Mein Französische Bulldogge hört im Freien nicht, was kann ich tun?

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Miniimii

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Hallo, bin am verzweifeln... meine Franz. Bulldogge (Rüde- nicht Kastriert), drei Jahre alt, hört im Freien nicht. Das Problem...er nimmt absolut keine Leckerlies an, habe es auch schon mit
Fleisch probiert... wenn er was tun will, macht er dass, egal was ich sage... (unter anderem Kot fressen...)
Er läuft zwar nicht weg...und bleibt immer in der Nähe, aber kommt beim rufen nicht... zu Hause kann er alles aufs Wort...
Auch wenn er an der Leine ist (er muss ein Brustgeschirr tragen, da er Bereits einen Bandscheibenvorfall am Hals hatte), wenn er was sieht und das haben möchte ist er nicht mehr zu beruigen...er ziet wie verrückt...
Keine Auhnung wie ich ihm das ohne Leckerlies beibringen kann...hoffe ihr könnt mir helfen?

Daaaaankeee
 
20.03.2017
#1
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Guest

fusselbuerste

fusselbuerste

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Bau den Spaziergang und Spiel draußen mit einer Schleppleine auf.
So kannst ihn besser kontrollieren.
 
Keisuke

Keisuke

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Wie übt ihr denn bzw. wie habt ihr den Abruf aufgebaut?

Hat sie ein Lieblingsspielzeug, welches statt Futter als Belohnung gelten könnte?

Ich würde auch sagen: Solange der Hund nicht hört, wird mit der Schlepp gearbeitet. Ich denke mal, ihr könnt ihn auch nicht abrufen wenn Kinder oder andere Hunde in der Nähe sind, oder?
 
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Miniimii

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Zu Hause kann er das Komm her mit Zeigen und auch rufen...
Auch andere Komandos wie bleib oder sitz kann er perfekt...
habe im Freien auch versucht ihn immer zu belohnen wenn er hergekommmen ist... doch auch wenn seine Hundefreunde dabei sind, ist es ihm komplett egal ob er das Leckerlie bekommt oder die anderen...
Sturkppf hoch 1000... den anderen Hund den wir hatten, haben wir gut beigebracht Abrufbar zu sein...(Hund vom Tierschutz)

Wenn er nicht will, kommt er nicht... und auch an der Leine, wenn er was sieht- hört er nicht auf zu ziehen... egal obman schimpft oder obman leckerlies hat....

Muss ich umbeding versuchen, danke... irgendwann muss es doch klappen...
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Zuerst mal nicht verzweifeln, auch Hunde bringen die ein oder andere Charaktereigenschaft schon mit auf die Welt und wer mein man könnte jeden Hund zu allem erziehen hat es wohl noch nie mit einem äußerst schwierigen Exemplar zu tun bekommen :D

Ein paar Dinge finde ich wichtig:

Punkt 1 bei einem echten Sturkopf ist aus meiner Sicht ausloten was erziehungsmäßig realistisch ist. Wenn er in stark reizüberflutenden Situationen nicht abrufbar ist, dann gehört er dort eben dauerhaft an die Leine. Es ist keine Schande einen Hund zu haben der nicht ständig perfekt funktioniert.

Punkt 2 ist jede Übung ganz klein aufzubauen und immer nur in Situationen anzuwenden wo man weiß, dass der Hund das Kommando befolgt. Wenn er in der Wohnung problemlos abrufbar ist, dann z.B. mal im Hausflur oder Garten üben, danach dann irgendwo allein im Park oder woanders wo nur sehr wenig Ablenkung ist.

Punkt 3, wie im Klassenzimmer mit Schulkindern hilft auch in der Hundeerziehung Methodenvielfalt. Probiere verschiedene Leckerchen (manche Hunde lieben Malzpaste oder Harzer Käse, einfach mal was neues probieren), oder belohne mit bestimmten Spielsachen, oder einem wilden Wettlaufen. Versuche es mit Dummy-Training oder Schleppleine, oder probiert es mal mit einem Clicker. Fast immer gibt es irgendwas an dem der eigene Hund besonders viel Spaß hat und demnach gut zu motivieren ist.

Punkt 4, nicht verzweifeln. Ein Hund kann vieles lernen, wenn man sich echt Mühe gibt und bereit ist wirklich daran zu arbeiten. Falls eine Sache trotzdem dauerhaft nicht klappt ist das aber meistens auch kein Beinbruch, fast immer gibt es Alternativen (z.B. mit dem nicht ableinbaren Hund zu eingezäunten Auslaufflächen fahren, oder ihn mit Kopfarbeit auslasten).
 
Windhundliebe

Windhundliebe

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Ich kann Kompassqualle in allen Punkten Recht geben!

Nicht jeder Hund muss perfekt erzogen sein oder kann alles. Ich habe zwei Angsthunde, wo es auch einfach Grenzen gibt, die ich auch so akzeptiere und das Beste raushole. Du hast einen extremen Sturkopf. Bei einem Sturkopf wäre zumindestens meine Methode, ihn nur noch sein Futter erarbeiten zu lassen. So dass er lernt, von dir wirklich abhängig zu werden. Immer wieder kleine Übungen zu machen oder das Futter einfach nur zu schmeißen, so dass er hinterherrennen kann. Ich kennen keinen Hund, der nicht gern hinter fliegendem Futter hinterherrennt. Wenn er das natürlich draußen erstmal ignoriert, kannst du nicht gleich auf der Straße damit anfangen, sondern erstmal zu Hause und dass dann, wie das Rückruftraining, im Hausflur, Garten und ablenkungsarmen Gegenden ausbauen. Sowie alle anderen Übungen, die du eventuell mit ihm machen möchtest.

Wenn dieser erste Schritt geschafft ist (irgendwann merkst du, der Knackpunkt ist gekommen), kannst du anfangen, seine Aufmerksamkeit zu trainieren, wenn andere Hunde in der Nähe sind. Das heißt jedoch auch vorher, hier ein Kommando wie "schau" zu trainieren. Dann kannst du das geübte Kommando mit großer Distanz auf Hunde oder andere Dinge konditionieren. Das heißt, ihr seht einen Hund, aber dein Hund ist immer noch ansprechbar. Genau in diesem Radius ist es richtig, ihn umzulenken und zu loben. Bei einer niedrigen Distanz wird das nicht funktionieren. Erst mit genug Training.

Meine Erfahrung ist, dass mit genügend Training man den Hund zumindest schon sehr gut auf sich fixieren kann. Du musst ihn so nicht in allen Situationen kontrollieren können, aber in manchen. Und wie Kompassqualle schon sagte, er muss nicht überall ableinbar sein, aber es ist schon viel geholfen, wenn du ganz genau weißt, wann und wo und in welcher Situation du auf ihn einwirken kannst und wann nicht.
 
Michse89

Michse89

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Von Sturkopf kann ich auch ein Lied singen :lol:
Habe es damals wie Windhundliebe angefangen, Futter gab es nur noch über mich. Sei es aus der Hand füttern draußen oder eben mit dem Dummy erarbeiten.
Was meinst wie schnell ich seine Aufmerksamkeit hatte als er merkte das der Napf zu Hause leer blieb.
Weiter haben wir mit Schleppleine gearbeitet.
Heute kann er weitestgehend frei laufen, aber auch ich habe meine Ecken wo ich weiß das er weiß das da zB Rehe gerne stehen. Dann geht es die Ecke eben an der Leine weiter.

Wir haben noch die Trillerpfeife als super Schlachtruf mit eingebaut. Das heißt egal was er gerade macht und sei es noch so interessant, es wird alles stehen und liegen gelassen und zu mir gekommen. Da gibt es dann natürlich eine super Belohnung. Hilft mir beim antijagttraining zB super.

Ansonsten kann ich auch nur Kompassquelle beistimmen.
Ich weiß zB heute das es mit gewissen Hunden nur mit Schleppleine in den Wald geht weil ich weiß das die ein super jagt paar sind und ich dann auf taube Ohren stoße. Das ist mir weiß Gott nicht peinlich, denn ich weiß das ich so meine ganze Arbeit auch Ratz Ratz zu Nichte machen kann. Und auch meine Gassi Partner wissen das und finden es gut und wären die letzten die darüber meckern würden wenn sie zum xten Mal über die Leine stolpern :mrgreen:
 
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A-Fritz

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Hallo.
ich denke,Hunde haben immer ihre Fehler und Schwächen, doch jeder Hundehalter sollte niemals aufgeben an dem Fehlverhalten seines Hundes zuarbeiten, denn je mehr Vertrauen man seinem Hund entgegenbringen kann, um so mehr Freiheit kann dieser bekommen.

Jeder Hund ist anders und manche Hunderassen sind stärker triebgesteuert, haben z.B. einen starken Jagdtrieb, Sexualtrieb,und dergleichen,
oder haben keine so starke Bindung an ihren Herrn.

Alle Hunde sprechen auf Reize an und wenn ein äußerlicher Reiz stärker wirkt, als der den der Hundeführer bieten kann,
wird der Hund dem äußeren Reiz folgen.
Hunde, die auf ein Kommando gut konditioniert sind, werden auch zuverlässiger darauf reagieren.

Ich habe mit meinen Hund so gearbeitet und praktiziere dieses auch weiter hin, daß er tagsüber nur Futter als Belohnung bekommt,
wenn er meinen Anweisungen folgt, aber möglichst immer nur in kleinen Brocken, den Futterrest bekommt er dann abends.
Wenn mein Hund aus großer Entfernung, auf das Signal meiner Hundepfeife reagiert, bekommt er immer ein extra Leckerli.

Hunger ist ein guter Lehrmeister und das ständiges Training, haben aus meinem Hund einen zuverlässigen Begleiter gemacht,
der normalerweise mein Vertrauen hat.

Allerdings ist nichts 100% perfekt, leider habe ich bei dieser Methode keinen Einfluß auf meinen Hund,
wenn er irgendwo besseres Futter findet.

Fritz.
 
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