Nachwuchs trotz befristeter Jobs - geht das?

Diskutiere Nachwuchs trotz befristeter Jobs - geht das? im Schule & Beruf Forum im Bereich Smalltalk; Hallo meine Lieben :) Ich frage mich momentan, ob es eigentlich stimmt, dass früher die Arbeitsplätze sicherer waren bzw. man nicht so flexibel...
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mayke

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Hallo meine Lieben :)

Ich frage mich momentan, ob es eigentlich stimmt, dass früher die Arbeitsplätze sicherer waren bzw. man nicht so flexibel war und sein musste wie heutzutage.. Hat ja eigentlich seine guten und
schlechten Seiten, so wie es heute ist.

Nehmen wir mal das Thema Familie: es ist vielleicht besser wie heutzutage flexibler zu sein und nicht unbedingt an einen bestimmten Job gebunden.
Allerdings wird das meiner Meinung nach problematisch wenn es um die Familienplanung an sich geht. Ich habe z.B. hier gelesen, dass es ein Problem wird, wenn Jobs befristet sind (was ja logisch ist).
Denkt ihr dieses Befristen von Arbeitsplätzen "gehört einfach dazu" zu unserer heutigen Arbeitswelt? Oder sollte es doch besser gehen? Weil ich das schon problematisch finde wenn man sich ein stabiles Leben mit Nachwuchs aufbauen möchte... :(

Bin gespannt auf eure Meinung!

LG
Mayke
 
13.12.2016
#1
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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
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Marrkus

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Auch wenn der Arbeitsplatz unbefristet ist wird man ja dennoch schnell entlassen bei Krankheit, Schwangerschaft, Firmeninsolvenz, etc.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Bei Krankheit und Schwangerschaft kann man nicht mal so einfach entlassen werden. Und wer sich in dem Fall einfach, ohne zum Anwalt zu gehen, kündigen lässt, ist schön blöd. Wie das bei befristeten ist, weiß ich nicht. Aber ich meine, der Kündigungsschutz bei Schwangerschaft gilt bei allen Vertragsarten.

Firmeninsolvenz kannst du ja nicht mit Krankheit & Schwangerschaft vergleichen :roll:

Ansonsten... Ja, viele sind befristet. Ich hatte auch geschaut und ist schon sehr auffällig. Ich denke, das kommt auch auf die Firmengröße an. Und welcher Bereich, wobei da die Anforderungen auch gestiegen sind. Welcher Arzt hat früher ne Helferin mit Abi haben wollen?! Also zwingend.

Ich plane momentan für nächstes Jahr Herbst ne zweite, schulische Ausbildung. In dem Bereich werden Kräfte gesucht und da liest man auch kaum von befristeten Verträgen.
Nachwuchs plane ich nicht, aber generell ist es ja nicht einfach. Ne Wohnung kostet Geld, evtl. Haustiere, Lebensmittel etc.
 
Cerridwen

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Bei Krankheit und Schwangerschaft kann man nicht mal so einfach entlassen werden. Und wer sich in dem Fall einfach, ohne zum Anwalt zu gehen, kündigen lässt, ist schön blöd. Wie das bei befristeten ist, weiß ich nicht. Aber ich meine, der Kündigungsschutz bei Schwangerschaft gilt bei allen Vertragsarten.
Das MuSchG gilt für jegliche Form von Arbeitsvertrag. Ab Bekanntwerden der Schwangerschaft bis 6 Wochen post partum bist du unkündbar.
 
cherry-lein

cherry-lein

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Die meisten Stellen sind ja erst mal befristet und werden dann meist nach 1-3 Jahren auf unbefristet umgestellt wenn der Betrieb zufrieden ist und es die Wirtschaftslage des Betriebes zulässt. Heutzutage ist es selten eine Stelle sofort unbefristet anzutreten.
 
-Melody-

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Finde die Entwicklung zu immer mehr befristeten Arbeitsverträgen nicht gut..
Bin zwar noch im Studium aber ich habe allgemein ein relativ großes Sicherheitsbedürfnis, und da wäre ein sicherer Job später schon ganz schön.. Wenn es klappt will ich aufs Amt oder zur Behörde, ist zwar heute auch nicht mehr das was es mal war, aber ich hoffe doch noch etwas sicherer.

Aber wirklich sicher bist du glaube ich auch mit unbefristeten Job nicht mehr. Also klar bei einer Schwangerschaft kann man nirgendwo gekündigt werden, aber bei einer befristeten stelle wir der Vertrag dann vlt anschließend nicht Verlängert? Angenommen man ist öfter krank oder irgendwas anderes was dem Arbeitgeber auf Dauer nicht passt, dann ist man halt der Erste der gehen muss wenn mal stellen abgebaut werden müssen, da schützt einen denke ich auch eine unbefristete Anstellung nicht? Kenne mich aber auch nicht so aus.
 
Audrey

Audrey

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Also klar bei einer Schwangerschaft kann man nirgendwo gekündigt werden, aber bei einer befristeten stelle wir der Vertrag dann vlt anschließend nicht Verlängert?
Ganz genau so! Dir kann natürlich nicht gekündigt werden, aber der Vertrag läuft dann einfach aus - eine Kollegin von mir war in genau der Situation. Sie hatte dann zwar das Glück, daß sie wieder eingestellt wurde, aber eben neu eingestellt.
 
Cerridwen

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Angenommen man ist öfter krank oder irgendwas anderes was dem Arbeitgeber auf Dauer nicht passt, dann ist man halt der Erste der gehen muss wenn mal stellen abgebaut werden müssen, da schützt einen denke ich auch eine unbefristete Anstellung nicht? Kenne mich aber auch nicht so aus.
Prinzipiell ist das so. Um Gesetzlichkeiten wie das Kündigungsschutzgesetz, MuSchG, SchbG etc. kann sich allerdings kein AG rechtswirksam drücken.

Befristung ist die Sklavenhaltung der Neuzeit. Man nennt es politisch korrekt "Flexibilität", indem man verlangt, dass der AN am besten rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, selbständig mobil zu jedem zugewiesenen Einsatzort erscheint und dort maximalen Einsatz von 150% verbringt. Geht der Vertrag zu Ende, kriecht der AN dem AG wiederum bis zur Halskrause in den Allerwertesten, um um eine Verlängerung des Vertrags zu betteln. Gönnerisch werden einem dann 6 weitere Monate bewilligt, sodass der nächste Gang zum Arbeitsamt um volle 3 Monate verschoben werden kann. Huldigen wir unserem Gott! Voll der Gnade! Es lebe der flexible Arbeiter!

Als ich nach meiner Ausbildung übernommen wurde, hat unser Haus ausschließlich Teilzeit und Befristung angeboten. Was willst du machen? Lieber den Spatz in der Hand. In ein paar Monaten bewerben wir uns alle auf Entfristung. Bis auf die, die schon jetzt wieder gekündigt haben, weil es so untragbar ist, wie es von uns verlangt wird. So vergrault man sich seine Mitarbeiter ganz gekonnt. Es soll aber auch AG geben, denen seine MA etwas wert sind und die ein gesundes Teamklima pflegen, und dabei auf seine Angestellten zugeht. Hab ich gehört, gerüchteweise. Klingt sehr utopisch. :roll:
Wer hier nicht schon jetzt finanziell alles in trockenen Tüchern hat, wird tunlichst darauf achten, kein Kind zu bekommen. Betriebskindergarten? Kommen nur die Kinder der oberen Tiere rein. Kinderverträgliche Dienstpläne? Hier ganz sicher nicht. Kind krank? Bekommt man schon mal eine mentale Abmahnung. Und wer dann doch mutig genug ist, eine Schwangerschaft zu riskieren, kann sich schon mal gewiss sein, nach Ende der Elternzeit garantiert nicht verlängert zu werden.
 
Seraph

Seraph

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Da Verträge nur eine bestimmte Zeit lang befristet laufen dürfen, sehe ich darin kein Problem. Entweder man wartet die 2 Jahre mit dem Nachwuchs oder man weiß, das man sich nach der Elternzeit etwas Neues suchen muss. Und bis zu 3 Jahren Zeit, sollte reichen um sich etwas Neues zu suchen. In der heutigen Zeit ist jeder ersetzbar. Da ist es egal ob befristet oder nicht, es gibt immer Mittel und Wege jemanden los zu werden.
Übrigens ist man während der Elternzeit auch nicht kündbar, auch nicht wenn man die 30std in der Woche arbeiten geht, die man während dieser Zeit arbeiten gehen darf. Übrigens gibt es auch Frauen, die nach 8Wochen wieder arbeiten gehen. Wenn man es also geschickt anstellt, könnte man theoretisch vor Ablauf des Vertrages wieder arbeiten gehen und würde nur die Zeit des MuSchu fehlen.
Gilt natürlich nur für DE, wie das in Österreich ist, weiß ich nich, in der Schweiz ändert sich wohl grad was am Gesetz Abern die haben den Luxus von Elternzeit so wie wir ja nicht.

Da die meisten Mütter inzwischen. Über 30 ihr erstes Kind erwarten ist die Job Situation eh meist anders als Anfang 20 kurz nach der Ausbildung.
 
Cerridwen

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Da die meisten Mütter inzwischen. Über 30 ihr erstes Kind erwarten ist die Job Situation eh meist anders als Anfang 20 kurz nach der Ausbildung.
Der Standard scheint eher zu sein, mit 30 gerade so fertig zu sein. Nach der Schule erstmal FSJ, BFD, Jobben gehn, Au pair, Urlaub machen und Parties feiern... und dann mit Anfang 20 vielleicht eine Ausbildung. Oder ein Studium. Feststellen dass der Beruf nix für einen ist: umsatteln. Nochmal hier arbeiten, mal da jobben, 3x den AG wechseln, zwischendurch ein Jahr Arbeitslosigkeit. Mit 30 eine gesicherte Lebensgrundlage und beide Füße am Boden scheint nach meiner Erfahrung eher die Ausnahme zu sein. Flexibilität und so. :eusa_think:
 
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mayke

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Ich plane momentan für nächstes Jahr Herbst ne zweite, schulische Ausbildung. In dem Bereich werden Kräfte gesucht und da liest man auch kaum von befristeten Verträgen.
Nachwuchs plane ich nicht, aber generell ist es ja nicht einfach. Ne Wohnung kostet Geld, evtl. Haustiere, Lebensmittel etc.
Was genau ist da dein Plan? Klingt interessant viel Glück.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Befristung ist die Sklavenhaltung der Neuzeit. Man nennt es politisch korrekt "Flexibilität" (....)
Als ich nach meiner Ausbildung übernommen wurde, hat unser Haus ausschließlich Teilzeit und Befristung angeboten. Was willst du machen? Lieber den Spatz in der Hand. In ein paar Monaten bewerben wir uns alle auf Entfristung. Bis auf die, die schon jetzt wieder gekündigt haben, weil es so untragbar ist, wie es von uns verlangt wird. So vergrault man sich seine Mitarbeiter ganz gekonnt. Es soll aber auch AG geben, denen seine MA etwas wert sind und die ein gesundes Teamklima pflegen, und dabei auf seine Angestellten zugeht. Hab ich gehört, gerüchteweise. Klingt sehr utopisch. :roll:
Wer hier nicht schon jetzt finanziell alles in trockenen Tüchern hat, wird tunlichst darauf achten, kein Kind zu bekommen. Betriebskindergarten? Kommen nur die Kinder der oberen Tiere rein. Kinderverträgliche Dienstpläne? Hier ganz sicher nicht. Kind krank? Bekommt man schon mal eine mentale Abmahnung. Und wer dann doch mutig genug ist, eine Schwangerschaft zu riskieren, kann sich schon mal gewiss sein, nach Ende der Elternzeit garantiert nicht verlängert zu werden.
Klingt ja krass! und das mit der "FLEXIBILÄT" seh ich auch so. Die Methoden der AG sind manchmal echt holzfällermäßig!
 
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Marrkus

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Also ich wurde wegen Krankheit relativ einfach entlassen und das obwohl ich sogar Beamter war. Es kam irgendwann eine Einladung zu einer ärztlichen Untersuchung und danach die Kündigung. Und ich war nicht länger krank wie andere Leute schwanger sind. Da konnte mir auch ein Anwalt nicht helfen.
 
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A-Fritz

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Was geht oder nicht geht, muß jeder selber wessen, bisher haben die Menschen immer und überall Kinder bekommen. :eusa_think:

Unsere Mutti - Merkel sagt- Deutschland geht es gut -:!: :angel:

Doch denke ich, die Arbeitsmarktreformen von Gerhard Schröder -SPD -, haben wohl das Wirtschaftswachstum gefördert und die Arbeitslosigkeit gesengt,
doch seid dem gibt es mehr und mehr Prekären Arbeitsverhältnisse, es gibt mehr Beschäftigte mit niedrigen Löhnen, ohne Kündigungsschutz
und die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf.
Bis auf die Partei - DIE LINKE - sind wohl alle anderen Parteien in Deutschland damit glücklich. :clap:
Ja Deutschland geht es gut, aber wer oder was ist Deutschland, die anderen Länder in Europa haben keinen so krassen Sozialabbau betrieben,
den geht es schlecht :?:
Nun sind die neuen Einwanderer da, alles junge Männer, Mutti sagt, das schaffen wie und die brauchen wir. :p
Natürlich, als Arbeitgeber, Vermieter, oder Verkäufer von Waren würde ich diese auch gutheißen. :)

In der Zukunft wird es wohl durch die Globalisierung und Automatisierung immer weniger Arbeitsplätze geben,
was wird dann geschehen :?::?:

Nun soll das Deutsch Volk bald wider zur Wählen gehen, doch gibt es keine Partei, die mich vertreten kann, was nun :?::?:. :evil: :shock:


Fritz.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Ich hatte bisher noch keine befristete Stelle und dies bleibt mir, denke ich, auch in Zukunft erspart. Ich glaube, das liegt vorwiegend daran, dass ich bisher Berufe ergriffen habe, die entweder rar sind oder ziemlich emotional getriebene Arbeitsverträge nach sich ziehen. Ich sehe das momentan im Ausbildungsbetrieb: Ich bin die einzige meiner Art und damit quasi bereits übernommen , während meine kaufmännischen Kollegen sich nach abgeschlossener Ausbildung quasi um die mögliche Feststellung prügeln müssen.

Mein Freund mit einem "Allerweltsjob" hat Probleme damit, dass Jobangebote von Zeitarbeitsfirmen und befristete Stellen die Auswahl enorm dominieren.
Die Konkurrenz ist groß und kein Arbeitgeber will bloß zu viel für seine Mitarbeiter auseben. Das ist schade.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Nun sind die neuen Einwanderer da, alles junge Männer, Mutti sagt, das schaffen wie und die brauchen wir. :p
Natürlich, als Arbeitgeber, Vermieter, oder Verkäufer von Waren würde ich diese auch gutheißen. :)
Witzig, wegen dieser "Einwanderer"(Geflüchtete übrigens, die sind hier nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil ihnen sonst durchaus der Kopf von den Schultern gepustet wird und selbst die bösen "Wirtschaftsflüchtlinge" sind hier, weil sie da hinten nicht weniger haben als hier, sondern quasi nichts ) habe ich direkt gemeinsam mit allen Kollegen, die eingestellt wurden eine unbefristete Stelle bekommen.

Seraph erwähnte ja schon, dass nach einer gewissen Laufzeit so oder so die Befristung gekippt werden muss- es gibt natürlich Arbeitgeber, die dann vorher die Leute lieber "austauschen" als es auf eine unbefristete Stelle umzustellen.
Absolut ärgerlich und da sollte man mMn sowieso schauen, dass man sich nach Alternativen umschaut, wenn das gängige Personalpolitik ist.

Man hat nicht immer die Wahl, aber zumindest einen Wechsel würde ich da durchaus versuchen.
 
fusselbuerste

fusselbuerste

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Das geht schon , wenn Du Oma und Opa hast die Dich vertreten können und Dein Kind ein Wanderpokal werden soll.
Egal ob befristet oder unbefristet- leider sind Deutsche Kinder in unseren land nicht mehr gewollt!
 
A

A-Fritz

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Witzig, wegen dieser "Einwanderer"(Geflüchtete übrigens, die sind hier nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil ihnen sonst durchaus der Kopf von den Schultern gepustet wird und selbst die bösen "Wirtschaftsflüchtlinge" sind hier, weil sie da hinten nicht weniger haben als hier, sondern quasi nichts ) habe ich direkt gemeinsam mit allen Kollegen, die eingestellt wurden eine unbefristete Stelle bekommen.

Seraph erwähnte ja schon, dass nach einer gewissen Laufzeit so oder so die Befristung gekippt werden muss- es gibt natürlich Arbeitgeber, die dann vorher die Leute lieber "austauschen" als es auf eine unbefristete Stelle umzustellen.
Absolut ärgerlich und da sollte man mMn sowieso schauen, dass man sich nach Alternativen umschaut,
wenn das gängige Personalpolitik ist.

Man hat nicht immer die Wahl, aber zumindest einen Wechsel würde ich da durchaus versuchen.
Ich habe den Eindrücke, manche Menschen haben noch Illusionen, oder sehen nicht die Realitäten. :eusa_doh:
Leider ist der Arbeitsmarkt in viele Berufszweigen so geartet, daß neue Mitarbeiter und Berufseinsteiger nur noch über Leiharbeitsfirmen,
oder langen Praktiken zugänglich sind. Briefträger werden von einer Tochterfirma zur nächsten geschoben, um so die Festeinstellung zu vermeiden,
andere Firmen vergeben die Arbeit nur an Subunternehmer und Scheinselbständige,
auch im Öffentlicher-Dienst werden arbeiten möglichst immer an den günstigsten Anbieter fremd vergeben.
All diese Praktiken sind politisch gewünscht und werden auch von den Gesetzen gefördert. :silence:

Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, doch müßte die Waffenproduzenten für die,
mit ihren Waffen verursachten Schäden haften, gäbe es keine Flüchtlinge,
aber so müßen die Steuerzahler und überall die armen Menschen für diese Folgen bezahlen. :roll::roll::roll::roll:

Fritz.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Was genau ist da dein Plan? Klingt interessant viel Glück.
Ergotherapie.

In dem Betrieb, in dem ich jetzt in der Buchhaltung arbeite, sind alle unbefristet eingestellt. Krank sein gehört dazu, wir hatten auch schon 3 Mitarbeiter, die länger als 6 Wochen krank waren (zwei davon 1 1/2 Jahre).
Was aber nicht heißt, dass bei uns alle glücklich und zufrieden sind, im Gegenteil (wenn ich so verdienen würde, wie es laut Tarifvertrag - an den wir uns nur mit Urlaubs- & Weihnachtsgeld halten - wäre, würde ich nicht Ergotherapie machen wollen bzw. würde ich es mir 2x überlegen, ob ich ne zweite Ausbildung mache).

Das geht schon , wenn Du Oma und Opa hast die Dich vertreten können und Dein Kind ein Wanderpokal werden soll.
Egal ob befristet oder unbefristet- leider sind Deutsche Kinder in unseren land nicht mehr gewollt!
Ich war auch viel bei meinen Großeltern. Meine Mutter hat Teilzeit gearbeitet, 3 Tage die Woche, und da war ich halt bei meinen Großeltern. Mir hats nicht geschadet, finde ich zumindest ;) Aber meine Oma wollte das auch, meine Eltern waren schon 11 Jahre verheiratet, bis ich mich angekündigt habe und laut meiner Mutter hat sie immer wieder gefragt, obs keinen Nachwuchs gibt :lol:
Was ich wiederum nicht verstehen kann, sind die Eltern, die ihre Kinder generell bei den Großeltern parken. Meine Tante wechselt sich mit der anderen Oma ihrer Enkel ab. Einer muss sie immer von der Schule holen oder irgendwo hinfahren, beide richten ihr Leben quasi danach.
 
Midoriyuki

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Es gäbe keine Flüchtlinge, wenn die Waffenindustrie haften würde?

DAS ist an der Realität vorbei.

Die Waffen sind verkauft, da scherts doch den Produzenten nicht mehr was damit gemacht wird.

Der arme Steuerzahler (sprich der Staat) profitiert auch ordentlich von der Waffenindustrie...aber das nur anbei.

Die aufgezählten Punkte waren übrigens IMMER schon Thema auch vor der Flüchtlings"krise", die ja überhaupt nicht zu erwarten war bei der internationalen (und nicht zuletzt unserer) Kriegstreiberei.


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Audrey

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Seraph erwähnte ja schon, dass nach einer gewissen Laufzeit so oder so die Befristung gekippt werden muss-
Ein Blick ins ArbG hilft ;)

(2) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zurDauer von zwei Jahren zulässig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimaligeVerlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig.
In meiner Firma ist es üblich, daß man 2x einen für je 1 Jahr befristeten Arbeitsvertrag kriegt - und ich bin da jetzt seit 10 Jahren und hab genau 1x (!) erlebt, daß jemand entfristet wurde. Also es ist nicht alles so schlimm wie's scheint!

Zeitarbeit ist ja wieder ein ganz anderes Thema, da ist man bei der jeweiligen Zeitarbeitsfirma angestellt und wird halt an unterschiedliche Unternehmen verliehen - das hat aber mit befristeten Verträgen nix zu tun!
 
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