Der erste eigene Hund - Allgemeine Diskussion bzgl. Anfängerhunden

  • Ersteller des Themas Vin
  • Erstellungsdatum
Vin
08.01.2011
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Hallo Zusammen.

Der Wunsch ein neues Familienmitglied bei uns aufzunehmen rückt langsam näher ans Licht, weswegen ich mich gerne frühzeitig in die Thematik Hundehaltung einlesen und schlau machen möchte.
Wo wäre eine bessere Anlaufstelle als hier im Forum welches mir in der Vergangenheit schon viel beigebracht und nützliche Tipps gegeben hat ;)

Folgendes Szenario.
Wir bauen uns bzw. stellen im Frühling 2018 unseren Bau mit einem eigenen Häuschen auf ca. 900m² Grund fertig. Sobald danach, angedacht sind ca. 6 Monate später, Routine mit der neuen Verantwortung
und der Handhabung mit den Finanzen eingekehrt ist, würde ich mir gerne den Traum einen eigenen Hund zu halten erfüllen. Rein rechnerisch ist das nur auf die Kosten bezogen
möglich, jedoch möchte ich
trotzdem gerne Gewissheit dass das auch ohne Problem klappt. Deswegen mache ich mich gerne jetzt schon ein wenig schlau. Es ist so, das wir beide keinerlei Erfahrung mit Hunden haben. Es gab zwar vor langer
Zeit bei den Großeltern meinerseits mal einen Schäferhund, allerdings zu weit in der Vergangenheit als das ich mich groß daran erinnern könnte. Ansonsten gibt es, zumindest aus familiärer Sicht keine Hunde.
Wir sind also komplette Neulinge und brauchen jede Unterstützung und Hilfe die wir kriegen können.

Auf der Suche nach der richtigen Rasse, die zwar noch nicht 100%ig gewählt ist, soll es mit großer Sicherheit aber ein Deutscher Pinscher werden.
Ich habe mich in erster Linie natürlich an der Optik orientiert welcher Hund denn zu uns passen und allen voran, selbstverständlich auch gefallen könnte.
Nichts desto trotz ist natürlich das Wesen eines Hundes entscheidend. Da bin ich gerade viel am lesen um zu selektieren was für uns Sinn machen würde. Ich möchte weder uns noch dem Tier eine Fehlentscheidung antun.

Nun ist es aber so, das bis auf sehr wenige Hunde keine die Kriterien für Anfängerhunde erfüllen. Einen Pudel zb. möchten wir, ohne das Abwertend zu meinen, leider gar nicht..
Ein Labrador würde unseren Geschmack treffen, ist aber u.a wegen der Größe eher auch nichts für uns. Verliebt haben wir uns eher in einen wie bereits erwähnt, Deutschen Pinscher.
Unsere beiden Hauskatzen habe ich seinerzeit aus dem Tierheim adobtiert. Möchte ich aber bei einem Hund lieber den Weg mit einem Welpen und guten Züchter gehen.

Meine simple Frage ist momentan eigentlich nur, wie denkt ihr über Anfänger? Das muss doch auch für Laien möglich sein sich den Hund den man möchte zu halten?
Der Pinscher ist vom Wesen her schon etwas anspruchsvoller, allerdings bin ich mir ziemlich sicher dem Tier trotzdem, mit entsprechender Führung und Schule gerecht zu werden.
Möchte auch nochmal kurz betonen dass das hier alles Zukunfstmusik ist, ich mich aber gerne mit dem Thema etwas austauschen möchte um Meinungen einzuholen.

Ich bedanke mich schonmal und wünsche einen guten Wochenstart :)
Vin
 
Keisuke

Keisuke

22.08.2013
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Hallo,

schön, dass du dir im Vorfeld Gedanken machst.

"Anfängerhund" - na das ist immer relativ und kommt vor allem auf den Typ Mensch an, der man ist und darauf, was man von seinem Hund un der Zusammenarbeit/zusammenleben erwartet.

Zuerst einmal sollte jedoch nicht das Optische beim Hund im Vordergrund stehen, sondern der Charakter. Klar, ein Hund sollte optisch gefallen, aber was gefällt dir am deutschen Pinscher optisch so gut wie bei keiner anderen Rasse? Wo infomierst du dich? Wie bist du auf die Rasse gestoßen?

Wir haben hier einen Fragenkatalog zur Rassefindung, den du wenn du Lust hast ja mal ausfüllen kannst. Evtl. schlagen User dir Rassen vor, die du vorher gar nicht kanntest ;)

Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?



Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
Viele Grüße und viel Spaß bei der weiteren Planung° :mrgreen:
 
Vin
08.01.2011
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Hey Kreisuke,

Danke für deine Antwort. Mir gehts aber in erster Linie erst einmal um meine Frage bzgl. Anfänger und Hund. Habe jetzt auch schon öfter gelesen das die Optik nicht im Vordergrund stehen bzw. Ausschlaggebend sein sollte.
Das kann ich aber so rein gar nicht verstehen. Ich entscheide mich doch im Normalfall für eine bestimmte Rasse oder einen Mischling weil er mir gefällt. Erst dann beschäftige ich mich mit dem Wesen ob es überhaupt Sinn macht.

Aber zurück zum Kern der Frage.
Selbst ein Anfänger muss doch in der Lage sein, entsprechende Hilfe durch Schule o.ä vorrausgesetzt, einen anspruchsvolleren Hund richtig zu führen. So schätze ich mich jetzt zumindest selbst ein. Also, ich habe keine Angst vor der Aufgabe.
Den Katalog mit der Rassefindung find ich super, werde ich gleich hier mit anhängen und bestmöglichst ausfüllen.

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Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?
  • Keine Erfahrung

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)

  • Welpe

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?

  • Rassehund vom Züchter


Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?

  • Aktuell noch ein wenig schwierig zu beantworten. Der Deutsche Pinscher, für welchen wir uns aktuell entscheiden haben trifft die Anforderungen aber sehr gut


Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?

  • kräftig, muskulös & athletisch. Eben wie ein Dobermann. Dabei wäre das wichtigste in Punkto Aussehen aber ein Kurzhaar

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Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)


  • Eigenes Haus (Eigentum) mit großem Garten, ländlich gelegen mit kurzem Fußweg aus dem Dorf zu Wald,Wiesen,Äcker


Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?


  • Keine Kinder


Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?

  • 2 Hauskatzen


Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?


  • Berufstätig. Hund passt theoretisch jetzt und in der Vergangenheit ins Leben. Das sollte auch in Zukunft so bleiben


Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?


  • Theoretisch so viel wie benötigt wird. Abzüglich Berufsleben


Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?

  • Geplant wäre der Besuch einer Welpengruppe mit späteren, regelmäßigen Besuchen einer Hundeschule


Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?

  • In erster Linie möchte ich gerne mit ihm leben. Neben Sport, Zeit in der Natur, sich Zuhause wohlfühlen habe ich ehrlich gesagt gar keine richtigen Antworten auf die Frage


Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)


  • Damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt. Agility ist aber anscheinend leicht im eigenen Garten zu praktizieren. Womöglich wäre das eine Option


Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?

  • Meine bessere Hälfte arbeitet von ~0800 - ~1700. Ich dagegen bin Schichtarbeiter im wöchentlichen Wechsel. Zählt es obwohl man schläft auch als "es ist jemand da"? Um die Frage aber zu beantworten ca. 6-7 Stunden


Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?


  • Ja. Familie & Freunde


Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?


  • Ja


Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?


  • Eine Bereicherung fürs Leben. Für beide Seiten
 
Julia_93

Julia_93

22.04.2015
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Hallöchen,
also zum Thema Anfängerhund, so einen gibt es in meinen Augen nicht.
Auch die sogenannten "Rassen für Anfänger" sind nicht immer "leicht".
Wir haben uns vor einem Jahr einen Akita Inu ins Haus geholt.
Ich hatte vorher einen Hund, mein Mann nicht.
Zu Beginn war ich eher abgeschreckt, da es in vielen Foren hieß: Die Rasse sei unerzeihbar, kein Anfänger Hund etc....
Das ist alles schlicht und weg Humbug.

In der Hundeschule waren die Auffälligsten Hunde Labradore und Retriever, da die Leute einfach blauäugig an die Sache ran gegangen sind.
Da war die Aussage: Wir dachten der erzieht sich von selbst, einer der häufigsten die ich da gehört habe.
Jeder Hund egal ob klein oder groß, Dogge oder Spitz braucht eine verfünftige Erziehung, man muss sich nur auf seinen Hund dementsprechend einstellen.

Man muss sich natürlich mit den Rasseeigenschaften auseinander setzen, dass ist klar, welche Eigenschaften der Hund mitbringen könnte.
Man muss sich auch wirklick fragen, ob man dem gerecht wird und ob man das bewerkstelligen kann.
Jedoch sehe ich das so das jeder Hund für sich einen individuellen Charakter hat.

Ob diese Rasse was für euch ist oder nicht, findet ihr ab besten heraus, wenn ihr die Rasse live erlebt.
Sucht euch jetzt schon einen Züchter, fragt ihn aus, geht mit ihm und den Hunden spazieren, lernt einfach die Rasse kennen, so haben wir es gemacht und wir waren begeistert.

Zum Thema Beschäftigung.
Da würde ich mir erst Gedanken machen, wenn der Welpe da ist.
Man kann dan schauen was dem Hund am besten liegt.
Mein ursprünglicher Plan war es mit Akuma Mantrailling zu machen, ja Pustekuchen, wir sind jetzt beim Zughundesport angekommen:lol:
Man muss sich einfach dem Hund anpassen und seine Vorlieben herausfinden;)

Sucht euch auch ruhig jetzt ne Hundeschule.
In den meisten könnt ihr einfach mal zusehen, wie und was dort praktiziert wird.


Wie wollt ihr das machen wenn der Welpe da ist?
Nehmt ihr verstezt Urlaub?
 
Vin
08.01.2011
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Beim Einzug des Welpen wird der Sommerurlaub geopfert. Ca. 3 Wochen pro Person am Stück. Theoretisch also ca. 4-6 Wochen.
 
A

A-Fritz

11.07.2016
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Hallo,
ich war auch einmal in der Situation, wollte einen Hund und hatte keine Ahnung welche Hunderasse für mich geeignet ist.

Natürlich sollte man auch Hundebücher lesen, so kann man schon eine Vorauswahl treffen,
doch ist es dann am besten, die favorisierten Hunderassen selber genau kennenzulernen.

In Deinem Fall würde ich mich an einen Pinscher-Schnauzer-Klub wenden und erkundigen,
ob es irgendwo ein Treffen, Spaziergang, Sportveranstaltung, oder sonst eine Veranstaltung gibt,
bei der Du möglichst viele Hunde dieser Rasse auf einem Haufen beobachten kannst.

Ich habe auch Hunde-Ausstellungen vom VDH, oder anderen Zucht Verbänden besucht, hier sind meist alle Hunderassen vertreten.
Auf solchen Zuchtschauen für Hunderassen kann man erleben, wie absurd dieses ist
und nach welchen Kriterien die Rassenhunde selektiert werden,
die später von den unterschiedlichen Züchtern bei ihrer Zuchten verwendet werden sollen.

Vorsicht beim Welpen kauf !
Obwohl der Deutsche Pinscher noch eine Rasse ist, die nur wenigen zuchtbedingten Erbkrankheiten haben soll,
ist es immer wichtig auch zu erforschen, mit welchen Erbkrankheiten die Hunde bei solchen Züchtern belastet sind
und wie sich die einzelnen Hunde dabei unterscheiden

Der Deutsche Pinscher ist aufmerksam, ruhig, lernen schnell , kann vielseitig eingesetzt werden und ist gleichzeitig noch ein Wachhund.
Ich denke, warum sollte dieses nicht der richtige Hund für ein Haus mit großem Garten, in ländlich Umgebung sein ?

Neben der Wahl einer geeigneten Hunderasse, ist es immer entscheidend wie gut ein Hund erzogen und für seine Zwecke sozialisiert wird,
ich glaube, seinen Traumhund kann man nicht kaufen, sondern jeder muß mit viel Aufwand das aus ihm machen, was er von seinem Hund erwartet.



Fritz.
 
HeadlineNews

HeadlineNews

22.09.2010
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Zum Thema Beschäftigung.
Da würde ich mir erst Gedanken machen, wenn der Welpe da ist.
Man kann dan schauen was dem Hund am besten liegt.
Mein ursprünglicher Plan war es mit Akuma Mantrailling zu machen, ja Pustekuchen, wir sind jetzt beim Zughundesport angekommen:lol:
Man muss sich einfach dem Hund anpassen und seine Vorlieben herausfinden;)
Davon kann ich auch ein Lied singen :eusa_shhh: Wollte mit Sam eigentlich Agility machen, der Hund fands cool, Frauchen war aber der Körperklaus schlechthin und hat sich und den Hund total verrückt gemacht (vor allem bei Tempo). Wir machen jetzt Dog Dancing und sind beide Happy :lol:

Will sagen: Die meisten Vereine bieten Probetrainings an, schaut euch das an wenn der Hund da ist und probiert es aus. Vielleicht habt ihr bei euch in der Gegend auch die Chance, einfach mal so zu einem Training zu gehen und zuzuschauen?
 
Midoriyuki

Midoriyuki

13.12.2010
3.399
3
Off-Topic
Neben der Wahl einer geeigneten Hunderasse, ist es immer entscheidend wie gut ein Hund erzogen und für seine Zwecke sozialisiert wird,
ich glaube, seinen Traumhund kann man nicht kaufen, sondern jeder muß mit viel Aufwand das aus ihm machen, was er von seinem Hund erwartet.
Hallo black box...^^

Nur um es angemerkt zu haben:

Egal wie viel Arbeit und Aufwand man in einen Hund steckt sind das immer noch individuelle Lebewesen, die nicht in fixe Formen gepresst werden können und sollten und man sollte sich kein zu starres Idealbild des eigenen Hundes auferlegen.
Lieber ein Hund mit dem man gut auskommt, der im Alltag mit mir ohne größere Probleme auskommt als sich an teilweise unrealistischen und/oder unpassenden Zielen abzuarbeiten.

Heißt nicht, dass man keine Zeit usw. in die Erziehung investieren soll, aber eben nicht verzweifeln, wenn der eigene Hund nicht die erträumte Perfektion erreicht :)
 
A

A-Fritz

11.07.2016
408
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Egal wie viel Arbeit und Aufwand man in einen Hund steckt sind das immer noch individuelle Lebewesen, die nicht in fixe Formen gepresst werden können und sollten und man sollte sich kein zu starres Idealbild des eigenen Hundes auferlegen.
Lieber ein Hund mit dem man gut auskommt, der im Alltag mit mir ohne größere Probleme auskommt als sich an teilweise unrealistischen und/oder unpassenden Zielen abzuarbeiten.
Hallo,
leider machen viele Menschen beim der Wahl ihres ersten eigenen Hundes erhebliche Fehler
und haben dann später mit dem Hund große Schwierigkeiten und Probleme.

Ich denke,gerade heute ist es besonders wichtig, daß jeder Hundehalter seinen Hund beherrscht,
auch wenn jeder Hund natürlich auch ein individuelles Wesen hat.
Jede Hunderasse ist auf verschiedene und ganz besondere Eigenschaften, manchmal über Jahrhunderte selektiert worden,
wer so einen Hund wählt, sollte vorher genau wissen, welche Anlagen er später bei dem Hund befriedigen muß
und wie dieser Hund eine geeignete Erziehung bekommen kann.

Ich halte es darum manchmal für unverantwortlich, besonders wenn Menschen ohne Vorkenntnisse
sich spontan und emotional für einen Hund entscheiden, oder ihn durch eine Organisation beschaffen lassen,
ohne wirklich etwas über diesen Hund zu wissen.
Man muß, oder kann auch nicht jede Hund aufnehmen und retten,
auch wenn dieser aus einer Tötungsstation befreit wurde.

Jeder Hund muß kontrollierbar sein,
je leichter und besser sich einen Hund kontrollieren läßt,
desto mehr Vertrauen kann man zu Ihm haben.

Ein unkontrollierbarer Hund, dem man nicht vertrauen kann,
kann auch keine Freiheiten bekommen und muß ein trauriges Leben
in Gefangenschaft, mit Ketten und Maulkorb verbringen.

Fritz
 
Vin
08.01.2011
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Hallo Zusammen,
Danke für eure Antworten.

Ich habe mich mittlerweile mal mit einem Züchter in der Nähe in Verbindung gesetzt. Dieser hat meine ersten Fragen sehr ausführlich und aufmerksam beantwortet. Auch wurde mir angeboten beim Gassi gehen mit den Elterntieren so oft ich es möchte teilzunehmen. Das werde ich wahrscheinlich auch annehmen um mich von der Rasse und dem Züchter zu überzeugen.

Zudem habe ich mich mit ein paar Hundehaltern unterhalten. Die Meinungen gehen eher in die Richtung das es keine Anfängerhunde gibt und sofern man sich mit dem Tier und den jeweiligen Eigenschaften beschäftigt, bzw darauf eingeht, es kein Problem darstellt seine Wunschrasse zu halten.

Da ich/wir uns aber sowieso in frühestens 1 Jahr einen Hund zulegen möchte/n, habe ich noch genug Zeit mich ausführlich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Grüße
 
T

Tuuli

Guest
Hey Kreisuke,


Das kann ich aber so rein gar nicht verstehen. Ich entscheide mich doch im Normalfall für eine bestimmte Rasse oder einen Mischling weil er mir gefällt. Erst dann beschäftige ich mich mit dem Wesen ob es überhaupt Sinn macht.
Hallo Vin,

also ich stehe gerade vor derselben Situation, möchte mir einen Hund anschaffen, zögere aber noch, weil ich mir noch nicht hundertprozentig sicher bin - und zwar sowohl, was das betrifft, was ich dem Hund zu bieten habe, als auch was Art und Rasse des Hundes betrifft. Allerdings setze ich irgendwie andere Prioritäten als du. Bei mir ist in der Tat das Wesen wichtiger als die Rasse. Früher wollte ich gerne einen Boxer haben. Aber heute weiß ich, dass diese übermütige und aufgedrehte Rasse zu meinem Wesen und meinen Ansprüchen gar nicht passen würde. Obwohl mir Boxer immer noch optisch total gut gefallen, werde ich mir mit Sicherheit keinen anschaffen - aus erwähnten Gründen. Denn hier lauern die weit größeren Gefahren hinsichtlich einer möglichen Fehlentscheidung, die du ja weder euch noch dem Hund antun möchtest. Entscheiden tust du dich ja in der Regel endgültig für einen Hund - da solltest du dich also vorher mit dem Wesen beschäftigt haben, nicht erst nachher. Das hat auch viel damit zu tun, welche Funktion der Hund in meinem Leben haben soll: Soll er mir in erster Linie ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen sein, zu dem ich eine tiefe emotionale Bindung aufbauen möchte (dann ist die Optik ja eher zweitrangig)? Oder will ich den Hund vor allem als Statussymbol sehen, mit dem ich mich gerne zeige, und das mir bewundernde Blicke garantiert - oder aber das respekteinflößend wirkt? Dann wäre die Optik in der Tat sehr entscheidend.
Ich persönlich habe zuerst nach Rassen gesucht, die meinen Ansprüchen, was Wesen und Prägung (z.B. auf Wach-, Schutz- oder Jagdeigenschaften) betrifft, entsprechen. Erst dann habe ich innerhalb der infrage kommenden Rassen nach einer gesucht, die mich auch optisch anspricht. Das heißt nun nicht, dass dein Weg der falsche ist. Ich wollte nur einwerfen, dass es andere Wege gibt, die u.U. zu einer befriedigerenden Hund-Halter-Beziehung führen. Bei euch scheint es ja schon eher so zu sein, dass ihr euch auf die Rasse bereits festgelegt habt und dann hofft, ihm all das, was er braucht, auch bieten zu können. Der Pinscher ist ja nun ein echtes Vielseitigkeitstalent. Für ihn sprechen imho sein ausgeglichenes Wesen und seine robuste Gesundheit. Gegen ihn sein unverhohlener Jagdtrieb. Verbunden mit seiner Sportlichkeit und seinem Eigensinn kann das bei mangelhafter Erziehung (und die ist bei diesen hochintelligenten und eigenwilligen Hunden wahrscheinlich besonders gefragt) schon mal dazu führen, dass er übern Zaun und alle Berge ist, wenn ein Reh vorbeispringt. Für mich würde der Pinscher aufgrund dieser Eigenschaften so gar nicht infrage kommen. Aber da ist jeder natürlich ganz verschieden. Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute und immer eine ruhige, souveräne Hand im Umgang mit eurem neuen Begleiter.

https://achtzehns-hunde.jimdo.com/der-pinscher/
 
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