Nachbars Kater richtet sich häuslich ein

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Baldor

Baldor

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Hallo liebe Forengemeinde,

ich benötige dringend Hilfe bei einem moalischen Dilemma. Meine Nachbarn haben sich für ihre Kinder eine Katze angeschafft. Diese darf nicht ins Haus und meine Nachbarn sind sehr selten zu Hause. So dauerte es nicht lange und der Kleine fand den Weg
auf unser Grundstück. Ich habe ihn drei Tage und Nächte (schweren Herzens) ignoriert, aber er machte keine Anstalten wieder zu seinen Besitzern zurückzukehren. Jedes Mal wenn ich auf das Grundstück komme lauert er mir irgendwo auf und fordert Zuneigung und Futter.

Jetzt ist es sehr ungemütlich Draußen und er tut mir leid, weil er scheinbar keinen warmen Rückzugsort hat (er würde sonst nicht die ganze Zeit in meinem Schuppen liegen), da fing ich an ihn ins Haus zu lassen (nur in die Küche), jetzt will er ganicht mehr weg.

Soll ich meine Nachbarn darauf ansprechen, dass die Katze bei mir ist und sie auf die fehlerhafte Haltung hinweisen?
Ich möchte mich nicht wirklich mit meinen Nachbarn streiten, aber dem Kätzchen muss geholfen werden.

Es wäre schön wenn ihr mir einen Rat geben könntet.
Vielen Dank im Vorraus

Baldor
 
13.10.2016
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ja, sprich mit ihnen.
Alles andere wäre unfair.

Dann kannst du die Haltung ja entsprechend ansprechen und schauen, ob sie selbst etwas optimieren.

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seven

seven

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Ich würde auch mit den Nachbarn sprechen. Sie haben die Katze für die Kinder angeschafft? Und was haben die Kinder von der Katze, wenn sie nicht ins Haus darf?
Weißt Du, wie alt die Katze ist, welches Geschlecht, ob kastriert? Unkastrierte Katzen sollte man keinesfalls rauslassen, und auch kastrierte Katzen frühestens ab einem Alter von 8-10 Monaten, eher sogar noch später, weil sie vorher noch viel zu verspielt, leichtsinnig und unbedarft sind.
Ich kann gut verstehen, dass das Tier bei Dir Unterschlupf sucht - aber das kann ja nicht die Lösung sein, daher wie schon gesagt: Sprich mit den Nachbarn - kannst ja einfach mal vorsichtig fragen, wie sie sich das so vorstellen und dass die Katze sich eben bei Dir schon einnistet...

LG seven
 
Baldor

Baldor

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Ich schätze die Katze auf circa 3 Monate, er ist deutlich kleiner als mein ausgewachsener Kater. Natürlich ist er noch unkastriert und die Kinder sind nur am Wochenende zu Hause (Trennungskinder). Es ist wirklich sehr traurig.

Die hatte zuvor schonmal einen Kater der war noch ganz klein und war dann nach einigen Wochen verschwunden. Ich dachte immer Babykätzchen lässt man noch nicht raus, weil es zu viele Gefahren gibt und wenn die das doch überleben produzieren die wild Nachwuchs.

Ich muss noch bis zu Wochenende warten und erwische dann hoffentlich Jemanden von den Nachbarn. Ich habe nur meine Bedenken wie ich das Thema ohne Streit heraufzubeschwören ansprechen kann. Anscheinend wird der Kater nichtmal richtig gefüttert und ist völlig verfloht.
 
seven

seven

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Da denkst Du komplett richtig! Nachwuchs gibt´s wahrscheinlich erst so ab 6-7 Monaten frühestens, aber das ist ja kein Grund... So kleine Kätzchen sind einfach noch viel zu unvorsichtig.
Wir haben Audrey und John-Boy damals aus einer Scheune geholt, die waren zu dem Zeitpunkt keine 12 Wochen alt, aber eben total verfloht und verkatzenschnupft - und ihre beiden Geschwister, die wir damals leider nicht auch noch mitnehmen konnten, weil wir uns 4 Katzen auf einen Streich einfach nicht zugetraut haben, haben das ganze Spielchen auch nicht lange überlebt, die wurden kurze Zeit später überfahren...

Ich weiß nicht, ob man in Eurem Fall irgendwen vom Tierschutz aktivieren kann? Unkastrierte verflohte Babykatzen im Freigang ist ein absolutes No-Go, allerdings habe ich von der rechtlichen Seite leider keine Ahnung.


(Oder Du tust ganz unschuldig und bringst die arme Katze als "Fundtier" ins Tierheim - keine Ahnung, wie sie plötzlich bei Dir landen konnte, aber sie tat Dir einfach nur leid... ich weiß nicht, ob das ´ne Option ist, aber ich weiß auch nicht, ob sich die Nachbarn die Mühe machen, da nachzuforschen, wo die Katze abgeblieben ist... womöglich holen sie sich aber dann gleich die nächste :( )

LG seven
 
M

Marrkus

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Ich würde die Katze als Fundtier ins Tierheim bringen.
 
Audrey

Audrey

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Ich würde die Katze als Fundtier ins Tierheim bringen.
Also wenn die Option besteht die Katze zu behalten würd ich genau das nicht tun - das würd ich nicht fertig bringen.

Erinnert mich sehr an die Situation bei meinen Eltern vor 2 1/2 Jahren - auch Scheidungskinder (auf beiden Seiten), na und da wollten die halt kleine süße Kitten. Die dann auch mit 3 Monaten raus durften, und schnell bei meinen Eltern heimisch wurden. Ich kenn die Frau schon ewig lang, was hab ich auf die eingeredet, wie oft hab ich die kleinen heimgebracht weil ich mich nicht getraut hab mit dem Auto wegzufahren, solang der Kater versucht, in mein Auto zu hopsen... alles friedlich, alles mit ganz viel "bitte" - "bitte laßt den schwarzen Kater nachts einfach nimmer raus, den sieht man nicht, der rennt blind hinter mir her". Genutzt hat es ... nix. Der wurde dann im Alter von etwa 6 Monaten in einer 30er-Zone überfahren.
 
Baldor

Baldor

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Audrey Du machst mir ja Mut (sarkastisch). Der Kleine ist auch schwarz, aber er verläßt nachts mein Grundstück nicht.
Ich hoffe nur das der Fuchs ihn nicht holt.

Mit den Nachbarn ist kein Reden möglich. Ich werde den Kleinen weiterhin versorgen und ihn bei Bedarf ins Haus lassen. Er kann dann gern bei mir bleiben, ich hoffe nur das sich meine Nachbarn nicht noch eine Miez anschaffen. Für die anstehende Kastration spare ich jetzt schonmal.
 
S

Shelly_Chester

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Eine Freundin von mir hatte das mal.
Die Katze vom Nachbarn durfte nie ins Haus und die haben sich auch überhaupt nicht gekümmert. Also kam sie zu ihnen. Nur leider wollte der Nachbar nicht, dass sie sterilisiert wird, also bekam sie Jahr für Jahr bei ihnen zu Hause die Babys. Meine Freundin musste sich dann darum kümmern, dass die Kleinen einen guten Platz bekommen. Bis sie sie dann ohne die Zustimmung des Besitzers, auf ihre Kosten, sterilisieren lies.
Ich werde es wohl nie verstehen, warum man die Verantwortung für ein Tier übernimmt, wenn man sich dann nicht darum kümmern kann/will?! Außerdem würde ich mir ja auch mega doof vorkommen, wenn meine Katzen die Nachbarn durchfüttern müssten.
 
*max*

*max*

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Ich stand vor etlichen Jahren vor der gleichen Situation. Bis dato hatten wir nie an Katzen gedacht. Da kamen auch 2 Katzen immer öfter zu uns, forderten Streicheleinheiten und später auch Futter. Es waren auch Katzen, die nie ein Haus betreten hatten. (merkten wir später an der Reaktion, als sie das erste mal einen Fernseher, Staubsauger oder ähnliches sahen....)

Als beide dann zeitversetzt auch noch schwer verletzt waren, bin ich zu den Nachbarn rüber. Aber ohne Vorwürfe ect. Die Verletzungen waren so schwer, dass man sie nicht übersehen konnte. Trotzdem ging niemand mit den Tieren zum TA. Ich hab letztendlich gesagt, dass ich mich in GENAU DIESE Katze verliebt hätte und sie übernehmen will. War auch bereit, die gleiche Gebühr zu zahlen wie im TH. Darauf hatten die Besitzer aber verzichtet, aber die anfallenden TA Kosten hatte ich bezahlt und von dem Tage an waren es meine Katzen. Wir hatten uns gefühlt, als hätten wir im Lotto gewonnen. Ich werde diesen Tag nie vergessen. Ich hatte damals auch richtig Angst vor diesem Gespräch, wollte auch keinen Streit mit den Nachbarn. Beide Katzen sind immer noch bei uns und sind unser ein und alles.

Eventuell ist bei deinen Haltern auch das Interesse inzwischen erloschen und sie würden sich keine Katze mehr danach anschaffen. Dann wäre es ein Glücksfall, wenn sie zu dir könnte. Ich würd einfach mal mit ihnen reden. Mehr wie nein können sie nicht sagen.
 
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