2 Freiläufer sollen Wohnungskatzen werden

Diskutiere 2 Freiläufer sollen Wohnungskatzen werden im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hi zusammen, ich bin neu hier und habe mich aus einem bestimmten Grund angemeldet: Ich spiele mit dem Gedanken aus meinem Elternhaus auszuziehen...
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Nala&Evoli

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Hi zusammen,

ich bin neu hier und habe mich aus einem bestimmten Grund angemeldet: Ich spiele mit dem Gedanken aus meinem Elternhaus auszuziehen und möchte natürlich meine zwei Babys auch mitnehmen.
Ich besitze zwei knapp einjährige Katzen, die aktuell Freiläufer sind. Was ich aber dazu sagen muss: Die beiden sind jede Nacht "eingesperrt", also sie sind dann
in einer Garage (mit Fenster, ist also nicht zu dunkel und ungemütlich) und dürfen und durften noch nie nachts raus.
Die beiden fordern das aber auch ein, also sie warten jeden Abend ganz brav vor dem Haus, bis ich sie dann rein lasse und füttere. Sie sind recht faul, würde ich jetzt mal sagen, da sie ihren "Radius" von knapp 100 m rund um unser Haus gefühlt nie verlassen. Sie warten auch jeden Tag auf mich, wenn ich von der Arbeit heimkomme und liegen meistens irgendwo mitten im Weg rum.:D

Wie eingangs schon erwähnt, befasse ich mich nun mit dem Gedanken auszuziehen und will die beiden nicht zurück lassen (was im Notfall auch noch eine Option wäre).
Ich wollte mich mal nach euren Erfahrungen mit einer solchen Situation erkundigen - ist es für die Stubentiger überhaupt eine Option, auf einmal komplette Wohnungskatzen zu werden? Da sie wie gesagt ohnehin nicht wirklich umherstreunern, habe ich doch große Hoffnung, dass es funktionieren könnte.

Danke schon mal für eure Tipps!

LG
 
18.07.2017
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
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A-Fritz

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Hallo,
Wohnungskatzen lassen sich leichter zu Freigängern, machen wie umgekehrt.
Auch wenn deine Katzen noch jung sind und sich auch nicht weit vom Haus entfernen,
wird es nicht so leicht sein, diese jetzt völlig einzusperren.

Ich würde es aber versuchen die Katzen in die neuen Wohnung mitzunehmen,
wenn Du die Möglichkeit hast, Deine Katzen zur Not auch bei den Eltern zulassen,
gibt es ja immer noch die Option sie wieder bei den Eltern zurückzugeben.

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

machbar ist das schon- hab hier 2 draußen geborene Babys und eine Ex-Streunerin und es funktioniert.
Allerdings muss die Wohnung ansprechend gestaltet sein, sprich genug Ausweichmöglichkeiten, katzengeeignete und vor allen Dingen artgerechte Einrichtung (Catwalks, Bäume mit vernünftigem Durchmesser - alles unter 8 cm ist eher ungünstig und mind 80-90cm durchgehende Stämme sollten das dann sein, begehbare Schrank usw. usw.) und nicht zuletzt entsprechende Auslastung.

Das heißt geistig herausforderndes Spielen, insbesondere das Jagdverhalten sollte man ausreichend beachten.
Da muss man schon etwas kreativer werden als 2 Mal mit dem Federwedel schwingen :)

Ist aber alles Übungssache und mit der Zeit findet man auch raus worauf die eigenen Katzen wirklich Bock haben :)
 
Audrey

Audrey

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Nur eine kleine Zwischenfrage: wenn sie nachts in der Garage sind - dürfen sie dann tagsüber ins Haus wenn sie wollen, oder kennen sie "menschliche Behausungen" gar nicht?
 
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Nala&Evoli

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Nein, da dürfen sie nicht rein. Ab und zu lass ich sie mal mit rein, aber nur unter Aufsicht - wie du sagst, sie kennen es einfach nicht und sind sehr neugierig, Was ja auch normal ist. Allerdings darfst du dir die Garage nicht komplett leer vorstellen, das ist eher Heizungsraum, den ich eben katzengerecht eingerichtet habe.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Klar, kratzbäume und ein laufsteg waren auch schon auf meiner Liste.. ich hoffe eben, dass es den beiden nicht allzu schwer fallen würde🙈
 
Sini

Sini

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Ich sehe es immer sehr kritisch wenn gesagt wird, dass man nur eine gute Einrichtung und genug Beschäftigung braucht um Freigänger problemlos ans Eingesperrtsein gewöhnen zu können.

In meinen Augen gibt es nichts was die Freiheit und die Sinneseindrücke von "Draussen" wirklich ersetzen kann. Die wenigsten Katzen würden wohl freiwillig nur im Haus bleiben wenn sie die Wahl hätten wo sie sich aufhalten können.
Und doch gibt es Katzen die es offensichtlich gut akzeptieren, nicht mehr raus zu können und andere die sich schwer tun. Wahrscheinlich hängt das auch stark vom Charakter ab und kann nie wirklich vorhergesagt werden.

Ich habe beim Auszug aus dem Elternhaus meine Katze dort zurück gelassen weil ich ihr keinen Umgebungswechsel und den Verlust der Freiheit zumuten wollte, aber ich wusste auch, sie ist dort gut aufgehoben und liebevoll versorgt.

Die Frage ist, aus welchen Gründen du die Katzen mitnehmen möchtest?
Für dich oder weil deine Eltern sich nicht um sie kümmern würden?
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Ich sehe es immer sehr kritisch wenn gesagt wird, dass man nur genug Beschäftigung braucht um Freigänger problemlos ans Eingesperrtsein gewöhnen zu können.

In meinen Augen gibt es nichts was die Freiheit und die Sinneseindrücke von "Draussen" wirklich ersetzen kann. Und doch gibt es Katzen die es offensichtlich gut akzeptieren, nicht mehr raus zu können und andere die sich schwer tun. Wahrscheinlich hängt das auch stark vom Charakter ab und kann nie wirklich vorhergesagt werden.
Seh ich genau so. Ina und Seven haben ja Freigänger übernommen, die jetzt mit begrenztem Freigang (Gehege / Dachterrasse) bestens zurecht kommen. Aber das hängt wohl wirklich von der jeweiligen Katze ab. In die Richtung zielte übrigens auch meine Frage - wenn sie Menschenwohnungen /-häuser so gar nicht gewohnt sind hätte ich persönlich Angst, daß sie mir alles in Schutt und Asche legen.

Aber da muß ich mich (Premiere!) mal Fritz anschließen: Versuch macht klug. Wenn die Katzen todunglücklich wirken - oder Du selber es bist! - kannst Du sie ja immer noch zu Deinen Eltern bringen und weißt sie da bestens versorgt.
 
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Nala&Evoli

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Die Frage ist, aus welchen Gründen du die Katzen mitnehmen möchtest?
Für dich oder weil deine Eltern sich nicht um sie kümmern würden?
Es sind am Ende des Tages ja immer noch meine Tiere - ich hab sie mir zugelegt und mich ja somit auch verantwortlich erklärt, mich um sie zu kümmern. Ich denke, es ist schon verständlich, warum ich sie mitnehmen möchte. Aber wie gesagt, ich muss dass einfach auch erst mal ausprobieren mit den beiden - wenn es nicht funktioniert, dann ist es eben leider so.
 
seven

seven

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Ich würd´s auch versuchen - zum Glück gibt´s ja immer noch die Option, dass sie doch wieder zurück können.
Ich überlege gerade - erster Gedanke war: "Die Katzen sind noch so jung (normalerweise sollten sie ja Freigang aufgrund ihrer Unbedarftheit ohnehin erst ab ca. 1 Jahr bekommen), möglicherweise fällt es ihnen da leichter, sich an "Haus-Haltung" zu gewöhnen."
Zweiter Gedanke dann: "Gerade die jungen Katzen sind ja noch viel verspielter, bewegungsfreudiger, neugieriger etc... und daher könnte es ihnen umgekehrt auch genau schwerer fallen."

Die von Audrey erwähnten Katzen, die zu Ina und mir gezogen sind, waren zum "Auszugszeitpunkt" bereits 12 Jahre alt, aber eben wirklich auch eingefleischte Freigänger, die den ganzen Tag draußen waren und erst abends, wenn die Besitzer heimkamen, ins Haus gelassen wurden. Da hatten wir auch erst Sorge, dass sie da nicht mit klarkommen - aber im Gegenteil - ich habe hier eine Katzenklappe (die die Netty allerdings nur selten nutzt, lieber nimmt sie die Balkontür ;) ), sodass meine Katzen durchgängig raus auf die Terrasse könnten, wenn sie wollten. Aber - siehe da: Die Netty möchte gern ihren Freigang - aber maximal 5 Minuten am Stück, dann kommt sie sofort wieder rein, legt sich auf die Couch und pennt... Jetzt musste ich aufgrund von Terrassenrenovierungsarbeiten die Terrasse fast durchgängig für 2 Monate dichtmachen (ab und an konnte ich je nach Baustand abends mal für 10 Minuten unter Aufsicht die Katzen rauslassen, aber teilweise eben auch über ´ne Woche oder zwei am Stück nicht...) - die Netty hat anfangs gemault, sich dann aber tatsächlich arrangiert...

Also - probier´s aus, einen Versuch ist´s wert!

LG seven
 
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Nala&Evoli

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Danke für eure Kommentare!:clap:
Die beiden haben wir von einem Bauernhof bekommen, aber da waren sie noch sehr, bzw. eig. zu jung (ich denke max. 8 Wochen). Meine Vermutung ist ja, dass die Bauern einfach froh waren, dass sie die Kleinen los sind, und dass es ihnen trotz der Abwesenheit ihrer Mutter bei uns besser ging. Da sie eben so jung zu uns gekommen sind, sind sie halt sehr auf mich (bzw. auch auf meine Schwester) fixiert. Ihnen fehlt gefühlt auch jeglicher Jagdinstinkt - die beiden würden wohl eher vor einer lebendigen Maus davon laufen anstatt sie zu fangen :D Die beiden sind Schwestern und wirklich auch ein Herz und eine Seele - sie sind immer zusammen, was mir wieder die Hoffnung macht, dass sie weiterhin zu zweit sind, sie die Umstellung einigermaßen gut verkraften.

Seven, zu deinen Bedenken: Anfangs waren Sie natürlich nur unter Aufsicht draußen, aber nachdem sie uns vertraut haben, waren sie immer draußen - verlassen aber wie gesagt das Grundstück eigentlich nicht.

Ich hoffe, dass es funktionieren wird! :)
 
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