Der schwere Abschied von Fernanda

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Morastbiene

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Gestern Abend am 18. April 2017 haben wir unsere über alles geliebte Fernanda schwersten Herzens gehen lassen müssen. Unsere kleine Fernanda mit den gefühlten hundert Spitznamen. Meine Nanda, meine Bimbi, manchmal auch Bimbo, weil man das so toll brüllen konnte, wenn du wieder einmal Blödsinn gemacht hast und davon nicht wenig. Mein Räuber, meine Hexe, mein kleiner Teufel, Nandali, Bimse-Bumse, Bumskopf, kleiner Depp, Spinner, Kasper oder Kasperclown... Mein Freund hat seine beste Kumpeline und Raufpartnerin verloren und ich meine Seelenkatze. Wir sind am Boden zerstört.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann es angefangen hat. Wir haben nur gemerkt, dass sich in den letzten Wochen etwas veändert hat. Etwas Schlimmes hatten wir nicht erwartet, denn in der Vergangenheit hattest du gelegentlich mal eine Phase, in der du auf manche Sachen einfach keine Lust hattest. Das ging auch wieder vorbei. Dieses Mal leider nicht. Du mochtest zum Beispiel meine abendliche Schale Vanille-Eis nicht mehr ausschlecken. Ich hatte gedacht, dass du halt einfach "erst einmal genug" davon hattest. Montags haben wir in den letzten Monaten abends immer Mais (für mich) und Hähnchenschenkel (für meinen Freund) gegessen. Das Hühnchen hat er immer mit dir geteilt. In den letzten Wochen hast du zwar noch mitgegessen, nur diese überschäumende Begeisterung, mit der du dich sonst auf das Fleisch gestürzt hast, war weniger geworden. Auch so ein Detail...

Ende vorletzter Woche hast du jeden Tag einmal gebrochen. Anfang der letzten Woche verschwand das wieder, dafür hast du zu niesen angefangen. Ich nahm an, du hättest dir eine Erkältung geholt und wollte dir die üblichen drei Tage geben, um dir eventuell unnötigen Stress zu ersparen. Leider fiel mir auch auf, dass du Gewicht verloren haben musstest. Deine Wirbelsäule hat man schon immer recht deutlich spüren können, du warst einfach von Natur aus klein und dünn. Aber ich konnte mühelos deine Beckenknochen ertasten und begann mir mehr Sorgen zu machen. Ich nahm mir vor, dich ordentlich zu päppeln, sobald du wieder fit wärst.

Nachdem du Donnerstag und Freitag nichts fressen mochtest, obwohl du meinem Freund einen gebackenen Fisch-Nugget regelrecht aus der Hand gerissen hattest, sind wir am Samstag morgens mit dir zum Tierarzt gegangen. Du hattest leicht erhöhte Temperatur (38.8 Grad, wenn ich mich richtig erinnere) und hast statt 3,3 nur noch 2,6 Kilogramm auf die Waage gebracht. Ich war erschrocken. Das wurde leider nicht besser, als die Tierärztin dich abtastete und sagte, sie würde etwas Großes in deinem Bauchraum fühlen. Der erste Moment, in dem mich nackte Angst überfiel. Wir ließen dich röntgen und dabei stellte sich heraus, dass deine Nieren beide stark vergrößert waren. Normalerweise sollte eine Niere einer Katze 3,5 bis 4 Zentimeter groß sein. Deine waren bei etwa 6. Die Ärztin sagte, das gefiele ihr nicht. Wieder dieses Gefühl, als sie davon zu sprechen begann, dass dein Alter ein klassisches wäre, in dem solche Dinge, auch tumuröse Veränderungen, leider passieren könnten. Du bekamst Antibiotika, Cortison und etwas gegen Übelkeit gespritzt. Zu Hause sollte ich dir jeden Tag 1/4 Tablette Peritol geben. Bewaffnet mit Flüssignahrung, einer Dose hochkalorischem Futter und zwei Beuteln mit Futter bei Magen-Darm-Problemen gingen wir nach Hause. Der nächste Termin war für Dienstag um 17 Uhr angesetzt...

Das Osterwochenende war im Nachhinein ein Wechselbad der Gefühle für uns. Von der Flüssignahrung hast du noch am Samstag fast ein Viertel weggeschlabbert und bei uns regte sich Hoffnung, dass vielleicht alles gut werden würde. Jeden Bissen, den du auflecken mochtest, haben wir gefeiert. Immer begleitet von diesem unguten Gefühl im Bauch, dass diese ganze Sache vermutlich nicht gut ausgehen würde. Aber das will man in diesen Momenten nicht akzeptieren, auch wenn ein Teil von einem es längst weiß. Der Teil, der dafür sorgt, dass man mehr kuschelt als sonst und noch einmal ganz viele Fotos macht. Man klammert sich an jeden Strohhalm, während man sich innerlich auf den Abschied vorbereitet.

Ich glaube, das hast du auch getan. Als du am Montag
noch einmal fröhlich mit Rieke im Flur Snacks (Catessy Knabberkissen mit Geflügel und Käse und ein paar Dreamies mit Hühnchen) gefressen hast. Als du in unserer letzten Nacht zu uns ins Bett gekommen bist, so wie meistens (obwohl ich dich am Tag davor noch "mitnehmen" musste) und zusammengerollt an meinem Bauch geschlafen hast. Als du gemaunzt hast, als wir am Dienstagvormittag frisches Katzengras hingestellt haben. Als du noch einmal mit deinem aktuellsten Lieblingsspielzeug gespielt hast, als Marco es dir hingehalten hat. Ein Ring aus schwarzem Gummi, der an einer Stelle durchgerissen war. Du hast dieses Ding geliebt, es mit riesiger Freude apportiert, wenn wir es auf den Boden oder gegen eine Wand geworfen haben. Langgezogen hast du den Ring auch gerne, während eine Pfote ihn festhielt. Das Geräusch dabei war ziemlich lustig und dir hat es scheinbar ebenfalls riesig gefallen.


Wir waren bereit, alle Register zu ziehen, haben am Samstagmittag noch diverse Sachen für dich eingekauft. Verschiedenes Futter, auch Junk Food, Snacks, Katzenmilch, was immer dir irgendwie schmecken könnte. Ich bin nachmittags nach einem Geistesblitz sogar noch einmal los, um dir Eierplätzchen von Coppenrath zu kaufen. Die hast du geliebt, sagte mir meine Erinnerung an den Neujahrstag 2013, als ich morgens eine geschredderte Tüte und viele angenagte Kekse im Flur gefunden und mich köstlich darüber amüsiert hatte. Wenn wir Eclairs gebacken haben, warst du auch immer ganz wild auf den gebackenen Teig. Es muss irgendwie mit den Eiern zu tun gehabt haben. Jedenfalls war mein Plan erfolgreich, du hast dich am Wochenende mehrmals begeistert an der Tüte vergriffen. Auch die Flüssignahrung hast du super angenommen. Besonders mit etwas Katzenmilch vermischt. Das hochkalorische Futter und das aus dem Beutel leider weniger. Dafür hast du am Montag Rindfleisch von der Pizza meines Freundes gegessen.

Am Dienstag ließ (wie ich nun weiß) die Wirkung des Cortisons nach und das hat man deutlich gemerkt. Du mochtest fast gar nichts mehr alleine machen, dein Flüssigfutter nahmst du fast nur noch an, wenn ich es dir vom Finger angeboten habe, was die Tage zuvor nur manchmal vorgekommen war. Gemacht habe ich es gerne für dich, ich hätte dir dein Futter auch vorgekaut, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, tausende Euro bezahlt oder meinen linken Arm gegeben, wenn das dafür gesorgt hätte, dass wir dich nicht gehen lassen müssen. Aber das steht leider nicht in unserer Macht. Du hast die meiste Zeit auf einem Handtuch auf der Heizung gelegen, hast lustlos und mitgenommen gewirkt, häufig deinen Blick abgewendet. Wir haben gemerkt, dass es dir schlechter ging als vorher. Trotzdem hast du uns noch die Freude gemacht, ein Würstchen im Katzenklo zu hinterlassen. Bevor wir am Nachmittag zum Tierarzt sind, hatte Marco dazu "Gedächtnisködel" gesagt, weil ich es noch nicht weggemacht hatte und obwohl er das gar nicht so gemeint hatte, wussten wir beide irgendwie, dass es die Wahrheit war. Der Ködel liegt immer noch dort...

Ich habe mich immer gefragt, wie es wohl sein würde, wenn der Tag kommt, an dem wir diese Entscheidung treffen müssen. Aber dass wir dich so schnell und auf diese Art verlieren würden, hätte ich nicht einmal in meinen Albträumen gedacht. Wenn man eine Katze adoptiert, geht man von zehn Jahren aus. Zwölf. Vierzehn. Oder mehr. Ich weiß nicht, ob ich dankbar dafür sein soll, dass es jetzt so schnell gegangen ist oder verzweifelt, dass du laut Pass nur knappe acht Jahre alt geworden bist. Zwei Monate später wäre es so weit gewesen. Sicher weiß ich nur, dass uns keine andere Möglichkeit mehr blieb, dir unsere Liebe zu zeigen. Dich mit dem Gefühl in die Box schieben zu müssen, dass wir nicht gemeinsam wiederkommen würden, war unheimlich schwer für mich.

Wir hatten schon einmal Angst um dich gehabt, als du dir am 6. Oktober selbst einen Zahn gezogen hattest. Bei der Untersuchung am Folgetag hatte der Tierarzt gefragt, wie alt du Kleine denn seist. "Sie ist 7 geworden", hatte ich geantwortet. Er schaute dich an und entgegnete: "Du hast Zähne wie 17!" Ich hatte dir nie richtig ins Maul gucken dürfen, weil du es komisch und gruselig fandest, wenn ich mal etwas mit dir gemacht habe, was "nicht normal" war und dann immer energisch von mir weggewuselt bist. Das war deiner ängstlichen Natur geschuldet, die dich aber nicht davon abgehalten hat, vom Fenster aus Transporter und böse LKW zu jagen. Dass du Zahnbelag hattest, den wir wegmachen lassen müssten, das wusste ich schon, aber was wir beim Blick in deinen Mund sahen, das sah nicht toll aus. Vorwürfe habe ich mir gemacht, denn angemerkt hatte man dir gar nichts. Du hast gefressen, gespielt und warst bester Laune. Eine Eigenschaft, die ich an dir immer geliebt und bewundert habe. Du warst pure Freude und hast so viel davon in unser Haus gebracht.

Die OP war am 11. und man hatte dir vier Zähnchen, darunter auch ein Fangzahn unten rechts, entfernen müssen. Du warst ganz schön torkelig, als wir nach Hause kamen, hast dich allerdings schnell erholt. Nach einem dicken zwei- bis dreistündigen Nickerchen auf Frauchens Schoß warst du am Abend schon wieder quietschfidel und wir unheimlich erleichtert. Am 22. hast du dir ohne zu murren die Fäden ziehen lassen und die Welt war wieder in Ordnung. Zumindest bis vor ein paar Wochen...

Die Ärztin, die dir damals die Fäden gezogen hatte, nahm uns in Empfang und erkundigte sich nach dir. Als ich ihr sagte, dass es dir heute nicht mehr gut gehen würde und dein Verhalten beschrieb, sagte sie gleich, dass das Cortison nun nicht mehr wirken würde und es sich daher wieder verschlechtert hätte. 40 Grad Fieber hattest du. Dann mussten wir dir dein Bäuchlein rasieren, für den Ultraschall. Der brachte leider die traurige Gewissheit, dass es kein Happy End geben würde. Deine Nieren waren zu groß, an deiner Leber fand die Tierärztin zwei Knoten und dein Bauchfell war "viel zu weiß"... Nach der Untersuchung bist du direkt in deine Box gegangen und hast dich hingelegt, das Köpfchen in meiner Handfläche, wie so oft. Wir hätten die Symptome mit Cortison behandeln und dich in Zusammenarbeit mit einer Tierklinik einer Chemo unterziehen können. Das stand jedoch außer Frage, denn du solltest alles, aber nicht leiden müssen.

Ich rief Marco an, um diese Nachricht zu überbringen und wir weinten beide bittere Tränen. Die Ärztin und die Tierarzthelferin waren die ganze Zeit unheimlich lieb und einfühlsam. Haben uns unterstützt und uns viel Zeit gegeben, während ich auf Marco wartete, der noch etwas erledigt hatte. Ich nutzte die Zeit, um dir alle lieben Worte mit auf den Weg zu geben, die ich nur finden konnte. Marco hatte die Kraft dafür nicht, er hatte sich schon die letzten Tage von dir verabschiedet und dir immer wieder gesagt und gezeigt, wie sehr er dich liebt. Aber ich war die ganze Zeit bei dir und damit auch er. Schon in der Minute nach Gabe der Spritze, die dir leider (und natürlich) nicht angenehm war, was zum Glück nur wenige Sekunden dauerte, hast du dich hingelegt und ein paar Augenblicke später warst du schon ganz weit weg. Ein weiteres Zeichen für die schwere deiner Erkrankung. Kein Kampf, du konntest endlich ganz sanft einschlafen. Ich streichelte dich pausenlos und überschüttete dich mit Küssen und lieben Worten. Um kurz nach 18 Uhr kam die Ärztin noch einmal herein und stellte fest, dass dein Herz still geworden war. Wie es aussieht, werden wir deine Asche im Rosengarten des Tierkrematoriums verstreuen lassen. Ich habe überlegt, eine Urne für dich auszusuchen, aber dann befürchte ich, dass ich sie eher als Mahnmal denn als Erinnerung sehen würde. Denn das, was du warst und was dich ausgemacht hat, das ist längst frei.

Es fühlt sich alles falsch an ohne dich. Keine Stöckelschuhe auf dem Laminat - Falsch. Kein Besuch auf der Toilette am Morgen, wenn du einfach mal auf meinen Schoß gehopst bist - Falsch. Die Gewissheit, dass du nicht auf den Tisch springen wirst, wenn wir unser Knäckebrot essen - Falsch. Du schläfst nicht auf meinem Schoß, während ich hier sitze und tippe. Liegst nicht auf dem Couchkissen. Steigst nicht mehr wie ein kleiner Mustang auf die Hinterbeine, wenn du dich am Türrahmen reibst. Knallst nicht mit deinem kleinen Holzkopf gegen Tische und Stühle vor lauter Schmusigkeit. Gibst mir keine Kopfnüsse. Raufst nicht mit Marco oder putzt ihm gewaltsam den Kopf, wenn er aus der Dusche kommt. Es tut so unheimlich weh...

Mein/Unser einziger Trost ist, dass es das Beste war, was wir in dieser Situation noch für dich tun konnten, auch wenn der Schmerz im Moment keine Grenzen kennt. Du fehlst so unendlich, meine Kleine. In jeder Sekunde. Ich weiß gar nicht, wie wir ohne dich weitermachen sollen. Wir haben keine andere Wahl, aber auch das fühlt sich momentan nicht richtig an. Marco sagte, Rieke hat heute Nacht zweimal nach dir gerufen. Nicht ihr normales Geplärre, sondern der Ton, mit dem sie manchmal nach mir schreit, wenn ich nicht da bin. Ich bin mir absolut sicher, dass sie gewusst hat, dass etwas nicht stimmt. Sie hat dich am Wochenende oft angefaucht, weil du nach Tierarzt gerochen und dich ungewöhnlich verhalten hast. Gleichzeitig hat sie sich total zurückgenommen, weil wir die ganze Zeit damit beschäftigt waren, dich zu umsorgen. Jetzt wirkt sie irgendwie überdreht. Heute Morgen hat sie an der Schlafzimmertür gewartet, wo normalerweise du herauskommst.

Worte können dir nicht gerecht werden, mein kleiner Schatz. Ich könnte hunderte von Seiten schreiben und es wäre nicht genug. Es gibt tausend Kleinigkeiten, die dich einzigartig gemacht haben. Tausend Gründe, warum wir dich so wahnsinnig geliebt haben und dich immer noch lieben. Die uns den Abschied so fürchterlich schwer machen, von dem man sich wünschte, man müsste ihn niemals durchleben. Es hört sich kitschig an, aber von dem Moment an, als ich dein Foto hier im Forum sah, hatte ich das Gefühl, dass wir zusammen gehören. Als wir die Zusage von ANAA bekamen, dass wir dich adoptieren dürften, obwohl unsere Wohnung zu der Zeit noch absolut kärglich ausgesehen hat, war das für mich, als würde sich ein Traum erfüllen. Wir bekamen endlich unsere zweite Katze und bereits bei unserem ersten Kontakt hast du mich vollkommen verzaubert, als du am Bahnhof von Buxtehude dein Köpfchen gegen das Gitter deiner Transportbox gedrückt hast, nur um die fremde Hand beschmusen zu können, die sich dir genähert hat. Bei uns am Bahnhof angekommen hörte ich zum ersten Mal dein Stimmchen und keine fünf Minuten, nachdem sich hier bei uns in der Wohnung die Box geöffnet hat, warst du zu Hause. Ich werde nie vergessen, wie Rieke ganz skeptisch im Flur saß und du dich im Wohnzimmer einfach auf den Boden gerollt und mit einem Schmetterling aus dickem Stoff gespielt hast, an dem ein paar Federn befestigt waren.

In unserem Thread "Warten auf Fernanda" kann jeder nachlesen, wie unsere erste Zeit war, inklusive aller Unsicherheiten, die unserer fehlenden Erfahrung geschuldet waren. Wir bereuen keine einzige Sekunde mit ihr. Auch nicht jene, als sie Laminat, Teppiche oder gar die Couch als Klopapier benutzen wollte, während ich schreiend um sie herumgetanzt bin und sie mich mit großen Augen angeguckt hat, nur um dann weiterzurutschen. :mrgreen:

Ich möchte dir danken, mein Herz, mein Liebling, für fast siebeneinhalb wunderbare Jahre, die wir gemeinsam verbracht haben, auch im Namen von Marco. Für all den lustigen Unfug, den du angestellt hast. Für jeden kleinen Moment, der den stinknormalen Alltag zu etwas Besonderem gemacht hat. Weil du dabei warst. Ein Teil von dir wird es immer sein, denn den Platz in unseren Herzen kann dir keiner nehmen. Für dich wird er immer kuschelig und warm bleiben. Wir lieben dich über alles, mein süßer Schatz und vermissen dich und dein Zirpen ohne Ende. Im Anhang das erste Bild, was wir von dir haben. Schlafe sanft, meine Kleine... Du bleibst auf ewig unvergessen! :049:
 

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19.04.2017
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fusselbuerste

fusselbuerste

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RIP kleine Fernanda!
 
seven

seven

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Mensch, MoBie...
da tauchst Du nach so langer Zeit mal wieder im Forum auf, und dann mit einer so fürchterlich traurigen Nachricht :(
*Dich mal ganz doll knuddelt, wenn Du magst*
Das tut mir so unendlich Leid :(
Ich erinnere mich so gut an Deine Berichte über Nanda und Rieke... und eben auch an den Thread, wo Du so aufgeregt auf Nandas Ankunft gewartet hast... als wenn es gestern gewesen wäre...

Ich wünsche Dir und Deinem Freund ganz viel Kraft (lässt sich leicht sagen, ich weiß), und ich bin sicher, dass Ihr Eure Nanda immer in liebevoller Erinnerung behalten werdet!

Irgendwann wird die Zeit kommen, wo Ihr nicht mehr voller Trauer, sondern voller froher Erinnerungen an Eure Mieze denken könnt und einfach nur froh und glücklich seid über die Zeit, die Ihr mit ihr verbringen durftet. Und bis dahin solltet Ihr auch die Zeit nehmen, zu trauern, zu weinen, sämtliche Gefühle rauszulassen. Das ist wichtig!

(Meine 3 verbliebenen Katzen sind jetzt auch schon alle im Seniorenalter von geschätzt 10 bis definitiv knapp 16 Jahren - mir graust es auch schon sehr vor der Vorstellung, dass eine von ihnen jederzeit gehen könnte...)

Wie war noch der Spruch? Ich krieg´ ihn nicht mehr zusammen.. Sinngemäß jedenfalls: Am Ende zählt nicht die Länge des Lebens, sondern ob man glücklich war. Und ich bin sicher, dass Eure Nanda bei Euch glücklich war und nun dankbar von der Regenbogenbrücke auf Euch schaut und all den anderen Tieren von ihrem guten Leben bei Euch berichtet.... Und das zählt, auch wenn es im Moment vielleicht wenig tröstlich ist...

*nochmal knuddel*

Mitfühlende Grüße
seven
 
Levana Rya

Levana Rya

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Mein aufrichtiges Mitgefühl, weil ich weiß wie das ist und viel Kraft für euch :056:

Komm gut hinüber kleine Fernanda und grüße meinen Rambo von mir :051:

 
Knopfstern

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Ach Nandi,

Ich bin dankbar, das ich dich kennenlernen durfte. Und wie du immer um meine Jungs rumgesäuselt bist. Das werde ich nie vergessen.
Oder wie du auf dem Tisch saßt und unter dir Zeus beobachtet hast. Das werde ich auch immer in Erinnerung behalten.

Passt gut auf Minchen und Marco auf und auf Rieke.
Komm gut drüben an.

Und Minchen, du weisst ja... *drück dich*
 
Nienor

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Als ich gerade ins Forum kam und den Namen Fernanda lass. wollte ich mich erst freuen. Denn schon die Tage musste ich an euch denken und hatte mich gefragt, was wohl aus euch geworden ist. Doch dann realisierte ich, dass es ein Abschiedsthread ist und hoffte, dass es doch eine andere Fernanda ist und nicht eure schwarze Schönheit.
Nun sitze ich hier und mir rollen die Tränen über die Wangen, obwohl ich Nandi doch kaum kannte. Aber deine Worte stecken so voll unendlicher Liebe für die kleine Stubentigerin, dass es einem das Herz zerreisst, dass das Schicksal sie euch genommen hat. Dabei tröstet es wenig zu erfahren, dass sie fast bis zum Schluss ein glückliches Katzenleben führte und nach kurzer schwerer Krankheit in Würde gehen durfte.
Es tut mir so leid, dass sie nicht noch länger bei euch bleiben durfte, nicht noch länger zusammengerollt auf deinem Schoss schläft, keine Vanille-Eis oder Hühnchen mehr geniessen kann. Aber ich bin mir sicher, sie ist euch für jeden Moment dankbar, den sie bei euch verbringen durfte.




Es liegt in der Bestimmung des Lebewesens geboren zu werden,
zu leben und auch zu sterben.

Tod bedeutet Ende und Ende bedeutet gleichzeitig Anfang,
der Beginn eines neuen Lebens für mich und auch für euch.
Der Kreislauf der Natur hat sich nun für mich geschlossen.
Ich habe meine irdischen Aufgaben erfüllt und darf jetzt
nach Hause zurückkehren.

Nach Hause in eine Welt voll von tiefstem Frieden,
Harmonie und reiner bedingungsloser Liebe.
Die Liebe ist die stärkste Kraft im Universum und durch
das Band der Liebe werde ich mit euch verbunden bleiben,
solange bis wir uns wiedersehen und wieder in die Arme nehmen,
irgendwann, irgendwo über dem Regenbogen.
 
Audrey

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Als ich gerade ins Forum kam und den Namen Fernanda lass. wollte ich mich erst freuen. Denn schon die Tage musste ich an euch denken und hatte mich gefragt, was wohl aus euch geworden ist. Doch dann realisierte ich, dass es ein Abschiedsthread ist und hoffte, dass es doch eine andere Fernanda ist und nicht eure schwarze Schönheit.
Mit quasi wortwörtlich den gleichen Sätzen wollte ich mein Posting beginnen!

Es tut mir so so leid MoBie - aber ich weiß ihr habt richtig entschieden.

Liebe Nanda, komm gut rüber und grüß mir meinen Ferdl ganz lieb, der Dir im September ja auch wegen Krebs voraus gegangen ist! Ferdl, kümmer Dich um die kleine Nanda bitte, ja?
 
Barcelos

Barcelos

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Ach Minchen, ich sitz hier grad und heule. Das tut mir so unendlich leid, fühl Dich ganz fest gedrückt.
Mir fehlen grad total die Worte, aber ich denke ganz fest an Euch!

Nanda erzählt hinter der Regenbogenbrücke bestimmt allen voller Stolz, was sie für tolle Menschen hatte, wie sehr sie geliebt und umsorgt wurde.
 
Para

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Minchen.... ich kann gerade gar nichts sinnvolles sagen. :089: :090:
Ich kann dir nur sagen, dass es mir schrecklich leid tut. Ich wünsche dir und deinem Freund viel Kraft in der nächsten Zeit.

Wie die anderen bin ich mir sicher, dass Nanda nur das Beste von euch berichten wird - auf der anderen Seite des Regenbogens.
Sie wurde umsorgt, gepflegt und geliebt. Mehr können wir für unsere Tiere nicht tun.

Nanda, komm gut rüber... :059:
 
Morastbiene

Morastbiene

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Ihr Lieben, ich danke euch so sehr für eure Anteilnahme. Ich hatte nicht damit gerechnet, als ich eben mein Laptop hochgefahren habe, nachdem wir die letzten drei Stunden im Bett herumgelegen haben und einfach nicht aufstehen mochten, weil gerade alles so sinnlos erscheint. Zumal ich damals ja sehr sang- und klanglos hier weggeschlichen bin. Gerade deshalb bin ich umso mehr dankbar dafür, dass wir in unserer Trauer hier mit offenen Armen empfangen werden. Ich weiß, dass sich auch bei euch so manche Dinge verändert haben und dass du, liebe Audrey, deinen Ferdl auf so gemeine Weise verloren hast, dass ich vor lauter Kloß im Hals nicht einmal ein paar Worte auf Facebook dafür gefunden habe. Das tut mir sehr leid, aber seid versichert, dass ich gedanklich doch öfter hier gewesen bin, als meine Logins es verraten haben. Tausend Dank für eure lieben Worte und eure Tränen. Es tut so unheimlich gut zu wissen, dass unsere geliebte kleine Nanda nicht nur in unseren Herzen ihre Spuren hinterlassen hat. Ich heule zwar gerade wieder Rotz und Wasser, aber es freut mich wirklich sehr.

In der letzten Zeit haben wir noch so viele schöne kleine Dinge miteinander geteilt. Marco und ich machen zum Beispiel seit etwas über einem Jahr mehrmals die Woche ein Workout zu Hause, damit wir bei unseren Schreibtisch-Job körperlich nicht völlig verkümmern. Für mich gehört eine dicke Yogamatte dazu, weil ich meine Übungen nicht auf dem Teppich oder gar dem Laminat machen kann, ohne mir dauernd wehzutun. Anfangs hatte Nanda Angst vor der Matte und hat jedes Mal die Flucht ergriffen, wenn wir Matte und Hanteln ins Wohnzimmer geschleppt haben, als hätte sie es mit dem Staubsauger zu tun. Aber nach und nach wurde sie mutiger, bis sie sogar während unseres Workouts bei mir auf der Matte herumgelaufen ist und bei jedem Schritt süße kleine Pfotenabdrücke im Schaumgummi hinterlassen hat. Oft hat sie sich auch einfach Marco gesetzt oder gelegt, wenn er sich auf den Teppich platziert hat, ob nun fürs Workout oder um den Rücken auszustrecken.

Ende Februar habe ich einen dieser weiblichen "Ich muss jetzt irgendwas anfangen!" Rappel bekommen und meine uralte (und ziemlich desolat aussehende) Blockflöte aus Grundschulzeiten hervorgekramt, die ich nach drei Wochen täglicher Übungen (na ja, Montag bis Freitag, immer irgendwann gegen 17 Uhr) durch eine neue ersetzt habe, die weniger nach kaputtem Ofenrohr klingt. Auch das war bis letzte Woche ein kleines Ritual. Nachdem die beiden Damen anfänglich nämlich nicht wussten, was sie damit anfangen sollten, wenn Frauchen plötzlich das Übungsheft herauskramt und komische Töne produziert, fanden sie es nach einigen Tagen schon eher interessant. Mangels Notenständer habe ich mein Heft immer auf dem Pappkarton der Mädels abgelegt, den ich seitlich auf den Tisch gestellt habe. Eine von beiden saß immer in der offenen Rückseite und hat sich mit der Schnute am Papier geschubbert, während die andere sich hingelegt hat oder herumgewandert ist. :001:

Zum Geburtstag von Marco hat mein Vater uns nachträglich einen italienischen Kuchen geschenkt, verpackt in einer Pappschachtel. Die haben wir umgedreht, mit Holzwolle gefüllt und abends öfter mal Snacks darin versteckt. In dieser Schachtel herumzuwühlen, das war das Größte für unseren kleinen Racker. Allgemein ließ sie sich gerne mit den einfachsten Dingen bespaßen. Wie mit dem ollen Gummiring, den wir eigentlich weggeworfen hätten oder Schnüren und Bändern aller Art. Oder den blauen Snack-Ball mit den Löchern, den fand sie super... Das hat uns alles so viel Freude gemacht.

Momentan erinnert uns nur Rieke zwischendurch daran, dass die Welt leider (oder zum Glück, zumindest für die Zukunft betrachtet) nicht stehenbleibt. Vorhin ist sie im Schlafzimmer auf den Kratzbaum geklettert und hat in der Mulde nach Nanda gesucht, in der sie manchmal geschlafen hat. Nachdem sie dort vor schätzungsweise zwei Jahren einmal erfolgreich hineingespuckt hat, haben wir das Ding nur noch "die Kotzmulde" genannt, um mal wieder eine (wenn auch nicht ganz so geschmackvolle, seht es mir nach) Anekdote einzustreuen. :mrgreen:

Wir wissen noch gar nicht, wie wir die nächsten Tage und Wochen schaffen sollen, zumal wir ja von zu Hause aus arbeiten. Normalerweise durchaus ein Segen, weil zweifelsohne bequem. Jetzt gerade macht es das nicht leichter, weil es mir zeigt, wie winzig klein unsere Welt ist. Die Wohnung fühlt sich ohne Fernanda irgendwie fremd an. Jeder Quadratzentimeter erinnert an sie, jeder Winkel, jede Tür. Wir denken ständig an sie und jede Beschäftigung, mit der man sich ablenken könnte und vermutlich auch sollte, wirkt so trivial, dass man den Gedanken sofort wieder lustlos von sich schiebt. Sich zu vergraben hilft nichts, das wissen wir. Das Leben geht weiter, wie man so schön sagt. Auf der anderen Seite fühlt es sich falsch an, einfach zum Alltag überzugehen, sich mit irgendwas die Zeit zu vertreiben. Als würden wir ihr diese unermessliche Trauer schuldig sein, um unserer Liebe Ausdruck zu verleihen. Ich kann nur hoffen, dass es mit der Zeit besser wird, weil wir keinen Aus-Knopf haben. Es fühlt sich an, als wäre ein Lebensabschnitt zu Ende gegangen, den wir so unendlich gerne noch weitergeführt hätten...

Als wir am Dienstag vor dem Tierarzt-Termin noch einkaufen waren, hatte Marco mich gefragt, ob er überhaupt Hühnchenschenkel kaufen sollte. Regelrecht trotzig habe ich erwidert: "Natürlich! Gerade jetzt!" Er sagte, das hat ihm in diesem Moment unheimlich viel Kraft gegeben. Dabei wussten wir beide, dass nur noch ein Wunder dafür sorgen könnte, dass wir dieses Abendessen gemeinsam mit Fernanda essen würden. Ich weiß auch nicht, was mich dazu getrieben hat, am Vormittag noch einmal zu Fressnapf zu stürmen, um frisches Katzengras und verschiedene Futtersorten zu holen, die angeblich auch bei appetitlosen Katzen gut ankommen sollten. Es muss der berühmte Funken Hoffnung gewesen sein. Ich würde alles dafür geben, sie diese ganzen Dosen probieren lassen zu können...

Gestern habe ich die Formalitäten für ihre Einäscherung geklärt. Wir hätten uns auch mehr Zeit dafür nehmen können, aber ich wollte es nicht ewig herausschieben. Der Gedanke an eine Urne war, wie gesagt, zwischendurch bei mir vorhanden, weil ich zwischendurch das krampfhafte Bedürfnis gefühlt habe, mich an irgendetwas festklammern zu können. Dann denke ich an unsere Süße und weiß, dass eine Urne sie mir nicht wiederbringt. Das kann bei anderen Menschen natürlich anders aussehen und vielleicht hilft es ihnen beim Trauern, für uns war das Fazit, dass eine Urne uns bedrücken und es nur schwerer würde. Zur Erinnerung würde ich lieber irgendwann Fotos aufstellen oder dergleichen. Ich möchte, dass unsere kleine zum Abschied noch etwas Schönes bekommt und ich glaube, gemeinsam mit anderen Tieren, die sie bestimmt interessiert hätten (und die alle geliebt wurden), eingeäschert zu werden, kommt ihrer neugierigen Natur ganz gut entgegen. Wenn aus ihrer Asche später Blumen wachsen, kann das den Kreis, der sich nun geschlossen hat, schöner kaum symbolisieren und in unseren Herzen ist sie sowieso für immer bei uns.

Dass sie jetzt nicht zu mir kommt, um mich zu trösten, ist eine riesengroße Schweinerei, wenn ich das mal anprangern darf.
Sie hat es nämlich immer gemerkt, wenn einer von uns traurig war, kam dann meistens sofort an und hat ein paar Tränen weggeschleckt...

Verheulte Grüße... :087:
 
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seven

seven

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*nochmal knuddel*

Und das hier:
Dass sie jetzt nicht zu mir kommt, um mich zu trösten, ist eine riesengroße Schweinerei, wenn ich das mal anprangern darf.
Sie hat es nämlich immer gemerkt, wenn einer von uns traurig war, kam dann meistens sofort an und hat ein paar Tränen weggeschleckt...
zeigt doch schon, dass Du auf dem richtigen Weg bist.
Genau das gehört dazu - wütend werden (auch wenn es natürlich nicht richtig "wütend" ist, ich verstehe schon, was Du damit meinst!)
Und was Du zur Einäscherung sagst - da hat sicher natürlich und verständlicherweise jeder seine eigene Meinung, die auch akzeptiert werden sollte. Ich glaube aber, ich persönlich würde es auch so handhaben wie Du. Ich hab´ keinen Garten zum Beerdigen - joar...
Darf ich fragen, wie das mit der Einäscherung funktioniert bzw. wo die Tiere dann anschließend sind? (Nur wenn Du magst, ich möchte Dir nicht zusätzlich wehtun!)

Und ja, natürlich ist für Euch ein Lebensabschnitt zu Ende gegangen... Diese ganzen Jahre... das ist einfach Teil des Lebens und wird es auch immer bleiben - und das ist ja aber auch das Wertvolle daran! Und Ihr wisst es zu schätzen! Behaltet diesen Schatz für immer in Euren Herzen!

LG seven
 
Ina4482

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Mina, ich habe es gestern bereits gelesen, aber habe erst mal eine Nacht drüber schlafen müssen. Auch ich habe beim Namen "Fernanda" im ersten Moment gedacht "toll, Minchen ist wieder da" und war dann absolut erschüttert.

Es tut mir so unendlich leid für dich, Worte können da gar nicht richtig trösten. Ich bin in Gedanken bei dir - fühl dich feste umarmt, wenn du magst :056:!
 
Morastbiene

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Darf ich fragen, wie das mit der Einäscherung funktioniert bzw. wo die Tiere dann anschließend sind?
Das darfst du, keine Sorge. Unsere kleinen Engel werden vom Tierkrematorium beim Tierarzt, der Tierklinik oder bei einem zu Hause abgeholt. Bis dahin sollten Sie kühl verwahrt werden. Als Halter kannst du dich für eine von drei Varianten entscheiden: Die Basiskremierung, eine Gruppenkremierung oder die Einzeleinäscherung. Letztere ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn man die Asche seines Lieblings zu Hause aufbewahren oder selbst beisetzen möchte. Bei den anderen Kremierungen werden mehrere Tiere gemeinsam eingeäschert und ihre Asche anschließend andächtig im Streubeet des Krematoriums oder (bei der Basiskremierung) auf dessen Gelände verstreut, draußen in der Natur... Dort kann man sie auch besuchen, wenn man das wünscht.

Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte: http://www.kleintierkrematorium.de

Wie du schon sagtest, ist das eine vollkommen individuelle Entscheidung, bei der es kein richtig oder falsch gibt, sondern nur das, was sich für einen selbst in dieser traurigen Situation "am besten" anfühlt. Weder das Eine noch das Andere macht einen zu einem besseren oder schlechteren Halter. Jeder trauert unterschiedlich und am Ende ist das alles gut und richtig, was bei der Verarbeitung hilft. Wer sein Tier lieber bei sich im Garten zu Hause begraben kann und darf, soll das gerne tun. Wir haben diese Möglichkeit nicht und als ich mir heute ein paar Mal einfach vorgestellt habe, hier oder dort eine Urne mit Nandas Asche stehen zu haben, wurde ich sofort schwermütig und fühlte mich innerlich gespalten. Ich finde den Gedanken schön, dass wir alle irgendwann (auf welche Weise auch immer) eins mit der Natur werden, wo alles schon existiert und seinen Weg in den ewigen Kreis zurückfindet...

Liebe Ina, auch dir vielen Dank. Die feste Umarmung nehme ich gerne an...
 
C

Catnip

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Ach nein!! MoBie, das tut mir sehr, sehr leid, das zu lesen :(

Auch wenn ich Fernanda nur durch Fotos und deine so lebhaft verfassten Beiträge kenne, trifft es mich gerade sehr. Vielleicht auch gerade weil man so viel Liebe und Lebhaftigkeit aus deinen Beiträgen herausliest und deine Tierchen einem dadurch umso mehr ans Herz wachsen.
Selbst aus diesem Abschiedsbrief über bzw an Fernanda kann man so deutlich herauslesen, wie viel dieses kleine zarte Wesen dir bedeutet.
Ich sitze hier gerade mit einem riesen Kloß im Hals und heule Rotz und Wasser :(

Ich hatte am Samstag ganz grob von Knopfstern mitbekommen, dass es deiner Miez nicht gut geht und seitdem immer wieder dran gedacht und innerlich alle Daumen gedrückt. Gerade gestern morgen ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass seit Samstag ja schon etwas um ist und ich bisher auch keinen traurigen Thread von dir im Forum entdeckt hatte und es da vielleicht doch schon wieder gesundheitlich bergauf gehen könnte ...

Ich fühle mit dir!! :(
*ganz vorsichtig den ganzen Umarmungen anschließ*
 
Audrey

Audrey

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und dass du, liebe Audrey, deinen Ferdl auf so gemeine Weise verloren hast, dass ich vor lauter Kloß im Hals nicht einmal ein paar Worte auf Facebook dafür gefunden habe.
Ach Süße, das macht doch nix. Das war der allerlängste Thread, den ich auf FB jemals hatte, aber es ist doch total egal ob da jemand Worte findet, oder einfach nur ganz doll an uns denkt!

Ferdl hab ich ja auch einäschern lassen - eine Individualeinäscherung, aber in einer Kartonurne. Ich durfte ihn nämlich im Vorgarten von meinem Bruder (der jetzt in dem Haus wohnt, in dem ich aufgewachsen bin), beerdigen. Aber eben nur eingeäschert - gut, ich versteh absolut, daß er da nicht irgendwann einen ganzen Katzenfriedhof haben möchte :mrgreen:
Und irgendwo bin ich selbst in so einer Situation halt doch pragmatisch - was soll ich mit einer tollen, hübschen Urne, wenn die dann verbuddelt wird? In einem Karton wird er mehr eins mit der Natur.

Und da ging es mir wie Dir - meine weltbeste Katzensitterin hat ihn ins Krematorium gebracht, dann war ich im Urlaub (was hab ich gezittert, ob ich überhaupt fahren kann - aber ich hab gleich nach der Diagnose gesagt "er nimmt uns die Entscheidung ab". Hat er auch. Wenige Tage vor dem Urlaub war's soweit...), und als ich wiederkam stand da also die Urne in der Vitrine, die meine weltbeste Katzensitterin da reingestellt hat. Ein paar Tage lang - hat halt gedauert bis mein Bruder das Loch buddeln konnte und ich rüberfahren konnte um ihn zu beerdigen. Mir war immer ganz schwer ums Herz, wenn ich in diese Vitrine geschaut hab. Und es hat sich so gut angefühlt, als ich ihn da beerdigt hab und die Vitrine wieder normal eingeräumt war. Das war einfach der wirkliche Abschluss, den ich dringend gebraucht hab. Als hätte sich ein Knoten, der um mein Herz war, gelöst. Eine Freundin hingegen hat ihren Kater nach ein paar Jahren wieder ausgraben und einäschern lassen, und nun steht er bei ihr im Wohnzimmer. Da muß echt jeder selber wissen, womit es ihm am besten geht.

Wen man natürlich bei all der Tragik so gar nicht vergessen darf - ich sprech ja nun aus Erfahrung - wie geht's denn der Rieke? Sucht sie, vermisst sie, hat sie sich verändert?
 
Knopfstern

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Minchen, mit dem Rosengarten macht ihr alles richtig. Wir haben Teddy damals dort auch einzeln Einäschern lassen und sind wirklich mehr als zufrieden gegangen. Waren dort gut betreut und aufgehoben. Es gab sogar eine Dame, die sich nur um uns gekümmert hat. Das war wirklich toll.

Fühl dich nochmal gedrückt!
 
Morastbiene

Morastbiene

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Vielen lieben Dank für eure berührenden Worte, Catnip und Knopfi... *umarm*
Ich weiß wirklich jeden guten Gedanken für unsere Kleine zu schätzen und etwas Trost spendet uns das auch...
Es tut einfach gut, wenn man sich in seiner Trauer verstanden und nicht alleine fühlt, denn die Welt da draußen ist kalt genug.

Ich bin dir so dankbar, dass du mir deshalb nicht böse bist, Audrey. Es war wirklich seltsam, ich kann das gar nicht beschreiben. Normalerweise kriege ich ja immer irgendwie einen begleitenden Kommentar heraus, wenn jemand durch schwere Zeiten geht, aber das mit Ferdlchen (und Toulouse) hat mich so kalt erwischt, ich war einfach nur entsetzt und wie erstarrt...

Mir war immer ganz schwer ums Herz, wenn ich in diese Vitrine geschaut hab. Und es hat sich so gut angefühlt, als ich ihn da beerdigt hab und die Vitrine wieder normal eingeräumt war. Das war einfach der wirkliche Abschluss, den ich dringend gebraucht hab. Als hätte sich ein Knoten, der um mein Herz war, gelöst.
Du glaubst gar nicht, wie sehr du mir damit gerade geholfen hast. Gestern Abend hatte ich plötzlich Panik, weil ich auf einmal furchtbare Angst bekam, mich wegen der Kremierung falsch entschieden zu haben, weil jetzt Prozesse in Gang kommen, die ich nicht aufhalten kann, bei denen es nur A oder B gibt und die unbedingt "richtig" sein müssen. Das war wieder dieses "nicht loslassen wollen" und es kam wie eine Welle (und mit genau solcher Wucht) über mich. Marco hat mich dann daran erinnert, warum wir uns für das Streubeet entschieden hatten (zumal der Schrebergarten von meinem Vater keine Option ist, also bliebe für eine Urne wirklich nur unsere Wohnung). Dass wir nicht an etwas Physischem festhalten müssen, weil es sie und ihr goldiges Wesen nicht zurückbringt, dass alles Wichtige bei uns ist (auch Sachen von ihr, die wir niemals wegwerfen werden) und wir Fernanda damit noch einmal ein Geschenk machen wollten. Deine Worte bestätigen mich in dem Gefühl, dass wir keinen Fehler gemacht haben.

Wen man natürlich bei all der Tragik so gar nicht vergessen darf - ich sprech ja nun aus Erfahrung - wie geht's denn der Rieke? Sucht sie, vermisst sie, hat sie sich verändert?
Wir beobachten sie ausgiebig, aber bisher muss ich sagen, dass ich keine starken Veränderungen an ihr bemerke, obwohl man natürlich nicht in dem kleinen Köpfchen steckt. Manchmal sucht sie, das Gefühl habe ich schon. Sonst geht sie ihrem Tagesablauf allerdings recht normal nach. Sie rast morgens über den Flur, frisst normal, lässt sich schmusen und macht ihre Nickerchen. Der einzige Unterschied bisher ist, dass sie wieder mehr Aufmerksamkeit zu provozieren versucht, indem sie lauthals miaut und viel kommentiert. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil es nun ruhiger ist als sonst. Wenn wir zu ihr kommen und sie streicheln oder füttern, gibt es jedenfalls sofort wohliges Schnurren und es wird geschmust. Daher glaube ich nicht unbedingt, dass der Lärm zwangsläufig (oder allein) der Abwesenheit unseres kleinen Kobolds geschuldet ist. Denn auch wenn die beiden sich durchaus verstanden und miteinander arrangiert haben, ein richtiges Traumpaar waren sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere eher nicht. Es hat im Alltag funktioniert, aber die große Liebe sieht anders aus.

Man muss fairerweise schon sagen, dass Rieke gegenüber Fernanda öfter zurückgesteckt hat. Es kam nämlich öfter mal vor, dass Fernanda sie ganz frech von manchen Stellen (z.B. der Fensterbank) verscheucht oder einfach Riekes Liegeplätze (Kuschelkörbchen, Couchkissen oder Hängematten im Kratzbaum) "übernommen" hat. Das führte in der Regel dazu, dass Rieke sich von dort zurückzog und sich andere Plätze suchte. Oder eben vorzugsweise dort war, solange Fernanda es nicht war. Als Beispiel: Wenn Rieke hinter mir auf der Armlehne der Couch lag und Fernanda auf meinen Schoß gehüpft kam, sind sie manchmal zwar durchaus für eine Weile gemeinsam dort liegen geblieben, häufig hat Rieke aber auch gefaucht und geknurrt und sich dann verkrümelt... Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass Rieke sich nun wieder mehr von der Zuwendung holt, auf die sie vorher manchmal verzichtet hat. :eusa_think:

Auf jeden Fall bemerken Marco und ich beide allmählich, zumindest im Hinterkopf, dass wir uns demnächst etwas einfallen lassen müssen, wenn wir hier nicht verrückt werden wollen. Irgendeine Aufgabe, damit wir uns nicht dauerhaft hängen lassen und uns mühsam von einem Tag zum anderen hangeln. Katze, Hund, Führerschein, Ameisenfarm (okay, das war tatsächlich ein Scherz) oder was auch immer. Aber wir wollen natürlich nichts überstürzen. Keine Ahnung, wie wir es die ersten drei Jahre in dieser Wohnung ganz ohne Haustiere ausgehalten haben. Es ist der Wahnsinn, wie leer unsere kleine Bude schlagartig wirkt, weil Fernanda fehlt.

Wie gerne würde ich mich jetzt in die Nase beißen lassen... :090:
 
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Audrey

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Hallo Minchen,

wie geht es Dir inzwischen? Habt ihr sie würdig beerdigt? Tut mir leid daß ich erst jetzt antworte, ich war im Urlaub :uups:

Bei dem Satz

Es ist der Wahnsinn, wie leer unsere kleine Bude schlagartig wirkt, weil Fernanda fehlt.
hab ich mich sofort zurückgesetzt gefühlt. Ein guter Freund hat mich wenige Tage danach gefragt, wie's denn ohne Ferdl jetzt ist. Und meine spontane Antwort "leise. Es ist so unheimlich leise". Und er war völlig konsterniert "aber .... aber... das war doch eine Katze? Die hört man doch gar nicht?" ... oh, wenn der wüßte. Jetzt, wo das Quiekie da ist, fühlt sich meine Wohnung wieder "vollständig" an. Mal trappelt's hier, mal trappelt's da, mal quäkt was im Schlafzimmer, mal quiekt was im Wohnzimmer... also ich bin sehr froh, dass ich sie habe. Aber ob und wann ihr Gesellschaft holt, das müsst ganz allein ihr entscheiden.
 
Mariama

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Liebe Mina,

erst jetzt lese ich von deinem schmerzlichen Verlust und möchte dir und Marco mein herzliches Beileid aussprechen. :056:

Aus deinem Abschiedsbrief an sie spricht deutlich die Liebe, die Fernanda ihr Leben lang erfahren durfte.

In Gedanken bin ich bei euch und hoffe, die tiefe Trauer wird irgendwann mehr und mehr von schönen Erinnerungen durchbrochen.
 
Morastbiene

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Liebe Mariama,

vielen lieben Dank auch dir, die guten Wünsche können wir gerade wirklich sehr gebrauchen...

Hallo Minchen,

wie geht es Dir inzwischen? Habt ihr sie würdig beerdigt? Tut mir leid daß ich erst jetzt antworte, ich war im Urlaub :uups:
Huhu liebe Audrey,

das macht doch nichts, ich hab's auch nebenbei auf FB gesehen. Ich hoffe, du hattest einen tollen Urlaub. :001:

Ich muss ganz ehrlich sagen: Uns geht es, gerade in den letzten Tagen, wieder hundsmiserabel...

Es gibt Phasen, einzelne und vor allen Dingen ganz kleine Inseln, in denen man für einen Moment mal nicht daran denkt und in denen sich ein leises Flüstern von "Es ist okay..." einstellt, obwohl es noch fernab von wahrem Frieden mit der Situation ist. Aber das hält eben auch nur für diesen Moment und dann überfällt es einen wieder. Man schaut irgendwohin oder sieht irgendwas und schlagartig durchzuckt einen die Erinnerung und man hat das Gefühl, sie sollte jetzt hier sein. Das Emotionen-Karussell dreht sich ohne Unterlass und mit einer Heftigkeit, auf die einen vermutlich nichts in der Welt jemals hätte vorbereiten können. Mir war immer klar, dass es hart werden würde, ob unsere Kleine nun acht oder achtzehn geworden wäre, aber WIE HART es wirklich ist, das spottet jeder Beschreibung... Es ist ein ständiges Hin und Her aus Tränen, Verzweiflung, Hilflosigkeit und zwischendurch immer wieder hervorbrechender, unbändiger Wut, in der ich am liebsten der ganzen Welt die Pest an den Hals wünschen und jedem unterwegs gern eine knallen würde, obwohl niemand etwas dafür kann.

Leider ist auch nicht hilfreich, dass der Rückhalt auf Seiten meiner Familie sich in Grenzen hält. Mein Vater hat sich bei tierischen Trauerfällen schon immer eher im Hintergrund gehalten, weil er seine Lieben nicht gerne in Trauer sieht und selbst (als seit Dekaden begeisterter Zuschauer von Tier- und Naturdokumentationen) dieses "So ist das leider im Leben, der Tod gehört auch dazu..." absolut verinnerlicht hat. Wobei er uns hat wissen lassen, wie sehr es ihm leid tut. Auf meine Mutter kann ich nicht zählen, die hat nur sich selbst im Kopf, also gibt's von meiner Seite nur noch höfliches LMAA und allgemein den inneren Wunsch, lauthals brüllend seine Sachen zu packen und nach Honolulu (beliebigen vermeintlich netten Ort auf dieser Welt einfügen) auszuwandern, wohl wissend, dass das Gras auch dort kaum grüner sein wird. Hatte ich Wut erwähnt? Ich möchte gerade Töpfe schmeißen. Natürlich nur in Gedanken und bitte die großen, schweren Exemplare. Zumindest meine Schwester hat immer ein paar tröstende Seufzer für uns übrig und fragt regelmäßig, wie es uns geht, obwohl sie selbst momentan genug um die Ohren hat. Insgesamt fühle ich mich heimatloser denn je und Marco geht es genauso, Hamburg stinkt uns beiden ja schon länger. Wir wissen nur leider nicht, wo wir hin sollen.

Und dazu kommt leider noch, dass ich momentan nicht weiß, wie der Status der Bestattung ist. Mir ist im Nachhinein aufgefallen, dass mir nur 49 Euro berechnet wurden. Da ich beim Tierarzt ausdrücklich gesagt hatte, welche Art der Kremierung wir uns wünschen, hatte Marco mich damit beruhigt, dass diese Infos ja hinterlegt sind und schon alles seinen Gang gehen wird. Aber das Thema lässt mir keine Ruhe. Laut der Preisliste des Krematoriums kann dieser Betrag nämlich nur zwei Dinge bedeuten: a) Fernanda wurde irrtümlich als Kleintier eingetragen. b) Es handelt sich um die Basiskremierung mit Ausbringung der Asche auf den Wiesen/Wäldern um das Krematorium herum anstatt im besagten Streubeet.

Ich weiß, dass es am Ende nur ein Detail ist und in diesem Sinne keine Rolle spielt. Solange sie wieder eins mit der Natur wird, bin ich sozusagen zufrieden. Aber diese Ungewissheit macht mich völlig wahnsinnig. Am Donnerstag habe ich beim Krematorium angerufen und bis jetzt leider noch keine Information erhalten, obwohl man mir gestern auf Nachfrage erneut einen Rückruf zugesagt hatte. Heute habe ich persönlich die Praxis angeschrieben, weiß jedoch nicht, wann ich mit Rückmeldung rechnen kann, da zum Zeitpunkt meiner Nachricht bereits seit 45 Minuten geschlossen war.

Kurz gefasst kann ich also sagen: Alles Mist. Wir sind völlig hinüber und verzweifelt und jetzt gerade weiß ich überhaupt nicht, ob und wann dieses alles niederdrückende Gefühl von Hilflosigkeit aufhören wird. Nandi war immer so fröhlich und ich weiß genau, sie würde nicht wollen und schon gar nicht verstehen, wenn wir uns auf ewig in unserer Trauer vergraben, aber momentan finden wir irgendwie den Ausgang nicht...

Nur Rieke ist so etwas wie der Fels in der Brandung. Sie zeigt sich von all dem relativ unbeeindruckt und genießt ihren neuen Freiraum, wie es aussieht...
 
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Der schwere Abschied von Fernanda

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