Ist artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung wirklich möglich ?

Diskutiere Ist artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung wirklich möglich ? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo, ich denke eigentlich nicht. Wer unbedingt eine Katze in einer Wohnung einsperren will, sollte sich 1. von Anfang an gleich für zwei...
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A-Fritz

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Hallo,
ich denke eigentlich nicht.

Wer unbedingt eine Katze in einer Wohnung einsperren will, sollte sich
1. von Anfang an gleich für zwei kleine Kätzchen entscheiden, vielleicht Geschwister aus einem Wurf und
2. möglichst nur Rassenkatzen verwenden, die durch ihre Art der Selektion
ein ruhiges, sehr sanftmütiges und ausgeglichenes Wesen entwickelt haben.
:|

Katzenrassen mit vorwiegend ruhigem, wenig agilem Charaktereigenschaften sind wesentlich besser für die reine Wohnungshaltung geeignet,
wie unsere europäischen Kurzhaarkatzen, deren Vorfahren eigentlich schon immer Freigänger waren
und bestimmt auch genetisch auf ein selbstbestimmtes Leben als unabhängige Mäusefänger programmiert sind. :? :eusa_doh:

Wer sich nicht vor der Anschaffung von Katzen Gedanken macht, welche Bedingungen dies bei ihm vorfinden werden
und danach die geeignete Katze einer Rasse mit den passenden Eigenschaften wählt,
handelt nach meiner Meinung sehr verantwortungslos. :roll::roll:

Jetzt werden wohl einige Katzenhalter anführen, meine Katze stammt aus dem Tierheim, war eine Streunerin ,
stammt aus unzumutbaren Verhältnissen,wie aus skandalösen Haltungsbedingungen und wenn ich sie nicht aufgenommen hatte,
was wäre wohl aus diesen Katzen geworden, ich habe die Katzen gerettet. :eusa_think:

Aber ist ein Leben in der Gefangenschaft wirklich lebenswert ?
Ich denke, der aus dem 19. Jahrhundert stammende Wahlspruch der Friesisch: - „Lever dood as Slav“ -,
gilt auch für viele Katzen , die in enger Wohnungshaltung ein kümmerliches Leben fristen müßen. :(

Fritz.
 
19.07.2017
#1
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Lunimo

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Ich werde mir jetzt sicher auch keine Freunde machen, aber ich finde, Katzen sollten generell wenn überhaupt nur gesicherten Freigang bekommen.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Gleiches kannst du ebenso beim Hamster, Karnickel, Meeri, Pferd etc. sagen.
Mir ist es persönlich egal, was andere sagen.
Jeder sollte (egal in welcher Haltung) versuchen, dass bestmögliche für sein Tier zu bewerkstelligen.
Was auch immer das für den einzelnen heißen soll.
 
seven

seven

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Oh, da ist wieder jemand auf der Suche nach Freunden :roll:

Ich denke auch, es ist viel besser, wenn die Katzen weiterhin in den Tierheimen vor sich hin vegetieren oder als Streuner vom Zug überfahren werden, wie es den beiden Brüdern unserer Streunerbabies passiert ist, die wir damals leider nicht auch noch mit aufnehmen konnten...

Und natürlich haben auch nur Rassekatzen ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen.

Deswegen, liebe Leute, Finger weg von jeglichen Haus- und Hofkatzen, lasst sie lieber im Tierheim oder sonstwo verkommen! Alles besser als ein Leben in Gefangenschaft!

*Ironie off*
Sorry, ich konnte gerade nicht anders....
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Oh, da ist wieder jemand auf der Suche nach Freunden :roll:
:082:

Du vergleichst nicht ernsthaft das Leben einer Katze in Wohnungshaltung (wenn die nicht zufrieden sind, zeigen die das!) mit dem "Leben" eines Sklaven im 19. Jahrhundert?! Das ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen...

Man sagt, dass Kaninchen einen ähnlichen Bewegungsdrang haben wie Katzen. Google mal nach "Käfigkatze" (Video heißt genau: Käfighaltung für Katzen), A-Fritz.
Und dann denke mal darüber nach, wie viele Kaninchen in 100cm Käfigen stecken oder noch kleiner. Damit will ich sagen: Wieso sollte es Katzen, vorausgesetzt sie fordern nicht den Freigang und haben ihn vorher jahrelang ausgiebig genutzt, drinnen nicht gut gehen?
Meine Cousine hat ein Geschwisterpärchen (Katzen) und die Katze (kastriert) ist viel drin, geht selten in den Hof, weiter gar nicht. Der Kater (kastriert) streift im Stadtpark rum, bei der benachbarten Schule (meine Cousine wurde schon angerufen um ihn zu holen),... Der Kater ist total verspielt, die Katze nicht. Das kann man also nicht pauschalisieren, wo eine Katze sich wohl fühlt, selbst bei Geschwistern ist das unterschiedlich. Sind beides übrigens "normale" EKH.

Oder sollte ich jetzt etwa meine Kaninchen abgeben? Weil ich sie gerettet habe und ihnen nur drinnen nur 7 qm Platz bieten kann?

Kommen bald bei anderen Tieren ähnliche Threads? Bei welchen Tierarten willst du denn aufhören? Ist ja ne never-ending-story.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Also ich "böser" Mensch habe schon einige Katzen "eingesperrt". Bei uns in der Großstadt ist einfach kein sicherer Freigang möglich ohne das ich jeden Abend Angst haben muss ob die Katze nicht gerade an- oder überfahren, vergiftet oder schlichtweg einfach mitgenommen worden ist. Die meisten meiner Katzen haben auch FIV was einen grenzenlosen Freigang eh unmöglich macht, ich habe aber auch eine "gesunde" Katze, jahrelange Freigängerin, die gar nicht mehr raus will... Auch hab ich die Erfahrung mit zwei unkastrierten, jahrelangen Hardcore Freigängern/ Streunern gemacht, dass die nach all den Jahren Katerkämpfen, unregelmäßiges Fressen, etc einfach froh waren in der Wohnung zu leben.

Auch die Empfehlung einfach 2 Kitten zu nehmen und dazu noch ruhig ruhige Rassen "wie unsere EKH". Ich kenne durchaus Fälle wo auch Katzen, die seit Kittenalter nur Wohnungshaltung gewohnt waren, plötzlich unvermittelt z.B. nach einem Umzug oder mit erreichen der Geschlechtsreife plötzlich den Drang nach draußen hatten. Zudem hat die Europäische Hauskatze (europäische Kurzhaarkatzen hat kaum einer im heimischen Wohnzimmer sitzen, diese sind recht selten und werden gerne mit der EHK verwechselt) ein Verhaltensspektrum von ruhiges Schätzchen bishin zu rasender Derwisch, anders als bei den eher ruhigen Persern oder den eher aktiven Bengalen. Das liegt einfach daran das die Hauskatzen "Wildwaldwiesenkatzen", sprich da sind soviele Rassen drin das die EHK kaum/ gar keine rassespezifische Eigenschaften hat.

Es kommt ja immer drauf an wie man die Wohnungshaltung gestaltet. Stell ich denen nur eine Fress- /Trinkmöglichkeit, Kittenkratzbaum, Decke, Klo hin wird sich die Katze auch irgendwann langweilen. Biete ich denen aber einen großen Kratzbaum/ Deckenspanner an, mehrere Fressmöglichkeiten (hier gabs einige Zeit z.B. neben dem Nassfutter/ Barf auch Futtertiere wie Eintagskücken (natürlich gefroren gekauft)), verschiedene Spielmöglichkeiten (von Mäusen über Federangeln bishin zu Fummelbrettern) und auch Versteckmöglichkeiten (Tunnel, Höhlen, etc) oder Catwalks sieht die Sache schon anders aus...

Von Sätzen wie "lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes eingesperrtes Leben", das gerne von Freigängerhaltern benutzt wird, oder dein umgemünztes "Lever dood as Slav" bin ich so rein gar kein Befürworter. Leben ist kostbar und jeder Tod der vermieden werden kann, sollte es auch. Wir wohnen hier an einer stark befahrenen Straße und wie oft lagen hier schon Katzen im Graben oder wurden vermisst, da wäre mir egal wie "glücklich" meine Katze ist wenn sie dadurch ihr Leben verliert.
 
Hexe76

Hexe76

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Obwohl ich hier Freigänger habe, sehe ich trotzdem kein Problem in der reinen Wohnungshaltung, wenn die Wohnung wie von Luna beschrieben, katzengerecht eingerichtet ist.
Meine Katzen können trotz Freigang überall in der Wohnung sprichwörtlich die Wände hoch. Mehrere deckenhohe Kratzbäume, Liegemulden hoch oben an der Wand und zur Krönung ein Loch in der Decke durch das sie auf den Dachboden können. Trotz Freigang wird hier alles genutzt was geboten wird und so manch ein Besucher wunderte sich, dass trotz 10 Katzen hier so eine Stille im Haus ist.
Einige meiner Katzen halten sich draussen nur in unmittelbarer Nähe ums Haus auf und/oder sind mehr drinnen als draussen. Einige sind Hardcore-Streuner und werden mehrere km vom Haus entfernt gesichtet. Natürlich käme es mir nicht in den Sinn, einen Hardcore-Streuner einzusperren, aber jede Katze ist anders, was mir meine 10 jeden Tag demonstrieren - 10 Katzen, 10 Charaktere.
Noch in Deutschland lebend, hatte ich eine Wohnungskatze, die raus konnte und nicht wollte.
Was mach ich denn mit so einer Katze? Zwinge sie zu ihrem "Glück" und schmeiss sie raus, weil nur eine Freigänger-Katze ist eine glückliche Katze, manche wissen es nur nicht?
Man sollte nicht alle Katzen über einen Kamm scheren.
 
Audrey

Audrey

Moderator
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@Seven: made my day :044: :044: :044:

@Fritz: um Deine Frage im Titel zu beantworten: ja.
 
Candy1983

Candy1983

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Wenn ich ganz ehrlich bin, stimme ich Fritz ausnahmsweise so ein bisschen zu und klar kann man das tatsaechlich von fast jedem Tier behaupten.

Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich keine Katze(n) habe. Ich kann keinen Freigang bieten, weil ich vor Sorge nicht schlafen koennte.

Ich werde nie vergessen, als ich in die Wohnung einer ehemaligen Klassenkameradin kam. Ein 35qm Bude und 2 voellig verfettete Katzen, die da auf ihren Liegeplaetzen lagen. Ja die waren zu zweit und ja es gab Klettermoeglichkeiten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Katzengerechtes Leben ist. Wenn man das mal beobachtet, wie sich die Tiere draussen bewegen, nach Maeusen jagen, auf Baeume klettern usw. dann wiederstrebt es mir voellig mir Katzen zu holen und ins Haus zu sperren.

Vielleicht ist es was anderes, wenn die Katzen nur die Wohnung gewoehnt sind, aber irgendwie finde ich immer, man nimmt ihnen etwas weg.
 
seven

seven

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Candy, eigentlich wollte ich in diesem Thread nicht mehr antworten, denn A-Fritz stellt mal wieder völlig hanebüchene, rein provokative Thesen in den Raum, die eine längere Antwort eigentlich nicht wert sind..

Also antworte ich jetzt mal Dir ;)
Klar ist natürlich bei Wohnungshaltung, dass die Wohnung schon eine gewisse Größe haben sollte und die Katzen entsprechende Auslastungsmöglichkeiten haben - auf 35qm wird´s für 2 Katzen in der Tat schon ziemlich eng, das ist keine Frage! Dass die Katzen völlig verfettet waren, ist aber nicht zwangsläufig dem Platzmangel geschuldet, da spielt natürlich auch die adäquate Ernährung eine Rolle.
Zum Thema "Wohnungskatzen/Freigänger" gibt´s hier ja aber auch schon einen oder mehrere Threads, daher will ich das hier gar nicht weiter vertiefen, und die Entscheidung muss letztendlich wirklich jeder selber treffen... ;)

LG seven
 
*max*

*max*

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Wenn ich ganz ehrlich bin, stimme ich Fritz ausnahmsweise so ein bisschen zu
Ich auch, auch wenn ich manchmal A-Fritz's Meinungen etwas sonderbar finde. :D

Ich finde aber, dass man das noch etwas differenzieren müsste. In MEINER Situtation (beide berufstätig, ich oft über 12h ausser Haus) wäre Wohnungshaltung wirklich unzumutbar. Denn auch das tollste Fummelbrett hat sich nach einiger Zeit irgendwann mal ausgefummelt und auch der tollste Kratzbaum inspiriert vielleicht nicht mehr, wenn Frauchen nicht MITSPIELT. Die Frage ist daher vielleicht auch, wieviel Zeit ist der Halter bereit, sich aktiv mit den Katzen zu beschäftigen, so dass sie täglich (!!!) ausgepowert sind und gefordert werden, mit immer wieder neuen Spielideen. Ich glaube, es gibt viele Menschen, die das ihren Katzen nicht bieten können/wollen und dann werden das solche Katzen wie in Candys' Post: dick, fett, träge....lustlos. Das sind jetzt nicht unbedingt Katzen von Foris (denn wer im Forum ist, macht sich sicher mehr Gedanken als der durchschnittliche Halter).
Ich lebe dörflich, viel Platz und Raum für Katzen, 30m hohe Bäume, viele Artgenossen in der Nähe, viele Mäuse, keine Katzenhasser (sehr dankbar bin...) keine Hauptstrasse. Gewiss, ein Restrisiko bleibt, aber für mich ist das die optimale Haltung, was anderes kann ich mir in meiner Situation nicht vorstellen.
Sollte es mal einen erwischen :( - ja doch, so werde ich sagen: sie hatten ein glückliches, ausgefülltes und sehr intensives Leben.
 
Sini

Sini

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Ich mag gar nicht groß mitdiskutieren, da wird man eh auf keinen Nenner kommen.

Was mich aber interessiert- A-Fritz: Wenn du dieser Meinung bist, warum hast du erst gestern noch einem Freigängerhalter geraten hast, seine nicht-Rassekatzen zukünftig zu Wohnungskatzen zu machen?
 
Audrey

Audrey

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Was mich aber interessiert- A-Fritz: Wenn du dieser Meinung bist, warum hast du erst gestern noch einem Freigängerhalter geraten hast, seine nicht-Rassekatzen zukünftig zu Wohnungskatzen zu machen?
Ha! Der war gut!! Stimmt, da war ja was...

ansonsten - es gibt halt kein schwarz und weiß. 35 qm für 2 Katzen sind gemeinhin zu wenig. Und Katzen vor die Tür setzen und mal was zu fressen hinzustellen ist genau so zu wenig (es sei denn sie sind verwildert).
 
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A-Fritz

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Ich mag gar nicht groß mitdiskutieren, da wird man eh auf keinen Nenner kommen.

Was mich aber interessiert- A-Fritz: Wenn du dieser Meinung bist, warum hast du erst gestern noch einem Freigängerhalter geraten hast, seine nicht-Rassekatzen zukünftig zu Wohnungskatzen zu machen?
Hallo Sini,
wenn hier jemand eine Frage hat, um aus seiner Sicht ein Problem zu lösen,
geht es mir erst einmal darum, hier zu helfen, auch wenn ich eigentlich völlig andere Ideale habe.
Hier sehe ich das junge Mädchen im Vordergrund, welches ein selbstbestimmtes Leben beginnen möchte
und die Verantwortung für ihre Katzen übernehmen will,
diesem Ziel möchte ich gerne die andere Interessen unterordnen.

Ich denke aber nicht, daß es gut ist, Sicherheit gegen Freiheit zu tauschen.
Wenn manche Menschen ihre eigenen Katzen lieber einsperren, um diese vor jeglicher Gefahr zu schützen,
halte ich dieses für Egoismus und die Missachtung der Interessen dieser Haustiere.

Werden mit dem gleichen Argument nicht auch Freuen im Harem gehalten :?: :roll:

Fritz.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Wo besteht hier der Kontext bzgl eines Harems?

Dein Hund hat also ungesicherten Freigang, Fritz?
Oder muss er sich den egoistischen Idealen, die du an Hundehaltung stellst unterordnen?
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Mit dem gleichen Argument werden auch Freuen im Harem gehalten.
Es wird ja immer besser :mrgreen: Also das ist Missachtung der Interessen von den Haustieren, aber wenn ein junges Mädchen, aus deiner Sicht, zwei Katzen einsperrt um ein selbstbestimmtes Leben zu führen und dazu die Verantwortung für beide Katzen übernehmen will ist das in Ordnung? Erinnert mich ein bisschen an sevens Schneckenthread, wo es auch ganz okay war wenn es im "Sinne der Wissenschaft" auch mal Opfer gibt, weil sonst könnten die Kinder ja nicht lernen...
 
Candy1983

Candy1983

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Zum Thema "Wohnungskatzen/Freigänger" gibt´s hier ja aber auch schon einen oder mehrere Threads, daher will ich das hier gar nicht weiter vertiefen, und die Entscheidung muss letztendlich wirklich jeder selber treffen... ;)
Danke Seven, fuer deine Antwort. Ich glaube, man kommt da einfach auf keinen richtigen Nenner. Ich wuerde hier nie jemandem vorwerfen, er oder sie waere ein schlechter Katzenhalter, nur weil die Tiere in der Wohnung sind. Das muss im Grunde jeder selber entscheiden.

Ich lebe dörflich, viel Platz und Raum für Katzen, 30m hohe Bäume, viele Artgenossen in der Nähe, viele Mäuse, keine Katzenhasser (sehr dankbar bin...) keine Hauptstrasse. Gewiss, ein Restrisiko bleibt, aber für mich ist das die optimale Haltung, was anderes kann ich mir in meiner Situation nicht vorstellen.
Sollte es mal einen erwischen :( - ja doch, so werde ich sagen: sie hatten ein glückliches, ausgefülltes und sehr intensives Leben.
...und genau diese Saetze unterschreibe ich voll und ganz. Nur so sieht fuer mich ein glueckliches Katzenleben aus.
 
Casimir

Casimir

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Hallo!

Na ich glaub nicht, dass hier eine wirkliche Diskussion zustande kommen wird- da wird wohl einfach nur wieder ne These in den Raum geschmissen und die anderen können sehen, was sie damit machen.

Katzen haben in freier Wildbahn ein riesiges Revier. Wenn man diese Größe und die möglichen Interaktionen in diesem mit der Wohnung vergleicht, kann letzteres nur verlieren.
Aber meine Güte, so verhält sich das bei ALLEN Heimtieren. Jedes Heimtier wird aus einem gewissen Egoismus gehalten. Hamster rennen mehrere Kilometer in der Nacht. Man stellt ihnen für dieses Bedürfnis ein Laufrad ins Gehege. Wellensittiche bilden riesige Schwärme- in der Heimtierhaltung können sie mitunter froh sein, wenn sie überhaupt einen Partner haben.
Katzen und Hunde bzw deren Vorfahren fressen in freier Natur Fleisch. In Menschenobhut bekommen viele ein paar Brocken Trockenfutter hingeschmissen.

Wo willst du da anfangen? Wo aufhören? Man kann es keinem Tier gerecht machen, es ist immer ein Kompromiss. Und manche versuchen, diesen besser zu gestalten als andere.
Ja, man kann Katzen in der Wohnung nicht das bieten, was sie draußen hätten. Aber man kann ihr Leben dennoch abwechslungsreich und interessant gestalten, wenn man die Arbeit nicht scheut.


Und dass Rassekatzen per se ein ruhiges und ausgeglichenes Gemüt haben... naja.
Und wenn du das Leben von Wohnungskatzen mit dem Leben von damaligen Sklaven vergleichst, solltest du dich dringenst nochmal mit deinen Geschichtsbüchern hinsetzen. Da könnte einem ja die Hutschnur platzen!
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Hallo!

Na ich glaub nicht, dass hier eine wirkliche Diskussion zustande kommen wird- da wird wohl einfach nur wieder ne These in den Raum geschmissen und die anderen können sehen, was sie damit machen.
Bei der hier herrschenden aggressiven Grundstimmung wahrscheinlich nicht, nein. Versuch macht aber klug...

Tatsächlich bin ich auch kein großer Freund von Wohnungshaltung. Ich persönlich würde mir nie Katzen anschaffen, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte sie rauszulassen.
Ich habe grundsätzlich aber kein Problem damit, wenn Jemand seine Katzen in der Wohnung hält und diese entsprechend eingerichtet sowie groß genug ist.

Die Tierhaltung ist immer ein Grad zwischen Tierliebe, Gefangenschaft und Verzicht, das sollte man nicht aus den Augen verlieren.
 
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