Wohnung gekündigt - wer kennt sich aus?

Diskutiere Wohnung gekündigt - wer kennt sich aus? im Familie & Freunde Forum im Bereich Smalltalk; Hallo, ich wusste nicht so recht wohin mit dem Thema, also bitte verschieben sollte ich völlig falsch liegen. Möchte ganz einfach mal eure...
Chianti

Chianti

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Hallo,

ich wusste nicht so recht wohin mit dem Thema, also bitte verschieben sollte ich völlig falsch liegen.

Möchte ganz einfach mal eure Meinung zu diesem Thema hören bzw. vielleicht gibt es ja auch welche unter euch die sich mit dem Mietrecht einwenig auskennen. In einem speziellen Mieterforum wird man leider nur angepampt.

Folgendes:
Wir haben unsere Wohnung zum 31.07.16 nach genau 5 Jahren und 3 Monaten gekündigt. Der Kündigungsgrund waren neben einem cholerischen, gewalttätigen "Hausmeister" als Nachbar auch der in jedem Zimmer reichlich vorhandene Schimmel. In 4 Zimmern haben wir die Wände bunt gestrichen (Wohnzimmer: 3 Wände Cappuccino/Braun, Flur: 1 Wand Gelb, Küche: 3 Wände Terrakotta und Kinderzimmer: 3 Wände rosa/lila) und das ist der hauptsächliche Knackpunkt. Bei der Wohnungsbesichtigung (die Vermieter sind insgesamt zu dritt) war lediglich ein Vermieter (ich nenne ihn mal "H") anwesend, dieser hatte mir leider nur mündlich versichert, dass wir die Wände nicht weiß streichen müssen, da durch den vielen Schimmel ohnehin eine aufwendigere Behandlung erforderlich sein wird.

Dann kam es zur eigentlichen Wohnungsübergabe, 2 Vermieter anwesend, der 2. Vermieter (ich nenne ihn mal "R", welcher zur
Wohnungsbesichtigung wie auch zur damaligen Wohnungsübergabe, als wir die Wohnung vor 5 Jahren übernommen haben, nicht anwesend war) wollte uns erst mit aller Macht den Schimmel selbst in die Schuhe schieben, nur leider kann er 3 Meter hohe Decken, Risse in den Außenwänden und 100%tig undichte (z.T. läuft sogar Regenwasser durch das geschlossene) Fenster nicht leugnen. Nun gut, nach ein, zwei direkten Sätzen hat Herr "R" erstmal die Wohnungsübergabe für 10 Minuten verlassen.

Danach kam er wieder mit den Worten "wir müssen eine Lösung finden" (keine Rede mehr vom Schimmel) jetzt waren es auf einmal die bunten Wände. Er hat uns angeboten, einen Kostenvoranschlag von einem Maler machen zu lassen, der für das Weißen der Wände zuständig wäre. Wohl gemerkt: Es geht Herrn "R" dabei lediglich um das Geld, die Wände können nicht nur geweißt werden, sondern auf die Wände kommt eine Art "Schimmelhemmende Tapete" mit dem Vorsatz dass der nächste Mieter seine Wohnung nicht streichen darf. Er möchte lediglich von uns den Teil, den wir mit den Farben "versaut" haben bezahlt bekommen, um dann eine komplett andere Tapete aufzutragen.

Was ich nebenbei gemerkt als grob fahrlässig empfinde, da dass gesamte Haus (6 Parteien) unter Schimmel leidet, die Vermieter haben lediglich Trockenbau vor die feuchten Wände gezimmert, damit es schön aussieht.. und auf diesen Trockenbau kommt nun die Schimmelhemmende Tapete. Die Ursache ist damit zu 0% behoben und ich empfinde es als eine absolute Frechheit dort mit gutem Gewissen wieder eine Familie mit evtl. kleinen Kindern einziehen zu lassen.

Nun gut.. es wurde auch schriftlich festgehalten, dass wir den Kostenvoranschlag für das Weißen entgegen nehmen, selbst allerdings ebenfalls einen Kostenvoranschlag von einem Maler machen lassen können. Nun ist es aber so, dass im Mietvertrag gar nicht drin steht, dass wir überhaupt für das Weißen zuständig sind (die Farbe weiß, geschweige neutrale Farben o.ä.) steht in keinster Weise geschrieben. Müssen wir denn nun trotzdem die Kosten übernehmen?

Gestern kam der Kostenvoranschlag von dem Maler.. 1700€.. allerdings inkl. Dübel verschließen, Wände sauber machen, etc. rein dass streichen wären knapp 300€. Von Dübel verschließen etc. war nie die Rede, dazu kommen noch die gesamten Räume inkl. Decke (also nicht nur die bunten).. die bereits weiß ist, da es ihm lediglich um die farbigen Wände ging erschließt sich mir der Sinn nicht weshalb der gesamte Raum angerechnet wird.

Nun ist es aber so, dass wir keinen Cent bezahlen. Wir sehen es einfach nicht ein, zum einen hat er noch knapp 800€ Kaution von uns, dann bekommen wir noch 5€/pro m² für den Teppich im Kinderzimmer (im Mietvertrag festgehalten) und weiterhin hat er in den Jahren fast 30.000€ an uns verdient und zu keiner Zeit irgendwie in die Wohnung investieren müssen.. soll er es doch davon nehmen?? Dazu kommt noch dass unsere Tochter erhebliche gesundheitliche Probleme aufgrund des Schimmels entwickelt hat (Hautprobleme, vorallem im Gesicht), die wie schwubs verschwunden sind, seitdem wir dort nicht mehr wohnen und ich bin hart an der Grenze in irgend einer Weise aufgrund dessen Schmerzensgeld einzuklagen, vorallem wenn ich höre dass sie ohne wenn und aber einfach wieder vermieten wollen ohne wirklich etwas zu machen.

Wie ihr seht, ich bin stocksauer und gleichzeitig heilfroh dass wir dort endlich raus sind.

Was sagt ihr zu der ganzen Situation?

LG Chianti
 
18.08.2016
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Choupette

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Fachanwalt für Mietrecht einschalten, und zwar lieber gestern als heute.

So wie die Vermieter drauf sind, werden die auf sie Forderung bestehen, da würde ich zeitig gegensteuern.
 
Chianti

Chianti

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Das "lustige" ist ja dass der Herr "H" selbst Anwalt für Mietrecht ist, er hat sich bei der ganzen Sache extrem zurück gehalten und eigentlich nur auf Herrn "R" gehört. Herr "H" meinte bei der Wohnungsbesichtigung ja noch dass wir nichts streichen müssen. Ich geh nächste Woche nochmal zu Herrn "H" - mit ihm kann man einfach besser reden und er, trotz das er Anwalt ist, sagt zu allem "Ja". :eusa_doh:
 
Missymannmensch

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Gerade aus dem Grund nicht mit H hingehen und sich selber einen guten Anwalt besorgen.

Falls ihr nicht gekauft habt, tragt euch beim Mietverein ein.
Die paar Kröten sind es wert, wie man hier sieht ;)
 
Choupette

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Nur weil er Anwalt ist, heißt das nicht, dass in privatem Umfang nicht mehr Geld haben möchte. Ich kenne so einige Anwälte, die massig Immobilien haben und die versuchen - wider besseren Wissens - trotzdem Geld zu scheffeln wie Dagobert Duck.

Ich würde mir definitiv einen eigenen nehmen und dem die Lage schildern.
 
Chianti

Chianti

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Hmm.. ok, wir denken drüber nach. Ist halt alles auch wieder mit Kosten verbunden. :-(
Ja, wir haben zum Glück jetzt was eigenes, zur Miete wohnen macht nur Ärger.
 
L

LoccoGirl

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Geht in den Mieterschutzbund da kostet es euch meines wissens nach nix.
 
cherry-lein

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Der Mieterschutzbund kostet ca 45€ im Jahr, dafür könnt ihr das ganze Jahr zur Beratung dort hin gehen, wenn der Anwalt dort Briefe oder ähnliches schreiben muss berechnen sie ca 7€ pro Brief. Prüfen von Verträgen und co sind im Jahresbeitrag schon drin.
Ich hatte auch richtig Ärger mit meiner alten Vermieterin bezüglich Reparaturarbeiten und die vom Mieterschutzbund haben mir da echt gut geholfen und erklärt was ich tatsächlich muss und was nicht.
 
Chianti

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Das klingt alles recht gut, nur nutzt uns das jetzt nicht mehr viel, da wir inzwischen was eigenes haben. Oder ist es möglich rückwirkend mit dem Mieterschutzbund in Kontakt zu treten?
 
cherry-lein

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Du kannst trotzdem dort eintreten, es ist egal ob es aktuell oder vergangen ist. Ich habe auch schon einige Zeit in der neuen Wohnung gewohnt bevor der Terror losging und die haben mir trotzdem geholfen. Zur Not ruf einfach mal an und frag nach. Selbst wenn ihr es nur dieses eine Mal nutzt sind 45 Euro immernoch günstiger als ein freier Anwalt der vielleicht nicht so viel Ahnung von Mietrecht hat wie die vom MSB
 
Chianti

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Super, klingt klasse. Danke für eure Hilfe.
 
C

Catnip

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Das "lustige" ist ja dass der Herr "H" selbst Anwalt für Mietrecht ist, er hat sich bei der ganzen Sache extrem zurück gehalten und eigentlich nur auf Herrn "R" gehört. Herr "H" meinte bei der Wohnungsbesichtigung ja noch dass wir nichts streichen müssen. Ich geh nächste Woche nochmal zu Herrn "H" - mit ihm kann man einfach besser reden und er, trotz das er Anwalt ist, sagt zu allem "Ja". :eusa_doh:
Das mag gut sein, dass er zufällig selbst Anwalt ist und euch das bei jeder Gelegenheit unter die Nase reibt, damit ihr bloß ruhig bleibt vor Angst und Respekt ;)

Das einzig sinnvolle ist und bleibt: nehmt euch einen Anwalt, der sich mit sowas auskennt. Alleine werdet ihr es deutlich schwieriger haben, denn ihr werdet ganz sicher nicht die einzigen und ersten sein, mit denen sowas versucht wird. Jede größere Wohngesellschaft, -AG und wie die alle heißen, hat mindestens einen festen Anwalt, der genau weiß, wie er den Willen der Vermieter überzeugend an den Mieter bringt und die Vermieter in Problemfällen vertritt. Bevor ihr euch alles nötige Wissen über Rechte, Pflichten, Lücken in Gesetzen und Verträgen usw usf angeeignet habt, um euch alleine zu verteidigen, haben die Anwälte der Vermieter locker schon die nächsten Schritte ausgearbeitet. Tut euch das nicht an.
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Ganz ehrlich, ich würde an eurer Stelle die vertragsverpflichtenden Schönheitsreparaturen wie Streichen auf eigene Kosten ausführen (an einem Tag ein paar Freunde einladen, billige, weiße Farbe kaufen, zusammen streichen, am Abend für alle nett kochen und zusammensitzen - fertig, schnell und günstig) und mich dann vom Acker machen.

Das der Vermieter auf sein Recht auf die Ausführung von vertragsgerechten Schönheitsreparaturen verzichtet könnt ihr nicht verlangen, selbst nicht wenn ihr die ganze Zeit in einer Schimmelbude leben musstet. Es wäre euer Recht gewesen eine (wahrscheinlich drastische) Mietminderung einzureichen, nur weil ihr an dieser Stelle auf euer Recht verzichtet habt könnt ihr nicht erwarten, dass der Vermieter nun seinerseits auf sein Recht verzichtet.

Auf überproportionale Vorschläge wie dass ihr die Malerrechnung tragen solltet würde ich mich ebenfalls nicht einlassen, es ist euer Recht die Schönheitsreparaturen selbst auszuführen.
 
seven

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Ganz ehrlich, ich würde an eurer Stelle die vertragsverpflichtenden Schönheitsreparaturen wie Streichen auf eigene Kosten ausführen (an einem Tag ein paar Freunde einladen, billige, weiße Farbe kaufen, zusammen streichen, am Abend für alle nett kochen und zusammensitzen - fertig, schnell und günstig) und mich dann vom Acker machen.
Puh, JEIN...
Also, bunte Tapete mit weißer Farbe überstreichen - da ist es mit einem Anstrich nicht getan... Als wir hier in die Wohnung eingezogen sind, haben wir zum einen Tapete ohne Ende von den Wänden gerissen, aber in manchen Zimmern auch einfach über die rosa Wände gestrichen - da waren aber 3 Anstriche nötig, bis das Rosa nicht mehr durchkam. Da war´s also nicht mit "einfach mal überstreichen" getan ;)

Ansonsten - in meiner damaligen Single-Wohnung hatte ich einen Feuchtigkeitsfleck unter der Decke, da war irgendwie das Dach undicht. Ich hatte keinen Bock auf Stress mit dem Vermieter (obwohl der eigentlich ganz nett war) und hab´ so´ne Anti-Feuchtigkeits-Deckfarbe gekauft und die Stelle gefühlte 34587mal überstrichen, bis nix mehr zu sehen war... nicht ganz die feine englische Art, aber bei der Wohnungsabnahme war er ganz begeistert....

Leider kann ich keine weiterreichenden Ratschläge beisteuern, drücke aber die Daumen, dass alles gut ausgeht!

LG seven
 
Audrey

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Das der Vermieter auf sein Recht auf die Ausführung von vertragsgerechten Schönheitsreparaturen verzichtet könnt ihr nicht verlangen, selbst nicht wenn ihr die ganze Zeit in einer Schimmelbude leben musstet. Es wäre euer Recht gewesen eine (wahrscheinlich drastische) Mietminderung einzureichen, nur weil ihr an dieser Stelle auf euer Recht verzichtet habt könnt ihr nicht erwarten, dass der Vermieter nun seinerseits auf sein Recht verzichtet.
Genau das ist der Punkt! Da hättet ihr früher drastisch werden müssen.

Das mit den Schönheitsreparaturen ist eine blöde Grauzone, da kommt's auf die exakte Formulierung im Mietvertrag an (wobei - da gibt's auch Sachen... bei mir und bei meiner Schwägerin war "vorgeschrieben", daß es mit einer ganz bestimmten Farbe nachgestrichen werden muß. Geht freilich nicht - weil wenn ich da X Jahre wohne könnte die Marke auch schon pleite sein?). Und den Gerichten ist selbst das meistens total wurscht - die wollen eh nur auf einen Vergleich raus, weil es um meistens geringe Summen geht, und ein Vergleich einfach ganz viel weniger Arbeit bedeutet. Ich war selber wegen sowas gegen meine frühere Vermieterin vor Gericht - und natürlich kam ein Vergleich raus. Immerhin ein plus von 50 EUR für mich (Anwaltskosten eingerechnet!), und die Vermieterin hat sich total geärgert. Wenn Du auch so ein bißchen gehässiger Mensch bist wie ich ;), dann mach es - ich bin mir sicher es wird ein Vergleich. Wenn es Dir den Ärger nicht wert ist, dann geh auf die Idee von Kompassqualle ein!
 
Kompassqualle

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Puh, JEIN...
Also, bunte Tapete mit weißer Farbe überstreichen - da ist es mit einem Anstrich nicht getan... Als wir hier in die Wohnung eingezogen sind, haben wir zum einen Tapete ohne Ende von den Wänden gerissen, aber in manchen Zimmern auch einfach über die rosa Wände gestrichen - da waren aber 3 Anstriche nötig, bis das Rosa nicht mehr durchkam. Da war´s also nicht mit "einfach mal überstreichen" getan ;)
Wenn man morgens gleich anfängt und ein paar Helfer hat schafft man locker drei Anstriche an einem Tag.
Als ich aus meiner WG ausgezogen bin hatten wir auch überall bunte Wände, je Zimmer 2-3 Leute, dann ist man ruck-zuck fertig, macht kurz Pause während die Farbe trocknet und streicht dann nochmal drüber ;)

Notfalls muss halt ne neue Raufaser drauf, aber das ist mit Hilfe auch schnell durch (wobei ich persönlich tapezieren zwar ganz entspannend finde, für andere ist es aber offenbar der reinste Horror, so dass ich bisher immer nur wenig Helfer hatte dabei :lol:).
 
Chianti

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Ja, wenn es so einfach wäre würde ich auch sagen "komm lass uns alles weiß streichen und gut ist" leider geht es dem Herrn R nur ums Geld.. er will ja komplett andere Tapete drauf machen (eine Schimmel undurchlässige) und will so erreichen dass wir im Prinzip dafür Geld dazu geben mit dem Vorsatz "ihr habt die Wände bunt gestrichen".

Mit eigenem Einsatz was das weiß streichen betrifft, wäre ich sofort dabei.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was die Mietminderung betrifft, da habt ihr Recht, da waren wir wohl einfach zu blauäugig bzw wollten wir auch einfach keinen Streit, da wir dort ohnehin nicht ewig bleiben wollten.
 
lucian

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Es wäre erst mal interessant zu wissen, was im Mietvertrag genau drin steht. Meines Wissens nach kann kein Vermieter vorschreiben, dass die Wände weiß zu streichen sind. Von daher steht ja erst mal die Frage im Raum, ob ihr überhaupt streichen müsstet wenn die vorhandene Tapete/Farbe ordentlich sein sollte.

Ich würde da aber im Zweifelsfall auch zu einem Fachanwalt gehen.
 
Choupette

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Niemand muss quietschbunte Wände hinnehmen, da kann er definitiv verlangen, dass das übergestrichen wird. Aber er kann euch nicht die Chance nehmen das selbst zu tun! Seine Malerkosten soll er sich an die Backe schmieren...

Vor allem: 1700 Euro!? Wir haben damals in unserer alten Wohnung drei Wände farbig streichen lassen, das hat über den Maler (der war eh in der Wohnung zugange) 150 Euro gekostet.
 
cherry-lein

cherry-lein

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Der Preis ist schon realistisch, ich hab eine Rechnung in Höhe von knapp 600€ Euro bekommen für den Austausch von 2 Fliesen die kaputt gegangen waren und das Abschleifen von 3 Türrahmen. Das teuerste sind die Arbeitsstunden, das Material ist recht günstig.
 
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