Machen Pferde wirklich so viel Arbeit?

Diskutiere Machen Pferde wirklich so viel Arbeit? im Pferde Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo, in unserem Familienbesitz befindet sich eine 6,5 Hektar große Weide. Diese ist praktisch seit 10 Jahren ungenutzt, da es hier keine...
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XerophileTageule

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Hallo,

in unserem Familienbesitz befindet sich eine 6,5 Hektar große Weide. Diese ist praktisch seit 10 Jahren ungenutzt, da es hier keine Interessenten gibt, die sowas pachten oder kaufen möchten. Es darf auch nicht drauf gebaut werden und kein Ackerbau drauf betrieben werden. Momentan mäht sie nur ein Bauer 2x im Jahr für Heu.

Ich habe schon immer mit dem Gedanken gespielt mir dort eines Tages Pferde zu halten, also eine kleine Herde von 3-4 Ponys oder Pferden, vorausgesetzt ich würde in der Nähe der Weide wohnen, sprich maximal 15 Minuten Fußweg von der Weide entfernt. Aktuell spare ich für ein eigenes Haus und hoffe, dass ich mir dieses nächstes oder übernächstes Jahr leisten kann. Prinzipiell könnte ich mir auch andere Tiere vorstellen, Pferde reizen mich halt am meisten, weil man mit ihnen eben mehr machen kann als z.B. mit Schafen oder Schweinen.


Nun habe ich das Thema schon mehrmals im Freundeskreis angesprochen und stoße nur auf ziemliches Entsetzen. Überall wird mir gesagt: Pferde machen so viel Arbeit, das schafft man nur in einem Pensionsstall, Pferde dauerhaft draußen zu halten geht gar nicht, die sind viel zu krankheitsanfällig und werden schnell fett, wenn sie immer Grass haben, zudem würden sie bei dauerhafter Weide- und Gruppenhaltung verwildern und als Anfänger ist es sowieso viel zu gefährlich ein Pferd zu führen.

Stattdessen müsste ich mindestens einmal am Tag die Weide abäppeln, weil sonst Krankheiten entstehen, ich müsste mindestens einmal am Tag die Hufen auskratzen, weil sonst Hufkrankheiten entstehen, ich muss mindestens 1x am Tag den gesamten Zaun ablaufen, weil Nägel hervorstehen könnten, ich muss die Pferde mindestens einmal am Tag putzen, ich muss mindestens 1x am Tag die Weide nach Giftpflanzen absuchen und ich müsste mindestens alle paar Stunden nach den Pferden schauen und ihnen Heu geben, damit Krankheiten auch ja früh erkannt werden. Natürlich müssen sie im Herbst auch geschoren werden, damit das Fell nicht verfilzt oder zumindest muss das Winterfell mindestens einmal am Tag gebürstet werden, sonst sammeln sich da Flöhe an.

Und natürlich darf ich keinesfalls als Anfänger mit einem Pferd spazieren gehen, das ist viel zu gefährlich. Außerdem erkennt ein Anfänger Krankheiten ja immer viel zu spät.

Und natürlich geht es gar nicht, dass ich nicht reiten will/kann, die Pferde würden schnell seelisch verkümmern, weil sie dann unterfordert wären.

Stattdessen wird mir geraten mir unbedingt erstmal für ein paar Jahre eine Reitbeteiligung oder Pflegebeteiligung zu suchen. Aber ehrlich gesagt ist das nichts für mich. Ich würde schnell die Lust verlieren, wenn ich erstmal eine weite Anreise zum Pferd hätte, dass zudem nicht mal meins ist. Daher würde ich das ganze Projekt eben auch nur starten, wenn ich wirklich ein Haus fußläufig zur Weide finde und dort mehrmals täglich vorbei komme, sodass man die Pferde zumindest sieht und es auch nicht stressig wird, falls wirklich mal eins jahrelang 3x täglich Medikamente braucht oder ich im tiefen Winter alle paar Stunden das Wasser enteisen muss.

Machen Pferde wirklich so viel Arbeit und sind sie wirklich so anfällig und gefährlich?

Ich dachte halt wirklich man kann Pferde einfach auf die Weide stellen und eine Kontrolle am Tag reicht, wenn nicht gerade tiefster Winter herrscht oder ein Tier krank ist. Dafür hatte ich ca. 30min am Tag eingeplant um die Grundversorgung (Futter, Wasser, Sauberkeit) zu gewährleisten. Natürlich würde ich noch mehr Zeit investieren für Dinge wie Bodenarbeit, Longieren, Putzen, Hufpflege, Spazierengehen, Abäppeln, Tricks beibringen, etc. dies aber eben nicht täglich.

Ich will auch keine energiegeladenen Vollblüter, sondern ruhige, ältere Tiere. Am liebsten aus dem Tierschutz, wo man vorher mal ein bisschen spazieren gehen kann und sowas, damit man sieht, ob man mit den Tieren klar kommt.

Habe ich da so falsche Vorstellungen? Man holt sich als Anfänger doch auch Kaninchen, Hunde und Katzen. Wieso dann kein Pferd? Ein Hund macht auch viel Arbeit, wird trotzdem nicht in einem Pensionsstall gehalten, wieso dann ein Pferd? Wer berufstätig ist und sich wenig menschenbezogene Tiere wie Mäuse oder Hamster hält merkt es unter Umständen auch erst nach 1-2 Tagen, wenn das Tier krank ist. Wieso muss man zum Pferd dann so oft nach dem Rechten schauen? Würdet ihr mir da lieber zu anderen Tieren raten? Machen Ziegen oder Schafe weniger Arbeit und sind sie robuster?

Oder was müsste ich ändern, damit mein Wunsch doch noch realisierbar wäre?

LG Jenny
 
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
demona

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Hi,

Ich halte selber keine Pferde, arbeite aber in einem Pferdebetrieb und habe auch vorher schon in verschiedenen Betrieben gearbeitet.

Ich fürchte, mit einfach auf die Weide stellen und zwei, drei Mal am Tag danach gucken, ist es nicht getan. Gerade wenn du ältere Tiere aufnehmen willst, sind die vielleicht nicht für die Robusthaltung geeignet, da ist ein STall unabdingbar. Aber zumindest ein wetterfester Unterstand, den man auch mal abteilen kann wenn man ein Tier seperieren will, ist notwendig. Zusätzlich ein Lager für Heu, Stroh oder Einstreu, ein Lager für den Mist, ein Lager für die Gerätschaften, da kommt einiges zusammen wenn man es richtig machen will. Es gibt Robustrassen, die dafür gemacht sind draußen zu leben aber auch die haben Ansprüche, die über eine einsame Weide hinaus gehen.

Die Weide muss abgegrenzt werden, je nach Wetterlage sieht so ne Wiese nach zwei Wochen Dauerregen und Dauerbesatz durch Pferde aus wie ein Schlachtfeld, dann muss man Ausweichmöglichkeiten haben oder man riskiert Krankheiten bei den Tieren. Ein befestiger Paddock wäre da von Vorteil weil die Tiere dann auch bei schlechtem WEtter raus können.

Je nach Wetter muss WAsser und Heu auf die Wiesen gefahren werden - wir haben im jetzigen Stall über Sommer 24/7 Weidehaltung für die Fohlenstutenherde, meine Chefin muss zweimal am Tag WAsser nachsehen und als es letztes Jahr so extrem heiß war, musste Heu zugefüttert werden weil das Gras nicht mehr nachgewachsen ist. Das muss alles bedacht werden.

Die Wiese muss sich irgendwann auch erholen, wenn da 365 Tage im Jahr Pferde drauf stehen ohne dass mal abgewechselt wird, ist die Wiese nach ein, zwei Jahren hin.

Wo ich deinen Bekannten Recht gebe, ist, dass man als Anfänger nicht unbedingt mit einer ganzen Herde anfangen sollte. Eine Katze oder einen Hund kann man nicht mit einem Pferd vergleichen. Mal von den Kosten abgesehen.

So ein Vorhaben kostet auch enorm Geld, wenn man die Baugenehmigungen für die benötigten Lager, STall, Mistplatz, was auch immer überhaupt bekommt. Zaun kostet Geld, ein ordentlicher Zaun kostet ordentlich Geld. Versicherung und Tierarzt können ordentlich zu Buche schlagen, gerade wenn man ältere Tiere hat.

Und mit dreissig Minuten wirst du kaum hinkommen wenn du das ganze Areal abäppeln willst, Wasser auffüllen, Heu geben, vielleicht noch Medikamente geben. Dann kommt noch Kontrolle der einzelnen Tiere dazu, immer mal putzen, Hufe auskratzen und noch das, was du zusätzlich machen willst. Da würde wahrscheinlich sehr viel mehr ZEit drauf gehen, wobei halt auch die Frage ist, wo du Longierern, Bodenarbeit, etc. machen willst. Auf der Weide? Kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert weil wenn ich mir unsere Weiden ansehe, joah, Hügelland lässt grüßen. Also müsste auch noch ein Reitplatz, kann ja ein ebener Grasreitplatz sein, her, wieder mehr Kosten und mehr Arbeit.

Die Idee an sich ist eine Schöne aber ich denke mal, gerade als Anfänger ohne vorher viel mit Pferden zu tun zu haben, ist sie schwer bis gar nicht realisierbar. Eine Reitbeteiligung oder halt ein eigenes Pferd im fremden Stall wäre da wohl die bessere Alternative.

Lg Demona
 
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XerophileTageule

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Ich fürchte, mit einfach auf die Weide stellen und zwei, drei Mal am Tag danach gucken, ist es nicht getan.

Was fehlt denn noch?

je nach Wetterlage sieht so ne Wiese nach zwei Wochen Dauerregen und Dauerbesatz durch Pferde aus wie ein Schlachtfeld

Wie kommst du darauf? Früher lebten auf der Weide 5 Großpferde und die Weide war nie matschig. Auch andere Weiden wo Pferde oder Kühe leben sind höchstens mal an bestimmten Stellen matschig, aber nie komplett.

Die Weide muss abgegrenzt werden

Warum? Ich war eigentlich der Meinung: Je mehr Platz desto besser. Ich hatte mir das schon ausgemalt wie ich Tränke, Unterstand und Heu so platzieren könnte, dass die Tiere möglichst weit laufen müssten.

Ein befestiger Paddock wäre da von Vorteil weil die Tiere dann auch bei schlechtem WEtter raus können.

Was spricht denn dagegen ein Pony auch bei Regen oder Kälte raus zu stellen? Sind die wirklich so empfindlich, dass sie dann gleich eine Lungenentzündung kriegen?

Einen Paddock kann ich auch gar nicht anlegen.

wir haben im jetzigen Stall über Sommer 24/7 Weidehaltung für die Fohlenstutenherde

Obwohl die Weide wie du sagst wie ein Schlachtfeld aussieht bei dauerhafter Haltung?

Die Wiese muss sich irgendwann auch erholen, wenn da 365 Tage im Jahr Pferde drauf stehen ohne dass mal abgewechselt wird, ist die Wiese nach ein, zwei Jahren hin.

Aber wieso macht das so viel Arbeit? Die Wiese ist ja eh schon mit Zäunen unterteilt.

Wo ich deinen Bekannten Recht gebe, ist, dass man als Anfänger nicht unbedingt mit einer ganzen Herde anfangen sollte.

Da muss ich dir auch Recht geben. Ich würde auch erstmal nur mit 2 Tieren anfangen, dauerhaft sollen es aber 3-4 werden.

Eine Katze oder einen Hund kann man nicht mit einem Pferd vergleichen.

Warum eigentlich nicht? Jetzt mal von den Kosten abgesehen.

Und mit dreissig Minuten wirst du kaum hinkommen wenn du das ganze Areal abäppeln willst

Muss man das wirklich? Ich kenne so viele die das nur ein paar Mal im Monat machen.

Wo liegt der Unterschied, ob ich nun alle 3 Stunden Heu gebe oder ob ich eine so große Heuraufe hinstelle, deren Inhalt 24 Stunden reicht sodass ich nur 1x täglich nachfüllen muss?

Dann kommt noch Kontrolle der einzelnen Tiere dazu

Wie genau muss das aussehen? Ich dachte eigentlich, wenn ich an der Weide lang gehe und sehe, dass alle Ponys einen guten Eindruck machen und fressen das dies dann reicht. Aber muss ich da echt mehrmals am Tag in Maul und Ohren schauen und unter die Hufe? Machen das andere Halter wirklich? Macht man das bei anderen Tieren auch?

Wieso müssen Ponys mehrmals täglich geputzt werden bzw. die Hufe ausgekratzt werden? Haben sie dafür überhaupt Lust? Wie überleben eigentlich Wildpferde? Denen kratzt doch auch niemand die Hufe aus und putzt sie.

wobei halt auch die Frage ist, wo du Longierern, Bodenarbeit, etc. machen willst.

Wollte ich eigentlich auf der Weide machen. Natürlich auf einem Bereich, der dann ziemlich kurz ist.

Eine Reitbeteiligung oder halt ein eigenes Pferd im fremden Stall wäre da wohl die bessere Alternative.

Aber was habe ich von einer Reitbeteiligung, wenn ich nicht reiten kann und auch nicht reiten will? Wieso soll ich es mir dann antun dies zu lernen? Und wenn ich die Tiere in einem fremden Stall unterbringe, wo ich 3x täglich 10min mit dem Auto hinfahren muss dann würde ich ganz schnell die Lust verlieren. Sowas kommt für mich daher gar nicht in Frage.
 
cherry-lein

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Ich finde deine Idee zwar schön (hätte ich selbst gern) aber für einen Anfänger halte ich es für überhaupt nicht realisierbar. Wie schon erwähnt wurde, mit einer Wiese und Pferden ist es bei weitem nicht getan. Laut Tierschutz muss eine ausreichend große Hütte/Unterstand/Offenstall zur Verfügung stehen wo die Pferde wettergeschützt stehen können. Du musst ausreichend Boxen haben um die Pferde im Notfall isolieren zu können z.B. bei schweren, ansteckenden Infekten und dazu kommen die oben schon erwähnten Lagermöglichkeiten. 30 Minuten pro Tag kannst du allein fürs abäppeln berechnen, Füttern, Wasser hoch fahren, die Zäune ablaufen, Pferdepflege etc kosten schon mal 2-4 Stunden Zeit je nachdem wie schnell du arbeiten kannst. In der Regel muss man 2-3x pro Tag füttern und nach dem Wasser schauen, da alte Pferde meistens Kraftfutter brauchen heißt es warten bis die Senioren aufgefressen haben, das ist eine gute Gelegenheit um die Tiere auf Krankheiten zu untersuchen. Alte Pferde sind meist recht krankheitsanfällig und haben relativ oft den Tierarzt zu besuch weil Wehwehchen wie Arthrose, Rehe etc den Pferden zuschaffen machen. Gerade im Alter sind viele Pferde auch nicht mehr für die Robusthaltung geeignet weil sie nur wenig Fell aufbauen und meist eingedeckt werden müssen da müsstest du die Möglichkeit haben einen großen Offenstall oder Laufstall zugänglich zu haben.
4-5 Pferde wollen natürlich auch beschäftigt werden, da musst du schon jeden Tag etwas mit den Pferden machen um allen gerecht zu werden. Ich arbeite mit meinem Pferd 3-4x pro Woche und viel weniger solltest du dich mit den 4-5 Pferden einzeln auch nicht beschäftigen.
Zu den ganzen Bau- und Futterkosten kommen Kosten für die Austattung der Pferde. Jedes Pferd braucht sein eigenes Putzzeug und nach möglichkeit sollte auch jedes Pferd mind 1 Halfter und Strick haben, wenn du Longieren willst brauchst du dazu ebenfalls die richtige Ausstattung und einen Platz wo du das machen kannst. Dazu kommen Tierarztkosten (Impfen, Entwurmen, Medikamente etc), Schmiedkosten, Erneuerungen an der Anlage usw.

Für mich die wichtigste Frage: Wie willst du die Versorgung der Pferde, Longieren, richtige Pflege etc lernen wenn du keine Lust hast dich vorher um Unterricht zu kümmern?

Den Umgang mit Pferden muss man nun mal vorher erst lernen, da kommt keiner dran vorbei und wenn du schon keine Lust hast dich 2-3x die Woche um ein Pferd zu kümmern und mit ihm deine Freizeit zu verbringen rate ich dir ganz deutlich von deinem Plan ab.
 
ShiGi

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Ganz unabhängig von der Unterbringung: Der Umgang mit Pferden will wirklich gelernt sein. Das dauert seine Zeit und das solltest du definitiv machen, bevor du dir eigene Pferde anschaffst.
Und du fragst, warum man sich nicht ein Pferd anschaffen kann wie einen Hund oder eine Katze. Das hat im Prinzip 2 Gründe: Zum einen sind Pferde deutlich größer und daher schwerer zu händeln. Zum anderen sind sie Fluchttiere und Menschen ohne Pferdeerfahrung haben in der Regel relativ wenig Verständnis dafür, wie Pferde denken. Es dauert eine Weile, bis man Pferde wirklich einschätzen und dementsprechend richtig auf sie reagieren kann. Und genau das ist eben auch aufgrund der Größe sehr wichtig. Ein panisches Kaninchen in der Wohnung ist zwar nicht schön, richtet aber nicht viel Schaden an. Ein panisches Pferd verletzt im Zweifelsfall Menschen, rennt über Straßen usw.

Die Vorstellung, die Pferde wie Wildpferde zu halten und praktisch nicht viel zu behelligen, mag zwar ganz nett klingen, aber spätestens wenn der Tierarzt zum Impfen kommt, funktioniert das nicht mehr so gut. Dann musst du die Pferde händeln können und die Pferde müssen den Kontakt mit Menschen akzeptieren und dürfen sich nicht wehren, auch wenn es mal etwas unangenehmer wird.

Und einfach nur Wiese funktioniert wirklich nicht. Wie die anderen schon geschrieben haben, benötigst du einen Unterstand, der jederzeit frei zugänglich ist. Zusätzlich einen kleinen Stall, um eventuell kranke Tiere separieren zu können.
Wenn die Wiese groß genug ist (ich kann ehrlich gesagt sehr schlecht einschätzen, wie viel 6,5 Hektar eigentlich sind :silence:), wird nicht die ganze Wiese matschig sein, aber zumindest die Orte, an denen sich die Pferde häufig aufhalten. Das heißt idealerweise sollte der Boden um den Unterstand herum befestigt sein, sonst hast du da wirklich eine einzige Schlammlandschaft.

Ob du die Pferde einfach auf einer Grasweide stehen lassen kannst, ist sehr stark von der Wiese abhängig und auch vom Pferd. Bei einem durchschnittlichen Haflinger kannst du dir sicher sein, dass er innerhalb kürzester Zeit fett wird, Rehe bekommt usw. wenn du ihn auf eine Wiese stellst und er so viel fressen kann, wie er will. Und wenn die Wiese sehr reichhaltig ist, ist das nicht nur bei den leichtfuttrigen Rassen schwierig. Denn Pferde sind eigentlich Steppenbewohner. Die Wiesen bei uns sind viel zu reichhaltig und eher für Kühe geeignet.

Und nur mal zur groben Einschätzung, wie lange die Versorgung von Pferden dauert: Ich habe bei meiner früheren Reitbeteiligung, mindestens (!) eine halbe Stunde gebraucht, um den Offenstall von 2 Pferden zu misten + füttern. Wenn ich zusätzlich noch die Koppel abgeäppelt habe, nochmal deutlich länger, denn Pferde sind leider nicht so nett, dass sie immer auf einen Haufen äppeln :lol:
Ich träume auch ein bisschen von einem eigenen Haus mit großem Gelände drum herum und Ziegen, Hühnern usw. Nur eins nicht: Pferde. Denn die machen wirklich mehr Arbeit als man meinen könnte ;)
 
Luna & Artemis

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Ich sehe es wie cherry-lein.

Ich war schonmal öfters von morgens - spät nachmittags an einem kleinen Therapiereitstall (5 Pferde in Offenhaltung)... Es geht schon morgens, vor dem Frühstück von den Besitzern los: Kontrollgang, Futter... Nach dem Frühstück halt schonmal den Paddock abäppeln, Paddock für den Vormittag fertig machen, Tiere genau kontrollieren, Tiere die an dem Tag gebraucht werden putzen & vorreiten. Einige Pferde konnten dann auf die Weide und einige gingen halt in die Therapiestunden. Dann halt Mittagessen und das gleiche Spiel quasi nochmal -> Weide abäppeln, Heu nachfüllen, Tiere die nicht für die Therapiestunden gebraucht werden anderwertig beschäftigen...

Es ist einfach nicht getan mit 2 Tiere auf die Weide stellen und stumpf vor sich her grasen zu lassen. Auch muss man einfach ein Gefühl dafür bekommen was man mit den Tieren tut. Longieren ist nicht nur einfach 20 Runden nach rechts und 10 Runden nach links und dann ist das Pferd glücklich. Ich denke nicht das man das am Pferd ohne Vorkenntnisse lernen kann (gut man lernt es mit jedem Pferd neu, hatte schon Pflegepferde die sind z.B. gerne an der Longe gelaufen oder haben Bodenarbeit gemacht, da war das einfach, hatte aber auch schon ein Pflegepferd frei nach dem Motto "Lauf doch selber über Stangen und wozu Runden an der Longe laufen, Dreiecke tuns auch...") Auch finde ich es schon schwierig als teils geübtes Auge Krankheiten zu erkennen.
 
Midoriyuki

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Hey,

ich bin da auch sehr sehr skeptisch;)

Habe hier so einen "Ich stell mir mal ein paar ungewollte Pferde auf eine Wiese"-Kandidaten hier stehen und das ist doch recht unangenehm gewesen.
Für ihn, wohlgemerkt.

Insgesamt sind bei der Haltung aus der er kommt 3 Shettys "durchgegangen".
1 an einer Kolik verendet, weil zu spät nach ihnen gesehen wurde, 1 an Hufrehe verstorben, weil er längere Zeit auf fetten Wiesen vergessen und die Symptome nicht erkannt worden sind und 1 lag morgens ungeklärt tot auf der "Wiese".

Unzählige kleinere Verletzungen durch nicht ordentlich und regelmäßig kontrollierten Zaun inklusive.

Ende vom Lied ist, dass ich hier einen lungenkranken Pflegefall hier stehen habe, der aufgrund der "wilden" Haltung einen gepflegten Haufen auf alles setzt was Menschen von ihm wollen und jeder Termin mit dem Hufschmied ist ein Tagesprojekt und geht selten ohne Gezicke.

Das nette Shetty (KLEINpferd wohlgemerkt) kostet übrigens im Sommer locker mal eben knapp 200,- - ohne Futter o.ä., sondern nur Medikamente usw.
Bei einer sehr häufigen und gängigen Erkrankung übrigens.

2 Koliken á knapp 500,- taten dann im letzten Jahr ihr Übriges.

Täglich bin ich übrigens mit diesem einen Pferd MINDESTENS 1-2 Stunden beschäftigt, stehe manchmal auch nachts auf, wenn er schlechte Tage hat usw. usf.

Ohne ein wirklich GROßES finanzielles Polster und zumindest die Bereitschaft bei Bedarf mehrere Stunden täglich in die Tiere zu investieren solltest du von dieser Idee vllt. einfach Abstand nehmen.
Nur um sie zu haben wirst du mit so einer Kleinherde kreuzunglücklich.
 
Wolkenpfote09

Wolkenpfote09

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Warum? Ich war eigentlich der Meinung: Je mehr Platz desto besser. Ich hatte mir das schon ausgemalt wie ich Tränke, Unterstand und Heu so platzieren könnte, dass die Tiere möglichst weit laufen müssten.

Du solltest die Weide abtrennen, sodass du die Tiere auf ein anderes Areal der Weide "stellen" kannst, wenn eines absolut matschig ist, oder der Rasen in schlechtem Zustand ist. Ich würde auch gucken, ob es wirklich so ne gute Idee ist, die Tiere mit der Aufstellung der Futter und Wasserstellen zum Laufen zu zwingen, besonders wenn du etwas ältere Tiere nehmen möchtest.



Obwohl die Weide wie du sagst wie ein Schlachtfeld aussieht bei dauerhafter Haltung?

Wie ich oben schon gesagt habe, gehe ich davon aus, dass sie die Herde je nach Zustand der Weide auf einen seperaten Teil führen können, der noch kein Schlachtfeld ist. Sodass sich das alte Areal erhohlen kann,


Aber wieso macht das so viel Arbeit? Die Wiese ist ja eh schon mit Zäunen unterteilt.

Wenn die Weide schon unterteilt ist, dann brauchst du die ja nicht extra zu unterteilen und könntest die Pferde so in Arealen halten, um die Wiese zu schonen. Wenn bereits Zäune vorhanden sind, macht das nicht soooo viel arbeit.


Warum eigentlich nicht? Jetzt mal von den Kosten abgesehen.

Ich meine, man kann das nicht vergleichen, weil Hunde durchgehend ein Teil der Familie sind. Sie sind immer dabei und man muss nicht extra erst raus gehen um sich mit dem Hund zu beschäftigen. Dadurch dass sie immer dabei sind, wird man auch immer schön daran erinnert, dass man sich um sie kümmern muss und sie melden ja auch an, wenn sie sich unterbeschäftigt fühlen. Bei einem Pferd muss man immer von sich aus hingehen und daran denken. Außerdem ist für viele der Schmusefaktor bei einem Hund höher und damit auch das Bedürfnis sich um das Tier zu kümmern.


Muss man das wirklich? Ich kenne so viele die das nur ein paar Mal im Monat machen.

Ich habe ein Jahr lang im Tierschutz gearbeitet und eine meiner Aufgaben war es TÄGLICH die Eselweide abzuäppeln. Es ist deutlich aufgefallen, wenn ich das mal durch stress einfach vergessen habe. Wenn mehrere Tiere auf der Weide stehen, produzieren die mehr Äppel als man vermuten mag. Das ist weder gut für die Tiere, wenn sie wohmöglich hinein treten, weil zu viel herum liegt, noch gut für die Wiese, die unter den Äppeln einfach ersticken kann.


Wie genau muss das aussehen? Ich dachte eigentlich, wenn ich an der Weide lang gehe und sehe, dass alle Ponys einen guten Eindruck machen und fressen das dies dann reicht. Aber muss ich da echt mehrmals am Tag in Maul und Ohren schauen und unter die Hufe? Machen das andere Halter wirklich? Macht man das bei anderen Tieren auch?

Ich glaube es muss nicht unbedingt mehrmals täglich in Maul und Ohren geschaut werden. Aber einmal am Tag sollte jedes Tier gepflegt und durchgescheckt werden. Pferde sind Fluchttiere, das heißt, sie verheimlichen Krankheiten und Verletzungen so lange sie es können und zwar wirklich gekonnt. Das machen sie, weil sie in freier Natur gejagt und getötet werden würden, wenn einem Raubtier erkenntlich ist, dass mit ihnen was nicht stimmt. Wenn du also vom Zaun her in der Lage wärst, dem Tier anzusehen, dass ihm etwas fehlt, wäre es wahrscheinlich schon zu spät dem Tier zu helfen.


Wieso müssen Ponys mehrmals täglich geputzt werden bzw. die Hufe ausgekratzt werden? Haben sie dafür überhaupt Lust? Wie überleben eigentlich Wildpferde? Denen kratzt doch auch niemand die Hufe aus und putzt sie.

Nein in der Natur kümmert sich natürlich niemand um die Pferde. Die sind dann aber auch in der Lage, sich die Hufe auf unterschiedlichen Untergründen selber abzulaufen. Deine Pferde wärden ja nur auf der Weichen Wiese unterwegs... damit funktioniert das natürlich nicht. Außerdem ist es in der natur ja auch einfach so, dass die Kranken Tiere sterben und nur die gesündesten und stärksten überleben. Es könnte also sein, dass die älteren Pferde die du aufnehmen wollen würdest, in der Natur schon längst tot wären. Zudem lernen sie von der Mutter oder Leittier, welche Pflanzen sie fressen können und welche zum beispiel gut gegen z.B. Bauchschmerzen sind. Hauspferde haben das nicht gelernt und wahrscheinlich auch gar keinen zugang zu diesen Pflanzen, sodass der Mensch da mithelfen muss.
Und ich glaube nicht dass das unbedingt mehrmals täglich der Fall sein muss, aber einmal am Tag minimum komplett Pflege sollte schon drinn sein. Und wenn du mit dem Pferd auf anderem Untergrund unterwegs warst oder gearbeitet hat, dann muss es zusätzlich noch einmal geputzt werden, um Schweiß aus dem Fell und fremdkörper aus den Hufen zu entfernen.



Wollte ich eigentlich auf der Weide machen. Natürlich auf einem Bereich, der dann ziemlich kurz ist.

Ich kann mir vorstellen, dass der Untergrund für ordentliches Arbeiten auf der Wiese oft zu matschig ist. Zumal die Tiere ja auch beschäftigt werden wollen, wenn es zum Beispiel regnet. Ob du dann jedes mal die Lust hast im Regen auf der matschigen Wiese zu stehen um das Pferd zu bewegen ist für mich fraglich.



Aber was habe ich von einer Reitbeteiligung, wenn ich nicht reiten kann und auch nicht reiten will? Wieso soll ich es mir dann antun dies zu lernen? Und wenn ich die Tiere in einem fremden Stall unterbringe, wo ich 3x täglich 10min mit dem Auto hinfahren muss dann würde ich ganz schnell die Lust verlieren. Sowas kommt für mich daher gar nicht in Frage.

Es gibt auch Leute die eine Reitbeteiligung suchen und einfach nur froh sind, wenn jemand das Pferd versorgt und bewegt. Du müsstest ja nicht unbedingt reiten. Und vielleicht wäre das ja erstmal eine Möglichkeit, damit du abschätzen kannst, wieviel aufwand so ein Pferd tatsächlich mit sich bringt. Das du hier nachfragen musstest zeigt ja schon, dass du das nicht richtig abschätzen kannst. Wobei ich sagen muss, dass ich es gut finde, dass du hier nachgefragt hast und dich nicht einfach hineingestürzt hast.
 
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Danke für die vielen Antworten. So wirklich ist mir aber immer noch nicht klar, warum Ponyhaltung so viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn ich eure Antworten so lese denke ich aber doch, dass ich mir vielleicht eher überlegen sollte andere Tiere wie Ziegen oder Schweine zu halten. Doch wie lernt man den Umgang mit Ziegen oder Schweinen ohne selber welche zu haben? Das scheint doch noch unmöglicher zu sein als bei Ponys. Bei einem Pony kann ich im Notfall wenigstens noch einen Trainer aufsuchen, aber was macht man, wenn das Schwein beißt oder die Ziege Hunde jagt?

Und wieso lese ich überall im Internet, dass die Weidehaltung in der Herde die artgerechteste und natürlichste Form ist, bei der die Ponys nur selten krank werden, mir erzählt aber jeder etwas anderes?

@Shi-Gi:
Aber ist ein Mini-Shetty jetzt wirklich schwerer zu händeln als eine Dogge?
Wieso sollten Ponys sich nicht händeln lassen, wenn man sich täglich mit ihnen beschäftigt? Und sei es nur ein paar Streicheleinheiten und ne Möhre. Wenn ich hier an Weiden vorbeigehe wo Ponys stehen kommen die immer ziemlich schnell an, wenn ich sie anspreche.

Worin liegt denn der hohe zeitliche Mehraufwand von Ponys im Gegensatz zu Ziegen?

@Wolkenpfote:
Aber wieso macht das Umstellen der Ponys so viel Arbeit?

Sie sind immer dabei und man muss nicht extra erst raus gehen um sich mit dem Hund zu beschäftigen.

Also ich muss mit meinem Hund raus gehen.

Ich verstehe auch nicht, wieso ein Pony jetzt noch wahnsinnig viel Beschäftigung braucht. Ich sehe hier sehr viele Ponys und Pferde die meiner Meinung nach nur auf der Weide oder im Stall stehen, aber ich habe noch nie gesehen, dass jemand damit spazieren geht, Bodenarbeit macht, etc. Also wieso erzählt mir jeder, dass ein Pony so viel Auslauf und Beschäftigung braucht, aber man sieht überhaupt nie jemanden, der sich mit seinen Ponys beschäftigt?

Es gibt auch Leute die eine Reitbeteiligung suchen und einfach nur froh sind, wenn jemand das Pferd versorgt und bewegt.

Ja aber es kann meiner Meinung nach nicht angehen, dass man sein Pony in einem Käfig von 10qm hält und die Bewegung soll dann jemand anders übernehmen, weil man selber keine Lust hast der dafür dann auch noch Geld bezahlen soll. Ein Hunde Gassigeher bezahlt ja auch kein Geld dafür, dass er mit dem Hund spazieren gehen kann. Außerdem lese ich doch aus den ganzen Antworten heraus, dass ich als Anfänger nicht mit einem Pony alleine umherlaufen sollte, da dies zu gefährlich ist. Aber wie soll ich dann eine Reitbeteiligung bewegen?



So wirklich viel schlauer fühle ich mich immer noch nicht.
 
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Natürlich muss ich mit unserem Hund auch raus gehen. Aber ich muss nicht extra rausgehen um mich mit ihm zu beschäftigen. Ich kann auch im Haus mit ihm spielen. Das der Hund raus muss um sein Geschäft zu erledigen und sich zu bewegen sein nicht angezweifelt :D

Meine Freundin zum Beispiel hat eine Reitbeteiligung, weil sie schon seitdem ich sie kenne (jetzt ca. 8 Jahre) ihr Pferd hat. Das konnte sie früher auch sehr schön alleine versorgen, jetzt muss sie allerdings für die Uni oft weg und hat viel zu tun und damit das Pferd artgerecht gehalten werden kann, ist halt eine Reitbeteiligung dabei.
Bei einer anderen Freundin (die selber Reitbeteiligung ist) ist es so, dass sie so oft wie sie möchte zu dem Pferd kann und das Pferd schon halb als ihr eigenes ansieht. Damit ist es auch nicht schlimm, dass sie etwas dafür zahlt, da ja der Unterhalt für das Futter bezahlt werden muss. Wenn man Reitstunden nehmen würde, oder ein eigenes Pferd hat, muss das ja auch bezahlt werden
 
cherry-lein

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Schweine und Ziegen sind Nutztiere die bei weitem nicht so viel Beschäftigung brauchen wie ein Pferd. Natürlich muss man sich auch mit ihnen beschäftigen aber in einem viel geringeren Maße. Pferde sind Fluchttiere die von ihrem Instinkten gelenkt werden und den Menschen nur akzeptieren wenn er sich viel Zeit nimmt um das Tier auszubilden und sich mit ihm zu beschäftigen, Hunde sind Haustiere die in der Regel ihrem Menschen gefallen wollen und am Familienleben teilnehmen möchten. Ein Pony kann treten, beißen und dich über den Haufen rennen wenn es keinen Bock mehr hat oder sich erschreckt, ein Hund zieht höchstens mal an der Leine oder knurrt. Ein Pony wiegt 200-400Kg, ein Hund max 80-90Kg.

Bei einer Reit bzw Pflegebeteiligung hast du den Besitzer dabei der dir erstmal erklären und zeigen kann was du zu tun hast und wie du das Pferd richtig trainierst und versorgst, wenn dein Pferd auf der Wiese steht musst du selbst damit klar kommen ohne Ahnung zu haben.
Das Problem ist das wenn du keine Lust hast dich mit dem Thema mal sachlich zu beschäftigen wirst du den Aufwand den wir hier beschreiben niemals verstehen sondern nur weiterhin deine Traumwelt sehen. Natürlich kannst du planlos einfach irgendwelche Ponys kaufen und sie dir hinstellen, du bist ja wahrscheinlich schon Ü18 aber ich sage dir jetzt schon das das böse in die Hose gehen wird und du nach sehr kurzer Zeit keine Freude mehr an deinen Pferden haben wirst. Entweder bist du dann so vernünftig die Tiere in erfahrene artgerechte Haltung zu geben oder du bleibst so stur und lässt die Tiere verkümmern.

Wenn man wirklich Ahnung von guter Robusthaltung hat ist es die beste Art der Haltung aber dazu braucht man eben befestigte Teile damit die Tiere immer trocken stehen können, mind. 1 großen Unterstand wo die Tiere wettergeschützt unterkommen können, 2-3x tgl Fütterung und Wasserkontrolle sowie 1x tgl Gesundheitscheck, Ställe um die Tiere im Krankheitsfall zu isolieren, Lagerungsmöglichkeiten für Heu, Stroh, Material wie Schubkarren, Mistgabeln etc.... also quasi alles was wir dir aufgezählt haben, ob du es nun glauben willst oder nicht. Außerdem möchten die Pferde nicht nur bei Sonnenschein versorgt werden sondern auch wenn es aus Kübeln Schüttet, Gewittert, Schneit oder Stürmt musst du diese 2-4 Stunden draußen bei den Tieren sein um sie zu versorgen und die Anlage zu kontrollieren.

Wie gesagt Pferde sind intelligente Tiere die regelmäßiges Training brauchen um ausgelastet, vital, fit und gesund bleiben, sprich 3-4x die Woche sollte man den Tieren mindestens! Beschäftigung bieten, das ist nicht wahnsinning viel sondern das Minimum. Pferde die nicht beschäftigt werden entwickeln schnell Verhaltensaufälligkeiten und machen aus Mangel an Beschäftigung was sie wollen. Wie schon gesagt kannst du sie einfach dahin stellen und sich selbst überlassen nur ist das weder fair den Tieren gegenüber und auch alles andere als artgerecht.
Bei deiner Vorstellung der Pferdehaltung kannst du damit rechnen das irgendwann das Vetrinäramt vor deiner Tür steht weil das so einfach nicht richtig und nicht artgerecht ist.
 
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XerophileTageule

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Oh nun muss ich dir aber widersprechen, da mir schon mindestens 100 Pferdehalter versichert haben, dass Pferde Nutztiere sind.

Außerdem finde ich das Argument: Nutztier braucht wenig Beschäftigung, Haustier viel irgendwie nicht schlüssig. Ein Hamster ist ein Haustier, ein Schwein ein Nutztier. Braucht nun das Schwein weniger Beschäftigung als der Hamster?

Ein Pony wiegt 200-400Kg, ein Hund max 80-90Kg.

Aber du kannst nicht von der Hand weisen, dass wesentlich mehr Menschen von Hunden verletzt oder gar getötet werden als wie von Ponys.

Bei einer Reit bzw Pflegebeteiligung hast du den Besitzer dabei

Ist das wirklich so? Meist lese ich was von Zeitmangel. Wer keine Zeit für sein Pony hat wird wohl auch keine Zeit haben um daneben zu stehen während sich jemand um sein Pony kümmert. Das wäre jetzt unlogisch.

erstmal erklären und zeigen kann was du zu tun hast und wie du das Pferd richtig trainierst und versorgst

Das ist schon mal ein ziemlicher Knackpunkt. Denn die allermeisten Halter versorgen und trainieren ihr Pony falsch. Es steht meistens in der Box und hat selten Bewegung. Und wer könnte mir erklären und zeigen wie man Schweine und Ziegen richtig hält? Haben die weniger Kenntnisse über die Haltung verdient, weil es Nutztiere sind?

Entweder bist du dann so vernünftig die Tiere in erfahrene artgerechte Haltung zu geben oder du bleibst so stur und lässt die Tiere verkümmern.

Nun ich verstehe aber absolut nicht, was an meiner geplanten Haltung nicht artgerecht sein soll. Es kann doch nicht, dass Menschen ernsthaft glauben ein Pony wäre in einer 10qm Box glücklich? Was soll daran schön sein?

Wenn man wirklich Ahnung von guter Robusthaltung hat ist es die beste Art der Haltung aber dazu braucht man eben befestigte Teile damit die Tiere immer trocken stehen können, mind. 1 großen Unterstand wo die Tiere wettergeschützt unterkommen können, 2-3x tgl Fütterung und Wasserkontrolle sowie 1x tgl Gesundheitscheck, Ställe um die Tiere im Krankheitsfall zu isolieren, Lagerungsmöglichkeiten für Heu, Stroh, Material wie Schubkarren, Mistgabeln etc.... also quasi alles was wir dir aufgezählt haben, ob du es nun glauben willst oder nicht.

Natürlich glaube ich das, denn das weiß ich doch selber und habe es doch auch genau so geplant. Die Idee ist doch von mir...

Ich verstehe nur nach wie vor nicht, wieso diese Arbeiten 2-4 Stunden am Tag in Anspruch nehmen, bzw. was bei Ziegen oder Schweinen weniger an Arbeit vorhanden wäre und ich verstehe auch nicht, wieso mir jeder erzählt, dass man so viel Zeit benötigt, aber gleichzeitig niemand so lange seine Tiere versorgt. Irgendwie passt das nicht zusammen.

Wie gesagt Pferde sind intelligente Tiere die regelmäßiges Training brauchen um ausgelastet, vital, fit und gesund bleiben

Auch hier wieder meine Frage: Wieso brauchen Ziegen und Schweine das nicht? Die sind mindestens genauso intelligent. Und wieso sieht man so viele ruhige entspannte Ponys auf der Weide, die nur auf der Weide stehen und sonst keine Beschäftigung haben?

Bei deiner Vorstellung der Pferdehaltung kannst du damit rechnen das irgendwann das Vetrinäramt vor deiner Tür steht weil das so einfach nicht richtig und nicht artgerecht ist.

Auch das verstehe ich immer noch nicht. Was ist an der Haltung nicht richtig? Irgendwie kritisierst du die ganze Zeit, aber konkret nennst du jetzt nichts, was dich stört. Und wieso sollte mir ein guter Pferdeschutzhof nach positiver Vorkontrolle Tiere vermitteln, wenn die Haltung so schlecht wäre?

Davon abgesehen: Es leben bestimmt 90% der Pferde in Käfigen und da kommt kein Veterinäramt.
 
demona

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Hi,

da ist man mal 2 Stunden auf Arbeit und dann so viele Antworten. :)

Die Anderen haben ja schon den größten Teil beantwortet, ich gehe jetzt mal nur auf bestimmte Fragen ein:

Was spricht denn dagegen ein Pony auch bei Regen oder Kälte raus zu stellen? Sind die wirklich so empfindlich, dass sie dann gleich eine Lungenentzündung kriegen?

Möchtest du den ganzen TAg im strömenden Regen stehen? Mit Regenmantel und SChirm aber du stehst nur im Regen? Auch ein Pferd/Pony möchte nicht die ganze Zeit nass werden und braucht daher einen Unterstand, der auch gesetzlich vorgeschrieben ist.

Obwohl die Weide wie du sagst wie ein Schlachtfeld aussieht bei dauerhafter Haltung?

Hast du gelesen was ich davor geschrieben habe? Abtrennbare Weiden ist das Stichwort. Wir haben 6 riesige Weiden, die abwechselnd beweidet werden. Im Durchschnitt steht die Herde 2 Wochen auf einer Weide, dann kommen die auf die Nächste. Dann fährt ein Mulcher und ein GErät zur Bodenbelüftung über die abgegraste Wiese und dann darf sie sich erholen bis sie wieder dran ist. Im Durchschnitt dauert das 10 Wochen und dann wird auch keine WEide zum Schlachtfeld. ;)

Ich kenne so viele die das nur ein paar Mal im Monat machen.

Wo liegt der Unterschied, ob ich nun alle 3 Stunden Heu gebe oder ob ich eine so große Heuraufe hinstelle, deren Inhalt 24 Stunden reicht sodass ich nur 1x täglich nachfüllen muss?

Ich kenne so viele LEute und muss mir trotzdem kein Beispiel daran nehmen. Ich kenne einige REiter, den würde ich nicht mal ein Stoffpferd anvertrauen weil sie absolut kein GEspür für Tiere haben.

Das mit der Heuraufe an sich wäre so in Ordnung.

Wie genau muss das aussehen? Ich dachte eigentlich, wenn ich an der Weide lang gehe und sehe, dass alle Ponys einen guten Eindruck machen und fressen das dies dann reicht. Aber muss ich da echt mehrmals am Tag in Maul und Ohren schauen und unter die Hufe? Machen das andere Halter wirklich? Macht man das bei anderen Tieren auch?

Warum orientierst du dich immer an Anderen? Es wären deine Tiere.

Wie sieht das bei uns aus? Wir führen früh die wenigen Pferde auf Koppel, die über NAcht im Stall sind, da gibt es den ersten Rundumblick. Sind alle Tiere da? Laufen alle oder liegt eines irgendwo rum? Machen alle einen munteren Eindruck?

Nach der Arbeit im Stall geht meine Chefin auf die Weide - jeden TAg- und da wird jedes Tier angefasst. Kopf mal geguckt, die Beine angesehen, bei den Fohlenstuten die Euter, die Hufe werden angeguckt. Sie hat da auch nen Blick für.

Und mal ehrlich, du willst nur mal am Zaun langgehen? WAs machst du wenn die Tiere auf der anderen SEite dieser Riesenweide wären? 6,5 Hektar sind schon groß. Läufst du dann den kompletten Zaun jeden Tag ab? Das dauert dann definitiv länger als 30 Minuten.

Trauriges Beispiel wie schnell es gehen kann von letztem Jahr:
Kolik bei einer Fohlenstute festgestellt, früh war alles in Ordnung, als meine Chefin 3 Stunden später die Kontrolle machte, war die Kolik da. Sofort in den Stall - was bei dir ja nicht gehen würde, da kein Stall geplant ist - Tierarzt und dann in die Klinik. Die Stute ist noch in der Op verstorben und wir standen mit einem 4 Monate altem Waisenfohlen da.
Trotz täglicher, gründlicher Kontrolle und nicht mal nur am Zaun lang gehen haben wir ein 13 jährige Stute verloren, die meine Chefin von Geburt an aufgezogen und versorgt hat. :(

Wie überleben eigentlich Wildpferde?

Man kann keine Wildpferde mit den Hauspferden vergleichen. Genauso wenig wie den Wolf mit dem Hund. Das eine ist ein Wildtier und das andere ein Haustier, das auf den Menschen angewiesen ist.

Aber ist ein Mini-Shetty jetzt wirklich schwerer zu händeln als eine Dogge?
Wieso sollten Ponys sich nicht händeln lassen, wenn man sich täglich mit ihnen beschäftigt? Und sei es nur ein paar Streicheleinheiten und ne Möhre. Wenn ich hier an Weiden vorbeigehe wo Ponys stehen kommen die immer ziemlich schnell an, wenn ich sie anspreche.

Kommt auf die Erziehung der Dogge an. ;)

Aber ganz ehrlich, du könntest bei uns jeden Tag vorbei kommen und da streicheln und Möhrchen füttern, sobald du das Pferd am Strick hast und du nicht weißt, was du tun musst, macht das Pferd mit dir was es willst. Pferde kennen keine Dankbarkeit, nicht in dem Sinne, wie wir. Die denken nciht, "Och, die/der streichelt mich immer also höre ich jetzt mal."

Zudem Pferde Fluchttiere sind. Die haben manchmal Angst vor Dingen, die wir nicht mal sehen. Da steht plötzlich ein schwarzes Auto, wo sonst ein weißes AUto steht - Panik. Da läuft ein Mensch, wo sonst kein Mensch gelaufen ist - Panik. Da flieg ein Heißluftballon - Panik. Kann sein, muss aber nicht aber ein panisches Pferd hältst du nciht.

Mini-Shettys und Ganzjahresweide? Willkommen Fett, Rehe und Kolik. Die Tiere sind dafür nicht gemacht, wie die wenigsten Ponys, sie sind einfach zu gute Futterverwerter.

Ich verstehe auch nicht, wieso ein Pony jetzt noch wahnsinnig viel Beschäftigung braucht. Ich sehe hier sehr viele Ponys und Pferde die meiner Meinung nach nur auf der Weide oder im Stall stehen, aber ich habe noch nie gesehen, dass jemand damit spazieren geht, Bodenarbeit macht, etc. Also wieso erzählt mir jeder, dass ein Pony so viel Auslauf und Beschäftigung braucht, aber man sieht überhaupt nie jemanden, der sich mit seinen Ponys beschäftigt?

Stehst du 24 Stunden am Tag an dieser Weide und beobachtest die Tiere? Viele Pferde gehören Berufstätigen, die halt vor oder nach der Arbeit kommen und was mit dem Tier machen. Im letzten Stall kam die Frau immer früh um halb sechs. Der eine Herr kam Abends um neun weil es anders nicht ging.

Und wieder, nur weil Andere es anders oder falsch machen, muss man sich daran kein Beispiel nehmen. ;)

Wenn ich was vergessen habe, einfach was sagen.

Lg Demona
 
Wolkenpfote09

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Oh nun muss ich dir aber widersprechen, da mir schon mindestens 100 Pferdehalter versichert haben, dass Pferde Nutztiere sind.
Außerdem finde ich das Argument: Nutztier braucht wenig Beschäftigung, Haustier viel irgendwie nicht schlüssig. Ein Hamster ist ein Haustier, ein Schwein ein Nutztier. Braucht nun das Schwein weniger Beschäftigung als der Hamster?

Es ging ja nicht darum, dass Pferde keine Nutztiere sind. Gemeint war eher, dass Ziegen und Schweine auch Nutztiere sind, welche aber viel weniger Aufwand benötigen. Natürlich wurde das Pferd als Nutztier domestiziert und ist es größtenteils auch geblieben. Hunde waren auch Nutztiere als sie domestiziert wurden. Sie sind es jedoch inzwischen nicht mehr ausschließlich. Alle Tierarten brauchen Beschäftigung, diese muss jedoch Artgerecht sein.


Aber du kannst nicht von der Hand weisen, dass wesentlich mehr Menschen von Hunden verletzt oder gar getötet werden als wie von Ponys.

Es haben ja auch wesentlich mehr Menschen mit Hunden zu tun als mit Pferden. Und da Pferde bei ihrer Größe und ihrem Gewicht deutlich schwerer zu händeln sind, werden sie eher abgetrennt gehalten oder eingeschläfert, wenn sie wirklich gefährlich werden. Mir stand bis jetzt einmal ein Pferd richtig auf dem Fuß. Vom Pferd sogar unbeabsichtigt und ich habe die Narbe noch 2 Jahre später dick und Fett auf dem Fußrücken. Wenn so ein Pferd panik bekommt und wegrennt oder um sich tritt, dann ist man selber in akuter Lebensgefahr.



Ist das wirklich so? Meist lese ich was von Zeitmangel. Wer keine Zeit für sein Pony hat wird wohl auch keine Zeit haben um daneben zu stehen während sich jemand um sein Pony kümmert. Das wäre jetzt unlogisch.

Für mich wäre es viel unlogischer, eine fremde Person, mit der ich vielleicht einmal geredet habe einfach so an mein Pferd zu lassen. Die meisten Halter wollen mindestens einmal wenn nicht öfters sehen, wie du mit dem Pferd umgehst, bevor du die Reitbeteiligung bekommst. Da sind die meisten auch einverstanden, dir das erst einmal zu zeigen oder Tipps zu geben. Es geht ja immerhin darum, dass es ihren Pferden gut geht.



Das ist schon mal ein ziemlicher Knackpunkt. Denn die allermeisten Halter versorgen und trainieren ihr Pony falsch. Es steht meistens in der Box und hat selten Bewegung. Und wer könnte mir erklären und zeigen wie man Schweine und Ziegen richtig hält? Haben die weniger Kenntnisse über die Haltung verdient, weil es Nutztiere sind? Nun ich verstehe aber absolut nicht, was an meiner geplanten Haltung nicht artgerecht sein soll. Es kann doch nicht, dass Menschen ernsthaft glauben ein Pony wäre in einer 10qm Box glücklich? Was soll daran schön sein?

Wie schon erwähnt wurde, bekommen viele der heutigen Pony oder Pferde-Arten Probleme, wenn sie durchgehend auf einer zu fetten Weide stehen. Sie überfressen sich dann schlicht und kriegen unter anderem Verdauungsbeschwerden und probleme mit den Hufen. Natürlich ist ein Pony in einer 10qm Box nicht zufrieden, aber da man sie nicht durchgehend auf den Weiden halten kann (s.O.) muss man sie dann anders beschäftigen und bewegen und das ist das, was so viel Zeit in anspruch nimmt.
Schweine und Ziegen richtig zu halten ist wirklich einfacher. Man kann sich das meiste anlesen und wenn du z.B. Ziegen hälst überfressen sich diese auch nicht. Die kommen mit den fetten Weiden viel besser zurecht als die Ponys.


Natürlich glaube ich das, denn das weiß ich doch selber und habe es doch auch genau so geplant. Die Idee ist doch von mir...

Ich verstehe nur nach wie vor nicht, wieso diese Arbeiten 2-4 Stunden am Tag in Anspruch nehmen, bzw. was bei Ziegen oder Schweinen weniger an Arbeit vorhanden wäre und ich verstehe auch nicht, wieso mir jeder erzählt, dass man so viel Zeit benötigt, aber gleichzeitig niemand so lange seine Tiere versorgt. Irgendwie passt das nicht zusammen.

Es hatte sich vorher nicht danach angehört, als wolltest du den Pferden einen Unterstand zur Verfügung stellen und du hast ja auch selber gesagt, dass du keinen Teil der Weide befestigen kannst. Und die Frage ist ja auch, hast du die Möglichkeit Heu und Stroh, sowie Einstreu und deine Arbeitsgeräte an der Weide zu lagern? Dafür bräuchtest du mindestens eine extra Hütte. Sonst musst du jeden Tag verdammt viel Heu und Einstreu hin und her transportieren. Es geht ja bei den 2-4 Stunden am Tag nicht ausschließlich um das Sauber machen, aber wie oben schon gesagt, können die Meisten Pony-und Pferde-Arten gar nicht 24/7 auf ner fetten Weide gehalten werden und brauchen deshalb die Zeit um beschäftigt und bewegt zu werden, ohne sich zu überfressen.



Auch hier wieder meine Frage: Wieso brauchen Ziegen und Schweine das nicht? Die sind mindestens genauso intelligent. Und wieso sieht man so viele ruhige entspannte Ponys auf der Weide, die nur auf der Weide stehen und sonst keine Beschäftigung haben?

Die meisten Leute die Zeigen und Schweine nicht der Fleischproduktion wegen halten, geben den Tieren ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten. Das wird enrichement genannt und ist soweit ich weiß sogar im Tierschutzgesetz vorgeschrieben. Wie schon gesagt, können Ziegen durchgehend mit befestigtem Unterstand auf der Weide gehalten werden. Damit fällt die Zeit schonmal weg, in der du selber das Tier bewegen müsstest. Durch das enrichement wird ihnen die Möglichkeit gegeben sich selber zu beschäftigen, sodass du das nicht übernehmen musst. Damit bleibt dann täglich nur noch das Säubern und Überprüfen der Tiere auf Krankheiten. (auch diese Tiere müssen das Handling vom Menschen gewöhnt sein)
Und wie demona schon gesagt hat stehst du sicherlich keine 24/7 an der Weide und beobachtest das Pferd oder das Pony.
 
cherry-lein

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Niemand hat was von ständiger Boxenhaltung gesagt, das solche Haltung nicht artgerecht ist ist ja wohl logisch :roll: Und ja, anfangs sind die Besitzer von Reitbeteiligungen immer dabei, niemand überlässt sein Pferd sofort einer wildfremden Person... Du scheinst aber 24 Stunden lang an jeder Pferdekoppel und jedem Pferdestall präsent zu sein wenn du behaupten kannst das überall niemals was mit den Pferden gemacht wird und wenn dann ist es fast immer falsch weil die Besitzer keine Ahnung haben... Ich frage mich gerade ehrlich wozu du uns hier brauchst wenn du es doch besser weist und so viel Erfahrung in Pferdehaltung, Pflege und Ausbildung hast :eusa_think:

Die 2-4 Stunden rechnen sich wie folgt zusammen: 30 Minuten Weide abäppeln, 30-60 Minuten/Tag Fütterung+Tränken, 15-30 Minuten Zäune ablaufen und kontrollieren, bei Reparaturen entsprechend länger, 20-30 Minuten pro Pferd zum Putzen und Gesundheitscheck (bei 4 Pferden kommt man da pro Tag auf 80-120 Minuten), 30-60 Minuten pro Pferd Beschäftigung (wenn du tgl 2 Pferde beschäftigst macht das 60-120 Minuten). Rechne ich mal mit der maximalen Zeit, die man als Anfänger schon braucht wenn man keine Ahnung hat kommt man auf 6 Stunden täglich, bei der minimalsten Zeit kommt man auf 3,5 Stunden inkl. Beschäftigung.
Schweine und Ziegen brauchen auch ihre Zeit um die Ställe zu misten usw, ob das genauso viel Zeit kostet kann ich dir nicht sagen aber ich vermute mal das es weniger sein wird weil du Schweine und Ziegen weder striegeln noch longieren musst aber selbst ohne diese Tätigkeiten verbringt man dort mit sicherheit auch 1-2 Stunden pro Tag wenn nicht sogar mehr.
Ich für meinen Teil verbringe immer locker 2-3 Stunden bei meinem Pferd, oft sogar mehr und andere Einsteller am Stall die Selbstversorger sind verbringen insgesamt durchaus bis zu 5 Stunden und mehr am Stall, die kommen frühs vor der Arbeit und spät nach der Arbeit und ja da bekommt man über Tag den Eindruck das "nichts" mit den Pferden gemacht wird aber nur weil niemand die Arbeit in der Früh und am Abend sieht.

Man kann es mit den Tiervergleichen natürlich auch weiter treiben, wir können jetzt noch Hamster mit Elefanten oder Lamas mit Schildkröten vergleichen und ihre Bedürfnisse aufzählen aber egal wie sehr du es drehst und wendest, Pferde brauchen nun mal das was dir hier alle jetzt mehrfach aufgezählt haben, egal was du angeblich überall siehst und liest und da brauchst du auch nicht anfangen Pferde mit Hunden, Schweinen, Kühen, Ziegen oder Hamstern zu vergleichen - es sind und bleiben Pferde mit den oben mehrfach genannten Bedürfnissen. Entweder akzeptierst du das und setzt es um oder holst dir andere Tiere deren Bedürfnisse du besser Erfüllen kannst.
 
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XerophileTageule

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@domona:
Natürlich soll das Pony bei Regen nicht im Regen stehen, aber was ist an einer Box bei Regen als Unterstand besser als an einem Unterstand auf der Weide? Sind Ponys oder Pferde so blöd, dass sie bei Regen lieber blöd rumstehen als sich irgendwo unterzustellen? Es ist richtig, dass ein Unterstand gesetzlich vorgeschrieben ist, aber dafür reichen meiner Meinung nach einfache Unterstände aus, die an 3 Seiten geschlossen sind, sodass das Pferd diesen Unterstand freiwillig betreten und verlassen kann. Oder wie soll so ein Unterstand aussehen? Da auf der Weide auch schon 3 Unterstände stehen sollte es auch keinen Streit geben.

Im Durchschnitt steht die Herde 2 Wochen auf einer Weide, dann kommen die auf die Nächste.

Ja gut, aber das ist dann doch keine tägliche Arbeit? Ich plane ja einen langen Tag pro Woche oder auch mal zwei ein, wo man dann eben solche Arbeiten macht wie Zaun umstecken, Äpfel einsammeln, Unterstände ausmisten, etc.

Warum orientierst du dich immer an Anderen? Es wären deine Tiere.

Weil ich nicht verstehe wieso das bei anderen Haltern geht, dass die Pferde den ganzen Tag zufrieden auf der Weide stehen und bei mir sollen sie gleich alle an einer Kolik sterben und vor Langeweile Verhaltensstörungen entwickeln.

Wie sieht das bei uns aus? Wir führen früh die wenigen Pferde auf Koppel, die über NAcht im Stall sind, da gibt es den ersten Rundumblick. Sind alle Tiere da? Laufen alle oder liegt eines irgendwo rum? Machen alle einen munteren Eindruck?

Nach der Arbeit im Stall geht meine Chefin auf die Weide - jeden TAg- und da wird jedes Tier angefasst. Kopf mal geguckt, die Beine angesehen, bei den Fohlenstuten die Euter, die Hufe werden angeguckt. Sie hat da auch nen Blick für.

Aber das kann doch keine 30min dauern bei 2 Pferden?

Und mal ehrlich, du willst nur mal am Zaun langgehen? WAs machst du wenn die Tiere auf der anderen SEite dieser Riesenweide wären? 6,5 Hektar sind schon groß. Läufst du dann den kompletten Zaun jeden Tag ab?

Am Ende der Weide soll die Tränke stehen, am Anfang der Weide das Heu. Ich muss also zwingend täglich einmal über die ganze Weiden laufen um das Wasser zu kontrollieren. Das zählt aber für mich noch nicht als Arbeit, weil ich ja eh diesen Weg mit dem Hund gehe. Wenn ich aber einmal am Tag die Weide komplett von vorne nach hinten laufe und wieder zurück sollte ich doch unterwegs auch bei 6,5 Hektar irgendwo auf meine Pferde treffen. Die restlichen Male des Tages an denen ich sonst an der Weide vorbei komme würde ich tatsächlich nur vom Weg aus die Pferde anschauen. Ist das nicht ausreichend um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen? Was machen Pferdehalter dann nachts? Alle paar Stunden aufstehen?

Sofort in den Stall - was bei dir ja nicht gehen würde, da kein Stall geplant ist

Naja dann bringe ich das Pferd halt gleich in den Hänger oder stelle es auf den Paddock, wenn ich den Tierarzt rufen will. Was wäre denn passiert, wenn die Stute abends um 23 Uhr eine Kolik bekommen hätte? Wäre dann auch noch jemand dagewesen dem das aufgefallen wäre?

Mini-Shettys und Ganzjahresweide?

Laut Shetty-Haltern geht das, wenn ich einen Paddock anlege.

Stehst du 24 Stunden am Tag an dieser Weide und beobachtest die Tiere?

Ich denke das tut keiner. Aber ich würde die Pferde ja vom Garten/Haus aus sehen.

@Wolkenpfote:
Aber worin besteht denn nun diese Mehrarbeit bei Pferden im Vergleich mit Ziegen und Schweinen?

Die meisten Halter wollen mindestens einmal wenn nicht öfters sehen, wie du mit dem Pferd umgehst, bevor du die Reitbeteiligung bekommst.

Aber mir würde doch niemand eine Reitbeteiligung geben, wenn er sieht, dass ich nicht reiten kann.

Natürlich ist ein Pony in einer 10qm Box nicht zufrieden, aber da man sie nicht durchgehend auf den Weiden halten kann (s.O.) muss man sie dann anders beschäftigen und bewegen und das ist das, was so viel Zeit in anspruch nimmt.

Wie oft sollte man denn so ein Pony durch spazierengehen oder Ähnliches beschäftigen?

Und die Frage ist ja auch, hast du die Möglichkeit Heu und Stroh, sowie Einstreu und deine Arbeitsgeräte an der Weide zu lagern?

Das liese sich einrichten.

Das mit den Ziegen klingt dann doch ganz interessant. Ein Problem sehe ich aber: Pferde/Ponys würde ich problemlos auf einem Pferdeschutzhof bekommen, aber wo geht man hin, wenn man Ziegen aus dem Tierschutz möchte?
 
Midoriyuki

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Mini-Shettys und Ganzjahresweide?
Laut Shetty-Haltern geht das, wenn ich einen Paddock anlege.

Gut, dann sage ich dir als Shetty-Halter: Ich würde ums Verrecken kein Shetty auf eine Wiese stellen.
Mal stundenweise drauf, wenn vernünftig eingesät wurde-meinetwegen.

Und das Anlegen eines Paddocks ist nicht unbedingt mal eben gemacht.
Zumal ein shettysicherer Zaun auch nicht ganz kostengünstig ist.
Strom ist denen im Winter nämlich recht egal, alles was zu hoch ist wird unterwandert und was nicht stabil ist schlicht so lange strapaziert bis es nachgibt.

Hier mussten Sicherheits-Schiebeschlösser außerhalb der Reichweite angebracht werden um das Pferd da zu halten wo es sein soll.

Ich fasse mal zusammen:

Du willst eine kleine Herde, die romantisch im Sonnenuntergang über die Wiese trabt, möglichst wenig Arbeit und am besten Tiere "retten", die dann aber auch eig. keine Verhaltensstörungen oder Krankheiten haben sollten, weil deine Haltung dafür nicht nur ungeeignet, sondern bei einem Rehe-Pony z.B. quasi tödlich.

Joa.

Ziegen/Schweine gibt es haufenweise im Tierschutz (übrigens auch Kühe), da muss man dann regional suchen;)
 
K

Kiwi

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Uff... :D

Also ich spreche mal aus meiner Erfahrung einer "Herde" von 3 Mini-Shettys und zwei Ziegen.
Abgeäppelt wird täglich. Das ist auch nötig, da sie nicht auf die ganze Fläche verteilt machen, sondern eben nur an auserwählten Stellen. Besonders da, wo dann auch geschlafen wird. Dann wird Heu aufgefüllt, Wasser aufgefüllt und gekuschelt. Für das Fohlen und den Jährling reicht das, für unseren 4-Jährigen nicht. Das merkt man ihm an. Mini-Shettys sind insofern schlechter zu handlen als Doggen, weil sie zum einen deutlich schwerer sind und damit mehr Kraft haben und auch nicht das Bedürfnis haben, dir zu gefallen. Wesen, lernbereitschaft und grundsätzlich Verhalten von Hunden und Pferden sind nicht zu vergleichen.

Neben täglich einer Stunde für die anfallenden Sachen, kommt also auch noch mehrmals pro Woche qualitative Beschäftigung für das Tier dazu. Das stärkt dann auch gleich die Bindung. Hufe auskratzen und Putzen tun wir nicht täglich. So etwa ein Mal die Woche. Aber auch eher als bindungsfördende Arbeit und üben für den Hufschmied. Weil auf so weichem Boden nutzen sich die Hufe fast nicht ab und der sollte schon 3-4 Mal im Jahr vorbeischauen.

Über Gesundheit und Ernährung der Tiere sollte man einfach Bescheid wissen. Egal, was für eine Tierart man sich holt. Und dabei eben versuchen, sich so umfassend wie möglich zu informieren.

Unsere Ziegen machen insofern weniger Arbeit, dass man ihnen bessere Möglichkeiten bieten kann sich selbst zu beschäftigen. Dadurch wird die Bindung zu ihnen zwar nicht so eng und sie bleiben mehr oder weniger scheu, sie werden aber nicht launisch und gehen dich an, wenn du auf ihrer Weide bist. Wenn man keine Leckerlis hat, gehen sie einem aus dem Weg und machen ihr Ding.

Möglichkeiten zur Beschäftigung sollte man jedem Tier bieten. Keines will, egal ob Hund, Katze, Maus, Schwein, Ziege oder Pferd, sein ganzes Leben auf der gleichen, ollen Wiese verbringen.
 
demona

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Hi,

oder stelle es auf den Paddock, wenn ich den Tierarzt rufen will.

Laut Shetty-Haltern geht das, wenn ich einen Paddock anlege.

gegen deine Aussage:

Einen Paddock kann ich auch gar nicht anlegen.

Also fällt das schon mal raus.

Was wäre denn passiert, wenn die Stute abends um 23 Uhr eine Kolik bekommen hätte? Wäre dann auch noch jemand dagewesen dem das aufgefallen wäre?

Wäre wirklich erst in der Früh aufgefallen, aber wenn man alle, was wäre wenn Fälle eingrenzen will, muss man neben dem Pferd schlafen.

Es ist allerdings trotzdem ein Unterschied ob ich einmal quer über die Weide latsche und mal schnell nach den Tieren gucke oder ob ich jeden Tag zu jedem Tier einzeln hingehe, es abtaste, genau untersuche, usw.

Natürlich soll das Pony bei Regen nicht im Regen stehen, aber was ist an einer Box bei Regen als Unterstand besser als an einem Unterstand auf der Weide? Sind Ponys oder Pferde so blöd, dass sie bei Regen lieber blöd rumstehen als sich irgendwo unterzustellen? Es ist richtig, dass ein Unterstand gesetzlich vorgeschrieben ist, aber dafür reichen meiner Meinung nach einfache Unterstände aus, die an 3 Seiten geschlossen sind, sodass das Pferd diesen Unterstand freiwillig betreten und verlassen kann. Oder wie soll so ein Unterstand aussehen? Da auf der Weide auch schon 3 Unterstände stehen sollte es auch keinen Streit geben.

Das auf der Wiese drei Unterstände stehen, hast du noch nirgendwo erwähnt.;)

Sind diese Unterstände befestigt oder einfach nur Holzbuden auf dem Wiese? Sidn die Böden befestigt?

Was machst du wenn eines der Pferde über längere Zeit seperiert werden muss? in so nen Unterstand sperren?

Wie sollten diese Unterstände aussehen? Meiner Meinung nach: befestiger Boden mit Einstreu, mehrfach teilbar damit auch rangniedere Tiere mit rein können und nein, die gehen nicht einfach zum nächsten Unterstand denn da ist 1. nicht die Herde und damit kein Schutz und 2. wenn es doof läuft, kommt der Ranghöhere und treibt es da auch raus.

Und es geht nicht nur um Regen oder Schnee. Wir haben für die Jungstuten und abgesetzten Fohlen Laufboxen mit befestigten Paddock und angrenzender Koppel. Jetzt darfst du mal raten, wo diese Tiere letztes Jahr standen als man 35 ° im Schatten hatte? Die hätten schön weiden können, ja, denkste, die haben sich in die hinterste Ecke der Laufbox gequetscht um ja der Sonne und den Millionen Fliegen zu entkommen. Die zum misten raus zu bekommen, war jedes Mal ein Kampf. :roll:

Die Frage ob du 24 Stunden an der Weide stehst, war nicht auf deine potenziellen Tiere gemünzt sondern auf die vielen Beispiele, die du anbringst. Du hast hier gesehen, du hast da gesehen, überall Pferde und Ponys, die nur sinnlos auf der Weide stehen und mit denen keiner was macht. Stehst du neben diesen Weiden und siehst, dass sie 24 Stunden nichts machen? Vielleicht kommen die Besitzer sehr früh, oder sehr spät, oder wenn du gerade einkaufen bist, oder wenn du gerade duschst, oder wenn du gerade Essen kochst. Verstehst du was ich meine? Nur weil du da mal hast Pferde stehen sehen, heißt das nicht, dass mit denen nichts gemacht wird.

Wenn unsere Tiere auf der Weide stehen, sieht es wahrscheinlich auch so aus aber bis auf die Fohlenstuten werden alle mindestens einmal am Tag von meiner Chefin oder bei den Einstellern von den Besitzern beschäftigt. Die Fohlenstuten haben mit ihren Fohlen genug zu tun. :mrgreen:

Warum verfällst du von einem Extrem ins Andere? Es gibt nicht nur schwarz und weiß, nicht nur Robusthaltung und Boxenknast. Es gibt so viele Zwischenstufen. WArum immer entweder oder? Warum nicht eine Zwischenhaltung? ein schöner Stall mit Laufboxen und Paddock und Zugang zur Weide. Wo die Pferde selbst entscheiden können ob sie draußen oder drinnen sein wollen. Viele unserer Tiere gehen im Hochsommer, bei Regen oder Schnee nicht mal freiwillig auf ihre Paddocks sondern drücken sich drinnen im Trockenen rum. Warum wohl?

Lg Demona
 
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Oh ja und nochwas: Mini-Shettys sind lange nicht so robust, wie normale Shettys. Im Winter und zur nassen Jahreszeit sollte man sie durchaus eindecken. Die Erfahrung mussten wir diesen Winter auf die harte Tour machen, da wir wochenlang mit einer hartnäckigen Erkältung zu kämpfen hatten. Und wenn du jeden Tag Medikamente geben musst, bist du heilfroh, wenn du keine halb verwilderte Herde hast...
 
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