Möchte einer Katze/einem Kater ein zuhause schenken. Was muss ich wissen, was beachten?

Diskutiere Möchte einer Katze/einem Kater ein zuhause schenken. Was muss ich wissen, was beachten? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Guten Abend allerseits, ich spiele seit längerem mit dem Gedanken, einer Katze oder einem Kater ein Zuhause zu schenken. Ich habe mich neulich 10...
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IchBinDannMalDa

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Guten Abend allerseits,

ich spiele seit längerem mit dem Gedanken, einer Katze oder einem Kater ein Zuhause zu schenken. Ich habe mich neulich 10 Tage um ein Tier gekümmert, was mir sehr gefallen hat. Da ich alleine lebe,
kann ich mir gut vorstellen, ein Tier bei mir aufzunehmen, um das ich mich kümmere. Ich bin, was das angeht, aber ein totaler Anfänger und brauche dahingehend Beratung. Ich möchte gerne wissen, was alles auf mich zukommt. Ich möchte, wenn es dazu kommt, sehr wahrscheinlich ein Tier aus dem örtlichen Tierheim ein Zuhause schenken. Ich habe eine 59qm Wohnung. Platz ist also da. Ich lebe alleine. Dafür aber in einer finanziell angespannten Situation. Ich habe Futter- und Streukosten grob überschlagen. Das wäre für mich machbar. Was mich abschreckt sind hingegen mögliche Arztkosten. Gibt es dahingehend eine Möglichkeit einer Ermäßigung bei finanziell schwachen Menschen wie mich?

Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.

Schönen Dank.

IBDMD
 
06.09.2017
#1
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Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Dieser vermittelt jungen Katzen-Erstbesitzern die Basics der Katzenhaltung - ohne erhobenen Zeigefinger und mit witzigen Fotos. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
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Zunächst einmal muss ich dir dringend anraten 2 Tiere anzuschaffen, denn Katzen hält man nicht einzeln.

Die Futterkosten relativieren sich übrigens bei 2 Katzen, denn du kannst auf Grossbüchsen zurückgreifen, was bei einer Katze kaum möglich wäre. 2 Katzen bedeutet also nicht automatisch doppelte Kosten (aber doppelte Freude :) )

Wegen deiner angespannten finanziellen Situation würde ich dir eine Krankenversicherung für Katzen empfehlen. Je nach Tarif kannst du entweder nur OP's versichern oder eben alle ambulanten und stationären Leistungen versichern lassen, auch ist da meist Entwurmen und Impfen mit drin, auch zur Kastration gibts ein Zuschuss. Natürlich kostet das dann monatlich Geld, du wärst aber vor bösen Überraschungen geschützt, bei Katzen kann es sehr schnell auch 4-stellig werden.
 
Sini

Sini

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Eine Alternative wäre, dass du dich als Pflegestelle anbietest. Je nach Verein werden die anfallenden Kosten ganz oder teilweise übernommen.
Eine "Gebrauchsanleitung" für die Katzenhaltung lässt sich abe nicht in einem Post niederschreiben. Aber es gibt dank Internet vielfältige Informationsmöglichkeiten und viele verschiedene Meinungen dazu. Informiere dich möglichst ausführlich dann kannst du dir deine eigene Meinung bilden.
 
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A-Fritz

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Hallo,
meine 1. Katze habe ich ohne große Kenntnisse über Katzenhaltung angeschafft,
und es hat ohne Probleme geklappt.
Ich denke die Haltung einer Katze ist nicht besonders schwer, aber wenn tatsächlich Fragen auftauchen,
hier im Forum bekommst Du gewiß viele Antworten, von denen Du Dir dann etwas aussuchen kannst. :eusa_eh:

Ob sich eine Kranken u. OP Versicherung wirklich lohnen kann, kann man wohl nicht wissen.
Aber meistens sind Katzen nicht besonders krankheitsanfällig,
aber Versicherungen wollen schließlich auch einen Gewinn erzielen. :roll:

Mein Kater lebt im Freigang und so kann ich auf ein Katzenklo verzichten.:p

Natürlich sind die Katzen im Freigang vielen Gefahren ausgesetzt
und reine Hauskatzen, die ewig im Haus bleiben müßen,
haben bestimmt weniger Unfälle oder Parasiten,
doch fristen sie ein eintöniges, stupides Leben . :shock:

Bei der Wahl einer Katze/Kater aus dem Tierheim,
solltest Du Dir über die Haltungsbedingungen schon im Klaren sei
und das passende Tier wählen. :eusa_think:

Wenn Du Zwei Tiere halten möchtest, sollten diese Tiere schon vorher aneinander gewöhnt sein,
es kann zu großen Problemen kommen, wenn Du zwei x-beliebige Tiere zusammen bringen willst,
es sei denn, es sind noch sehr junge Kätzchen. ;)

Katzen die an den Freilauf gewöhnt sind, werden es auch nur sehr ungern akzeptieren,
wenn Du diese bei Dir einsperren willst, anders herum ist es wohl etwas leichter,
einer Stubenkatze an den Freigang zu gewöhnen, doch auch dieses kann mit großen Unsicherheiten,
und Ängsten verbunden sein. :eusa_shhh:

Ich würde bei der Wahl einer Katze auch auf deren Charakter und ihr Wesen achten
und je nach Haltungsart und die Umgebung auswählen.

Besonders bei der Wohnungshaltung, würde ich ein möglichst sanftmütiges und ruhiges Tier wählen. :|



Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keisuke

Keisuke

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Hey,

es ist erstmal richtig, dass man Katzen idealerweise zu zweit hält. Es gibt zwar auch Einzelkatzen, meist schlecht sozialisierte, ältere Katzen, die eben kaum oder gar keine positiven Erfahrungen mit Artgenossen hatten, aber die sind wie gesagt nur Ausnahmen.

Generell solltest du dir deiner finanziellen Lage doch noch bewusst werden. Neben Streu und Futter kommen auch regelmäßige Arztkosten, eben Impfen, Wurmkuren, Flohmittel etc. dazu - und noch ein bisschen was für Spielzeug usw, wobei man da auch basteln kann. Trotzdem sollte man die Grundausstattung auch im "Finanzplan" einbinden ;)

Versicherungen sind natürlich fein, haben wir nicht. Ich lege konsequent was zur Seite für Notfälle - da muss man dann aber auch diszipliniert sein und nicht daran gehen, wenn am Monatsende doch noch eine Party lockt ;)

Bist du denn zur Zeit finanziell etwas mau oder ist das ein Zustand, der sich wahrscheinlich kaum ändern wird? Wenn man jetzt zB eine Zeit durch Krankheit o.ä. wenig Einkommen hat, würde ich das evtl. aussitzen & ein Tier später anschaffen - wenn man weiß, dass sich das kaum ändern wird, muss man genauer planen :eusa_think:

Einige Städte haben die Tiertafel, wo bedürfte Menschen eben auch Futter für ihre Tiere bekommen oder einige tierärzte bieten auch Behandlungen für Hunde von Obdachlosen an... da müsstet du dann schauen, was es in deiner Stadt so für Möglichkeiten gibt und ob es da Bedingungen gibt.

Ich will ehrlich sein: Wenn ich jetzt schon finanziell eher schlecht dastehen würde, würde ich mir keine Katzen anschaffen. Mir wäre das zu unsicher :? Nicht der Katzen wegen, die sind auch mit relativ günstigem Futter (wir mischen zB auch aldi dazu) und Pappkartons als Spielzeug glücklich, aber ich selbst könnte nicht ruhig schlafen, wenn ein kleinerer Tierarztbesuch schon eine Krise wäre. Das muss aber jeder Mensch selbst entscheiden, ich bin eh sehr sicherheitsbedürftig ;D

Ja, eine Anleitung für Katzen gibt es nicht. Da ist jede anders. Eins haben sie aber alle wohl gleich: Du bist nicht mehr lange der Herr im Haus, sondern plötzlich ein Diener :lol:
Warum denn eigentlich Katzen und nicht z.B. ein Kleintier? (Wobei ich da null Ahnung habe, wie teuer da so der unterhalt ist^^)

Sinis Vorschlag finde ich auch nicht schlecht. Viele Vereine bezahlen einen Großteil der Kosten, wenn man Pflegestelle ist - natürlich kauft man auch aus seinem eigenen Geld mal Futter o.ä., weil es Vereinen meistens finanziell nicht gut geht und man so eben spendet.
Da musst du dann nur damit rechnen, dass das auch mit Arbeit verbunden ist: Leute wollen die Katzen anschauen, sich von dir beraten und am Ende gibst du das Tier wieder ab.
 
*max*

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Der Eingangspost liest sich eher so, als würde sie reine Wohnungshaltung wollen, da sie konkret die Grösse der Wohnung nennt, was bei Freilauf ja relativ egal wäre. Es stimmt tatsächlich, dass die meisten TA Kosten bei Freigängern eher auf Unfälle zurückzuführen sind. Bei mir war das jedenfalls so. Trotzdem hat man keine Garantie bei Wohnungshaltung, dass nichts passiert. Die meisten " finanzschwachen" Halter in Katzenforen, in denen ich mitlese, haben deshalb die Versicherung, weil sie z.B. 1000€ sonst niemals berappen könnten.

Ich hab nach unserem jüngsten Unfall, der ungefähr in dieser Grössenordnung war, auch überlegt wenigstens die Kleinen zu versichern. Man nimmt sich dann vor, monatlich diesen Betrag wegzulegen, aber man macht es eben nicht. :roll:
 
Hexe76

Hexe76

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Ich hab 10 Katzen hier, alle im Freigang und bei mir passieren die Unfälle definitiv draussen.
Noch in Deutschland lebend hatte ich eine Wohnungskatze, die in 10 Jahren bis auf eine Blasenentzündung nie was hatte.
Man steckt letztlich nicht drin.

Ich empfehle Dir, zu einer Pflegestelle zu gehen und dort entweder nach einer älteren Katze zu schauen, die nicht mehr zu vergesellschaften ist, oder ein eingespieltes Pärchen zu nehmen.
Pflegestellen kennen ihre Katzen besser als Tierheime ihre Insassen. Die können Dir genau sagen, welche Katze(n) zu Dir passen und welche nicht, was bei Tierheimen oft nicht gegeben ist, da die Katzen kommen und gehen, ins Rudel gesteckt werden ohne Rücksicht auf Verluste und keiner die Zeit hat, sich mit jeder einzelnen Katze intensiver zu beschäftigen.
Und zwecks Versicherung: Wir haben keine. Wie sollte ich das stemmen bei 10 Katzen und dann die ganzen "übernehmen wir nicht"-Klauseln. Na danke.
Wir haben ein Extra-Konto und beide einen Dauerauftrag eingerichtet. Jeden Monat geht automatisch eine kleine Summe von unsren Konten aufs Katzenkonto und da bleibt es, bis es gebraucht wird.
Katzen in Wohnungshaltung brauchen nicht mal regelmässig geimpft werden soweit ich weiss. Man berichtige mich bitte, aber da die Katzen den Draussen-Einflüssen nicht ausgesetzt sind, ist eine jährliche Impfung nicht nötig. Grundimmunisierung sollte allerdings gemacht werden, haben die Katzen aber eh, wenn sie von einer Pflegestelle/Tierheim kommen.
Wäre ein weiterer finanzieller Punkt: das Alter der Katzen. Holst Du Kitten, musst Du diese evtl. selber kastrieren und impfen lassen. Kostet Geld. Wahrscheinlich mehr, als die Schutzgebühr die verlangt wird.
Schau mal bei Stiftung Warentest. Die haben im Frühjahr wieder Katzenfutter getestet und wie gehabt - die billigen Sorten schneiden gut ab.
Also ja, ich denke es ist machbar, auch mit wenig Geld.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Ich kenns aus Praxis Zeiten auch noch das viele Versicherungen den "Schaden" dann auch nicht übernommen haben oder nur einen Bruchteil. Meist zahlt man doch in die Tierversicherungen mehr ein als man wirklich raus kriegt. Ich hatte mal überlegt zu so einer Versicherung, da wären dann aber auch nur 2 meiner Katzen versichert worden und die auch nicht komplett. Sollte dann auch pro Katze 20/30€ sein. Unser Versicherungsmakler hat mir auch unter der Hand gesagt das es sich eigentlich nur bei Tieren vom Züchter mit Stammbaum lohnt (also auch nicht "liebevolle Hobbyzucht ohne Papiere"), weil sonst ganz schnell mal gesagt wird "das war schon vor Versicherungsabschluss" oder "das ist eine Erbkrankheit". Da kann man wirklich lieber ein wenig Geld beiseite legen.
 
Audrey

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Ich lege das Geld auch lieber zur Seite. Ich hab selber 2 Wohnungskatzen, und die wurden nach der Grundimmunisierung nicht mehr geimpft ... ja, man KANN mit den Schuhen was einschleppen, aber bei einer ansonsten gesunden Katze ist die Chance so schwindend gering - da ist die Chance, daß das Haus einstürzt, etwa gleich groß ;)

Natürlich kann man das Pech haben und eine z.B. chronisch kranke Katze erwischen, bei der man von der Krankheit erst nach der Übernahme erfährt. Aber ich selber hab jetzt in 12 Jahren Katzenhaltung etwa 200 EUR pro Katze beim Tierarzt gelassen. Die meisten Tierärzte lassen übrigens schon über Ratenzahlung mit sich reden, wenn es mal richtig teuer werden sollte. Aber generell wäre es natürlich schon wichtig, ob das jetzt grad ein absehbarer finanzieller Engpass ist, oder ob das einfach bei Dir so ist und bleibt?
 
Sini

Sini

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Ich will ehrlich sein: Wenn ich jetzt schon finanziell eher schlecht dastehen würde, würde ich mir keine Katzen anschaffen. Mir wäre das zu unsicher :? Nicht der Katzen wegen, die sind auch mit relativ günstigem Futter (wir mischen zB auch aldi dazu) und Pappkartons als Spielzeug glücklich, aber ich selbst könnte nicht ruhig schlafen, wenn ein kleinerer Tierarztbesuch schon eine Krise wäre. Das muss aber jeder Mensch selbst entscheiden, ich bin eh sehr sicherheitsbedürftig ;D
Ich bin da ganz bei Keisuke.

Wenn man sich die Statsitiken anschaut, gibt es kaum eine Katze die gesund alt wird und einfach wegstirbt. Zahnkrankenheiten, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren usw...
Die meisten dieser Krankheiten sind aber für den Halter nicht oder nur in einem sehr späten Stadium überhaupt zu bemerken. Deswegen sehe ich es immer skeptisch wenn jemand, gerade bei älteren Katzen, erklärt, diese seien kerngesund und würden nie Tierarztkosten verursachen.

Erkrankungen der inneren Organe lassen sich bei einer Vorsorgeuntersuchung durch Blutentnahme erkennen, da muß man dann aber für eine Verdachtsuntersuchung gleich mal mit 100 Euro rechnen. Will man die häufige und sehr schmerzhafte Zahnerkrankung FORL diagnostizieren, muß man die Zähne mit einem speziellen Röntgengerät untersuchen lassen, weil das oft nur Spezialisten haben, kann auch wieder nur die Diagnostik, ohne anschließende OP recht teuer werden.

Warum ich da so ausschweife? Jemand der gerade genug Geld hat um die täglichen Lebenskosten zu bestreiten, wird sich sehr genau überlegen müssen, ob er sich so eine Diagnostik überhaupt leisten kann und will. Und wenn dies dann gemacht wurde, dann kommen die finanziellen Hämmer teilweise erst noch.

Ich habe zwei ältere, chronisch kranke Katzen. Alleine dieses Jahr sind schon wieder um die 1000 Euro ungeplante Kosten auf mich zugekommen. Tierarzt, Diagnostik, Kontrolluntersuchungen, Medikamente, Spezialfutter.

Würde ich in eine finanzielle Notlage geraten, ich würde schauen, wie ich mir das Geld für die weitere Behandlung zusammenkratze. Aber mit jedem Tierarztbesuch würde nicht mehr nur die Angst um die Gesundheit meiner Tiere mitspielen sondern auch das Problem, wie ich das finanziell noch bewerkstelligen kann.

Deswegen würde ich niemand, der von vorneherein weiß, dass er es sich eigentlich nicht leisten kann, raten, ein Haustier anzuschaffen.
Jeder Tierarzt könnte wahrscheinlich ein Lied davon singen, wie vielen Tieren medizinisch deswegen nicht adäquat geholfen werden kann, weil die Besitzer viel zu spät erst den Arzt aufsuchen und sich viele Untersuchungen und Behandlungen einfach nicht leisten wollen oder können.

Ja, es gibt in manchen Großstädten Tiertafeln oder sogar Tierärzte die kostenlose Untersuchungen anbieten. Trotzdem gibt die weitergehenden Untersuchungen im Krankheitsfall, Medikamente oder spezielle Behandlungen auch nicht für umsonst.
Und ganz oft gibt es (in meinen Augen nur fair) die Einschränkung, dass der Besitzer nachweisen muß, dass er das Tier angeschafft hat, bevor er finanziell so schlecht gestellt war.
 
*max*

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Ich stimme dir da in weiten Teilen zu Sini, deshalb eigentlich auch von mir der Tip zur Versicherung. Denn eigentlich ist es nur so ein kalkulierbares Risiko. Dass die Versicherungen im Ernstfall nicht zahlen wollen, kann ich eigentlich nicht bestätigen. In Katzenforen, wo über das Thema über Monate diskutiert wurde, äusserten fast alle, dass sie keine Probleme hätten. Nur wenn man z.B. mit einer 6 monate alten Katze kommt und Herztabletten braucht - da gab es Probleme. Denn da ist selbst einem Laien klar, dass diese Katze mit einem Herzfehler geboren wurde.

Meine TÄ erzählte mir unlängst den Fall, dass eine Frau weinend vor ihr sass, weil der Ehemann sich weigerte, 400€ für die notwendige Behandlung bereit zu stellen.

Wir waren ja vor wenigen Monaten selbst in der Situation, dass wir einen sehr kranken Kater hatten - aber keine Diagnose. D.h. ich war mehrmals beim TA, aber die Diagnose war nicht stimmig. Da bin ich auch in einer 120km entfernte Tierklinik gefahren. Zahnröntgen, Blutbild und dann OP - 627€. (ohne die Fehldiagnosen vorher)
 
Audrey

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Vor langer langer Zeit hat sich Blackcat mal die Mühe gemacht, auszurechnen, was man über die Jahre in eine durchschnittlicher Krankenversicherung für Katzen zahlt - und was dabei rumkommt. Im Ergebnis hätte man von der Gesamtsumme wohl 10 Katzen operieren lassen können ... wenn sich jemand die Mühe machen will das zu suchen, sehr gern, heute mag ich nicht mehr, aber das war auf jeden Fall sehr interessant. Es gibt immer noch Tagesgeldkonten, die zumindest ein klein bißchen Zinsen zahlen - davon hab ich entscheidend mehr :)

Ja Sini, deswegen frag ich ja ob das jetzt ein Momentanzustand ist, oder ob das einfach generell so ist. Als ich daheim ausgezogen bin wollte ich als allererstes Katzen - die ich daheim nicht haben durfte. Dummer Weise war ich da grad arbeitslos. Ich bin trotzdem sehr gut über die Runden gekommen, aber das war mir dann doch zu unsicher. 1 1/2 Jahre später hatte ich dann einen gut bezahlten, sicheren Job, eine größere Wohnung - und dann durften Lilly und Ferdl einziehen.
 
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IchBinDannMalDa

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Guten Abend,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Vorweg. Ja, es soll eine Katze für die reine Wohnungshaltung sein - Balkonnutzung inkl. Ein Kitten möchte ich eher nicht, sondern ein Tier, dass vielleicht schon 3,4,5 Jahre auf dem "Buckel" :)D) hat. Ich möchte ungern zwei Tiere gleichzeitig aufnehmen. Daher würde ich mich natürlich schon über die einzelnen Charakter der potentiell in Frage kommenden Tiere informieren. Am liebsten wäre mir ein/e ruhige/r Schmusebär/in. Das es Haustierversicherungen gibt, wusste ich nicht. Ich hatte neulich darüber eine Diskussion mit einer Katzenhalterin, die erst seit neustem ein Tier hat. Und sie sagte mir, dass es keine KK-Versicherungen geben würde, weil Tiere versicherungstechnisch als "Sache" behandelt werden. Aber das werden ja Autos, Häuser usw. auch. Und dafür gibt es ja schließlich auch Versicherungen. Natürlich ist das immer so eine Sache was die Notwendigkeit einer solchen Versicherung betrifft. Aber der Teufel steckt im Detail und ich habe eine gewisse Lebenserfahrung, dass ich sagen kann: "Ich habe Pferde schon kotzen sehen". Soll heißen, ich kann mir gut vorstellen, dass wenn ich so eine Versicherung nicht abschließen würde, ich der erste wäre, der wahrscheinlich am laufenden Band Arztrechnungen zu bezahlen hätte. Und das lässt meine Lage nicht zu. Ich bin erwerbslos. Und aufgrund meiner persönlichen/gesundheitlichen Situation werde ich das wohl auch noch eine ganze Weile bleiben. Die Katze soll bei mir das Gefühl lindern, alleine zu sein und nicht gebraucht zu werden. Sie soll für mich Beschäftigung und Freude zugleich sein. Insofern ja. Meine finanzielle Situation wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern - Lottogewinn ausgeschlossen. Da ich persönlich eine sicherheitsbedürtige Natur besitze, würde ich zu so einer Versicherung tendieren. Vielleicht ist jemand so gut von euch und nennt mir ein Portal, wo ich die einzelnen Versicherungen mal auf Leistungen abklopfen kann. Hohe dreistellige - vierstellige OP-Kosten wäre für mich der Ruin. Und darum geht es mir letztendlich. Ich will solche Eventualitäten absichern. Mögen sie nie eintreffen.

In Bezug auf diese genannten Pflegestellen. Wo genau ist das der Unterschied zu einem Tierheim?
 
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A-Fritz

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Guten Abend,

Ja, es soll eine Katze für die reine Wohnungshaltung sein - Balkonnutzung inkl. Ein Kitten möchte ich eher nicht, sondern ein Tier, dass vielleicht schon 3,4,5 Jahre auf dem "Buckel" :)D) hat. Ich möchte ungern zwei Tiere gleichzeitig aufnehmen. Daher würde ich mich natürlich schon über die einzelnen Charakter der potentiell in Frage kommenden Tiere informieren.

Hallo,
gerade bei Katzen, die schon 3,4,5 Jahre alt sind, sollte man, wenn man so wie so vor hat mehrere Tiere zu halten,
auch gleich solche wählen, die schon vorher zusammen gelebt haben und sich gut vertragen.

Bei unterschiedlichen Tiere aus Einzelhaltung, die auch noch zeitversetzt, später, nacheinander zusammen gebracht werden sollen,
kann es immer zu erheblichen Aggressionen und großen Problemen kommen.
Dieses wäre für alle Beteiligten sehr unschön und sollte auf jeden Fall vermieden werden. :shock:

Da es in Tierheimen meistens auch untereinander gut verträgliche Tiere gibt,
wäre es bestimmt sehr unklug, nicht diese auch auszuwählen,
um sie dann gemeinsam, ohne Stress halten zu können.

Fritz
 
Hexe76

Hexe76

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Pflegestellen sind Privatpersonen, die Katzen bei sich zu Hause aufnehmen und dann weitervermitteln.
Schau mal hier:
http://www.katzenschutzbund-koeln.de/zuhause-gesucht/
Oder hier:
http://www.katzenzuflucht.de
Anders als im Tierheim kümmern sich bei den Pflegestellen natürlich nur die Personen um die Katzen, die Pflegestelle sind, also z.Bsp ein Ehepaar nimmt Katzen auf und vermittelt diese weiter, wenn die Katzen soweit sind - also durchgecheckt und gesund und so.
Da die Katzen dann nur das Ehepaar als Bezugspersonen haben, kann das Ehepaar eine viel bessere Einschätzung abgeben als Mitarbeiter im Tierheim, die ihre Schichten machen und dann kommt ein anderer Mitarbeiter und macht weiter. Weisst wie ich meine?
Eine Pflegestelle kann Dir viel besser die passende Katze vermitteln, wenn es denn unbedingt nur eine sein soll.
Könnte aber schwierig werden eine Katze in dem Alter zu finden, das Dir vorschwebt.
Katzen sind von Haus aus keine Einzelgänger, sondern werden von uns Menschen dazu gemacht. Kitten z.Bsp. sollte man grundsätzlich nicht alleine halten und auch jüngere Katzen, also 1-5 Jahre können in der Regel mit ein bisschen Geduld noch vergesellschaftet werden und haben damit ein erfülltes Sozialleben, wie sie es brauchen (so wie wir Menschen auch).
Es gibt ältere Katzen, die nicht mehr zu vergesellschaften sind und die sich auch freuen, wenn sie ein schönes Zuhause bekommen, wo sie verwöhnt werden.

Wenn Du bei google mal "Krankenversicherung Katze Vergleich" eingibst, wirst Du erschlagen mit diversen Seiten und findest u.a. das hier:
https://www.vergleichen-und-sparen.de/katzenkrankenversicherung/
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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gerade bei Katzen, die schon 3,4,5 Jahre alt sind, sollte man, wenn man so wie so vor hat mehrere Tiere zu halten,
auch gleich solche wählen, die schon vorher zusammen gelebt haben und sich gut vertragen.
Die sind doch in dem Alter gerade aus dem gröbsten raus :lol: Ich hab in dem Alter, teils schon in viel höheren Altersstadien schon Katzen gehabt mit denen es Null Probleme gab die wieder an Gesellschaft bzw. an ein Leben mit Artgenossen zu gewöhnen. Bei meinem Lieblingsverein werden in dem Alter noch ganz "gnadenlos" alle Katzen (außer es liegen ganz besondere Bedingungen/ Probleme vor) in dem Alter vergesellschaftet. Keine Katze sollte ihr Leben alleine fristen.
Auch erstmal nur eine Katze aufzunehmen um evtl zu schauen wie stressig das ist oder die erstmal auf sich zu prägen sollte man nicht in Erwägung ziehen. 1. Wirds dann erst richtig stressig, weil man ja Spielpartner und co dann für die Katze ist, mit wem soll sie sich sonst beschäftigen? 2.) Wird eine Katze auch mit Partner zutraulich. Wir haben fünf Katzen und auch wenn die alle größtenteils ihre eigenen Wege gehen und ziemlich unabhängig vom Menschen sind - Abends liegen doch alle bei mir und kuscheln :lol:
 
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IchBinDannMalDa

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Hallo,
gerade bei Katzen, die schon 3,4,5 Jahre alt sind, sollte man, wenn man so wie so vor hat mehrere Tiere zu halten,
auch gleich solche wählen, die schon vorher zusammen gelebt haben und sich gut vertragen.
Was mich betrifft steht fest, dass es ein Einzeltier sein soll. Deshalb sollte es am besten ein Tier sein, dass damit kein Problem hat.

@ Hexe76

Danke für die Info. Ich habe nun verstanden. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann wäre eine Katze aus einer Pflegestelle am besten für mich geeignet.

@ Luna & Artemis

Wenn ich deine Antwort und die von anderen lese bekomme ich das Gefühl, dass es falsch wäre eine Katze als Haustier aufzunehmen, wenn es nicht ein
Paar ist. Wusste nicht, dass das bei Katzen so ist und stelle derzeit meine Entscheidung in Frage, weil mir 2 Katzen zu viel erscheinen.
 
Luna & Artemis

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Warum hast du denn genau das Gefühl das 2 Katzen zu viel sind? Vielleicht können wir dir ja diese Angst nehmen. Ich war auch Pflegestelle und habe dann öfters gehört (da ich entweder nur Pärchen oder Katzen die auf jeden Fall zu anderen Katzen sollten hatte) das die Leute Angst hatten vor den doppelten Kosten oder generell doppelter Arbeit. Es will dir hier bestimmt keiner deinen Katzenwunsch ausreden wenn ansonsten alle Parameter stimmen. Aus persönlicher Erfahrung finde ich auch eine Katze "schlimmer" von der Arbeit her als 7 Katzen zusammen. Ich hatte mal ganz kurze Zeit (ca. 1 Monat) einen Kater in Einzelhaltung (musste als PS während eines Umzuges einspringen, meine alten Katzen haben also noch in der WG gewohnt und der Kater hat in meiner neuen Wohnung gewohnt). Ich war irgendwann ein wenig genervt wenn ich von der Arbeit kam und Malley saß schon im Fenster und hat gewartet :mrgreen: Dann musste erstmal geschmust werden und dann gespielt, Ruhe vor dem Fernseher gabs auch nicht, weil der Herr irgendwie immer um einen rumwuselte :mrgreen: Wo dann endlich die anderen Katzen da waren wurde es schlagartig "besser" :mrgreen: Katzen sind sehr soziale Tiere, ich seh es immer wieder an meinen fünf wie wichtig die anderen für den einzelnen sind. Was immer viele vergessen ist das Katzen zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger sind.
 
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IchBinDannMalDa

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Warum hast du denn genau das Gefühl das 2 Katzen zu viel sind? Vielleicht können wir dir ja diese Angst nehmen. Ich war auch Pflegestelle und habe dann öfters gehört (da ich entweder nur Pärchen oder Katzen die auf jeden Fall zu anderen Katzen sollten hatte) das die Leute Angst hatten vor den doppelten Kosten oder generell doppelter Arbeit.
Das ist im Prinzip meine Sorge. Ich plane ja auch, dann eine Katzenversicherung abzuschließen. Ich weiß nicht, ob man 1 Versicherung für Katzen abschließen kann oder für jede Katze einzeln. Alles andere ist kein Problem. Natürlich möchte ich, dass die Katzen es gut haben. Und wenn ihr sagt, dass eine Katze alleine im Prinzip leidet, dann will ich das nicht. Das einzige was mich etwas abschreckt sind mögliche Hohe Arztkosten, die ich mit einer Versicherung vorbeugen will. Ich weiß nicht wie teuer so eine Versicherung bei 2 Katzen ausfällt. Dass muss sich ja alles am Schluss auch rechnen und darf mein zur Verfügung stehendes Budget nicht übersteigen. Denn es ist de Facto so, dass ich mich zum Wohl der Katze(n) einschränken werde. Das ist aber ok für mich - bis zu einem bestimmten Grad.
 
Luna & Artemis

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Ich würde dir nur wirklich ans Herz legen keine Versicherung abzuschließen sondern das Geld lieber so beiseite zu legen. Bei älteren Katzen (bei den meisten Versicherungen sind Katzen ab 7 Wochen teurer) sind auch die Versicherungskosten höher, auch werden regelmäßigen Behandlungen wie Impfungen und co gar nicht versichert. Viele Krankheiten sind gar nicht im Versicherungsschutz. Hat deine Katze z.B. was am Knie wird das gerne mal auf Erbkrankheiten geschoben oder bei Tierheimkatzen auf die Vergangenheit ("Kann ja keiner wissen was den Katzen damals wiederfahren ist"). Auch wird ganz oft gar nicht die komplette Schadenssumme abgedeckt sondern nur 80%. Ich sprech da wirklich aus Erfahrung, wie oft standen bei uns in der Praxis dann Kunden die aus allen Wolken gefallen sind, weil sie dachten die Versicherung übernimmt... Pro Monat dürften das bei einer Katze so um die 15-20€ Versicherungsgebühren sein, nimm das Geld lieber so und leg es weg...
Die meisten Praxen/ Kliniken bieten aber auch eine Ratenzahlung im Notfall an.
 
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