Hamster beißt

Diskutiere Hamster beißt im Hamster Verhalten Forum im Bereich Hamster Forum; Hallo :) Mein Hamster Daisy ist jetzt schon seit fast zwei Monaten bei uns. Ich habe die Anweisungen der Verkäufer (Mega Zoo) befolgt und sie für...
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Pixiee

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Hallo :)
Mein Hamster Daisy ist jetzt schon seit fast zwei Monaten bei uns. Ich habe die Anweisungen der Verkäufer (Mega Zoo) befolgt und sie für die erste 2-3 Woche erstmal in Ruhe
gelassen damit sie sich einleben kann. Nun ist das ja eine ganze Weile her und ich würde mich ihr gerne annähern. Leider geht nichts anderes als Leckerli geben, denn Daisy neigt dazu, alles zu beißen, was vor ihre Nase kommt. Ich habe gelesen, dass Hamster einmal rausgehen, um auf Futtersuche zu gehen und deswegen habe ich abgewartet. Leider beißt Daisy jedes einzelne Mal, wenn sie heraußen ist. Fühlt sie sich unwohl bei mir? Und wie kann ich das ändern?
PS: Mir ist bewusst, dass Hamster keine Kuschelfreunde sind. Dennoch möchte ich mich ihr mehr nähern.
Danke für eure Antwort.
 
10.12.2016
#1
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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber von Christine geschaut? Sie hat dort vieles über das Verhalten, aber auch Anschaffung, Pflege, Ernährung und Gesundheit von Hamstern geschrieben. Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
seven

seven

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Huhu Pixiee, und erstmal herzlich Willkommen im Forum!

Nun hast Du Deinen Hamster aus einem Zooladen - das war leider keine wirklich gute Idee, da die Tiere dort ärgerlicherweise meist aus Massenvermehrung stammen und die Zooladenverkäufer zudem oft kaum bis keine Ahnung von der richtigen Haltung der Tiere haben.
Aber nun ist sie da - und die Idee, sie erstmal in Ruhe zu lassen, damit sie sich einleben kann, war auf jeden Fall schon mal nicht verkehrt!
Dass Hamster dämmerungs- bzw. überwiegend nachtaktiv sind, weißt Du aber? D. h., wenn Du es tagsüber versuchst, hat sie wahrscheinlich verständlicherweise schlechte Laune, weil sie noch im "Schlafmodus" ist ;)
Ich kann schon verstehen, dass Du gern näheren Kontakt zu ihr hättest (ich kenn´ das noch von unseren Farbmäusen damals - das sind auch keine Kuscheltiere, sie haben alle ihren eigenen Charakter, und da gab es mutigere und scheuere, und bei manchen mussten wir uns auch einfach damit abfinden, dass sie nicht auf die Hand wollten - dann war das eben so...).
Die Leckerlie-Schiene ist schon gar nicht so verkehrt. Ich würde das gaaaanz langsam angehen - wenn sie wach ist, eben wirklich ganz ruhig die Hand mit einem Leckerchen ins Gehege halten (apropos - wie groß ist das denn? Das könnte nämlich auch noch eine Rolle spielen!) und abwarten. Es kann aber auch sein, dass sie Deine Hand mit Futter verwechselt und deshalb zwickt.
Vielleicht gehst Du auch nochmal einen Schritt zurück und versuchst es einfach erstmal damit, ganz ruhig mit ihr zu reden, wenn sie wach ist? Dass sie sich an Deine Stimme gewöhnt? (Das waren so unsere ersten Schritte mit den Farbmäuschen, aber ich glaube, Hamster sind da nicht ganz so weit von weg ;) )
Und die Frage, die ich vielleicht als erstes hätte stellen sollen: Was genau verstehst Du unter "annähern"? Also was möchtest Du, dass sie tut? Auf die Hand kommen? Sich streicheln lassen? Oder was genau hast Du Dir vorgestellt?
Ich denke, wenn sie Leckerchen aus Deiner Hand nimmt, hast Du für einen Hamster wahrscheinlich schon das höchste der Gefühle erreicht ;)

LG seven
 
P

Pixiee

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Hi Seven!
Ich selber hatte ebenfalls mal Farbmäuse und Farbratten :) Ich habe mich im Internet gut über Hamster informiert und weiß auch deswegen, dass die kleinen Nager Nachtaktiv sind. Da ich auch noch unter der Woche in einem Internat stecke, ist es gar nicht möglich Daisy zu wecken, da sie ja bei mir Zuhause ist.
Unter "annähern" verstehe ich sowas wie ein wenig streichen oder, dass sie sogar mal auf meine Hand geht. Ich rede jeden Tag, den ich daheim bin mit ihr, damit sie sich an meine Stimme gewöhnt (ebenfalls im Internet gelesen).
Lg Pixie
 
seven

seven

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Ah guck mal, da haben wir ja schon einen Ansatzpunkt - Du bist unter der Woche gar nicht zu Hause. Dann kümmern sich Deine Eltern um den Hamster, nehme ich an?
Da ist es natürlich doppelt und dreifach schwierig, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, wenn Du leider nur so selten daheim sein kannst.
Das mit dem jeden Tag reden ist wie gesagt gar nicht verkehrt, im Gegenteil - aber dass Du so selten daheim bist, erschwert das Ganze natürlich ungemein.
"Streicheln" würde ich sagen, kannst Du grundsätzlich knicken... Keine unserer Farbmäuse hat sich jemals streicheln lassen. Farbratten sind da wieder anders gestrickt (davon hatten wir auch immerhin 5 ;) ) - die ließen sich durchaus auch mal durchknuddeln, aber alles natürlich auf freiwilliger Basis, wenn sie von allein angekommen sind. Da hatten wir z. B. auch ein Exemplar, das gern in den Pulli-Ärmel gekrabbelt ist und dort ´ne Runde gepennt hat ;)

Ich denke, das Äußerste, was Du von Daisy irgendwann mal erwarten kannst, ist dass sie freiwillig auf Deine Hand krabbelt... aber unter den gegebenen Umständen halte ich das für schwierig, weil sie sich ja im Prinzip gar nicht richtig an Dich gewöhnen kann, wenn Du an 5 von 7 Tagen nicht da bist... Daher kannst Du Dich wahrscheinlich wirklich glücklich schätzen, wenn sie Leckerchen von Deiner Hand nimmt - das ist doch auch schon mal was! ;)

LG seven
 
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A-Fritz

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Hallo,
ich habe früher einige Mahle Hamster ,Mäuse und Ratten gehalten
und bin auch manchmal von bestimmten Tieren gebissen worden.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, daß gerade solche Nager zum Beißen neigten,
mit denen der direkte Kontakt nicht regelmäßig stattgefunden hatte,
oder Hamster, die ich mit der Hand aus ihrem Häuschen holen wollte, wenn diese noch schliefen, habe auch manchmal gebissen.

Eine Ratte wurde besonders bissig, nach dem diese über ein Halbessjahr bei uns alleine im Keller gelebt hatte.
Meinem damals noch kleiner Sohn, war seine Ratte im Keller entlaufen und erst nach langer Zeit gelang es mir diese wieder einzufangen.
In diesem Zeitraum war die Ratte dann so verwildert, daß wir sie bald abgeben mußten, weil sie richtig gefährlich war und jeden,
der ihr die Gelegenheit gab, sofort gebissen hat.

Ich bin nun darum der Meinung, diese Tiere brauchen den ständigen Körperkontakt zu ihren Menschen, damit sie zutraulich und zahm werden,
oder auch bleiben.

Fritz.
 
Casimir

Casimir

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Huhu!

Irgendwie verbinde ich deinen letzten Sat, Fritz, mit der altbekannten Methode "Zwangszahmkuscheln". Die Tiere werden so lange zum Kuscheln gezwungen, bis sie aufgeben und alles über sich ergehen lassen.
Klar sind die dann zahm, aber nicht, weil sie es wollen.

Zahmheit ist zu einem Großteil auch Charaktersache und natürlich geprägt von Erfahrungen. Manche Tiere wollen einfach nichts mit dem Menschen zu tun haben, da kann man machen, was man will. Für manche Tiere ist es schon Zahmheit genug, wenn sie in Anwesenheit des Menschen aus dem Häuschen kommen. Manche haben so schlechte Erfahrungen gemacht, da hilft alle Geduld etc nicht. Sowas muss man dann akzeptieren.

Ich persönlich zähme z.B. gar nicht mehr im Gehege. Für mich ist das der Rückzugsort des Tieres, da will ich mich nicht mit meinen Armen reinhängen und hoffen, dass das Tier irgendwann mal auf die Hand kommt. Ist auch je nach Gehege für den Menschen ziemlich unbequem :mrgreen:
Als ich noch Pflegetiere hatte, wurden die gerade anfangs, regelmäßig gewogen. Irgendwann setzte ich die Tiere dann nach dem Wiegen nicht mehr ins Gehege, sondern direkt in den Auslauf. Dort ist ein neutrales Gebiet und so viel Platz, dass ich auch noch mit reinkann, ohne das Tierchen in seinem Bewegungsradius zu sehr einzuschränken. Und wenn der Hamster dann mal an mir vorbeirannt, fiel ein Pinienkern vor seine Nase. Das kapieren die meisten ziemlich schnell ;)
Aber natürlich muss man da auch erstmal schauen, wie sich das Tier im Auslauf verhält. Manche Hamster haben großen Stress, wenn sie außerhalb des gewohnten Geheges sind.


Zum Beißen: Beißt sie richtig zu oder knabbert sie nur? Oftmals probieren Hamster am Anfang, ob der Finger essbar ist. Da hilft ein sachtes Wegstupsen. Manche Tiere reagieren auch auf bestimmte Gerüche, z.B. von Seifen oder Cremes. Da hilft es manchmal, wenn man die Hände vorher im Streu einreibt.
 
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