Mantrailing für Dackel mit Konzentrationsschwäche?

Diskutiere Mantrailing für Dackel mit Konzentrationsschwäche? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Aloha! Folgendes: Mein 2 Jahre und 9 Monate alter Dackel ist ein kleiner Schnüffelexperte mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege. Ich...
Choupette

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Aloha!

Folgendes: Mein 2 Jahre und 9 Monate alter Dackel ist ein kleiner Schnüffelexperte mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege. Ich habe jetzt ein bisschen überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich gern mal Mantrailing testen würde. Es gibt hier so eine Spaßtruppe, die regelmäßig mal Schnuppertreffen (im wahrsten Sinne...) veranstaltet. Das ist zwar ein Verein, aber die betreiben das als Hobby für sämtliche Hunde.

Aber... meine Bedenken: Die Hunde sind an der Leine und an dieser pöbelt
Max gerne. Daran arbeiten wir kontinuierlich, aber ab einem bestimmten Level ist sein Maß voll. Wir sind da seit Monaten dran. Man merkt, wie bei ihm mit jedem Hund auf dem Gassi die Anspannung steigt und den Stress kann er auf dem gleichen Gassigang einfach nicht loswerden. Irgendwann explodiert er dann. Aber wenn er da so als pöbelnder Dackel in die Gruppe kommt, macht er sich sicher nicht beliebt... Und wir uns auch nicht. Ohne Leine kommt er mit jedem Hund klar, aber ich kann ihn ja schlecht unangeleint reinreden lassen.

Und dann, viel wichtiger: Max ist eigensinnig, stur und selbstständig. Es ist schwer seine Aufmerksamkeit beim Gassi zu bekommen. Genauer gesagt ist es erst möglich wenn er schon ziemlich viel geschnüffelt hat und gelaufen ist. Aber in dem Zustand dann noch mal so ein Training hinterher? Ist das sinnvoll? Zeitlich versetzt wäre das vielleicht gut, aber ich hab halt keinen Hund an der Leine, der förmlich auf mein nächstes Kommando wartet.

Ich hätte Lust was mit dem Dackel zu unternehmen, Schnüffelarbeit würde gut zu ihm passen, und ich mag mich nicht hinter seinen Besonderheiten verstecken. Aber ich habe auch Angst mich da komplett zu blamieren.:mrgreen:

Wie laufen denn solche Treffen für Neulinge ab? Sollte der Hund "Vorkenntnisse" haben? Vielleicht wäre es klug mal beim Verein anzurufen, aber mich interessieren trotzdem eure Erfahrungen.

P.S. Ist hier zufällig jemand bei der Oldenburger (Nds.) Truppe dabei?
 
27.05.2016
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Guest

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Michse89

Michse89

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Huhu

Also wir haben die ersten male sehr kurze strecken absolviert und beim gefunden menschlein gab es super duper Wiener als Belohnung. Damit Larry erstmal wusste was wir uberhaubt von ihm wollten. Nach und nacch die strecken verlängert und dann begann auch die Zeit wo er wirklich anfing zu suchen. Sonst war glaub ich einfach sinnfrei da lang rennen wo der davor lang gerannt ist xD

Dann haben wir die strecken in Wälder verlegt... Und halt nach und nach gesteigert.
Mittlerweile unterhalten wir uns per walki talki und ich habe einen dezent konzentrierten Hund der nur so wartet das es los geht ^^
Das schwierigste war wirklich den Schwung zu kriegen wann er wirklich sucht, wie gesagt davor nur drauf los gerannt.

Larry muss zB von seiner Zielperson ordentlich angefeuert werden... Ansonsten lässt er sich nur schwer aus der reserve locken.
Frage doch wirklich einfach in dem Verein nach, das deiner aber bissle an ner Leine abgeht kannst ja erwähnen. Glaube du bist da sicher nicht die einzige ;)
Einfach ausprobieren. Es macht wirklich super Spaß und der Hund ist sowas von fertig danach :mrgreen:
 
Choupette

Choupette

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Ich hab mich mal genauer erkundigt, der Anfängerkurs findet wohl in kleineren Gruppen von vier, fünf Hunden statt. Dafür gibt es allerdings nur fünf Treffen für knapp 100 Euro. Der Nachfolgekurs liegt schon bei 150 Euro für 5 Treffen.:shock: Kann man einem Hund in fünf Treffen denn überhaupt beibringen was man von ihm will? Kann ich mir nicht so richtig vorstellen.:eusa_think:

Michse, das klingt als würdest du das hobbymäßig mit Freunden o.ä. als Zielperson machen? Wäre natürlich auch eine Idee. Erstmal zum testen...
 
Nienor

Nienor

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Hey

Habt ihr mal ans "normale" Fährten gedacht? Dazu braucht ihr natürlich Wiesen, die ihr benutzen dürft.
Wir haben das in der HuSchu auch den (ehemaligen) Problemhunden beigebracht - halt mit viel Abstand zwischen den Paaren und jeder nacheinander. Im Grunde reicht da auch eine Stunde mit einem Durchlauf und der Halter weiss, wie er es seinem Hund schmackhaft macht (und bekommt Hinweise, wie es dann weiter geht mit der Steigerung). Die eine Dame, die sonst auch nicht gerade mit Aufmerksamkeit glänzte, war plötzlich voll bei der Sache ^^
 
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exe

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Also vor den anderen Teams hätte ich an deiner Stelle keine Angst, du hältst 1. nicht den Hund von Baskerville und 2. ist Mantrailing ja nichts, was man als "Gruppe" absolviert (wie z. B. eine Choreo in der UO) oder ohne Leine. ;)

Wie laufen denn solche Treffen für Neulinge ab? Sollte der Hund "Vorkenntnisse" haben? Vielleicht wäre es klug mal beim Verein anzurufen, aber mich interessieren trotzdem eure Erfahrungen.
Wenn es Treffen für Neulinge sind, braucht es auch keine Vorkenntnisse. :mrgreen: Probiere es doch einfach aus!

Ich halte Nasenarbeit in jede Richtung für etwas ganz tolles, mag aber zu bedenken geben, dass der Hund beim Mantrailing alleine arbeitet und du dich hauptsächlich darauf konzetrierst, den Hund nicht zu stören und ihn "lesen" zu lernen. Ein sehr selbstständiger Hund könnte so noch selbstständiger werden, kann ich mir vorstellen.

Ich find ja ZOS geil, aber ich glaube, das weiß hier mittlerweile jeder. :lol: 150€/5 Std. wäre mir für ein bissl Spaß ehrlich gesagt auch zu teuer!
 
Michse89

Michse89

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Das wäre mir auch zu teuer...
Exe ihre bedenken kann ich nur zustimmen. Ich kenne einen Hund der durch das trailen gerne selbstständig auf und davon war.

Bei uns hat es sich zum Glück ins Gegenteil entwickelt. Durch das trailen sind ihm andere Fährten 'egaler' geworden. Sobald das arbeitsgeschirr angezogen wird, wird das getier merklich aufgeregter.

Ja ich mache das hobby mäßig. Meistens jage ich Männe durch das Gestrüpp xD
Oder halt mit meinen gassi Partnern die mittlerweile auch großes Interesse daran gefunden haben.

Fährten legen an sich ist auch was tolles.
Von ZOB hab ich auch schon viel gehört. Nur leider fehlt mir momentan die Zeit das vernünftig anzufangen
 
Michse89

Michse89

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echt? Ohje dann gibt es kein zurück ^^ hast du ein gutes Buch oder ne Seite bzgl Aufbau?
 
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exe

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Kriegst ne PN. ;)
 
Choupette

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Ehrlich gesagt fasse ich ZOS, Fährten und Mantrailing jetzt mal ganz dreist zusammen. Hund benutzt Nase zum Suchen, was davon im einzelnen gesucht wird, ist für mich eigentlich erstmal nebensächlich, hauptsache der Hund hat Spaß an der Nasenarbeit.:) Auf Mantrailing kam ich jetzt hauptsächlich, weil unsere damalige Trainerin dafür mal die Werbetrommel gerührt hat und wir die Truppe auch schonmal bei uns in der Fußgängerzone getroffen haben (auf einem Sonntag).

Wieso ist denn ZOS besser als Mantrailing im Bezug auf die Selbstständigkeit? Weil man es mit vorher antrainierten Gegenständen macht? (Macht man das?)

Wiesen haben wir hier, aber in der Stadt ist überall Leinenpflicht. An der Schlepp würde es gehen. Stelle ich mir aber auf Dauer langweilig vor, oder?

du hältst 1. nicht den Hund von Baskerville

Nein, aber er hat drei Stufen von "Aha ein Hund", über "Geh weiter, du A..." bis hin zu "Dich mach ich fertig, ich schlitz dir den Bauch auf, fress deine Eingeweide und schick anschließend deiner Frau und deinen Kindern eine Zeichnung davon, gemalt mit deinem Blut". Und bei letzterem ist auf Lebenszeit Ende im Gelände, da brauch ich mit irgendwelchen Übungen nicht mehr kommen. Hast du mal Hangover geguckt? Wo die Polizei den Dicken elektroschockt und er immer weiter läuft aus purer Willenskraft? DAS ist Max auf Stufe 3! (Die kommt selten vor, aber das sind immerhin 100 Euro pro Anfängerkurs...
:redface:)

und 2. ist Mantrailing ja nichts, was man als "Gruppe" absolviert (wie z. B. eine Choreo in der UO) oder ohne Leine.
Das wäre wiederum kein Problem bei ihm. Ohne Leine liebt er so gut wie jeden Hund.

Puh, ich finds ehrlich gesagt auch sehr teuer, aber ich dachte ich krieg einen auf den Deckel, von wegen "30 Euro pro Treffen, weiß du eigentlich was die für eine Arbeit damit haben"!?:mrgreen:
 
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exe

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AAAAAAAAAAAaaahahahaha, was für eine tolle Beschreibung von Max Eskalationsstufen. :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Du kannst Fährten nicht mit ZOS vergleichen, ZOS nicht mit Mantrailing und auch Mantrailing und Fährten haben nicht soooo viel miteinander zu tun. Klar, für alles benutzt der Hund seine Nase, aber doch auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Beim Fährten kommt es z. B. hauptsächlich darauf an, wie "schön" der Hund eine Fährte absucht (korrekte Winkel, tiefe Nase, etc.) und der Hund sucht nach der Bodenverletzung - mir macht das keinen Spaß, der Hund würde es wohl machen, aber dafür muss man auch entsprechende Flächen haben. Beim Mantailing kommen die Infos für die Nase hauptsächlich aus der Luft und schwirren dann auf dem Boden rum, bestätigen tut meines Wissens nach der "Verlorengegangene".

ZOS kann man überall machen, Zuhause, im Auto, in einer alten Scheune, auf einer Wiese. Am Ende zeigt der Hund den gefundenen Gegenstand an und DU belohnst ihn dann dafür. Dafür nutzt man aber eher einen kleinen Raum, geht auch an der Schleppe (wenn du nicht gerade im Wald übst). Wir machen das hauptsächlich in der Wohnung.

Ich würde dir ehrlich gesagt das Buch Schnüffelstunde: Nasenspiele für Hunde empfehlen. Da steht z. B. beschrieben, wie man seinem Hund beibringt einen verlorenen Schlüssel oder so zu finden. Fand das Büchlein damals ganz toll. Aber wenn du Bock auf Mantrailing hast, dann mach das doch! Verlieren kannste nichts, ausser Geld. :D
 
Choupette

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Stufe 3 ist zu 90 % für Pudel reserviert...


ZOS kann man überall machen, Zuhause, im Auto, in einer alten Scheune, auf einer Wiese. Am Ende zeigt der Hund den gefundenen Gegenstand an und DU belohnst ihn dann dafür. Dafür nutzt man aber eher einen kleinen Raum, geht auch an der Schleppe (wenn du nicht gerade im Wald übst). Wir machen das hauptsächlich in der Wohnung.
Klingt gut, danke für den Buchtipp!

Der Vorteil beim Mantrailing wäre einfach dass man eine Anleitung von jemandem hat, der auch zeitig die Fehler korrigieren könnte. Das war der Hauptgedanke dahinter. Der Nachteil ist natürlich, dass das "nur" ein fester Tag in der Woche ist und man ne halbe bis dreiveirtel Stunde hinfahren muss.:eusa_think:

Sini, die Begleithundeprüfung wäre gar nichts für uns. Ich persönlich finde die ganz schrecklich. Was da vom Hund abverlangt wird, würde Max auch nie leisten und ich würde da auch nicht mit ihm dran arbeiten wollen. Allein der Teil mit der Personengruppe wäre für ihn der Horror. Wenn dann noch Hunde, aufgespannte Regenschirme usw dazu kommen... Nee.

Ich hab bei Hundkatzemaus mal gesehen wie ein vermeintlich bissiger Hund die Prüfung machen musste und mit Bravour bestanden hat. Da saß ich nur staunend vor dem TV, denn mein Dackel hätte die Aufgaben nicht bestanden. Er hasst es allein schon wenn Menschen auf ihn zulaufen, wenn die ihn dabei dann noch angucken/fixieren oder sogar anquatschen... Mag er gar nicht. Und ehrlich gesagt will ich daran auch nix ändern. Er hat einen guten Abstand zu Fremden, er nimmt von Fremden auch nix an und das ist gut so.
 
Sini

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Bei der Ausbildung geht es darum, dem Hund in solchen Situationen Gelassenheit beizubringen und dass sich Führer und Hund auch in brenzligen Situationen vertrauen können.

Nicht darum, dass der Hund etwas von Fremden annimmt, aber auch, dass er keine Gefahr für Fremde darstellt.

Eine gewisse Bereitsschaft zur Änderung und neues zu erlernen muß man natürlich mitbringen wenn man sich auf so etwas einlässt und wenn du mit der aktuellen Situation zufrieden bist, ist das natürlich nichts für euch.

Darauf gekommen bin ich nur, weil zur erweiterten Begleithundeprüfung auch das Suchen und Verweisen gehören. Aber dazu muß erst einmal der erste Kurs gemacht werden.
 
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Bei der Ausbildung geht es darum, dem Hund in solchen Situationen Gelassenheit beizubringen und dass sich Führer und Hund auch in brenzligen Situationen vertrauen können.
Die BH ist eine reine Sportprüfung, die Einstiegsprüfung damit man in anderen Sparten Turniere gehen darf. Mit dem Alltag hat die Prüfung leider reichlich wenig zu tun.

Wenn man keine Affinität zu Unterordnung hat, würde ich mir das auch wirklich sparen. Der Weg zur BH ist lang. Der Weg zu weiteren Prüfungen noch viel länger. 😉
 
Sini

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Ich weiß nicht, inwiefern du schon bei Begleithundekursen des Teckelclubs zugegen warst. Oder bei einer Prüfung dabei warst.
Da du behauptest, sie haben nichts mit dem Alltag zu tun, schätze ich mal, eher nicht.

Leinenführigkeit, Ablegen, die Begegnung mit Joggern, Radfahrern, anderen Hunden, das Warten im Auto, das Abrufen usw. sind für mich schon Dinge die im Alltag sehr nützlich sind. Auch nutzt kein einziger Kursbesucher der mir bekannt ist das als sportliche Notwendigkeit sondern dafür, dass sie im Alltag gut mit ihrem Hund klarkommen.
 
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Ich habe schon einige Begleithundeprüfungen miterlebt und tatsächlich auch schon darauf hintrainiert. Ja, ich kenne das Schema und ich kenne die Anforderungen an den Hund. Das alles konzentriert sich hauptsächlich auf die Platzarbeit, weshalb ich das ganze wenig hilfreich finde.

Das Phänomen von "auf dem Platz toll, im Alltag nicht zu gebrauchen" wirft man den Schäferhundehaltern doch immer vor. Ne BH schütteln sich diese Hunde meist aus dem Ärmel.

"Leinenführgkeit" meint übrigens das konzentrierte Fußlaufen... aber das wirst du wissen. Der Verkehrsteil ist doch in der Regel ein Kinderspiel.

Das ist ne BH: http://youtu.be/OuCm-rFT390


Klar, kann UO oder so ein Kurs dazu beitragen, den Hund unter Ablenkung gehorsamer zu kriegen. Aber wenn man keine Lust drauf hat... wofür?
 
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Wenn´s nicht so gruselig wäre diesen Himmelskucker zu beobachten müsste ich bei diesem Beispiel einer Begleithundeprüfung laut lachen. Natürlich kann ich nicht für den Teckelklub Oldenburg sondern nur für die B.-W. Seite des Teckelklubs sprechen- aber so etwas habe ich im Lauf der vielen Jahre die ich jetzt schon an Kursen dabei bin und Prüfungen gesehen habe- wirklich noch nie mitbekommen.

Da gehts lustig zu, da wird auf dem Feld, im Wald und in der Stadt geübt und da hat man am Ende keinen perfekt dressierten Roboter sondern einen Hund den man gut kennt, dem man weitestgehend vertrauen kann aber der halt immer noch ein Hund mit eigenem Charakter ist.

Ich will hier niemand überreden, sich zum Begleithundeführer ausbilden zu lassen (und wohlgemerkt, ich sprach nur von der Ausbildung vom Teckelklub) aber so etwas als Beispiel zu bringen oder Aussagen wie es gehe darum, dass der Hund von Fremden etwas annimmt mag ich dann doch nicht stehen lassen.

Edit: Das ist zwar ein Beispiel aus der Schweiz, aber abgesehen von den Sprunghindernissen entspricht es ganz genau dem was ich unter der Begleithundeprüfung 1 vom Teckelclub kenne und da sieht man vielleicht doch auch, den kleinen Unterschied zum obrigen Beispielvideo https://www.youtube.com/watch?v=MDUoCg8U9ew
 
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Wenn´s nicht so gruselig wäre diesen Himmelskucker zu beobachten müsste ich bei diesem Beispiel einer Begleithundeprüfung laut lachen.
Wenn es nicht so traurig wäre, deinen voreingenommenen und unsachlichen Beitrag zu lesen, könnte ich laut lachen. Wie mir scheint, kennst du den Herren nicht - kein Ding. Weshalb unterstellst du ihm dann irgendwelche seltsamen Dinge? Roboter? Ohne Charakter? Wer sagt, dass es bei seinem Training nicht auch "lustig" zu geht?

Das, was der Herr da abliefert, ist eine erstklassige Arbeit. Der Hund ist konzentriert, läuft wirklich schön korrekt, es ist Spannung im Hund ... da geht mein Herz auf. ;) Und wie gesagt, die normale Begleithundeprüfung, so wie man sie überall ablegen kann, ist die Einstiegsprüfung für den Sport.

Was irgendwelche Dackelclubs sich zusammenbasteln, weiß ich nicht. Aber ich finde es äußerst schräg, jemanden die BH zu empfehlen, es dann aber "gruselig" zu nennen, wenn man eine schöne Arbeit sieht. Man muss Sternengucker nicht schön finden, aber etwas Toleranz seitens der Hausfrauenkursteilnehmer, wäre vielleicht angebracht.
 
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Sini

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Jetzt wird´s wirklich schräg- du rätst von der Teilname an der Begleithundeprüfung ab weil sie eine alltagsferne reine Sportprüfung sei die lediglich eine Vorraussetzung für die Teilname an anderen Prüfungen ist. Dazu müsste noch eine Affinität zur Unterordung vorhanden sein.

Und jetzt, wo ich sage dass meine Erfahrung eine ganz andere ist, es auch mit Beispiel belegen kann ist das (obwohl du doch zuvor noch grundsätzlich wusstest wie angeblich alle Begleithundeprüfungen, auch die von mir vorgeschlagene ablaufen), nur noch ein abgewerteter Hausfrauenkurs und die dir bekannte Begleithundeprüfung ist hervorragende Arbeit.


Wir fassen zusammen: Begleithundeprüfung sollte man nicht machen weil sie alltagsfern ist und man es mögen muß den Hund unterzuordenen. Aber wenn die Begleithundeausbildung alltagsorientiert und nicht darauf ausgerichtet ist, den Hund perfekt abzurichten hat sie auch keinen Wert weil... weil Exe das halt weiß :lol:

Ja, jetzt aber zurück zum Mantrailing, das ist ja auch von Exe abgesegnet.
 
Thema:

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