Taube Katze vergesellschaften

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Kiki&kizaru

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Hallo zusammen,

ich habe seit 9 Monaten eine Taube Katze (Kiki). Sie ist 7 Jahre alt und sehr liebenswert und verschmust (heilige Birma). Ich habe sie bei einer Züchterin bekommen. Kiki lebte die 7 Jahre mit sehr vielen Katzen zusammen und hat mehrere Kitten bekommen.

Für mich stand von Anfang an fest, dass ich eine zweite Katze haben möchte, sobald ich in einer größere Wohnung lebe. Ich bin vor zwei Monaten in eine 90 m2 Wohnung gezogen. Kiki hat den Umzug sehr gut überstanden.

Jetzt habe ich seit einer Woche einen 12 Wochen alte Main coon Kater dazubekommen, dass habe ich mit der Züchterin abgeklärt. Die Züchterin hat mir geraten ein Kitten zu kaufen, da Kiki sich immer gut um ihren Nachwuchs und um fremde Kitten gekümmert hat.

Ich habe Kiki und den Neuzugang kizaru den ersten Tag getrennt voneinander gehalten, sodass ich nur die Gerüche ausgetaucht habe. Kiki wusste sofort,
dass etwas anders ist. Sie ist mir den ganzen Tag hinterher gelaufen, obwohl sie Kizaru noch nicht gesehen hat. Den ersten Kontakt hatten die beiden bei einer essenssituation. Kiki war sehr aufgewühlt und hat laute Geräusche von sich gegeben. Kizaru hat sich mit fauchen verteidigt. Sie sind nicht aufeinander los gegangen, da ich Kizaru auf dem Arm hatte. Ich habe zwei Tage versucht die beiden nur bei der Fütterung aufeinandertreffen zu lassen. Als ich Kizaru auf den Boden gesetzt habe hat Kiki ihn genau beobachtet. Allerdings hat Kizaru Angst bekommen und ist weg gelaufen, Kiki ist natürlich hinterher gerannt und hat ihn angegriffen. Sie hat sich auf ihn geschmissen und es sah danach aus, als würde Kiki ihn auch beißen wollen, jedoch habe rechtzeitig eingegriffen. Seit dieser Situation sucht Kiki regelrechte nach Kizaru und möchte ihn immer wieder verfolgen und angreifen. Ich kann die beiden nicht alleine lassen und mittlerweile muss ich Kiki an die Leine nehmen, damit sie Kizaru nicht angreift. Kiki ist die Leine gewöhnt, ich gehe täglich mit ihr spazieren. Kizaru hat sein eigenes Zimmer und häufig auch die ganze Wohnung zu verfügen, dass ist der Fall, wenn Kiki im Schlafzimmer schläft. Wenn ich nicht zuhause bin hat Kiki die Wohnung, bis auf kizarus Zimmer, für sich alleine. Ich weiß einfach nicht weiter, da ich mich nicht traue Kizaru in der Wohnung laufen zu lassen, wenn Kiki nicht an der Leine ist. Weiterhin fütter ich die beiden zusammen, dass klappt bisher ganz gut. Kiki hat Kizaru sogar schon ein paar mal abgeleckt, jedoch nur weil ein leckerchen an seinem Fell klebte. Nach der Essenssituation verfolgt Kiki Kizaru wieder. Bisher hat Kiki Kizaru drei mal angegriffen. Es ist zum Glück nie etwas passiert, weil ich immer dabei bin.

Was soll ich tun, wenn Kiki Kizaru angreift ??
Bisher habe ich Kiki dann in das Schlafzimmer gebracht und nach 16-20 Minuten wieder raus geholt. Kiki miaut dann immer sehr, was sie sonst nie macht, da sie sonst gerne im Schlafzimmer ist.

Ich versuche Kiki bisher genau so zubehandeln, wie ich es bisher gemacht habe. Sie bekommt viel liebe und besonders viele kuscheleinheiten. Des Weiteren schläft sie weiterhin in meinem Bett. Kizaru hat in der Zeit die Wohnung für sich alleine.

Kizaru macht die Situation denke ich nicht so viel aus. Er vertraut mir und weiß, dass ihm nichts passiert, wenn ich anwesend bin. Allerdings miaut er nachts gelegentlich, da er auch gerne im Schlafzimmer übernachten möchte. Kizaru greift Kiki nicht an und geht ihr aus dem Weg. Er hat zudem eine eigene Toilette.

Ich habe mir jetzt auch noch zusätzlich ein Buch zum Thema Katzen Vergesellschaftungen bestellt.

Ich freue mich über viele Tipps und Erfahrungsberichte =)

Liebe Grüße

Kiki&kizaru
 
02.08.2017
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Dieser vermittelt jungen Katzen-Erstbesitzern die Basics der Katzenhaltung - ohne erhobenen Zeigefinger und mit witzigen Fotos. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
Son-Gohan

Son-Gohan

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Ohje...da ist sehr vieles falsch gelaufen.

Und mal kurz vorab: Diese "Züchterin" der Birma, hat BEWUSST mit einer TAUBEN Katze gezüchtet???!
Ich bin ehrlich gesagt schockiert...

Leider ist das auch eine total ungünstige Konstellation!
Besser wäre, eine Katze im Alter von Kiki dazu zu holen.
Merkst ja selber, dass das Kitten viel zu verspielt und rauferisch ist...
 
seven

seven

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Da kann ich mich Son-Gohan leider nur anschließen *seufz*

Das ist doch keine Züchterin - überleg mal... die "züchtet" bewusst mit einer tauben Katze, und das nicht nur einmal, sondern immer wieder :( Und rät dann auch noch dazu, zu einer 7jährigen Katze einen 12wöchigen Kater zu holen :roll::shock::eusa_doh:
Dass Du eine zweite Katze dazugenommen hast, ist auf jeden Fall vom Prinzip her grundrichtig, Katzen gehören nicht in Einzelhaltung.
Dass Du jetzt aber ein 12wöchiges Kitten genommen hast, passt leider so gar nicht.
Vielleicht hast Du ja tatsächlich Glück, und Deine Kiki nimmt ihn aufgrund ihrer Vorerfahrungen an - aber das lese ich aus Deinen Schilderungen leider so gar nicht heraus, eher im Gegenteil :(

Ganz ehrlich - in dem Fall würde ich gefühlsmäßig sogar davon abraten, noch ein zweites Kitten dazuzuholen, wie es in solchen Fällen oft empfohlen wird und auch sicher nicht verkehrt ist, damit sich die Kitten gegenseitig haben und der/die "Große" sich zurückziehen kann, wenn ihm/ihr nicht nach Toben ist.
Aber bei einer tauben Katze... puuuh... entweder Du holst tatsächlich noch ein zweites Kitten, oder Du suchst für Deinen Kizaru ein gutes neues Zuhause und für Deine Kiki eine etwa gleichaltrige, möglichst ruhige neue Partnerin.

Die beiden ständig zu trennen, dann auch noch mit Leine, und dann mal in diesem, mal in jenem Zimmer einzusperren bzw. den Zugang zu verwehren - das ist leider auch absolut kontraproduktiv, da können sie gar keinen vernünftigen Kontakt aufbauen.

Also: Entweder Du riskierst es, die beiden wirklich mal aufeinandertreffen zu lassen (Raufen, Balgen, Fauchen, Knurren ist völlig normal, auch könnten mal ein paar Fellbüschel fliegen - die fliegen hier teilweise heute noch ;) - nur wenn´s blutig wird, sollte man eingreifen... ansonsten müssen sie sich wortwörtlich zusammenraufen... wobei die taube Katze natürlich den Nachteil hat, dass sie die ohnehin leise andere Katze nun mal gar nicht hören kann... aber normalerweise kompensieren sie das mit ihren anderen Sinnen ziemlich gut...) Oder aber Du gibst das Kitten in gute Hände und schaust (am besten im Tierheim oder Tierschutz, auf gar keinen Fall mehr bei einem so suspekten Vermehrer) nach einem etwa gleichaltrigen (also so 5-8 Jahre) alten Partnertier, das möglichst ruhig und ausgeglichen ist...

LG seven, die wirklich äußerst selten zur Abgabe eines einmal angeschafften Tieres rät!
 
K

Kiki&kizaru

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Danke für eure tips :)

Also Kiki ist nicht seit Geburt an taub, sie hatte mit 4 Jahren eine Mittelohrentzündung gehabt und musste fast zwei Monate Antibiotika nehmen. Die Züchterin meinte auch zu mir, dass der Tierarzt nicht direkt feststellen konnte ob sie taub ist und das sie denkt, dass Kiki nur etwas schlechter hört. Das habe ich dann jedoch anderes wahr genommen, da Kiki auf nichts reagiert, wenn sie schläft. Habe mich für ein Kitten entschieden, weil die Züchterin gesagt hat, dass Kiki besser mit Kitten zurecht kommt als mit den älteren Katzen.

Kizaru lässt Kiki in der Wohnung in Ruhe, also er springt sie nicht an und geht ihr aus dem Weg. Er spielt sehr viel mit mir oder auch gerne alleine ( fliegen fangen etc.)

Soll ich es echt riskieren Kizaru und Kiki aufeinander treffen zu lassen ? Oder soll ich noch ein paar Tage warten und sie erst mal gemeinsam füttern ?
Heute hat das ganz gut geklappt und Kiki hat viel geschlafen, also sie ist ihrer üblichen Lieblingsbeschäftigung nachgegangen. Ist das nicht ein gutes Zeichen ? Also das sie ruhiger ist und nicht so aufgewühlt, sodass sie weniger schläft als sonst?

Lg
 
seven

seven

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Also ich bin ja eine Freundin des "direkten Weges".
Augen zu und durch. Dieses ewige Herumgehampel mit eine Katze hier, eine Katze da, dann womöglich auch noch wer an der Leine - neee... das bringt womöglich noch mehr Aggressionen, denn sie riechen sich, sie sehen sich womöglich, aber sie können nicht das tun, was sie eigentlich wollen - nämlich sich miteinander auseinandersetzen, zur Not eben auch durch Raufereien... die gehören einfach dazu...
Natürlich sollte man das im Auge behalten, damit man im Falle eines Falles doch noch eingreifen kann - aber da neigt der eingeschüchterte Katzenbesitzer auch gern dazu, zu früh einzugreifen ;)
Wir haben unsere Dinah und den Poldi an einem Samstag aus dem Tierheim geholt, Audrey und John-Boy waren damals seit ca. 1 Jahr bei uns. Montags mussten wir beide wieder arbeiten gehen - wir konnten uns das also am Samstag und Sonntag angucken - der Pold hat ohnehin erstmal 2 Tage unterm Bett verbracht, die Dinah war da forscher, und Audrey und John-Boy waren eh ganz friedlich - und so haben wir es dann gewagt... und alles war gut..
Der Pold hat dann ca. 3 Wochen später (!) aufgedreht und angefangen, die Audrey zu vermöbeln - aber nur ein paar Tage... und dann wollte er nur noch kuscheln (was die Audrey dann aber verständlicherweise erstmal nicht mehr wollte ;) ) - am Ende waren sie ein Herz und eine Seele, die Audrey war einfach seine Herzensdame ;))

Mein Motto wäre also: "Ganz oder gar nicht - und dann lieber ganz" ;)

(Ach so - was das Taubsein betrifft - wir haben ja von unserem verstorbenen Freund die Netty geerbt - damals war sie 12, jetzt ist sie 16) - wir haben auch erst gedacht, die Katze ist taub - die hat überhaupt nicht auf Rufe reagiert, auf ihren Namen schon mal gleich gar nicht, auch nicht auf Leckerchen und auf nix... man konnte auch neben ihr klatschen, keine Reaktion. Aber - wir haben dann festgestellt - die Katze hat einfach nur auf stur geschaltet ;) Die kann sehr wohl hören, aber nur dann, wenn sie will... vielleicht hört sie nicht mehr ganz so gut wie jüngere Katzen, aber inzwischen kommt sie auch, wenn man mit der Leckerchenbox raschelt, und sie kann extra provokativ am Kratzbaum kratzen, wenn Dinah da fauchend draufsitzt... auf ihren Namen hört sie nach wie vor kein bisschen, aber von taub kann auch keine Rede sein ;)

LG seven
 
Audrey

Audrey

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Ich kann mich nur anschließen: Die Konstellation ist ungünstig, keine Frage. Aber für mich klingt die ganze Beschreibung jetzt überhaupt nicht dramatisch, das wird höchstens dramatisch, weil Du so über-aufmerksam bist. Das soll kein Vorwurf sein, aber Du strahlst Unsicherheit aus, und das überträgt sich auf die Katzen, ganz besonders natürlich auf Kiki, die Dich so gut kennt! Also vertrau ihr mal - lass sie machen. Lass sie hinterhergehen, sie muss doch untersuchen was sich da in ihrem Revier rumtreibt! Wenn Du sie nicht untersuchen lässt wird sie nur gefrustet. Und wenn's mal knallt, dann knallt's halt - ich hab noch nie von mordenden Katzen gehört oder gelesen ;) Ich hab auch eine sehr schwierige Vergesellschaftung hinter mir (ja - nach 9 1/2 Monaten kann ich jetzt sagen: hinter mir!) - ich hab sie auch direkt aufeinander losgelassen, und es leben beide noch. Zusammen fressen ist aber übrigens immer noch nicht möglich - insofern seh ich das bei Dir echt entspannt. Wenn Du selber entspannst :)
 
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Kiki&kizaru

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Ich werde es jetzt mit einer Gittertüre versuchen :)
Habe das Buch "Katzen vergesellschaften" gelesen, welches ich nur empfehlen kann. Dort werden drei Varianten empfohlen wie man Katzen aneinander gewöhnen kann. Ich habe mich für die operante Konditionierung entschieden. In dem Buch wird dringend davon abgeraten die Katzen einfach zueinander zulassen, da die Verletzungsgefahr viel zu hoch ist. Zudem wird durch einen Rangkampf die schwächere Katze noch mehr verängstigt, sodass sie ihren eigenen Bedürfnisse nicht mehr richtig nachgehen kann und somit die Lebensfreude enorm eingeschränkt ist.

Trotzdem lieben Dank für eure Tipps =)

Lg
 
seven

seven

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Hier gab es mehrere VGs, es gab auch viel Gefauche, aber Verletzungen gab es nicht...
Nu gut... dann werden die Katzen durch die Gittertür aufeinandertreffen, sich riechen, sich sehen - aber sie können nicht zueinander. Schürt nur noch mehr Aggressionen...
Wie sollen die Katzen sich denn da aneinander gewöhnen, wird das da auch erklärt? Die sehen sich, stellen fest, sie kommen nicht aneinander ran, ziehen sich dann womöglich wieder in ihre Ecken zurück - joar... und dann lässt man sie irgendwann zusammen (wann genau?) - und was passiert dann?

Aber bitte - probier´ es aus, ich wäre aber auch sehr dankbar, wenn Du dann über Deine Erfahrungen berichtest! Vielleicht gibt´s da ja doch noch Überraschungen, bin ja lernfähig ;)

LG seven
 
Sini

Sini

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Seven, die Vergesellschaftung mit der Gittertüre wird zum Beispiel im blauen Forum oft empfohlen und da kannst du hunderte Erfahrungsberichte drüber lesen. In einer Zoosendung habe ich vor einigen Monaten sogar gesehen, dass Löwen auf dieses Art zusammen geführt werden.
Das Katzen durch diese Art der Vergesellschaftung aggressiv werden stimmt nicht.

Ich halte sie für sehr viel schonender weil die Katzen rasch verstehen, dass die andere Katze hinter der Tür ihnen nichts kann und deswegen mehr Sicherheit haben als Katzen die in ein fremdes Revier "geschmissen" werden, aus dem die eingesessenen sie vertreiben wollen, aus dem es für sie aber keinen Ausweg gibt.

Welche Methode besser funktioniert, kann wohl nicht gesagt werden, weil man ja nicht weiß, ob eine andere Art der Vergesellschaftung zu einem anderen Ergebnis geführt hätte.
 
K

Kiki&kizaru

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Hallo zusammen,

ich werde euch meine Erfahrungen mit der Gittertüre die nächsten Wochen/ Monate mitteilen =)

Mit der Gittertüre funktioniert mit der Operanten Konditionierung, gewünschtes verhalten wird belohnt. Die Katze bekommt bei gewünschten verhalten ein Leckerli und verbindet das mit dem Kontakt der anderen Katze. Somit sollen Anspannungen gar nicht erst entstehen und die Katze hat keine negativen Gefühle bei der Begegnung. Dabei muss man vor jedem Leckerli ein Geräusch erzeugen damit die Katzen eine Verbindung herstellen- Katze sieht andere Katze- Geräusch wird gemacht- Katze weiß, dass jetzt etwas positives folgt- anschließend folgt das Leckerli und das Glücksgefühl, welches sie auf Dauer mit der anderen Katze verbindet.

Die ersten Begegnungen sollen auch nur sehr kurz sein etwa 1 Minute. Die Katzen sollen sich am Anfang einmal wahrnehmen und dann folgt die Belohnung. Anschließend wird die Gittertüre wieder versperrt. Die Katzen haben somit erstmal keine Möglichkeit Anspannung aufkommen zu lassen, da ja direkt die Belohnung folgt.

Dieses Verfahren dauert häufig ziemlich lange ist aber meistens wirksam =]

Lg
 
seven

seven

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@Sini, ich weiß nicht, was das blaue Forum ist...
Aber @Kiki, ich bin gespannt, wie sich das entwickelt... Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg!
 
Sini

Sini

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Ich drücke dir die Daumen dass alles gut läuft und deine Katzen später Freunde werden. Und ich finde es gut, dass du die Vergesellschaftung mit Geduld angehst.

Ich muß aber trotzdem sagen, dass ich es sehr unglücklich finde, dass die junge Katze in so einer wichtigen Lebensphase ohne Spielgefährten ist :(
 
omfgjen

omfgjen

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Dazu ann ich auch was beitragen!

Habe auch eine VG mit Gittertür hinter mir. Hier war nämlich folgende Situation: mein Freund hat eine 13jährige Katze, die von ihm aufgezogen wurde und niemals nie kätzischen Sozialkontakt lernte.und dann komme ich und will mit 3(!) 3jährigen Katzen bei ihm einziehen. Meine 3 sind zwar voll sozialisiert, aber untereinander doch recht rabiat, weil sie Geschwister sind. Die Mädels raufen und rüpeln so rum wie der Kater ;) also haben wir uns für eine langsame VG entschieden. Seniorin kam zu uns ins große Schlafzimmer, die 3 Monster bekamen den Rest der Wohnung (Bäder, Wohnzimmer, Flur, Küche. Anfangs gab es an der Gittertür viel Gefauche, Geschreie und Markiere - ich war echz froh, dass sie nicht beieinander konnten. Wonei die Seniorin einfach die war die ausgerastet ist. Nach einem guten Monat ist mir die Seniorin aus dem SZ entwischt als die Monster am Essen waren. Sie hingerannt und geschaut. Wir haben uns einfach erstmal zurückgehalten und machen lassen. Es wurde gebuckelt, gefaucht und dann lief Amy erstmal wieder in ihr sicheres Reich. Wir haben dann angefangen, wenn wir Zuhause waren die Gittertür aufzumachen und jeder konnte alles erkunden. Wenn es irgendwem wirklich zu viel wurde, haben wir Amy einfach wieder ins Schlafzimmer gebracht. Nach insgesamt 2 Monaten habe ich dann einfach die Tür auf aufgelassen als ich zur Arbeit bin und was war? Ich komme heim und alles lebt noch :clap: Die große Liebe ist hier bis heute nicht ausgebrochen, aber sie essen nebeneinander und können manchmal auf dem Sofa mit nur 30cm Abstand liegen. Gelegentlich fliegen noch zwischen der Alten und einer meiner Mädels die Fetzen, aber idR bleibt es bei anstarren. Mein Kater ist total verliebt in die Alte und zwinkert ihr den ganzen Tag zu. Wenn er ihr zu Nahe kommt, kriegt er eine gewatscht - man sieht auch, dass sie einfach nicht versteht was er von ihr möchte :|
Blut gab es hier auch 2x und das nicht zu wenig. Einmal nochmal beim Wegrennen schnell nachgehauen und doof ne Kralle an der Rute hängen geblieben. Minimaler Kratzer mit großer Wirkung - macht besonders Spaß, wenn die Katze schwanzwedelnd durch die Wohnung rennt :roll: Zweites Blutbad war ein Kratzer am Ohr - auch nichts dramatisches, aber Ohren sind einfach verdammt gut durchblutet :silence:
Ich würde es wieder so tun, hier wäre für die Alte die Hauruck-Methode zu viel gewesen.

Ansonsten finde ich hier die Konstellation auch sehr ungünstig und sage auch: entweder ein zweites Kitten dazu oder Kitten weg und eine gleichaltrige ruhige Partnerin dazu. Das einsame Kitten bei dir tut mir nämlich schon sehr leid :( und das kann wirklich kein seriöser Züchter sein, der in so eine Konstellation abgibt :?
 
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