Beißen und vom Boden Sachen aufsammeln

Diskutiere Beißen und vom Boden Sachen aufsammeln im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, Unsere Kleine ist jetzt seit zwei Wochen bei uns und zwei Sachen klappen noch so gar nicht. Zum einen die Beißhemmung (logisch) - seit...
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kooikerbella

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Hallo,

Unsere Kleine ist jetzt seit zwei Wochen bei uns und zwei Sachen klappen noch so gar nicht.
Zum einen die Beißhemmung (logisch) - seit einer Woche etwa hat sie mehrmals am Tag ihre “5 Minuten“, in denen beißt sie und beißt und beißt und beißt. Fast als wäre sie besessen. Spiel abbrechen, umdrehen und ignorieren hilft da nicht. Sie blendet alles aus, nach ein paar Minuten ist dann aber auch alles wieder gut. Dennoch - ich bin echt mit den Nerven am Ende. Es tut sch**ße weh, zwei Hosen mussten auch schon dran glauben. Wir haben uns Hilfe geholt und für diese Momente, in denen sie wie in Trance ist, wurde uns geraten mit Schreck zu arbeiten, damit sie ablässt (genauer gesagt der Schnapper am Hals, der ja nicht weh tun soll). Beim Trainer klappt das auch super, aber wir bekommen es einfach nicht hin. Wahrscheinlich zu langsam und dann auch zu zaghaft, und die “Nachschnapper“ dauern zu lange. Wenn sie sich in meinem Handgelenk festbeißt ist es natürlich noch schwerer, sie richtig zu erwischen. Vorhin beim Gassigehen war es extrem schlimm und es hat mir so furchtbar weh getan - Leckerli, Spielzeug, laut aufschreien, der Schnapper, NICHTS hat geholfen. Egal, was ich gemacht hab, es hat sie nur noch
mehr aufgewiegelt. Hab sie an die kurze Leine genommen, aber da ist sie so wild gewesen, ich hatte Angst, sie erstickt sich selber, weil sie so gezerrt hat. Hat wohl auch ziemlich am Kehlkopf gedrückt, so wie sie geröchelt hat. Egal, hat weiter gebissen. Das Verhalten sieht wie beim Spielen mit anderen Hunden aus, sie ist eine Draufgängerin und je wilder, desto besser. Labradore und Rottweiler sind ihr allemal lieber zum Spielen als die langweiligen Terrier, Spitze und co. So, ich stehe also draußen vorm Haus, werde gebissen, angeknurrt und umrundet von einem 10 Wochen alten Kooiker und um mich selber zu schützen hab ich halt nach ihr geschnappt, so wie es uns beigebracht wurde (naja, eigentlich nicht, sonst würde es ja funktionieren...). Hat sie null interessiert, sie ist teilweise durch die Gegend geflogen, weil sie auch noch volle Karacho in mich reingerannt ist als ich ihr den Schnapper verpassen wollte.
Jetzt schläft sie und ich bin den Tränen nahe. Wir sind beide mit unserem Latein am Ende (bei meinem Freund geht das Zurechtweisen noch um einiges härter zu als bei mir) - wir wollen ihr ja nicht weh tun, aber sie muss lernen, dass Beißen wehtut. Ich will mir gar nicht ausmalen wie es wird, wenn sie größer ist und wir das dann immer noch nicht schaffen. Es gibt durchaus Momente beim Spielen, in denen ein “Schluss!“ und Ignorieren hilft, aber halt nicht wenn sie wie im Tunnel ist.

Das Zweite - und das ist fast ein noch größeres Anliegen, nachdem ich heute gesehen hab, auf was sie rumgekaut hat. Vor unserem Haus ist eine Wiese, wo sie.ihr Geschäft macht. Klappt auch recht gut, sie schlägt mittlerweile an, wenn sie muss. Die Wiese ist recht dreckig (viele Hundebesitzer, und außer uns lässt jeder seinen Köter da hinkacken und lässt die Scheiße liegen) - außerdem ist ne Menge Müll da. Sie schnüffelt gern und immer und überall, dass sie nichts vom Boden aufsammeln soll klappt noch nicht so gut. Fand ich bisher immer ziemlich nervig, nachdem ich ihr jedes Mal die Kippenstängel aus dem Maul geholt habe, lässt sie die jetzt links liegen. Aber Plastiklöffel (Eisdiele ums Eck)sind ja keine Kippenstängel - also Spiel wieder von vorn.
Heute wurde die Wiese gemäht und wir mussten auf eine andere ausweichen. Da bin ich ungern, weil der Boden mit Efeu bedeckt ist. Bin da ultra aufmerksam, hat auch nur geschnüffelt und kein Efeu und kein Gras gefressen - Plastikmüll und Kacke scheinen interessanter zu sein. Sie schnüffelt also rum und zieht aus dem Efeu eine Spritze o_O Hat mich echt geschockt, da da auch Kinder unterwegs sind, und ich will.mir gar nicht vorstellen, wie sich die Kleine die Nadel beim Schnüffeln in die Nase bohrt. Ihr das Ding abzunehmen war richtig schwer, zum einen musste ich ja drauf achten selber nicht gestochen zu werden (und mich mit wer weiß was zu infizieren) - und dass die Kleine die Nadel nicht abbekommt.


Man hat uns zu Disks oder Klapperdose geraten, wenn wir es mit dem Schnapper nicht in den Griff kriegen, habe aber.gemischte Gefühle... zum einen brauchen wir wohl wirklich was Drastisches, zum anderen will ich sie ja nicht traumatisieren :( hab mich in das Training mal ein bisschen eingelesen, einige halten gar nichts davon, andere machen es wohl exzessiv und wieder andere machen es wirklich nur in Ausnahmefällen.
Wenn, dann würden wir es genau so machen - also wirklich NUR, wenn sie was vom Boden aufhebt oder eben wieder nicht vom.Beißen abzubekommen ist. Alles andere, was uns auch stört (in Räume gehen, die tabu sind, die Box/den Teppich anknabbern, uns beim Essen anbellen, etc) wollen wir mit weniger drastischen Methoden in den Griff bekommen.

Wie steht ihr dazu? Bitte um ehrliche Meinung und wenn möglich mit Begründung, wir brauchen wirklich dringend Rat.

Vielen Dank
 
25.07.2017
#1
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Guest

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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

siehe deinen anderen Thread, aber hier kurz noch:

Ich halte davon rein gar nichts.

Ihr werdet damit das Verhalten definitiv verschlimmern.
Ihr bringt ihr damit nämlich bei, dass das a) ein tolles Spiel ist und b) ihr keine verlässlichen Vertrauenspersonen, sondern unkalkulierbare Wesen seid, weil ihr total ambivalent handelt (nicht verletzen wollen, aber trotzdem "zurück weh tun").

Option A: Ihr prügelt sie so windelweich, dass sie sich nie wieder traut euch anzurühren.
(Anmerkung- das ist keine wirkliche Option, sondern die Konsequenz daraus, wenn man bei einem Welpen anfängt über Schreck und Schmerzen zu arbeiten)

Option B: Ihr sucht euch einen Trainer, der mit einem etwas überdrehten Welpen umgehen kann und euch nicht direkt Erziehungsmaßnahmen empfiehlt, die selbst bei erwachsenen Hunden mehr als umstritten sind, weil sie zu schwerwiegenden Verhaltensauffälligkeiten führen können.
[VERSTECK]Gibt ganz herrliche Videos davon wie Hunde, die per Disks und "Schreckreizen" zur Freifolge erzogen wurden kaum noch 3 Schritte vorwärts laufen mögen und non-stop beschwichtigen, weil sie permanent etwas Negatives von ihren Menschen erwarten...[/VERSTECK]

Was das Aufnehmen von gefährlichen Dingen betrifft:

Sie ist ein Welpe.
Die erkunden die Welt eben überwiegend oral- das ist einfach so.

Da handelst du vermutlich intuitiv sowieso richtig- kaum jmd. bleibt locker daneben stehen, sondern die meisten Leute brüllen vor Schreck eh erstmal los und nehmen dem Hund das weg.

Nebenher würde ich ihr einfach ein "Ausgeben"-Signal auftrainieren und gut ist.
Bis das sitzt einfach, wie bei jedem jungen Hund, mit Argusaugen darauf achten was sie aufnimmt und im Zweifelsfalle schneller sein.

Das ist definitiv kein Fall bei dem man Disks oder sonstwas braucht.

Ihr steht grad am Anfang ihres Hundelebens, die Pubertät wird mit Sicherheit noch einige Nerven mehr kosten- da sollte man noch nicht über drastische Mittel nachdenken, sondern es erstmal mit stinknormaler Erziehung versuchen ;)
 
A

A-Fritz

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Hallo,
leider wird von Midoriyuki nicht berichtet, mit welchen Mitteln bei einer stinknormaler Erziehung agiert werden kann
und was eine stinknormaler Erziehung ist.

Ich bin der Meinung, jetzt wo Deine Hündin noch im Welpenalter ist, sollte sie unbedingt lernen, daß jede Form der Aggression
gegen alle Personen nicht geduldet wird und die erzieherischen Mittel sollten sich dabei immer an die Art der Aggression bei der Hündin anpassen.

Wenn ein Hund sich in meinem Arm, oder meiner Hose verbeißt, würde ich ihn festhalten und dabei auch seine Schnauze umfassen,
bis sich der Hund beruhigt hat.
Wenn der Hund gleichzeitig ein Kommandowort, wie -Aus- hört, kann man hoffentlich auch bald den Hund nur damit zu beeindrucken.
Dieses ist bei einem Welpen noch schnell möglich, ohne größere Kräfte aufzuwenden, oder dem Hund Schmerzen zubereiten.

Ich denke nicht, daß ein Welpe durch dieses Vorgehen ein Trauma bekommt,
doch entscheidend ist immer, ihn auch durch die erzieherischen Maßnahmen genügend beeindrucken zu können,
sonst wird kein Hund sein Verhalten langfristig ändern können.

Hunde können in ihrem Verhalten positiv verstärkt, aber auch negativ gehemmt werden.
Eine nur positive Hundeerziehung gibt es nicht.
Dieses Märchen von der rein positiven Arbeit, ohne jeden körperlichen Eingriff, wird leider jetzt immer häufiger propagiert.

Eine unmittelbare Reaktion, wenn ein Hund an der Aufnahme irgendwelcher unerwünschter Substanzen gehindert werden muß,
würde ich mit der Hilfe einer langen Leine probieren.
Doch wichtig ist aber, den Hund auch bald auf die Grundkommandos zu konditionieren,
denn je früher dieses gelingt, desto leichter kann er auch in jeder Situation unter Kontrolle gebracht werden.

Regelmäßige besuche in einem Hundeverein , oder einer Hundeschule, bietet auch schon für Welpen
gute Möglichkeiten für eine gezielte und kontrollierte Konditionierung .

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich setz es mal ins OT, weil es nur peripher mit der TE zu tun hat:

Fritz, ich habe nicht nur einen Welpen im Training wieder gerade biegen müssen, weil er wegen oben genannter Maßnahmen völlig eskaliert ist und seine Besitzer angegangen ist vor lauter Elend.
Das dauerte teilweise Monate da wieder einen halbwegs verlässliche Basis zu etablieren.

Das Ding ist, dass Erziehung eben nicht "Verhalten A löst beim Hund B" aus ist, sondern basales Wissen beim Halter ist die Grundlage vom absolut Allem.

Dagegen einen Welpen, der gerade frei dreht hochzunehmen bis er sich beruhigt hat spricht z.B. nicht viel- wenn man es kann.
Wenn nicht braucht man im Zweifelsfalle einen Trainer, der einem sinnvolle Optionen bietet.

Und nicht nur Feuer mit Feuer bekämpft.
 
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kooikerbella

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Midoriyuki, dann gib doch auch mal handfeste Tipps. Mit “Hund weichprügeln“ (ALSO BITTE!!!) oder “sucht nen anderen Trainer“ ist uns nicht geholfen.

Du schreibst nur, was man nicht tun soll, weil sonst musst DU ja wieder einen Hund geradebiegen, und dass es bei den Haltern “völlig eskaliert“ sei. Was verstehst du darunter? Weißt du, wie sie genau erzogen haben?

Übrigens sehe ich maßregelndes Verhalten auch unter Hunden, und die tun sich gegenseitig dabei sicher mehr weh als wir Menschen, wenn wir eingreifen. Sie spielt ja dann dennoch gleich mit den Hunden weiter, kommt dennoch zu mir, wenn sie Angst hat und setzt sich hinter meine Beine, wenn mein Freund oder ich nach Hause kommen ist alles andere egal, da wedelt der ganzer Hund vor Freude. Ich sehe nicht, wie sie dadurch lernt, uns nicht zu vertrauen. Mama und die Geschwisterchen zeigten doch auch mit ihren Zähnchen, wenn das Spiel aus dem Ruder lief. Dennoch vertraut sie doch weiterhin der Mutter.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Du bist aber kein Hund und das weiß sie.

Das mit dem weich prügeln war eine Überspitzung und ja, das weiß ich, weil ich sie in meinen Trainingskursen hatte und das in der Regel über längere Zeiträume.

Wie schon in anderen Thread erwähnt: Pensum runter, Ruhe reinbringen, Abbruchsignal vernünftig aufbauen und frühzeitig erkennen können ab wann sie nicht mehr ansprechbar ist.

Und halt von sowas wir "Schnappern" absehen.

Ich halte das eben für grundlegend falsch- ganz ehrlich, wie gewünscht ;)
 
Knopfstern

Knopfstern

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Du bist aber kein Hund und das weiß sie.

Das mit dem weich prügeln war eine Überspitzung und ja, das weiß ich, weil ich sie in meinen Trainingskursen hatte und das in der Regel über längere Zeiträume.

Wie schon in anderen Thread erwähnt: Pensum runter, Ruhe reinbringen, Abbruchsignal vernünftig aufbauen und frühzeitig erkennen können ab wann sie nicht mehr ansprechbar ist.

Und halt von sowas wir "Schnappern" absehen.

Ich halte das eben für grundlegend falsch- ganz ehrlich, wie gewünscht ;)
Ich glaube, das wurde von mir an anderer Stelle auch schon erwähnt.
Ich habe das Gefühl, das hier vergessen wird, das es ein 10 Wochen alter Welpe ist, der gerade die Welt entdeckt. ;)

Ich lese leider sehr oft raus, das der Hund am besten sofort alles kann. Beisshemmungen, keine sachen aufnehmen, nicht bellen beim spielen/Leise sein beim spielen.

Es ist vollkommen normal, das ein Welpe in dem alter Testet und versucht auszuprobieren.
Die Hündin von meinen Nachbarn nimmt mit 7 Monaten noch alles auf, was sie zwischen die Beisser kriegt. Da muss man dann Konsequent sein, aus dem Maul raus nehmen, nein. Das dauert einfach seine Zeit.


Habt doch bitte mehr Geduld mit eurem Hund und hört auf, zu Erwarten, das der Hund von heute auf Morgen alles kann. Die kleine ist 2 Wochen!!! bei euch. Das was ihr da an Marathon schon erwartet ist wahnsinn. Da braucht jeder Hund seine Zeit. Und besonders Welpen.

Es ist irgendwie auch klar, das sie nicht wirklich reagiert, wenn ein Mensch eher unruhig ist und nicht weiss, was er tut und wie er Handelt*so kommt es in deinem Beitrag rüber* das er das nutzt.
Ihr müsst viel gelassener an die sache ran gehen. ;)


Mein Freund hat Ben z.B. immer seinen Unter oder Oberkiefer festgehalten und ihm damit gezeigt "Ich will das nicht". Fand ich persönlich nicht schön, aber es hat bei denen beiden Funktioniert.
Wenn sie anfängt zu schnappen/beissen, bietest du ihr eine Alternative an, wenn ja, wie?

Und bitte, schaltet einen ganz grossen ganz zurück. Der Hund muss lernen zu ruhen.

Ihr solltet euch mit der Hundesprache intensiv auseinandersetzen und schauen, das ihr, wie Mido schon schrieb, frühzeitig erkennt, was los ist.
 
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miwok

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Wie oft kommt sie denn ohne Leine mit anderen Hunden zusammen? Wichtig wären Welpen und souveräne erwachsene Hunde. ich schrieb es auch im anderen Thread: Die Beisshemmung zu lernen, geht nicht von jetzt auf nachher. Das ist ein Lernvorgang, der seine zeit dauert. Wie verhälst du dich denn genau, wenn sie nach dir schnappt? Warum geht ihr nicht woanders zum Geschäft machen hin, wenn es dort so dreckig ist? Du hast einen Welpen, der noch nicht mal 14 Tage bei euch ist, das Pensum und deine Erwartungen an ihn, sind viel zu groß. Im anderen Thread habe ich gelesen, wie sich dein Welpe inzwischen verhält. Ehrlich gesagt, mich wundert das nicht
 
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kooikerbella

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Natürlich biete ich ihr Alternativen an, wenn das geht. Aber wie gesagt, es interessiert sie null, wenn sie in ihrem Tunnel ist.
Ich weiß, dass ich das nicht von heute auf morgen hinbekomme, wenn es aber jetzt in der zweiten Woche mit dem Beißen schon so schlimm ist, dass sie mich blutig beißt, dann MUSS JETZT was passieren, sie wird größer und stärker und wenn das noch ne Weile dauert kann ich mir gleich mal Termine im Voraus beim Arzt machen.

Wo sollen wir denn hin? Die nächste Wiese ist ein paar hundert Meter weit weg, und uns allen sollte klar sein, wenn ein Welpe muss, dann muss er. Da kann ich nicht erst noch mit nem Hund im Arm durch den halben Stadtteil dackeln.

Und jetzt noch was. Jeder sagt schaltet nen Gang runter, lasst sie zur Ruhe kommen. Und WIE soll das gehen? Wie gesagt, sie ist von Grund auf aufgedreht, haben wir schon bei der Züchterin zu sehen bekommen. Soll ich sie etwa einfangen und in ein anderes Zimmer bringen, wenn sie hier drinnen aufgedreht spielt? (Ja, das kann sie nämlich auch sehr gut alleine.)

Zweimal die Woche ist Welpentreff ohne Leine. Mindestens jeden zweiten Tag bin ich mit ihr draußen im Feld für ein paar Minuten ohne Leine (so Bindungsspaziergänge). Ansonsten drinnen immer ohne Leine, und sobald wir auf dem Sportplatz sind darf sie auch toben. Da ist ein Bach, den hat sie für sich entdeckt. Ansonsten... wir wohnen halt in der Stadt, da kann ich sie schlecht an einer stark befahrenen Straße zum Pipi machen ohne Leine lassen. Zumal auch gern Leute einfach auf sie.zurasen und sie ungefragt streicheln wollen.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Wo sollen wir denn hin? Die nächste Wiese ist ein paar hundert Meter weit weg, und uns allen sollte klar sein, wenn ein Welpe muss, dann muss er. Da kann ich nicht erst noch mit nem Hund im Arm durch den halben Stadtteil dackeln.
Ja, dann kann der Hund doch sein Geschäft machen und ihr geht trotzdem zu einer anderen Wiese?! Wo liegt da das problem? Wer sagt, das du deinen Hund untern Arm nehmen sollst? Niemand. ;) Lass sie ihr Geschäft machen. Wenn sie was findet und ins Maul nimmt, nimm es ihr ab. Sag aus/Pfui, jenachdem, was ihr Kommando dafür ist. Lob sie dafür. Fertig. Das wird dir auch noch bei einem Hund im alter von 5 Jahren passieren können, das der was aufnimmt. Und wie ich auch schon schrieb, der Hund meiner Nachbarn - 7 Monate- nimmt auch alles auf. Egal ob Kippen, Plastik, Flaschen, Blätter, etc. Da muss man einfach am längeren Hebel sitzen und nicht nachgeben. Das wird euch noch einige Zeit beschäftigen.

Natürlich biete ich ihr Alternativen an, wenn das geht. Aber wie gesagt, es interessiert sie null, wenn sie in ihrem Tunnel ist.
Die Frage ist, wie tust du das?
Einfach hinhalten und ein wenig rum zappeln mit einem Spielzeug kann jeder. ;) Das würde mich auch nicht Interessieren. Wie ist die Frage, wie du dich Interessant machst.

Ich weiß, dass ich das nicht von heute auf morgen hinbekomme, wenn es aber jetzt in der zweiten Woche mit dem Beißen schon so schlimm ist, dass sie mich blutig beißt, dann MUSS JETZT was passieren, sie wird größer und stärker und wenn das noch ne Weile dauert kann ich mir gleich mal Termine im Voraus beim Arzt machen.
Ich muss gestehen, das ich das etwas extrem finde. Was machst du, wenn dein Hund in die erste und zweite Pflegelphase kommt? Das ganze Verhalten, diese Innerliche Unruhe, welche du hier ausstrahlst, ja ich würde sogar so weit gehen und sagen, das es schon leichte panik ist, geht auf deinen Hund über. Das merkt die.
Dein Hund hat noch ganz kleine spitze Zähne, das du da ratscher, Blutige stellen etc bekommst, ist normal.

Und jetzt noch was. Jeder sagt schaltet nen Gang runter, lasst sie zur Ruhe kommen. Und WIE soll das gehen? Wie gesagt, sie ist von Grund auf aufgedreht, haben wir schon bei der Züchterin zu sehen bekommen. Soll ich sie etwa einfangen und in ein anderes Zimmer bringen, wenn sie hier drinnen aufgedreht spielt? (Ja, das kann sie nämlich auch sehr gut alleine.)
Wenn du deinen Hund nicht zur ruhe bringst, wird er mit 1-2 Jahren auch so sein, wie jetzt. Und wird immer mehr erwarten. Da geb ich dir Brief und Siegel drauf.
Wenn sie aufdreht, was machst du dann? Wie reagierst du. Wie redest du? Hat sie einen einzigen festen Ort, an dem ihr Platz ist?
Bitte versuch das mal zu Erklären, wie deine Reaktionen sind.

Für mich ist hier ein ganz normaler, typischer Welpe, der seine Umwelt kennenlernt. Das problem liegt also nicht beim Hund.
Sondern an Euch. Und das gilt es, zu ändern.
In aller erster Linie musst du auch ruhiger werden und gelassener.
Glaube mir, du wirst nicht die ersten und letzten schrammen und blutigen stellen deines Hundes durch raufen, spielen und co haben. ;)
 
M

miwok

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ich würde mich auch freuen, wenn du ausführlicher auf die Fragen eingehen würdest. So, wie du nun geschrieben hast, hat dein Welpe keine Chance, selbständig und ohne Leine seine Umwelt zu erkunden. Welpen haben nur Zähne um ihre Umwelt zu erkunden. Und genau das "üben" Welpen, wie fest sie "zu drücken" dürfen (damit es nicht weh tut) mit anderen Hunden. Damit machst du dir es viel leichter Wo ist eigentlich dein Problem, den Welpen an andere Orte zu bringen, damit er sich da lösen kann? Was glaubst du, wie viele Stadthunde es gibt, die aber nicht lernen müssen, sich, lt. deiner eigenen Aussage, im Dreck zu lösen? Ansonsten kann ich mich nur @Knopfstern anschließen: Das Problem ist eigentlich nicht der Welpe, siehe Hundebox für die Stubenreinheit und Bequemlichkeit andere Orte zum Lösen aufzusuchen.
 
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kooikerbella

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Natürlich liegt es an uns. Deswegen sind wir ja auch verzweifelt, weil wir einfach nicht wissen, wie wir ihr gerecht werden können. Wie gesagt, sie ist eine sehr liebe, schmusebedürftige kleine Hündin.

Ich denke schon, dass ich gelassen bin. Die Unruhe kommt erst, wenn sie halbtot vor Erschöpfung auf dem Boden liegt und pennt. Da hab ich dann halt auch Zeit mir Gedanken darüber zu machen.

Hmm also wenn sie bspw an ihrer Box nagt (immer nur an den Klettverschlüssen) spreche ich sie an und zeige ihr ein Spielzeug. Stimmlage ist beim Namensagen neutral, wenn sie das Spielzeug dann anschaut ermuntere ich sie dazu, es zu beschnüffeln oder gleich zu nehmen. Seit Kurzem haben wir einen Gummiball mit Seil dran. Auf den fährt sie voll ab. Da zeige ich ihr den Ball, da fängt sie auch sofort an zu wedeln. Wenn die Box offen ist und sie von drinnen nagt, locke ich sie damit aus der Box raus und spiele dann draußen (also im Zimmer, außerhalb der Box) mit ihr. Ist die Box zu und sie nagt eh von außen, sorge ich dafür, dass sie sich um 180 Grad drehen muss, wenn sie das Spielzeug haben will.

Mir machen Schrammen und Kratzer per se nichts aus, aber wenn sie gar nicht davon ablässt, kann's halt wirklich gefährlich werden :( beim Spielen beißt sir ab und zu auch zu fest zu, dann nehme ich das Spielzeug und breche ab. Danach ist sie viel sanfter. Aber eben nicht, wenn sie sich voll verbeißt.

Ist vorhin auch wieder passiert. Sie hat die Hofeinfahrt erschnüffelt und eigentlich war alles ruhig, irgendwo in der Straße wird gerade ein Dach neu gedeckt, das macht ziemlich viel Lärm. Sie kennt das schon seit letzter Woche. Sie schaut ab und an mal auf, wenn wieder jemand hämmert, lässt sich vom Schnüffeln aber wenig ablenken.
Es war also alles entspannt, und plötzlich rennt sie auf mich zu und beißt sich in meiner Ferse fest. Ohne, dass irgendwas Aufregendes war. Ich dachte schon an Gerüche (kurz vorher war die Müllabfuhr da, lag aber nichts rum), aber wir gehen da ja öfters lang.
Da war dann auch nichts mit Ablenken, Leckerli, Spielzeug, laut Aua sagen, nichts. Hab sie dann abgeschüttelt und die Leine kurz gehalten und so weit weg gehalten, dass sie nur in der Luft schnappen konnte.

Sie hat ihre Box, da.läuft sie nachts von alleine hin und wartet, dass wir sie reinsetzen. Tagsüber ist sie da nur selten drin, da liegt sie immer auf dem Teppich vor dem Sofa. Der ist ca 1,5m² groß und da werden alle vier Ecken “abgeschlafen“ (also wenn's im einen Eck nicht mehr gemütlich ist rutscht sie weiter ins nächste Eck und schläft da weiter, usw).

Wir haben einen Korb im Büro, den nimmt sie aber total auseinander und legt sich DAVOR hin, wenn ich dort bin. Als sie hier angekommen ist war es sehr heiß (35 Grad) und wir vermuten, dass ihr der Korb einfach zu warm war. Wir haben sie dann nicht da rein gezwungen sondern davor liegen lassen. Seither macht sie das immer so.
 
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kooikerbella

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Miwok, wo lässt du deine Hunde lösen? Auf dem Gehweg? Selbst wenn mans wegmacht, auf das riesen Gezeter von anderen Menschen hab ich überhaupt keine Lust, zumal das jedes Mal so lautstark ist, dass die Hunde total verstört sind. Ist mir bisher einmal passiert - ne danke, nie wieder! Ich leide aber mit jedem Hund in unserer Umgebung mit, dessen Halter das da halt machen lässt.

Also wir haben gelernt (das steht sowohl in den hier im Forum empfohlenen Büchern, als auch von unserer Züchterin, als auch von anderen Haltern) - wenn man das Gefühl hat, dass der Hund muss: raustragen, zum vorgesehenen Löseplatz bringen, warten, bis der Hund sein Geschäft macht, dann ausführlich loben. Wenn was in die Wohnung geht, kommentarlos wegmachen und trotzdem gleich zum Löseplatz, auch wenn wahrscheinlich nichts mehr kommt.

Da lauf ich doch nicht erst noch zweihundert Meter zur nächsten Wiese. Wenn wir unterwegs sind sucht sie sich auch immer Wiese aus um ihr Geschäft zu machen. Da trage ich sie natürlich nicht hin.
 
Knopfstern

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Nur ganz kurz. Ich antworte auf alles weitere nachher in ruhe:
Miwok, wo lässt du deine Hunde lösen? Auf dem Gehweg? Selbst wenn mans wegmacht, auf das riesen Gezeter von anderen Menschen hab ich überhaupt keine Lust, zumal das jedes Mal so lautstark ist, dass die Hunde total verstört sind. Ist mir bisher einmal passiert - ne danke, nie wieder! Ich leide aber mit jedem Hund in unserer Umgebung mit, dessen Halter das da halt machen lässt.
Du wirst, das verspreche ich dir!!!, noch auf Tausende dieser Menschen treffen. Tausende.
Ehrenwort!
Du wirst in Situationen kommen, in denen du ohne Grund Beschimpft wirst, in denen du angemacht wirst, ja in denen vielleicht sogar dein Hund angeschrien wird etc.
Da musst du dir ein ganz dickes-und ich meine wirklich ein ganz dickes- Fell anlegen, wenn du jetzt schon auf so etwas derart reagierst.

Du hast da einen Hund und kannst es deinen Mitmenschen nicht recht machen, wenn sie Hunde einfach nicht mögen.
Mach deinen Hundehaufen weg und gut ist. Wenn du angemault wirst, pech. Dann ist das eben so.

Wenn ich dir erzähle, was ich alles erlebt habe, von Hunde beschimpfen über Hunde bespucken, bis mich als Halterin angehen, dann kann ich dir wirklich nur sagen, mach dich auf deine Mitmenschen gefasst und werde hart.

Wir haben hier nen tollen Thread, der darum geht, was man mit dem Hund so erlebt. Les ihn dir durch und schau, was noch so passieren kann.

Wie gesagt, Dickes, sehr sehr sehr sehr dickes Fell anlegen.
 
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miwok

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Da lauf ich doch nicht erst noch zweihundert Meter zur nächsten Wiese. Wenn wir unterwegs sind sucht sie sich auch immer Wiese aus um ihr Geschäft zu machen. Da trage ich sie natürlich nicht hin.
Warum nicht? So lange man den Welpen auf dem Arm hat, pieselt er nur sehr, sehr selten, ein großes Geschäft auf dem Arm habe ich noch nie erlebt.
 
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kooikerbella

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Oh, dass uns noch einiges mit Tierhassern erwartet, ist mir schon klar. Und dass man hier in der Gegend besonders auch wegen Guftködern aufpassen muss, wissen wir auch schon. Daher bleibt eine Wiese komplett tabu, das ist die Gefahr einfach nicht wert.

Mir geht es auch nicht um mich, ich bin politisch und sozial engagiert, hab nen Nebenjob im Einzelhandel. Ich bin Hass gewohnt. Dennoch finde ich, dass ich meinen - wie.ihr alle ja auch so schön hervorhebt - gerade mal 10 Wochen alten Welpen sowas noch nicht aussetzen muss. Wenn mich jemand blöd anmacht, damit kann ich leben, wird Welpe eventuell angespuckt, getreten oder beworfen, damit kann ich nicht leben. Zumal dann das Kind wohl in den Brunnen gefallen wäre was fremde Menschen angeht und ich deshalb potentiell negative Erfahrungen auslösende Verhaltensweisen möglichst lange noch vermeiden will.
 
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kooikerbella

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Warum nicht? So lange man den Welpen auf dem Arm hat, pieselt er nur sehr, sehr selten, ein großes Geschäft auf dem Arm habe ich noch nie erlebt.
Vorhin hieß es noch irgendwo, dass ein Hund zum Geschäft machen laufen kann und nicht getragen wird... wo genau und ob das du warst, weiß ich jetzt leider nicht. Jedenfalls ist das auch etwas, wo es hieß, ein Hund jat doch vier Beine, den muss man nicht tragen...
 
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miwok

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Willst du Tipps oder nicht? Ja, ich habe vorhin geschrieben, dass ein Hund 4 Beine zum laufen hat, dann kamst du und hattest Probleme mit den Aussagen von Passanten. Es ging mir darum, dass man auch eine Wiese, die erst in 200 m Entfernung ist, trotzdem aufsuchen kann, ohne dass man seinen Hund in den Dreck führen muss - wenn man denn will! Und nun bin ich aus deinen Themen ganz raus, denn eigentlich willst du keinen Rat, sondern nur Bestätigunngen, dass du besonders schlimm mit deinem Welpen dran bist, obwohl du eigentlich alles richtig machst. Das bist du aber nicht, sein Verhalten ist ein ganz typisches Welpenverhalten.... Ich hoffe sehr für dich und deinen Welpen, dass du dir deine Themen noch mal genau durchliest, vor allem die Antworten, und wünsche euch alles Gute. Denn für dieses "im Kreis springen" ist mir jetzt meine Zeit für Beiträge nun wirklich zu schade
 
Knopfstern

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Und nun bin ich aus deinen Themen ganz raus, denn eigentlich willst du keinen Rat, sondern nur Bestätigunngen, dass du besonders schlimm mit deinem Welpen dran bist, obwohl du eigentlich alles richtig machst. Das bist du aber nicht, sein Verhalten ist ein ganz typisches Welpenverhalten.... Ich hoffe sehr für dich und deinen Welpen, dass du dir deine Themen noch mal genau durchliest, vor allem die Antworten, und wünsche euch alles Gute. Denn für dieses "im Kreis springen" ist mir jetzt meine Zeit für Beiträge nun wirklich zu schade
Leider wirkt es auf mich genauso. :eusa_think:
Ich finde es unfassbar schade, das du die Worte hier alle verdrehst und dir das raus suchst um dich so hinzustellen, als wärst du irgendwie...Ja, keine Ahnung... Mir fehlen dazu gerade die Worte.

Ich habe drei Hunde in 16 Jahren Hundehaltung gehabt. Meinen zweit Hund vor 6 Wochen gehen lassen. Alle drei sind bzw waren Problem Hunde von klein auf an bei mir. Aus miserablen Missständen. Und ich hab das alles hinbekommen. Mit Geduld. Es ist also nich so, das ich dir hier einen vom Pferd erzähle...Genauso wie die anderen. Inklusive Trainerin.
Mein erster und mein jetziger Hund, sind alles Hüttehund Mixe und haben power ohne ende. Und das erste, was diese Hunde gelernt haben...Ruhe. Einfach nur ruhe und langeweile kennenlernen. Bindung, Vertrauen, ein paar Grundkommandos, Regeln zu Hause. Kein Marathon. Schon gar nicht die ersten zwei Wochen. Man kann sich Zeit lassen.

Hilfe, wie haben meine Hunde das nur ausgehalten mit so viel Langeweile Zuhause. :eusa_think:

12 und 16 Jahre wurden diese. Nunja... Und Ben...mein armer Husky Mix, der muss seit anfang des Jahres so zurück Stecken und kriegt nur noch Kuscheleinheiten und alle paar Tage mit glück mal spielen mit seiner 7 Monate alten Freundin. Ansonsten gehts Gassirunde und kein bespassen. Wirkt jetzt nicht als wäre er unglücklich damit. Gut, das er von anfang an kein tägliches bespassen bekommen hat. Ja, ein Verlauf einer Schwangerschaft kann nie vorhergesehen werden. Gut das er damit klar kommt und Langeweile kennengelernt hat.

Da ich aber auch gerade 16 Tage vorm Entbindungstermin unseres Sohnes stehe ist mir das zu müßig, gegen eine Wand zu reden. Ich habe nämlich auch nicht wirklich das Gefühl, das du Tips möchtest, sondern deinen Frust darüber, das Euer Welpe nicht funktioniert, wie es sein sollte.

Schade, und ich hatte echt gedacht, als du schriebst, das ihr einen Hund von einer anderen Züchterin bekommt ohne ihn vorher je gesehen zu haben, das es gut geht.
Irgendwie scheint mir dem ganzen nicht so und der Hund passt vom derzeitigen Wesen nicht ganz so zu Euch.
Etwas ruhigeres wäre hier besser gewesen um nicht Überfordert zu sein.

Wenn ihr so probleme mit dem Hund habt, dann wendet euch an die Züchter. Die können euch auch helfen und kennen ihre Welpen.

Deinem Hund alles gute. Ich bin hier auch erst einmal raus.
 
K

kooikerbella

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Hört ihr euch eigentlich auch mal zu?
Ich hab schon bevor sie einzog Fragen gestellt, u.a. auch, eie man damit umgeht, wenn gleich in der ersten Woche ein Polterabend ansteht. Da war der allgemeine Tonus, dass es kein Problem ist und man von Anfang an den Hund ins Leben integrieren soll. Damals hat sich keine Sau dran aufgehängt, dass wir eine Box nutzen.

Im Übrigen - ich stelle Fragen, ihr stellt Gegenfragen, auf das, was ich antworte, kommt keine explizite Antworten, sondern wieder nur Gegenfragen oder Belehrungen.

Was kann ich mit Ratschlägen wie “du musst dass Abbruchkommando richtig aufbauen“, wenn ihr dann nicht mal erklärt, WIE ihr das tut. Googlen, Bücher lesen, etc kann ich selber. Aber das ist ja anscheinend eh alles falsch, was da drinsteht. Warum werden hier Bücher.empfohlen, deren Tipps dann sowieso niedergemacht werden?

Ruhe reinbringen. Echt, wenns nicht so nervenaufreibend wäre, würde ich lachen. Wieder nur der Hinweis. Und Wie? Wurde auch von keinem von euch beantwortet.

Auch dazu, als ich beschrieben habe, wie ich sie vom Beißen abbringe, mit Leckerli und Spielzeug arbeite, kam keine weitere Antwort. Also ich finds echt unverschämt mir zu unterstellen, ich wolle nur Bestätigung.

Überlegt euch selber mal, ob eure Antworten irgendwie zielführend waren. Ihr habt euch auf die Box und wo wir Gassi gehen eingeschossen am Ende, hilft mir das in irgendeiner Weise, was die im Anfangsthread beschriebenen Probleme angeht?

Im Übrigen - natürlich kann es sein, dass wir ihr zu viel zumuten, wie man die Symptome.bekämpft, da.sind wir jedoch so schlau wie vorher.

Schön für euch, dass ihr so schlimme Hunde.hattet, die ihr so toll erziehen konntet. Und unser armer Hund, der anscheinend so viel machen muss. Ich sehe immer noch nicjt, was bei uns ZU HAUSE.groß anders ist als.bei dir, Knopfstern, aber lassen wir das. Wir sind ja unerfahren und wollen keine Ratschläge.

In dem Sinne... vielleicht sollte ich mir auch ein anderes Forum suchen. Und nein, mir geht's nicht darum, weil wir verschiedene Ansichten haben. Damit kann ich leben. Nur leider scheint es hier öfter so zu sein, dass auf das.Ursprungsthema, bei dem man Hilfe sucht, übergangen wird. Wie gesagt, Ratschläge wie “is noch klein, lass zu Hause ankommen“, “beißen is normal“ usw.helfen mir nicht, wenn.mir niemand sagt, wie man es beibringen kann, wenn die Methoden aus der HuSchu barbarisch sind :roll:
 
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