Suche seriösen Züchter von Golden Doodle

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Anna__

15.04.2017
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Hallo liebe Hundefreunde,

Aufgrund mehrerer positiver Eigenschaften haben wir uns für einen Golden Doodle entschieden. Leider ist das noch keine eingetragene Rasse und so ist es schwer,
Züchter und Vermehrer auseinanderzuhalten. :?

Kann mir daher jemand einen Züchter empfehlen?
Wir haben jemanden im Harz gefunden. Seine Seite scheint seriös zu sein, auch viele Hundebesitzer scheinen sehr glücklich zu sein mit seinen Hunden. Ich finde aber leider auch viele negative Posts, diese sind allerdings auch hauptsächlich aus den Jahren 2007-2009.
Kann man dort mittlerweile guten Gewissens einen Hund kaufen und wie viel kostet dieser etwa? Möchte dort ungern nachfragen, kommt immer etwas blöd :eusa_think:

Vielen Dank ihr Lieben! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
15.04.2017
#1
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Guest

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Lunimo

11.04.2016
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Am Besten wäre es schon, die Person selbst zu fragen oder auch mal vorbeizuschauen.
 
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Anna__

15.04.2017
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Na klar ;)
Wir haben auch schon einen Termin dort um Infos einzuholen. Wollte mich nur vorher mal erkundigen, ob schon jemand Erfahrungen gemacht hat? Für uns ist das nämlich eine sehr weite Strecke, aber das scheint zumindest ein halbwegs ernsthafter und verantwortungsbewusster Züchter zu sein. Davon findet man nicht viele...
Der eigene Eindruck beim Besuch kann ja auch sehr positiv sein und die Wahrheit sieht dann leider doch ganz anders aus. Das mag ich uns und dem Hund ersparen :)
 
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Anna__

15.04.2017
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Danke dir!
Die Zucht dort scheint professionell zu sein, sprich sie verdienen ihr Geld damit.
Deshalb bin ich ja skeptisch. Aber generell haben die Hunde dort sehr viel Auslauf, also nach ihrer Kinderstube und vor der Vermittlung. Die Anlage soll sehr gepflegt sein und der Züchter möchte vorher aufklären. Sie führen keine Warteliste, was ich als sehr positiv empfinde: Wenn es zwischen Welpen und Interessenten passt, darf er - sofern alt genug - mitgenommen werden.
 
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
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Wenn der Züchter negative Bewertungen hat, würde ich versuchen, die entsprechenden Personenen zu kontaktieren und mehr heraus zu finden. Dann kannst du den Züchter gegebenenfalls auch direkt darauf ansprechen.

Dass die Welpen direkt mitgenommen werden können, finde ich z.B. eher seltsam. Man sollte ja meinen, dass der Züchter genau wissen will, wo seine Hunde hinkommen, dass alles gut für den Hund vorbereitet werden kann und dass es keine Spontanentscheidungen gibt, weil die Welpen ja auch so süß sind.
 
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Anna__

15.04.2017
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Achso nein, da habe ich nicht gut genug erklärt :eusa_doh:
Es gibt einen Informationstermin, da wird geguckt ob ein Welpe zur Familie passt. Dann einen Termin um die Prüfung zum Sachkundenachweis abzulegen (Art "Hundeführerschein") und dann kann der Welpe erst geholt werden.
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
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Die Zucht dort scheint professionell zu sein, sprich sie verdienen ihr Geld damit.
Huhu Anna,

Was genau meinst du, mit "sie verdienen ihr Geld damit"? Ihren Hauptunterhalt?
Das stelle ich mir sehr sehr sehr schwer vor, das ein Züchter einzig und alleine von der Zucht leben kann.
Oder denke ich da falsch? Dann muss der ja einige Tiere zum Züchten da haben.

Vielleicht hat da einer von unseren Leuten ne Antwort drauf, das würde mich nämlich auch brennend Interessieren.
 
A

Anna__

15.04.2017
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Sie scheinen viele Hunde zu haben, das ganze ist auf jeden Fall größer aufgezogen.
Wie gesagt ich war leider noch nicht da. Grundsätzlich habe ich nichts gegen den Gestütgedanken. Auf Facebook gibt es hauptsächlich sehr positive Rezensionen und auch im Netz in Foren findet man eigentlich nur Gutes.:eusa_eh:

Negative Bewertungen:
Zielten hauptsächlich darauf ab, dass die Hunde nach einigen Tagen Symptome von Giardien zeigten und diese auch nachzuweisen waren. Das kann leider überall passieren, deshalb ist das noch kein Ausschlusskriterium für mich. Es ist ein Risiko, das man in einem jungen Hundeleben immer eingeht, egal von wo er sie sich eingefangen hat :?
Nach Recherche über diese Parasiten bin ich auch auf den Grund gestoßen, warum !nur einige! neue Besitzer Probleme damit bekommen haben: die kohlenhydratarme Ernährung in der Zuchtfamilie hat die Giardien quasi "ausgehungert", anstatt die Welpen mit Medikamemten zuzuschmeißen. (Giardien lassen sich beim Gassigehen einfach nicht immer vermeiden!) Den neuen Besitzern war diese Ernährung zu teuer und durch günstigeres, kohlenhydratreiches Futter haben sie den Parasiten sofort einen Nährboden gegeben, mit denen der junge Hund es noch nicht aufnehmen konnte. -> die Hunde haben trotzdem überlebt! Anscheinend klärt der Züchter auch besonders über alle Darmparasiten auf und gibt Kräuter als Zusatzmittel mit, damit der Umzug nicht so auf den Magen schlägt.

Positive Rezensionen:
Obwohl es mehrere Würfe dort gibt, sind die Tiere die von dort kommen nach Aussage auch aller Kritiker 100% sozial, tolle Familienhunde und nicht verängstigt. Das macht schon mal einen sehr guten Eindruck. Also auch, wenn mehrere Welpen gleichzeitig dort wohnen und somit die Ansteckungsgefahr von Giardien größer ist, scheinen sie ausreichend und gut umsorgt zu sein. Auch die aufwendige Fellpflege scheint absolut top zu sein, die Hunde sind dort wohl in einem super Zustand. ;)

Zudem finde ich keinen vergleichbaren "Züchter", von dem man diese Rasse ohne Risiken erwerben kann. Nur Warnungen vor anderen Verkäufern, aber keine Alternativen. Deshalb frage ich ja hier
 
Slate-blue

Slate-blue

20.08.2008
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Sie scheinen viele Hunde zu haben, das ganze ist auf jeden Fall größer aufgezogen.
Das wäre für mich eher ein Grund, da NICHT hinzufahren.
Wenn die mehr als 2 Würfe im Jahr haben, dann können die sich doch gar nicht intensiv um die Hunde kümmern.
Wahrscheinlich lassen die alle Hunde einfach nur im Garten mit Gartenhaus laufen.
Sozialisation sieht für mich anders aus :roll:
 
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Anna__

15.04.2017
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Nein das meine ich ja. Auch diejenigen, die das Ganze äußerst kritisch sehen, eben wegen der Infektion, haben einen tollen Hund. Einen super Wegbegleiter, mit dessen Wesen sie von Anfang an glücklich sind. Die Welpen sind schnell stubenrein, eignen sich auch für Anfänger, weil sie gut erziehbar sind und sind trotzdem aktive kleine Wirbelwinde. Also wie auch immer die Sozialisation vonstatten geht, es funktioniert. Und wenn sie tolle Hunde sind, ist das kein Grund zu sagen "dann nicht". Ich bin eher skeptisch wegen der Infektion, wobei die nunmal immer vorkommen kann, auch zu Hause!

Ich hatte hier eigentlich gehofft, hier auch noch alternative Züchter zu finden :eusa_think:
 
Sini

Sini

10.07.2010
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Welche Ansprüche man an jemanden hat, der Tiere züchtet, muß jeder doch für sich selbst festlegen. Manchen geht es nur um das Ergebnis (bin ich mit dem Hund später zufrieden?) andere wägen ab, welche Züchter sie in seinem Tun mit ihrem Geld unterstützen möchten.

Wenn es eine anerkannte Hunderasse ist und der Züchter bei einem anerkannten Verein züchtet, ist es für den Kunden leichter eine Einschätzung vorzunehmen, weil der Züchter gewisse Standards einhalten muß.

Wer eine nicht-anerkannte Hunderasse ohne Vereinszugehörigkeit vermehrt kann frei von jeden Vorgaben und Kontrollen tun und lassen was er möchte.

Mir als Kunde wäre es wichtig, erst mal vom Züchter selbst zu erfahren welche Ziele er sich setzt und welche Beschränkungen er sich selbst auferlegt. Außerdem liegt es dann am Kunden selbst, die entsprechenden Nachweise einzufordern, denn erzählen kann man erst mal viel.

Schon beim kurzen Googeln nach deiner Wunschrasse fällt zum Beispiel auf, dass genetische Prädipostitionen auf gewisse Krankheiten gibt. Um zu verhindern, daß eine Netzhautablösung die zum Erblinden des Hundes führen kann, weitervererbt wird, könnte der gewissenhafte Züchter seine Zuchttiere testen lassen und die poitiv getesteten von der Zucht ausschließen...

Ich gehe davon aus, dass man schon eine gute Einschätzung treffen kann, wie gut der Züchter ist, an der Art wie er mit Nachfragen umgeht. Jemand der sich von der Masse der Vermehrer abheben will, dem es an erster Stelle um das Wohl und die Gesundheit der Tiere geht, wird keine Probleme haben, wenn seine Tätigkeit hinterfragt wird. Jemand der etwas zu verbergen hat oder dem der Profit an erster Stelle steht wird solche Fragen weniger gerne hören.
 
Slate-blue

Slate-blue

20.08.2008
843
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Nein das meine ich ja. Auch diejenigen, die das Ganze äußerst kritisch sehen, eben wegen der Infektion, haben einen tollen Hund. Einen super Wegbegleiter, mit dessen Wesen sie von Anfang an glücklich sind. Die Welpen sind schnell stubenrein, eignen sich auch für Anfänger, weil sie gut erziehbar sind und sind trotzdem aktive kleine Wirbelwinde. Also wie auch immer die Sozialisation vonstatten geht, es funktioniert. Und wenn sie tolle Hunde sind, ist das kein Grund zu sagen "dann nicht". Ich bin eher skeptisch wegen der Infektion, wobei die nunmal immer vorkommen kann, auch zu Hause!

Ich hatte hier eigentlich gehofft, hier auch noch alternative Züchter zu finden :eusa_think:
Ich finde Deine Einstellung sehr kurz gedacht und etwas befremdlich :roll:
Tolle Hunde gibt es auch bei Züchtern, die jeden einzelnen Welpen liebevoll aufziehen.
Ich halte nichts von billigen Massenproduktionen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
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Mir klingeln bei deiner Beschreibung quasi die Ohren...

Rein zufällig gibt es nämlich eine Züchterin in meiner Nähe von der ich auch mehrere Hunde kenne/im Training hatte, die exakt nach deiner Beschreibung klingt.

Inklusive der "überraschend" überwiegend positiven Rezensionen bei denen ich auch durchaus weiß wie sie zustande gekommen sind.

Magst du mir per PN mal schreiben wie die Züchter heißen?

Zur Rassewahl generell:

Aufgrund mehrerer positiver Eigenschaften haben wir uns für einen Golden Doodle entschieden.
Welche wären das?

Nichtsdestotrotz sind ex Mixe, die keinerlei garantierbare Eigenschaften mitbringen.
Auch bei neuen Rassen, die schon wesentlich länger gezüchtet werden gibt es noch keine wirklich festen Charaktereigenschaften, weil das einfach sehr lange dauert sowas zu stabilisieren.
Ein einziger Züchter KANN das gar nicht leisten aus ein paar wenigen Ursprungspaaren stabile Linien heraus zu züchten.

Dafür braucht es Jahrzehnte und unzählige Hunde- nur als Gedankenanstoß.
Die gewünschten Merkmale findet man da viel eher gefestigt und in "Reinform" bei den Ursprungsrassen.

Witzig sind auch immer Versprechen bei denen zwei Jagdhunderassen plötzlich nicht-jagende Familienhunde sein sollen...^^
 
karl-käfer

karl-käfer

22.08.2009
947
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Hallo liebe Hundefreunde,

Aufgrund mehrerer positiver Eigenschaften haben wir uns für einen Golden Doodle entschieden. Leider ist das noch keine eingetragene Rasse und so ist es schwer, Züchter und Vermehrer auseinanderzuhalten. :?


Vielen Dank ihr Lieben! ;)
Warum soll es ein Goldendoodle werden? Welche Eigenschaften sind für euch wichtig?
Warum keinen Pudel oder Goldi?

Gibt es Angaben, auf welche Krankheiten die Elterntiere untersucht wurden?
Interessant wäre auch, ob es einen Hinweis gibt. dass Goldendoodles nicht unbedingt für Allergiker geeignet sind.
 
P

Piledriver

02.05.2017
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Hallo,

mich würden auch Erfahrungen von dem Züchter aus dem Harz interessieren, auch insbesondere was er preislich verlangt, davon habe ich noch gar nichts gefunden...Habe dort demnächst einen Informationstag Termin...
Gerne per PN und alle andern Kommentare zum Thema Golden Doodle könnt Ihr Euch ersparen...danke!
 
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tacky2017

03.05.2017
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Hallo,

wenn es der große Züchter im Harz ist, an den wahrscheinlich viele hier denken, dann kann ich nur sagen, das ist Masse und kein seriöser Züchter.

Eine Bekannte von mir hat dort vor kurzem einen Welpen geholt und war danach sehr enttäuscht. Es fehlten dem Welpen nach dem Abholen Teile der ersten Grundimpfung, sie hatte einen Verdacht auf Zwingerhusten und sie hat stark mit ständig verschmierten Augen zu tun. Zudem war der Züchter im Nachgang sehr abweisend als sie ihn darauf angesprochen hat.
 
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