Freilebende Katze wird zur Wohnungskatze?Gefährte für Wohnungskatze?

Diskutiere Freilebende Katze wird zur Wohnungskatze?Gefährte für Wohnungskatze? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo liebe Leute, ich hoffe hier einige gut gemeinte Ratschläge von Euch zu erhalten oder auch Vorschläge. Meine Freundin und ich haben einen...
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Chris2701

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Hallo liebe Leute,

ich hoffe hier einige gut gemeinte Ratschläge von Euch zu erhalten oder auch Vorschläge.

Meine Freundin und ich haben einen 1.5 Jahre alten kastrierten Perserkater. Wir haben ihn schon als Kitten erhalten und er ist sehr zahm und sehr ruhig. Ein klassischer Perser glaube ich. Er zerstört nichts und spielt mit seinen Spielsachen und kratzt am Katzenbaum und ich spiele jeden Tag so oft ich kann vor und nach der Arbeit mit ihm und am Wochenende etwas öfter. Der Kater lebt bei mir in einer ca. 75-80m² großen Wohnung. Er wird als Wohnungskatze gehalten. Meine Freundin lebt ca. 150km weit weg und studiert noch und kommt nur am Wochenende.
Sie hat ein ca. 20-30m² großes single Appartment.

Meine Freundin und ich haben vor, in absehbarer Zeit einen Spielgefährten für unseren Kater hinzuzufügen damit er nicht mehr so alleine ist. Ich war erst sehr skeptisch aber ich wäre auch nicht gerne alleine und bin auch dem Thema sehr aufgeschlossen. Jedoch muss ich mir vorher auch die Frage stellen was mache ich wenn sich beide Katzen nicht vertragen werden.....

Nun zu meiner Freundin. Sie ist eine richtige Crazy Cat Lady und hat vor einigen Wochen auf dem Campus der Universität 5 verwaiste Kitten entdeckt. Ich weiß nicht wie alt sie sind aber sie werden wohl so ca. 4-5 Monate sein. Sie wohnen unter einem Busch irgendwo und meine Freundin hat vor 2 Wochen angefangen sie zu füttern. 4 der 5 Katzen sind sehr scheu und rennen immer weg wenn meine Freundin kommt. Eine ist nun sehr zutraulich und lässt sich nun auch von meiner Freundin streicheln. Ich hatte vor einige Wochen das Tierheim kontaktiert. Dort teilte man mir mit, dass man die Katzen wohl einsammeln werde und sie zumindestens tierärztlich versorgt und man sie dann wieder zurückbringt an den Ort wo man sie eingesammelt hat.

Meine Freundin möchte die nächsten Tage das eine Kitten einsammeln oder einfangen zum Tierarzt bringen und bei sich zu Hause unterbringen und zu einer Wohnungskatze machen. Ich habe eine sehr stark abweisende Haltung dem gegenüber und weiß nicht ob das eine sehr gute Idee ist. Im Endeffekt möchte sie dann auch dass sie diese Katze dann mit unserem Hauskater vereinen möchte......

Ich würde gerne mal wissen, wie ihr die Lage einschätzt was ihr an meiner Stelle tun würdet. Ich habe echt Angst dass diese freilebende Katze lauter Parasiten hat und unseren Hauskater verletzt oder was auch immer. Ich denke aber auch, dass so eine Katze die wohl über längere Zeit draußen gelebt hat nicht auf einmal eingesperrt werden kann in einer Wohnung. Das Tierheim meinte solche Katzen machen zu Hause dann wohl alles kaputt.....

Auf Antworten würde ich mich sehr freuen!

Danke Euch!
 
28.07.2017
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Dieser vermittelt jungen Katzen-Erstbesitzern die Basics der Katzenhaltung - ohne erhobenen Zeigefinger und mit witzigen Fotos. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
Hexe76

Hexe76

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*seufz*
Willkommen im Forum.
Es ist schön dass Deine Freundin sich um die Kitten kümmert und es ist schade, dass das Tierheim die Kleinen sich selbst überlassen möchte. Kitten in dem Alter kann man normalerweise prima daran gewöhnen, sich in Wohnungen aufzuhalten und Menschen zu vertrauen.
Ich habe 2 Wildlinge hier, die mit einer Falle von mir gefangen wurden, da sie wegrannten wenn sie einen Zweibeiner sahen.
Meine Wildlinge sind mittlerweile die zutraulichsten, verschmustesten Katzen die man sich nur vorstellen kann.
Also grundsätzlich gehe ich davon aus, dass das zutrauliche Kitten was Deine Freundin mitnehmen möchte, sich zu einer prima Wohnungskatze entwickeln wird.
Ob sie den Freigang vermissen wird, kann keiner sagen, ist aber wahrscheinlich, da sie draussen aufgewachsen ist.
Wenn Deine Freundin es richtig machen will, sollte sie alle Kitten mit einer Falle einfangen, dann zwei von den Kitten behalten und einen schönen Platz für die anderen finden.
Katzen gehören nicht in Einzelhaltung. Dein Kater gehört nicht in Einzelhaltung. Dass er so ein lieber Kater ist und nichts kaputt macht, bedeutet nur, dass er resigniert hat, aber das heisst nicht, dass es ihm gut geht - wie Du selber schon festgestellt hast - Du wärst auch nicht gerne alleine.
So.
Eurem Kater nun ein scheues Mini-Kätzchen vor die Nase setzen und davon ausgehen, dass es gut geht, ist wiederum blauäugig.
Katzen brauchen passende Gesellschaft um sich rum. Im Fall Deines Katers wäre das ein gleichaltriger, gut sozialisierter Kater und nicht ein Kitten von der Strasse.
Stell Dir vor, irgendwer setzt Dich in einen Raum mit einem 4jährigen Kind und sagt zu Dir "nun spielt mal schön".

Wenn Deine Freundin drauf besteht, das Kitten zu sich zu nehmen, sollte sie auf jeden Fall ein zweites Kitten dazu holen - deswegen erwähnte ich die Falle. Die beste Lösung wäre einfach, wenn 2 von den Geschwistern zusammen bleiben könnten und wenn sie dann zu Dir zieht mit den zwei Kitten, hat eurer Kater die Wahl, ob er sich mit einem der beiden oder beiden anfreunden möchte, aber er hat trotzdem seine Ruhe, da die Kitten einander haben zum toben und spielen und kuscheln. Er kann sich zurück ziehen und die beiden Kleinteile machen lassen.
Setzt Du ihm nur eins der beiden vor die Nase, wird das Kleinteil auf jeden Fall versuchen ihn zum spielen und toben zu animieren, da es niemanden anders hat und da euer Kater es nicht mehr gewohnt ist, wird er einfach nur genervt sein und die Vergesellschaftung geht nach hinten los.

Also. Entweder 2 von den Kitten zusammen oder Deine Freundin findet eine neue Bleibe für alle Kitten und ihr sucht euch einen gleichaltrigen Kater für Deinen Kater.
Diese zwei Optionen sind die einzigen die zum Wohl der Katzen sind.
Bleibt Deine Freundin bei einem Kitten, ist es nur zu ihrem Wohl und zu keinem anderen. Den Katzen wäre damit nicht geholfen.

Verletzt wird Dein Kater sicher nicht. Und gegen Parasiten kann man was unternehmen - wird sie eh müssen. Die Kleinteile gehören entwurmt und geimpft und wahrscheinlich müssen sie gegen Flöhe und Milben behandelt werden. Aber das ist nichts, was man nicht in den Griff kriegt.
Und die Kleinteile sollten auf FIV und FELV getestet werden bevor sie mit Deinem Kater zusammengesetzt werden.
Lies Dich mal in die langsame Vergesellschaftung ein. Wird in eurem Fall das Beste sein um den Stresspegel beim Kater runterzuschrauben.
 
A

A-Fritz

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Hallo,
warum sollte es nicht gelingen dieses kleine Kätzchen zu einem guten Hausgenossen zu machen ?
Parasiten , ob von außen ,oder innerlich, sollte man ohne hin bei allen Katzen, in gewissen Intervallen bekämpfen
und besonders junge Tiere sollten eine Entwurmung bekommen. .

Doch natürlich kann es Probleme unter den Katzen geben, sobald noch eine weitere dazu kommt,
es wäre gut, die kleine Katze Ersteinmahl, zu Anfang nur unter Aufsicht mit den Großen zusammen zuführen .

Fritz.
 
seven

seven

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Ich wollte gerade anfangen zu antworten - aber Hexe hat schon ;)
Ich unterschreibe Hexes Ausführungen in allen Punkten! Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
(Aber ich dachte, bevor ich gar nix schreibe, bestärke ich das einfach mal - denn die Argumente sind unschlagbar und sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden!)
Viel Glück Euch!
LG seven
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Same here, ich bestärke ebenfalls ausdrücklich Hexes Beitrag.

Daaavon abgesehen:

Parasiten , ob von außen ,oder innerlich, sollte man ohne hin bei allen Katzen, in gewissen Intervallen bekämpfen
und besonders junge Tiere sollten eine Entwurmung bekommen. .
Die Mittel wirken ALLE nicht prophylaktisch, eine Parasitenbehandlung sollte immer nur bei tatsächlichem Befall erfolgen, hierfür einfach eine Kotprobe z.B. beim Tierarzt abgeben und erstmal schauen lassen, ob da überhaupt eine Behandlung notwendig ist.
Jede Wurmkur z.B. ist eine hochgradige Belastung und sollte nicht einfach so gegeben werden.

Auch Fundtiere würde ich dementsprechend bei Erstaufnahme entwurmen, da der Befall sehr warhscheinlich ist, und danach nur noch effektiv vorhandenem Befall.
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen!

Davon ab - also ihr wohnt getrennt, und das soll auch erstmal so bleiben, versteh ich das richtig? Sprich Du wärest - mit all Deinen Sorgen und Ängsten - unter der Woche mit den Katzen allein? Also ehrlich gesagt... ich finde es ganz toll, daß Dein Kater Gesellschaft kriegen soll. Und er ist auch noch jung genug, daß das relativ unkompliziert von statten gehen kann. Aber ich finde dann solltest DU den kätzischen Gefährten aussuchen. Deine Freundin meint es sicher total lieb - aber ich finde sie sollte alle Jungen einfangen, und schöne Plätze (gemeinsam, also mind. Pärchenweise!) für sie finden. Und DU suchst Dir für DEINEN Kater den passenden Gefährten, bei dem auch Dein Bauchgefühl gut ist!
 
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A-Fritz

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Same here, ich bestärke ebenfalls ausdrücklich Hexes Beitrag.

Daaavon abgesehen:



Die Mittel wirken ALLE nicht prophylaktisch, eine Parasitenbehandlung sollte immer nur bei tatsächlichem Befall erfolgen, hierfür einfach eine Kotprobe z.B. beim Tierarzt abgeben und erstmal schauen lassen, ob da überhaupt eine Behandlung notwendig ist.
Jede Wurmkur z.B. ist eine hochgradige Belastung und sollte nicht einfach so gegeben werden.

Auch Fundtiere würde ich dementsprechend bei Erstaufnahme entwurmen, da der Befall sehr warhscheinlich ist, und danach nur noch effektiv vorhandenem Befall.
Hallo,
die Vorstellung, man könne durch die Untersuchung einer frischen Kotprobe einen Parasitenbefall immer zweifelsfrei nachweisen
und deren Larven oder Eier finden, ist leider nicht richtig.

Da die verschiedenen Parasiten nicht permanent, gleichzeitig und ganzjährig ihre Eier ausscheiden,
weil sie im Rhythmus der Jahreszeiten auch Ruhephasen einhalten, ist ein sicherer diagnostischer Nachweis nicht möglich.

Wer tatsächlich einen Nachweis haben möchte, daß seine Tiere wirklich frei von einem Parasitenbefall sind,
müßte im Abstand von einigen Wochen wiederholt Kotproben untersuchen lassen.

Im Prinzip ist überall, jede Katze immer von einem parasitären Befall bedroht, auch wenn sie permanent als Haus-,
oder Stubenkatze gehalten wird,
doch bei Freigängern, kann man davon ausgehen, daß sie regelmäßig, immer von einer Besiedelung
der unterschiedlichsten Parasiten betroffen sind.

Leider sind die Mittel für einer effektiven Bekämpfung der diversen Parasiten, immer eine gesundheitliche Belastung für jede Katze,
man hat hier aber nur die Wahl, zwischen Pest und Cholera.
Will man keine Parasiten, ist man gezwungen, ständig giftige Mittel zu verwenden,
um seine Katze von ihnen frei zu halten.

Mindestens, eine jährliche Wurmkur sehe ich als notwendig an,
wenn mein Kater nicht noch zwischenzeitlich Anzeichen eines akuten Parasitenbefall zeigt,
Flöhe hat , welche auch Würmer übertragen können,
welches mich dann noch zu einer weiteren Bekämpfung der endogenen Parasiten zwingt.

Bei akutem Befall kann man Spot-on-Präparate, Tabletten , Spritze , oder Gel verwenden,
aber auch rein pflanzliche Wurmmittel für Ihre Katze, sollen zur Prävention und als Kur, bei einem Wurmbefall im Darm,
eine gute Wirkung zeigen.

Z.B. Anibio Wurmalin soll auch schon in sehr niedriger Dosierung, auch zur Prävention, effektiv wirken,
als Futterergänzungsmittel, kann Anibio, tröpfchenweise, mit dem Futter leicht verabreicht werden.

Fritz.

.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Witzig, deswegen werden Kotproben im gleichen empfohlenen Intervallen gemacht wie die Wurmkuren nämlich so ca. alle 3 Monate, wenn man sichergehen will.

Du plädierst also dafür Katzen regelmäßig die Darmflora sprich das Immunsystem nachhaltig zu zerstören, weil...ja?

Im gleichen Atemzug pflanzliche, nicht nachgewiesen wirksame, Mittel zu empfehlen ist auch reichlich argumentationskreativ.
 
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A-Fritz

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Witzig, deswegen werden Kotproben im gleichen empfohlenen Intervallen gemacht wie die Wurmkuren nämlich so ca. alle 3 Monate, wenn man sichergehen will.

Du plädierst also dafür Katzen regelmäßig die Darmflora sprich das Immunsystem nachhaltig zu zerstören, weil...ja?

Im gleichen Atemzug pflanzliche, nicht nachgewiesen wirksame, Mittel zu empfehlen ist auch reichlich argumentationskreativ.
Hallo,
ich denke, bei meinem Kater, der als Freigänger regelmäßig auch Mäuse frißt, von Zecken, ,wie Flöhen befallen wird,
liegt die Wahrscheinlichkeit eines Beifalls mit Endoparasiten so hoch, daß ich bestimmt auf die Untersuchung seiner Kotprobe verzichten kann.
Mein Kater hat auch kein Katzenklo, darum habe ich auch nicht die Möglichkeit, von ihm Kot zu bekommen.

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Du gehst davon aus, wissen tust du es aber nicht ;)
Interessanterweise MÜSSEN Freigänger nicht zwingend mit Parasiten befallen sein.

Du behandelst prophylaktisch auf Verdacht, das kannst du auch gern tun, ich persönlich habe gerne Gewissheit, ob meine Tiere jeweilige Mittel auch wirklich benötigen.
Zumal es auch durchaus Tiere gibt, die extrem schlecht auf die entsprechenden Mittel reagieren.

Wie gesagt- wenn das für dich ok ist und du lieber auf gut Glück deinen Tieren Medikamente gibst- bitteschön.
Nur empfehlenswert ist das absolut nicht.
 
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Chris2701

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Vielen Dank für eure Antworten!

Meine Freundin hat nun mittlerweile das eine Kitten zu sich nach Hause geholt und wird es morgen zu einem Tierarzt bringen. Ich bin leider aus verschiedenen Gründen gegen die Aufnahme des Kittens (ca. 4 Monate alt) . Ich vertrete eher die Auffassung, dass man dieses Kitten tierärztlich versorgen soll und dann dort wieder zurückbringt wo man es geholt hat. Die 5 Katzen haben nun schon 4 Monate draußen gelebt. Der Universitäts Campus ist wenig bis gar nicht befahren mit Fahrzeugen und ich denke dass dies eine sehr gute Umgebung für Katzen ist. Nach Aussage des Tierschutzbundes vor Ort sind auch an einigen Stellen Katzenhäuser untergebracht für den Winter und könnten auch dort wo meine Freundin die Kitten immer füttert einige hingestellt werden.

Es werden die nächsten Wochen auch Fallen aufgestellt um die anderen Kitten einzufangen um sie dann zum Tierarzt zu bringen und dann weiter zu vermitteln oder zurück zu bringen.

Leider hat meine Freundin immer noch vor das aufgenommene Kitten mit unserem Perserkater zusammen zu führen...
Ich bin leider strikt dagegen. Ich weiß auch nicht, ob mein Perserkater überhaupt Gesellschaft möchte.
Soll ich riskieren ihn unglücklich zu machen um ihn mit irgendeiner Katze zu vereinen?
Und wenn es mit einer Katze nicht klappt ihm dann gleich eine andere vor die Nase zu setzen.



Gesellschaft möchte.
 
seven

seven

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Hexe hatte doch schon die perfekte Antwort gegeben :(

Warum hat Deine Freundin dann nicht gleich ALLE Kitten eingesammelt und zum Tierarzt gebracht? Warum nur das eine? Was wird aus den anderen?
Und wie Hexe schon sagte - wenn, dann soll sie 2 davon behalten, eines würde tatsächlich schon - auch wenn das hart klingt - an Tierquälerei grenzen, denn Katzen gehören einfach nicht in Einzelhaltung, auch wenn sich dieses Gerücht immer noch hartnäckig hält.
Was auch gleich die Frage nach deinem Kater beantwortet: Der ist mit seinen 1,5 Jahren noch so jung - klar kann der noch gut an Gesellschaft gewöhnt werden. Und da wären zwei 4 Monate alte Kitten gar nicht sooo verkehrt, denn erstens hätten sie sich dann gegenseitig, und zweitens relativiert sich der Altersunterschied dann doch recht bald. Alternativ eben ein ungefähr gleichaltriges Partnertier dazu (das wäre dann so um die 1-2 Jahre, also sooo riesig ist der Unterschied dann nicht, da könntest Du auch gleich zwei der Kitten nehmen....)
Den Kater weiter in Einzelhaft zu halten, ist für das Tier wirklich ausgenommen schade und traurig, auch wenn es in Deinen Augen nicht den Anschein macht...

LG seven
 
C

Chris2701

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Meine Freundin war es nicht möglich die anderen einzufangen weil sie zu scheu waren bzw. sind. Es werden aber die nächsten Tage Fallen aufgestellt.

Zu meinem Perserkater und eventuellen Zusammenführungen habe ich schon viel gehört. Ich persönlich denke er ist glücklich und ich habe Befürchtungen dass es ihm während oder nach einer Zusammenführung schlechter geht als vorher. Warum den Zustand ändern wenn es ihm jetzt besser geht? Wer kann garantieren dass es nach einer Zusammenführung zwischen den beiden Katzen klappt? Niemand kann es garantieren..Am Ende landet dann das Andere Tier im Tierheim und die Spirale dreht sich dann bis man ein passendes Tier gefunden hat?
 
Sini

Sini

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Ich kann deine Bedenken voll und ganz verstehen, ich stand vor der gleichen Situation: Ich hatte im Internet "gelernt", dass Katzen alleine angeblich grundsätzlich unglücklich sind und nur in Gemeinschaft mit anderen Katzen zufrieden sein können. Also holte ich zwei ältere Katzen aus dem Tierheim, die wurden dort bekannt gemacht und haben sich angeblich vertragen.
Sie mochten sich ihr Leben lang nicht, haben sich aber die Wohnung so aufgeteilt dass sie sich möglichst meiden konnten.
Für mich ein sehr unbefriedigender Zustand, für die Katzen auch nicht so toll, aber ich habe es nach Monaten des Abwartens auch nicht übers Herz gebracht, eine der Beiden wieder ins Tierheim zurück zu geben.

Nach deren Tod haben ich mich in eine ältere Einzelkatze verkuckt und stand vor der gleichen Unsicherheit wie du: Sie wirkte zufrieden, ich wusste aber, dass ein passender Partner ihr doch eintöniges Leben als Wohnungskatze sehr bereichern könnte. Aber ich hatte auch die gleichen (berechtigten) Bedenken.

Das Problem: Wenn man es nicht ausprobiert, geht man natürlich kein Risiko ein, verwehrt seiner Katze damit aber auch eine große Chance.

Ich habe es dann versucht, habe nach langer, intensiven Suche einen ganz lieben Kater als Zweitkatze gefunden und ich bereue es nicht. Trotzdem würde ich, jetzt wo ich den Vergleich habe, meiner alten kranken Katze keine erneute Vergesellschaftung zumuten falls der Kater versterben sollte. Umgekehrt ist der Kater sehr sozial und ihm würde ohne kätzische Gesellschaft wohl etwas fehlen.

Um so älter und eingefahrener die Katzen werden, um so schwieriger könnte die Vergesellschaftung werden. Dein Kater ist ja noch relativ jung. Falls du es versuchen willst, rate ich dir, dich mal in den Katzenforen umzuschauen und ganz viele Erfahrungsberichte aus erster Hand zu lesen. Möglichst von Katzenhalter die in einer ähnlichen Situation wie du waren.

Und dann abwägen ob, und mit welcher Zweitkatze (evtl. gleiche Rasse, gleiches Geschlecht und Alter?) du eine Vergesellschaftung wagen möchtest.
 
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seven

seven

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Je jünger die Katzen, desto besser die Chancen ;)
Ich hab´ ja hier auch Dinah und Netty - zwei alte Damen, die sich bestenfalls aus dem Weg gehen, was aber nicht zuletzt an Diva Dinah liegt - die ja auch nur mit Poldi zusammen vermittelt wurde, mit ihm aber auch nix am Hut hat - die Dinah wäre also ein klassischer Fall von Einzelkatze gewesen.
Umgekehrt die drei Kleinen, die jetzt bei meiner Ex wohnen - die sind ein eingeschworenes Team, die kuscheln, spielen und toben miteinander... die waren aber eben auch noch sehr jung - Audrey und John-Boy als Geschwister mit knapp 12 Wochen, und dann die Jule mit 1,5 Jahren - joar....
Daher ja mein Appell: Der Kater ist jetzt auch 1,5 Jahre alt - da ist es im Leben noch nicht zu spät und die Chancen stehen wirklich richtig gut, dass sich da tolle Katzenfreundschaften entwickeln!
Wenn der Kater jetzt 15 Jahre alt wäre, würde ich auch sagen, der Zug ist abgefahren, probieren könnte man´s natürlich immer, aber da stünden die Chancen dann natürlich deutlich schlechter und ich könnte verstehen, wenn man das Risiko nicht mehr eingehen möchte...

LG seven
 
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miwok

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Hallo,
ich denke, bei meinem Kater, der als Freigänger regelmäßig auch Mäuse frißt, von Zecken, ,wie Flöhen befallen wird,
liegt die Wahrscheinlichkeit eines Beifalls mit Endoparasiten so hoch, daß ich bestimmt auf die Untersuchung seiner Kotprobe verzichten kann.
Mein Kater hat auch kein Katzenklo, darum habe ich auch nicht die Möglichkeit, von ihm Kot zu bekommen.

Fritz.
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Ich hatte über 25 Jahre Freigänger, die natürlich auch Mäuse, Ratten und anderes Getier gefressen haben.
Bei mir wurde dann regelmäßig eine Stuhlprobe zum TA gebracht. In all den Jahren hatten sie nur 2 mal Würmer und nicht einmal Flöhe, obwohl ich bei den Flöhen auch nicht präventiv eingegriffen habe.
Zecken habe ich einfach rausgezogen, die Katzen waren morgens und abends immer zum Füttern da, Das ist dann eine Kleinigkeit.
Dabei schaut man dann sowieso, ob es vll. Verletzungen gegeben hat...
Dieses Vorgehen würde ich jedem empfehlen, statt sinnlos die verschiedenen Präperate in das Tier zu jagen
 
Audrey

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Was auch gleich die Frage nach deinem Kater beantwortet: Der ist mit seinen 1,5 Jahren noch so jung - klar kann der noch gut an Gesellschaft gewöhnt werden. Und da wären zwei 4 Monate alte Kitten gar nicht sooo verkehrt, denn erstens hätten sie sich dann gegenseitig, und zweitens relativiert sich der Altersunterschied dann doch recht bald. Alternativ eben ein ungefähr gleichaltriges Partnertier dazu (das wäre dann so um die 1-2 Jahre, also sooo riesig ist der Unterschied dann nicht, da könntest Du auch gleich zwei der Kitten nehmen....)
Den Kater weiter in Einzelhaft zu halten, ist für das Tier wirklich ausgenommen schade und traurig, auch wenn es in Deinen Augen nicht den Anschein macht...

LG seven
Unterschreib ich vollkommen! Ich hab hier - durch blöde Umstände, sicher nicht so gewollt - eine 13jährige und eine 4jährige. Sie sind keine Freunde. Aber hey ist ist meine "alte Dame" aufgeblüht als die Kleine hier heimisch geworden ist. Die alte Dame war vorher wirklich eine alte Dame, und jetzt wirkt sie wie eine 5jährige!
 
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