Unsere zwei Katzis und ein paar Fragen

Diskutiere Unsere zwei Katzis und ein paar Fragen im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo, seit anderthalb Wochen wohnen nun unsere beiden Mäuse bei uns. Sie sind aus dem Tierheim und ca. 14 Jahre alt. Er (Snow) ist unglaublich...
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Lenneth

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Hallo,

seit anderthalb Wochen wohnen nun unsere beiden Mäuse bei uns. Sie sind aus dem Tierheim und ca. 14 Jahre alt. Er (Snow) ist unglaublich anhänglich und ich habe ihn nach drei Tagen als meinen zweiten Schatten bezeichnet. Sie (Jessy) ist etwas zurückhaltender jedoch für ein Tierheimtier, dass gerade anderthalb Wochen bei uns ist, auch sehr interessiert. Die beiden waren Abgabetiere. Das Frauchen war gestorben und das Herrchen hat
Alkoholprobleme, weshalb er die Katzen ins Tierheim gegeben hat.

Jedoch mache ich mir ein paar Sorgen: Wir haben zwei Wasserschalen in der Wohnung verteilt. Wenn Jessy trinkt, tunkt sie die Pfote in den Napf und leckt das Wasser von der Pfote ab. Dies passiert mehrmals und dann wird erst ganz vorsichtig aus dem Napf getrunken. Ist das normal oder mag sie kein "stilles" Wasser sondern ein Trinkbrunnen wäre besser?

Des Weiteren ist uns aufgefallen, dass die beiden nicht an sämtliche Kratzutensilien gehen und sie sehr lange Krallen haben. Bei ihm ist es so schlimm, dass eine Kralle ausgefahren ist, obwohl er alle eingezogen hat. Müssen lange Krallen bei Katzen auch gestutzt werden?

Die beiden fressen außerdem nicht viel. Wir bieten schon extra unterschiedliches an, weil das Tierheim auch nicht wusste, was sie denn mögen. Kann man irgendwie den Appetit anregen oder sollen wir den beiden noch Zeit geben?

Außerdem haben wir nun nachts von einem der beiden ein Mauz-Konzert. Die beiden dürfen (noch) nicht ins Schlafzimmer. Sobald wir aus dem Schlafzimmer rauskommen, ist dann Ruhe. Teilweise wird nachts vor unserer Tür auch gescharrt und miaut. Testen die Katzen uns aus? Wie reagiert man am besten auf das Mauz-Konzert?

Vielleicht könnt ihr mir ein paar Ratschläge geben. Vielen lieben Dank.

Liebe Grüße,
Pia
 
16.02.2016
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
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LittleMissWhiskas

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hallöchen,

ich weiß sicher nicht zu allem rat, aber zu ein paar dingen würd ich gern meinen senf dazu geben :)

was die trinkgewohnheiten angeht, würde ich mir weniger sorgen machen. ich denke das ist einfach so eine eigenart die manche katzen haben. unsere alte dame trinkt oftmals auf die selbe art. ich denke da sollte nichts schlimmes dahinter stecken. unser kleinster frisst sogar ab und an auf die weise sein nassfutter. manchmal denke ich, er hat einfach spaß unseren boden zu versauen :clap:

zu der fehlenden kratzerei kann ich leider nicht viel sagen. ich kann mir nur vorstellen, dass sie früher vllt nicht kratzen durften? oder eventuell haben sie an anderem material gekratzt (bspw. naturstämme statt welche mit sisal umwickelte).

zum thema fressen: das kann ja wirklich unterschiedlichste gründe haben. eventuell liegt es am alter, dass sie weniger appetit haben? oder vielleicht mögen sie das futter nicht. vielleicht haben sie zahnprobleme (bei älteren katzen kommt das ja öfter mal vor). ich würde da unterschiedliches versuchen. zunächst würde ich die zähne mal kontrollieren lassen. weiter würde ich etwas richtig feines hinstellen, um zu schauen ob überhaupt hunger/appetit vorhanden ist. eventuell etwas thunfisch (ohne öl natürlich) oder ein bisschen selbst gekochtes. sollte ihnen das kauen schwerer fallen, könnte man sehr weiches / "matschiges" futter ausprobieren.

das maunzkonzert und das gescharre denke ich zeigt dass sie zu euch wollen. wenn ihr das nicht möchtet, hilft denke ich am besten ignorieren. meine erfahrung hat gezeigt, wenn man sie beachtet, haben sie ihr ziel / teilziel erreicht und sie machen weiter damit. ignoriert man es, merken sie dass sie damit keinen erfolg haben und unterlassen es vermutlich irgendwann.

keine garantie für meine aussagen... aber so würde ich handeln :angel:
 
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Lenneth

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zum thema fressen: das kann ja wirklich unterschiedlichste gründe haben. eventuell liegt es am alter, dass sie weniger appetit haben? oder vielleicht mögen sie das futter nicht. vielleicht haben sie zahnprobleme (bei älteren katzen kommt das ja öfter mal vor). ich würde da unterschiedliches versuchen. zunächst würde ich die zähne mal kontrollieren lassen. weiter würde ich etwas richtig feines hinstellen, um zu schauen ob überhaupt hunger/appetit vorhanden ist. eventuell etwas thunfisch (ohne öl natürlich) oder ein bisschen selbst gekochtes. sollte ihnen das kauen schwerer fallen, könnte man sehr weiches / "matschiges" futter ausprobieren.
Wir probieren schon mit unterschiedlichen Sachen rum. Sie fressen grundsätzlich auch, aber nicht viel. Wir stellen einen Napf mit Trofu und zwei zusätzliche Näpfe mit unterschiedlichem Nafu dazu um zu testen, ob etwas bevorzugt wird. Beim TH habe ich extra vor der Mitnahme gefragt, ob die Zähne i.O. sind. Laut TH wurden diese in der Narkose überprüft. Wahrscheinlich muss ich da weiter rumprobieren und das Gewicht beobachten.

Danke auf jeden Fall für deine Antwort:)
 
seven

seven

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Hallo Pia, und erstmal herzlich Willkommen im Forum!

Und ein großes Lob, dass Du zwei Senioren aufgenommen hast - Hut ab!

Zu Deinen Fragen: Unser John-Boy ist auch so ein "Pfoten-Schlecker" - wenn der trinkt, dann tunkt er auch ganz oft die Pfote in den Wassernapf und schleckt sie dann ab. Er kann aber auch ganz "normal" trinken ;)

Was die Krallen betrifft, würde ich das auf jeden Fall im Auge behalten und möglicherweise sicherheitshalber auch mal einen Tierarzt draufschauen lassen. Normalerweise wetzen Katzen ihre Krallen im Alltag gut ab - Kratzbäume etc. - aber manchmal kann es eben auch sein, dass sie zu wenig kratzen (eher selten) oder es irgendeine Störung gibt, dass die Krallen zu schnell wachsen (auch eher selten) - und ja, dann ist es durchaus sinnvoll, wenn die Krallen gekürzt werden. Evtl. reicht es, das einmal beim TA machen zu lassen und mit ausreichend Kratzmöglichkeiten reguliert sich das dann von allein - wenn da ein Fehlwachstum vorliegen sollte, kann Dir der TA aber auch zeigen, wie Du die Krallen selbst kürzen kannst - das sollte dann ja auch nicht allzu häufig vorkommen, evtl. alle paar Monate mal...

Was das Futter betrifft - ältere Katzen haben meist nicht mehr so einen guten Appetit wie junge Katzen - dass Ihr veschiedene Sorten ausprobiert, ist schon mal sehr gut!
Habt Ihr es schon mal mit Frischfutter probiert? (Rohe Pute, rohes Huhn, rohes Rind oder das Ganze gebraten?) Darauf stehen viele Katzen auch, und selbst die, die es nicht kennen, sind in der Regel total neugierig? Das kann man so natürlich nicht als Alleinfutter geben, aber so 2-3x die Woche eine Mahlzeit damit finden die meisten Katzen toll...
Ansonsten würde ich versuchen, das TroFu so weit wie möglich zu reduzieren - das schädigt nur die Nieren und ist für die Zähne auch nicht gut. Wenn Deine beiden es gewöhnt sind, würde ich es natürlich nicht komplett wegnehmen, gerade in dem Alter nicht mehr, wenn sie es ihr Leben lang kennen - aber wirklich versuchen, so viel wie möglich über Nassfutter oder eben frisches Fleisch zu ersetzen.
Vielleicht schaust Du mal bei "Sandras Tieroase" vorbei, da kannst Du sämtliches Futter bedenkenlos kaufen, weil es ausschließlich gute Inhaltsstoffe enthält.

Ach ja - das Maunzkonzert vorm Schlafzimmer: Du schreibst, sie dürfen "noch" nicht ins Schlafzimmer. Warum "noch" nicht? Wenn sie´s eh irgendwann dürfen, warum dann nicht direkt? ;) Das würde einiges erleichtern. Denn klar wollen sie durchs Maunzen und Scharren Eure Aufmerksamkeit. Am einfachsten für alle Beteiligten wäre, wenn Ihr sie ins Schlafzimmer lasst. Sie werden sich da irgendwo ein Plätzchen suchen - unsere liegen bevorzugt am Fußende des Bettes, und dann haben alle eine ruhige Nacht ;)

LG seven
 
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Lenneth

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Vielen Dank für die Antwort.

In dieser Woche übernachtet noch ein Kumpel bei uns, der eine leichte Allergie hat. Er muss ja nicht die ganze Zeit dem ausgeliefert sein. Ich nehme dann die Schlafcouch im Wohnzimmer.

Bzgl. des Futters: wir haben es mit frischem Fisch probiert (nicht aus den Dosen) und das geht recht gut. Bei den Dosen ist meistens ja Speisesalz zugesetzt. Ansonsten habe ich bei Nafu auf einen hohen Fleischanteil geachtet und festgestellt, dass Rind oder Lamm nicht sooo beliebt ist. Trofu gibt es auch nur in gaaanz geringen Mengen, da Katzen nicht so viel trinken. Ist eher als Ergänzung gedacht. Ist eh komisch... Die beiden sind die einzigen Fleischesser in diesem Haushalt:mrgreen:

Zu den Krallen: ich wollte ihm eigentlich den Gang zum TA ersparen, da er schon so einen Schock hatte, als ich ihn wegen der Nachimpfung nochmals in die Transportbox setzen musste. Na ja, da muss ich wohl dann mal schauen...
 
Ina4482

Ina4482

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Sei froh, wenn sie nur das Wasser mit den Pfoten schleckt ;). Wir haben auch einige Spezialisten dabei, die das Futter (also bei uns das rohe Fleisch) so fressen und das ist meist eine ziemlich große Schweinerei...

Bzgl. des Futters: Wie viel Trockenfutter gebt ihr denn? Man kann sich da auch leicht mit der Menge vertun, denn meist liegt die empfohlene Tagesmenge bei gerade mal 50 Gramm für eine Katze und ein voller Napf ist oft schon viel zu viel.
 
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Lenneth

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Bzgl. des Futters: Wie viel Trockenfutter gebt ihr denn? Man kann sich da auch leicht mit der Menge vertun, denn meist liegt die empfohlene Tagesmenge bei gerade mal 50 Gramm für eine Katze und ein voller Napf ist oft schon viel zu viel.
Der Boden des Napfes ist nicht mal ansatzweise bedeckt. Es liegen nur max. zehn bis fünfzehn Pellets da drin. Eben nur als Ergänzung, weil ich nicht wusste, was die beiden essen. Und selbst da essen sie nicht viel von.
 
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Simpat

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Herzlich willkommen hier im Forum, kann mich den anderen nur anschließen, ganz dickes Lob, dass ihr zwei Senioren aus dem Tierheim ein Zuhause gegeben habt. :clap:

Die Eingewöhnung läuft doch schon ganz gut und bei dem nächtlichen Mauzkonzert kann ich nur empfehlen, Schlafzimmertür immer zu solange sie da nicht rein sollen und dann konsequent ignorieren, je öfter ihr reagiert, desto mehr werden die Katzen in ihrem Tun bestärkt.

Trockenfutter sollte nur abgewogen gefüttert werden, man verschätzt sich da leicht, je nach Qualität des Futters, Größe, Gewicht und Alter der Katze sind da 50-70 g schon eine Tagesration.
 
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Lenneth

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Herzlich willkommen hier im Forum, kann mich den anderen nur anschließen, ganz dickes Lob, dass ihr zwei Senioren aus dem Tierheim ein Zuhause gegeben habt. :clap:
Tierheim war für uns klar. Unsere Chinchillas sind auch alle "Second Hand". Leute, die sie nicht mehr haben wollten oder aus Tierheimen. Früher hatten wir auch Hamster aus dem Tierschutz. Also von daher...


Trockenfutter sollte nur abgewogen gefüttert werden, man verschätzt sich da leicht, je nach Qualität des Futters, Größe, Gewicht und Alter der Katze sind da 50-70 g schon eine Tagesration.
Ich gebe seit Tagen kaum Trofu bis gar keins mehr. Frisches (rohes) Huhn oder Fisch wird gerne genommen. Jedoch hat Jessy andere "Esszeiten" als Snow. Snow sieht man öfters am Futternapf als sie. Sie scheint das rohe Huhn nicht gemocht zu haben. Von dem NaFu, das ich zusätzlich gegeben habe, hat sie auch nicht viel gegessen.

Wegen Krallen gehe ich gleich zum TA. Musste mir da erst einen raussuchen, weil wir erst vor kurzem nach Köln gezogen sind und der letzte TA-Besuch mit den Chins über drei Jahre zurückliegt. Ich hoffe, ich habe einen guten TA erwischt ;)
 
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Sirius

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Hallo zusammen,

es gibt ein kleines Update zu unseren Katzen. Grundsätzlich haben sich die beiden gut eingelebt, fressen besser und haben sich den Zugang zum Schlafzimmer erkämpft.

Das Problem ist nur, die nächtlichen Mauzkonzerte (vor allem von der Dame) haben nicht aufgehört. Sie läuft bei uns den Flur entlang, dreht eine Runde im Schlafzimmer und mauzt dabei die ganze Zeit sehr laut. Abgesehen davon, dass ich langsam den Zorn unserer Nachbarn fürchte, sind auch unsere Nächte nicht mehr so erholsam.

Wenn man zu ihr kommt, hört sie zwar kurz auf, weicht aber nach ein paar Streicheleinheiten zurück. Wenn sie schon auf dem Bett ist, geht sie auch nach einiger Zeit wieder ihres Weges und setzt meist ihr Konzert fort. Es ist also eigentlich ausgeschlossen, dass sie das Konzert veranstaltet, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen, oder?

Katerchen verhält sich da deutlich zurückhaltender. Natürlich mauzt der auch gelegentlich in der Nacht (teilweise habe ich den Eindruck, die beiden reden miteinander), aber nie so laut und vor allem hört er nach kurzer Zeit auf.

Habt ihr vielleicht eine Antwort, warum unsere Jessy uns nachts terrorisiert?

Viele Grüße!

Edith: Also Google hat in mehren Artikeln mögliche Gründe genannt, die aber alle nicht wirklich zutreffen können:
  • Jessy ist seit Januar kastriert (Rolligkeit ist eigentlich auszuschließen)
  • Es gibt Gesellschaft, Kratz- und Spielangebote, sodass sie sich eigentlich nicht langweilen sollte. Es gibt auch keine Hinweise, dass sie Freigang möchte (sie scharrt nicht am Fenster oder so).
  • Wenn sie Schmerzen hätte, würde sie doch sicher nicht nur nachts Terror machen, oder?

Sie könnte sich natürlich nachts langweilen, weil wir da nun mal schlafen. Im Gegensatz zum Kater hat sie die Angewohnheit tagsüber viel zu schlafen und erst so gegen sechs aktiver zu werden. Kann man sie irgendwie dazu bringen, ihren Rhythmus ein wenig zu verändern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Lorenita

Lorenita

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Hallo und erstmal toll, dass du zwei Senioren aufgenommen hast!

Zur Problematik mit den nächtlichen Maunzkonzerten fällt mir jetzt spontan noch ein, ob überprüft wurde, ob Jessy vielleicht taub ist? Taube Katzen hören sich nämlich selbst nicht und maunzen deshalb viel lauter als üblich und ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sie über dieses Rufen dann nach Artgenossen suchen, da ja der wichtige Gehörsinn zur Orientierung und Lokalisierung des Gefährten fehlt. Das ist jetzt natürlich reine Spekulation. Frag doch mal deinen Tierarzt, der kann dir ggf. helfen zu testen.

Schmerzen würde ich eher ausschließen, Katzen sind meistens eher die stillen Leider und vertuschen Schmerzen sehr gut. Wobei Ausnahmen natürlich immer existieren..

Den Schlafrythmus könntet ihr versuchen zu "regulieren", indem ihr sie tagsüber vielleicht mal weckt und versucht, zum Spielen zu animieren. Vielleicht was zum Rennen, falls sie das noch mag oder auch ein paar Intelligenzspiele, Raschelkisten, Fummelbretter usw. Und das würde ich vielleicht auch nochmal kurz vorm Schlafengehen machen. Oder ihr sucht ein Ritual das ihnen klar macht, aha, jetzt gehen die Dosis schlafen, jetzt ist Ruhezeit. z.B. besonderes Betthupferlleckerli oder ihr nehmt sie mit ins Schlafzimmer und kuschelt bewusst oder oder oder...

Viel Erfolg und alles Gute!
 
scarlett1991

scarlett1991

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Noch kurz hinzugefügt: Du fütterst aber nicht nur rohes Huhn und Fisch oder?
 
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Sirius

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Danke Loretia für die Hinweise.

Taubheit: Jessy erschreckt sich ganz normal bei ungewohnten Geräuschen und hört auch auf das Knistern der Leckerli-Packungen, sodass ich mir keine Taubheit vorstellen kann.

Schlafrhythmus: Sie hat momentan eine Lieblingsdecke, unter der sie immer schläft. Die werde ich ihr mal entführen und hoffen, dass sie dann tagsüber weniger schläft. Leider ist Jessy generell nicht so spielbegeistert. Wir würden sie gerne auspowern, aber sie neigt bereits nach sehr kurzer Zeit dazu, Laserpointer, Angel und ähnliches nicht mehr spannend zu finden. Das Intelligenzspielzeug könnte allerdings häufiger genutzt werden. Da müssen wir bloß drauf achten, dass der Kater nicht einfach alle Leckerchen futtert.

Zu dem Einschlafritual - das werden wir mal versuchen. Wir haben sie schon mit ins Schlafzimmer genommen, damit sie sieht, dass wir jetzt dort sind (und nicht im Wohnzimmer, ihrem bevorzugten Domizil), auch geknuddelt. Aber wie oben schon gesagt: Sie steht dann auf und ist nach kurzer Zeit dann am terrorisieren.
Leckerlis kurz vorm Einschlafen werden wir also auch testen. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, wie ich der Katze beibringe, dass die Menschen dann Ruhe haben wollen...

scarlett1981: Nein, frisches Fleisch/frischer Fisch wird nur ergänzend gegeben.
 
seven

seven

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Vielleicht bin ich auch nur etwas schwer von Begriff, aber hab´ ich das jetzt richtig verstanden, dass es sich bei Lenneth und Sirius um die "gleichen" User handelt? Anders formuliert: Ihr zwei beiden seid die Halter von Jessy und Snow? Richtig?
Gut, dann wäre die Verwirrung der Tiefflieger geklärt ;)

Vieles hat sich bei Euch ja schon gut entwickelt - zu dem Maunzkonzert habe ich leider auch keine Lösung...
Wie lange hält Jessy das Maunzen denn durch? Normalerweise sollte nach einer gewissen Zeit erstens Ruhe sein, weil Katze kann nicht mehr ;) Oder aber auch nach einer gewissen Zeitspanne, dass sie es gar nicht mehr versuchen, weil sie gemerkt haben, es ist zwecklos.
Wir haben hier 6 Katzen, die allesamt sehr friedlich sind - 2-3 von ihnen schlafen nachts im Bett bzw. kommen uns nachts mal besuchen, aber Krach machen sie keinen.
Da ich aber einen sehr leichten Schlaf habe und auch schon wach werde, wenn jemand im Nachbarzimmer den Kratzbaum bearbeitet oder heftigst im Klo scharrt, habe ich seit ca. 1/2 Jahr Ohrstöpsel - ein wahres Wunder... klar werd´ ich noch wach, wenn ein Erdbebentier ins Bett gehüpft kommt - aber vom Geschnarche krieg´ ich nix mehr mit, auch nicht vom Kratzbaumgekratze oder Kloscharren... selbst das nächtliche (kommt natürlich nur alle paar Tage bis Wochen mal vor) Kotzen bekomme ich nicht mehr mit und kann selig schlummern ;)
Vielleicht wäre das noch eine Alternative? So probehalber?
Denn Katzen sind ja schon Sturköpfe... unser John-Boy trampelt jeden Morgen zwischen 4 und 5 Uhr ins Bett und will bekuschelt werden - die restlichen 23 Stunden des Tages sind wir ihm nicht geheuer und er sucht das Weite, wenn er uns auch nur ansatzweise erblickt. Ich bin da inzwischen konsequent, ich ignoriere ihn... wenn er was von mir will, gern - aber nicht nachts zwischen 4 und 5 Uhr :roll:
LG seven
 
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Lenneth

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Offtopic: Sirius ist mein Ehemann :) Deshalb stellen sich dort die selben Fragen ;)

Meistens geht das Gemaunze so 10 Minuten, die Jessy den Flur auf- und abläuft, dabei ins (offene) Wohnzimmer geht und dann ins Schlafzimmer und wieder zurück. Das wiederholt sich nachts mehrfach. Das zieht die Dame jetzt auch seit drei Wochen durch.

Sirius hat letzte Nacht bereits Ohrstöpsel benutzt, aber ich mag die nicht, da ich meistens auf der Seite schlafe und dann drückt es unangenehm. Ich benutze zum Musik hören z.B. auch keine In-Ears-Ohrstöpsel, weil ich das nicht mag.

Wir haben Jessy heute mal ihre Decke geklaut. Die Reaktion: ich lag im Bett, weil ich krank bin und sie hat sich unter meine Decke verkrochen, blieb aber wach.
 
Audrey

Audrey

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  • Jessy ist seit Januar kastriert (Rolligkeit ist eigentlich auszuschließen)
Mhmm... seit Januar, also seit etwa 1 Monat? Dann hat sie also ca. 14 Jahre lang Rolligkeiten gehabt? Vielleicht ist es eine Art "Dauerrolligkeit", oder da sind noch Resthormone, oder sie ist es jetzt einfach so "gewohnt", daß man halt nächtens schreit? Vielleicht können andere, die sich mit rolligen Katzen besser auskennen als ich, mit diesen Gedankenfetzen was anfangen und die sinnvoll ausbauen?
 
lucian

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Gebt ihr noch etwas Zeit.

Die Hormonumstellung dauert eine Weile. Mein Tierarzt sagte damals 6 Wochen. Karli darüber hinaus noch eine ganze Weile markiert. Allerdings war Karli vorher auch sicht- und hörbar dauerrollig.

Ich denke das ist nur ein Richtwert.

Sie war 14 Jahre den Hormonen ausgesetzt. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich die Umstellung da je nach Tier langsamer gestalltet.

Gab es denn irgendwelche Veränderungen an der Gebährmutter oder so?
 
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