Vergesellschaftung Hausmaus

S

Shayman

26.04.2016
2
0
Hallo zusammen,
mein Sohn hat am 12.04.16 ein Hausmausbaby mitnachhause gebracht (lag in der Schule in der Fensterbank, hatte die Augen noch zu). Wir haben es aufgepäppelt, es frisst jetzt
selbstständig und ist -wahrscheinlich ein Böckchen. Wir haben schon einige Beiträge zum Vergesellschaften gelesen. Können wir unsere "wilde" Hausmaus vergesellschaften? Durch die Handaufzucht ist sie so zahm, dass sie sobald wir unsere Hände in den Käfig strecken sie darauf sitzt. Sie krabbelt gern auf den Armen meines Sohnes und macht dort sogar ein Nickerchen. Auswildern sieht also schlecht aus. Könnt ihr uns einen Tipp geben, mit welcher Art von Maus man sie vergesellschaften könnte oder ob das bei einem Böckchen nicht möglich ist?
Viele Grüße
Shaymans Ersatzeltern
 
A

Anzeige

Guest
Alexandra (Tierärztin) hat einen Ratgeber über Degus geschrieben. Sie erklärt in diesem Ratgeber, was die aufgeweckten Hörnchen brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Nienor

Nienor

Moderator
04.11.2008
17.397
3
Hey

Farbmäuse sind domestizierte Hausmäuse und damit können sie in der Theorie auch mit ihnen zusammen leben. Stellt sich aber die Frage, ob du da wirklich definitiv eine Mus musculus oder Mus domesticus hast ;)
Dann sollte er aber auf jeden Fall kastriert werden, denn männliche Haus- und Farbmäuse beissen sich früher oder später schlicht tot. Kastriert kann er dann auch Farbmausdamen als Gesellschaft bekommen. Die Vergesesellschaftung läuft genauso ab wie bei einer reinen Farbmausgruppe. Könnte allerdings sein, dass der Wilde etwas schreckhafter und scheuer wird aufs Alter. Und eventuell hat er zu Beginn Probleme damit, richtig Maussprache zu sprechen. Aber wenn er noch jung genug ist und die anderen lieb zu ihm sind, sollte er das auch recht flott lernen können.

Habt ihr den Kleinen schon gegen Ekto- und Endoparasiten durchbehandelt?
 
S

Shayman

26.04.2016
2
0
Hallo Nienor,

wir haben uns nur mit den Farbmäusen gedanken gemacht, da diese ja doch etwas schwerer werden. Danke ür den Hinweis mit den Ekto- und Endoparasiten. Ich hatte mit unserer Tierarztpraxis telefoniert (von da kam auch das Rezept für die "Mäuseaufzuchtmilch"), die meinten da sie so jung zu uns gekommen ist bräuchten wir nichts machen. Ich werde nochmal nachfragen.

Liebe Grüße aus Göttingen von
Shayman und Co.
 
Nienor

Nienor

Moderator
04.11.2008
17.397
3
Hey

Würmer können auch über die Muttermilch übertragen werden, teilweise auch schon im Mutterleib. Nur weil er noch nichts gefressen hat ausser Milch, muss er leider nicht frei von Würmern und Co. sein.
So gross ist der Unterschied zwischen Farb- und Hausmäusen nicht. Zumindest die normalen Tierschutzfarbmäuse sind nicht wirklich grösser.
 

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen