Was hat mich denn da gestochen?

  • Ersteller des Themas Audrey
  • Erstellungsdatum
Audrey

Audrey

Moderator
13.12.2005
10.116
7
Ich bin heute früh aufgewacht - und dachte mir nur "aua". Kurzer Blick in den Spiegel: mich hat was hinten in den Oberschenkel gestochen. Also genau da, wo man halt auch drauf sitzt. Ich hab grad mal versucht, das zu
fotografieren - aufgrund der Stelle absolut unmöglich. Also versuch ich das mal zu beschreiben: Durchmesser etwa 5 cm, sehr rot, sehr geschwollen. In der Mitte eine SEHR deutlich sichtbare Einstichstelle von mehreren mm. Es juckt, und es tut höllisch weh wenn ich hinkomme.

Ich bin ein Mücken- und Bremsenmagnet, also das kann ich beides absolut ausschließen. Ansonsten bin ich als Kind mal von einer Biene gestochen worden - aber das war auch anders. Ich komm eigentlich nur bei Wespe raus - aber was macht die nachts in meinem Schlafzimmer?? Sonst jemand Ideen? Ansonsten behalte ich das mal im Auge - grad an so einer blöden Stelle wo nunmal zwangsläufig Reibung entsteht (ich muß ja sitzen ;)) ist das wohl besser?
 
07.08.2017
#1
A

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Guest

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Nienor

Nienor

04.11.2008
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Hey

Mich hat die Tage auf einer Wanderung auch was gestochen .. das hat gejuckt, wehgetan und die Stelle ist handtellergross angeschwollen, bis die Schwellung von einem blauen Fleck abgelöst wurde.
Das hatte ich ja auch noch nie.
Aber ich war mal in ein Mückenrevier geraten und wurde dort massiv attackiert von den biestigen Damen. Da sind mir dann die Stiche auch angeschwollen und weil es so viele waren, waren das dann schon esstellergrosse Schwellungen .. da half nur kühlen und ewig viel Fenistil :silence:

Es kann also durchaus sein, dass es "nur" eine Mücke war - aber eine, auf die der Körper anders reagiert als auf die Mücken, mit denen man normal in Kontakt kommt.

Solang du kein Wespennest in der Wand hast, sollte sich nachts eigentlich keine Wespe in dein Schlafzimmer verirren. Zumindest keine, die du nicht vorher am Tag bemerkt hättest, weil die ja eingesperrt schon am Fenster "surren" ..
 
Audrey

Audrey

Moderator
13.12.2005
10.116
7
Ich glaub Du hast recht :) Einerseits haust da tatsächlich eine Mücke in meinem Schlafzimmer - die hat sich nämlich heute Nacht an meinem anderen Bein bedient :roll: Ist aber nur ein normaler Mückenstich. Andererseits juckt die Geschichte von gestern zwar immer noch, ist aber nimmer rot und nimmer geschwollen - und jetzt wo's abgeschwollen ist seh ich: das sind 2 Stiche, nah beieinander. Also entweder ich hab Vampirkätzchen :mrgreen: oder eine sehr hungrige Mücke, was wohl auch erklären könnte, warum das so aufgegangen ist...
 
Cerridwen

Cerridwen

04.10.2010
2.864
0
Hallo Audrey,

Es kann sich vielleicht auch um eine Kriebelmücke handeln. Auf deren Stiche reagieren viele Menschen extrem. Meine Mutter bekommt von den Stichen riesige Schwellungen bis hin zu kompletter Unbeweglichkeit der betroffenen Gelenke, optisch einer Nesselsucht ähnlich.
 
Mariama

Mariama

Moderator
05.11.2008
3.862
0
Hallo Audrey,

ich würde auch auf die Kriebelmücke tippen. Im Gegensatz zu unseren gewöhnlichen Mücken stechen sie nicht sondern sägen die Hautoberfläche an. Schau dir mal die Mitte der Schwellung daraufhin an.

Da diese Viecher gefährliche Infektionen auslösen können, die Eintrittstelle immer sofort mit Desinfektionsspray behandeln und gut kühlen.
 
Roshinu

Roshinu

08.10.2008
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Also ich würde normale Mücken nicht ausschließen: Ich hab vor ein paar Jahren mal so extrem auf normale Mückenstiche reagiert, dass ich Cortison schlucken musste. Mein Hausarzt hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen als er mich gesehen hat. Auf den Schenkeln mehrere Stiche die alle Pancake Größe hatten, ca 10-15 cm im Durchmesser und nen guten Zentimeter hoch. Warum konnte er sich auch nicht erklären, aber war das einzige Mal, dass ich so extrem reagiert habe. Ich konnte nicht mal richtig gehen, weil ich so Schmerzen hatte.

Mich hat vor kurzem bei einer Freundin eine Kriebelmücke in den Unterschenkel gebissen, da hatte ich ein richtiges kleines Loch in der Haut, das zuerst zu nem Bläschen wurde und dann erst erwas anschwoll und fürchterlich zu jucken begonnen hat.
 
seven

seven

24.12.2006
15.128
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Ich hab´ leider keine Ahnung, um was für eine Mücke es sich handeln könnte - aber die Theorie mit der Kriebelmücke klingt plausibel.
In meiner Kindheit war ich immer das Opfer sämtlicher Mücken - da konnten wir mit mehreren Personen in einem Raum schlafen, wer hatte die Mückenstiche - genau, richtig, ich :roll:
Irgendwann hat sich das relativiert, scheinbar schmeckt mein Blut nicht mehr so gut...
Aber im Moment habe ich einen Mückenstich, der sich seit weit über einer Woche (ich hab´ nicht so genau drauf geachtet, da die normalerweise nach 2 Tagen wieder weg sind) hartnäckig hält... Der ist nicht groß, eigentlich nur ein winziger Pieks - aber regelmäßig jeden Morgen juckt das Ding wie blöd.. Den Verursacher konnte ich noch nicht ausfindig machen, es sind auch keine weiteren Stiche hinzugekommen - aber das Ding nervt (zumindest morgens, tagsüber ist interessanterweise Ruhe ;) )

LG seven
 
Sini

Sini

10.07.2010
1.044
0
Bei uns gibt es zum Glück keine Kriebelmücken aber wegen diesem Thread habe ich mich mal über die Biester informiert: Angeblich kommen die nicht in Wohnungen.

Stechmücken im Allgemeinen sind aber für mich ein Horror. Ich kann nicht schlafen, wenn eine im Raum ist, mich macht das irre. Und weil mein Youri-Kater nicht mit einem Moskitonetz komplett ums Bett klar kommt, muß immer eine Lücke bleiben durch die dann aber auch die Viecher rein kommen.

Ich gehöre übrigens auch zu denen die mit Vorliebe gestochen werden :roll:
Bei dem ganzen Elend, was mich aber wirklich seit zwei Jahren begeistert ist der bite away Stichheiler. Ich reagiere teilweise auch heftig auf Stiche und mich jucken sie tagelang. Dank diesem kleinen Gerät verbrennt man das Eiweiß in der Insektenspucke noch bevor der Körper so richtig anfangen kann darauf zu reagieren. Wirkt tausend mal besser als Fenestil und was es sonst noch an Anti-Juckmitteln auf dem Markt so gibt. Das ist eine Anschaffung die ich wirklich jedem mückenstichgeplagten nur empfehlen kann. Auch wenn es dir, Audrey bei deinem aktuellen Problem natürlich nicht wirklich weiterhilft.
 
Audrey

Audrey

Moderator
13.12.2005
10.116
7
Stechmücken im Allgemeinen sind aber für mich ein Horror. Ich kann nicht schlafen, wenn eine im Raum ist, mich macht das irre.
Das hat mich übrigens auch gewundert - normal machen die mich nachts auch wahnsinnig, aber da war nix was mir dauernd um den Kopf gesurrt ist.

Mariama, das mit dem "aufsägen" kommt tatsächlich hin, weil in der Mitte eben keine glatte Einstichstelle, sondern eine kleine "Wunde" war / ist. Von diesen Kriebelmücken hab ich noch nie gehört! Na jdfs. bin ich auch ohne Desinfektionsmittel (sowas hab ich gar nicht) oder Kühlung wohl gut davon gekommen - ich spür gar nix mehr, und die "Wunde" ist auch so gut wie weg.

Aber den Stichheiler schau ich mir mal an - meine Schwägerin hat auch sowas (wobei ich nicht weiß ob es jetzt das gleiche Gerät ist) und ist total begeistert.
 
seven

seven

24.12.2006
15.128
0
Genau das kann mir auch schlaflose Nächte bereiten - eine surrende Mücke, und mit der Nachtruhe ist´s vorbei. Wenn ich genauer drüber nachdenke - es war schon erstaunlich lange Ruhe... dieses Jahr hatte ich noch gar keine :shock::clap: (Woher dieser bekloppte Stich kommt, der vorhin mal wieder gejuckt hat und immer noch als roter Punkt sichtbar ist, erklärt sich mir auch nicht...)

@Sini: Leider steht bei Deinem Stichheiler nirgends dabei, wann man das spätestens anwenden muss, damit es wirkt - oder hab´ ich was überlesen? Denn wenn mich so ein Viech mitten in der Nacht sticht und ich es erst am nächten Morgen, also so nach 5-6-7 Stunden merke (und das ist ja, im Gegensatz z. B. zu einem Wespenstich, den man sofort und heftig merkt, eine ziemlich lange Zeit) - hilft es dann auch noch?
Wäre ich gerade mückengeplagt, würde ich mir so ein Teil nämlich ansonsten umgehend zulegen ;)

LG seven

Off-Topic
Kleine Anekdote am Rande: Im Referendariat war ich an einer Schule, die jedes Jahr auf Klassenfahrt in ein Schullandheim gefahren ist, das wirklich in the middle of nowhere mitten im Wald lag. Noch dazu gab´s in diesem Wald viele Tümpel und Bäche. Man kann sich das Mückenaufkommen vorstellen :003: Nun gut, ich hab´ dann also mittags mein Zimmer in einem Nebengebäude bezogen, meine Jacke an den Haken gehängt und bin wieder raus und hab´ mit der Kollegin die Kiddies bespaßt. Abends wollte ich dann irgendwann todmüde ins Bett fallen, hab´ aus irgendeinem Grund nochmal die Jacke vom Haken genommen - und bin fast umgefallen. Da kam eine wahre Wolke an Mücken herausgeflogen, das halbe Zimmer war schwarz :shock: Die Nacht hätte ich nicht überlebt - also bin ich zum Hausmeister getigert, der war not amused (war ja auch schon irgendwas um die 22 Uhr), hat sich das dann aber angeguckt und mir umgehend in einem anderen Haus ein halbwegs mückenfreies Zimmer gegeben :angel:
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.435
6
So einen "Stichverbrenner" habe ich auch. Leider wirkt er bei mir nicht immer. Kann also durchaus sein, dass es mit der Zeit zwischen Stich und Anwendung was zu tun hat *seufz*

Off-Topic
Mückenschwärme sind in der Regel harmlos, denn nur die Männchen schwärmen und die stechen nicht. Weibchen sind eher Einzelgänger. So die Regel. Wenn natürlich eine Mückenplage herrscht, müssen die Damen wohl oder übel auch die Gesellschaft des gleichen Geschlechts dulden.
 
Roshinu

Roshinu

08.10.2008
95
0
Dieser Stichheiler funktioniert folgendermaßen: an der Spitze ist eine kleine Metallplatte die erhitzt wird und die bei Anwendung am Stich durch die Hitze die Proteine im Mückenspeichel zerfallen lässt, die ja der Auslöser für den Juckreiz sind.
Kann man eigentlich immer verwenden.
Billigere Methode -> Tasse heißes Wasser draufhalten (Hauptsache über 45° C) oder (den Tipp hat mir der Arzt damals gegeben nachdem ich mit meinen Riesenquaddeln bei ihm aufgetaucht bin) ... Teelöffel mit einem Feuerzeug erhitzen und kurz auf den Stich halten (natürlich jetzt nicht so lange das man davon Verbrennungen bekommt).
Die Stichheiler (bzw ich bevorzuge die Löffelmethode) sind für mich die beste Methode um langfristig die Juckerei in den Griff zu bekommen, kann zwar sein, dass ich es am ersten Tag 3-4 Mal wiederholen muss, aber danach ist dann eigentlich immer Ruhe.
 
seven

seven

24.12.2006
15.128
0
Off-Topic
@Nienor: Wenn Du diese Mückentraube gesehen hättest, wäre es Dir völlig egal gewesen, wie viele davon jetzt Männchen oder Weibchen waren :D Das wäre allein aus dem Grunde nicht tragbar gewesen, dass ich gar nicht gewusst hätte, wie viele von denen ich während der Nacht inhaliert hätte - abgesehen davon hätte ich aus rein psychologischen Gründen kein Auge zubekommen ;)
 
Mariama

Mariama

Moderator
05.11.2008
3.862
0
Ich habe den Stichheiler auch gekauft nachdem ich eine heftige Entzündung nach dem Biss mehrerer Kriebelmücken entwickelt hatte und bin begeistert von der Wirkung.

Am Donnerstag gibt es einen bei Penny im Angebot.
 
Cerridwen

Cerridwen

04.10.2010
2.864
0
Den Stiel eines Teelöffels kurz in kochendes Wasser halten, ein paar Sekunden abkühlen lassen, und dann auf den Stich drücken. Wirkt mindestens genauso zuverlässig wie der Stichomat für teures Geld.
 
Sini

Sini

10.07.2010
1.044
0
Ich möchte selbst zuhause nicht nach jedem Stich in die Küche und mir dort Wasser aufkochen. Außerdem ist die Grenze zwischen der nötigen Hitze (um die 50 Grad) und zu heiß fließend, ich hätte bei deinem Tipp Angst mich zu verbrennen. Genau so bei dem Tipp mit dem Feuerzeug.
Praktizierst du das wirklich mit dem kochenden Wasser um deine Stiche zu behandeln?

Was deine Frage betrifft seven, wenn ich merke dass ich gestochen wurde dann brauch es noch kurze Zeit bis man überhaupt genau ausmachen kann an welcher Stelle genau das ist (als beim Stich von Stechmücken). Und wenn ich dann direkt den Heiler draufhalte dann wird aus dem Stich nur ein kleiner Hubbel der mich überhaupt nicht juckt.
Ich habe es auch schon bei einem Bienensticht ausprobiert, direkt nach dem Stich und gleich mehrmals angewand. Am ersten Tag war dann auch kaum was, aber als ich am nächsten Tag aufgewacht bin hatte ich trotzdem einen schmerzhaft angeschwollenen Fuß. Ich vermute, die Hitze hat an der Fußsohle nicht ausgereicht um so weit ins Fleisch vorzudringen wie das Bienengift.

Ansonst, wenn ich die Stiche erst nach Stunden behandle juckt es teilweise auch wieder nach einigen Stunden. Der verkneife ich mir das Kratzen und halte den Heiler wieder drauf.

Was ich noch dazu sagen muß: Ich empfinde die Hitze vom Stichheiler schon als heftig und muß je nach Körperstelle manchmal richtig die Zähne zusammenbeissen um die nötigen sechs Sekunden durchzuhalten. Aber lieber diese sechs Sekunden brennen als stundenlanger Juckreiz.

Heute Nacht habe ich drei neue Stiche abbekommen. Zwei davon habe ich erst am frühen Moregn bemerkt. Der Stichheiler liegt neben dem Bett, ich habe sie immer dann behandelt wenn ich sie bemerkt hatte und habe null Juckreiz.
 
Roshinu

Roshinu

08.10.2008
95
0
Verbrennen tu ich mich prinzipiell nur wenn ich Palatschinken mache und zwar jedes mal den Handrücken am Grill wenn ich sie von der Pfanne zum Warmhalten in den Ofen schiebe.
Redet ja keiner davon, dass du das Ding draufhältst bis sich Brandblasen bilden, sondern man stippt nur kurz auf den Stich. Den Stichheiler finde ich weit unangenehmer, denn den muss man ja drauflassen bis die Lämpchen ausgehen (jedenfalls bei unserem) ... da bin ich mit dem Löffel kürzer drauf.
Und beim Wandern hab ich nie den Stichheiler mit, Feuerzeug und Taschenmesser jedoch immer.
 
Sini

Sini

10.07.2010
1.044
0
Jetzt ist mein BiteAway auch an seine Grenzen gekommen: Samstag war ich wandern, schon in der Nacht auf Sonntag bemerkte ich einige Stiche an den Oberschenkeln die fürchterlich gejuckt haben. Da sie ziemlich weit oben und auf der Rückseite waren, konnte ich da gar nicht richtig hinsehen. Am Sonntag wurden daraus unzählige Punkte, und heute Nacht war der Juckreiz kaum mehr auszuhalten.

Zuerst habe ich eine Allergie oder einen Ausschlag vermutet, aber es sind die Bisse von Herbstgrasmilben. Inzwischen sind es über hundert Stiche. :?
Bis heute, habe ich noch nie etwas von diesen Viechern gehört, obwohl ich jetzt beim Googeln festgestellt habe, dass sie unter Hunde- und Katzenhaltern wohl nicht unbekannt sind. Die Apothekerin erzählte mir dann, dass sich bei uns in der Gegend in den letzten Jahre die Fälle häufen.
Ich bin jetzt mit Fenestil, sowohl als Tropfen als auch mit Gel versorgt und jetzt ist der Juckreiz erträglich. Bettwäsche und die Kleidung der letzten Tage habe ich gewaschen.

Habt ihr Erfahrung damit? Was hat euch geholfen? Meine größte Sorge ist ja, dass ich die Viecher jetzt in der Bude habe und mich die nächsten Larven in ein paar Wochen wieder überfallen...
 

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