Lebensmittelkauf - Worauf achtet ihr?

  • Ersteller des Themas Foss
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Lebensmittelkauf - Worauf achtet ihr?

  • Ich kaufe bei Großhändlern und Ketten

    Stimmen: 13 39,4%
  • Ich kaufe bei regionalen Betrieben, Direktvermarktern und Ab Hof.

    Stimmen: 12 36,4%
  • Ich achte beim Kauf auf Umweltsiegel und Fairtrade.

    Stimmen: 10 30,3%
  • Ich achte auf Rabatte und Angebote.

    Stimmen: 18 54,5%
  • Ich kaufe nach Lust und Laune und achte nicht auf Angebote.

    Stimmen: 6 18,2%
  • Anderes - siehe mein Beitrag.

    Stimmen: 9 27,3%

  • Teilnehmer
    33
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
1.139
1
Ich kaufe großteils auch im Supermarkt ein. Hauptsächlich bei Spar, hin und wieder auch bei Hofer (Aldi), bestimmte Sachen beim Biomarkt.
Ob ich auf Siegel achte, hängt vom Produkt ab. Sachen wie Bananen, die um die halbe Welt verschifft werden, dürfen ruhig auch ein Fair Trade und Biosiegel haben. Wenn es
möglich ist, ist es mir aber wichtiger, dass die Sachen so regional wie möglich sind.
Hin und wieder bestellen wir auch die Bauernkiste mit Gemüse von Bauern aus der Region. Das kostet zwar mehr als das Supermarktgemüse, aber immernoch deutlich weniger als im Bioladen, obwohl das meiste auch bio ist.
Tierprodukte esse ich selber nicht (höchstens 1 Mal im Monat mal ein Ei aus besagter Bauernkiste), aber mein Freund. Der weiß aber, dass ich von konventionellen Tierprodukten ziemlich schlechte Laune bekomme, also wird das ausschließich in der Bioversion gekauft :lol:

Und zur Einkaufs-Frequenz: Wir gehen recht oft einkaufen, da hier alles um die Ecke ist und unsere Küche und der Kühlschrank auch deutlich zu klein für einen Wocheneinkauf sind. Wenn da was Nettes im Angebot ist, kaufen wir das schon mal. Aber wir recherchieren nicht konkret nach Angeboten.

Zutatenlisten lese ich auch. Sobald ich eine Zutat nicht kenne, wird es nicht gekauft :D
 
Para

Para

Moderator
22.06.2009
3.974
0
Den wöchentlichen Großeinkauf machen wir meistens bei Kaufland oder bei Aldi.
Eier kaufe ich nur aus Freilandhaltung oder Bio. Bei Milch achte ich auf Bio-Qualität.
Unser Fleisch kaufe ich nur beim Metzger meines Vertrauens.

Kleinigkeiten und "Vergessenes" hole ich gerne bei REWE. Der ist von hier aus 100m entfernt.

Ich würde gerne öfter auf den Wochenmarkt gehen, leider fehlt mir dazu die Gelegenheit. Da die Wochenmärkte während meiner Arbeitszeit sind.
 
-Melody-

-Melody-

15.03.2010
771
0
Bei uns Zuhause wird ca. einmal die Woche eingekauft,
Da gehen wir zu Rewe und Aldi, die liegen bei uns zusammen und ein dm ist auch direkt dabei.
Fleisch kaufen wir quasi nie, das Gemüse kommt hauptsächlich von ALDI.
Ansonsten Eier auch nur Bio. Wir achten oft auf Angebote und auch allgemein auf den Preis.
Grade da wo Tier drin ist oder Tiere die Produzenten sind versuche ich schon drauf zu achten dass die Qualität soweit stimmt (Bio, Freiland, etc.)
 
Michse89

Michse89

14.01.2009
2.398
0
Leider habe ich bisher hier bei uns in der Umgebung noch keinen ab-hof laden entdeckt. Ich weiß das einige Bauern Winter Kartoffeln und Rüben anbieten, aber eben dann in Mengen die ich nie und nimmer schaffe.

Leider gehöre ich zu den wegwerfen... Mir fällt es schon enorm schwer vernünftig für zwei zu kochen ohne das ich noch eine Großfamilie mit durch kriegen würde -.- und da ich gänzlich abgeneigt bin vom erwärmten Essen, bin ich froh das da wenigstens mein Männe was mit zur Arbeit nimmt. Ansonsten kaufe ich meist nur noch die kleinen abpackungen. Quasi die Rentner Produkte ^^
Weil wir es echt schaffen ne Packung salami oder nen Glas Marmelade schlecht lassen zu werden :silence:

Deshalb gehe ich echt oft Einkaufen weil ich damals wesentlich mehr weggeworfen habe.... Bzw in die Biotonne getier gegeben :uups:
Dank Männe hat sich das aber schon verbessert, bloß wocheneinkäufe machen wir nicht mehr
 
Seraph

Seraph

20.07.2010
277
3
Zutatenlisten lese ich immer, das ist schön so normal für mich, das ich das gar nicht mehr erwähnt habe.
seit wir zu dritt essen, landet öfter mal was im Müll, ich will die Sachen die angesabbert und auf dem Boden liegen auch nicht mehr essen. Obwohl das gerade echt wieder besser wird.
sobald mein hochbeet irgendwann mal steht (würde mir für dieses jahr schon versprochen) dann gibt es auch mal Gemüse aus dem Garten und nicht nur Obst. Ich freue mich schon wieder auf die Erntezeit. Schmeckt ja doch besser als gekauft
 
A

A-Fritz

11.07.2016
414
1
Discounter und Supermarkt sind vorwiegend meine Anlaufstellen beim Lebensmittelkauf.
Es geht mir hauptsächlich um günstige Angebote, doch auch bei Direktvermarktern,wie Landwirten, Jägern ,Fischern oder im Großhandel
kann man manchmal Schnäppchen machen, vor allem dann, wenn man größere Mengen abnehmen kann.
Auch wer Fleisch selber zerlegt, Geflügel und Fische ausnimmt, oder Gemüse und Obst einlagern kann, hat die Möglichkeit günstiger einzukaufen.
Wer längere Einkaufswege macht und eine große Gefriertruhe, so wie einen kühler Keller hat,
kann Geld sparen und hat auch noch mehr Möglichkeiten, wenn man seine Wahren noch nicht gleich verwenden kann.

Fritz.
 
Amber

Amber

09.10.2007
4.979
0
Ich kaufe gar nicht wirklich ein. Ich helfe einmal die Woche ehrenamtlich bei der Tafel und weil wir immer so viel übrig haben kann ich mir da jede Woche 2-3 Tüten voll mitnehmen.
Hier würde ich mich fragen, ob es da nicht sinnvoller währe den Leuten dann einfach mehr zukommen zu lassen, als sie es bisher bekommen?
Ich sehe das nämlich genauso, dass diese Lebensmittel nur für die sein sollten, die es auch wirklich brauchen.


Was die Lebensmittelgewinnung bei mir betrifft, so hängt bei mir viel mit schlechtem Gewissen gegenüber dem Autofahren und dem Plastikmüll zusammen.
Lidl und ein Türkischer Laden stehen auf dem gleichen Parkplatz zusammen, so dass ich aufgrund dessen auch ausschließlich nur bei diesen beiden Läden einkaufe. Einkaufen muss ich wegen der Tiere mehrmals die Woche, so dass ich, sollte ich was vergessen (was oft passiert) es dann einfach beim nächsten mal mitholen kann und ich mir deswegen auch kein Zettel schreibe (währe nur wieder unnötige Umweltverschmutzung).

Was die Gemüse Auswahl betrifft, ist Lidl hier einfach am umfangreichsten. Regional geht hierbei nur schlecht, denn bei dem bisschen, was ich aus Deutschland bekäme, bekäme ich meine Tiere nicht satt. Dennoch versuche ich mich trotzdem begrenzt zu halten, derzeit gibt es z.B. nur Kohl und kein Salat für die Hasis.
Arg schlechtes Gewissen macht mir der Plastikmüll bei dem Gemüse. Möhren sind mit Plastik umwickelt, ebenso der Brokkoli... ich hasse das!
Auf den Wochenmärkten könnte ich zwar alles ohne Plastik bekommen, müsste dafür aber einiges mehr zahlen und auch immer in die Stadtmitte fahren, was wiederum mit mehr Umweltverschmutzung durchs Auto zusammenhängen würde und ich es mir schlicht weg auch aus Zeitlichen- und Finanziellen gründen nicht leisten könnte.

Auf die Kosten achte ich, wohlgemerkt aber nur innerhalb von Lidl und bei diesem Türken. Es gibt hier nämlich noch einen Türken der seine frischen Kräuter günstiger anbietet, als bei dem, wo ich einkaufe, der liegt jedoch auf einem Umweg, weswegen ich es wegen des Autos nicht dort beziehe..

Auf Bio Siegel gebe ich übrigens gar nichts, weil ich es nicht überprüfen kann. Eier hol ich beim Lidl aus Freilandhaltung, ich denke, damit ist es immer noch besser als Käfighaltung (wenn diese nicht auch aus Käfighaltung sind).

Ich plane nächstes Jahr ins Bergische Land zu ziehen. Zum einen fahre ich dann nicht mehr so viel, um zur Arbeit zu kommen, hab dann automatisch mehr Geld/Zeit und finde dann evtl. auch eher die Möglichkeit aus Biohöfen, wo man die Haltung sich ansehen kann, um Eier, Milch und co. zu beziehen (bis auf die Wochenmärkte in Stadt-Mitte gibt es hier keinen festen Biohof in DU).
An Wiese dürfte ich dann auch einfacher heran kommen, so dass das mit dem Gemüsekauf und Vermeidung von Plastikmüll, durchs einkaufen auf dem Wochenmarkt dann auch hoffentlich etwas einfacher wird.
Ob das alles wirklich so funktioniert, steht alles noch in den Sternen...

Das Thema ist jedenfalls sehr interessant, aber auch total schwierig, weil es so gut wie unmöglich ist, auf Umwelt und Tiere völlig Rücksicht zu nehmen.:?


Liebe Grüße
Amber
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

12.12.2014
482
0
Amber, ich hasse das Plastik beim Obst und Gemuese auch.
Das Interessante hierbei ist, das oft BIO mit Plastik verpackt ist.
Auf die Nachfrage eines Reporters kam "das Gemuese muss sich abtrennen vom sonstigen Gemuese".
Toll, sehr Bio denk ich mir da.
Beispiel Gurke, Brokkoli,..
 
Die Ente :)

Die Ente :)

Moderator
14.03.2012
1.209
1
Amber, ich hasse das Plastik beim Obst und Gemuese auch.
Das Interessante hierbei ist, das oft BIO mit Plastik verpackt ist.
Auf die Nachfrage eines Reporters kam "das Gemuese muss sich abtrennen vom sonstigen Gemuese".
Toll, sehr Bio denk ich mir da.
Beispiel Gurke, Brokkoli,..
Soweit ich weis, wird Obst und Gemüse aus hygienischen Gründen so verpackt. Das liegt mitunter daran, dass die Leute die Ware meist vor dem Kauf drücken und knautschen (mach ich ja genau so, denn so erkennt man ja bei einigen Obst-/Gemüsesorten Frische oder Reife). Durch das Plastik wird jedoch nicht so viel gedrückt und somit bleibt die Ware frei von unseren Keimen und auch von Druckstellen, die das Obst schneller faulen lassen. Somit hat der Laden weniger Verschleis und "Abfälle". Wenn man das aus der anderen Perspektive betrachtet, könnte man ebenso sagen, dass dadurch weniger Lebensmittel im Müll landen.:lol:
Mich persönlich nerven diese Verpackungen jedoch auch ziemlich. Nach einem Mal Kochen hab ich hier manchmal einen riesen Müllberg aus wundervollem Erdöl-Plastik oder Alu.
Gibt es da eigentlich bereits gute Alternativen? Prima finde ich persönlich ja schon, dass nun weniger Plastik-Tüten im Umlauf sind.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.436
11
Jip, Alternative ist es nur loses Gemüse zu kaufen.

In Münster gibt es auch inzwischen einen komplett plastikfreien Laden :3

Ist halt leider zu weit weg, aber falls einer von euch da wohnt...:D

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Seraph

Seraph

20.07.2010
277
3
Es gibt deutschlandweit schon mehrere unverpackt Läden, find ich klasse aber die meisten sind zu weit weg, ist ja auch unökologisch ne Stunde mit dem Auto zum einkaufen zu fahren.
das Plastik beim Bioobst hat ja ne schutzfunktion, anders als zum konventionellen Obst und Gemüse, darf das ja nach der Ernte nicht mehr behandelt werden. Im Bioladen oder auf dem Markt bekommt man es aber einzeln.
 
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
1.139
1
Hier gibt's so einen verpackungsfreien Laden. Ich weiß nicht, ob alle so sind, aber ich finde bei diesem Laden das Konzept irgendwie undurchdacht. Es ist extrem teuer und man findet nicht ansatzweise alles, was man braucht. Das heißt wenn man in diesem verpackungsfreien Laden einkaufen geht, muss man danach nochmal wo anders hin, um 90% des Einkaufs zu erledigen.
Dazu kommt noch in gewisser Weise ein Komfortproblem. Der Laden ist mitten in der Stadt. Wer dort einkaufen will, muss also mit dem Auto quer durch die Stadt fahren inkl. stadttypischer Staus (Innsbruck ist zwar nicht groß, aber man braucht trotzdem ewig um mit dem Auto von A nach B zu kommen) - nicht besonders umweltfreundlich. Für die Stadtbewohner bleibt natürlich noch der Weg mit dem Rad oder zu Fuß (+Bus). Ich persönlich bin aber wenig motiviert, mit zig Glasbehältern durch die Gegend zu fahren oder zu laufen. Mit leichteren wiederverwendbaren Plastikbehältern darf man sich da ja aber nicht blicken lassen :lol:
Der Laden wäre für uns zwar gut erreichbar, aber wir kaufen dort grundsätzlich nicht ein. Da achte ich lieber im normalen Einkaufsalltag darauf, so wenig wie möglich mit Plastik einzukaufen.
Besagter Laden musste auch bereits nach kürzester Zeit schließen und hat eine Neueröffnung hinter sich. Und das liegt sicherlich nicht an fehlendem Interesse an dem Thema, denn vor Eröffnung stieß die Idee hier auf jede Menge Begeisterung. Aber vielleicht sind andere Läden da auch anders aufgebaut.
 
Michse89

Michse89

14.01.2009
2.398
0
.Auf die Nachfrage eines Reporters kam "das Gemuese muss sich abtrennen vom sonstigen Gemuese".
Ganz einfach auch das Argument.... Geiz ist nunmal mehr als geil und gewiss würde so gut wie niemand vorne an der Kasse sagen, das die fast identisch aussehende Gurke Bio sei. Für den doppelten Preis.... Es gibt sogar Leute die die Folie abreißen um dann beim kassieren zu sparen. Sprich iwie muss man die halt auch optisch trennen. Klar wird ebenfalls so verhindert das dass Bio Gemüse so an das 'kontaminierte' nicht Bio Gemüse in Kontakt kommt. Weil dann darfst es ebenfalls nicht mehr verkaufen.
Brokkoli ist meist verpackt weil der lose einfach zu doll Krümeln und auseinander fallen würde :uups:

Ansonsten, ja, ich finde diese ganzen Verpackungen auch ätzend... Vor allem die verpackten sachen in de Verpackungen... Am liebsten sind mir die Leute die ihre Ware aus der harten Plastik schale nehmen um sie in zig Gemüse Tüten zu packen weil es so ja schließlich weniger Verpackungsmüll anfällt. Da ist mir schon das ein oder andere Mal der Hut hoch gegangen :silence:
Achja und tiefgefrorene Lebensmittel kann man ja auch nicht mehr kaufen wenn die äußere Papp Verpackung einen Riss hat.... Die Tüte darin aber noch einwandfrei. Da motzen viele schon Rum wie man solch beschädigte Ware wieder zurück ins tk Fach legen kann

Wir Verbraucher sind also gut selber dran schuld weil sich einige... Echt anstellen :roll:

Ich finde es übrigens einen guten Schritt das Lidl bald keine Plastik Tüten verkauft, hoffe Aldi zieht da mit. Und diese Gemuese Tüten :eusa_eh: wenn ich sehe wieviel Rollen da am Tag weggehen weil jeder Joghurt einzeln darin transportiert werden muss.... So.... Genug gemeckert xD
 
Roshinu

Roshinu

08.10.2008
95
0
Besagter Laden musste auch bereits nach kürzester Zeit schließen und hat eine Neueröffnung hinter sich. Und das liegt sicherlich nicht an fehlendem Interesse an dem Thema, denn vor Eröffnung stieß die Idee hier auf jede Menge Begeisterung. Aber vielleicht sind andere Läden da auch anders aufgebaut.
Da wo die aber unseren verpackungsfreien Laden eröffnet haben, ist es aber auch irgendwie voll für die Fische.
Ich mein, in der Markthalle ... wo du das meiste bereits sowieso schon ohne Verpackung bekommst und wo das Hauptklientel eher gegen 60+. (Wir drücken da öfters den Altersdurchschnitt nach unten, wenn wir Samstags zu den Bauern schauen)
Wenn man schon so nen Laden hier in Innsbruck aufmacht, dann muss der auch vom Standort her etwas "exklusiver" sein.
[VERSTECK]und ziemlich unfreundlich und überheblich waren sie auch ... weswegen ich nicht mehr hingegangen bin[/VERSTECK]
 
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
1.139
1
Off-Topic
Wobei die Markthalle eben den Vorteil hat, dass dort auch Obst und Gemüse angeboten wird. Sonst würde sich der Gang zu dem Laden noch weniger lohnen. Aber ja, die Idee ist super, die Umsetzung ausbaufähig.
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
0
Da ich in letzter Zeit wirklich nur noch sporadisch hier reingekommen bin, hatte ich diesen Thread gar nicht mitbekommen.

Ich muss zugeben, dass ich nicht sonderlich auf Bio oder Fairtrade achte. Ist auch da, wo ich wohne, nicht unbedingt einfach. Bei Eiern achte ich darauf, dass sie nicht aus der Massentierhaltung kommen, allerdings muss ich dafür in den Supermarkt, denn bei uns im Dorf gibts keine Bio-Eier, in den kleinen Läden ernte ich höchstens befremdliche Blicke, wenn ich nach Freiland-Eiern frage.

Fleisch beim Fleischer kaufen bedeutet meistens: Geduld mitbringen und Dich mit Deinem Nümmerchen an die Fleischtheke anstellen. Geduld habe ich meistens keine, Zeit noch weniger. Daher kaufe ich meistens Fleisch im Supermarkt. Wenn ich Freilandhuhn sehe, dann nehme ich das. Bei Schwein schau ich gerne mal nach "Cerdo Ibérico", schmeckt auch besser.

Ich kaufe meistens 1 Mal pro Woche gross im Supermarkt ein. Gehe meistens zu dem selben, da ich eine Kundenkarte habe und oft 5-Euro-Gutscheine für Einkauf ab 40 Euro. Das nutze ich dann aus. Achte auch oft auf die Angebote "kaufe 3 und zahle 2" (3 por 2), denn so kann man bei Dingen, die man immer viel und oft braucht (Öl, Butter, Schinken, Konserven) doch ziemlich sparen. Gemüse und Obst kaufe ich entweder im Supermarkt oder beim "Moro" :mrgreen: (kommt aus Marokko, nennt sich aber selber "Moro") im Dorf, der immer schöne Ware hat (und ein nettes Schwätzchen obendrein).

Getränke kauft mein Mann beim Grosseinkauf "en masse", ca. 1 Mal pro Monat: Wasser (wir trinken Sprudelwasser, eigentlich Unsinn, denn Wasser vom Hahn wäre billiger, aber wenn man schon einen Spleen hat .......), Milch (wir kaufen haltbare, keine Frischmilch), Bier, Wein (im Tetrabrik, zum Mischen) und Casera (Süsses Sprudel zum Mischen mit Wein). Kommt alles in die Vorratskammer.

Brot wird jeden Tag gekauft, oft in der Tankstelle beim Nachhauseweg oder im Lidl neben meiner Firma. Da man sogar beim Konditor heutzutage nur noch diese aufgebackenen Stangen kriegt, ist es eigentlich egal, wo man das Brot kauft. Der letzte Bäcker in unserem Dorf hat vor 5 Jahren zugemacht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich frage mich auch immer, wie könnte man diese vielen Plastiktütchen beim Gemüse und Obst vermeiden. Aber das ist nicht einfach. Kaufst Du eine Melone, kommt der Preiszettel auf die Schale. Ganz einfach. Bei einer Ananas ebenfalls. Aber, was mache ich mit 2 Kilo Tomaten?????????? Hm. Am Gemüsestand auf dem Markt kann man die abwiegen lassen und dann in eine mitgebrachte Tasche fallen lassen, aber innerhalb eines Supermarktes ist das nicht möglich.

Wir produzieren Unmengen von Plastikmüll jeden Tag. Alle Wasser- und Caseraflaschen, die Tetrabricks von Milch und Wein, die Plastikschalen von Gemüse, Obst und Fleisch, aber gerade bei den Getränken lässt es sich nicht vermeiden (ausser, wir trinken wirklich Wasser vom Hahn). Ich bete dann immer, dass die Müllverwertung nach -Trennung tatsächlich funktioniert und das weggeworfene Plastik und die Dosen tatsáchlich wieder aufbereitet werden.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

20.04.2014
937
6
Ich versuche, wenn ich Fleischprodukte kaufe, die zu vermeiden, die das QS Zeichen aufweisen.
Wiesenhof boykottiere ich komplett.

Bio, finde ich, gibt es in dem Sinne nicht.
Ist bloß überteuert und wirklich artgerechter etc Leben die Tiere da auch nicht.
 
Calimero

Calimero

16.04.2009
1.914
0
Bio ist doch keine Glaubensfrage, Zertifikate angucken und Richtlinien lesen. Dann weiß man, woran man ist. Die Bio Höfe dich ich bisher gesehen habe, halten sich daran.

Elkecita, die Plastiktüten von Obst und Gemüse kann man doch wunderbar als Müllbeutel verwenden. Gerade für kleine Bad Mülleimer oder so finde ich die super praktisch und dann haben die auch ihren Zweck erfüllt.
 
seven

seven

24.12.2006
15.120
0
Elkecita, die Plastiktüten von Obst und Gemüse kann man doch wunderbar als Müllbeutel verwenden. Gerade für kleine Bad Mülleimer oder so finde ich die super praktisch und dann haben die auch ihren Zweck erfüllt.
Genau so mache ich das auch ;) Oder ich nehm´ sie dafür, die "Ergebnisse" der Katzenkloreinigung da reinzupacken ;)
Was den Müll betrifft, hat sich der nach dem Auszug meiner Frau drastisch reduziert... "Früher" musste eine von uns mindestens jeden 2. Tag den Müll wegbringen, ich bin jetzt bei ca. 1x pro Woche - maximal - an Plastikmüll fallen bei mir hauptsächlich noch die Katzenfutterdosen ins Gewicht, ab und an eben leere Waschmittelflaschen/Shampoo-Flaschen & Co. Der Restmüll besteht hauptsächlich aus Katzenkloreinigungsendprodukten... Will offenbar heißen: Den meisten Müll "produzieren" tatsächlich meine Katzen :D
Pappmüll wandert natürlich in den Container, Glasmüll ebenfalls.

Aber das war jetzt etwas ab vom Thema ;)
Eingekauft habe ich heute beim Rewe... Klopapier, Küchenpapier, Katzenleckerchen, Buttermilch, Trockenknoblauch (ja, ich mag den frischen natürlich lieber, aber selbst wenn ich da nur eine Knolle kaufe, krieg´ ich die gar nicht so schnell weg, wie sie sich selbst erledigt ;) Ab und an gönn´ ich mir das, aber wenn ich dann 2/3 wegwerfen muss, ist das auch doof...), TV-Zeitung, Zahnpasta, Deo und ein bisschen Gemüse...

@Elke: Dein Mann trinkt Mineralwasser MIT Kohlensäure?!?
Als ich damals bei meiner Brieffreundin in Madrid war, haben die extra für mich Agua con gas gekauft (als meine Brieffreundin im Jahr zuvor bei meiner Familie war, haben meine Eltern extra Agua sin gas gekauft, obwohl meine Brieffreundin beteuerte, sie käme mit Leitungswasser wunderbar klar...) und ich hatte in Spanien auch gesagt, ich trinke gern und problemlos auch Leitungswasser (stimmt so nicht ganz, ich brauch´ die Kohlensäure, aber die 3 Wochen hätte ich auch überlebt ;) )
Off-Topic
Was ich damals total unverschämt fand, war das Eiscafé bei uns, wo ich mit meiner Brieffreundin war, und sie wollte ein Agua sin gas - und ja, sie wäre mit einem Glas Leitungswasser einverstanden gewesen. Nein, wurde nicht gewährt, sie musste dann ein Mineralwasser mit wenig Kohlensäure für teures Geld nehmen. Das find´ ich einfach dreist und das wäre in Spanien sicher nicht passiert...
 

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