Vorrausüberlegungen für ein Pferd/Pony

Diskutiere Vorrausüberlegungen für ein Pferd/Pony im Pferde Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo ihr Lieben, seitdem ich nach Juist gezogen bin und über dem Stall vom Chef wohne überlege ich ernsthaft mir ein Pferd oder Pony zu holen...
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Simply95

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Hallo ihr Lieben,
seitdem ich nach Juist gezogen bin und über dem Stall vom Chef wohne überlege ich ernsthaft mir ein Pferd oder Pony zu holen. Das Ganze findet allerdings wenn überhaupt erst nächstes Frühjahr statt.
Vorab ist zu sagen, dass ich bis zu meiner Ausbildung vor drei Jahren etwa 17 Jahre geritten bin (Schulpferde und Privat). Seit etwa 8 Wochen sitze ich wieder regelmäßig auf dem Pferd und nehme an Strandausritten mit Teil, bzw. führe diese weil der Reitlehrer krank ist. Dabei habe ich festgestellt,
dass ich das Reiten extrem vermisst habe und es mir auch sehr gut tut.
Was das finanzielle angeht rechne ich hier auf der Insel etwa 600 € im Monat für Schmied, Miete, Tierarzt, Versicherungen und Kleinkram.
Das Pferd kann in der Saison ( Ostern bis Oktober) im Stall und auf den Weiden vom Chef mit stehen. Meine Überlegung ist nun, das Tier mit für Ausritte zur Verfügung zu stellen ( nur erfahrene Reiter und natürlich unter Aufsicht des Reitlehrers), damit es ein bisschen seinen Unterhalt mit finanziert.
Im Winter muss das Pferd wahrscheinlich von der Insel runter, weil der Platz für die Zugpferde gebraucht wird. Dann kommt es wahrscheinlich in den alten Stall vom Reitlehrer, oder in den Stall von einer Bekannten, wo es auch täglich Weidegang und regelmäßige Bewegung hat. Auch hier werden die Tiere in Paddockboxen, oder im Offenstall gehalten. Es kann aber auch sein, dass sich hier eine Möglichkeit bietet, denn der Chef will noch Boxen anbauen.
Über Tierarzt und Hufschmied habe ich mich hier vor Ort schon informiert und bin mir auch im Klaren, dass ich entsprechende Versicherungen dafür brauche.
Die Boxen im Stall sind Padockboxen, während auf der Weide Robusthaltung herrscht.
Dass im Winter dann eventuell mehr Kosten auf mich zu kommen ist mir klar.
Das der Transport vom Pferd nicht ganz einfach sein wird ( Fähre) ist mir bewusst, allerdings ist er laut unserem Reitlehrer für die Pferde gut zu überstehen und er würde mir da dann auch mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.:mrgreen:
 
07.10.2016
#1
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Guest

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miri_93

miri_93

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Wobei genau sollen wir denn helfen? ;) Ich kann keine Frage erkennen? :eusa_think::)
 
M

Marrkus

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Also du willst 600 Euro im Monat für ein Pferd zahlen, dass du aber nur von Ostern bis Oktober vor Ort hast?

Also mir persönlich wäre es das nicht wert.
 
S

Simply95

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Sorry miri, die Fragen habe ich ganz vergessen.
Würdet ihr so etwas machen, oder nicht?
Kann ich dem Tier jedes halbe Jahr einen anderen Stall und eine andere Bezugsperson zu muten?
Würdet ihr euch lieber nach einer Unterbringungsmöglichkeit vor Ort, auch für den Winter umsehen?
Was muss ich noch beachten?
 
cherry-lein

cherry-lein

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Ich würde wohl eher vor Ort nach einer Möglichkeit suchen, alle 6 Monate Stallwechsel ist schon sehr oft und wenn man bedenkt das ein Pferd 6-12 Monate braucht um sich wirklich einzuleben ist es für das Pferd sich blöd aus der gerade vertrauten Umgebung jedes Mal rausgerissen zu werden. Im neuen Stall gibt es natürlich auch wieder Rangkämpfe in der neuen Herde was ziemlich stressig ist und ständig neue Bezugsperson bedeutet auch ständig neuer Vertrauensaufbau, und ist das Vertrauen endlich da kommt jemand neues und alles fängt von vorn an.

Kostentechnisch hast du denke ich schon ganz realistisch gerechnet und von dieser Seite aus sollte es gut möglich sein aber das mit der Unterbringung würde ich mir echt gut überlegen, meinem Pferd würde ich das persönlich nicht zumuten wollen.

Hast du denn mal überlegt dir ein Kaltblut zuzulegen? Wenn die Zugpferde im Winter bleiben dürfen wäre das doch eine Möglichkeit. Im Sommer (und natürlich auch im Winter) kann es geritten werden und im Winter kann es die zugarbeiten erledigen, man müsste es natürlich entsprechend ausbilden und trainieren aber das ist ja an sich kein Problem.
 
S

Simply95

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Hatte ich ehrlich gesagt schon überlegt. Allerdings meinte einer unserer Fahrer, der vorher bei einem anderen Unternehmen war, dass die Tiere es da nicht so gut verkraftet hätten ständig zwischen Gespann und reiten zu wechseln.
Was vielleicht geht, wäre deine Idee Chefredakteur-lein, da muss ich mal mit dem Chef reden.
Ich höre mich hier auf der Insel auf jeden Fall noch gründlich um, vielleicht ergibt sich was.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Allerdings würde ich es dann im Winter nicht reiten, weil die Tiere hier während der Bauzeit ( Oktober bis Ende April) wirklich schwerste Arbeit leisten. Die ziehen bis zu 3 Tonnen und das mehrmals am Tag. Andererseits bliebe es so gut im Training und wäre ausgelastet.
 
Calimero

Calimero

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Das mit dem Stallwechsel sehe ich nicht so tragisch, es ist ja nicht jedes halbe Jahr ein neuer Stall, sondern sie wechseln immer zwischen den zwei gleichen Ställen. Meine ehemaligen Reitbeteiligungen standen im Sommer immer in einem Offenstall, kamen aber über den Winter auf den Hof und hatten dort eine Box. Sogesehen auch jedes halbe Jahr ein Stallwechsel und die haben das immer problemlos verkraftet. Mit vertrautem Pferd wäre es natürlich besser.
Ich persönlich würde allerdings nicht den ganzen Winter über auf mein Pferd verzichten wollen und es muss ja auch da weiter versorgt und bewegt werden, wer macht das dann? Auch wenn Hinz und Kunz auf meinem Pferd rumhoppeln fände ich nicht so prickelnd. Aber das muss jeder selbst wissen.
Das mit dem kalti wäre natürlich eine Option. Habe erst die Tage wieder etwas darüber gelesen, dass Pferden der Wechsel aus Zugarbeit und reiten super gut tut und das eine gute Abwechslung ist. Erfahrungen habe ich damit allerdings keine. Und ob das kalti so gut geeignet ist für die Strandritte ist auch die Frage ;).
 
S

Simply95

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Ehrlich gesagt würde ich beim Unterstellen im Winter deshalb auch die Bekannte ( Arbeitskollegin von meiner Schwester) favorisieren. Da würden dann die und meine Schwester das Pferd bewegen.
Die Ausritte am Strand sind durchaus auch mit den Kaltis machbar. Bis vor 2 Jahren hat das hier auch ein Unternehmen angeboten, aber dann aufgehört, weil die Pferde den ständigen Wechsel von Kutsche und Reiten psychisch nicht gut verkraftet hätten. Allerdings war deren Haltung auch sehr schlecht, nur Boxen und 7 Tage die Woche arbeiten.

Hier wäre es so, dass das Pferd IMMER 1 Tag in der Woche frei hat. Am freien Tag gibt es generell Weidegang, oder im Winter Auslauf auf dem großen Paddock.
Calimero kannst du mir eventuell sagen, wo du es gelesen hast?
Dann habe ich schon mal eine Argumentationsgrundlage für meinen Chef.
 
ShiGi

ShiGi

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Wenn ich deine Beschreibungen so lese, ist mir ehrlich gesagt nicht klar, wo für dich persönlich der Mehrwert eines eigenen Pferdes ist :eusa_think:
Du bist in der Haltung komplett von außen bestimmt und kannst aus Mangel an Möglichkeiten recht wenig selbst entscheiden. Wenn das Pferd noch von andern als Zug- und/oder Ausreitpferd genutzt werden soll, ist ja sogar der Umgang und die Ausbildung fremdbestimmt, weil Pferd genauso "funktionieren" sollte wie die anderen.
Gleichzeitig hast du ja aber bei deinem Chef die Möglichkeit, seine Pferde zu reiten und zu pflegen.
Das ist jetzt kein bisschen negativ gemeint, es ging mir nur so durch den Kopf, dass dein Pferd für dich dann quasi nicht anders ist als die Pferde deines Chefs, nur dass du die Kosten trägst und das "Meins"-Gefühl hast. Vielleicht schätze ich das auch völlig falsch ein aber ich werf meine Gedanken trotzdem mal als Denkanstoß mit ein ;)
 
S

Simply95

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Der Gedanke ist mir so noch nicht gekommen. Was die Haltung angeht, denke ich dass es vielen Besitzern in Pensionsställen ähnlich geht.
Aber beim Thema Fahren im Winter ist es wirklich nicht so, dass hier ein Pferd so funktionieren muss, wie die anderen. Was das Thema Ausritte angeht steht das Angebot im Moment sowieso auf der Kippe, weil der Reitlehrer aus persönlichen Gründen wieder zurück aufs Festland zieht. Deshalb überlegt der Chef auch, ob ich nicht eventuell ab nächstem Jahr nicht generell die Ausritte übernehmen kann. Diese Option gibt es dann, wenn kein neuer Reitlehrer kommt. Also werde ich mich erstmal umhören, ob es im nächsten Herbst nicht eine Möglichkeit zum Unterstellen des Pferdes hier auf der Insel gibt.
 
Calimero

Calimero

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Ich hoffe, eure Pferde stehen nicht nur an ihren freien Tagen auf dem Paddock oder der Koppel? Das hört sich jetzt so an, aber ein Pferd gehört jeden Tag auf die Koppel, die Tiere werden ja hoffentlich nicht von früh bis spät durch arbeiten.
Das mit dem reiten und ziehen habe ich glaube ich im Dressur Studien Heft zum Thema über den Rücken gehen gelesen.
 
S

Simply95

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Die Pferde stehen sonst auch auf der "kleinen Weide" (5 km lang, 1 km breit), außer der Frachter kommt spät an und die Fähre fährt am folgenden Tag früh morgens ab. Dann stehen die Tiere die Nacht über in den Paddockboxen. Allerdings kommen sie an solchen Tagen erst gegen Mittag von der Weide und werden am Folgetag nach getaner Arbeit wieder auf die Weide gebracht. Da hier fast alles mit Fuhrwerken transportiert wird, arbeiten die Tiere bis zu 6 Stunden am Tag. Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Gespanne alle vier Wochen getauscht werden. Dann bekommt das aktuelle Gespann vier Wochen Erholung auf der großen Weide ( etwa 10 km lang und 2 km breit).
Aber ich will mir das Ganze hier auch im Winter in Ruhe anschauen und dann erst endgültig entscheiden, denn im Winter steht die große Weide wegen Hochwasser nicht zur Verfügung. Klar Hochwasser ist nicht dauernd, kommt hier aber extrem schnell mit der Flut, so schnell kann man nicht auf der Weide und bei den Pferden sein.
 
Calimero

Calimero

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Achso dann klang das nur so , die Größen sind ja ein Traum :).
Ja das über den Winter nochmal anschauen und überlegen ist sicher eine gute Idee!
 
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