Lebensorganisation - wie macht ihr das?

Diskutiere Lebensorganisation - wie macht ihr das? im Hobby & Freizeit Forum im Bereich Smalltalk; Hallo! Tja... ich bin schon immer ein ziemlich unorganisierter Mensch gewesen. Ehrlich gesagt ist meine gesamte Familie ebenfalls recht tüdelig -...
SoylentGreen

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Hallo!
Tja... ich bin schon immer ein ziemlich unorganisierter Mensch gewesen. Ehrlich gesagt ist meine gesamte Familie ebenfalls recht tüdelig - kommt also nicht von weit her. Ich fahre damit eigentlich meist recht gut, auch wenn ich nach "immer wieder vornehmen und... awww ne Miezekatze!!" häufig ein
Zeitproblem habe ;)
Habe aber gelernt effektiv in aller kürzester Zeit, brauchbare Ergebnisse zu produzieren.
Außerdem kann ich es einfach nicht leiden etwas anzufangen und dann nicht zu Ende zu bringen oder mit der notwendigen Gründlichkeit zu tun. Wenn schon, denn schon.

Momentan bin ich allerdings an einem Punkt, an dem ich echt mal ein wenig Struktur brauche. Es hat sich inzwischen so viel angesammelt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Es geht dabei um ganz unterschiedliche Themen: Beruf, Gesundheit, Freizeit. Ich habe mir nun erstmal eine "To-Do"-Liste gemacht für den ersten Überblick, um diese nun völlig unbeachtet auf dem Schreibtisch von links nach rechts zu schieben, weil sie mir im Weg liegt.

Daher mal meine neugierige Frage: Wie organisiert ihr euer Leben? Habt ihr Kalender, merkt ihr euch einfach alles, geht ihr einfach keine Verpflichtungen ein...?
 
21.12.2016
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Midoriyuki

Midoriyuki

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Unterschiedlich.

Ich hab lange auch recht unstrukturiert herum gehampelt.
Inzwischen habe ich schlicht und ergreifend Tagespunkte , die immer erledigt werden müssen (Tiere, Haushalt, Finanzen usw.), die jeden Tag zu ähnlicher Zeit gemacht werden + 1 zusaetzlicher Punkt.

Nicht mehr, weil ich teilweise seitenlange ToDo-Listen hatte und dann darüber verzweifelt bin, dass ich nicht alles in bestmöglicher Ausführung an einem Tag gewuppt bekommen habe.

Effektiv inzwischen doch sehr strukturiert, aber sonst verzettel ich mich auch recht schnell.
Kalender hab ich aber keinen, hab das eig. alles im Kopf :)
 
Michse89

Michse89

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Bei mir gibt es auch keinen Kalender für solche Dinge.
Bei mir richtet sich das meist nach den Schichten.

Bei Spätschicht schaffe ich meist mehr. Da wird halb sieben aufgestanden um ins Fitnessstudio zu gehen, danach große runde mit Hund und nebenbei läuft zB die Waschmaschine.
Wenn ich früh hab bin ich eher der Typ der geschafft von arbeit kommt und aufm Sofa einpennt xD

Geputzt, also den intensiven hausputz wird Sonntag oder an meinem freien Tag erledigt. Ist allerdings kein Zwang, Freunde und Familie hat da Vorrang.
Eigentlich ist auch alles Recht unstrukturiert, ich erledige eben das, was momentan nötig ist. Nen festen Plan habe ich da nicht. Außer was die Tiere und den Sport angeht.

Was ich gelernt habe, bei mir bringen To do Kisten meistens leider nichts. Habe ich oft im Urlaub gemacht um sie dann nach dem Drittel der Erledigungen weg gehauen hab weil einfach die Lust nach ließ.
 
R

Retic

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Microsoft OneNote.
 
Flumina

Flumina

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Ich nutze meinen Kalender am Handy als Erinnerung und schreib mir auf eine art post it am Handy den rest in Kurzform zusammen. Ansonsten hab ich auch noch echte Listen wenn ich zb einen Urlaub plane ect

Gesendet von meinem Samsung Galaxy S5 via Tapatalk
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Ich gehöre tatsächlich auch zu den Leuten die oft so lange ein Motivationsproblem haben bis sie ein Zeitproblem haben :lol:

Wirklich wichtige Dinge klappen aber trotzdem, da ich ansonsten sehr schnell nervös werde wenn mir eine Deadline im Nacken sitzt und wenn ich erstmal nervös bin (z.B. weil ich zu spät angefangen habe für eine Prüfung an der Uni zu lernen), dann verliere ich weitere Zeit mit Heulen und Verzweifeln, deswegen fange ich bei sowas inzwischen rechtzeitig an :lol:

Bei anderen Sachen (Wäsche waschen oder Abwasch machen oder sowas) kann es aber durchaus sein, dass ich mich erst aufraffe wenn es ganz knapp wird und so gut wie keine Teller und Klamotten mehr im Schrank sind. Zum Glück ist mein Mann da aber anders und hat es gerne wenn die Küche jeden Tag sauber ist, also wäscht er meistens schon ab bevor ich auch nur daran denke, dass es nötig sein könnte :cool:

Konkret planen tue ich im Alltag nur für den aktuellen (und die folgenden) Tage, Kalender und To-Do-Listen schreibe ich so gut wie gar nicht, denn dadurch fühle ich mich meistens nur noch mehr unter Druck gesetzt.
 
Hexe76

Hexe76

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Mein Freund nutzt ein whiteboard. Da schreibt er alles drauf, was erledigt werden muss und streicht durch, was er gemacht hat.
Mittlerweile sind es zwei. Eins für die alltäglichen Dinge und eins für Dinge die "irgendwann" erledigt werden sollten.
So geht zumindest nichts unter und da er durchstreicht was er erledigt hat, hat er gleich noch sein Erfolgserlebnis wenn er an die Tafel guckt.

Brich Deine to-do-listen runter auf Tage, oder Stunden. Wenn Du z.Bsp. Hausputz auf der Liste hast - brich es runter in mehrere Einheiten.
Also nicht nur "Hausputz", sondern "Küche", "Schlafzimmer" etc.
Dann setz Dir ein Zeitlimit. Sagen wir mal 30min Küche putzen. Nach den 30min hörst Du auf, egal wie weit Du bist und gönnst Dir erstmal nen Kaffee oder Tee oder wasauchimmer. Belohne Dich selber, das macht es leichter, ungeliebte Jobs zu erledigen.

Ich habe seit Jahren ein Notizbuch. Das ist IMMER zur Hand. Gehört zu den täglichen Dingen wie Schlüssel, Handy, Geldbeutel, die einfach bei mir sein müssen wenn ich das Haus verlasse. In das Notizbuch kommt ALLES rein, was mir einfällt. Einkaufsliste, Titel vom interessanten Song den ich mal gehört habe, Buchtitel, Kleidergrössen, Geburstagserinnerungen, etc, etc.
Alle paar Wochen gehe ich die Seiten durch und räume auf. So bleibt es halbwegs übersichtlich, aber nichts geht verloren.
 
Hundefreundin1988

Hundefreundin1988

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Klingt bescheuert, aber ist ganz simpel: Nimm dir vor, dir nicht zu viel vorzunehmen :D
Ich merke das immer, dass es mich total frustriert, wenn ich tausend Dinge erledigen will und dann "nur 5" davon schaffe. Besser: kleinere Ziele setzen und dann ein gutes Gefühl haben, weil man ja ALLES geschafft hat :D
 
H

Hackelberry

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Hallo,

vorerst lade ich mir meinen Alltag erst gar nicht mehr so voll. Ich muss nicht dies und das und jenes alles an einem Tag machen, manches muss ich gar nicht machen, anderes kann ich wann anders machen. Das einzige das bei mir die Kategorie "muss" hat, sind irgendwelche festen Termine die ich habe, die stehen dann in einem Kalender damit sie nicht im Chaos untergehen. Da ist mein Prinzip, maximal ein Termin pro Tag, weil ich sonst schlichtweg andere nötige Dinge nicht mehr- oder nur sehr unter Stress, geschafft bekommen würde.

Zuletzt ist es bei mir so, dass ich den Haushalt lockerer angehe. Meine Wohnung muss nicht jeden Tag wie geschleckt aussehen, weil der Postbote könnte ja mal auf Toilette müssen, und was der sonst über meine Wohnung denken würde. Wenn ich die Wäsche einen Tag später in die Maschine packe, geht sie davon auch nicht kaputt. Wenn ich die Spülmaschine nicht sofort ausräume, macht das dem Geschirr nichts. Es ist jedem seine eigene Entscheidung, wie viel Stress man sich selbst macht bzw. zulässt.

Lieben Gruß, Hackelberry.
 
Seraph

Seraph

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Ähm...ich habe nicht so viel zu erledigen, das ich da Probleme mit der Organisation habe, ändert sich aber sicher, wenn ich meine Elternzeit beende.
momentan (ohne Kind als ich gearbeitet habe aber auch) lebe ich meinen Tag einfach wie es passt, Termine hab ich im Kalender eingetragen, zuhause an der Wand. Kommen aber recht selten vor. Sachen wie babykurse, die ständig am selben Tag sind, fließen in den Alltag ein.
haushalt wird gemacht, wenn er nötig ist und gerade Zeit ist. Wenn mal was liegen bleibt, ist es halt so, gibt wichtigeres.
so passt mir das alles recht gut, weil ja eh immer alles anders kommt als man plant (gerade mit Kind)
auch sonst, lebe ich recht spontan was Verabredungen angeht, ich hab ja Zeit und richte mich nach den vielbeschäftigte Leuten.
im Beruf lässt sich ja meistens nicht viel planen, ich habe feste Arbeitszeiten, entweder bin ich dann da oder habe ein Problem mit dem Chef ;)
für finanzen..., ich habe einen Dauerauftrag, der jeden Monat vom Konto abgeht, der alle Fixkosten abdeckt (Rechnungen zählt mein Freund dann) und habe den Rest theoretisch um ihn auf den Kopf zu hauen. In Wirklichkeit geb ich das aus, was nötig ist und der Rest wird gespart.
Ich lebe streßfrei und spontan, so weit wie möglich.
 
seven

seven

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Ich war mal ein Mensch, der alles fein durchgeplant hat, sich Zeitpläne zum Lernen fürs Abi oder für die Uni gemacht hat, alles brav nach Plan abgearbeitet hat und immer ein schlechtes Gewissen hatte, wenn mal irgendwas nicht in diesen Zeitplan passte... Im Prinzip hat das aber gut geklappt ;)
Inzwischen bin ich aber mutiert...
Ich bin faul geworden *seufz* Oder aber: Vielleicht fehlt mir auch einfach nur die Kraft... Ich bin froh, wenn ich den Arbeitstag und das Einkaufen hinter mir habe. Ich bin heilfroh, dass ich eine Putzfrau habe.
Seit ich allein bin, zwinge ich mich täglich, irgendwas Notwendiges zu erledigen (vorher hat mir meine Frau auch viel abgenommen oder wir haben es zusammen erledigt). Will heißen: Ich bin schon stolz, wenn ich die Spülmaschine ausgeräumt habe, wenn ich `ne Maschine Wäsche gewaschen und sogar den Trockner ausgeräumt habe, wenn ich den Müll weggebracht habe, wenn ich mein Bett neu bezogen habe. Das hört sich bescheuert an, aber im Moment kostet mich das alles ziemlich viel Kraft - aber ich muss es ja schaffen... Derzeit steht noch der Pappmüll rum - den hab´ ich mir für die Ferien vorgenommen, ansonsten ist derzeit eigentlich alles tiptop... *stolzguck* ;)
Für feste Termine habe ich auch ein Whiteboard an der Wand, einen Kalender besitze ich nicht...

LG seven
 
Adraste

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Ich nehme mir nichts vor und erledige alles dann, wenn erledigt werden muss. Ich habe aber auch kein umfangreiches Tagesprogramm. Manches schiebe ich auch schon mal vor mir her, aber irgendwie klappt es dann ja doch. Ich schreibe mir auch nur Arzt- oder Behördentermine auf, wobei ich mir die auch gut merken kann. So lebe ich auf jeden Fall sehr stressfrei:)
 
Die Ente :)

Die Ente :)

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Ja ich bin auch ein Chaos-Mensch und brauche gerade beim Haushalt viel Struktur, weil ich sonst einfach gar nichts mache:uups::mrgreen:

Was bei mir noch gut klappt, sind parallele Aufgaben. Während das Essen kocht, mache ich den Abwasch vom Vortag und von den Sachen, die ich für die Zubereitung gebraucht hatte. In der Zeit ist das Essen fertig.
Waschbecken und Spiegel putze ich beim Zähneputzen mit der anderen Hand.
Vor meiner Dusche liegt immer ein altes Handtuch für die Füße. Damit wische ich den Boden im Bad, wenns nach dam Duschen eh nass ist.
Für Wäsche habe ich keinen Korb, die kommt gleich in die Maschine. Wenn die voll ist, wird sie angemacht.

Viele Dinge mache ich aber nach einem ganz bestimmten Systhem, das hilft mir.
Blumen werden immer am Sonntag gegossen und am Mittwoch oder Donnerstag besprüht.
Bettwäsche wird jedes 2te Wochenende gewechselt.
Decken auf dem Sofa kommen am Anfang des Monats in die Wäsche.

Fürs Saugen muss ich mir noch was überlegen:silence::lol:
 
S

Simply95

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Da ich auch völlig chaotisch war, habe ich mir irgendwann mal eine Apple runtergeladen, wo ich meine täglichen Rituale eintragen kann. So steht da für meine Mittagspause zum Beispiel aufräumen und putzen mit 15 Minuten drin, das ist dann einmal fegen, Geschirr abspülen und alles wieder an seinen Platz stellen. An meinem freien Tag putze ich dann die Wohnung komplett durch und mache die angefallene Wäsche. Im Anschluss belohne ich mich mit irgebdwas. Termine trage ich mir generell in mein Handy ein und Geburtstage stehen in meinem Kalender. So geht bei mir nix unter und ich schaffe meinen Haushaltauch dann in Ordnung zu halten, wenn mal Stress ist.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich meinte eine App.
 
Amber

Amber

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Es gab mal eine Zeit, da war ich auch super organisiert und vor allem auch seeeehhhr zuverlässig. Ich war stets pünktlich und war gut organisiert, dadurch aber auch oft völlig gestresst und deprimiert.

Ich mache immer noch Dinge nach einem festen Plan: Bei Spätschicht fahre ich meist einkaufen, versorge die Tiere, räum etwas die Wohnung auf und dann komm ich, ehe es zur Arbeit geht und ich am Abend dann wieder erst die Tiere und dann mich verpflege, ehe es dann ins Bett geht.
Bei Nacht, fahre ich dann erst einkaufen, dann kochen, Tiere und wieder zur Arbeit.
Donnerstags oder Freitags bringe ich den Hasi Müll zur Wirtschaftsbetriebe und muss dann meist nachtanken und einkaufen.
Samstags muss ich mich erstmal von der Woche erholen, da wird gefaulenzt und das gemacht, wonach einem ist.
Sonntags wird dann die Wohnung richtig aufgeräumt und auch Wäsche gewaschen (wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Saubere Wäsche ist dann noch genügend da), Pflanzen gegossen und das Auto am Abend wieder voll getankt, damit ich zumindest bis Donnerstag ohne Stress mit dem Tanken zur Arbeit komme.

Arztbesuche schreibe ich mir auf irgendeinen Zettel, der dann auf dem Wohnzimmertisch liegt. Meist hab ich das dann aber bis zu dem Tag genau im Kopf, weil das dann eh meist ein Tierarzttermin ist.
Dass ich dann aber zu diesem auch hinkomme, ist wieder eine andere Sache, denn oft verschlafe ich, werde zu spät wach.... Ich stresse mich damit aber auch nicht mehr. Außer es ist extremst wichtig, dann kann ich aber ohnehin kaum vor Aufregung schlafen und bin überpünktlich.:roll:
Auch wenn ich zu spät zur Arbeit komme oder ich erst wach werde, wenn ich eigentlich schon auf der Arbeit sein müsste, ist mir das mittlerweile egal.
Ich versuche zumindest (klappt nicht immer) mich nicht mehr zu stressen oder alles zu wichtig zu nehmen, denn mittlerweile macht mich das stressen nur richtig fertig, wo ich dann erst recht nichts mehr richtig hin bekomme und es mich noch mehr herunter zieht und deprimiert.

Wenn man in Schichtarbeit arbeitet, kann man nichts in regelmäßigen Abläufen durchführen und wenn man noch weiter fahren muss, dann hat man für so manches auch einfach keine Zeit, bzw. auch keine Kraft sich auch noch um irgendwas bestimmtes, unwichtigeres, zu kümmern.
Ich zähl mich also zu den Menschen, die chaotisch, verschlafen und häufiger einen Brett vorm Kopf haben und einfach bei bestimmten Dingen abwartet was kommt und wie es sich entwickelt.
Viele können das nicht verstehen und versuchen mir ihre Sichtweise näher zu bringen, wo ich einfach versuche nicht hinzuhören oder es mir zu sehr zu Herzen zu nehmen, denn fakt ist, dass es mir so wie es bisher läuft echt um einiges besser geht und das ist doch was zählen sollte.;)
Komischerweise klappt vieles und das mit der Pünktlichkeit auch nun wesentlich besser, seit dem mir fast alles egal ist. Abläufe verlaufen ruhiger und entspannter und ohne Stress komm ich pünktlich auf der Arbeit an. Es ist zurzeit echt toll, auch wenn auf der Arbeit es leider immer noch etwas ungewiss und unorganisiert zugeht.

Liebe Grüße
Amber
 
L

Lunimo

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Amber? Ich sollte mir von dir tatsächlich die ein oder andere Scheibe abschneiden.
Ich selbst bin super pünktlich, zuverlässig und gut organisiert, aber total gestresst und unzufrieden.
Seit längerem reagiert auch mein Körper darauf und sträubt sich mit aller Macht gegen den ganzen Stress, den ich mir selber mache.
Das neue Jahr bedeuetet für mich vorallem eins: Große Veränderungen und die Chance, alles neu anzugehen.
 
seven

seven

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Ich kann leider nicht einfach mal zu spät kommen oder sagen: "Ich komme, wenn´s gerade passt" ;)
Meine Kinder haben in der Zeit dann bereits die Schule auseinandergenommen :D
Aber das schaffe ich auch - der Wecker geht um 6.22 Uhr, dann aufstehen, Badezimmer, Katzen versorgen, Tasse Kaffee und eine rauchen, um 7.00 aus dem Haus, gegen 7.25 an der Schule ankommen - passt...
Am WE sieht´s da deutlich schlunziger aus, da stehe ich inzwischen auch erst so gegen 9.30 Uhr auf, obwohl ich mir immer geschworen hatte, dass die Katzen spätestens um 9.00 Uhr Futter haben - aber meine drei kommen da gut mit klar, Poldi und Netty pennen auch einfach so lange weiter bei mir im Bett ;)
*Memo an mich selbst: Morgen dringend Müll rausbringen, auch wenn Feiertag..*

LG seven
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Schichtarbeit, insbesondere mit Nachtschicht, ist furchtbar :X

Im Prinzip bin ich ganz froh darüber feste nicht schiebbare Arbeitszeiten zu haben.
Mit einem "Komm´wann´s passt" würde ich wohl verrückt werden:p
(Und mein Chef auch :D )

Hab nochmal drüber nachgedacht und dabei ist mir aufgefallen, dass ich sehr wohl ein Papier-Organisationssystem habe:D
Allerdings besteht das aus Post-Its, die ich auf wichtige Gegenstände klebe. Alles was mit der Arbeit zu tun hat auf den Desktop-Rand, Einkauflisten an den Kühlschrank, alles was den Hund betrifft an die Garderobe unter die Leinen...:p
 
seven

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Off-Topic
und alles, was wirklich wichtig ist, wird mit großem Anfangsbuchstaben und dickem Kuli auf die rechte Hand gekritzelt... sodass mich meine Kids oft fragen: "Warum hast Du ein K auf der Hand?" Ich: "Weil ich Klopapier kaufen muss!":mrgreen:
 
Amber

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Amber? Ich sollte mir von dir tatsächlich die ein oder andere Scheibe abschneiden.
Ich selbst bin super pünktlich, zuverlässig und gut organisiert, aber total gestresst und unzufrieden.
Seit längerem reagiert auch mein Körper darauf und sträubt sich mit aller Macht gegen den ganzen Stress, den ich mir selber mache.
Das neue Jahr bedeuetet für mich vorallem eins: Große Veränderungen und die Chance, alles neu anzugehen.
Off-Topic
Ich kann dich da nur zu aufmuntern, bei mir ist es nämlich ähnlich gewesen.
Seit Juli drehe ich am Rad. Seit August war ich regelrecht am durchdrehen... Ich möchte nicht zu spät kommen, fahre auch pünktlich los und dennoch kam ich wegen Staus oder unerwarteten Baustellen ein paar Minuten immer zu spät.
Dann ging mein Auto kaputt, jeden Monat konnte ich den in die Werkstatt bringen und immer kostete es über 100 Euro. Es waren so Sachen, auf die ich keinerlei Einfluss hatte, wollte dennoch es allen recht und möglichst perfekt machen und trotzdem kam ich mir wie in einem brennendem Zimmer vor, dass ich verzweifelt versuchte zu löschen und jede Ecke, die ich löschte, ging dann dennoch wieder in Flammen auf. Es nahm einfach kein Ende und irgendwann kann man nicht mehr, weil einfach alles am kaputt gehen ist, egal wie sehr man sich bemüht...
Ende Oktober hat dann mein Freund auf eine miese Art und Weise Schluss gemacht, wollte noch nicht mal darüber mehr reden (tat auch die ganze Zeit so, als währe nichts, obwohl ich jetzt selbst weiß, dass ich wohl durch den Stress ziemlich kühl und abweisend wurde, was ich in den letzten Monaten aber einfach nicht merkte und ich ihn aber auch fairerweise zu beginn der Beziehung zu ihm sagte, dass ich bei Stress manchmal so drauf bin und mir man das dann einfach nur sagen muss, damit ich wieder schneller klar bei Verstand werde) und von da an hab ich mir gesagt: "Wenn jetzt Schluss ist, ist jetzt auch Schluss, denn jetzt ist echt alles vorbei!"

Hab als erstes dann mir ein neues Auto gekauft (also ein richtig neues, frisch aus der Fabrik, mit 3 Jahre Garantie aus einem Autohaus), um das Leid mit meinem alten Polo nicht mehr ertragen zu müssen und dieses "Thema" endlich ganz weg zu haben..
Bei dem Rest sag ich mir immer wieder, dass ich dabei bin (kann den Rest auch erst ab Januar angehen, weil es vorher einfach nicht geht).
Jeder hat seinen eigenen Tempo, jeder ist unterschiedlich für etwas bereit und es bringt nichts sich zu stressen oder sich selber fertig zu machen, dass macht nur sich selbst oder eben auch andere Dinge (in meinem Fall wohl deutlich die Beziehung mit dem Freund) kaputt und man ist nur noch mehr unglücklicher.

Seit dem ich das jetzt so mache, ist alles zwar noch nicht ganz in Ordnung aber mit weniger Stress für mich verbunden und ich komme langsam wieder endlich runter.
Vor allen Dingen komme ich zurzeit ja auch endlich nicht mehr zu spät zur Arbeit, obwohl Staus immer noch vor kommen und allein drum dessen bin ich zurzeit schon verdammt froh und stolz auf mich selber, weil es davor echt schon erschreckend oft vor kam und ich da auch angst bekam, dass die Chefs anfangen zu meckern.

Also weg mit dem Stress. Mehr als dein bestes geben kannst du nicht!
 
Thema:

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