kann durchaus notwendig sein, wenn man sich ein paar Zentimeter neben einem dauerkläffenden Hund Gehör verschaffen will. Da muss man die Stimme schon ein wenig heben, um sein eigenes Wort zu hören. Man soll nicht brüllen, klar, aber das hat Thomas auch mit keinem Wort behauptet ;).
Mehrmals sollte ein Kommando natürlich nicht notwendig sein, realistisch betrachtet wird man es aber mehr als einmal sagen müssen, zumindest am Anfang. Da würde ich eben auf einen gewissen Abstand zwischen den Worten achten. Nur einmal sagen und dann abwarten, auch wenn sich nix tut, ist aber auch nicht unbedingt das Wahre.

Den Augenkontakt finde ich schwierig. Im Prinzip ist es eine Herausforderung, das kann einem pubertierenden Jungspund sogar noch Aufschwung geben. Es wird aber erfahrungsgemäß keineswegs ewig dauern, diesen aufzunehmen. Ein Hund, der in dieser Form provoziert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt auf dieses "Spiel" einsteigen. Ob man gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Vergessen hat der Hund aber während hinhocken und Blickkontakt suchen sicher nichts, denn er wird bis dahin nicht aufgehört haben, zu bellen und zu zwicken.


Ignorieren ist so ein grundsätzlicher Tipp, der in vielen Situationen nicht verkehrt ist. Das Problem ist, wenn dein Hund einfach kackdreist ist. Drehst du dich weg, wie oft geraten, zwickt er halt von hinten oder kläfft einfach weiter bzw. dreht sich mit dir um die eigene Achse. Ein Hund ist schließlich nicht blöd und wenn du Pech hast, macht der sich ein Spiel daraus, immer wieder vor dich zu hüpfen und zu warten, dass du dich wegdrehst. Meiner ist auch so ein Spezialist, was einmal damit geendet hat, dass er bei meinem Freund am Rücken hing – mit den Zähnen im oberen Griff des Rucksacks. Eine göttliche Situation, in der ich mir bis heute eine Kamera gewünscht hätte :044:!!! Allerdings in Sachen Erziehung so gar nicht hilfreich.

Wenn man den Hund also nicht ignorieren kann, ein Abbruchkommando aber auch ignoriert wird, was dann?
Im Prinzip hast du das schon versucht, was ich auch gemacht hätte: Den Hund mit anderen Kommandos zur Raison bringen oder ihn körperlich ruhig stellen (allerdings nicht mit einem Alphawurf).
Wie lange hast du das mit den Kommandos denn versucht? Welche hast du versucht und wie schnell danach bist du weitergelaufen?
Hast du mal versucht, den Hund anzuleinen, stehen zu bleiben, ihn wieder abzuleinen und weiterzugehen? Vielleicht senkt das die Aufregung beim Anleinen ein wenig, wenn du es oft genug wiederholst.
Wenn der Hund anfängt, zu zwicken oder unkontrolliert herum zu hüpfen, würde ich mich zu ihm hocken und ihn ruhig halten (nicht mit Gewalt oder Zwang, sondern einfach am HB oder Geschirr). Wenn er sich lang genug reinsteigert, kann es sein, dass er ohne Körperkontakt oder ein wenig "erzwungene" körperliche Ruhe gar nicht mehr runter kommen kann. Gerade Hütehunde können manchmal doch sehr stark aufdrehen und finden dann auch kein Ende mehr.


Generell würde ich das Verhalten zusätzlich von einem Hundetrainer beurteilen lassen und dann aus deiner Sicht noch einmal neu bewerten. Eventuell tust du beim Loslaufen auch etwas, das den Hund animiert, das dir selbst aber gar nicht auffällt.

Off-Topic
@Smoothie: Wieso muss eigentlich jeder, der mal ne Frage hat, gleich rechtfertigen, warum er diesen Hund oder diese Rasse überhaupt hat? Eine Frage oder ein Problem bedeuten nicht gleich generelle Inkompetenz oder einen unüberlegten Hundekauf. Wir sind wohl alle nicht perfekt und machen mal Fehler in der Erziehung bzw brauchen mal ein wenig Hilfe – das gilt auch für dich. Manchmal wirken deine Posts nur leider so, als hättest du vergessen, dass du auch nur ein Mensch bist und nicht jeder, der mal was nicht weiß, bei dir Rechenschaft darüber ablegen muss, wieso und weshalb.
 
Smoothie

Smoothie

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Und warum muss ich mich in jedem Treahd bei allem was ich schreibe rechtfertigen, ich hätte es böse und unterstellend gemeint? :roll: Echt Mischling, ich hab dich supergerne, aber langsam Nerven die Unterstellungen eurerseits.

Ein Aussie hat nun mal etwas von einem, in liebevollerweise, ´bescheuertem´ Hütehund. Die auf Reize, Unruhe, Zu wenig oder zu viel Auslastung, Stress oder sonstigem keine chillige Couchkartoffel sind, sondern eben sich hochpuschen bis zum Kollaps. Zumindest die Borders würden sich totackern mit was auch immer ihnen lohnenswert erscheint. Aussies sind da sicherlich keine Ausnahme, noch dazu sehe ich den Aussie als willensstärker an wie den Border, weil der Aussi teilweise noch Mal ganz andere Kaliber am Vieh arbeiten musste. Die Frage ob sich über die Rasse informiert wurde und warum sie gewählt wurde ist eine sehr gute Frage. Wurde der Aussi gewählt, weil der Mensch sich einen bunten, intelligenten Hund gewünscht hat. Bekommt man das durch diese Frage schnell mit und kann durchaus "eingreifen". In einem begrenzten Rahmen selbstverständlich.
Bestimmt kann man einen Aussi auch zu einem glänzenden Familienhund machen, aber auch nur wenn man weiß WAS der Aussi ist und das da mehr dahinter ist wie ein bunter, intelligenter Hund.
Genauso wie hinter einem Labrador auch mehr steckt wie der "ideale" Familienhund, denn man bei Bedarf in eine Ecke parkt und je nach Laune als wedelnde kinderbespaßungsmaschine eine Runde um den Block scheucht.

Wenn ein spinnender Junghund als dominant angesehen wird, dann fehlt da möglicherweise eine wichtige Ecke Hundewissen und wenn man auf jeden Rat mit òk, dass probiere ich gleich Mal aus´ reagiert, dann schadet es nicht daraufhinzuweisen, dass Training auch mehr ist, wie in die Augen schauen und drei Mal Nein brüllen oder den Hund in eine Demutshaltung zwingen, die keinen Sinn ergeben.
Daher meine Empfehlung für eine super Lektüre.

Und jetzt verabschiede ich mich mit meine zufällig hütehundähnlichen Ausgeburt der Hölle zu einem ruhigen Walsspaziergang ;)
 
*Mischling*

*Mischling*

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"Eurerseits" wären in dem Fall mehrere User, denen bereits aufgefallen ist, dass dein Ton oftmals zu wünschen übrig lässt. Genau das ist auch hier der Fall. Wenns gut läuft, hast du damit einen User verjagt, der lediglich Hilfe gesucht hat. Du weißt doch selbst, dass dein Ton oft üder die Strenge schlägt – vielleicht änderst du auch einfach mal was daran, anstatt die Schuld nur bei den Leuten zu suchen, die dich immer wieder darauf hinweisen und es langsam auch echt leid sind.


warum sie gewählt wurde ist eine sehr gute Frage. Wurde der Aussi gewählt, weil der Mensch sich einen bunten, intelligenten Hund gewünscht hat. Bekommt man das durch diese Frage schnell mit und kann durchaus "eingreifen". In einem begrenzten Rahmen selbstverständlich.
Was würde das denn ändern? Es bleibt dasselbe Problem. Zumal auch da schon wieder Vorwurf a la "wer mit seinem Aussie ein Problem hat, wollte ihn vermutlich nur, weil er hübsch ist" mitschwingt. Man kann auch informiert sein und dennoch Probleme haben.

Wenn ein spinnender Junghund als dominant angesehen wird, dann fehlt da möglicherweise eine wichtige Ecke Hundewissen und wenn man auf jeden Rat mit òk, dass probiere ich gleich Mal aus´ reagiert, dann schadet es nicht daraufhinzuweisen, dass Training auch mehr ist, wie in die Augen schauen und drei Mal Nein brüllen oder den Hund in eine Demutshaltung zwingen, die keinen Sinn ergeben.
Dominanz beurteilen viele Hundehalter aufgrund jahrzehntelanger Fehlinterpretation von Verhalten falsch, zumal hier gefragt(!) wurde, ob es daran liegen könnte(!). Und dass die TE Tipps annimmt, finde ich eher positiv, als ihr deswegen auch noch einen Vorwurf zu machen :roll:.

Ich kenne auch Hütehunde – BC und Aussie, alle durchweg ruhig und ausgeglichen. Sicher sind die nicht "wie jeder Hund", aber es sind immer noch Hunde. Und da du auch schon Probleme mit deinen Hunden hattest, würde das die Frage aufwerfen, ob du dich zuvor richtig informiert hast, wenn das deiner Meinung nach so von Bedeutung ist. Wäre das die erste Reaktion auf eine Frage von dir, fändest du das sicherlich auch nicht prickelnd :roll:.
 
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Kiwi

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Das "laut" kann durchaus notwendig sein, wenn man sich ein paar Zentimeter neben einem dauerkläffenden Hund Gehör verschaffen will.
Nein, also das halte ich nun wieder nicht für sonderlich sinnvoll. Entweder der Hund kennt das Kommando oder eben nicht. Und wenn er es nicht kennt bzw. versteht, dann macht es nicht viel Sinn, in das Bellen mit einzustimmen, indem man lauter wird.

Das Buch, dass Smoothie empfohlen hat, lese ich grade.
Eine Übung, die bei euch evtl hilfreich sein könnte, wäre diese: Man überlegt sich ein Signal, das man wiederverwenden will. Also ein Wort wie z.B. "Genug". Man tätschelt dem Hund von oben auf dem Kopf herum, sagt dieses Wort und dreht sich dann weg, wie oben beschrieben. Und das eben so lange, bis er weggeht. Anscheinend soll das bei etwas zu aufdringlichen Hunden helfen, da das auf dem Kopf herumtätscheln einfach blöd ist. Kaum ein Hund mag es, wenn man über seinen Kopf langt und wenn man dann eben tätschelt, statt sanft zu streicheln oder zu kraulen, ist es erst recht unangenehm. Natürlich soll man den Hund hierbei nicht schlagen, oder ihm wehtun.
Du kannst es versuchen, ich weiß aber nicht, ob das bei der Intensität, mit der er nervt, noch hilft.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist dabei auch, dass er nicht alles dann bekommt, wenn er es haben will. Natürlich muss der Hund ausgelastet und bespielt werden, aber am besten bevor er nötig hat es einzufordern. Aber ansonsten solltest du nicht auf jedes Betteln nach Zuwendung oder Leckerlis oder Spiel reagieren. Einfach damit er lernt damit umzugehen, wenn es mal nicht nach seiner Schnauze geht.
Das sollte helfen, WENN es sich in deinem Fall um einen gelangweilten und frustrierten Hund handelt. Die Tatsache, dass er dich anbellt und mit dem Generve aufhört, sobald du dich aktiv mit ihm beschäftigst, spräche dafür.

Einen Versuch wäre es wohl wert.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

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Und warum muss ich mich in jedem Treahd bei allem was ich schreibe rechtfertigen, ich hätte es böse und unterstellend gemeint?
@Smoothie: Ich finde es interessant, dass du das sagst, weil ich eigentlich dachte, dir wäre bewusst, wie herablassend du klingst, wenn du Sachen schreibst wie: "Ich glaube hier fehlt Nachholbedarf im Hundeverhalten lesen und erkennen. Hast du dich informiert bevor du dir so eine Rasse zugelegt hast?"
Ich will gar keinen Zank anstacheln. Aber wenn du nicht möchtest, dass du dich jedes mal für unterstellende Kommentare rechtfertigen musst, solltest du vielleicht erst mal schauen, ob nicht doch etwas dran ist..? Entschuldige, aber den Ruf hat du dir durchaus selbst zuzuschreiben.
 
Bec

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@Smoothie: Ich finde es interessant, dass du das sagst, weil ich eigentlich dachte, dir wäre bewusst, wie herablassend du klingst, wenn du Sachen schreibst wie: "Ich glaube hier fehlt Nachholbedarf im Hundeverhalten lesen und erkennen. Hast du dich informiert bevor du dir so eine Rasse zugelegt hast?"
Ich will gar keinen Zank anstacheln. Aber wenn du nicht möchtest, dass du dich jedes mal für unterstellende Kommentare rechtfertigen musst, solltest du vielleicht erst mal schauen, ob nicht doch etwas dran ist..? Entschuldige, aber den Ruf hat du dir durchaus selbst zuzuschreiben.
Also ich finde das in diesem Fall durchaus normal formuliert..oft zu ruppig, ja, aber in diesem Fall klingt das doch völlig normal? Kommt wohl drauf an welchen Ton man selbst gerade im Kopf hat :) (und nein, das ist auch nicht böse gemeint). Ich lese es normal, es hört sich normal an, eine einfache Feststellung + Frage. :eusa_think:
Man sollte sich mit der Hunderasse auseinander setzen und Aussis sind nicht ganz einfach, wie Smoothie schon schrieb.
 
dine-jolie

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Hallo :)

Also ich fand den Hinweis von Smoothie schon wichtig, sich daran zu erinnern, dass es um einen Aussie geht.
Unnötig finde ich wieder diese Diskussion über die Rasse die evtl. voreilig angeschafft wurde, bla bla. Seis drum.

Zu mal es sowohl Leise auch funktioniert und einmal Nein vollkommen ausreichend ist. Sonst heißt für den Hund ´Lass das was du tust auf der Stelle´ (das meinen die meisten Menschen, wenn sie Nein sagen) für den Hund Nein, Nein, Nein und es genug intelligente Hunde, die dann warten bis Menschlein ihnen dreimal das Nein entgegen gekeift hat, denn einmal Nein ist kein Kommando, es heißt NeinNeinNein.
Genau das denke ich, ist gerade bei dieser Rasse zutreffend. Ich habe einen Border hier sitzen - bzw liegen :lol: - und ich kann sagen, die lernen verdammt schnell und präzise.
Ein beigebrachtes Kommando geht wie gelernt und nicht in 1000 Variationen.
Über die Lautstärke kann man sich streiten. Ich denke, einen Hund direkt neben sich anzubrüllen macht erstens keinen Sinn und ist zweitens kontraproduktiv. Die Stimme zu kräftigen macht nur Sinn, einem weiter entfernten Hund zuzurufen oder bei Gefahr im Verzug sich schneller Gehör zu verschaffen.
Meiner Meinung nach merkt ein Hund in egal welcher Stimmlage ganz genau in welcher Stimmung wir gerade sind.

Aussies sind wahnsinnig klever und ich finde, man muss schon aufpassen, was man ihnen wie beibringt.
Ich will nicht sagen, was ich unserer Joy schon unfreiwillig beigebracht habe :lol:

Und 7 Monate? Das ist echt ein pubertierender Jungspund. Mit Joy war im Alter von 7-10 Monaten ehrlich gesagt nicht viel anzufangen. Trotzig bis zum geht-nicht-mehr. :roll:
Hier ist es denke ich einfach nur mit Übung und Geduld getan und Konsequenz bei allen Regeln. Und vielleicht am Abend einen guten Beruhigungstee unter der Kuscheldecke begleitet von einem Stück Schoki für die eigenen Nerven :mrgreen:
 
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Also ich finde das in diesem Fall durchaus normal formuliert..oft zu ruppig, ja, aber in diesem Fall klingt das doch völlig normal? Kommt wohl drauf an welchen Ton man selbst gerade im Kopf hat :) (und nein, das ist auch nicht böse gemeint). Ich lese es normal, es hört sich normal an, eine einfache Feststellung + Frage. :eusa_think:
Man sollte sich mit der Hunderasse auseinander setzen und Aussis sind nicht ganz einfach, wie Smoothie schon schrieb.
Ich stimme zu, dass das harmlos war. Weshalb ich auch erstmal nichts dazu gesagt habe. Das entkräftigt aber nicht das von mir oben Geschriebene. Wer sich grundsätzlich angriffslustig ausdrückt, braucht sich nicht wundern, wenn auch sachtere Kommentare auf die Goldwaage gelegt werden..


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

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Die Stimme zu kräftigen macht nur Sinn, einem weiter entfernten Hund zuzurufen oder bei Gefahr im Verzug sich schneller Gehör zu verschaffen.
ist vielleicht verständlicher, aber auch nicht wirkungsvoller :mrgreen:
 
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Erhebt ihr denn nie die Stimme? Zumal da bei mir trotzdem ein Kommando reicht und ich sicher nicht ins Bellen einstimme ;). Es gibt auch einen Unterschied zwischen laut und lauter.
 
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Kiwi

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Natürlich tue ich das, ich bin auch nur ein Mensch :mrgreen: Besonders in Situationen, in denen ich mich erschrecke oder der Hund dringend schnell herkommen muss. Mein Hund glotzt mich dann von weitem völlig perplex an, bis mir einfällt, dass das Unsinn ist :lol:
 
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HyruleWarrior

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Hallo,

danke für die vielen Kommentare!

Erst mal vorab, ja ich habe mich mit der Rasse auseinandergesetzt und ja ich muss mich oft rechtfertigen, warum ich so einen Hund gewählt habe :p
Ich habe ihn NICHT wegen seinen Aussehen gewählt, in meinem Fall könnte man fast vom Gegenteil reden… Er wurde erst einer anderen angeboten und sie hat ihn abgewiesen weil "er nicht so schöne Flecken hat"… er ist ein Black tri also hauptsächlich schwarz. Die Pfoten sind weiß und der Bauch auch, er hat etwas braun im Gesicht und braune Augenbrauen für manche ist er sogar ein "hässlicher" black tri, weil er keinen weißanteil im Gesicht hat, wie es ja meistens der Fall ist… Bevor du mir Dinge unterstellst, frage erst mal was für einen Hund ich genau habe (wenn das so wichtig für dich ist) es gibt nicht nur bunte Aussies.


Ich kannte Hütehunde seit meiner Kindheit ich bin auf dem Dorf groß geworden und habe ihnen beim Schafe hüten zugeschaut und mich viel mit ihnen beschäftigt, teilweise durfte ich auch mit ihnen trainieren.
Ich gebe ihm alles was er braucht viel Auslauf, Denkaufgaben, Liebe aber auch Grenzen und Regeln die ich immer versuche konsequent Durchzusetzen.
Ich nehme seine Erziehung sehr ernst und er hat viel aufm Kasten, trotzdem klappt einfach nicht alles und er ist nicht perfekt...


Ich mache Fehler, das weiß ich, ich habe mir vorgenommen nie Fehler zu machen aber das klappt natürlich nicht immer, ich weiß selber das ich manchmal vielleicht doch inkonsequent bin und nicht alles richtig mache.

Deswegen bin ich ja hier um mich auszutauschen und Ratschläge anzunehmen.
 
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Na, perfekt ist ja wohl mal keiner und ich glaube nicht, dass sich hier irgendjemand anmaßen kann, zu baupten, keine Fehler zu machen :)

Ich gebe ihm alles was er braucht viel Auslauf, Denkaufgaben, Liebe aber auch Grenzen und Regeln die ich immer versuche konsequent Durchzusetzen.
Nur, weil es jetzt nicht in deiner Auflistung stand: Bei dem ganzen "Der Hund muss ausgelastet werden"-Wahn, vergessen viele Hundehalter, dass es für einen Hund mindestens genau so wichtig ist zu lernen, sich zu enspannen und einfach mal nichts zu tun, ohne währenddessen unter Strom zu stehen.
 
dine-jolie

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Bei dem ganzen "Der Hund muss ausgelastet werden"-Wahn, vergessen viele Hundehalter, dass es für einen Hund mindestens genau so wichtig ist zu lernen, sich zu enspannen und einfach mal nichts zu tun, ohne währenddessen unter Strom zu stehen.
Oh ja, das möchte ich gerne unterstreichen, denn ich bin froh, dass ich das Joy beigebracht habe. Fast alle unsere Gäste zu hause wundern sich: "Sicher, dass das ein Border-Collie ist? Die stehen doch unter Dauerstrom und sind mehr als aktiv, eure da liegt ja nur rum ! "
:mrgreen: Dass die Kleine auch wie auf Knopfdruck aufdrehen kann, kann sich da keiner vorstellen. :lol:
 
Thema:

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