Neuer Ponywallach wird zu 100% von Hengst in Beschlag genommen..

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lpd872

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Hallo Ihr Lieben,

vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen ich bin langsam etwas mit meinem Latein am Ende :(

Situation:
Wir hatten zwei Esel und zwei Ponys ( Nr. 1 Hengst 85cm / Nr. 2 Wallach ) alles lief super. Dann ist unser großes Pony leider an Rehe erkrankt und war nicht mehr reitbar. Im Januar haben uns Pony Nr. 3 dazugeholt. Hat sich soweit ganz gut in die Gruppe intregiert , jedoch stand er oft alleine. Deshalb haben wir gesagt holen wir noch ein Pony Nr.4 dazu damit jeder einen Partner hat und alle glücklich sind.

Pony Nr.4 ( Wallach ) ist seit letzter Woche Sonntag bei uns wollte direkt am Ankunftstag zu der Herde ist unter dem Zaun drunter durch gegangen ,
hat alles abgerissen etc...

Wir haben dann an Tag zwei unseren Hengst und unser krankes Pony Nr. 2 dazu gestellt hat super geklappt ohne Kämpfe etc. Der Neue hat sich direkt unterworfen ist auch schon 20 jahre alt.

Seit Mittwoch haben wir alle 6 zusammen stehen und seit Mittag beschlagnahmt unser Hengst den neuen Wallach und kein! anderer darf in seine Nähe kommen.
Er ist den anderen gegenüber sehr aggressiv, sobald einer nur in die Nähe des neuen Ponys kommt.
Der Hengst hat auch den kleinen dauerhaft bestiegen, er bekomment nun vom TA weibliche Hormone um dies zu unterbinden und den kleinen etwas zu schützen. ( Für ca. 14 Tage)

Seit dem der Hengst diese bekomment, hat das besteigen aufgehört aber das bewachen nicht! Der Kleine darf trinken und fressen aber alles nur unter Beobachtung.
Der Hengst flippt natürlich aus sobald ich ihn von der Herde wegnehme aber seit den Hormonen in Grenzen es ist händelbar aber auf Dauer werde ich dies so nicht mitmachen.

Meine Frage hat jemand eine Idee was ich tun kann, kann ich überhaupt was tun ?

Ich habe mit Bachblüten angefangen , auch gehe ich jeden Tag nur mit 2 Pferden spazieren und Grasen so das jeder mal mit jedem geht ( Außer den Eseln die sind für sich und nicht in dem " Kampf" integriert).

Ich weiss auch nicht wie lange ich noch warten soll, kann.. Möchte natürlich nicht das sich jemand verletzt. Der eine sagt " das gibt nix mehr, verkauf den kleinen wieder ", ein anderer sagt " das dauert seine Zeit bis sich alles normalisiert..:" Der neue ist vom Körperbau auch der erste der so "klein" ist wie der Hengst. Alle anderen sind ihm überlegen!

Der neue Kleine läuft aber auch dem Hengst hinterher, wenn ich mal denke sei froh das der Hengst mal von deiner Seite weicht rennt er hinterher... Der kleine darf wie gesagt nicht an die gemeinsame Heuraufe momentan gebe ich ihm extra Heu, das frisst er dann zusammen mit dem Hengst und die anderen stehen 2 Meter an der Heuraufe... Ich möchte dies aber auch nicht auf Dauer.. Sie sollen schon zusammen am besten fressen... :)

Für jede Antwort wäre ich dankbar :)
 
07.07.2016
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
SoylentGreen

SoylentGreen

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Hallo!
Es ist keine Option den Hengst kastrieren zu lassen?
Ich denke mit Kräuterchen wirst du die Situation nämlich nicht in den Griff kriegen und dauernd Hormone in das Pony zu feuern ist nun auch nicht so optimal.
Der kleine Wallach ist seine Ersatzstute und genauso wird er den Wallach auch verteidigen vor den "Nebenbuhlern" und das neue Pony leidet darunter.
Wenn eine Kastration nicht in Frage kommt würde ich dir raten, das Pony wieder abzugeben. Das ist unnötiger Stress für die ganze Herde.
 
Hamster_Lover

Hamster_Lover

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Ich denke auch, er ist eben ein Hengst und zeigt dementsprechend auch Hengstverhalten. Wenn man das nicht möchte was auch verständlich ist muss man kastrieren lassen oder die Konstellation ändern.
Ich kenn das zufüttern von Mönchspfeffer, das hilft auch oft gut, ist aber nur für eine kurze Zeit gedacht.
Auf Dauer wird man das Problem nicht mit Bachblüten und Kräutern in den Griff bekommen.

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lpd872

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Hallo,

ja Mönschpfeffer ist ja "ähnlich" wie die Hormone.

Ich wünschte mir halt das wir das irgendwie in den Griff bekommen.
Der Kleine ist denk ich schon oft rumgereicht worden, war auch als wir Ihn letzte Woche abgeholt haben in einem nicht wirklich guten Zustand und dachte jetzt hat er es endlich gut!

Mein TA meint ein 20jährigen Hengst legen lassn würde nichts mehr bringen. Da muss ich mich ja jetzt erst mal drauf verlassen. Wenn ich es unbedingt wollte, würde er es tun aber es würde nichts bringen !

Die Hormone sind auch nicht für immer gedacht sondern wirklich nur kurzfristig damit der Hengst eine "andere" Beziehung zu dem Wallach aufbaut... Ich hoffe ja immer noch das es sich legt mit der Zeit ?!? :(
 
SoylentGreen

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Hallo!

Hm, also die Althengste, die ich kenne sind durch die Kastration schon deutlich anders geworden. Es hat aber natürlich eine Weile gedauert bis sie begriffen haben, dass sie keine Hengste mehr sind. Das kann durchaus ein paar Monate dauern. Jedoch muss man eben auch das Risiko, dass eine Kastration mit sich bringt, im Auge haben. Es ist selten, dass dabei ein Pferd zu Schaden kommt, aber es kann eben zu Schaden kommen. Zudem sind die warmen Monate ein wirklich blöder Zeitpunkt für eine Kastration. So eine Kastrationswunde ist ein gefundenes Fressen für Fliegen, das birgt weitere Risiken. Eine Kastration im Winter ist eindeutig die bessere Variante. Bis dahin ists aber eine ziemlich lange Zeit...

Ich glaube nicht, dass es mit der Zeit besser wird. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es schlimmer wird. Eben bei solchen Wallachen, die eindeutig in der Rangfolge unter dem Hengst stehen. Gerade im Frühling, wenn die Gefühle hochkochen... Das kann soweit gehen, dass dein Hengst den Wallach irgendwann richtig vermöbelt.

Der Wallach hat jetzt schon ziemlichen Stress, er wird ganz extrem von dem Hengst dominiert.
Es ist natürlich schade um den Kleinen, aber meiner Meinung nach muss man eben auch einsehen, dass man leider nicht die ganze Welt retten kann. Du kannst ja nochmal gucken wie es nach der Hormontherapie aussieht, sollte es dann nicht besser werden, rate ich dir ihn wieder fortzugeben. Je länger du wartest um so schwieriger wird es ja auch für dich.
Sollte nochmal ein viertes Pony in Frage kommen, würde ich auf jeden Fall ein größeres Kaliber wählen, dass sich nicht vom Hengst unterbuttern lässt.
 
Thema:

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