Katze greift unseren Chihuahua an

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schokoladeneis

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Hallo ihr Lieben,

wir haben eine 6 Monate alte Chihuahua-Dame, sehr lieb und auch vorsichtig. Auch haben wir einen 12 Jahre alten Kater der draußen lebt. Da wir unsere Hündin aber von Anfang an an Katzen gewöhnen wollen, haben wir uns nun
einen 10 Monate alten Kater geholt. Er hat die ersten Monate anscheinend auf der Straße gelebt und eine ganz liebe Familie hat ihn da weg geholt und zum Tierarzt gebracht. Kastriert, gechipt und und und. Nun lebt Meeko bei uns. Er ist sehr verspielt aber auch verschmust. Das Problem ist nun, das Meeko immer sobald unser Chi auch nur in der Nähe ist oder er sie sieht, direkt knurrt und manchmal sogar die Krallen ausfährt und sie jagt. Meine Hündin hat natürlich furchtbare Angst und keinerlei Chance gegen den großen Kater. Räumliche Trennung ist möglich, aber auf Dauer auch blöd, so ein Kater braucht doch auch Liebe und Aufmerksamkeit. Ich möchte von Anfang an alles richtig machen. Ich hoffe jemand kann helfen. Liebe Grüße
 
06.09.2017
#1
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Keisuke

Keisuke

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Hey,

Jagt er sie denn irgendwo weg, also zB von seinem Futternapf oder sieht das eher nach spielen aus?

meine erste Vermutung wäre, dass dem kleinen Jungspund einfach ein Spielpartner fehlt und er deshalb den Hund auffordert :eusa_think:
Wäre ein zweiter Kater in ähnlichem Alter denkbar?

Was tut ihr, wenn der Kater sich so verhält? Wie wird er generell ausgelastet und wie verträgt er sich mit dem alten Kater?
 
S

schokoladeneis

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Danke für die Antwort. Der alte Kater lebt draußen, der spielt keine Rolle. Nein er jagt sie nicht weg, unsere Hündin sitzt zum beispiel in ihrem Korb und der Kater knurrt einfach und greift sie an und macht den sogenannten Katzenbuckel.
Ein zweiter Kater wäre auch eine Möglichkeit aber was tun wenn dann beide nicht mit dem hund klarkommen?

Wenn Meeko sie angreift, greife ich sofort ein, mitterweile habe ich die kleine nur noch bei mir weil sie total angst hat.
 
S

schokoladeneis

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Übrigens trenne ich beide beim essen, also Futterneid ist es nicht.
 
S

schokoladeneis

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Was mir gerade noch einfällt: er spielt den ganzen tag, mit Spielzeug, mit uns , am kratzbaum... also ausgelastet müsste er sein.
 
S

Simpat

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Ist er schon kastriert und hat er schon Freigang? Bei Wohnungshaltung würde er dem Alter vor allem einen Artgenossen, Spielkameraden und Raufkumpanen brauchen, der mit ihm nach Katerart rauft und balgt, mit Katzenbuckel gemeinsam durch die Wohnung galoppiert, wo sie sich die Kratzbäume gegenseitig rauf und runterjagen können.
 
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schokoladeneis

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Er ist kastriert , hat aber keinen freigang, da er noch nicht lange bei uns ist.. wenn ich jetzt noch einen Kater hole, besteht doch aber die Gefahr das sich beide nicht mit dem Hund engagieren..
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Im Prinzip ist es schon mal richtig, dass du die beiden trennst.
Kannst du vllt. mal versuchen ein Video davon zu machen, wenn der Kater sie angreift?

Kater spielen teilweise extrem ruppig, da ist es nicht ohne Weiteres beurteilbar, ob das Spiel oder wirklich Jagdverhalten o.ä. ist :)

Ein Spielpartner wäre da mit Sicherheit eine mehr als gute Idee.
ABER dann würde ich mir gezielt einen ähnlich alten Kater aus einer Pflegestelle o.ä. holen, der sich nachweislich mit kleinen (!) Hunden versteht.

Katzen verfallen bei Tieren, die kleiner sind als sie selbst durchaus in Jagdverhalten, das sollte einem bewusst sein.
 
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Simpat

Moderator
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Er ist kastriert , hat aber keinen freigang, da er noch nicht lange bei uns ist.. wenn ich jetzt noch einen Kater hole, besteht doch aber die Gefahr das sich beide nicht mit dem Hund engagieren..
Aber er zeigt doch was er braucht und was ihm fehlt, ich denke der fehlende Artgenosse und Spielkamerad ist die Ursache oder auf jeden Fall mit ursächlich für sein Verhalten dem Hund gegenüber. Wenn zwei junge Kater dann einander zum toben, spielen und balgen haben, werden sie voraussichtlich - Garantie kann dir da keiner geben - den Hund in Ruhe lassen, wenn der nicht mitspielen will. Auf jeden Fall wäre er viel besser ausgelastet, wie oft und wie lange beschäftigst du dich zur Zeit mit dem Kater, der muss mehrmals täglich beschäftigt werden und braucht vor allem auch viel Abwechslung. Oft kommt aggressives Verhalten auch aus Langeweile und Unterforderung und Einzelhaltung von Kitten und jungen Katzen ist ohnehin ein No Go und ein 12jähriger Freigänger ist da auch völlig ungeeignet als adäquater Spielkamerad.
 
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A-Fritz

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Hallo,
natürlich wäre die Gefahr groß, daß auch der 2. Kater jagt auf den Hund macht,
besonders weil dieser so ängstlich reagiert, ist er ein so dankbares Opfer, den man gut verfolgen kann.

Ich denke, es wäre wichtig, wenn die Hündin ihre Angst verlöre und etwas Selbstbewusstsein bekäme,
nur dann wäre es möglich, daß Kater und Hündin vielleicht einmal Freundschaft schlißen könnten.

Als meine Hündin im Alter von 8 Wochen bekam , war der Kater schon 6 Monate alt
und ein gutes Stück größer wie der Welpe.
Doch beide Tiere rangelten gleich, ohne jegliche Berührungsäste wild herum,
so, daß ich manchmal angst hatte, es würde ein blutiges Ende nehmen, es gab aber nie irgendwelche Verletzungen.

Es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen beiden Tieren, manchmal beleckten sich beide abwechselnd
und schliefen auch zusammen auf dem Sofa.

Ich denke auch Deine beiden Tiere könnten zu so einer Freundschaft finden,
aber nur, wenn die Hündin ihre Ängste überwinden könnte,
um dieses zu erreichen, müße man versuchen, die Hündin langsam immer näher an den Kater zu bringen.

Ich kann jetzt aus der Ferne nicht beurteilen, wie so ein Training aussehen kann, damit Kater und Hündin eine Form finden,
um sich gegenseitig, friedlich anzunähern,
ob und wie die Hündin sich bestechen läßt, um ihre Angst zu überwinden,
oder wie der Kater ruhiger werden kann, wenn er der Hündin begegnet.

Vielleicht wäre bei einem gemeinsames Fressen die Möglichkeit, daß die Hündin eine Weile in der Nähe des Katers verweilen kann
und ihre Angst vergißt, aber so oder ähnlich, würde ich es anfangs versuchen.

Fritz.
 
seven

seven

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Ach, Mensch, A-Fritz... allmählich wird es mühsam...
Ein Hund ist ein Hund und eine Katze ist eine Katze.
Eine Katze braucht einen KÄTZISCHEN Artgenossen...
Daher schließe ich mich Simpat und Mido an - ein Katzenkumpel würde Abhilfe schaffen - ich glaube nicht, dass auch die zweite Katze auf den Hund losgehen würde, sondern dass die Katzen sich dann miteinander beschäftigen würden und der Hund seine Ruhe hätte.
Kann natürlich immer noch sein, dass sie sich für den Hund interessieren - aber sie haben sich gegenseitig zum Raufen, Toben, Spielen, Jagen, Kuscheln auf Katzenart - da müssen sie den Hund nicht mehr bedrängen...

LG seven
 
S

schokoladeneis

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Also zu allererst: Ich sehe und merke dass unser Kater nicht mit dem Hund spielen möchte oder raufen.. Der Kater hat selbst Angst und macht die Typische "Katzen-angst-Stellung".. Er faucht auch immer wenn er sie sieht.
Und dem Kater ist nie langweilig.. ich bin momentan NUR zuhause. Wenn ich meinen Hund in der hand halte, auf dem Teppich, und der Kater 1Meter daneben steht/liegt, fängt der Kater an zu Knurren und greift den Hund an.
 
seven

seven

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Woran machst Du denn fest, dass dem Kater nie langweilig ist?
Stell Dir vor, Du lebst ganz allein auf einem Planeten mit lauter Elefanten. Die Elefanten betüddeln Dich, sie spielen mit Dir, sie geben Dir Futter, sie "kuscheln" mit Dir....
Aber - kann ein Elefant mit Dir Schach spielen? Oder auch nur "Mensch, ärgere dich nicht"? Oder mit Dir ein Wettrennen machen? Oder oder oder?
Eine Katze braucht einfach einen kätzischen Kumpel zum Raufen, Spielen, Toben, Kuscheln, sich gegenseitig Putzen...

LG seven
 
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