Ruhiger, ausgeglichener und sportlicher Kamerad

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Wunschhund

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Hallo zusammen,

Nachdem ich schon diverse Programme und Bücher zur Wahl einer Hunderasse befragt habe, bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die gewählten Hunderassen zu uns passen.

Aktuell habe ich mich auf Sheltie und Collie eingeschossen. Leider habe ich beide noch nicht in Aktion erlebt. Davor war der Wunschhund ein Labbi. Allerdings hab ich nach dem ersten längeren Liveerlebnis beim Züchter zugeben müssen, dass an der Rasse nicht unbedingt mein Herz hängt. Über meinen Ursprungs-Wunschhund Australian Shephard bin ich somit bei Shelties und Collies gelandet.

Meine Infos hab ich in den Fragebogen eingepflegt. Siehe unten.

Ich wäre für ein paar konstruktive Hinweise dankbar. Ob Sheltie oder Collie überhaupt zu uns passen. Oder ob es nicht noch andere Anregungen zu anderen Hunderassen gibt.



Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?
Ich bin Anfänger. Ich bin zwar in 2015 sehr häufig im Tierheim ehrenamtlich Gassi gegangen und habe mich in diverses eingelesen, weiss aber, dass ich noch viel zu lernene habe.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)
Hier bin ich offen, auch wenn ich mich auf einen Welpen eingeschossen habe. Aber ich hätte auch kein Problem, wenn das Hundi aus dem Gröbsten raus wäre (stubenrein, Grundkommandos, etc.). Da ich dem Hund was beibringen möchte und er mit mir Schritt halten muss, wäre mir ein jüngerer Buddy lieber.

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?
Mir wäre ein Rassehund lieber. Mit Mischlingen aus dem Tierheim war ich öfters Gassi, konnte mich aber nicht so sehr dafür erwärmen. Insbesondere bin ich Importhunden gegenüber skeptisch.

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

Wir suchen einen Familienhund, der mit uns im Haus leben soll. Dem es nichts ausmacht, wenn irgendwann Babies und kleine Kinder da sind. Wir möchten den Hund auch soweit wie möglich mitnehmen (Restaurantbesuche, Freunde besuchen, etc.) und nicht zu Hause parken. Wir sind sehr gerne draussen und machen Sport. Der Hund soll ausgeglichen sein und nicht schreckhaft. Ein Will-to-please wäre ebenfalls angenehm. Toll fände ich auch eine gewisse Reserviertheit gg.über Fremden. Bevorzgugen würde ich auch einen ruhigen Hund. Außerdem sollte er nicht überdreht sein (wie bspw. jack Russels), damit er Punkte bei miener Frau sammeln kann.:clap:

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?
Bevorzugt Langhaarige bzw. wenig haarende Hunde. Kurze Haare haben mich insbesondere beim Labbizüchter (immenser Fellverlust) sowie in der Hartnäckigkeit der Entfernung aus Kleidung, Polster und Teppich abgeschreckt. Bevorzugen würde ich pflegeleichtes Fell. Bewusst ist mir aber trotzdem, dass ich einen Hund mehrmals im Monat der Fellpflege aussetzen muss :lol:


Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Aktuell wohnen wir in einer 52 qm Mietwohnung (1. Stock), die wir in einem Horizont von 1-2 Jahren gegen etwas größeres eintauschen (deshalb der Gedankengang mit einem Shelitie). Wir leben aktuell in ländlicher Gegend und wollen das weiter tun. Einen Garten gibt es nicht, aber beim nächsten Umzug wäre das natürlich klasse. Unser aktueller Vermieter hat sein Einverständnis gegeben (allerdings wünscht er sich ein wenig kläffenden Zeitgenossen).
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?
Wir haben keine Kinder. Geplant sind irgendwann natürlich welche, aber der Zeitpunkt noch unklar.
Unsere Vermieter, die im Haus leben, haben Kinder im Alter von 7 und 5 Jahren

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?
Nein

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?
Ich bin Angestellter, mit 40 Std. woche. Bei meiner Frau sieht es analog aus.
Meine Firma kann mir eine zeitweise Homeoffice-Regelung für einen bestimmten Zeitraum ermöglichen (6-12 Monate), um das neue Familienmitglied ans Alleinsein zu gewöhnen.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
Vor der Arbeit 30-60 Minuten und nach der Arbeit analog. Ansonsten tausche ich die Zeit vorm TV auch gerne mit Spielen mit dem Hundi. Am Wochenende ist natürlich mehr Zeit.
Mir ist auch bewusst, dass neben dieser "aktiven" Zeit immer mal nebenbei mal ein wenig Aufmerksamkeit notwendig ist.
Daneben gibt es auch noch meine Frau, die bei Bedarf Auch einspringen kann. Da ich aber die Hauptbezugsperson sein werde, gehe ich mal bei meiner Frau als Backup aus.

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)

Ich denke, das ist kein Problem. Anfallende Kosten habe ich berücksichtigt und in unsere Haushaltsplanung berücksichtigt.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?
Klaro. Ich möchte ja auch, dass mein Hundi eine gute Bindung zu mir aufbaut, etwas lernt und auch ausgelastet ist

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?
Neben Spaziergängen (bin ambitionierter Barfussgänger) und Wanderungen, würde ich das Hundi gerne auch beim Wassersport (Kajak, Standup Paddling, etc.), joggen, etc. dabei haben wollen. Unsere Urlaube würden sich auch danahc richten, dass Hundi mit ins Hotel/Pension/etc. kann und wir gemeinsam im Auto anreisen.

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
Leider konnte ich mir noch kein richtiges Bild über die verschiedenen Hundesportarten machen. Inteessant fände ich Agility. Apportieren (damit Ist nicht nur blosses Stöckchen holen gemeint) oder Mantrailing klingt auch nicht uninteressant. Aber da ich gerne selbst in meiner Freizeit in Bewegung bin, könnte aber Agility gut passen.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?
Die ersten vier Wochen würden ich und meine Frau Urlaub nehmen.
Über die nächsten 5-11 Monate würde ich einen Teil meiner Arbeitszeit vom Homeoffice aus ausführen. Beginnend mit 4 Stunden unterwegs bis zu 9-10 Stunden (das ist nicht die Netto-Allein-Zeit, da meine Frau später aus dem Haus geht).
Notfalls denke ich über einen (familieninternen) Gassigeher nach, von dem Hundi dann überbrückt wird.

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?
Entweder wir regeln das zwischen meiner Frau und mir. Andernfalls gibt es diverse familieninterne Möglichkeiten.

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Jawoll

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
Hmmm, jetzt bin ich überfragt, was ich noch beisteuern soll. :D
Grundsätzlich sehr schön, aber auch herausfordernd in Sachen Erziehung und Koordination.
 
  • #1
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Zaknafein

Zaknafein

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Wenn er langhaariger sein soll was ist mit einem Golden Retriever?
Collies (und Shelties) können bellfreudig sein, und auch schreckhaft. Natürlich auch je nach Aufzucht und Erziehung. Aber denen sagt man auch eine gewisse Geräuschempfindlichkeit nach.
Und je nachdem was für die pflegeleicht ist, weiß ich nicht ob langhaar Rassen da so passen. Kletten aus dem langen Fell zu pflücken kann sich eine ganze Weile hinziehen. Und langes Fell schleppt in der Regel auch mehr Dreck rein als kurzes. Aber bei der Wahl des Züchters kann man da schon einiges beeinflussen, in dem man sich welche raussucht die nicht Richtung Plüschbombe züchten.
Einfallen würde mir da noch der Pudel.
 
bruni1302

bruni1302

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Hallo Wunschhund,

erstmal finde ich es toll, dass Du Dir vor der Anschaffung eures Hundes solche Gedanken machst und Dich informierst!:clap: Auch ich bin großer Fan der Langnasen und habe daher sowohl einen Collie als auch einen Sheltie hier sitzen, wenn Du Fragen hast, tu Dir also keinen Zwang an, allerdings hab ich bei Deinen Ausführungen nicht unbedingt grad an diese Rasse denken müssen. Wie bist Du denn vom Labrador auf den Sheltie bzw. Collie gekommen? Die Rassen sind ja schon eher recht unterschiedlich.
Wir suchen einen Familienhund, der mit uns im Haus leben soll. Dem es nichts ausmacht, wenn irgendwann Babies und kleine Kinder da sind. Wir möchten den Hund auch soweit wie möglich mitnehmen (Restaurantbesuche, Freunde besuchen, etc.) und nicht zu Hause parken. Wir sind sehr gerne draussen und machen Sport. Der Hund soll ausgeglichen sein und nicht schreckhaft
). Ich musste bei dieser Beschreibung fast lachen und das ganz sicher nicht, weil ich Dich auslachen will, sondern weil das einfach sehr konträr ist gegenüber den Shelties, die ich bisher kennen gelernt habe. Grad bei Hütehunden muss man von Anfang an aufpassen, dass sie eins lernen; nämlich Ruhe, Ruhe und nochmal Ruhe! Natürlich ist das auch alles eine Sache der Erziehung und muss man dies natürlich auch bei der Züchterwahl beachten, aber grad Shelties neigen enorm schnell dazu hoch zu fahren und zur Schreckhaftigkeit. Ich kenne zwar auch coolere Exemplare, aber auch die sind weit entfernt von einem in sich ruhenden und entspannten Klischee-Labrador.
Alle Shelties, die ich kenne, neigen zur Ängstlichkeit und äußern sich eben gerne verbal!:lol: Natürlich ist das auch alles eine Sache der Erziehung, aber Shelties kommentieren gerne einfach alles und einen Sheltie, der kaum bellt, kenne ich zumindest nicht.
Toll fände ich auch eine gewisse Reserviertheit gg.über Fremden. Bevorzgugen würde ich auch einen ruhigen Hund. Außerdem sollte er nicht überdreht sein (wie bspw. jack Russels), damit er Punkte bei miener Frau sammeln kann.:clap:
Reserviertheit gegenüber Fremden ist auf jeden Fall häufig vorhanden, aber das bedingt eben auch, dass sie eben nicht gerne große Menschenaufläufe mögen und ich würde meinem Sheltie keinen Gefallen mit einem Restaurantbesuch tun, wobei das natürlich auch vom individuellen Tier und der Gewöhnung abhängig ist.

Collies habe ich schon deutlich entspanntere Exemplare als Shelties getroffen, aber auch die sind häufig nicht zu überhören, drehen gerne auf und würden sich wahrscheinlich in einem Restaurant eher nicht sonderlich wohl fühlen.

Dem es nichts ausmacht, wenn irgendwann Babies und kleine Kinder da sind
Auch das kann unter Umständen schwierig werden, grad weil Shelties und Collies eben zur Ängstlichkeit und Nervosität neigen, kenne ich viele Exemplare, die Kinder eher nicht so toll finden. Unser Collie ist mit Kindern aufgewachsen, toll findet er die merkwürdigen Lebewesen aber eher nicht und unsere Sheltie Hündin würde sich von keinem Kind der Welt anfassen lassen und findet die Geräusche eher ziemlich blöd.
Sollte Dir dieser Aspekt besonders wichtig sein, würde ich vielleicht bei der Züchterwahl direkt daraufachten, dass Kinder im Haus leben und Du später mit dem Welpen direkt positive Erlebnisse mit Kindern wahrnimmst.

Ich finde es toll, dass ihr euch überlegt habt, wie ich ihr die Welpenzeit überbrücken wollt, aber dennoch möchte ich zu bedenken geben, dass das alleine bleiben eine sehr individuelle Sache ist und es euch durchaus passieren kann, dass der Hund auch nach 1 Jahr noch keine 8-9 Stunden täglich allein bleibt. Grad bei kleinen Hunden hab ich zumindest rein subjektiv das Gefühl, dass diese eher häufiger müssen als größere und da sind 9 Stunden eben schon enorm lange. An eurer Stelle würde ich mir da lieber direkt eine Lösung überlegen und jemanden organisieren, der bei Bedarf zumindest mittags mal eine Runde mit dem Tier drehen kann.

Sollte ich noch was vergessen haben:eusa_think:, kannst Du gerne nochmal Bescheid geben, ich werde wohl einfach alt.:lol:
 
Dondon96

Dondon96

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Ich musste bei deiner Beschreibung spontan an meine beiden Hunde denken. Ich habe 2 Puli (-Mischlinge).

Kurze Infos zum Puli (lass dich beim googlen nicht von der Optik abschrecken, du kannst gerne mal im Thread meiner beiden vorbei schauen, es geht auch mit "Kurzhharfrisur").

Der Puli ist ein relativ unerschrockener Zeitgenosse (wurde ja gezüchtet um die Schafsherde zu bewachen und auf diese aufzupassen), Fremden gegenüber ist er daher eher reserviert, meine beiden eher sogar desinteressiert (solang kein Essen im Spiel ist ;)).
Der Vorteil vom Puli ist meiner Meinung nach die Größe (um die 40cm-45cm SH), man kann ihn problemlos überall hin mitnehmen, notfalls auf den Arm nehmen und auch im Restaurant unter den Tisch legen.
Der Puli ist eine sehr sportliche Hunderasse, Agility wäre zum Beispiel kein Problem, meine beiden sind kleine Raser die mal eben an der 40km/h-Marke kratzen (mit GPS gemessen). Sie lieben jegliche Art von Bewegung, benötigen diese aber auch. Ebenso wie geistige Auslastung.
Will-to-please würde ich das beim Puli jetzt nicht unbedingt nennen. Der kann schon gerne auf Durchzug schalten und dann eben nicht hinsitzen :mrgreen:. Aber dann muss man einfach Geduld haben und die Sache durchstehen und dickköpfiger sein. Meine beiden sind mittlerweile (meiner Meinung nach) gut erzogen und in der Stadt angenehm.
Doch ein Puli braucht auch geistige Auslastung, aber ich denke da ist er dem Sheltie ähnlich.

Einen Puli zu finden, der allerdings nicht aus dem Ausland kommt, ist wohl ziemlich schwer. Es gibt nicht viele Züchter in Deutschland und die meisten älteren Pulik stammen wie gesagt aus Ungarn.

Ansonsten wäre aber vielleicht auch der Pudel etwas für euch?
 
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