Verbot durch die Krankenkasse

Diskutiere Verbot durch die Krankenkasse im Gesundheit & Ernährung Forum im Bereich Smalltalk; Hallo ihr Lieben Hoffe hier für eine gute Freundin Rat zu finden. Der Mann einer Freundin ist 61 schon länger krank geschrieben wegen...
Levana Rya

Levana Rya

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Hallo ihr Lieben

Hoffe hier für eine gute Freundin Rat zu finden. Der Mann einer Freundin ist 61 schon länger krank geschrieben wegen
Beschwerden am Knie.
Frührente wurde abgelehnt wenn ich das richtig verstanden habe. Er sei wohl noch fähig 6 Stunden zu arbeiten.
Nun das eigentliche Problem, die Krankenkasse hat dem behandelnden Arzt verboten ihn weiter krank zu schreiben.
Nun meine Frage, darf sie das und wie kann man sich da wehren.
Vielleicht findet sich hier jemand der sich da aus kennt oder schon ähnliches erlebt hat.

Dankende Grüße Levana Rya
 
24.04.2017
#1
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Guest

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Sini

Sini

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Warum versucht der Mann denn keine Wiedereingleiderung?
 
Levana Rya

Levana Rya

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Danke für den Tipp, aber ich habe vergessen zu erwähnen das er arbeitslos ist. Wurde auf Grund seiner Erkrankung gekündigt
 
Flumina

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Ja die Krankenkasse darf das verbieten. Wenn man über ein Jahr krank war ist man bei der Krankenkasse gesperrt für ein halbes Jahr, erst dann kann man wieder Geld beziehen.

So ist es zumindest hier in Österreich mit der Gkk.

Wehren kann man sich dagegen gar nicht. Er soll sich arbeitslos melden wenn er noch arbeitsfähig ist sollte schon ein Job daher kommen oder er bezieht eben Arbeitslosengeld/Notstandshilfe

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Sini

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Bei uns ist die Regelung ein wenig anders, das kann man aber z.B. hier nachlesen Krankengeld
 
F

FelixS

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Wenn er arbeitslos ist, muss er sich wohl auch nicht krankschreiben lassen. Oder habe ich da etwas nicht verstanden?
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Doch, muss er.
Krank geschrieben verschwindet man ganz magic aus der Datei der Arbeitssuchenden, was das Jobcenter normalerweise gar nicht so ungern sieht.

Wer nicht krank geschrieben ist wird dementsprechend als arbeitssuchend geführt und wenn er arbeitsfähig ist läuft er im normalen Betrieb mit und muss entsprechend TerminePflichten/Auflagen wahrnehmen bzw. erfüllen.

An sich ja auch nicht das größte Problem, die Frage ist eher wer festgestellt hat, dass er 6 Stunden arbeitsfähig ist.

Und will er wirklich in Frührente/Erwerbsminderungsrente oder arbeitsunfähig geschrieben werden?
Arbeitsunfähigkeit mit "nur" einem kaputten Knie dürfte schon fast schwierig werden.

Ansonsten sollte er sich mal an die zuständige Integrationsberatungsstelle wenden, die können da um Einiges besser und fundierter beraten als z.B. die Krankenkasse o.ä.

Meines Wissens nach kann er übrigens auf eine amtsärztliche Untersuchung bestehen, einfach so das Krankschreiben verbieten ist nicht so einfach drin.
Ist aber auch nur mein veraltetes Halbwissen, garantieren würde ich dafür nicht ;)
 
F

FelixS

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Schon klar mit der Statistik. Aber wo ist denn das Probleme, wenn er nicht krankgeschrieben wird. An seinen Bezügen ändert sich ja nichts. Klar, er muss sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen aber dann ist es doch eher angebracht, die Frühverrentung durchzubringen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Keine Ahnung, vllt. ist ihm das nicht klar, dass sich an den Bezügen nichts großartig ändert?

Ich würde bei sowas einfach generell zur entsprechenden Beratungsstelle gehen- das Problem ist ja durchaus, dass das nicht immer gleich gehandhabt wird und je nach Sachlage eh unterschiedliche Faktoren zum Tragen kommen.

Einfach ablehnen kann die Krankenkasse aber eben nicht, sondern zumindest die Aufforderung zum Reha-Antrag müsste ja kommen- wenn das nicht schon der Fall war, weil der Rentenantrag ja bereits abgelehnt wurde.

Gegen dessen Ablehnung man im Übrigen auch Widerspruch einlegen kann.
 
Julia_93

Julia_93

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Huhu,
soweit ich weiß ist das so:
Wenn wer länger krank geschrieben ist und somit ins Krankengeld rutscht, beauftragt die Krankenkasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).
Wenn dieser feststellt, dass der Bekannte noch arbeitsfähig ist, teilt er dies der Krankenkasse mit und diese muss das Krankengeld einstellen.
Der behandelnde Arzt wird über das Ergebnis ebenfalls informiert und soll darauf hin keine Krankschreibung mehr austellen.

Eigentlich hilft da nur ein Wiederspruch, bei dem umfangreiche ärztliche Unterlagen zu dem Leiden beiligen, diese werden dann dem MDK noch einmal vorgelegt,
der dann gegebenfalls anders entscheidet oder auch nicht.
Sollte er sich nochmals dadegen entscheiden, hilft nur noch der Rechtsweg(Solzialgericht etc)

Bei so vielen Krankenkasse kann der Ablauf aber auch etwas anders sein aber das ist so die grobe Orientierung.

Ich hoffe das bringt dich etwas weiter ;)
 
Levana Rya

Levana Rya

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Danke für die vielen Antworten. Habe heute noch mal nachgefragt, also, er wurde wegen Krankheit gekündigt und ist auch arbeitslos gemeldet. Aber eben Krank geschrieben. Hoffe ich bringe das alles zusammen. Die KK schrieb den behandelnden Arzt an und verbot das weitere krankschreiben. Beantragt hatten sie Erwerbsmiderungsrente, die abgelehnt wurde. Eine Aufforderung zum MDK erfolgte nicht und er ist auch noch kein Jahr krank geschrieben
Habe gestern Abend die Nummer von der unabhängigen Patientenberatung gefunden un hoffe die können weiter helfen. Und er sollte sich mal nach einer REHA erkundigen, denn in dem Alter noch Arbeit finden dürft sehr schwierig werden.
 
Julia_93

Julia_93

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Ich hoffe das sich bei deinem Bekannten alles zum Guten wendet
 
Levana Rya

Levana Rya

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Das hoffe ich auch, hebe ihr geraten sich mal bei einem Anwalt zu erkundigen. Mal schauen ob sie es machen
 
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