Plötzlich Katzenhalter

Diskutiere Plötzlich Katzenhalter im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Ja, er kennt hier die Gegend, er hat sich ja schon ca. 1 Jahr hier aufgehalten. Es geht darum, dass die im Heim der Meinung sind, dass aus ihm...
Barcelos

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Ja, er kennt hier die Gegend, er hat sich ja schon ca. 1 Jahr hier aufgehalten.

Es geht darum, dass die im Heim der Meinung sind, dass aus ihm auch ein Hauskater werden könnte. Also keine reine Hauskatze, aber eben ein Kater, der nach Hause rein kommt. Könnte wohl auch so sein, wenn er denn über seinen Schatten springen würde und sich reintraut. Es geht also darum ihn ans Haus zu gewöhnen und an die Menschen in diesem Haus, deshalb sollte er erstmal drinnen bleiben.
Wenn ich ihn jetzt rauslasse, kann ich mir nicht vorstellen, dass er nochmals rein kommt, zum fressen im Garten wird er schon kommen denke ich.
 
Audrey

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Du hast natürlich mit diesen Streunern ganz viel mehr Erfahrung, als wohl die meisten hier.

Aber (mal wieder ;)) mein Bauchgefühl sagt: lass ihn raus. Fütter ihn weiter. Und dann wart mal den Frühling / Sommer ab, wenn doch bei euch bestimmt auch alle Türen und Fenster auf sind. Wenn er Deiner Katze beim Raus- und Reingehen zuschauen kann. Ich mein hey, das ist ne Katze! Da siegt ganz bestimmt die Neugier. Aber halt viel eher ohne Krampf und Zwang. Mir schnürt's bei dem Gedanken, so einen Kater 6 Wochen einzusperren, echt auch das Herz zu.
 
pc.lieschen

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Es geht ja mehr darum du möchtest das er rein kommt zum schlafen und nicht immer bei der Nachbarin landet, da wird er jetzt mit Sicherheit noch hin Latschen …
Und damit das er da dann verscheucht wird ist weder dir noch weniger ihm geholfen

wenn er raus will würde er mega Terror machen, aber das scheint er ja nicht mehr zu tun.

mich würd ihm Zeit lassen sich zu gewöhnen das er sich traut mal mehr kennen zu lernen und das nicht so vermenschlichen von Gefühlen her und so

Sorry ist meine Meinung, muss Kein anderer gut finden
 
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Normalerweise stimme ich Dir ja zu, Audrey, normalerweise würde mein Bauch genau das gleiche sagen. Nur liegt der Fall bei Rasputin ein wenig anders. Er hat auf jeden Fall Interesse, er möchte gern, traut sich nur einfach nicht. Es ist auch nicht so, dass er auf Teufel komm raus versucht raus zu kommen (das hat er in den ersten zwei Nächten gemacht, inzwischen nicht mehr). Mir tut er einfach nur leid, weil er, dadurch, dass er sich nicht rein traut, halt viel allein dort hinten ist, auch wenn ich recht häufig zu ihm gehe, aber dauernd geht natürlich nicht. Seit gestern hält er sich aber immer mehr im Vorraum auf, hat den Trockner für sich entdeckt und leider auch den Schrank. Gestern habe ich ihn ewig gesucht und nicht gefunden und wirklich alles auseinandergenommen um ihn zu finden. Kein Rasputin da und ich habe echt nicht begriffen wo er ist. Dann kam auf einmal ein leises Miau und dadurch fand ich ihn auf dem Schrank im Vorraum. Falls er dort schon 1 1/2 Stunden früher war, dann hätte er rausgehen können, denn normal wenn ich raus muss oder Nachbarskater im Vorraum fütter, dann schließe ich einfach die Schuppentür, damit Rasputin nicht wegläuft. Hab ich da auch gemacht, nur falls er da schon auf dem Schrank war, was sehr gut möglich ist, dann hätte er raus gekonnt, denn die Tür nach draußen war ohne Aufsicht offen. Na ja, Nachbarskater war die Aufsicht, falls das zählt.

Mein Problem ist also gerade eher, ist es für ihn sinnvoll gemeinsam mit ihm gegen seine Angst zu kämpfen, eben weil er Interesse hat, oder eben nicht. Natürlich fände ich es schön, wenn er ein Hauskater werden würde, aber darum geht es mir nicht, er soll einfach glücklich und zufrieden sein/werden.

Es gibt immer mehr kleinere Fortschritte. Seit gestern zum Beispiel darf ich ihn im Vorraum schmusen und seit eben durfte ich das erstemal beim schmusen zumindest seitlich sitzen - bisher musste ich auf den Knie bleiben. Und inzwischen spielt er auch, allerdings nur wenn kein Zweibein dabei ist, aber ist ja trotzdem ein Fortschritt.
Ich habe gestern auch ein Video gemacht wie er mit mir schmust - leider kann ich das hier nicht hochladen.
 
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Er war heute vormittag dann tatsächlich doch mal kurz im Haus. Wir hatten die Tür Vorraum/Küche ein wenig aufgelassen und waren im Wohnzimmer und auf einmal tippelte er rein, watschelte durch die Küche und ging nach oben. Also zumindest da hat er sich schon mal kurz umgeschaut.
Okay, wir Zweibeiner mussten erstmal zur Salzsäule erstarren, damit er sich nicht wieder erschreckt, aber Schrittchen für Schrittchen wird es besser.
 
Audrey

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Na dann sagt Dein Bauchgefühl aber doch, dass es so richtig ist :) Und was ich mir noch überlegt hab: draußen wär er doch auch (und wohl noch ganz viel mehr) allein. Klar, da gäb's Abwechslung, aber hat er in dem Schuppen vielleicht ein Fenster? Mit Spielzeug fang ich jetzt gar nicht an, da stehen ja nichtmal meine Wohnungskatzen drauf...
 
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Ja im Schuppen ist ein Fenster und er hat ja auch den Vorraum zur Verfügung wo auch Fenster nach draußen und Richtung Küche vorhanden sind. Er nutzt auch alle zum gucken.

Mit einem Ball spielt er, wenn man nicht dabei ist zumindest.

Er ist heute früh auch etwas im Eingangsbereich des Wohnzimmers rumgelaufen und auch durch die Küche. Tigris ist leider not amused. Sie geht nicht auf ihn los, aber sie weigert sich inzwischen durch den Vorraum zu gehen, ändert wieder ihre Gewohnheiten um ihm ja nicht begegnen zu müssen. Das war bei Jovi auch so, ich hatte nur gehofft, dass das bei Rasputin nicht so wird, weil sie ihn ja eigentlich mochte. Na ja, vielleicht braucht sie auch einfach nur ein paar Tage Zeit um sich dran zu gewöhnen. Abwarten und Tee trinken.
 
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Ja, kauf Dir einen Jahresvorrat an Tee, und dann ist das Problem behoben :) Weißt noch wie sich meine anfangs "gehasst" haben? Inzwischen arbeiten sie zusammen (wenn's darum geht mich zu nerven), und sind auch so immer im gleichen Raum - zwar nie am Kuscheln, das wäre echt zu viel verlangt - aber Zickenkriege gibt's keine mehr. Also mein Tipp: einfach ignorieren. Tigris ist alt genug und noch dazu die Hausherrin, wenn sie ihre Gewohnheiten ändern will ist das nicht euer Problem (so hart das jetzt auch klingt).
 
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Oh ja Audrey, ich erinnere mich sehr gut.

Wenn es um Tigris geht, werde ich einfach zu Gollum. MEIN SCHATZ und nichts und niemand hat an MEINEN SCHATZ zu gehen oder sie zu stören.
Peinlich, aber wahr. Zum Glück für meinen Freund werde ich wenigstens nicht optisch zu Gollum. 😂
 
Audrey

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Kann ich verstehen - und auch wieder nicht. Das ist ja, als wenn Du ein Kind lieber hättest als das andere. Ich hab Lilly damals gesagt "die wohnt jetzt hier, also arrangier dich mit ihr". Punkt Ende. (Gott sei Dank hab ich keine Kinder, ich glaub ich wär eine herzlose Mutter 😂 )
 
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Es ist soweit. Er will raus. Sitzt brüllend vor der Tür und hängt an der Tür.
Ich hatte gehofft, dass er sich damit noch ein wenig mehr Zeit lässt. Seufz!

Ganz ehrlich, Audrey? Es gibt zwar natürlich niemand zu, aber die meisten Eltern haben ein Lieblingskind und die meisten Tierhalter auch ein Lieblingstier. Das bedeutet ja nicht, dass man die anderen Kinder/Tiere schlecht behandelt oder dergleichen und wirklich das eine Kind/Tier ständig vorzieht.
Und zur Beruhigung aller Eltern, die hier lesen: Ich habe keine Kinder und wollte auch nie welche! Also keine Panik!
 
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Und was machst Du? Lässt Du ihn jetzt raus?

Lustig, die Diskussion hatte ich letztens erst mit meinem Freund, der 2 Töchter hat. Er behauptet immer, beide gleich zu behandeln, aber ICH weiß schon, welche sein Liebling ist, da musste ich ihm erst die Augen öffnen (er hat mir am Ende recht gegeben)... Aber was meine Katzen angeht - ich kann's Dir wirklich nicht sagen. Lilly begleitet mich halt schon über 16 Jahre, die ist mir also "vertrauter", aber das Quiekie ist einfach so unendlich niedlich....
 
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Nein, ich habe ihn nicht rausgelassen. Mir kam der Gedanke, dass er "nur" vor dem Sturm weg wollte, denn mir ist schon früher aufgefallen, dass er mit Wind ein extremes Problem hat. Und da er draußen vor dem Sturm genausowenig weglaufen kann wie drinnen, habe ich ihn drin gelassen. Und siehe da, Sturm vorbei, Rasputin wieder beruhigt.
Mit früher meine ich übrigens die Zeit vor der Einfangaktion.

Find ich ja lustig, dass Du die Diskussion mit Deinem Freund hattest und am Ende meine Theorie ja nicht ganz unbestätigt blieb.
 
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Meine hassen Wind auch. Hier windet es grad wie blöd - ich glaub ich bin eine Katze...

(die Diskussion war hier letzte Woche übrigens auch in einer Radiosendung, mit einem Psychologen. Der meinte es ist völlig normal, dass man ein Kind lieber mag. War eine wirklich interessante Sendung. Dass man z.B. auch ein Elternteil lieber mag sei auch völlig normal.)
 
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Kleines Update:

Rasputin ist weiterhin drinnen und es läuft eigentlich ganz gut. Tigris beruhigt sich langsam aber sicher und gestern hockten beide mal auf der gleichen Fensterbank, ich traute meinen Augen kaum. Rasputin lernt langsam, dass man Tigris in Ruhe zu lassen hat, dass dann alles gut ist, wenn man ihr nicht in die Quere kommt. Und dann lag ich irgendwann auf dem Sofa, Tigris hinter mir auf der Sofalehne und Rasputin auf der Fensterbank und alles schlief. So lange wie Rasputin und Tigris gestern, waren Jovi und Tigris in der ganzen Zeit nicht in einem Raum - das war also echt bemerkenswert.
Außerdem weicht Rasputin zwar weiterhin brav aus, wenn Tigris losgeht, aber er düst nicht mehr panisch weg, so dass es für Tigris langweilig wird.
Einzig dass Tigris sich weigert zu fressen, wenn Rasputin auch da ist, ist ein kleines Problem, aber nun gut, da wird er dann halt ausgesperrt so lange und gut ist.

Mit mir und Rasputin läuft es auch immer besser. Das kleine Quäntchen Anfangsvertrauen wird immer größer. Er kommt inzwischen sogar zu mir aufs Sofa (vorausgesetzt Tigris ist nicht in der Nähe) und hat sogar schon in meiner Beinkuhle geschlafen.
Allerdings ist er auch ein kleiner Hund, sobald ich aufstehe und den Raum verlasse kommt er sofort hinterhergerannt.

Mit meinem Freund wird es leider nicht wirklich besser. Wenn er abends von der Arbeit kommt, dann darf er Rasputin Kekse geben und sogar mit ihm schmusen, aber tagsüber oder gar im Haus (Rasputin kommt zwar jetzt viel ins Haus, aber sein Schlaf- und Fressplatz ist im Vorraum/Schuppen) - keine Chance. Die Tage hat Rasputin im Haus zwar ganz langezogen mal an seiner Hand geschnuppert, aber nur weil ich bei Rasputin war und ihn fleißig gestreichelt habe.
Aber immerhin kommt Rasputin inzwischen ins Haus, auch wenn mein Freund da ist, das ist auch schon ein Fortschritt.

Das Dauergestürme haben hier alle gut weggesteckt. Tigris ist sowieso cool, aber auch Rasputin fühlt sich hier drinnen inzwischen so sicher, dass es ihm wurscht war.

Noch schnell ein paar Fotos:



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Midoriyuki

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Ganz ehrlich: das klingt extrem gut.

Diese Nähe und Akzeptanz voneinander und das Vertrauen zu dir hat hier mit meiner Streuner-Madame Jahre gedauert.
Allein auf/an dir zu schlafen ist kein Quäntchen, sondern irre viel Vertrauen.

Da darfst du dir guten Mutes kräftig von mir auf die Schulter klopfen :)
 
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Das gleiche wollt ich auch grad schreiben - das ist total toll. Das hab ich beim Quiekie noch nie erlebt (könnt aber auch dran liegen, dass sie (also die Lilly) an mir klebt wie Pattex, sobald ich auf der Couch bin. Ins Bett dürfen sie nicht).

Mit meinem Freund ist auch ein ähnliches Problem - wenn das Quiekie irgendwie oben ist, am Tisch, am Kratzbaum, dann ist alles gut. Aber wehe sie ist am Boden und mein Freund geht vorbei - dann ist Flucht angesagt, selbst wenn sie grad am Fressen ist. Da müssen wir wohl durch und unsere Freunde sich drauf einstellen (meiner macht das bemerkenswert gut, dafür dass er eigentlich kein Tiermensch ist - sagt er...).
 
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Mir war gar nicht bewusst, dass das anscheinend so viel bedeutet, wenn eine Katze bei/an/auf einem schläft. War für mich bisher total normal, ich kenne es nicht anders. Bei Rasputin hatte ich mich halt nur so gefreut, weil ich das ziemlich schnell fand, dass er das macht.

Gestern abend habe ich die Oberkrönung erleben dürfen. Ich lag - wie gewöhnlich in meiner S-Haltung - auf dem Sofa. Irgendwann kommt Tigris zu mir in die Arme gesprungen und legt sich hin und etwas später hüpfte Rasputin hinten aufs Sofa und legte sich wieder in meine Beinkuhle. Und so lagen wir dann da eine ganze Weile.

Leider bedeutet das nicht, dass die 2 sich jetzt Bombe verstehen, Tigris jagt ihn schon noch mal raus, aber immer öfter lässt sie ihn in Ruhe. Die Hau-ab-Aktion entstehen meistens dann, wenn Rasputin seine wilde Phase hat und Tigris gewaltig auf den Nerv geht mit seinem Gemecker und Rumgerase.
Ist schon lustig, dass eine Labertasche von einer anderen Labertasche genervt ist. Oder eben wenn sie eigentlich Hunger hat und sich durch ihn gestört fühlt, weil er eben keine Ruhe hält und deshalb nicht frisst.

Jetzt ist Rasputin schon 5 Wochen hier und somit nähert sich langsam aber sicher der Zeitpunkt an dem Rasputin raus kann/darf. Das macht mich schon sehr nervös. Ich habe zwar absolut nicht den Eindruck, dass er auf Teufel komm raus hier weg will, aber ich habe echt Sorge, dass er sich nicht wieder rein traut. Türen sind für ihn weiterhin ein großes Problem. Jede einzelne Tür ist erstmal ein großes Hindernis. Was nicht an der Tür an sich liegt, denke ich, sondern daran, dass er immer unsicher ist, ob er das jetzt darf oder nicht und sich meistens erstmal dafür entscheidet, dass er es wohl nicht darf und abdüst. Eigentlich will ich ihn zwar übers Fenster rein und rauslassen, aber das Problem für ihn, ob er das jetzt darf oder nicht, besteht da ja dann auch.
Na ja, noch ist ja etwas Zeit.

@Midoriyuki: Du hättest dazu schreiben sollen wie kräftig ich mir auf die Schulter klopfen soll. Ich glaube, ich habe übertrieben, denn jetzt tut mir die Schulter weh. 🤣🤣

@Audrey: Ja, darauf einstellen und damit leben und hoffen, dass es mit der Zeit doch noch besser wird. Aber ist es eine blöde Situation.
 
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So, heute gegen 13 Uhr soll es soweit sein. Rasputin soll das Angebot bekommen raus zu gehen. Mir ist jetzt schon totschlecht, wenn ich nur daran denke, weil ich echt Angst habe, dass wir ihn nie wieder sehen.

Aber es wird Zeit. Er ist jetzt 8 1/2 Wochen hier drinnen. Und der Zeitpunkt ist perfekt, weil Nachbarskater gerade wegen Verletzung zu Hause eingesperrt ist und es mit Nachbarskater ja Probleme gibt. Der versucht alle - wie auch Kumpi und eben auch Rasputin - zu vertreiben. Nun kann er das nicht und so gibt es wegen ihm wenigstens keinen Streß, wenn Rasputin das erste Mal wieder raus darf. Außerdem weiß Rasputin, dass im Schuppen der Nachbarin auch immer Futter steht, aber dadurch, dass da momentan zu ist, käme er da nicht ran. Also ist die Chance größer, dass er nach Hause kommt, wenn er Hunger bekommt. Die Uhrzeit 13 Uhr haben wir gewählt, weil er meistens um diese Zeit rum Futter will.

Wir haben es so geplant, dass wir Fenster (mir wäre lieb, wenn er dadurch rein und rauskommen würde), vielleicht auch Tür öffnen und uns draußen mit einem Kaffee hinsetzen und abwarten was passiert. Ob er überhaupt rausfolgt (wenn er nicht raus will, wäre das wunderschön) und ob er später wieder mit rein kommt oder auf Dauer überhaupt wieder rein will.

Bin echt nervös, gerade weil er mit Türen immer noch so seine Probleme hat, bei Fenster kann ich es nicht wirklich beurteilen. Und ja, er schmust mit mir, er schläft bei mir, aber so richtig Vertrauen ist da noch nicht. Auf ihn zugehen zum Beispiel - da ist er weg, kommt allerdings meistens sofort wieder.

Alles in allem habe ich schon den Eindruck, dass er es ganz schön findet ein Zuhause zu haben, aber ob er sich durch Tür/Fenster wieder rein traut, das steht echt in den Sternen.

Bitte Daumen drücken!
 
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Er ist gestern wieder nach Hause gekommen.

Gegen 13 Uhr hatte ich ihn rausgelassen, zwischendurch kam er immer kurz rein, wollte dann aber sofort wieder raus, das hat er so 4 oder 5 mal mit mir gemacht. Ab 17 Uhr musste er dann drin bleiben, 4 Stunden für den ersten Tag mussten reichen. Er hatte da dann auch nur 2 mal gefragt, aber dass er nicht wieder raus durfte hat ihn auch nicht durchdrehen lassen. Irgendwann brach dann die Müdigkeit über ihn herein, er war fix und fertig, aber trotzdem sehr unruhig und gerade Tigris gegenüber sehr misstrauisch, obwohl die sich draußen definitiv nicht in den Haaren hatten, sie sind sich zwar begegnet, aber sie war megafreundlich zu ihm.

Heute früh wollte er auch erstmal frühstücken und hat sich erst wieder kurz im Wohnzimmer bewegt und dann gefragt nach draußen zu dürfen. Nun ist er wieder draußen, war aber schon 2 mal wieder kurz drin.

Also scheint er ja sein zu Hause zu kennen und zu mögen und bleiben zu wollen. Nur da er ein junger agiler Kater ist, wird er wohl auf Dauer viel draußen sein, was ich weder von Tigris, noch von Jovi, noch von Houdini gewöhnt bin. Da müssen sich meine Nerven auch erst nach und nach dran gewöhnen.

Aber egal, hauptsache er ist nach Hause gekommen.
 
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