Bellen durch Frust und ziehen an der Leine

  • Autor des Themas me_gi
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M

me_gi

22.10.2017
1
Hallo, wir haben eine acht Monate alte Australian Sherpard Hündin. Sie lernt sehr schnell und ist für ihr Alter gut indem was sie bereits kann. Wir haben nur das Problem das sie so bald wir jemanden mit anderen Hund treffen oder
gemeinsame Übungen machen enorm an der Leine zieht und sie bellt wie verrückt.
Heute haben wir uns mit Freunden getroffen auch mit hund, sie war wieder so ungeduldig das sie gezogen hat und gebellt wie verrückt. Wir haben stehen bleiben warten bis sie nicht mehr zieht
, Umdrehen und in die andere Richtung laufen bis sie ruhig ist und dann wieder in die Zielrichtung gehen alles schon ausprobiert. Ohne Erfolg 😞
Sie ist dann umso frustrierte.
Sie lässt sich dann auch nicht mehr ablenken...

Wenn wir alleine unterwegs sind oder auch zu Hause bellt und zieht sie so gut wie nie ....

Wir wissen nicht mehr was wir noch tun können.
Über einen Rat oder gute Tipps waren wir sehr dankbar ....

Danke und liebe Grüße
 
22.10.2017
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Roli2190

Roli2190

09.09.2017
191
Hallo!
Ich denke es liegt daran, dass sie es noch nicht kennt ruhig mit anderen Hunden zu laufen bzw. sich trotzdem auf dich zu konzentrieren. Sie ist ja auch erst 8 Monate alt, da tun sich viele Hunde mit Selbstbeherrschung noch schwer, was nicht heißt dass man es nicht üben sollte. Ablenken bringt meiner Meinung nach nicht viel, dabei lernt der Hund nichts außer dass er sich auf das fixiert mit dem er abgelenkt wird. Ich würde raten ein Signal (zB Blickkontakt auf Signal "Schau" oder Zungenschnalzen) einzuüben. Zuerst ohne Ablenkung in ruhiger Umgebung bzw. zu Hause, zuerst drinnen und dann falls ihr habt im Garten, dann damit nach draußen auf den Spaziergang gehen, erstmal wieder ohne Ablenkung. Wenn es dann funktioniert die Ablenkung steigern, zuerst zB bei Hunden auf größere Entfernung, und dann den Abstand immer wieder verringern. Übt wenn möglich auch gezielt solche Hundebegegnungen / gemeinsamen Spaziergänge, der Hund soll sich auf dich konzentrieren oder eben an lockerer Leine gehen, und wenn das klappt darf sie als Belohnung mit dem anderen Hund spielen.

Aber eben auch nicht jedes mal, manchmal geht es auch einfach angeleint aneinander vorbei. Was ich noch wichtig finde, Hunde nie an der Leine zusammen lassen oder einen freilaufenden Hund auf einen angeleinten loslassen. Ich würde auch raten erstmal eine Methode / Übung herzunehmen und diese mindestens ein paar Wochen lang durchziehen, erst dann kann man wirklich sehen ob es funktioniert oder nicht. Und wenn sie wie mein Hund anfangs noch zu hochgefahren ist um überhaupt ansprechbar zu sein oder auch eine Belohnung zu empfangen, würde ich wo es möglich ist den Abstand zum anderen Hund vergrößern. Das ist allerdings nicht immer möglich, ich habe mich am Anfang richtig vor meinen Hund stellen müssen und ihn abblocken. Er versuchte immer wieder daran vorbei zu kommen, ich ließ ihn aber nicht und irgendwann ließ er es bleiben und sah mich an => das wurde dann überschwänglich gelobt. Mittlerweile bietet er mir den Blickkontakt auch schon von sich aus an. Ich weiß nicht wie hundeerfahren du bist, wenn du dir bei manchen Sachen nicht sicher bist würde ich dir zu einem guten Trainer raten, der dir das genau aufzeigt. ;)
 
A

A-Fritz

11.07.2016
493
Hallo,
der Hund sollte in zwei Richtungen trainiert und sozialisiert werden.

1. Ein Training mit Übungen zur Unterordnung sind wichtig, damit der Hund leichter kontrolliert werden kann.
Wenn der Hund auch ohne Leine gut- bei Fuß - gehen kann, wird er dieses auch mit Leine können,
hier hilft eine positive Konditionierung in ruhiger Umgebung und später unter erschwerten Bedingungen
mit anderen Hunden.

2. Auch eine Sozialisierung im Freilauf, wird dem Hund ein entspanntes Verhältnis im Umgang bei der Begegnung
mit fremden Hunden geben und die aufgeregte Spannung herabsetzen sobald es zu einer Gewohnheit geworden ist.
Dabei sollte man aber darauf achten, daß die kleine Hündin keine schlechten Erfahrungen mit aggressiven Hunden macht.

Der Australian Sherpard ist meistens ein recht ruhiger Hund, der auch leicht zu erziehen ist ,
darum sehe ich den Erfolg solcher Übungen auch bei Dir recht optimistisch gegenüber.

Fritz.
 
S

Simpat

Moderator
06.03.2010
7.289
Ich würde Hundeschule empfehlen, nicht nur wegen der Erziehungstipps sondern damit da regelmäßig Kontakt zu Artgenossen da ist, ganz wichtig für die Sozialisierung und Leinenführigkeit üben.

Du musst dich interessant machen, sie muss lernen, dass auch bei dir immer ganz viel passiert, aber es ist auch ganz normal, wenn ein so junger Hund sich noch leicht ablenken lässt und erstmal vieles deutlich spannender als den Besitzer empfindet. Du musst nur aufpassen, damit sich das Verhalten nicht manifestiert. Wenn es mit Ablenken und auf dich aufmerksam machen nicht funktioniert, dann sag nur einmal deutlich "Aus" oder "Nein" und geh zügig und konsequent einfach ohne den anderen Hund zu beachten an ihm vorbei, du darfst auch nicht schon im Vorfeld angespannt wirken, wenn ihr auf einen Hund zugeht. Ich gehe mal davon aus, dass du nicht nur langweilig mit ihr spazierengehst, sondern dass da auch immer was geboten wird unterwegs in Forum von einfachen Übungen, kurzen Trainingseinheiten, Spielzeug, Leckerlis usw. oder nicht?
 

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