Dackel leckt JEDEN an

Diskutiere Dackel leckt JEDEN an im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo an alle :) Ich bin neu im Forum und habe ein paar fragen zum Verhalten unseres Dackels Bronko. Er ist neun Jahre alt, wurde von meinem...
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Paulali

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Hallo an alle :)
Ich bin neu im Forum und habe ein paar fragen zum Verhalten unseres Dackels Bronko. Er ist neun Jahre alt, wurde von meinem Freund und seiner damaligen Freundin als Welpe gekauft, ich bin seit zwei Jahren Teil seines Rudels. Bronki hat die nervige Angewohnheit, ununterbrochen lecken zu wollen- alle erreichbaren körperstellen will er anlecken, dabei ist er so penetrant, dass man ihn anschreien muss, damit er endlich aufhört. Wenn Gäste kommen, sind sie für ihn ein gefundenes Opfer, da diese sich nicht trauen, ihn eindringlich ab zu schicken, hängt er ihnen immer am Bein und leckt, leckt, leckt. Unterhalten
kann man sich gar nicht richtig, weil er sich immer in den Mittelpunkt drängen will, Krach macht oder versucht, anders Aufmerksamkeit zu erregen. Ignoriert man ihn, wird er immer penetranter und extremer.
Möchte man ihn streicheln oder kuscheln, beginnt er schnell wieder mit dem lecken (dies soll ja eigentlich Zuneigung und unterworfenheit ausdrücken) und man muss ihn weg schicken, weil er nicht aufhören will :( er hat halt seine Dackel Macken, zwickt Unbekannte gern; wenn Neuankömmlinge ihm nicht sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit und Hingabe bieten, die er sich wünscht, meckert er und zwickt. Dieses Verhalten kam mit seinem ersten Jahr auf. Als Kleiner wurde er sehr isoliert, hatte nicht viel Kontakt zu Fremden aufgrund dieser Macken, daher fällt es schwer, ihn mit Menschen vertraut zu machen (Besuch muss immer erst neutral vorgestellt werden, es kommen kaum Freunde zu besuch, weil er so nervt oder die Leute nicht mag).
Meine Frage an der Stelle, woher kommt dieses Verhalten? In seinem Alter kann man ihm das wohl kaum abgewöhnen, das Zwicken und Lecken, doch würde ich ihn gern besser verstehen können. Ich finde es schade, dass er so schwer mit Menschen kann, da ich es auch nicht einsehe, dass mich meine Freunde nicht besuchen können nur weil unser Dackel so wählerisch ist. Männer mag er nämlich eigentlich alle. 🙄 er hat alle Frauen in der Familie schon mal gebissen, mich auch, als mein Freund ihn gerade streichelte und ich ihn kraulen wollte. Mittlerweile ist er besser geworden, er erkennt mich als Beta-Tier an, doch früher hat er unvorhersehbar gebissen. Mich nur einmal, aber die ex Freundin auch mal in die Nase, weil ihm etwas nicht gepasst hat. Soviel zu meinem lieben Dackel, wie ist das bei Euren? Sind sie auch so eigen und unvorhersehbar? Ich bin über jede Meinung dankbar und auch für die Geduld beim Lesen des Romanartigen Textes 😅
 
29.06.2017
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Knopfstern

Knopfstern

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HalliHallo,


Meine aller erste Frage, wie lastet ihr das Tier aus?
Für mich klingt das danach, das bei euch so ziemlich einiges falsch gelaufen ist.;)
Und doch, mit konsequenter, liebevoller, geduldiger Erziehung, kann man das auch einem neun Jahre alten Dackel/Hund beibringen. ;)
Man muss nur wissen, wie.

Habt ihr mal über einen Trainer nachgedacht, wenn euch sein Verhalten so Stört?
Für mich klingt das nämlich alles danach, das der Hund euch erzieht und ihr nicht euren Hund. Und das scheint er ganz gut geschafft zu haben über die Jahre.
 
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Paulali

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danke für deine Antwort :) ich kenne Bronko erst seit zwei Jahren und konnte leider nicht viel zu seiner Erziehung beitragen. Mein Freund hält nicht viel von Erziehung und auch nicht von Trainern, alles was man ihm empfohlen hat, schlägt leider nicht bei dem lieben Dackel an. in seinen jungen Jahren ist definitiv vieles schief gelaufen, er ist wirklich ein sehr komischer Kauz, der Süße :D Wir schicken ihn immer ab, sobald er lecken will, eigentlich müsste er es doch dadurch mal begreifen, es interessiert ihn aber gar nicht! Er schaut einen dann nur regungslos an, völlig ungerührt, dann versucht er es wieder, bis er weg geschoben und angeschimpft wird, das kann es doch nicht sein.. :eusa_doh:
Woher kommt dieses Lecken? Sein Sohn ist da noch schlimmer, er schleckt ununterbrochen und kann seine Zunge kaum kontrollieren.
 
Knopfstern

Knopfstern

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ich kenne Bronko erst seit zwei Jahren und konnte leider nicht viel zu seiner Erziehung beitragen.
Hättest du schon. ;) In zwei Jahren hätte man seeeeeeeeeehr viel Trainieren können. Da hat man leider sehr viel Zeit verstreichen lassen.

Naja, warum soll der Hund aufhören zu lecken, nur weil er weggeschickt wird? Gibt keinen Sinn für das Tier.

Wenn dein Freund da nicht mitziehen will, wird es schwer, dem Hund überhaupt etwas bei zubringen. Dann stört ihn sein Verhalten scheinbar nicht so sehr, wie dich?
Meine aller erste Frage, wie lastet ihr das Tier aus?
Diese Frage wäre enorm Wichtig zu wissen. Was macht ihr mit dem Hund? Wie wird der Hund vom Kopf ausgelastet? Ihr habt da ein Jagdhund, der gefordert und gefördert werden will. Auch dies kann zu seinem Fehlverhalten, was es für euch ist, beitragen.

Wurde der Hund mal Untersucht und geschaut, ob er Mangelerscheinungen hat?

Mein DobermanMix hatte auch mit grosser Leidenschaft abgeleckt was nur ging.Besonders wenn es warm war und man schwitzige Haut hatte.
Das gehörte einfach zu ihm. Allerdings war er nie aufdringlich dabei.

Wie sieht es allgemein aus, mit Erfahrung was Hunde und Erziehung bei euch angeht?
 
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A-Fritz

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Hallo
Ich denke, am einfachsten wäre es, wenn der Hund einen Maulkorb bekäme.

Natürlich kann und sollte jeder Hund eine Erziehung bekommen und jedes unerwünschte Verhalten, welches ein Hund zeigt,
muß mit einen besonderen Training verändert werden, dieses sollte auch in jedem Alter eines Hundes möglich sein,
besonders wenn andere Menschen belästigt und sogar gefährdet werden.

Schon wenn sich der Dackel in den Mittelpunkt spielen will, solle er immer auf seinen Platz verwiesen werden.
dieses sollte jetzt zum Ziel eines Trainings gemacht werden.

1. Zum Anfang kann der Hund mit Futter, durch ein Kommando an einen bestimmten Platz gebracht werden,
an dem er immer länger bleiben soll, bis er dieses Kommando beherrscht.


2. Ein anderes, Abbruch-Kommando wird immer benutzt sobald der Hund etwas verbotenes macht
und man den Hund daran hindern möchte.
Mehr oder weniger handgreiflich, wenn es nicht anders möglich ist, oder nur mit dem Kommando,
wird der Hund in seinem Handeln unterbrochen, sobald er etwas unerlaubtes macht.

Bei konsequenter und geduldiger Anwendung dieser Maßnahmen, wird es bestimmt auch gelingen
diesen Hund zu einem anderen Verhalten zu bewegen.

Fritz.
 
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Paulali

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Für mich ist er der erste Hund, mein Freund hatte davor auch schon einen Dackel, dieser war vom Verhalten wohl ganz anders. Früher war Borneo oft mit im Garten bei den Eltern, dort lebt auch eine Hündin, mit der er Nachwuchs hatte, einen davon behielten sie und dieser geriet letzten Sommer mit ihm in einen Revierkampf, seitdem können wir Bronko nicht mehr mit nehmen, da sie sich nur noch anfallen, Bronko gibt natürlich seinen Garten nicht auf, schließlich ist er seit Jahren dort, sein Sohn wohnt hingegen dort, für ihn ist es sein Zuhause. Ich gehe jeden Tag mit ihm in den Wald, allerdings nur an der Leine, sonst ist er auf und davon (Fährten verfolgen, Vögel jagen). dort interessieren ihn auch die anderen Hunde kaum, in den Straßen kann er nur mit denen auf seiner Augenhöhe. Dass er schwitzige Hände ableckt, verstehe ich, ist ja wie ein Salzstein für ihn :D
Ich werde eine Untersuchung mal ansprechen, vielleicht bekommt er nicht genug Aufmerksamkeit. ich bin viel Zuhause, mein Freund muss immer viel arbeiten, gerade ihn verfolgt Bronko aus dem Grund wohl umso mehr, will dauernd an ihn ran, was natürlich ungemein nervt, aber einfach nur die Suche nach der Nähe ist, die er den Tag nicht bekommen konnte.
Wie kann ich deiner Meinung nach dem Hund beibringen, mit dem Lecken aufzuhören, wenn du sagst, wegschicken macht keinen Sinn?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo
Schon wenn sich der Dackel in den Mittelpunkt spielen will, solle er immer auf seinen Platz verwiesen werden.
dieses sollte jetzt zum Ziel eines Trainings gemacht werden.

1. Zum Anfang kann der Hund mit Futter, durch ein Kommando an einen bestimmten Platz gebracht werden,
an dem er immer länger bleiben soll, bis er dieses Kommando beherrscht.
Fritz.
Das werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen. Er ist eben sehr dickköpfig und eigensinnig, das macht einen Dackel ja aus, aber da muss man eben hartnäckig bleiben..
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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A-Fritz, das ist Blödsinn.
So ein Quatsch...das ist Steinzeit-Erziehung á la Fichtlmeier.


Vorab- wie Knopfstern schon sagte kann man da noch ne ganze Menge wieder richten.
Und mein Freund würde, wenn er es tolerieren würde, dass sein Hund mich beißt, sich ordentlich was anhören dürfen.

Dieses Lecken kann durchaus auch zu einer Art Zwangsverhalten geworden sein durch falsche/fehlende und vor allen Dingen geistig anregende Auslastung und Beschäftigung.
Einen Hund kann man nicht anschaffen und dann quasi "in die Ecke stellen"- dann entwickeln sich zwangsläufig Verhaltensauffälligkeiten.

Unsere Dackelhündin hat bei Stress auch wahnsinnig viel Menschen abgeleckt, aber wir konnten das sehr gut umlenken auf anderes Verhalten und darum geht es letzten Endes.
Schimpfen bringt rein gar nichts, wie ja schon bemerkt wurde.

Wichtiger ist es zu schauen WARUM der Hund das macht.

Zur Not würde ich an deiner Stelle wohl ohne Mann im Schlepptau zu einem guten ( https://www.tierforum.de/t175806-guter-hundetrainer-qualitaetsmerkmale.html) Trainer gehen und das mal vernünftig eruieren lassen was genau da schief läuft.

Und lasst ihn bitte nicht nochmal decken...verhaltensauffällige Tiere sollten keinesfalls zur Zucht o.ä. eingesetzt werden.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Warum beantwortest du die Frage nicht, wie ihr das Tier auslastet? ;)
Lebt der Hund ohne Aufgabe vor sich hin? Kriegt keine Auslastung im Sinne von Kopf Arbeit* Er geht ja schliesslich Fährten, wenn er kann, also will er was tun*
Ich meine, arbeitet ihr überhaupt gar nicht mit dem Tier? Irgendwas? Tricks? Leckerlies suchen? Fährten?

Ansonsten kann ich Mido da nur zustimmen, was Fritz angeht.
Fraglich auch wozu ein Maulkorb?
 
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Paulali

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Und lasst ihn bitte nicht nochmal decken...verhaltensauffällige Tiere sollten keinesfalls zur Zucht o.ä. eingesetzt werden.
das war auch auf keinen Fall beabsichtigt, leider hat der Opa nicht aufgepasst und zu spät bemerkt, was passiert war.. :eusa_doh: er ist ja immer nur besuchsweise bei der Hündin und den Eltern.
ein Zwangsverhalten ist es sicher, er kann sich ja gar nicht helfen. Seit er nicht mehr in den Garten kann und nur an der Leine geführt wird, schränken sich die Spiele erheblich ein, ich weiß nicht ob es früher anders war mit dem Spielen oder Fährten.. oh man, das ist echt schlimm, wir haben auch keinen Hundepark in der Nähe, wo er sich mal unangeleint austoben könnte, wahrscheinlich wäre dieser dann auch nur besuchbar, wenn er leer ist, sonst streitet er sich mit jedem Hund :eusa_doh: vielleicht auch mal nicht schlecht, dann merkt er, dass er nicht allein ist auf der Welt und andere Hunde gar nicht so übel sind.. in unserem häuslichen Garten gibt es zu viele Schlupflöcher, durch die er entwischen kann, da die Hecken die Zäune blockieren, konnten nicht alle Löcher geschlossen werden, hatte das alles schon mal mit meinen Kaninchen früher durch :eusa_shifty:
 
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A-Fritz

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Hallo Midoriyuki und Knopfstern,
leider vermisse ich bei euren Ausführungen und Ratschlägen meistens irgendwelche praktischen Vorschläge, oder Anleitungen zur Problemlösung.
Natürlich kann jeder zu einem professionellen Trainer gehen, aber ob dieses auch Zielführend ist, kann man nicht wessen,
was aber sicher ist, es kostet Geld.

Ich bin der Meinung, Ratsuchende suchen hier im Forum Antworten und Hilfen zu Lösungen bei ihren Problemen
und nicht den Hinweis, es gibt nur Hilfe bei einem Trainer.

Bei einem Hund, der zu Aggressionen neigt und Menschen gefährdet, ist ein Maulkorb immer ein humanes und sicheres Hilfsmittel,
bei der Hundereihung, welches wie in diesem Fall auch das abschrecken verhindern kann.

Um bei Hunden ein Verhalten zu verändern, ist es wesentlich, den Hund an der Ausübung bei diesem zu hindern.
Egal ob diese jetzt eine Art Zwangsverhalten bei dem Teckel geworden ist oder nicht,
nur durch eine Unterbrechung dieses Verhalten, kann eine Änderung beim Hundes möglich werden.

Ich habe den Eindruck, bei diesem Teckel fehlt jegliches Training zur Unterordnung und darum auch die Möglichkeit bei ihm,
durch einfache Kommandos eine Kontrolle und eine Lenkung zu erreichen.
Hier wäre natürlich ein kontinuierliches, tägliches Training und eine Konditionierung angebracht, dieses würde die Haltung bei dem Tier erleichtern.

Doch eine Baustelle nach der Anderen,
um das An-Leckt und Beißen bei dem Hund zu verhindern,
kann ich nur auf meine schon vorgeschlagenen Maßnahmen verweisen ,
obwohl diese hier als Blödsinn, Quatsch und als Steinzeit-Erziehung bezeichnet worden ist.
Aber so lange hier keine besseren Maßnahmen genannt , oder ein besseres Konzept vorgestellt werden kann,
ist dieses sehr traurig und diese Wortwahl bei der Kritik auch ziemlich primitiv .
Ich denke, eine starke Kritik, kann keine schwachen Argumente ausgleichen: roll::roll::roll:

Fritz.
 
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Knopfstern

Knopfstern

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Ich werde hier keine praktischen Tips geben, so lange man mir nicht beantwortet, wie dieser Hund ausgelastet wird.
Das spielt alles mit rein.

Da kann ich nicht locker Flockig schreiben "Mach dem Hund nen Maulkorb um und probier xyz." Damit ist es aber nicht getan, da gehört mehr dazu.
Man muss sich einiges an Wissen zur Hundeerziehung aneignen. Das geht nicht von heute auf morgen und nicht, bei einem Hund, der so reagiert.

Und wie geschrieben, Ich habe hier jetzt mehrfach danach gefragt, wie dieser Hund ausgelastet wird, wenn darauf keine Antwort kommt, finde ich es unfassbar schwer, da etwas einzuschätzen. Weil man überhaupt nicht sagen kann, was mit diesem Hund überhaupt gemacht wird.
Ein Dackel, mit dem keine Kopfarbeit gemacht wird, der neigt gerne zu seltsamen Verhalten. ;)

Hatten wir nicht gerade in einem anderen Thema, mit dem Hund aus dem Ausland, das Thema, wie unerzogen und Hilfsbedürftig die Menschen und Hunde sind? ;) Hast du nicht das Thema angeschnitten, siehste, das sind nicht nur die Auslandshunde. Das sind auch die Hunde die hier leben. Und da warst du doch auch die Person, die sagte, diese Hunde gehören in professionelle Hände.
Ich zitiere da mal:

Was wir brauchen, sind eher Therapierende,
Wenn solche Menschen mit der Aufgabe, einen solchen Hund betreuen zu wollen, dann alleine gelassen werden,
stehen sie häufig vor teuren Tierarztbesuchen und langwierige Behandlungen ihrer Pfleglinge,
auch kann es manchmal bei traumatisierten Tieren nicht nur für die Hundehalter gefährlich werden, sondern auch für ihre Umgebung.
https://www.tierforum.de/t203753-extreme-angst-mischling-rumaenien.html

Die Junge Dame scheint hier alleine vor dem Problem zustehen, warum also kein Geld ausgeben und Hilfe holen? Aber bei einem Auslandshund soll das sein? ;)
Und hier willst du ernsthaft einem Dackel einen Maulkorb um machen und das über ein Forum klären?
Finde ich gewagt. ;)

Wie geschrieben, so lange meine Fragen bzgl. des Auslastens hier Ignoriert werden, fehlt mir einfach zu viel Info.
 
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Paulali

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Er ist ja nun nicht aggressiv, Leute fällt er nicht einfach so an, nur wenn er nicht beachtet wird, will er mal in den Hacken zwicken oder wenn er sich nicht wohl fühlt. An der Leine halten wir ihn kurz, passieren wir Leute. Er hat nie irgendeine Art von Training erfahren, respektiert Frauen nicht als Ranghöhere, er testet, wie und wo er bei Personen mit seinem Verhalten durch kommt und wenn er keine klare Grenze gezeigt bekommt, stellt er sich über diese Person. Er wird nicht ausgelastet, bis auf die waldspaziergänge. Im Garten konnte man mit ihm spielen, diesen Freiraum gibt es wie gesagt nicht mehr. Deine Frage habe ich nicht ignoriert, in meiner letzten Antwort schrieb ich bereits dazu :p

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Den Maulkorb lehne ich ab, das verstört ihn nur noch mehr und ruft schlechte Erinnerungen an vergangene Tierarzt besuche hervor :(
 
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A-Fritz

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Hallo Knopfstern,
Auslandshunde in Deutschland zu pflegen, sehe ich nicht als zwingend notwendig an, sondern als zusätzliche Belastung.
Wesentlicher wichtiger wäre es, möglichst alle Hunde hier so zu sozialisieren, so, daß diese in unserer Gesellschaft akzeptiert werden können.

Deine Einstellung keine praktischen Tips zu geben, halte ich nicht für gut.
Wenn wir hier im Forum gemeinsam verschiedene, unterschiedliche Lösungen bei einem Problem erörtern,
können wir mit guten Argumenten abwägen, welche Möglichkeit die Beste ist und noch gegenseitig davon profitieren.
Eine kontroverse Diskussion in dem Forum, mit starken Argumenten,doch ohne die Herabsetzung anderer Menschen,
sehe ich immer als gewinnbringend an, hier kann jeder etwas lernen, und auch die Leser freuen sich wenn es lebhaft wird.

Paulali, ich habe mir schon gedacht, daß der Teckel bei Dir keine große Abwechslung bekommt
und auch noch kein Training bekam.

Nur wenn Du bei dem Hund etwas ändern möchtest, gibt es nur die Möglichkeit dieses durch ein häufiges Training zu versuchen.
Vielleicht gibt es in deiner Nähe einen Hundeverein, hier sind dann viele gleichgesinnte Hundehalter mit denen Du gemeinsam trainieren kannst,
es gibt einen umzäunten Platz, auf dem Dein Hund sich, unter Aufsicht auch an andere Hunde gewöhnen kann.
So bekommt der Hund eine andere Konditionierung und Du bekommst auch Anregungen was Du alles mit dem Hund unternehmen kannst,
oder welche Beschäftigung für deinen Hund spannend und abwechslungsreich ist. Solche gemeinsamen Aktionen haben viele Vorteile
bei der Bindung und dem Zusammenspiel von Hund und Halter.


Allerdings wird es auch noch nötig sein , alleine bei Dir im Haus und bei Spaziergängen an einer individuellen
Verhaltensänderung bei Deinem Hund zu arbeiten, um auch seine speziellen Probleme zu verbessern.

Natürlich gibt es immer verschiedene Ansetze bei der Hundeerziehung, nur sehe ich es als schwieriger an,
da du einen Maulkorb ablehnen willst, mit deren Hilfe Du leicht und ohne Gefahr das Lecken und Beißen verhindern kannst.

Vielleiche sehen hier einige Andere einen besseren Weg, aber ich denke, ohne Maulkorb müßtest Du dieses Verhalten jedes Mahl massiv unterdrücken.
Besonders dann wenn fremde Menschen durch Deinen Hund attackiert werden, muß dein Eingriff sofort erfolgen, damit das unerwünschte Verhalten
bei deinem Hund zeitnahe unterbrochen und verhindert wird.

Wenn Du Glück hast, gelingt es Dir vielleicht auch durch Ablenkung irgendeiner Art deinen Hund von dem Lecken und Beißen abzulenken,
ohne massiv werden zumüßen, dieses sehe ich bei Deinem Hund aber nicht.

Gut wäre es, wenn Du dieses verkehrte unerwünschte Verhalten Deines Hundes möglichst oft provozieren würdest,
so hast Du auch öfter die Möglichkeit deinen erzieherischen Eingriff zu bekommen, damit Dein Hund allmählich sein Verhalten ändern kann.


Fritz
 
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miwok

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Hallo Knopfstern, Auslandshunde in Deutschland zu pflegen, sehe ich nicht als zwingend notwendig an, sondern als zusätzliche Belastung. Wesentlicher wichtiger wäre es, möglichst alle Hunde hier so zu sozialisieren, so, daß diese in unserer Gesellschaft akzeptiert werden können.
Ich glaube, hier machst du einen Denkfehler. Wenn es keine Auslandshunde gibt, heißt das ja noch lange nicht, das dann die "deutschen" Hunde besser sozialisiert werden.
Deine Einstellung keine praktischen Tips zu geben, halte ich nicht für gut. Wenn wir hier im Forum gemeinsam verschiedene, unterschiedliche Lösungen bei einem Problem erörtern, können wir mit guten Argumenten abwägen, welche Möglichkeit die Beste ist und noch gegenseitig davon profitieren. Eine kontroverse Diskussion in dem Forum, mit starken Argumenten,doch ohne die Herabsetzung anderer Menschen, sehe ich immer als gewinnbringend an, hier kann jeder etwas lernen, und auch die Leser freuen sich wenn es lebhaft wird.
Ich finde es richtig, in diesem Falle auf einen Trainer vor Ort zu verweisen, der auch die "Fehler" aller beteiligten Menschen sehen und beurteilen kann. Denn die Fehler werden bei den Menschen gemacht, das Vrhalten des Hunde ist nur die Reaktion darauf.
Paulali, ich habe mir schon gedacht, daß der Teckel bei Dir keine große Abwechslung bekommt und auch noch kein Training bekam. Nur wenn Du bei dem Hund etwas ändern möchtest, gibt es nur die Möglichkeit dieses durch ein häufiges Training zu versuchen.
Die Häufigkeit ist es nicht, was den Erfolg des Trainings ausmacht, viel mehr sollte es beide Seiten Spaß machen und ein gewisen Quantum Interesse verhanden sein.
Vielleicht gibt es in deiner Nähe einen Hundeverein, hier sind dann viele gleichgesinnte Hundehalter mit denen Du gemeinsam trainieren kannst, es gibt einen umzäunten Platz, auf dem Dein Hund sich, unter Aufsicht auch an andere Hunde gewöhnen kann. So bekommt der Hund eine andere Konditionierung und Du bekommst auch Anregungen was Du alles mit dem Hund unternehmen kannst, oder welche Beschäftigung für deinen Hund spannend und abwechslungsreich ist. Solche gemeinsamen Aktionen haben viele Vorteile bei der Bindung und dem Zusammenspiel von Hund und Halter.
Deinem Voschlag eines Vereines oder einer Hundeschule kann ich nur zustimmen, allerdings kann man auch den Hund mal auf den Feldern oder im Wald laufen lassen, wenn niemand zu schaden kommen würde. Eine lange Schleppleine würde vll auch schon eine große Hilfe sein um etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen
Allerdings wird es auch noch nötig sein , alleine bei Dir im Haus und bei Spaziergängen an einer individuellen Verhaltensänderung bei Deinem Hund zu arbeiten, um auch seine speziellen Probleme zu verbessern. Natürlich gibt es immer verschiedene Ansetze bei der Hundeerziehung, nur sehe ich es als schwieriger an, da du einen Maulkorb ablehnen willst, mit deren Hilfe Du leicht und ohne Gefahr das Lecken und Beißen verhindern kannst. Vielleiche sehen hier einige Andere einen besseren Weg, aber ich denke, ohne Maulkorb müßtest Du dieses Verhalten jedes Mahl massiv unterdrücken. Besonders dann wenn fremde Menschen durch Deinen Hund attackiert werden, muß dein Eingriff sofort erfolgen, damit das unerwünschte Verhalten bei deinem Hund zeitnahe unterbrochen und verhindert wird. Wenn Du Glück hast, gelingt es Dir vielleicht auch durch Ablenkung irgendeiner Art deinen Hund von dem Lecken und Beißen abzulenken, ohne massiv werden zumüßen, dieses sehe ich bei Deinem Hund aber nicht. Gut wäre es, wenn Du dieses verkehrte unerwünschte Verhalten Deines Hundes möglichst oft provozieren würdest, so hast Du auch öfter die Möglichkeit deinen erzieherischen Eingriff zu bekommen, damit Dein Hund allmählich sein Verhalten ändern kann.
Ich finde es nun viel wichtiger, den Hund "lesen" zu können und herauszufinden, was genau eigentlich passiert ist, bevor er "schnappt" - damit man auch sein eigenes Verhalten ändern kann. Weiß man dies, kann man auch auf den Maulkorb verzichten. Des weiteren würde ich an der Frustrationstoleranz des Hundes arbeiten, aber nicht so, wie von dir vorgeschlagen, sehr oft, sondern in wirklich kleinen Schritten. Alles eben auch zu seiner Zeit und eher spielerisch als mit Druck.... So würde ich dann auch mal schauen, ob Nasenarbeit (Fährten) etwas für ihn ist, oder andere Sportarten. Evtl. wäre es auch wichtig, dass er mehr Kontakt zu anderen Hunden bekommt, auch da, bei der Zusammenführung, kann ein Trainer die Körpersprache erklären und falls nötig, rechtzeitig eingreifen, wenn man es selbst noch nicht erkennt, sollten sich die Hunde nicht vertragen
 
Midoriyuki

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Danke, miwok, du nimmst mir die Worte aus dem Mund;)

A-Fritz, ich habe die Resultate von Vorschlägen wie deinen ziemlich häufig im Training gehabt und da du grundsätzlich solche Tips gibst bin ich mitnichten bereit dir in jedem Thread detailliert zu erklären wo deine Denkfehler liegen.

das war auch auf keinen Fall beabsichtigt, leider hat der Opa nicht aufgepasst und zu spät bemerkt, was passiert war.. :eusa_doh: er ist ja immer nur besuchsweise bei der Hündin und den Eltern.
Hündin nehmen und beim Tierarzt die "Spritze danach" geben lassen.
Funktioniert genau wie bei Menschen und man verhindert einen ungewollten Wurf und eine belastende Trächtigkeit ;)

Keine Hündin MUSS werfen, nur weil sie gedeckt wurde.
Wenn man das sofort mitkriegt kann man das ganz easy verhindern.
 
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